Freiheit ist mehr als nur ein Wort

Gepostet am Aktualisiert am

Freiheit_7

Wir sind freie, souveräne Menschen. Wir alle sind freie, souveräne Menschen. Und wir sind Teil einer Gemeinschaft. Wir von der Freiheitswelle nehmen diese Aspekte sehr ernst. Wir sind Visionäre. Wir stellen uns eine Zukunft vor, die aus der Vergangenheit kommend, die Gegenwart anerkennt und darauf aufbauend eine Zukunft gestaltet. Wir Menschen sind schöpferische Wesen. Absolut in der Lage einer Vision von Freiheit zu folgen, die seit Anbeginn der Zeit als Same in uns allen wohnt. Wir verleugnen weder die Vergangenheit, noch verneinen wir die Gegenwart, sondern wertschätzen unseren bisherigen Weg und führen ihn konsequent weiter. Wir halten uns nicht in Theorien auf, sondern orientieren uns an unserem Wissen, welches universell in uns allen abgelegt ist. Es gibt eine unmittelbare Wahrheit; ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht. Wir alle sind getragen von einer Kraft, die wir bislang weder erklären, noch umfassend beschreiben können. Davon auszugehen, wir wüssten, wer wir sind und wir wären bereits dort, wohin wir gelangen sollen, erscheint uns vermessen. Wir sind Reisende. Wir sind Schüler des Lebens. Wir sind Menschen auf unserem Weg in Richtung Freiheit.

Freiheit ist so viel mehr als ein Wort. Auch wenn wir in vielen Aspekten im Moment nicht die Freiheit erfahren, für die wir geboren sind, die Freiheit, die uns bestimmt ist, so hindert uns nichts daran, uns unserer inneren Freiheit anzuschließen und zu erkennen, dass wir auf dem Weg sind. Wir halten uns nicht in Diskussionen darüber auf, wer Recht hat. Wir gehen einfach! Wir sind frei, weil wir es sagen. Wir gehen zuversichtlich und schreiten kräftig aus, weil wir in unseren Herzen um ein gemeinsames Ziel wissen. Wir müssen uns weder anstrengen, dorthin zu gelangen, noch vergeuden wir unsere Energie damit, andere ins Unrecht zu setzen. Wir schämen uns nicht für unsere Fehler, die wir gemacht haben, sondern lernen aus ihnen. Wir sind Individuen, die in einer Gemeinschaft ein Zuhause finden, weil wir erkennen, dass wir nicht gleich, sondern eins sind. Denn jeder von uns ist ein Aspekt des Ganzen. Jeder ist ein Teil eines komplexen Geschehen, welches wir, um daran teilhaben zu können, noch nicht einmal verstehen müssen. Sicher ändert sich vieles, wenn du dich als eingebundener Teil eines größeren Gesamtgeschehens erkennst. Du bist nicht mehr alleine! Alle Suche nach Gemeinschaft findet ein Ende. Alle Angst, deine Individualität zu verlieren, endet. Weil du wichtig bist. Weil du unendlichen Wert besitzt. Weil du dazugehörst. Doch ändert dies nur etwas an deinem Gefühl. Selbst wenn du es nicht anerkennst, bist du ein Teil davon.

Wir sind Visionäre, weil alles Vergangene, sowie die Gegenwart, aus der Vision entstanden ist. Eine Vision, aus dem umfassenden Raum hinter dem Individuum kommend, als Idee wahrgenommen, die von anderen geteilt wird, gehört niemandem alleine. Wir können Träger dieser Vision sein. Wir können helfen, diese Vision in die Wirklichkeit zu überführen. Zu allen Zeiten haben Menschen das getan, in dem sie aus der Freiheit ihre Visionen in Worte übersetzten. Einige fanden kraftvolle Worte, die geeignet waren, Teile dieser Vision in die Wirklichkeit zu überführen. Doch letztlich bewirkt eine uns alle durchdringende Kraft, das wir nicht fehlgehen können.

Wir alle befinden uns auf unserem Weg in Richtung Freiheit. Zu allen Zeiten haben Menschen versucht, anderen von dieser Tatsache zu erzählen. Natürlich wollten sie ihrer Erkenntnis folgend, andere an ihrer Vision teilhaben lassen. Sie haben erkannt, dass auch der andere dazu gehört. Es entstanden Theorien darüber, wie Menschen Freiheit erlangen können. Alle Theorien über den Weg der Menschen in Richtung Freiheit, versuchen ein Prinzip zu beschreiben. Es gibt ein Prinzip und jeder Prozess folgt dem ihm zugrundeliegenden Prinzip. Doch jede Beschreibung eines Prinzips kann immer nur sehr eingeschränkt erfolgen. Worte sind Gefäße, die Teile eines Prinzips vermitteln können, jedoch niemals das Prinzip selbst sind. Der Begriff Baum ist nicht der Baum. Worte können ihn beschreiben, doch niemals ist ein Wort der Baum. Selbst umfassend beschrieben, ist der Baum mehr als die Summe seiner Teile. Freiheit ist so viel mehr als nur ein Wort.

Beschreibungen der Freiheit gibt es viele. Nicht zuletzt ist der Libertarismus eine Theorie, die Freiheit beschreibt. Alle Spielarten des Libertarismus und Liberalismus beschreiben Freiheit, doch sie sind nicht Freiheit. Sie alle beschreiben in ihren Worten Freiheit, doch sind sie niemals mehr als Beschreibungen. Sie sind wie Landkarten, die wir Menschen in die Hand nehmen können, um uns in unbekanntem Terrain zurechtzufinden. Sie können Mut machen, sich auf die Reise zu begeben, doch sollten wir nie eine Karte mit dem beschriebenen Gebiet verwechseln. Jede auch noch so genau gezeichnete Karte wird nicht das sich tatsächliche in dem Gebiet befinden ersetzen können. Keine Karte ersetzt, die knorrige Rinde eines Baumes zu erfahren oder das kühle Wasser eines sprudelnden Flusses mit seinen eigenen Füssen zu spüren. Auch die Freiheitswelle bedient sich der Sprache. Wir versuchen zu beschreiben. Doch tun wir dies in dem Wissen, dass wir Reisende sind. Uns interessieren Karten, weil sie uns helfen, unseren Weg zu finden, doch legen wir sie beiseite, wenn es darum geht, Freiheit zu erfahren. Uns dreht es sich nicht darum, recht zu haben, weil wir wissen, dass wir nicht fehlgehen können. Einen Baum zu fühlen, mit seinen Zehen im kühlen Wasser zu baden, ist Wahrheit. Der Vision von Freiheit zu folgen und Freiheit zu erfahren, ist nicht abhängig von irgendeiner Theorie. Interessanterweise kamen gerade aus der Ecke der Libertären die meisten Angriffe. Gerade diejenigen, die sich in der Theorie zur Freiheit bekennen, schienen nicht in der Lage, Visionen der Freiheit, die über ihren momentanen Horizont hinausgingen, ertragen zu können. So ergeht es Menschen, die das Gefäß mit dem Inhalt verwechseln. Uns interessiert der Tee. Die Tasse ist in der Erfahrung, den Tee zu trinken, zweitrangig.

Die Freiheitswelle lädt Menschen ein, zu erkennen, dass sie sich auf dem Weg in Richtung Freiheit befinden. Wir sind daran interessiert, den Weg, den wir als Individuen und als Gemeinschaft gehen, zu beschreiben. Doch wir tun dies, während wir ihn gehen. Wir sind keine Theoretiker, sondern Pragmatiker. Uns interessiert in erster Linie der Weg auf dem wir gehen, sowie das, durch die Peilung unseres Herzens, angezeigte Ziel. Auch wir wollen Menschen an unserer Vision teilhaben lassen, doch immer in der Erkenntnis, dass wir etwas im Geschehen befindliches beschreiben. Wir erheben weder den Anspruch, Urheber unserer Vision zu sein, noch heben wir den Zeigefinger und spielen uns auf, dass alleinige und umfassende Wissen zu besitzen. Wir folgen einer gemeinsamen Vision. Wir sind Teil von etwas Größerem. Wir laden dich ein, Teil dieser Gemeinschaft zu sein, in dem Wissen, dass du es sowieso bist. Das einzige was sich für dich ändert, ist, dass deine Reise eine vergnügliche sein kann. Das was sich ändern kann für dich, ist, dass dein Weg das Ziel bereits in sich trägt.

„Für mich gibt es nur das Gehen auf Wegen, die Herz haben. Auf jedem Weg gehe ich, der vielleicht ein Weg ist, der Herz hat. Dort gehe ich, und die einzig lohnende Herausforderung ist, seine ganze Länge zu gehen. Und dort gehe ich und sehe und sehe – atemlos.

Jeder Pfad ist nur einer von Millionen. Darum muss sich ein Krieger immer bewusst sein, dass ein Pfad nur ein Pfad ist. Wenn er fühlt, dass er dem Pfad nicht folgen sollte, dann darf er dies, egal unter welchen Bedingungen, nicht tun. Seine Entscheidung seinen Pfad beizubehalten oder ihn zu verlassen, muss frei sein von Angst oder Ehrgeiz. Er muss den Pfad genauestens und mit größtmöglicher Bewusstheit beobachten. Es gibt eine Frage, die sich ein Krieger stellen muss: Ist der Pfad ein Pfad mit Herz? Alle Pfade sind gleich. Sie führen nirgendwo hin, aber ein Pfad ohne Herz kann niemals vergnüglich sein. Ein Pfad mit Herz allerdings, ist leicht – er macht es dem Krieger nicht schwer ihn zu gehen. Auf diesem Pfad zu wandeln ist eine vergnügliche Reise. So lange ein Krieger einem Pfad folgt, ist er eins mit ihm.“

Don Juan Matus

Advertisements

2 Kommentare zu „Freiheit ist mehr als nur ein Wort

    jurgau sagte:
    28. Februar 2016 um 14:03

    Schöne Grüße an den Autor. Ich finde den Text genial!

    Gefällt mir

    roofer0815 sagte:
    29. Februar 2016 um 0:33

    Hat dies auf rooferblog rebloggt.

    Gefällt mir

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s