Monat: Februar 2016

Wir gründen eine virtuelle Stadt

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Die virtuelle Gemeinschaft der Freiheitswelle setzt den Grundstein für eine freie Zukunft.

Wie den meisten denkenden Menschen heutzutage klar sein muss, kann es so, wie es jetzt ist, nicht weitergehen. Die Politik entwickelt sich zu einem immer weiter wachsenden Monster, die Banken treiben ihr perfides Monopoly-Spiel mit uns und unsere Wirtschaft wird verkrüppelt, wo es nur geht. Unsere Gesellschaft ist krank und braucht dringend eine Radikal-Kur.

Nur, wie stellt man das an? Als Einzelner ist es denkbar schwierig, etwas zu verändern. Auch als kleine politische Bewegung ist es eher unwahrscheinlich, dass sich irgendeiner der Politiker für unsere Vorschläge interessiert. Wirklich verändern kann man nur etwas, wenn man eine gewisse Masse erreicht hat. Zwar ist es durchaus nachvollziehbar, wenn man auf dem parteipolitischen Wege versucht, etwas zu ändern, doch wir sehen darin keine Alternative. Als Systempartei ist man Teil des Systems und muss nach den Regeln des Systems handeln. Wirkliche Freiheit kann aber nur mit selbstgesteckten Regeln erreicht werden.

Und genau das versuchen wir von der Freiheitswelle mit unserem Projekt. Wir wollen eine virtuelle Gemeinschaft gründen, quasi eine neue, freie Stadt im Internet, nach unseren Vorstellungen, mit von uns festgelegten Regeln, eigenem Geld, eigenem Handel und sich daraus bildender tatsächlicher Solidarität zwischen den Mitgliedern.

Ein großer Pluspunkt einer virtuellen Stadt ist ihre absolute lokale Unabhängigkeit. Es ist egal, wo die einzelnen Mitglieder wohnen, die Gemeinschaft kann als solche tatsächlich funktionieren.

Ziel ist es natürlich, die „virtuelle“ Gemeinschaft in die Wirklichkeit zu überführen. Konkret bedeutet das, dass die Mitglieder nicht nur Richtlinien für ihr Miteinander entwerfen, sondern zum Beispiel auch schon real Handel miteinander treiben. Bezahlung kann über Kryptowährungen oder anderes Vollgeld abgewickelt werden. Vorstellbar ist so auch ein eigenes Versicherungssystem, in dem die tatsächliche Idee des Versicherns (gegenseitig absichern) umgesetzt wird, anstatt mit einem Umlageverfahren zu spekulieren und zu hoffen, dass schon alles gut gehen wird.

Wir als Gemeinschaft müssen uns unabhängig machen. Unabhängig von der Regierung, unabhängig von Zentralbanken und von der unnützen Bürokratie der Staatskrake. Wir brauchen sie nicht mehr!

Wir brauchen EUCH!

Was wir brauchen, ist eine funktionierende Gemeinschaft, die sich so weit wie möglich selbst versorgen kann, ihre eigenen Probleme lösen kann und die uns der Freiheit ein gutes Stück näher bringt.

 

Weiter Artikel findet ihr unter: http://bit.ly/1oOwQVH

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Freiheit ist mehr als nur ein Wort

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Wir sind freie, souveräne Menschen. Wir alle sind freie, souveräne Menschen. Und wir sind Teil einer Gemeinschaft. Wir von der Freiheitswelle nehmen diese Aspekte sehr ernst. Wir sind Visionäre. Wir stellen uns eine Zukunft vor, die aus der Vergangenheit kommend, die Gegenwart anerkennt und darauf aufbauend eine Zukunft gestaltet. Wir Menschen sind schöpferische Wesen. Absolut in der Lage einer Vision von Freiheit zu folgen, die seit Anbeginn der Zeit als Same in uns allen wohnt. Wir verleugnen weder die Vergangenheit, noch verneinen wir die Gegenwart, sondern wertschätzen unseren bisherigen Weg und führen ihn konsequent weiter. Wir halten uns nicht in Theorien auf, sondern orientieren uns an unserem Wissen, welches universell in uns allen abgelegt ist. Es gibt eine unmittelbare Wahrheit; ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht. Wir alle sind getragen von einer Kraft, die wir bislang weder erklären, noch umfassend beschreiben können. Davon auszugehen, wir wüssten, wer wir sind und wir wären bereits dort, wohin wir gelangen sollen, erscheint uns vermessen. Wir sind Reisende. Wir sind Schüler des Lebens. Wir sind Menschen auf unserem Weg in Richtung Freiheit.

Freiheit ist so viel mehr als ein Wort. Auch wenn wir in vielen Aspekten im Moment nicht die Freiheit erfahren, für die wir geboren sind, die Freiheit, die uns bestimmt ist, so hindert uns nichts daran, uns unserer inneren Freiheit anzuschließen und zu erkennen, dass wir auf dem Weg sind. Wir halten uns nicht in Diskussionen darüber auf, wer Recht hat. Wir gehen einfach! Wir sind frei, weil wir es sagen. Wir gehen zuversichtlich und schreiten kräftig aus, weil wir in unseren Herzen um ein gemeinsames Ziel wissen. Wir müssen uns weder anstrengen, dorthin zu gelangen, noch vergeuden wir unsere Energie damit, andere ins Unrecht zu setzen. Wir schämen uns nicht für unsere Fehler, die wir gemacht haben, sondern lernen aus ihnen. Wir sind Individuen, die in einer Gemeinschaft ein Zuhause finden, weil wir erkennen, dass wir nicht gleich, sondern eins sind. Denn jeder von uns ist ein Aspekt des Ganzen. Jeder ist ein Teil eines komplexen Geschehen, welches wir, um daran teilhaben zu können, noch nicht einmal verstehen müssen. Sicher ändert sich vieles, wenn du dich als eingebundener Teil eines größeren Gesamtgeschehens erkennst. Du bist nicht mehr alleine! Alle Suche nach Gemeinschaft findet ein Ende. Alle Angst, deine Individualität zu verlieren, endet. Weil du wichtig bist. Weil du unendlichen Wert besitzt. Weil du dazugehörst. Doch ändert dies nur etwas an deinem Gefühl. Selbst wenn du es nicht anerkennst, bist du ein Teil davon.

Wir sind Visionäre, weil alles Vergangene, sowie die Gegenwart, aus der Vision entstanden ist. Eine Vision, aus dem umfassenden Raum hinter dem Individuum kommend, als Idee wahrgenommen, die von anderen geteilt wird, gehört niemandem alleine. Wir können Träger dieser Vision sein. Wir können helfen, diese Vision in die Wirklichkeit zu überführen. Zu allen Zeiten haben Menschen das getan, in dem sie aus der Freiheit ihre Visionen in Worte übersetzten. Einige fanden kraftvolle Worte, die geeignet waren, Teile dieser Vision in die Wirklichkeit zu überführen. Doch letztlich bewirkt eine uns alle durchdringende Kraft, das wir nicht fehlgehen können.

Wir alle befinden uns auf unserem Weg in Richtung Freiheit. Zu allen Zeiten haben Menschen versucht, anderen von dieser Tatsache zu erzählen. Natürlich wollten sie ihrer Erkenntnis folgend, andere an ihrer Vision teilhaben lassen. Sie haben erkannt, dass auch der andere dazu gehört. Es entstanden Theorien darüber, wie Menschen Freiheit erlangen können. Alle Theorien über den Weg der Menschen in Richtung Freiheit, versuchen ein Prinzip zu beschreiben. Es gibt ein Prinzip und jeder Prozess folgt dem ihm zugrundeliegenden Prinzip. Doch jede Beschreibung eines Prinzips kann immer nur sehr eingeschränkt erfolgen. Worte sind Gefäße, die Teile eines Prinzips vermitteln können, jedoch niemals das Prinzip selbst sind. Der Begriff Baum ist nicht der Baum. Worte können ihn beschreiben, doch niemals ist ein Wort der Baum. Selbst umfassend beschrieben, ist der Baum mehr als die Summe seiner Teile. Freiheit ist so viel mehr als nur ein Wort.

Beschreibungen der Freiheit gibt es viele. Nicht zuletzt ist der Libertarismus eine Theorie, die Freiheit beschreibt. Alle Spielarten des Libertarismus und Liberalismus beschreiben Freiheit, doch sie sind nicht Freiheit. Sie alle beschreiben in ihren Worten Freiheit, doch sind sie niemals mehr als Beschreibungen. Sie sind wie Landkarten, die wir Menschen in die Hand nehmen können, um uns in unbekanntem Terrain zurechtzufinden. Sie können Mut machen, sich auf die Reise zu begeben, doch sollten wir nie eine Karte mit dem beschriebenen Gebiet verwechseln. Jede auch noch so genau gezeichnete Karte wird nicht das sich tatsächliche in dem Gebiet befinden ersetzen können. Keine Karte ersetzt, die knorrige Rinde eines Baumes zu erfahren oder das kühle Wasser eines sprudelnden Flusses mit seinen eigenen Füssen zu spüren. Auch die Freiheitswelle bedient sich der Sprache. Wir versuchen zu beschreiben. Doch tun wir dies in dem Wissen, dass wir Reisende sind. Uns interessieren Karten, weil sie uns helfen, unseren Weg zu finden, doch legen wir sie beiseite, wenn es darum geht, Freiheit zu erfahren. Uns dreht es sich nicht darum, recht zu haben, weil wir wissen, dass wir nicht fehlgehen können. Einen Baum zu fühlen, mit seinen Zehen im kühlen Wasser zu baden, ist Wahrheit. Der Vision von Freiheit zu folgen und Freiheit zu erfahren, ist nicht abhängig von irgendeiner Theorie. Interessanterweise kamen gerade aus der Ecke der Libertären die meisten Angriffe. Gerade diejenigen, die sich in der Theorie zur Freiheit bekennen, schienen nicht in der Lage, Visionen der Freiheit, die über ihren momentanen Horizont hinausgingen, ertragen zu können. So ergeht es Menschen, die das Gefäß mit dem Inhalt verwechseln. Uns interessiert der Tee. Die Tasse ist in der Erfahrung, den Tee zu trinken, zweitrangig.

Die Freiheitswelle lädt Menschen ein, zu erkennen, dass sie sich auf dem Weg in Richtung Freiheit befinden. Wir sind daran interessiert, den Weg, den wir als Individuen und als Gemeinschaft gehen, zu beschreiben. Doch wir tun dies, während wir ihn gehen. Wir sind keine Theoretiker, sondern Pragmatiker. Uns interessiert in erster Linie der Weg auf dem wir gehen, sowie das, durch die Peilung unseres Herzens, angezeigte Ziel. Auch wir wollen Menschen an unserer Vision teilhaben lassen, doch immer in der Erkenntnis, dass wir etwas im Geschehen befindliches beschreiben. Wir erheben weder den Anspruch, Urheber unserer Vision zu sein, noch heben wir den Zeigefinger und spielen uns auf, dass alleinige und umfassende Wissen zu besitzen. Wir folgen einer gemeinsamen Vision. Wir sind Teil von etwas Größerem. Wir laden dich ein, Teil dieser Gemeinschaft zu sein, in dem Wissen, dass du es sowieso bist. Das einzige was sich für dich ändert, ist, dass deine Reise eine vergnügliche sein kann. Das was sich ändern kann für dich, ist, dass dein Weg das Ziel bereits in sich trägt.

„Für mich gibt es nur das Gehen auf Wegen, die Herz haben. Auf jedem Weg gehe ich, der vielleicht ein Weg ist, der Herz hat. Dort gehe ich, und die einzig lohnende Herausforderung ist, seine ganze Länge zu gehen. Und dort gehe ich und sehe und sehe – atemlos.

Jeder Pfad ist nur einer von Millionen. Darum muss sich ein Krieger immer bewusst sein, dass ein Pfad nur ein Pfad ist. Wenn er fühlt, dass er dem Pfad nicht folgen sollte, dann darf er dies, egal unter welchen Bedingungen, nicht tun. Seine Entscheidung seinen Pfad beizubehalten oder ihn zu verlassen, muss frei sein von Angst oder Ehrgeiz. Er muss den Pfad genauestens und mit größtmöglicher Bewusstheit beobachten. Es gibt eine Frage, die sich ein Krieger stellen muss: Ist der Pfad ein Pfad mit Herz? Alle Pfade sind gleich. Sie führen nirgendwo hin, aber ein Pfad ohne Herz kann niemals vergnüglich sein. Ein Pfad mit Herz allerdings, ist leicht – er macht es dem Krieger nicht schwer ihn zu gehen. Auf diesem Pfad zu wandeln ist eine vergnügliche Reise. So lange ein Krieger einem Pfad folgt, ist er eins mit ihm.“

Don Juan Matus

Das Erbe unserer Väter

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Mein Vater war Polizist. Genauer gesagt, war er bei der Kriminalpolizei im Morddezernat tätig. Er war ein Polizist der ersten Stunde, der nach dem zweiten Weltkrieg half, die Polizei in dem zerstörten Lübeck, wiederaufzubauen. Ich habe alte Urkunden seiner Belobigungen und Beförderungen. Damals gab es noch einen „Kriminalmeister“ und dann einen „Kriminal-Obermeister“… Tatsache ist, dass ich es heute mit einem gewissen Stolz erzählen kann, weil ich meinen Vater kannte. Sein Anliegen war die Sicherheit der Menschen in der Stadt Lübeck und der Umgebung.

So manchen Gewaltverbrecher hat er dingfest gemacht und seiner gerechten Strafe zugeführt. Ich habe seinen Geschichten gelauscht. In einer hat er mir davon erzählt, wie es dazu kam, dass er ein silbernes Nasenbein bekommen hat. So wie sich die Geschichte in meiner kindlichen Phantasie eingebrannt hat, stand er hinter einem Türbogen, während der Mörder mit einem Vorschlaghammer durchs Haus schlich. Er konnte seinen Kopf gerade noch rechtzeitig zurückziehen, sodass der heruntersausende Vorschlaghammer nur sein Nasenbein zertrümmerte und ihn nicht auf dem Kopf getroffen hat. Natürlich war Haut über seinem silbernen Nasenbein und ich habe mir nach seinem Tod vorgestellt, dass wohl das Einzige was von ihm in seinem Grab übriggeblieben ist, sein silbernes Nasenbein war…

Natürlich hätte er sich gewünscht, dass ich ebenfalls zur Polizei gehe. Manchmal haben meine Mutter und ich ihn abgeholt. Damals gab es ein großes Polizeipräsidium in einem wunderschönen alten Gebäude in der Nähe vom Dom, mitten in der Altstadt von Lübeck. Dort war sein Büro. Manchmal hat er mich mit hineingenommen. Ich stelle mir vor, dass er mich wohl seinen Arbeitskollegen zeigen wollte; ähnlich stolz, wie ich meinen Sohn meinen Freunden und Bekannten „gezeigt“ habe. Mein Vater ist dann sehr früh gestorben. Ich erinnere mich, wie ich in seinem Arm auf der Couch lag und wir zusammen einen Zeichentrickfilm von einem rosa Elefanten in unserem neuen Röhrenfernseher angeschaut haben. Plötzlich griff er sich ans Herz und wurde ganz bleich. Meine hinzueilende Mutter wurde ganz aufgeregt und ich wurde aus dem Zimmer geschickt. Später am Abend hörte ich dann, dass er gestorben ist. Ich konnte mir nicht so richtig vorstellen, was das eigentlich bedeutete. Jedenfalls musste ich am nächsten Tag nicht in die Schule.

Es hatte etwas Gutes, dass er so früh gestorben ist, denn meine früh erwachte Kritik am Staat hinderte mich dann doch, die Idee weiter zu verfolgen zur Polizei zu gehen. Stattdessen stand ich ein paar Jahre später in den Demonstrationen gegen die Polizei, als damals die Sache mit der RAF das dominante Thema der rebellierenden Jugend war, die gegen die korrupte Regierung unseres Landes auf die Straße gegangen ist. Damals habe ich es lieber verschwiegen, dass ich der Sohn eines Polizisten bin. Heute bin ich stolz sagen zu können, dass mein Vater Polizist war. Ich erinnere mich, wie seine Dienstwaffe, eine Walther PPK, die Polizeipistole Kriminal, bei uns im Wohnzimmer auf der Anrichte oder in seinem Nachtschrank lag. Die Patronen im Kaliber 7.65 lagen auch bei meiner Mutter auf der Frisierkommode neben der Puderdose… Manchmal hat mein Vater mir die Waffe gezeigt und ich durfte sie anfassen. Ich weiß noch, dass ich in unbeobachteten Momente sie auch mal so angefasst habe. Aber ich hatte Respekt, weil mein Vater mit mir darüber gesprochen hatte und mir wäre nie in den Sinn gekommen, damit zu spielen. Aber es war ein gutes Gefühl, sie zu berühren…

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Mein Großvater war Soldat. Auch das ist etwas, was ich heute mit allem Stolz sagen kann. Er war in beiden Weltkriegen und ist in beiden Weltkriegen verletzt worden. Im zweiten Weltkrieg war er bei der Kriegsmarine. Es war Seemann durch und durch. Später Kapitän auf einer Fregatte. Auch wenn er mir viel Seemannsgarn erzählt hat, so habe ich seine Verwundungen gesehen. Es war merkwürdig, mit meinen Fingern seine Schusswunden berühren zu dürfen. An eine Geschichte erinnere ich mich besonders, weil sie als Kind bei mir besonderen Eindruck hinterlassen hat. Er hatte sich in Deckung begeben und der Feind (wer immer es damals war) hat ihm einfach in den Hintern geschossen. Meine Vorstellungen von dieser Begebenheit war mehr als lebendig, weil ich mal als kleiner Junge nur mit einer dünnen Schlafanzughose rückwärts in eine Kakteen-Fensterbank gefallen bin. Schon das hat höllisch weh getan. Auch er hatte Waffen in seinen Schubladen. In seinem Nachttisch einen alten Revolver und im Wohnzimmer seine Pistole. Es war so normal, wie dass meine Oma Messer und Gabel in der Küchenschublade aufbewahrte. Mein Großvater hat meinen Vater überlebt. Er ist sehr alt geworden. Eines Tages waren seine Waffen verschwunden. Er hat mir nie gesagt, wohin er sie gebracht hat. Ich vermute, er hat sie in einen alten Teich geworfen, ganz in der Nähe unseres Hauses. Bald darauf ist er gestorben.

Er hat zweimal in seinem Leben als Soldat unser Land verteidigt. Er war ein Verteidiger Deutschlands und kein imperialistischer Soldat. Sein Dienst diente seiner Heimat. Sein Dienst diente meiner Heimat. Er hat unser Land, er hat Deutschland verteidigt. Zu Land und auf See… Er ist nicht im Krieg gestorben, aber er hat sein Blut für mich vergossen. Dafür danke ich ihm und ehre ihn. Um nichts in der Welt wäre ich damals zur Bundeswehr der BRD gegangen. Ich bin Kriegsdienstverweigerer, der damals noch vor einem Gericht seine Verweigerung begründen musste. Ich töte nicht auf Befehl, aber ich verteidige mich, wenn ich angegriffen werde. Ich verteidige auch meine Familie und meine Freunde. Ich verteidige auch mein Land, wenn es von Invasoren übernommen werden soll. Ich bin ein Deutscher. Ich bin der Sohn eines Deutschen und der Enkel eines Deutschen. Ich entstamme einer deutschen Familie und liebe das Land meiner Väter. Ich liebe die Wälder und die Wiesen. Die rauen Küsten des Norden genau wie die lieblichen Täler im Süden, wo ich heute lebe. Ich empfinde es als Beleidigung, wenn gesagt wird, dass Deutschland nicht existieren würde. Es ist eine Missachtung meines Vaters und meines Großvaters, wenn gesagt wird, dass es keine Grenzen gäbe. Es ist eine Beleidigung, wenn gesagt wird, dass wir in Schuld zu leben hätten. Wir haben keine Schuld. Wir haben viel Leid ertragen. Und wir haben uns immer wieder aus dem Staub erhoben und zu dem zurückgefunden, was tief in uns angelegt ist: eine tiefe Liebe zu unserem Land, Unbeugsamkeit und ein Sinn für Gerechtigkeit. Wir sind tapfere und aufrechte Menschen. Wir sind hilfsbereit, wenn andere in Not sind und unbeugsam, wenn anderen Unrecht angetan wird.

Jeder von uns hat eine Geschichte. Jeder von uns hatte Väter und Großväter, die für unser Land ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben. Viele Deutsche sind während der Kriege und auch nach den Kriegen von den Alliierten getötet worden. Ich weiß, warum Deutschland vernichtet werden soll. Wir haben das Potential, uns dem Bösen entgegen zu stellen. Wir stehen aufrecht, wenn andere um uns herum bereits auf den Knien liegen. Ich führe das Erbe weiter und werde nicht ruhen. Keine Lüge kann mich jemals von meiner eigenen Geschichte abbringen. Keine aufgeladene Schuld hat es geschafft, mich unten zu halten. Überall um mich herum stehen die Menschen auf und erinnern sich, wer sie wirklich sind. Die Lügen fallen ab wie eine alte Kruste und was darunter zum Vorschein kommt, ist das Erbe unserer Väter.

Bosnienkrieg – Ein Jahr in der Hölle / 35 Prepper-Ausreden

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Genauso wird es aussehen, wenn die Krise über uns hereinbrechen wird. Die Frage ist: Bist du vorbereitet?

 

AnoNews Vienna

RH021458Die Geschichte eines Überlebenden des Bosnienkriegs und 35 Ausreden, die dem Nicht-Prepper zum Verhängnis werden.

Zwei wichtige Geschichten (mit Links zu den Originalquellen, die ihr lesen müsst. Die erste ist ein Bericht eines Mannes, der den Krieg in Bosnien überlebte. Obwohl die Quelle nicht bestätigt werden kann, sind unabhängig davon die darin enthaltenen Ratschläge extrem wertvoll.

Die zweite Geschichte, am Ende dieses Artikels angefügt, listet 35 Ausreden auf, die euch zum Verhängnis werden, wenn ihr es nicht schafft, euch für das, was kommt, vorzubereiten. Dies wurde ursprünglich auf SHTFplan.com veröffentlicht und die Quellen sind unten angegeben.

Lies diese beiden Artikel, wenn du überleben willst.

Hier ist der erste:

Ein Jahr in der Hölle

Ich komme aus Bosnien. Wie ihr vielleicht wisst, war es dort zwischen 1992 und 1995 die Hölle. Ein Jahr lang lebte und überlebte ich in einer Kleinstadt mit 6000 Einwohnern, in der es kein Wasser, keine Elektrizität…

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Grenzen und Frieden?

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Die mit uns befreundete Seite nachgerichtet.is hat ein paar Gedanken der Freiheitswelle zum Thema Grenzen aufgegriffen und weitergeführt. Wir möchten im Folgenden den Artikel hier ungekürzt wiedergeben und bedanken uns herzlich für die anerkennenden Worte. Der Artikel ist im Original unter folgendem Link zu finden…

http://nachgerichtet.is/2016/02/grenzen-und-frieden-concordia-domi-foris-pax/


Grenzen oder Frieden? Flüchtlinge reinlassen oder nicht?

Ich zitiere zu Anfang einen kurzen Facebook-Artikel der Freiheitswelle zu diesem Thema.

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Da auf einem norddeutschen Monument deutscher Geschichte steht es: „CONCORDIA DOMI FORIS PAX“.

Was übersetzt heißt: „Eintracht drinnen – Frieden draußen“.

Dieses Bild aus der Stadt Lübeck zeigt das Holstentor. Vor einiger Zeit noch Ort der Zusammenkunft einiger Libertärer und Hanse-Fans – auch derjenigen, die kein Problem darin sehen, wenn jeden Monat aberzehntausende von Asylanten nach Deutschland kommen, sich vehement gegen das Schließen der Grenzen aussprechen und symbolisch nach vorne mit Teddybären schmeißen und nach hinten jede geschichtlich begründete Mahnung mit der Nazikeule niederknüppeln.

Offensichtlich ist wohl keiner von den Rotsocken und Gelbhemden über diese Inschrift gestolpert, die deutlich als ewige Mahnung in Stein gemeißelt einen Unterschied zwischen „drinnen“ und „draußen“ macht…

Getrennt (im Bild auch sehr schön zu sehen) durch eine GRENZE in Form eines Tores, welches bei Bedarf GESCHLOSSEN werden kann. Und definitiv nicht, um die Menschen in der Stadt Lübeck gefangen zu halten, sondern um Bedrohungen, Krankheiten, Kriege und Eindringlinge draußen zu halten.

Kommentar:

Freiheitswelle bringt es mal wieder auf den Punkt: Natürlich gewachsene Grenzen sind nicht da, um uns zu unterdrücken und einzuschränken, sondern um schädliche und vor allem zu schnell eindringende Einflüsse abzumildern bzw. möglichst wegzuhalten. Gerade heutige Kommunisten und Libertäre wollen das nicht so recht verstehen, weil es nicht in ihre Ideologie passt.

Man sollte schon zwischen Herrscher-Grenzen und Volks-Grenzen unterscheiden können. Kann doch nicht so schwer sein… Aber da kann jeder Handwerker klarer und logischer denken, als so ein verkopfter Religiot / Ideologe, der sich sagt: „Es kann nicht sein was nicht sein darf…“

Welche Funktion haben Grenzen?

Sie zeigen dem anderen ein natürliches Hindernis, das er mit entsprechender Eigenleistung aktiv, bewusst überwinden muss, um überhaupt rein zu kommen. Das setzt ein echtes Interesse und Wollen voraus. Solche Menschen kommen immer rein und sind auch gerne gesehen. War schon immer so (bis auf in Sozialisten-und-Faschismus-Zeiten) und wird auch immer so sein (bis auf in Sozialisten-und-Faschismus-Zeiten).

Was tun Grenzen noch?

Sie schützen den Binnenmarkt. Gut, das ist in einem Europa vielleicht verhandelbar, wenn man nun plötzlich ganz Europa als ein Binnenmarkt ansieht. Da hätte man aber durch das Nord- Süd- Gefälle die Währung etwas anders gestalten müssen; dann wäre der Euro mit ehrlicher, fairer Absicht als Volks-Wille entstanden und nicht als Herrscher-Wille.

Das wichtigere Argument:

Hinein kommt nur, wer auch wirklich die Bürger „bereichert“. Und zwar in harter Währung und kompatibler Kultur, also mit ähnlicher Sitte und ähnlicher Denkweise.

Wir verschlechtern freiwillig zur ewigen Selbstbeweihräucherung und kollektiven Schuldbekenntnis, zur ewigen Reinwaschung bekloppter Taten einiger verrückter Sozialisten-Faschisten des letzten Jahrhunderts die Chancen unser eigenen Kinder; in dem wir Menschen in unser Land lassen, die von leistungslosen Sozialgeldern leben, uns eine höherer Kriminalitätsrate bescheren und untergraben so die Wurzen unserer eigenen Kinder und schmälern ihre zukünftige Rente mit der Begründung: weil es die anderen auch verdient hätten und nichts dafür können, dass sie nicht hier geboren sind!

Hallo?? McFly!! Noch jemand da?

Nein, sie haben es NICHT VERDIENT, denn deren Eltern haben Scheiße gebaut, sonst wären sie nicht da, wo sie heute sind! Der Mensch ist auch Produkt der Arbeit seiner Vorfahren – deswegen ehrt und respektiert man ja seine Ahnen und hört auf ihre Ratschläge! Allein deswegen hat man ja die Grenzen aufgebaut. Nicht als Bollwerk, sondern als natürliche Schwelle, die bedrohende Elemente draußen hält.

Wir haben keine islamische Revolution gehabt, wir haben auch keine Steinzeit-Gesetze eingeführt und die Vetternwirtschaft ist bei uns höchstens systemisch und nicht auf wenige Oligarchen konzentriert. Der Wohlstand wurde anfangs noch gleichmäßiger verteilt, solange der Ostblock als Konkurrent da war.

Es tut weh, als Linker einsehen zu wollen, das eben nicht alle Menschen und alle Kulturen gleich sind. Worin aber alle Menschen gleich sind, wird dann aber von denselben Ignoranten unter den Teppich gekehrt: Wir sind alle gleich viel WERT. Das ist ein riesen Unterschied und der einzige wahre Humanismus, den man sich erlauben darf.

Mal abgesehen davon:

Vielleicht sind Grenzen auch (zu) gut, um uns gegen Bürgerkriege, Unruhen, und der geplanten Eine-Welt-Regierung durch Konzerne zu schützen… Darum hat man sie in Europa ja abgeschafft, mit der unsinnigen Begründung einer gemeinsamen Währung (als ob die nicht auch mit Grenzen umzusetzen wäre). Will sagen: Das mit den offenen Grenzen macht dann Sinn, wenn man sich anschaut, wer uns einreden will, das Grenzen „böse“ wären.

Wer als Flüchtling kommt, sollte auch so behandelt werden: Zeltstädte mit kostenlosem Essen und freier Bildung – aber die Lehren nur auf Arabisch, damit sie auf die Rückreise in ihre Heimat zum Wiederaufbau ihrer Heimat beitragen können.

So machen es die Türkei, Russland, etc. – und dort sind in den Lagern die Menschen den Helfern dankbar, im Gegensatz zu den neuen Raketenwissenschaftlern und sonstigen neuen Forderern, die zu uns gekommen sind und die letztlich weniger bekommen, als man ihnen versprochen hat….

Noch etwas: Das allein der Westen mit seinen Kriegen an der Flüchtlingskrise schuld wäre, ist lächerlich und eine Verdrängung der Tatsachen – vor allem der eigenen Schuld ganzer Generationen, die seit Jahrzehnten des Endes der Kolonien immer noch keine säkulare und freie Gesellschaft aufbauen konnten. Darüber sollte man nachdenken. Wer aber als Sozialist meint, er hätte Anspruch auf das (vor allem leistungslose) Geld der Nachbarn – der wird über diesen Horizont eines Mülltonnenrandes nicht hinausblicken können.

Der Irrtum der Linken Libertären

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Hans Hermann Hoppe

„Was linke Libertäre in ihrer nonchalanten oder sogar sympathischen Beurteilung der vorhersehbaren Krise in der Regel ignorieren, ist die Tatsache, dass die Einwanderer, die den Zusammenbruch [der Gesellschaft] verursacht haben, immer noch physisch anwesend sein werden, wenn der Zusammenbruch geschieht. Für linke Libertäre scheint diese Tatsache aufgrund ihrer egalitären Vorurteile kein Problem zu bedeuten. Für sie sind alle Menschen mehr oder weniger gleich und somit hat eine Erhöhung der Zahl der Einwanderer nicht mehr Einfluss, als eine Zunahme der einheimischen Bevölkerung über eine höhere Geburtenrate. Für jeden der im sozialen Realismus unterwegs ist, letztlich aber für alle mit gesundem Menschenverstand, ist diese Prämisse offenkundig falsch und gefährlich. Wenn eine Million mehr Nigerianer oder Araber in Deutschland leben oder eine Million mehr Mexikaner oder Hutus und Tutsis in den USA, dann ist eine ganz andere Sache, als eine Million weitere einheimische Deutsche oder Amerikaner. Mit Millionen von dritt- und zweit Welt Einwanderer im Land, wenn die Krise zuschlägt und die Gehaltsschecks nicht mehr kommen, ist es höchst unwahrscheinlich, dass sich ein friedliches Ergebnis zeigen wird und eine natürliche, auf Privateigentum basierende Gesellschaftsordnung entsteht. Vielmehr ist es viel wahrscheinlicher – und in der Tat fast sicher – dass Bürgerkriege, Plünderungen, Vandalismus und Stammes- oder ethnische Bandenkriege hervorbrechen werden – und der Ruf nach einem starken Staat immer deutlicher werden wird.“

Hans-Hermann Hoppe