Die Trennung von Staat und Religion ist eine Illusion

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Die Herrscher übernahmen die Spiritualität der Menschen. Sie schufen Religionen, in dem sie das natürliche Empfinden der Menschen, Teil eines größeren Ganzen zu sein, pervertierten. Religionen sorgen im Gegensatz zur Spiritualität dafür, dass Menschen lenkbar sind. Die Herrscher konnten fortan dank der Religionen ihre Herrschaft als legitim deklarieren. So wie es in den Religionen einen unsichtbaren Gott außerhalb des Menschen gibt, so gibt es eben auch einen Herrscher, der seinen Herrschaftsanspruch über den blinden Gauben an seine angebliche Besonderheit erklären kann.

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Vor ein paar hundert Jahren, als es noch wenige Herrscher gab, waren diese ständig bedroht. Ein kleiner Aufstand konnte schon dazu führen, dass der König plötzlich keinen Kopf mehr hatte. Selbst wenn er genügend Schergen zu seinem Schutz und zur Ausbeutung seiner Untertanen unter Waffen hielt, konnte er sich nie sicher fühlen. Das Christentum brachte den Leuten die Gewaltlosigkeit gegenüber einem Herrscher bei. Es lehrte die Menschen, dass Gewalt niemals akzeptabel ist, es sein denn, sie geht von einem „besonderen“ Menschen, einem Herrscher aus. In dem Fall ist Gewalt gegenüber dem Volk, gegenüber dem einfachen Menschen, immer akzeptabel und soll sogar sein, damit der „Herrscher“ den Menschen die „richtigen“ Verhaltensweisen beibringt. Denn nur der Herrscher weiß natürlich, wie Menschen zu leben haben und Gewalt ist nötig, um den Menschen den Weg zu weisen. Gehorsam wurde den Menschen durch Folter und Mord beigebracht. Es wurde ihnen beigebracht, dass Gewalt niemals mit Gewalt bekämpft werden darf… außer natürlich, es handelt sich um ihre Gewalt…

Danach waren die Herrscher über lange Zeit sicher. Sie konnten dank des ihnen übertragenen Monopols Gewalt ausüben, wann immer es ihnen beliebte. Sie konnten die Ausbeutung und Versklavung vorantreiben und sich über hunderte von Jahren in Sicherheit wiegen. Erst als die Menschen sich weiter entwickelten und erneut das Prinzip eines Herrscher in Frage stellten und das Christentum als Schutzwall der Herrscher nicht mehr funktionierte, musste eine andere Religion herhalten und eine etwas andere Strategie entwickelt werden.

Jetzt, nachdem die Herrscher mehr und mehr global agieren, ist es wichtig, die Religion des Islam zu pervertieren. Die Anhänger dieses Glaubens sind geistig immer noch auf der Stufe, das Schwert in die Hand zu nehmen und für ihren Glauben und Herrscher in den Kampf zu ziehen. Also fluten jetzt zigtausende von Islamanhänger die Gesellschaft, um für ihren Herrn, den Herrscher, den Staat, in den Krieg zu ziehen und den Menschen im Auftrage des Staates erneut Gehorsam beizubringen. Ihre wichtigste Lektion ist dabei – wie immer – die Angst. Menschen müssen Angst haben um lenkbar zu sein.

Das wichtigste bei alledem ist, dass der eigentliche Strippenzieher immer im Hintergrund bleibt und der gefährlichste Aberglaube, der Gaube an den Staat, der Glaube daran, einen Herrscher zu benötigen, niemals offensichtlich wird. Dafür betreibt der Staat die Zerstörung der Gemeinschaften der Menschen. Dafür nimmt er in Kauf, dass überall in der Welt Menschen im Namen ihrer Religionen aufeinander einschlagen und sich massakrieren. Der Staat wird dir Schutz versprechen. Er wird dir anbieten, seine Hand über dich zu halten, wenn… ja, wenn du dich aufgibst, wenn du dich ihm unterordnest, wenn du gehorchst… wenn du die „richtigen“ Verhaltensweisen lernst und seine Obrigkeit unter allen Umständen akzeptierst. Aber natürlich nur dann…

Unterm Strich bedeutet dies: Trennung von Staat und Religion gibt es nicht. Es war und ist ein und dasselbe. Es gibt die Trennung von Spiritualität und Staat, weil diese Elemente einander tatsächlich ausschließen. Während ein religiöser Mensch jeden äußeren Herrscher dankbar anerkennt, der ihm etwas Sicherheit und Führung verspricht, erkennt ein spiritueller Mensch niemals einen Herrscher an.

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