Wie entsteht Eigentum?

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Wenn ich ein Stückchen Land mit meiner Hände Arbeit mit mir verbunden habe, so ist es fortan mein Land. Wenn ich den Boden vorbereitet und dort Samen ausgebracht habe, die mir und meiner Familie Früchte schenken, dann bestimme ich, mit wem ich diese Früchte teile. Niemand kann kommen und plötzlich von mir verlangen, dass ich meine Früchte herzugeben hätte, weil meine Früchte „allen gehören“ würden oder weil andere ein „Recht“ auf meine Früchte hätten. Ich und nur ich allein bestimme, mit wem ich meine Früchte teile, denn nur ich bin verantwortlich für mein Handeln. Wer das nicht begreift und versucht mir meine Früchte gewaltsam zu nehmen, greift mich direkt an und bedroht mein und das Überleben meiner Lieben. Ich werde meine Früchte und das Land, auf dem sie gewachsen sind, unter allen Umständen verteidigen.

Wenn ich mir ein Haus gebaut habe mit meiner Hände Arbeit, so ist es mein Haus. Es steht auf einem Grund, den ich bereitet habe und auf dem ich und meine Familie fortan leben wollen. Es ist mein Haus, auch wenn ich es nicht alleine bauen konnte und mir andere beim Bau meines Hauses geholfen haben. Diese habe ich entweder entlohnt, was direkt aus meiner eigenen Arbeit erfolgte, die ich an anderer Stelle geleistet habe oder es waren Freunde von mir, denen ich an anderer Stelle genauso geholfen habe. Wenn dieses Haus fertig ist, so hat es eine Tür und diese stellt eine Grenze dar. Ich und nur ich alleine bestimme, wer durch diese Tür in mein Haus kommt. Ich und nur ich alleine bestimme, wer in meinem Haus an meinem Tisch sitzen wird und mit wem ich die Früchte teile, die ich mit meiner eigenen Hände Arbeit angepflanzt und geerntet habe.

Wenn ich Kinder habe, die ich zusammen mit meiner Frau auf meinem Grund und Boden in meinem Haus groß gezogen habe und ich entscheide mich, ihnen dieses Haus nach meinem Tod zu überlassen, so ist es fortan ihr Haus. Es sind meine Kinder, es ist mein Haus und es steht auf einem Grund, den ich mit meiner Hände Arbeit vorbereitet habe, damit es meiner Familie zu einer Heimat wird. Wenn mein Kind sich dazu entscheidet dieses Angebot anzunehmen, so ist es fortan sein Haus, welches auf seinem Grund und Boden steht. Er und nur er allein bestimmt, wer durch die Tür dieses Hauses tritt und wer an seinem Tisch Platz nimmt und mit wem er die Früchte teilen will, die er mit seiner Hände Arbeit angepflanzt hat.

Wenn mir selbst als Sohn ein solches Haus überantwortet wurde, dann ist es mein Haus, auch wenn mein Vater es gebaut hat und vielleicht schon dessen Vater und vielleicht schon dessen Vater zuvor. Es ist mein Haus, weil es mir von meinem Vater zur Pflege überantwortet wurde, damit es mir und meiner Familie als Heimat dient. Wenn ich mich dazu entscheide dieses Geschenk anzunehmen, ist es fortan mein Haus, weil es meiner Familie schon seit Generationen gehört hat.

Seit Generationen haben Hände meiner Familie an diesem Haus gebaut. Sie haben es verändert. Etwas angebaut und auch mal etwas abgerissen. Mal hatte es ein Zimmer, mal waren es zwei oder drei… Die Größe dieses Hauses hat sich über die Zeit verändert. Dies hatte vielleicht mit der finanziellen Situation meiner Vorväter und mit deren Verhandlungen zu tun. Auch vielleicht mit deren Verpflichtungen, die sich aus anderen Verträgen ergeben haben. Vielleicht gab es auch Streitigkeiten, die mit Veränderungen an diesem Haus beigelegt wurden. Mit all diesen Absprachen, Veränderungen und Umbauten habe ich nichts zu tun. Es war alleine die Sache meiner Vorväter und die haben sich so entschieden, wie sie es getan haben. Wenn ich jetzt dieses Haus überantwortet bekomme, so bin ich froh über den Zustand des Hauses wie er jetzt ist. Es spielt für mich keine Rolle, welche Größe das Haus vorher hatte. Jetzt hat das Haus drei Zimmer! Das ist mein Grundstock auf dem ich aufbaue.

Wenn jetzt jemand kommt und sagt, dies ist nicht dein Haus, weil Häuser grundsätzlich niemandem gehören, weil der Grund auf dem es steht grundsätzlich niemandem gehört und weil der Grund sich über die Jahre immer wieder verändert hat, dann greift dieser Jemand direkt in mein Eigentum ein und bedroht mich und meine Familie, weil mein Haus auf meinem Grund das Überleben meiner Familie sichert. Ich werde mein Haus unter allen Umständen verteidigen. Sein Argument, das ich die Pflicht hätte mein Haus zu öffnen, weil es allen gehören würde, hat für mich keinerlei Relevanz. Auch wenn mein Vater es gebaut hat oder dessen Vater zuvor… es gehört mir und ich und nur ich alleine bestimme, wer es betritt.

Wenn ich mich mit anderen Menschen in einer Gemeinschaft zusammenfinde, kann ich mich dazu entschließen, diese Gemeinschaft als die meine anzuerkennen und das Wohl dieser Menschen fortan auch mit zu meiner Verantwortung zu machen. Schließlich machen andere Menschen dieser Gemeinschaft mein Wohl und das meiner Familie auch zu ihrer Verantwortung. Ich achte deren Eigentum, sie achten mein Eigentum und gemeinsam verteidigen wir unser aller Eigentum. Wenn jetzt jemand kommt und den Grund verlangt auf dem unsere Häuser stehen oder verlangen in unsere Häuser gelassen zu werden, so verteidigen wir alle gemeinsam unsere Häuser gegen diese Eindringlinge, denn wir und nur wir entscheiden darüber, wer in unserem Haus Einlass findet und wer nicht.

Wenn viele Generationen einer Gemeinschaft zusammenleben, so entstehen gemeinsame Gewohnheiten. Die Sprache verändert sich, die Gebräuche verändern sich. Die Gemeinschaft entwickelt eine Identität. Vielleicht beschließen diese Menschen der Gemeinschaft und dem Grund und Boden zusammen mit den Häusern einen Namen zu geben. Sie und nur sie alleine entscheiden darüber, wer in die Grenzen ihrer Gemeinschaft Einlass findet. Wenn diese Grenzen von außen bedroht werden, werden diese Menschen gemeinsam diese Grenzen unter allen Umständen verteidigen.

All das hat nichts mit Staat zu tun. In einem Staat gibt es Herrscher und Sklaven. Gibt es Personen, die meinen mehr Rechte zu haben, als andere. All das gibt es in Gemeinschaften nicht. Eine Gemeinschaft setzt sich aus gleichwertigen Menschen zusammen. Wenn aus einer Gemeinschaft, weil die Menschen innerhalb einer Gemeinschaft nicht aufgepasst haben und/oder sie mit Zwang und Gewalt unter eine Herrschaft gebracht wurden, ein Staat entsteht, so ändert es nichts an der ursprünglichen Gemeinschaft. Zu behaupten, dass WEIL jetzt ein Staat existiert, die Gemeinschaft kein Recht mehr auf Eigentum hätte, ist infam. Zu behaupten, dass WEIL es einen Staat gibt, es keine Grenzen mehr geben würde – auch keine mehr zu deinem Grund und Boden und zu deinem Haus – ist infam. Zu behaupten, dass WEIL seit Generationen der Staat wütet, du jetzt kein Recht mehr auf das Erbe deiner Väter und Vorväter hättest, ist infam.

Ich bin Deutscher. Ich bin in diesem Land geboren. Mein Vater hat geholfen es aufzubauen. Dessen Vater hat es getan. Seit vielen Generationen ist meine Familie mit diesem Land verbunden. Zu behaupten, es gäbe Deutschland nicht, ist infam. Es ist mein Land. Das Land gehört mir und ich werde es verteidigen. Und ich hoffe, dass sich Menschen meiner ursprünglichen Gemeinschaft zu mir gesellen und wir gemeinsam unser Land und unser Erbe verteidigen.

Wir bestimmen, wer in unser Haus kommt und wen wir an unseren Tisch lassen und mit wem wir die Früchte unsere Arbeit teilen.

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