Das abgrundtief Böse

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Das abgrundtief Böse

Es ist schwer für das Gute an Böses zu glauben, so wie Böses nicht an das Gute glaubt.

Marcus Tullius Cicero

Der Fehler, den die meisten Menschen machen ist, dass sie glauben, die Dinge würden zufällig geschehen oder würden als Ergebnisse vorheriger Ereignisse als kausale Kette ablaufen. Diese Sichtweise schließt aus, dass es ein steuerndes Element gibt. Etwas, was dafür sorgt, dass die Geschehnisse genau so und nicht anders ablaufen. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass es auf Grund der angenommenen Komplexität den meisten Menschen nicht möglich zu sein scheint, dass derartige Ereignisse, die ganze Gesellschaften, die ganze Länder betreffen und die teilweise sogar globaler Natur sind, gesteuert werden könnten. Wer, so fragen sie sich, hätte wohl die Macht und vor allem das logistische know how, um alle notwendigen Faktoren so zu koordinieren, dass sie genau in die Ereignisse kulminieren, die wir jetzt erleben. Und weil wir eben keine Antwort auf diese Frage haben – allerhöchstens Ahnungen – die natürlich nicht stichhaltig belegt und verifiziert werden können, geben wir auf und denken, dass es der Zufall wäre oder eben Abläufe von Geschehnissen die sich wie Perlen auf einer Schnur aneinanderreihen. Diese Sicht lässt das Anerkennen einer steuernden Macht nicht zu. Auch scheint keine Macht der Welt böse oder verschlagen genug, diese Ereignisse nicht nur zu ersinnen, sondern sie auch noch in die Tat umzusetzen und sie zu orchestrieren. Wir glauben an das Gute im Menschen und stellen uns das Böse als eine Art Entgleisung der Schöpfung vor, aber eben nicht als einen Teil von ihr.

Ist es nicht so, dass, um etwas verstehen zu können, wir nicht auch einen Teil davon in uns tragen müssen? Was wenn die Abwesenheit von etwas, die Vorstellung dessen, unmöglich macht? Was, wenn wir Menschen tatsächlich nicht böse sind und von daher das Böse nicht verstehen können? Was ist das Böse dann, wenn nicht menschlich? Sind es doch regelmäßig Menschen, die das Böse umsetzen, die andere quälen und die sich nicht scheuen, sie aus persönlicher Gier und zur Erlangung eigennütziger Ziele zu töten.

Nun, sie sehen aus wie Menschen. Sie erscheinen uns wie Menschen, da sie dieselbe Gestalt haben wie wir. Sie haben alles was es braucht, um äußerlich als Menschen identifiziert zu werden. Aber haben sie ein Gewissen? Tragen sie ein Gefühl für Moral in sich? Handeln sie ethisch? Und sind es nicht genau diese Kriterien, die einen Menschen zum Menschen machen? Solange wir denken, dass es sich bei den Organisatoren und den Ausführenden des Bösen um Menschen handelt, handeln wir ihnen gegenüber nach menschlichen Maßstäben. Wir sehen sie als Menschen und versuchen, sie zu verstehen. Wir erforschen unser Innerstes auf der Suche nach dem Teil des Bösen, welches uns das Böse verstehen lassen würde… und scheitern regelmäßig.

Was, wenn wir anerkennen, dass es das Böse wirklich gibt? Und ich meine das tatsächliche Böse? Das abgrundtief Böse. Das Böse, welches so böse ist, dass ein normaler menschlicher Geist gar nicht dazu in der Lage ist, es wirklich vollumfänglich zu verstehen, weil er eben nicht böse ist. Ist es möglich, dass sich Kreaturen nur als Menschen ausgeben? Dass sie zwar aussehen wie wir, aber dass sie nicht sind wie wir? Dass sie sich unserer bemächtigt haben und mittlerweile an den Schaltstellen der Macht sitzen und ihr böses Spiel aus einem ganz bestimmten Grund treiben? Der Grund könnte sein, dass sie uns als ihre Sklaven betrachten. Alleine das ist schon so böse, dass den meisten Menschen dafür das Verständnis fehlt. Kaum einer kann sich vorstellen, was es wirklich bedeutet, einen Menschen zu versklaven. Ihm jede Form der Gleichwertigkeit und seines Rechtes auf eigenständiges Leben selbstbestimmtes Leben abzusprechen. Aber vielleicht gibt es noch Böseres. Sklaven muss man bewachen. Die Herrscher müssen ständig auf der Hut sein, dass die Sklaven keinen Ausbruch planen. Also ersinnen sie einen Plan, die Menschen dahingehend zu manipulieren, dass sie sich freiwillig in die Sklaverei begeben. Angst muss dafür geschürt werden – denn das ist es, was sie gefügig macht – vor einem imaginären Feind, der sie dazu zwingt, sich ihrem tatsächlichen Feind unterzuordnen. Dieser tatsächliche aber unerkannte Feind muss in der Verkleidung eines Beschützers erscheinen. Er muss den Menschen Schutz versprechen im Tausch eines Gutes, welches ihnen in dem Moment als nicht ganz so wertvoll erscheint, welches aber in Wahrheit das elementarste und wertvollste Gut ist, das sie besitzen. Wer denkt schon an seine Freiheit, wenn jemand anderes sich anbietet, den Schutz zu übernehmen? Und hier handelt es sich meiner Meinung nach um etwas Energetisches. Es sind nicht in erster Linie materielle Güter, nach denen das Böse seine Finger ausstreckt. Es ist die Lebensenergie, die Energie der Freiheit, hinter der das Böse wirklich her ist. Wie Vampire lebt das Böse von deiner Unfreiheit. Deine reduzierte Lebensenergie rührt daher, als das sie dir weggenommen wird. Tag für Tag saugt dir das Böse dein Leben aus den Adern. Deine Unfreiheit, dein Sklavendasein und vor allem deine Freiwilligkeit, mit der du all das geschehen lässt, ist die Nahrung des wirklich Bösen.

Das, was sich von der Energie der Menschen ernährt, sind keine Menschen. Das sind Kreaturen, die ohne jede Moral sind und die daher den Begriff Mensch nicht verdienen. Sie nicht mehr als Menschen zu sehen, macht es leichter, mit ihnen umzugehen. Sie nicht mehr als Menschen zu sehen erspart uns, das Böse in ihnen verstehen zu wollen. Es ist nicht notwendig und letztlich auch gar nicht möglich, als Mensch diese bösen Kreaturen zu verstehen, weil sie eben nicht menschlich sind. Es mag sein, das zumindest einige von ihnen noch als Menschen geboren wurden. Doch haben sie ihr Mensch-sein irgendwann aufgegeben. In dem Moment, als sie sich dem Bösen überantwortet haben und Teil davon wurden, in dem Moment als sie begannen, Befehle auszuführen oder selbst die Befehle zur Versklavung der Menschen zu geben, haben sie das Wichtigste überhaupt aufgegeben… ihr Mensch-sein. Jede dieser Kreaturen, die sich an dem Spiel der Versklavung von uns Menschen beteiligt, hat ihr Mensch-sein aufgeben. Sie sollten von daher auch nicht mehr als Menschen angesehen werden, sondern als das was sie sind: Verkörperungen oder Instrumente des abgrundtief Bösen, welches uns Menschen versklavt und unsere Energie raubt. Die Frage, wie wir dann mit ihnen umgehen sollten, wenn es sich nicht um Menschen handelt, beantwortet sich aus der Frage, wie wir normalerweise mit Parasiten umgehen, deren einziger Zweck es ist, sich einen Wirt zu suchen und sich von ihm zu ernähren, bis sein letztes Fünkchen Leben erloschen ist. Wir zerschmettern sie.

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