Grenzen und Frieden?

Gepostet am Aktualisiert am

Die mit uns befreundete Seite nachgerichtet.is hat ein paar Gedanken der Freiheitswelle zum Thema Grenzen aufgegriffen und weitergeführt. Wir möchten im Folgenden den Artikel hier ungekürzt wiedergeben und bedanken uns herzlich für die anerkennenden Worte. Der Artikel ist im Original unter folgendem Link zu finden…

http://nachgerichtet.is/2016/02/grenzen-und-frieden-concordia-domi-foris-pax/


Grenzen oder Frieden? Flüchtlinge reinlassen oder nicht?

Ich zitiere zu Anfang einen kurzen Facebook-Artikel der Freiheitswelle zu diesem Thema.

original

Da auf einem norddeutschen Monument deutscher Geschichte steht es: „CONCORDIA DOMI FORIS PAX“.

Was übersetzt heißt: „Eintracht drinnen – Frieden draußen“.

Dieses Bild aus der Stadt Lübeck zeigt das Holstentor. Vor einiger Zeit noch Ort der Zusammenkunft einiger Libertärer und Hanse-Fans – auch derjenigen, die kein Problem darin sehen, wenn jeden Monat aberzehntausende von Asylanten nach Deutschland kommen, sich vehement gegen das Schließen der Grenzen aussprechen und symbolisch nach vorne mit Teddybären schmeißen und nach hinten jede geschichtlich begründete Mahnung mit der Nazikeule niederknüppeln.

Offensichtlich ist wohl keiner von den Rotsocken und Gelbhemden über diese Inschrift gestolpert, die deutlich als ewige Mahnung in Stein gemeißelt einen Unterschied zwischen „drinnen“ und „draußen“ macht…

Getrennt (im Bild auch sehr schön zu sehen) durch eine GRENZE in Form eines Tores, welches bei Bedarf GESCHLOSSEN werden kann. Und definitiv nicht, um die Menschen in der Stadt Lübeck gefangen zu halten, sondern um Bedrohungen, Krankheiten, Kriege und Eindringlinge draußen zu halten.

Kommentar:

Freiheitswelle bringt es mal wieder auf den Punkt: Natürlich gewachsene Grenzen sind nicht da, um uns zu unterdrücken und einzuschränken, sondern um schädliche und vor allem zu schnell eindringende Einflüsse abzumildern bzw. möglichst wegzuhalten. Gerade heutige Kommunisten und Libertäre wollen das nicht so recht verstehen, weil es nicht in ihre Ideologie passt.

Man sollte schon zwischen Herrscher-Grenzen und Volks-Grenzen unterscheiden können. Kann doch nicht so schwer sein… Aber da kann jeder Handwerker klarer und logischer denken, als so ein verkopfter Religiot / Ideologe, der sich sagt: „Es kann nicht sein was nicht sein darf…“

Welche Funktion haben Grenzen?

Sie zeigen dem anderen ein natürliches Hindernis, das er mit entsprechender Eigenleistung aktiv, bewusst überwinden muss, um überhaupt rein zu kommen. Das setzt ein echtes Interesse und Wollen voraus. Solche Menschen kommen immer rein und sind auch gerne gesehen. War schon immer so (bis auf in Sozialisten-und-Faschismus-Zeiten) und wird auch immer so sein (bis auf in Sozialisten-und-Faschismus-Zeiten).

Was tun Grenzen noch?

Sie schützen den Binnenmarkt. Gut, das ist in einem Europa vielleicht verhandelbar, wenn man nun plötzlich ganz Europa als ein Binnenmarkt ansieht. Da hätte man aber durch das Nord- Süd- Gefälle die Währung etwas anders gestalten müssen; dann wäre der Euro mit ehrlicher, fairer Absicht als Volks-Wille entstanden und nicht als Herrscher-Wille.

Das wichtigere Argument:

Hinein kommt nur, wer auch wirklich die Bürger „bereichert“. Und zwar in harter Währung und kompatibler Kultur, also mit ähnlicher Sitte und ähnlicher Denkweise.

Wir verschlechtern freiwillig zur ewigen Selbstbeweihräucherung und kollektiven Schuldbekenntnis, zur ewigen Reinwaschung bekloppter Taten einiger verrückter Sozialisten-Faschisten des letzten Jahrhunderts die Chancen unser eigenen Kinder; in dem wir Menschen in unser Land lassen, die von leistungslosen Sozialgeldern leben, uns eine höherer Kriminalitätsrate bescheren und untergraben so die Wurzen unserer eigenen Kinder und schmälern ihre zukünftige Rente mit der Begründung: weil es die anderen auch verdient hätten und nichts dafür können, dass sie nicht hier geboren sind!

Hallo?? McFly!! Noch jemand da?

Nein, sie haben es NICHT VERDIENT, denn deren Eltern haben Scheiße gebaut, sonst wären sie nicht da, wo sie heute sind! Der Mensch ist auch Produkt der Arbeit seiner Vorfahren – deswegen ehrt und respektiert man ja seine Ahnen und hört auf ihre Ratschläge! Allein deswegen hat man ja die Grenzen aufgebaut. Nicht als Bollwerk, sondern als natürliche Schwelle, die bedrohende Elemente draußen hält.

Wir haben keine islamische Revolution gehabt, wir haben auch keine Steinzeit-Gesetze eingeführt und die Vetternwirtschaft ist bei uns höchstens systemisch und nicht auf wenige Oligarchen konzentriert. Der Wohlstand wurde anfangs noch gleichmäßiger verteilt, solange der Ostblock als Konkurrent da war.

Es tut weh, als Linker einsehen zu wollen, das eben nicht alle Menschen und alle Kulturen gleich sind. Worin aber alle Menschen gleich sind, wird dann aber von denselben Ignoranten unter den Teppich gekehrt: Wir sind alle gleich viel WERT. Das ist ein riesen Unterschied und der einzige wahre Humanismus, den man sich erlauben darf.

Mal abgesehen davon:

Vielleicht sind Grenzen auch (zu) gut, um uns gegen Bürgerkriege, Unruhen, und der geplanten Eine-Welt-Regierung durch Konzerne zu schützen… Darum hat man sie in Europa ja abgeschafft, mit der unsinnigen Begründung einer gemeinsamen Währung (als ob die nicht auch mit Grenzen umzusetzen wäre). Will sagen: Das mit den offenen Grenzen macht dann Sinn, wenn man sich anschaut, wer uns einreden will, das Grenzen „böse“ wären.

Wer als Flüchtling kommt, sollte auch so behandelt werden: Zeltstädte mit kostenlosem Essen und freier Bildung – aber die Lehren nur auf Arabisch, damit sie auf die Rückreise in ihre Heimat zum Wiederaufbau ihrer Heimat beitragen können.

So machen es die Türkei, Russland, etc. – und dort sind in den Lagern die Menschen den Helfern dankbar, im Gegensatz zu den neuen Raketenwissenschaftlern und sonstigen neuen Forderern, die zu uns gekommen sind und die letztlich weniger bekommen, als man ihnen versprochen hat….

Noch etwas: Das allein der Westen mit seinen Kriegen an der Flüchtlingskrise schuld wäre, ist lächerlich und eine Verdrängung der Tatsachen – vor allem der eigenen Schuld ganzer Generationen, die seit Jahrzehnten des Endes der Kolonien immer noch keine säkulare und freie Gesellschaft aufbauen konnten. Darüber sollte man nachdenken. Wer aber als Sozialist meint, er hätte Anspruch auf das (vor allem leistungslose) Geld der Nachbarn – der wird über diesen Horizont eines Mülltonnenrandes nicht hinausblicken können.

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