Monat: November 2015

Die (staatliche) Gesellschaft will nicht, dass du frei bist

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Osho erklärt:

Keine Gesellschaft will, dass du dich entwickelst – du würdest sonst gefährlich werden für alle Unterdrücker… für alle Herrscher…

 No society wants you to be free:
Ω

„Keine (staatliche) Gesellschaft will, dass du dich zur Reife entwickelst: es geht einfach gegen die Investitionen aller Gesellschaften.

Wenn die Menschen klug sind,  können sie nicht mehr ausgenutzt werden. Wenn sie intelligent sind, können sie nicht mehr unterdrückt werden, sie können nicht mehr zu einem mechanischen Leben gezwungen werden… zu leben wie ein Roboter.

Sie werden ihre Individualität behaupten. Sie haben den Duft der Rebellion um sich herum.

Sie wollen in Freiheit leben.

Freiheit kommt mit Weisheit, völlig natürlich. Beides ist untrennbar miteinander verbunden und keine Gesellschaft will, dass Menschen frei sind.

Weder die kommunistische Gesellschaft, die faschistische Gesellschaft, die kapitalistische (korporatistische) Gesellschaft, weder die der Hindu, der Mohammedaner, noch die christliche – keine Gesellschaft – will, dass die Menschen ihre Intelligenz entdecken, weil Menschen, sobald sie ihre Intelligenz entdeckt haben, beginnen, für sie gefährlich zu werden – gefährlich für die Gesellschaft, gefährlich für die Menschen, die an der Macht sind, gefährlich für die Herrschenden; gefährlich für alle Arten von Unterdrücker und Ausbeuter; gefährlich für die Kirchen, gefährlich für den Staat; gefährlich für die Nationen.

In der Tat ist ein weiser Mann ein Feuer, eine lebende Flamme. […]

Ein solcher Mensch kann nicht mehr gekauft werden, er dient nicht mehr. Er wird eher sterben, als ein Sklave zu sein.“

Osho

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Denkverbote

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Denkverbote

In meinem letzten Artikel Gefangene der Zeit habe ich ausführlich erklärt, warum es so wichtig ist, sich seiner Vergangenheit bewusst zu sein. Wenn wir keinen Zugang zum Wissen der Gemeinschaft haben, sind wir Gefangene der Zeit und dazu verurteilt, Ereignisse immer und immer wieder zu erleben, ohne die Möglichkeit, die damit einhergehenden Erfahrungen zu verarbeiten und abzuspeichern. Wir hindern nicht nur uns selbst daran, unsere Entwicklung fortzuführen, sondern auch die Menschen mit denen wir Kontakt haben sowie die Gruppe, von der wir ein Teil sind. Es ist ein nahezu geschlossenes System, weil nicht nur uns der Zugang zum Wissen verschlossen ist, sondern uns auch die Verarbeitung von Erfahrungen damit unmöglich gemacht wird. Weder können wir unsere Erfahrungen an unsere Kinder oder Menschen unserer Gruppe weitergeben, noch können wir unsere Erfahrungen in das Gruppenbewusstsein einspeisen. Jedes Individuum – aber auch die ganze Gruppe – verbleibt so viel länger als nötig auf einem niedrigeren Entwicklungsstand. Wenn jedoch ein ungehinderter Zugang zu erlebtem Wissen zur Verfügung steht, lernen wir schnell und entwickeln effektive Umgehensweisen mit den jeweiligen Situationen. Jeremy Locke, der Autor des Buches „Das Ende des Bösen“, drückt es mit folgenden Worten aus:

Der entscheidende Schlüssel zum Verständnis unserer Welt ist, die Natur des Bösen zu verstehen. Das Böse greift den Wert der Menschen an, in dem es ihnen die Möglichkeit verweigert, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen; indem es ihnen die Möglichkeit verweigert, durch Lernen und Verständnis zu wachsen.

Ein freier Zugang zu erlebtem Wissen ist somit elementar wichtig. Wir können keine Entscheidungen treffen, wenn uns nicht das Wissen zur Verfügung steht. Bestimmtes Wissen wird uns ganz bewusst vorenthalten, damit wir anstehende Entwicklungsschritte nicht tun können. Wir können uns nicht aus der Herrschaft befreien, weil uns die Prinzipien der Herrschaft verborgen sind. Die Herrscher selbst haben ein Interesse daran, diese Mechanismen vor uns zu verbergen, weil wir sonst erkennen würden, dass letztlich Herrschaft das eigentlich Böse ist, weil es uns hindert, unseren Entwicklungsweg zu gehen. Jeremy Locke sagt weiter:

Die Verschleierung ist die Verzerrung von Prinzipien. Verschleierung ist die Schaffung von falschen Ideen, um die Wahrheit zu verbergen. Manchmal geschieht dies nur durch einfaches Hinzufügen von Ideen zur eigentlichen Wahrheit, um die Natur der ursprünglichen Wahrheit zu verschleiern. Das Böse verwendet Verschleierung, um die Köpfe der Menschen zu verwirren. Verschleierung verzerrt Prinzipien, so dass die Menschen nicht in der Lage sind, zu lernen. Das Böse nutzt Verschleierung, damit du nicht in der Lage bist, Erkenntnisse zu gewinnen. Das Böse tut dies, um dich deiner Freiheit zu berauben.

Wir sind also angehalten sehr genau zu untersuchen, welches Wissen uns vorenthalten wird. Das Böse versteckt Wissen auf vielfältige Weise. Durch Verschleierung und Verzerrung aber auch durch Tilgung. Wichtige Elemente werden einfach weggelassen und aus dem Geschichtsbewusstsein der Menschen gelöscht. Die entstehenden Lücken werden dann mit falschen Informationen meist notdürftig aufgefüllt. Weil es schwer ist, geschichtliche Ereignisse durch Tilgung zu verfälschen, da die benutzten Lügen natürlicherweise Fehler aufweisen, wird ein Untersuchen dieser Bereiche meist durch Verbote erschwert. Gerade die Bereiche, die du nicht untersuchen darfst, beinhalten mit großer Wahrscheinlichkeit wichtige Bausteine, um die Prinzipien des Bösen zu verstehen. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit liegen wichtige Elemente unter Denkverboten vergraben. Wahrheiten benötigen keine Denkverbote. Nur Lügen müssen sich durch Verschleierung oder Verzerrung der tatsächlichen Geschehnisse verstecken. Hören wir weiter Jeremy Locke:

Es gibt Menschen, die deine Freiheit zerstören wollen. Sie wollen dich kontrollieren, so dass du nicht zu dem Menschen werden kannst, der du sein willst. Um dich zu kontrollieren, nehmen sie dir mit Gewalt die Freiheit, mit der du geboren wurdest. Die Kultur weiß, dass Menschen weniger Wahrheiten entdecken, wenn sie sich mit künstlichen Verwicklungen beschäftigen müssen. Wenn wir nicht frei sind uns auszuprobieren, können wir nicht lernen und wir können nicht wachsen. Liebe, Wohlstand und Wissen sind alles Dinge, die nur mit der Freiheit möglich sind. Als Mensch ist der Grad der Freiheit, den du benötigst, unbegrenzt. Freiheit ist für den Menschen von unendlichem Wert. Wenn das Böse die Freiheit in irgendeinem Bereich deines Lebens zerstört, begrenzt es deine Weisheit, deine Liebe und deine Freude.

Wir können also ziemlich sicher sein: Verbote weisen uns den Weg. Auch in anderen Bereichen wissen wir ja mittlerweile, dass Verbote nicht unserer Sicherheit dienen, sondern der Sicherheit der Herrscher. Versprochene Sicherheit und Kontrolle durch die Herrscher sind zwei untrennbar miteinander verbundene Prinzipien. Das, was dir verboten ist, weißt dir somit den Weg. Herrscher müssen sich hinter Verboten verstecken, weil ansonsten den Menschen das Böse darin unmittelbar vor Augen stünde. Der Mensch selbst braucht keinerlei Verbote, da er natürlicherweise mit ethischen und moralischen Grundprinzipien ausgestattet ist. Dass es immer wieder mahnende Stimmen gibt, die die Meinung verbreiten, dass Menschen ohne die ordnende Hand des Staates wild übereinander herfallen würden, ist nur die Weitergabe einer bewusst aufgebauten Verzerrung der Wirklichkeit, um die Rechtfertigung aufrechtzuerhalten, dass es einen Staat geben muss. In Wahrheit ist es gerade der Staat und das Element der Herrschaft, welches Menschen zu reißenden Bestien werden lässt.

Diese Wahrheiten stehen dir unmittelbar vor Augen, sobald du die Scheu fällen lässt und hinter die Fassade des dir in der Schule und im Elternhaus beigebrachten Wissens schaust. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist auch bereits deinen Eltern eine falsche Wirklichkeit vermittelt worden. Denkverbote sind nicht immer mit tatsächlichen Strafen bewehrt. Eine sehr gut funktionierende Strategie ist, eine gesellschaftliche Ausgrenzung zu produzieren, sollte ein Mensch sich außerhalb des gewünschten Rahmens bewegen. An anderer Stelle* habe ich darüber gesprochen, das die Kultur sorgfältig darauf achtet, was gedacht werden darf und was nicht. Denkverbote gehen von daher nicht immer von Seiten des Staates aus und sind durch willkürliche Gesetze strafbewehrt, sondern gehen auch von deinen Nachbarn, Lehrern und Mitmenschen aus und werden dir von deinen Eltern sozusagen in die Wiege gelegt. Die Strafe, sich außerhalb des kulturellen Denkschemas zu begeben, ist sehr real. In grauer Vorzeit bedeutete der Ausstoß aus der schützenden Gruppe den sicheren Tod, doch ist auch heute die damit einhergehende Diskriminierung für die Betroffenen schwer zu ertragen und nicht wenige drohen daran zu zerbrechen.

Es braucht also Mut, sich auf den Weg zu machen. Entwicklung in diesem Kontext baut auf deiner eigenen Initiative auf. Es gab zu allen Zeiten Menschen, die diesen Mut aufbrachten und als Pioniere der Freiheit, wichtiges Wissen zutage förderten. Selbst wenn diese Menschen in ihrem Versuch schweres Leid ertragen müssten und nicht selten sogar ums Leben kamen, haben sie uns ein Geschenk hinterlassen. Jeder einzelne von ihnen war Wegbereiter. Jedem einzelnen gebührt Dank dafür, dass wir uns heute leichter auf den Weg machen können. Durch die Zeit hindurch ist es wie eine ausgestreckte Hand, die wir nur zu ergreifen brauchen, um uns ebenfalls auf den Weg zu machen. Auch dein Weg wird vermutlich kein leichter sein. Aber mit jedem Mal, wenn ein Mensch die Fesseln seiner Kultur abstreift und Wahrheit erkennt, wird es für nachfolgende Menschen und Generationen leichter.

In der Wissenschaft der Systemtheorie geht man von kanalisierten Pfaden der Veränderung aus, den sogenannten Chreoden. Ähnlich wie ein Wassertropfen, der in der Wüste den Hang einer Düne hinab läuft und sich einen Pfad erschließen muss, ebnet er gleichermaßen den Weg für weitere nachfolgende Tropfen. Mit jedem weiteren Tropfen wird der Pfad nicht nur leichter zu gehen, sondern auch einfacher zu finden. Der Weg wird breiter und ist sozusagen vorgezeichnet. Nachfolgende Wassertropfen müssen dem immer deutlicher sichtbar werdenden Pfad einfach nur noch folgen.

Wir leben in einer Zeit, in der das Bewusstsein der Menschen einen Wendepunkt erreicht hat. Als weiterer wichtiger Meilenstein ist es dem Menschen vorgezeichnet, Herrschaft hinter sich zu lassen. Sei wie Wasser und folge deiner Intuition. Du bist als freier Mensch geboren und Freiheit ist dein Geburtsrecht. Ausgestattet mit dem Wissen um dieses Prinzip, um diese Wahrheit, kannst du nicht fehl gehen. Du wirst leiden müssen. Du wirst einsam sein. Aber du bist nicht alleine! Menschen von überall her reichen dir durch die Zeit hindurch die Hand. Ergreife sie und du findest die Gemeinschaft der Menschen, die frei ist von jeglicher Herrschaft.

(*)

Wie funktioniert Indoktrination

Konzepte von Herrschaft manipulieren Menschen

Gefangene der Zeit

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Gefangene der Zeit

„Die Zeit kommt aus der Zukunft, die nicht existiert, in die Gegenwart, die keine Dauer hat, und geht in die Vergangenheit, die aufgehört hat zu bestehen. Was also ist die Zeit? Wenn niemand mich danach fragt, weiß ich’s, will ich’s aber einem Fragenden erklären, weiß ich’s nicht.“

Augustinus

Früher, als es noch keine Möglichkeit der Aufzeichnung auf Datenträger gab, ja noch nicht einmal auf Papier, war man bei umfangreichen Informationen auf Menschen angewiesen, die die „Wahrer der Geschichte“ genannt wurden. In der Sprache der Zulu, eines Volkes in Südafrika, wird ein Mensch, der diese Aufgabe übernimmt, „Sangoma“ genannt und ihm wird größte Hochachtung entgegen gebracht. In unserer Kultur ist es ja schon lange üblich, dass Aufzeichnungen auf Papier möglich sind. Deshalb kann es sein, dass wir uns in diese Situation zunächst einmal hineindenken müssen. Warum wird einem Sangoma eine solche Achtung entgegengebracht? Nun, zunächst ist es wichtig, sich zu vergegenwärtigen, dass der Mensch nur begrenzt in der Lage ist, die Vergangenheit zu bewahren. Da ist zum einen die Funktion des menschlichen Gedächtnisses. Wir alle wissen, wie leicht es ist, Dinge einfach zu vergessen. Das, was wir vergessen, hat auch nicht immer mit dem Stellenwert eines Ereignisses zu tun. Natürlich vergessen wir wohl unwichtige Dinge leichter, als Dinge, die für uns wichtig sind. Dennoch ist auch das Vergessen eine Art Schutzmechanismus. Und so „vergessen“ wir manchmal auch einschneidende Ereignisse, ganz einfach weil es zu schmerzhaft wäre, sie zu erinnern.

Erinnern ist eine Funktion des Lernens. In unserer Erinnerungsdatenbank hinterlegen wir gemachte Erfahrungen. Das daraus entstandene Wissen nutzen wir, um in zukünftigen Ereignissen einen zeitlichen Vorsprung zu haben. Dinge, die wir aktuell erleben, müssen ausgewertet werden. Wir müssen sie analysieren und teilweise eine bestimmte Vorgehensweise in einer Situation sogar ausprobieren. Dies ist zum einen ein langsamer Vorgang und zum anderen auch ein risikobehafteter. Daten aus unserem Gedächtnis abrufen zu können sorgt dafür, dass wir manchmal die Situation bereits erkennen, während sie noch im Entstehen begriffen ist und frühzeitig eine Umgehensweise mit ihr entwickeln können, die eine hohe Erfolgsaussicht beinhaltet, unbeschadet zu bleiben. Man nennt dies auch Überlebensmechanismus. Das Überleben eines Menschen ist umso mehr wahrscheinlich, umso aufmerksamer er einmal gemachte Erfahrungen abspeichert, sortiert und sie schnell als Reaktion in anderen Situationen zur Verfügung hat.

Aus der psychologischen Perspektive müsste man nun noch hinzufügen, dass Reaktionen zwar die schnellsten, aber nicht immer die effektivsten Verhaltensweisen sind, weil sich Situationen eben manchmal ähneln können, aber eben nicht identisch sein müssen. Von daher gibt es auch Situationen in denen reaktive Verhaltensweisen zwar schnell zur Verfügung stehen und letztlich den Menschen schützen sollen, nur das manchmal eben gar keine tatsächliche Gefahr vorliegt, weil der Kern der Situation ein ganz anderer ist. Als Beispiel kann man sich die Erfahrung vergegenwärtigen, die damit einhergeht, seinen Finger in eine Kerzenflamme zu halten. Sicher leuchtet jedem ein, dass eine einmalige Erfahrung genügt und man nicht zum wiederholen Male seinen Finger in die Kerzenflamme halten muss, um zu wissen, dass eine Flamme heiß ist. Die Fähigkeit der Generalisierung ermöglicht es dem Menschen, diese Erfahrung auf alle anderen „Flammen“ zu übertragen. Alles was einer Flamme auch nur ähnlich sieht oder ähnliche Charakteristika hat, wird fortan als „Flamme“ angesehen und der Mensch wird entsprechend vorsichtig damit umgehen. Ein anderes Beispiel wäre die erste Beziehung zum anderen Geschlecht. Die Freundin oder der Freund hat blonde Haare. Wir alle wissen, dass eine erste Beziehung, eine erste große Liebe, eine sehr prägende Erfahrung sein kann. Wenn diese Beziehung nun ein schmerzhaftes Ende findet (was ja häufig der Fall ist) kann es sein, dass Menschen Erfahrungen aus dieser Situation generalisieren. Jede Frau oder jeder Mann mit blonden Haaren erinnert an diese in der Vergangenheit liegende Erfahrung und steuert unsere Kontaktaufnahme mit anderen Menschen. Natürlich wissen wir, dass alleine die Haarfarbe nichts über den Charakter eines Menschen aussagt, aber auf der Ebene, auf der diese Art von Erfahrungen abgespeichert werden, dienen sie in erster Linie unserem Überleben und haben zunächst einmal gar nichts mit Qualität zu tun. Mit Überleben wäre in diesem Fall der Schutz vor einer weiteren negativen Erfahrung innerhalb einer Beziehung gemeint. Die Qualität würde die Chance beinhalten, einen Menschen kennen zu lernen, der zwar auch blonde Haare hat, aber dennoch ein ganz anderer Mensch ist. Vielleicht hätte so eine Erfahrung sogar das Potential alte negative Erfahrungen auszugleichen. Dennoch ist für den Menschen das Überleben zunächst wichtiger als die Qualität. Was ja unmittelbar einleuchtet, wenn man sich vorstellt, wie schwierig es ist, beim Nicht-Überleben noch neue Erfahrungen machen zu können.

Dies soll uns genügen, um zum einen jetzt zu wissen, dass die Fähigkeit des Generalisierens eine wichtige Überlebensfunktion ist und zugleich auch ein Hindernis sein kann, neue Erfahrungen zu machen. Selbst dann, wenn eine mögliche neue Erfahrung für die Entwicklung des Menschen eigentlich positiv wäre, ist es nicht gesagt, dass der Mensch sich für diese Erfahrung öffnet. Es ist sogar eher wahrscheinlich, dass er sich für sein Überleben entscheidet. Die Effektivität im Sinne der Frage, ob eine Handlung der Situation tatsächlich angepasst ist, hat also nicht mit der abgespeicherten Erfahrung des Menschen zu tun, sondern ist immer situationsbedingt. Jede Situation in der trotz Erinnerungsmaterial nicht reagiert wird, sondern direkt situationsbedingt gehandelt wird, ist stressbehaftet, da der Mensch nicht weiß, ob sich nicht doch eine einmal gemachte schmerzhafte Erfahrung wiederholen wird. Das Überleben des Menschen steht immer an erster Stelle.

In der Frage, wie wir Menschen in der Zeit eingebunden sind, spielen aber nicht nur individuelle Erfahrungen eine Rolle, sondern auch die Erfahrungen anderer Menschen. Wir alle sind, trotzdem wir Individuen sind, auch alle Teil einer Gruppe. In der Psychologie wird der Begriff „Kollektiv“ anders verstanden, als in gewissen anderen Kreisen. Es hat also nicht den negativen Charakter, das Individuum hierarchisch hinter das Kollektiv zu stellen, wie es im Sozialismus zum Beispiel der Fall ist, sondern steht als ergänzender Faktor zur Reifung des Menschen zur Verfügung. In diesem Sinne ist es sogar absolut notwendig zur Reifung eines Individuums, das Wissen des Kollektivs mit einzubeziehen.

Wir alle tun gut daran, die Erfahrungen weiterer Individuen unserer Gruppe, mit in unseren Erfahrungsschatz aufzunehmen. In der Jungianischen Psychologie geht der Begriff des Kollektivs noch über andere gegenwärtige Individuen hinaus und bezieht die Erfahrungen unserer Ahnen mit ein. Obwohl diese Art von Erfahrung nach C.G. Jung auch noch auf anderen Ebenen zur Verfügung steht, spielt in dieser Betrachtung nur das tatsächlich überlieferte Wissen unserer Mitmenschen und unserer Ahnen eine Rolle. Die Geschichten die uns unsere Eltern und Großeltern erzählen nehmen wir in unseren Erfahrungsschatz mit auf. Es ist sogar so, dass teilweise Erfahrungen anderer Menschen, die uns sehr nahe stehen, als unsere eigenen Erfahrungen abgespeichert werden. Auf der reaktiven Ebene gibt es nicht mehr die Frage, wer die Erfahrung gemacht hat, sondern nur, dass es eben diese Erfahrung in unserer Erinnerungsdatenbank gibt und wir uns in Hinblick auf eine größere Chance zu überleben, darauf beziehen können.

Jetzt haben wir einen Eindruck, wie wichtig es ist, Erfahrungen zu bewahren. Wenn Erfahrungen über das Leben eines Menschen hinaus das Überleben einer größeren Gruppe betreffen, ist es absolut notwendig eine Datenbank zu pflegen, die nicht mit dem Tode eines Menschen endet. Darüber hinaus ist es wichtig, dass es keine Betonung mehr auf die individuellen Erlebnisse desjenigen gibt, der dieses Wissen aufzeichnet und verwaltet, sondern eine Sortierung im Sinne höchster Effektivität für das Kollektiv vorgenommen wird. Das Überleben des Kollektivs hat einen noch größeren Stellenwert, als das Überleben eines Individuums. Dieses „Urwissen“ rührt daher, als das wir alle noch „wissen“, dass wir ohne eine Gruppe nicht überlebensfähig sind. Der „Wahrer der Geschichte“, der Sangoma, wie ich ihn weiter oben genannt habe, hat also eine äußerst wichtige Funktion in Hinblick auf das Überleben eines Volkes. Nicht nur kommt ihm die Aufgabe der Aufzeichnung des Wissens aller zu, sondern auch der Sortierung im Sinne der Effektivität. Er trägt die Verantwortung für das Überleben seines Volkes. Er ist nicht nur der Wahrer der Geschichte, sondern der Wächter des Wissens, welches dem Volk bis dato das Überleben ermöglicht hat. Und das ist der Grund, weswegen diesen Menschen mit einer solch außerordentlichen Hochachtung begegnet wird. Ähnlich wie die Krieger, tragen diese Menschen eine außerordentliche Verantwortung in Hinblick auf das Überleben ihres Volkes. Im gewissen Sinne – und dies wird uns im Weiteren beschäftigen – sind sie sogar noch wichtiger als die Krieger, denn die „Wahrer der Geschichte“ können Kriege sogar manchmal verhindern.

In unserer Zeit wären vermutlich die Historiker am ehesten mit den Sangoma zu vergleichen. Auch in unserer Zeit ist es wichtig, sich der Erfahrungen der Gruppe und der Erfahrungen der Ahnen bewusst zu sein. Was aber, wenn dieses Wissen verfälscht wird? Was geschieht mit einem Volk, welches von seiner eigenen Geschichte abgeschnitten ist? Es ist dazu verurteilt, gewisse Erfahrungen wieder und immer wieder zu machen. Dies ist nicht nur ein schmerzhafter Prozess, wie ich weiter oben erklärt habe, sondern auch einer, der direkt das Überleben der Gruppe betrifft. Warum – so fragen wir uns jetzt vielleicht – sollte so etwas geschehen? Wer oder was hätte ein Interesse daran, ein ganzes Volk von seinen Erfahrungen abzuschneiden?

Um sich der Beantwortung dieser Frage anzunähern, ist es sinnvoll, sich zunächst die Auswirkungen eines solchen Geschehens zu vergegenwärtigen. Ein Volk, welches von seinem Erfahrungsschatz abgeschnitten ist, ähnlich wie ein Individuum, welches sich an nichts erinnert, ist verurteilt, dieselben Fehler immer wieder zu begehen. Wenn es keine Möglichkeit gibt, auf einmal gemachte Erfahrungen zuzugreifen, bleibt alleine der jeweilige Moment. Eine höchst brisante Situation aus dem Blickwinkel des Überlebens. Aus psychologischer Sicht steht der Mensch unter hohem Stress und ist jetzt äußerst anfällig für Einflüsterungen aller Art. Wenn jemand anderes dem Menschen an dieser Stelle Schutz vor dem Unbekannten versprechen würde, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass er auf dieses Angebot eingehen wird, selbst dann, wenn es ihn einen hohen Preis kostet. Dies ist auch die Antwort auf die Frage, warum sich Menschen eher für die Sicherheit entscheiden und ihre Freiheit dafür opfern. Die Freiheit ist in diesem Kontext weniger wichtig, als das Überleben. Eine philosophische Betrachtungsweise mag uns zu einem anderen Ergebnis führen, aber auf psychologischer Ebene hat das Überleben einen höheren Stellenwert als die Freiheit. Es besteht immer die Möglichkeit seine Freiheit wiederzuerlangen, aber die Möglichkeiten eines Menschen enden in dem Moment, in dem sein Leben ein Ende findet.

Menschen, die ihre Skrupel abgelegt haben, dieses Wissen um die psychologische Funktion zu ihrem eigenen Vorteil anzuwenden, haben ihre Taktiken im Laufe der Zeit sehr verfeinert. Das grundlegende Wissen, dass Angst ein hervorragender Katalysator für die Manipulation der Menschen ist, steht sozusagen an unterster Stelle. Es ist die Basis. Und darauf aufbauend steht die subtile Steuerung der Verhaltensweisen der Menschen bis in die kleinsten Details ihres Lebens hinein. Die meisten Menschen sind viel zu unbewusst, als dass sie diese Steuerung überhaupt bemerken würden. Garniert noch mit der aufoktroyierten Annahme, dass sie als Menschen nicht beeinflussbar wären, sind sie besonders leichte Opfer.

Ein Faktor, weswegen sie sich aus dieser Falle nicht befreien können ist der, dass sie von ihrer Vergangenheit abgeschnitten sind. Sie sind Gefangene der Zeit und dazu verurteilt, gewisse Situationen immer und immer wieder zu durchlaufen, ohne jemals die damit einhergehende Erfahrung abspeichern zu können oder sie an andere Menschen ihrer Gruppe oder ihrer Nachkommen weiterzugeben. Historiker in dieser Zeit sind sich ihrer Verantwortung meist nicht bewusst und geben so bereitwillig verfälschtes Wissen weiter. Nicht nur die Tilgung, also das Auslöschen von Erfahrungswerten in der Vergangenheit, sondern auch das Verzerren der Vergangenheit ist eine Verfälschung. Dinge anders darzustellen, als sie tatsächlich waren, ist neben dem verschwinden lassen gewisser Ereignisse, die gängige Methode, um Menschen Gefangene der Zeit sein zu lassen. Historiker sind meist beim Staat angestellt und werden direkt von ihm alimentiert. Es wird schnell festgelegt, welches „Wissen“ gewünscht ist und welches nicht. Sollte die betreffende Person weiter in Bereichen der Vergangenheit herumstochern, in dem sich verbotenes Wissen befindet, so wird es ihr entweder von vorgesetzten Personen schnell klar gemacht, oder sie verliert ihren Job. Außerdem ist diese Person selbst ja schon Opfer einer verfälschten oder getilgten Vergangenheit und somit gar nicht mehr in der Lage, die Tragweite ihres Verhaltens tatsächlich zu überblicken. Sollte jemand an dieser Stelle tatsächlich bewusst genug sein, altes Wissen aufzuarbeiten und den Menschen zur Verfügung stellen zu wollen, befindet sie sich in höchster Gefahr. Entweder sie wird sehr schnell diskreditiert und als „Verschwörungstheoretiker“ gebrandmarkt, oder sie wird gänzlich vernichtet.

Für ein Individuum ist es also wichtig, sich seiner Vergangenheit bewusst zu sein. Für ein Volk oder gar das Kollektiv der Menschen ist es ebenso wichtig, ja im gewissen Sinne sogar noch wichtiger, weil das Überleben des Einzelnen direkt von seiner Gruppe abhängt. Die Geschichte eines Volkes ist sein Garant des Überlebens. Es ist ein wahrlicher Schatz, der wohlbehütet sein will. Er muss sicher vor jedweder Verfälschung allen Menschen offen stehen, damit die Gemeinschaft der Menschen in ihrer Entwicklung schnell voranschreiten kann. Herrscher haben ein absolutes Interesse daran, dass Menschen sich nicht weiterentwickeln. Wann immer also Aufzeichnungen als unantastbar gelten und das Hinterfragen dieser Aufzeichnungen sogar als strafbare Handlung definiert ist, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit eine Absicht dahinter. In der Entwicklung des Menschen ist inhärent, dass sie keinen Herrscher brauchen. Wann immer Menschen diesen Entwicklungsschritt tun, ist die Position eines Herrschers ohne jede Funktion. Herrscher sind nicht nur überflüssig, sondern werden als das erkannt, was sie sind: als absolut böse Elemente, die die Entwicklung des Menschen willentlich und bewusst verhindern, um einen eigenen Vorteil daraus zu gewinnen. Kreaturen, die sich dieses Vergehen schuldig machen, Menschen die Freiheit zu nehmen, sie manipulieren, um sie in ihrer Entwicklung zu behindern und um sich parasitär an ihnen zu ernähren, verdienen den Namen Mensch nicht. Für diese Tat gibt es keine Entschuldigung. Sie gehören ausgestoßen. Diese Tat ist so abgrundtief böse, dass sie die höchste Strafe überhaupt verdient.

Die letzte Frage, die noch bleibt, ist, ob es möglich ist, dass Wissen der Menschen über alle Zeit zu kontrollieren. Was wir bisher sagen können ist, dass alle Behinderung der Entwicklung der Menschen nicht ausgereicht hat, um alle Menschen auf alle Zeit zu Gefangenen der Zeit zu machen. Die Natur selbst scheint ein Interesse daran zu haben, dass Entwicklung voranschreitet. In der Tat ist es so, dass auf der Ebene der Systemtheorie es als gesichert angesehen wird, dass vermeintliche Behinderungen von sich entwickelnden Systemen, als Teil eines größeren sich entwickelnden Gesamtsystems gesehen werden. Entwicklung ist etwas, was einem System auf jeder Ebene innewohnt. Wenn wir das auf unsere Situation übertragen, was wir tatsächlich können, weil wir besonders hochentwickelte Systeme bestehend aus sehr vielen ineinandergreifenden Untersystemen sind, können wir die These aufstellen, dass wir uns trotz aller Versuche der Einflussnahme der Herrscher weiter entwickeln werden. Es scheint einfach nicht möglich zu sein, uns auf unserem Entwicklungspfad aufzuhalten. Diese These lässt allerdings keinen Schluss darüber zu, wie lange die Zeit der Unterdrückung noch andauern wird. Was wir hingegen mit aller Bestimmtheit sagen können ist, dass es lohnenswert ist, sich unserer Geschichte bewusst zu werden. Sich der Geschichten unserer Ahnen zu widmen und zu erkennen, wer wir eingebunden in die Zeit als kollektives Wesen sind, sich zu erinnern, wer wir sind, bedeutet auch zu erkennen, dass wir mehr sind als ein Mensch. Wir sind auch Teil einer Gemeinschaft, Teil eines Volkes und wir tragen nicht nur die Verantwortung für unsere eigene Entwicklung, sondern auch für die unserer Kinder und aller Menschen, die nach uns kommen. Für die Natur spielt es nur eine untergeordnete Rolle, ob ein Individuum überlebt. Wichtig ist aus diesem Blickwinkel nur, dass wir als Gemeinschaft, als Volk, als Kollektiv weiter unseren Entwicklungsweg in Richtung Freiheit gehen.

Die Zeit der Herrscher wird also enden. Ich persönlich glaube, dass sie bereits zu Ende ist. Wir leben in einer Zeit, in der wir das letzte Aufbäumen der Herrscher erleben. Das Erwachen der Menschen wird mit großen Opfern verbunden sein. Die Gewalt der Herrscher wird erfahrungsgemäß stärker, je mehr sich die Menschen ihrer wahren Natur bewusst werden. Doch auch dies wird als Erfahrung schließlich in das Kollektiv einfließen und dafür sorgen, dass wir niemals mehr einen Herrscher zulassen und jedes Element der Unterdrückung mit aller Konsequenz bekämpfen. Wir sind freie Menschen, in Freiheit geboren. Wir sind Reisende in der Zeit und keine Gefangenen der Zeit, wenn wir uns unserer Geschichte bewusst werden, wenn wir uns erinnern, wer wir sind.

Eine Frage der Dummheit

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Jean Claude JUNCKER - EC President

 

Ich habe schon lange aufgegeben, mit Gegnern zum Waffenbesitz, zu diskutieren. Entweder sie sind professionell dumm, dann sind sie bei den Grünen oder sonst wie sozialistisch und damit in ihrem Denken ähnlich dem der Regime, die nach dieser Sicht Millionen von wehrlosen Menschen abgeschlachtet haben, nachdem sie sie entwaffneten – oder sie sind laienhaft dumm, was mit der andauernden Gehirnwäsche zu erklären ist, dem Bombardement an Falschinformation, dem sie seit ihrer Schulzeit ausgesetzt sind. In beiden Fällen ist aber das Ergebnis das gleiche: sie sind zu logischem Denken einfach nicht mehr fähig.

Jedem Menschen von einigermaßen klarem Verstand leuchtet doch ein, dass der Mensch sich Waffen zu seiner Verteidigung ersonnen hat. Er hatte einfach keine Lust mehr, von größeren Raubtieren nach Belieben gefressen zu werden. Da so etwas für die Entwicklung auch gar nicht gut ist, haben sich diejenigen Stämme schneller entwickelt, in denen die Kunst der Waffenherstellung gepflegt wurde. Sei es, dass ein schlauer Vertreter seiner Gattung seinem Kumpel beigebracht hat, einen Stein so zu halten, dass er sich damit wehren kann und er so Frauen und Kinder verteidigen konnte oder diejenigen, die dadurch Überlebenden im Späteren kunstvoll aus elastischem Holz und einer Sehne ein Bogen herstellten. Menschen, die sich verteidigen konnten, überlebten. Menschen, die das nicht konnten, nicht. So einfach ist das.

Sich heute mit einem Stein einem bewaffneten Angreifer entgegenzustellen, wäre einigermaßen blöd und würde wozu führen? Richtig! Zum baldigen Aussterben dieses Menschen. Ergo muss (!!!) die Verteidigungsmöglichkeit IMMER adäquat der Bewaffnung des Angreifers sein.

Und jetzt die Frage an die ganz Schlauen: Womit ist ein krimineller Angreifer heute meistens bewaffnet?

A: mit einem Stein,
B: mit einem Bogen oder
C: mit einer Schusswaffe?

Derjenige, der diese Frage richtig beantwortet, hat eine Chance noch ein paar Jahre älter zu werden.

Was aber, wenn dir von staatlicher Seite aus, deine Möglichkeiten dich zu verteidigen, versagt werden? Dann wirst du entweder von Idioten regiert (eine Möglichkeit) oder du wirst von Despoten regiert, die Böses mit dir vorhaben und dich lieber unbewaffnet sehen, damit du dich nicht wehren kannst. Und diese zweite Möglichkeit halte ich für weitaus wahrscheinlicher.

Also… was lernen wir daraus? Zunächst: mit Waffengegner kann man nicht diskutieren. Zweitens: Der Staat, der den Menschen sein Recht, sich zu verteidigen, versagt, ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ein böser Staat. Und Drittens: Wach endlich auf und hör auf im Tacka-Tucka-Land herumzulaufen.

 

„Als erste zivilisierte Nation haben wir ein Waffenregistrierungsgesetz. Unsere Straßen werden dadurch sicherer werden; unsere Polizei wird effizienter und die Welt wird unserem Beispiel in die Zukunft folgen!“

(Adolf Hitler, Reichsparteitag am 15. 09.1935)

 

„Gedanken sind mächtiger als Waffen. Wir erlauben es unseren Bürgern nicht, Waffen zu führen – warum sollten wir es ihnen erlauben, selbständig zu denken?“

(Josef Stalin, 1879-1953)

 

Und abschließend eine kurze Aufklärung zur Situation des Waffenbesitzes in Deutschland, weil es da immer wieder Verwirrung gibt: Obwohl es natürlich das Recht eines jeden Menschen ist, sich zu bewaffnen, haben wir in Deutschland kein Waffenrecht, sondern ein Waffengesetz. Das ist etwas völlig anderes! Ein Waffenrecht, würde das Recht der Menschen, sich zu bewaffnen, verteidigen. Ein Waffengesetz hingegen, schränkt das Recht der Menschen auf Waffenbesitz lediglich ein. Deswegen gibt es auch keine Instanz ähnlich der NRA in Amerika, die eine starke Lobby für den freien Waffenbesitz in Deutschland wäre. Die Verbände in Deutschland verwalten ausschließlich die Einschränkungen! In Amerika waren die Gründerväter immerhin so schlau, dieses Recht der Menschen, sich zu bewaffnen, in der Verfassung festzuschreiben. Wir hingegen haben zunächst einmal gar keine Verfassung, sondern nur ein Grundgesetz und dort ist eben dieses Recht überhaupt nicht aufgeführt. In Deutschland ist der Waffenbesitz deshalb an „Erlaubnisse“ gebunden, die der Staat dir großherzig gewährt, wenn du ihm dafür deinen vollständigen Gehorsam versprichst.

Eine Erlaubnis kann dir jederzeit auch wieder genommen werden. Anders als bei einem Recht, gibt es bei der Wegnahme von Erlaubnissen auch keine Rechtfertigungspflicht. Sprich: der Staat kann das einfach so machen und begründet es dann mit dem Wegfall deiner Zuverlässigkeit. Das erklärt auch, weswegen die meisten Waffenbesitzer totale Feiglinge sind, wenn es um die Verteidigung ihres „Rechtsanspruches“ geht. Sie wissen, dass wenn sie sich nicht „anständig“ benehmen, ihnen jederzeit die erteilte Erlaubnis wieder abgenommen werden kann.

Diese Strategie des Staates, Rechte nicht anzuerkennen und stattdessen Erlaubnisse zu vergeben, ist übrigens sehr weit verbreitet und sorgt für Gehorsam! Und das ist der Grund, weswegen dir deine Rechte genommen werden. Und ganz nebenbei musst du für die Erlaubnis, etwas tun zu dürfen, wozu du ohnehin ein Recht hättest, auch noch bezahlen.

Erkennt ihr die satanische Fratze des Staates? Du wirst von morgens bis abends verarscht!

Persönliche Souveränität

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Persönliche Souveränität ist das Ende des Bösen

„Es gibt nur drei Möglichkeiten, zu der ein Mensch sich entscheiden kann; in Freiheit zu leben, Freiheit zu verteidigen oder Freiheit zu zerstören. Die Kultur hat uns gelehrt, dass es nobel wäre, Freiheit zu zerstören durch Konzepte wie Rechtsstaatlichkeit. Gleichzeitig wurde uns beigebracht, dass es unmoralisch wäre, unsere Freiheit gegenüber Konzepten wie der Polizei oder einer Autorität zu verteidigen. Diese Kultur darf nicht länger fortbestehen. Solange gewaltbereite Menschen auf der Erde wandeln, werden sie Möglichkeiten suchen, Kulturen unter Todesdrohungen zu erschaffen. Die Verteidigung der Freiheit ist immer rechtens und kein Tyrann darf verschont bleiben.

Es gibt keinen Platz für Tyrannei im Leben der Menschen. Sobald du den Kräften des Zwanges nachgibst, um dein Leben zu retten, hast du dein Leben verloren, weil es nun dem gehört, der dich kontrolliert. Leben ist Freiheit. Ohne Freiheit gehört dein Leben jemandem anderen. Freiheit muss unter allen Umständen und zu allen Zeiten verteidigt werden.

Bestimme selbst, denn das ist deine Natur als Individuum. Du und nur du allein bestimmst über dein Denken und dein Handeln. Das ist richtig, gerecht und gut. Du trägst die Verantwortung, deine Freiheit zu allen Zeiten zu verteidigen. Wenn du das nicht tust, wird deine Freiheit zerstört werden. Nach jemandem anderen zu rufen, der deine Freiheit verteidigt, ist eine direkte Einladung an die Tyrannen.

Persönliche Souveränität ist das Ende des Bösen. Wenn jeder Mensch auf der Erde sich selbst und diejenigen, die er liebt, verteidigt. Wenn das Böse nicht einen Fuß mehr setzen kann, weil alle Menschen wachsam sind und erkennen, dass das Böse versucht, ihren Wert zu zerstören. Dies ist das genaue Gegenteil des perfekten Bösen, wenn alle Menschen Sklaven und Sklavenhalter sind. Vollkommene Freiheit ist Leben und darin gibt es keine Sklaven und keine Sklavenhalter. Vollkommene Freiheit ist Leben.“

Jeremy Locke – aus „Das Ende des Bösen“

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Die Logik der Gutmenschen

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„Guten Tag, ich hätte gerne einen Feuerlöscher.“
„Brennt es bei Ihnen?“
„Nein.“
„Hat es bei Ihnen in letzter Zeit häufiger gebrannt?
„Nein, eigentlich nicht.“
„Können Sie denn wenigstens belegen, dass es bei Ihnen zukünftig häufiger brennen wird?“
„Was ein Unsinn! Natürlich nicht!“
„Dann brauchen Sie auch keinen Feuerlöscher! Daher kann ich Ihnen leider auch keinen geben. Aber das ist sicher auch besser so: Bedenken Sie mal allein die gesundheitsschädliche Füllung und der hohe Druck darin. Das kann ja auch gefährlich sein. Und wenn das in falsche Hände gerät … nicht auszudenken!“
„Und wenn´s doch mal brennt?“
„Dann können Sie ja die Feuerwehr rufen.“
„Und wenn es zu spät ist, bis die da ist?“
„Nun ja, was im Leben ist schon ganz ohne Risiko …“

Es entbehrt jeglicher Grundlage anzunehmen, dass mehr Schusswaffen zu mehr Gewalt führen würde. Genau das Gegenteil ist zu beobachten. Alle Statistiken haben eindeutig gezeigt, dass in Gegenden in denen Menschen Schusswaffen führen dürfen, die Gewalt rückläufig ist. Ist ja auch klar: Die Hemmschwelle jemanden anzugreifen ist höher, wenn der andere bewaffnet sein könnte. In den USA geht man von jährlich 2 Millionen vereitelten Straftaten durch die Präsenz bewaffneter Zivilisten aus. Dabei wird in den seltensten Fällen geschossen, sondern nur gedroht. In Chicago fiel die Verbrechensrate um über 20%, nur weil man den Bürgern das verdeckte Tragen wieder erlaubte – Chicago war zuvor der Inbegriff der Gewalt in den USA und eine der Städte mit den strengsten Waffenverboten. Aber die Verbrecher hielten sich natürlich nicht daran und konnten sich so an den wehrlosen Opfern austoben wie sie lustig waren. Die Idee, Amerika als schlechtes Beispiel für das Führen von Schusswaffen zu missbrauchen, funktioniert nicht!

Charleton Heston, der amerikanischer Schauspieler und Bürgerrechtler, der von 1998 bis 2003 Präsident der National Rifle Association war, sagte es einmal in einfachen Worten: „Es gibt keine guten Waffen. Und es gibt keine schlechten Waffen. Jede Waffe in den Händen eines schlechten Menschen ist etwas Schlechtes. Und jede Waffe in den Händen eines guten Menschen ist keine Bedrohung für irgendjemanden – außer für schlechte Menschen.“

Solche einfache Logik ist hier in Deutschland für viele schwer zu verstehen. Sobald jemand das Thema Selbstverteidigung mit Schusswaffen aufbringt (auch unter Waffenbesitzern) brennen gleich die durch Manipulation installierten Sicherungen durch. In deren Köpfen tauchen dann Szenen vom Wilden Westen auf, es werden die „amerikanischen Zustände“ beschworen und kein klarer Gedanke ist mehr möglich. Sie differenzieren dann auch nicht mehr, dass es sich um die MÖGLICHKEIT dreht und nicht um den Zwang sich bewaffnen zu müssen… und selbst die einfache Logik, dass alleine die Tatsache, dass wenn jemand bewaffnet sein könnte, es einen Angreifer bereits abschrecken würde, wird mit der „brillanten“ Logik gekontert, dass der Angreifer ja dann auch eine Waffe hätte… spätestens hier wird deutlich, dass hier in Deutschland bei der allgemeinen Indoktrination, dass Waffen schlecht wären und alle Gewalt von ihnen ausginge, ganze Arbeit geleistet wurde. Der Aspekt, dass Waffen zur Verteidigung und zum Schutz ersonnen wurden, ist ihnen völlig abhanden gekommen.

 

***

Du magst keine Waffen?
Das ist dein gutes Recht!
Vielleicht glaubst du nicht an Gott?
Ist auch deine eigene Sache!

Aber wenn jemand in dein Haus einbricht, wirst du entweder:

1. Jemanden rufen, der Waffen hat… und…
2. beten, dass sie noch rechtzeitig kommen…

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Ja, du darfst dich im Rahmen der Notwehr/Nothilfe verteidigen. Nur die notwendigen Werkzeuge dafür werden dir verwehrt! Ein feiner aber überlebensbedrohender Unterschied! Staat dessen wird dir angeraten, im Falle eines Angriffes oder Überfalls die Polizei zu rufen…

Die gängige Meinung ist ja, dass der Staat das Gewaltmonopol zum Schutze der Bürger besitzt. Diese verzichten auf eine Bewaffnung und bezahlen dem Staat dafür Steuern, dass er sie beschützt. Mal ganz davon abgesehen, dass dies nur als Vorwand benutzt wurde, um in grauer Vorzeit die Menschen unter die Herrschaft des Staates zu bringen, kommt er dieser Aufgabe immer weniger nach. Die angeblichen Sicherheitskräfte sind hauptsächlich damit beschäftigt, den Menschen das Leben schwer zu machen und für Gehorsam um jeden Preis zu sorgen. Der Schutz der Menschen war nie die primäre Aufgabe der staatlichen Sicherheitskräfte. Ihre Aufgabe war und ist, die Bürger zu überwachen, für Gehorsam zu sorgen und die Herrscher zu beschützen. Im Übrigen bin ich selbst nie gefragt worden, ob ich damit einverstanden bin, auf Bewaffnung zu meinem Selbstschutz zu verzichten. Ich habe dem nie zugestimmt! Für die Kriminellen ist es ein Segen, wissen sie doch, dass wir hier in Deutschland alle gewollt schutzlos sind. Kriminelle lieben unbewaffnete Opfer.

Φ

Wem nützen Waffengesetze?

Gepostet am Aktualisiert am

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Komisch… Die Attentäter in Paris hatten wieder Waffen, obwohl die ja nach den aktuellen Waffengesetzen gar keine hätten haben dürfen. Ein Attentäter ist sogar von Österreich durch Deutschland gefahren mit Waffen im Auto, sogar mit einem Schnellfeuergewehr… obwohl er das laut der Waffengesetze ja überhaupt nicht hätte haben dürfen.

Ja Sakrahimmelkruzifixnocheinmal… warum halten sich denn die Attentäter nicht an die Waffengesetze? Muss man die denn nochmal verschärfen, bis sich ein Krimineller endlich mal daran hält? Oder nutzen die etwa nichts? Sorgen die etwa nur dafür, dass die guten Menschen keine Waffen haben, während sich die Bösen niemals und nie und nimmer an irgendwelche Waffengesetze halten werden?

Ist der Grund für die Waffengesetze vielleicht ein ganz anderer? Vielleicht mögen die Politiker lieber wehrlose Schafe, während sie sie schamlos ausbeuten? Also… ganz ehrlich… wenn ich Politiker wäre und das tun würde was sie tun, würde ich auch nicht wollen, dass die Menschen sich wehren könnten.

Also nehmen die Politiker doch lieber in Kauf, dass die Menschen bei solchen Attacken wehrlos abgeschlachtet werden.

Danach kann man immer noch Betroffenheit in die Kamera heucheln…

Φ