Der Irrtum der Linken Libertären

Gepostet am

Hans Hermann Hoppe

„Was linke Libertäre in ihrer nonchalanten oder sogar sympathischen Beurteilung der vorhersehbaren Krise in der Regel ignorieren, ist die Tatsache, dass die Einwanderer, die den Zusammenbruch [der Gesellschaft] verursacht haben, immer noch physisch anwesend sein werden, wenn der Zusammenbruch geschieht. Für linke Libertäre scheint diese Tatsache aufgrund ihrer egalitären Vorurteile kein Problem zu bedeuten. Für sie sind alle Menschen mehr oder weniger gleich und somit hat eine Erhöhung der Zahl der Einwanderer nicht mehr Einfluss, als eine Zunahme der einheimischen Bevölkerung über eine höhere Geburtenrate. Für jeden der im sozialen Realismus unterwegs ist, letztlich aber für alle mit gesundem Menschenverstand, ist diese Prämisse offenkundig falsch und gefährlich. Wenn eine Million mehr Nigerianer oder Araber in Deutschland leben oder eine Million mehr Mexikaner oder Hutus und Tutsis in den USA, dann ist eine ganz andere Sache, als eine Million weitere einheimische Deutsche oder Amerikaner. Mit Millionen von dritt- und zweit Welt Einwanderer im Land, wenn die Krise zuschlägt und die Gehaltsschecks nicht mehr kommen, ist es höchst unwahrscheinlich, dass sich ein friedliches Ergebnis zeigen wird und eine natürliche, auf Privateigentum basierende Gesellschaftsordnung entsteht. Vielmehr ist es viel wahrscheinlicher – und in der Tat fast sicher – dass Bürgerkriege, Plünderungen, Vandalismus und Stammes- oder ethnische Bandenkriege hervorbrechen werden – und der Ruf nach einem starken Staat immer deutlicher werden wird.“

Hans-Hermann Hoppe

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