Der Sonnenaufgang für die Menschen in Deutschland aus der Versklavung des Staates

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Am 27. Mai 1832 kamen in der Pfalz etwa 30.000 freiheitsliebende Menschen aus allen Bevölkerungsschichten zu einer Kundgebung zusammen, die als „Hambacher Fest“ in die Geschichte einging. Es wurde „Fest“ genannt, da Versammlungen der Bürger, die geeignet waren, die Unfreiheit innerhalb des politischen Systems deutlich zu machen, verboten waren. Mit Fahnen der heutigen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold, nur umgekehrt von unten nach oben gelesen, zogen sie von Neustadt an der Weinstraße zum Hambacher Schloss. Ihre Hauptforderungen waren die nationale Einheit sowie grundrechtlich gesicherte Freiheits- und Bürgerrechte. Das Hambacher Fest gilt als die Geburtsstunde für Grund- und Menschenrechte auf deutschem Boden.

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Die drei Farben Schwarz-Rot-Gold tauchten erstmals im Zeitraum zwischen den Jahren 1815 und 1817 anlässlich der Gründung der Urburschenschaft an der Universität zu Jena auf. Die damals gemalten Bilder zeigen diese Farben in der obigen Reihenfolge – und nicht wie heute auf dem Kopf stehend. Die Farben können uns der Legende nach Folgendes vermitteln: Aus dunkler Sklaverei (Vergangenheit), durch blutigem Kampf (Gegenwart), in die goldene Zukunft (Zukunft).

Es gab damals schon Stimmen, die damals zum Aufstand gegen die Regierung aufriefen. Andere wiederum rieten zu Verhandlungen… doch die Bewegung wurde nach kurzer Zeit aufgelöst. Politisch hat sich bis heute nichts verändert. Die Rufe nach Freiheit waren damals genauso unerwünscht, wie heute. Deshalb wurde die Reihenfolge dieser Farben verboten. Da niemand mehr Schwarz-Rot-Gold tragen durfte, drehte man die Farben einfach um. Diese eigentlich falsche Reihenfolge wurde bezeichnender Weise zur Flagge der Weimarer Republik und schließlich der Besatzungsverwaltung BRD und der sowjetischen Besatzungsverwaltung DDR. Auch die zusammengelegte Besatzungsverwaltung von BRD und DDR verwendet seit 1990 diese auf den Kopf gestellte Fahne.

Der Dichter Heinrich Heine bemerkte damals dazu:

„Während den Tagen des Hambacher Festes hätte mit einiger Aussicht guten Erfolges die allgemeine Umwälzung in Deutschland erfolgen können. Jene Hambacher Tage waren der letzte Termin den die Göttin der Freiheit uns gewährte.“

Es wird heute auch nicht davor zurückgeschreckt, das Originalbild zu verändern und die Fahne andersherum darzustellen, um den Anschein zu erwecken, als würde Deutschland auf den damals geforderten Grundrechten nach Freiheit und Einheit aufbauen. Bei neutraler und nicht-indoktrinierter und nicht-manipulierter Betrachtung der heutigen umgedrehten Fahne würde jedem auffallen, dass das Schwarz über dem Rot und dem Gold liegt, es bedeckt hält und das Licht (Gold) verhindert. Rein energetisch gesehen zeigt die Fahne heute, wie es um Deutschland bestellt ist. Der ursprüngliche Gedanke von Freiheit liegt begraben unter der Herrschaft des Staates. Wenn du danach zu suchen beginnst, findest du das Blut vieler Generationen…

Manchmal wird argumentiert, dass die teilkolorierte Federzeichnung von Erhard Joseph Brenzinger aus dem Jahre 1832 eben „nur“ eine kolorierte Federzeichnung wäre und es auch andere Kolorierungen dieser Zeichnung gibt. Dennoch kann es schon angesichts der unterschiedlichen Wirkung auf den Betrachter nicht gleichgültig sein, wie die Farben Schwarz-Rot-Gold auf der Fahne angeordnet sind. Es ist deshalb interessant, sich die Aussagen zu vergegenwärtigen, die den Farben damals beigegeben wurden. So heißt es beispielsweise in einem Gedicht von Ferdinand Freiligrath (1810-1876):

„Pulver ist schwarz, Blut ist rot, Golden flackert die Flamme“.

König Friedrich Wilhelm IV von Preußen entschied 1848 ebenfalls, dass Schwarz-Rot-Gold die richtige Reihenfolge der deutschen Farben sei, wobei ihm das Motto in den Mund gelegt wurde:

 „Aus Nacht, durch Blut, zum Licht“.

Daraus entwickelte man später die Assoziation:

 „Schwarz die Vergangenheit, Rot der Kampf, Golden die Zukunft“.

Zu diesen Assoziationen passt aber die Farbanordnung mit Schwarz oben in einer Fahne nicht, denn kein  Mensch wird die Zukunft unter die Vergangenheit stellen, wenn er bestrebt ist, die Vergangenheit zu überwinden und sich zu entwickeln. Freiheitsstreben ist immer nach oben gerichtet, und Ziele, die man sich steckt, können mehr oder weniger hoch sein, aber sie sind immer höher als die Gegenwart. Deshalb wird auch niemand, der aus der Nacht kommend zum Licht strebt, das Licht unten suchen. Und schließlich ist auch eine Flamme immer nach oben gerichtet.

Von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der 1841 das heutige Deutschlandlied gedichtet hat, stammt auch das folgende Gedicht mit dem Titel  „Deutsche Farbenlehre“:

„Über unser’m Vaterlande ruht eine schwarze Nacht, und die eigne Schmach und Schande hat uns diese Nacht gebracht. Ach, wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?
Endlich kommt einmal der Morgen, freudig blicken wir empor: hinter Wolken lang verborgen bricht ein roter Strahl hervor. Ach, wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?
Und es ziehet durch die Lande überall ein goldenes Licht, dass die Nacht der Schmach und Schande und der Knechtschaft endlich bricht.  Ach, wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?“

(Quelle: Busch/Schernitzky: „Schwarz-Rot-Gold, die Farben der Bundesrepublik Deutschland“, Bollwerkverlag 1952)

Mit der heutigen, schwarz dominierten Fahne ist dieses Gedicht nicht in Einklang zu bringen, und die Frage muss erlaubt sein, wie ein Land sich unter eine Fahne stellen kann, in der Schwarz oben liegt. Sie stellt die Welt auf den Kopf und raubt der Zukunft jegliche Perspektive.

Anmerkung d. Verf.:
Für diejenigen, die meinen, dass das Bild der deutschen Fahne des Hambacherfestes, wo die Farben in umgekehrter Reihenfolge dargestellt werden, eine Fälschung wäre… Hier die Antwort des Lindenbaum Verlages, die zugeben, das Bild nachträglich verändert zu haben, damit es der heutigen Deutschlandfahne entspricht. Nach ihrer Aussage, ist das eine „gerechtfertigte künstlerische Anpassung“. Nach meiner Auffassung ist das eine Geschichtsfälschung!

Lindenbaum Verlag über die Deutsche Fahne und die umgekehrten Farben
Antwort des Lindenbaum Verlags: Sie nennen Manipulation „künstlerische Freiheit“.

Grenzen und die Freiheit

Mehr und mehr begehen einige Libertäre den Irrtum, den Begriff „Freiheit“ mit der Idee zu vermengen, dass es keine Grenzen geben würde. Aus ihrer Sicht gibt es keine Ländergrenzen, da Grenzen durch einen Staat gezogen worden sind. Aus ihrer Sicht sind Grenzen nur „Linien auf Papier und für niemanden bindend“. Doch treiben sie mit derlei Aussagen die Idee der Zerstörung der Identitäten der einzelnen Länder mit Nachdruck voran. In der Konsequenz kann man dann natürlich auch keine Grenzen mehr schließen, sondern muss einen ungehinderten Strom von Zuwanderern ins jeweilige Land zulassen. Aber halt, es gibt so etwas wie ein „jeweiliges Land“ ja gar nicht… Es gibt nur eine Landmasse, die allen gehört. Jeder kann hingehen wo er will. Kontrollen gibt es nicht, da es ja keine Grenzen gibt. Ein „Europa ohne Grenzen“… „Die Welt als ein großes Dorf“… Damit würden diese „Libertären“ im Europaparlament eine hervorragende Stellung unter Gleichgesinnten einnehmen können.

Wenn Zeitreisen möglich wären, würde man schnell erkennen, dass es schon in den ersten Siedlungen der Menschen (auch ohne jeden Herrscher) Grenzen gegeben hat. Man hätte sich „Zuwanderer“ sehr genau angeschaut und dann entschieden, ob man sie hereinlässt oder nicht. Sicher hätte es auch Gemeinschaften gegeben, wo jeder einfach so hätte reinspazieren können. Vielleicht gab es in diesen Siedlungen sogar Schilder auf denen irgendwas von „Refugees welcome“ stand… Das Problem ist, dass man keine Aufzeichnungen mehr von diesen sorglosen und naiven Gemeinschaften ohne Grenzen hat, weil sie untergegangen sind. Es braucht nur ein paar wenige zersetzende Elemente, um eine Zelle, einen Organismus, ein Dorf, eine Stadt oder ein Land, von innen heraus zu zerstören.

In jedem anderen Land ist der Mensch verbunden mit seinem Land. Der Schweizer ist stolz darauf, ein Schweizer zu sein, der Franzose stolz darauf, ein Franzose zu sein. Nur die Deutschen scheinen seit ein paar Generationen nicht mehr fähig, stolz auf ihr Land zu sein. Und damit ist natürlich nicht gemeint, stolz auf eine Regierung oder einen Staat zu sein, sondern auf die Werte, für die ein Land steht. Auf seine Sprache und seine Geschichte. Wer ein Interesse daran hat, die Verbindung der Menschen zu ihrem Land zu zerstören, sind die Politiker. Nur sie profitieren davon, wenn Menschen sich nicht mehr mit ihrem Land verbunden fühlen.

Um Menschen, die eine Gruppenzugehörigkeit empfinden und sich zusammenfinden, um für eine gemeinsame Sache zu kämpfen, schlecht zu machen, werden ganz bewusst Begriffe wie „Patriotismus“ und „Nationalist“ vermischt. Darüber hinaus wurden Verbindungen geschaffen es negativ zu besetzen, dass Menschen überhaupt Gruppenzugehörigkeit empfinden. Manchmal wird sogar argumentiert, dass Patrioten automatisch FÜR einen Staat wären. Doch Patrioten sind Menschen, die ihr Land lieben. Letztlich geht es um Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Wenn Menschen merken, dass ihre Gruppe bedroht wird, schließen Sie sich natürlicherweise zusammen, da ihr Überleben auch ganz grundlegend von dem Überleben der Gruppe abhängt. Wenn einige jetzt meinen, dass Patrioten für einen Staat sind, dann denken sie nach manipulierten Schemata. Eine Gruppe kann auch sehr groß sein, ohne jemanden, der über die Gruppe herrscht. Es dreht sich nicht um die Größe einer Gruppe, sondern darum, ob die Menschen innerhalb einer Gruppe frei sind. Staat bedeutet immer Herrschaft. Eine Gruppe bedeutet Schutz. Auch in einer herrschaftsfreien Gesellschaft wird es Gruppen geben, die verteidigt werden müssen, wenn sie bedroht werden.

Die kleinste Gruppe ist die Familie. Glaubt jemand tatsächlich, dass es etwas mit der Befürwortung des Staates zu tun hätte, wenn jemand seine Familie verteidigt? Was für ein Blödsinn! Der Staat hat ganz bewusst die Menschen dahingehend manipuliert, dass sie sich ihm gegenüber solidarisch fühlen sollen, dass sie ihn schützen sollen – und zwar vor allem anderen. Dazu hat er den natürlich vorhandenen Wunsch, zu einer Gruppe zu gehören, missbraucht. Wie übrigens auch alles andere von ihm verdreht wurde. Wenn ich meine Familie oder mein Land liebe, hat das zuallererst mit Zugehörigkeit zu „meiner“ Gruppe zu tun und nichts mit einer Befürwortung des Staates und schon gar nichts mit der Idee einen Herrscher zu brauchen.

Auch wenn vielleicht viele Menschen dieser Indoktrination auf den Leim gegangen sind und jetzt denken, dass sie einen Staat bräuchten, um ihre Identität zu schützen. DIES IST EINE LÜGE!

Einer der größten Erfolge der Herrscher ist, den Begriff „Patriotismus“ negativ zu besetzen. Patriotismus ist die Identifikation mit einem Land, mit seinen Gepflogenheiten, seinen Werten, seiner Sprache und seiner Geschichte. Patriotismus ist nicht Nationalismus! Patriotismus hilft Menschen zusammenzuhalten und sich zugehörig zu fühlen. Nationalismus hingegen ist engstirnig und ausgrenzend. Wer meint, sein Land sei besser, als alle anderen Länder, ist nicht Patriot, sondern Nationalist. Wenn jemand sein Land liebt, es wertschätzt und vor der Zerstörung seiner Werte warnt, ist kein Nationalist, sondern Patriot. Nationalismus führt zu Kriegen und zu Zerstörung. Patriotismus schützt vor negativer Einflussnahme und bewahrt Werte.

Gruppen wird es immer geben. Menschen schließen sich natürlicherweise zu Gruppen zusammen, um sich zu schützen, aber einen Staat wird es zwangsläufig nicht mehr lange geben, da immer mehr Menschen erkennen, dass die über sie ausgeübte Herrschaft ihr Überleben bedroht. Herrschaft loszuwerden oder sich von Herrschaft zu befreien ist ein evolutionärer Prozess. Der Staat (Herrschaft) wird untergehen. Es ist nur eine Frage der Zeit.

„Wir durchfahren verzaubertes Terrain“, sagt sie, während sie von der köstlichen Schokolade trank. „Ein magisches Land, bevölkert von Menschen auf dem Kriegspfad.“
„Wer soll auf dem Kriegspfad sein?“ fragte ich und versuchte nicht allzu überheblich zu klingen.
„Die Yaqui von Sonora“, erwiderte sie und wartete schweigend auf meine Reaktion. „Ich bewundere die Yaqui dafür, dass sie sich in permanentem Kriegszustand befinden“, fuhr sie fort. „Zunächst waren es die Spanier und bis 1934 dann die Mexikaner, die die Schläue und Erbarmungslosigkeit der Yaqui zu spüren bekamen.“
„Ich habe für kriegerische Menschen nichts übrig“, erklärte ich. Um mich für meinen streitlustigen Tonfall zu entschuldigen, fügte ich gleich darauf hinzu, dass ich aus einer deutschen, durch die Kriegswirren getrennten Familie stamme.
„Dein Fall liegt anders“, behauptete sie. „Ihr habt nicht für die Freiheit gekämpft“.
„Augenblick“, protestierte ich. „Gerade weil wir für die Freiheit gekämpft haben, verabscheue ich den Krieg so nachdrücklich.“
„Wir reden von zwei verschiedenen Formen des Krieges“, beharrte sie.
„Krieg ist Krieg“, warf ich ein.
„Deine Art Krieg“, fuhr sie fort, ohne auf meinen Einwand einzugehen, „findet zwischen zwei Brüdern statt, die beide herrschen wollen und um die Vormacht kämpfen.
“Sie lehnte sich zu mir und fügte in dringlichem Flüsterton hinzu: „Der Krieg von dem ich spreche, ist der zwischen einem Sklaven und seinem Herrn, der Menschen als sein Eigentum betrachtet. Erkennst du den Unterschied?“

(aus dem Buch „Traumwache“ von Florinda Donner-Grau)

Es gibt also einen wesentlichen Unterschied zwischen „ihrem“ und „unserem“ Krieg. Ihr Krieg ist ein „Bruderkrieg“, ein Kampf um Herrschaft, um Macht, um Positionen… wohingegen unser/mein „Krieg“ ein Freiheitskrieg ist, ein Befreiungskrieg, in dem es sich nicht um Macht dreht, nicht um Profilierung oder um Führung… sondern um Freiheit. Dieser Unterschied ist aber den meisten nicht klar. Aus deren Perspektive scheint beides einfach Krieg zu sein. Ein Land hat nichts mit einem Staat zu tun. Ein Land ist eher von Staat befallen wie von einer Krankheit. Unser Land – Deutschland – ist wie jedes andere Land an der Seuche Staat erkrankt.

Joachim Fernau sagt dazu in seinem Buch „Halleluja“

Menschen, die sich den Luxus leisten, auch heute noch nachzudenken, sind alle zu der Erkenntnis gekommen, das „Staat“ keine Form ist, die die Natur verlangt, sondern eine „Erfindung“, etwas Künstliches, was vielleicht einmal Bündnisaufgaben hatte (Recht, Fürsorge, Schutz), aber längst ein selbstherrlicher, allmächtiger Homunkulus geworden ist.
Carl Burkhardt hat den Staat ein „schönes, aber unheimliches, dem Einzelnen innerlich fremdes Ungeheuer“ bezeichnet. Meinecke sprach ihm einen höheren Sinn völlig ab.
Solange ich zurückdenken kann ist auch für mich der Staat immer ein fremdes Ungeheuer gewesen. Politik, Hunger, Politik, Krieg, Inflation, Vertreibung, Politik, Krieg, Verrohung, Verarmung, verlorene Jahre, gestohlene Jugend – der Staat hat mich nie gekannt, nie angesehen; ich habe ihn nur kennengelernt, wenn er wie ein von der Sauftour heimkehrender Vater mich entdeckte und prügelte…
Nach dem Krieg las ich Rousseau und Locke. Ich erfuhr, dass sie den Staat einen „Vertrag“ nannten und die Entstehung eines Staates auf „freiwillige, vertragsmäßige Unterwerfung des Bürgers unter eine StaatsGEWALT“ zurückführten… Der Staat hat heute als Institution die Welt erobert. Die Erdoberfläche ist mittlerweile mit „Staat“ wie mit einer Flechte überzogen! Wo ist noch kein Staat? Ein Mensch kann staatenlos sein… ohne Rechte… aber wo er auch hingeht, soweit ihn die Füsse tragen, ist Staat. Mit welchem Recht? Als der Staat sich ein Territorium zugelegt hat und sich damit identifizierte, als sich seine Macht verselbstständigte, hatte er seine Unschuld verloren. Ich weiß, im heutigen Leben scheint es nicht mehr ohne Staat zu gehen…, aber das ändert nichts daran, das wir erbärmliche Wichte sind!

Wenn wir also aufhören wollen, erbärmliche Wichte zu sein, sollten wir anfangen den Feind dort zu erkennen, wo er ist. Der Feind sind nicht Gruppierungen wie Pegida, die sich patriotisch für ihr Land und gegen die massenhafte Einwanderung stellen, sondern in jedem Falle der Staat, der es immer wieder geschickt versteht, den Geist der Menschen zu verwirren.

Glaubt ihr im ernst, dass die derzeitige Situation durch Aussitzen oder mies-machen anderer Bewegungen noch zum Guten gewendet werden kann? Glaubt ihr im ernst, dass dadurch, dass immer mehr Menschen, nicht mehr zur Wahl gehen, die Politiker aufhören werden zu herrschen? Meint ihr nicht, dass es ihnen mittlerweile völlig egal ist, ob sie von 20% der Wahlschafe noch gewählt werden oder ob es demnächst vielleicht nur noch 10% sind? Zur Not wählen die sich auch selbst. Wir sind sowieso nur noch um ein Haar von der Diktatur entfernt.

Du hast noch nie in der Demokratie Freiheit erfahren. Der Unterschied zur Diktatur wird nur der sein, dass in Kürze die rosaroten Wolken verschwunden sein werden. Die Libertären streiten sich um „Grenzen auf“ oder „Grenzen zu“ und um die Frage, ob es so etwas wie Deutschland überhaupt gibt…, während die Politiker die Vernichtung unserer Heimat und des letzten Quäntchens Freiheit vorantreiben.

„Libertarismus“ ist nur ein Wort und wird allzu oft nur als Aushängeschild verwendet. Die schlimmsten davon sind wohl die, die meinen, alles verstanden zu haben und andere mit ihrer Weisheit beglücken wollen und dann Menschen verurteilen, die einen Weg in Richtung Freiheit gehen, der mit ihrem bzw. ihrer Sicht nicht deckungsgleich ist. Da werden gleich mal ganze Gruppen von Menschen über einen Kamm geschoren und verurteilt. Was die Ängste dieser Menschen sind, wo sie mit der staatlich verordneten Doktrin nicht klar kommen und was Ihr persönlicher Umgang mit ihren Fesseln ist, spielt dann keine Rolle. Wenn man nur einen Hammer hat, sieht natürlich alles aus wie ein Nagel. Anstatt zusammen zu stehen und die freiheitlichen Aspekte zu sehen, die wir alle miteinander teilen, wird verurteilt. Dieser großkotzige Auftritt verschreckt die Menschen und führt dazu, dass viele sich gar nicht trauen, sich mit dem Libertarismus zu beschäftigen. Was sehr schade ist, denn jeder Mensch, der Aspekte der Freiheit in sich gefunden hat, kann im Libertarismus eine gedankliche Heimat finden. Aber nicht jeder, der das Schild Libertarismus vor sich her trägt, ist ein freiheitlicher Mensch.

JEDE Bestrebung eines Menschen sich von Herrschaft zu befreien, verdient Anerkennung und darf nicht hochnäsig als falsch abgeurteilt werden. Manche Menschen sind wie Kinder auf dem Weg in die Freiheit. Ihre Schritte mögen ungelenk sein, aber sie verdienen dennoch unsere Anerkennung und unser Lob, da sie sonst den Mut verlieren. In dieser Zeit ist es viel wichtiger zusammen zu halten, als sich in kleinlichen Diskussionen darüber zu ergehen, wer denn nun den Libertarismus besser verstanden hat. Das ist mir zuwider! Auch wenn viele das nicht so sehen; Wege in Richtung Freiheit sind nicht gerade. Kein Weg ist das. Dennoch gehen alle Wege der Menschen in diese Richtung. Die Natur des Menschen ist Freiheit.

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