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Deutschland 2017: Kann man es heute noch verantworten, Kinder in die Welt zu setzen?

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Dieser Beitrag erschien zuerst auf  https://philosophia-perennis.com/2017/06/26/gast-naomi-seibt-deutschland


Ein Gastbeitrag von Naomi Seibt

Am 30. Mai 2017 stellte meine Mutter Karoline Seibt auf Facebook die folgende Frage:

„Wenn ihr euer Leben zurückdrehen könntet, was würdet ihr in vorausschauender Kenntnis der heutigen Situation anders machen?“

Ich war überrascht, festzustellen, dass die meisten Antwortenden es bereuen, Kinder in die Welt gesetzt zu haben. Nicht etwa, weil sie sich durch ihre Kinder an einem sorgenfreieren Leben gehindert fühlten, sondern aus Angst, ihnen womöglich eine unglückliche Zukunft aufgebürdet zu haben, besonders aus wirtschaftlichen und politischen Gründen.

Obwohl ich diese Sorge nachvollziehen kann, teile ich sie als sechzehnjährige Tochter einer politisch engagierten und oftmals zu Unrecht als „rechtsextrem“ denunzierten Mutter nicht.

Ich schäme mich nicht für meine unpopuläre Meinung und äußere sie klar und deutlich, wenn danach gefragt wird. Auch keine Autoritätspersonen – seien es Politiker, fremde Eltern, Lehrer – können mich mit bloßen Einschüchterungstaktiken überzeugen und mir die geistige Freiheit nehmen. Natürlich habe ich mich damit in einigen Kreisen unbeliebt gemacht. Natürlich habe ich negative Kommentare geerntet und mich in meiner eigenen Stufe gewissermaßen isoliert.

Darüber hinaus bin ich mir der Instabilität des gesamtweltlichen wirtschaftlichen Systems und unseres inzwischen von Kriminalität strotzenden Deutschlands bewusst. Um ehrlich zu sein habe ich die Hoffnung in dieses Land weitestgehend verloren.

Wäre ich deswegen lieber gar nicht geboren worden?

Die Frage erinnerte mich an die Kernfrage des Buches „Das Orangenmädchen“ von Jostein Gaarder, welche der an Krebs verstorbene Vater seinem Sohn Georg in einem letzten Brief stellt:

„Stell dir vor, du stündest irgendwann, vor vielen Jahrmilliarden, als alles erschaffen wurde, auf der Schwelle zu diesem Märchen. Und du hättest die Wahl, ob du irgendwann einmal zu einem Leben auf diesem Planeten geboren werden wolltest. Du wüsstest nicht, wann du leben würdest, und du wüsstest nicht, wie lange du hier bleiben könntest, doch es wäre jedenfalls nur die Rede von wenigen Jahren. Du wüsstest nur, wenn du dich dafür entscheiden würdest, irgendwann auf die Welt zu kommen, dass du, wenn die Zeit reif wäre, wie wir sagen, oder ‚wenn die Zeit sich rundet‘, sie und alles darauf auch wieder verlassen müsstest. Vielleicht würde dir das großen Kummer machen, denn viele Menschen finden das Leben in diesem großen Märchen so wunderschön, dass ihnen die Tränen in die Augen treten, wenn sie nur daran denken, dass irgendwann einmal keine weiteren Tage kommen. […] Wofür hättest du dich entschieden, Georg, wenn eine höhere Macht dich vor diese Entscheidung gestellt hätte? […] Hättest du dich für ein Leben auf dieser Erde entschieden, kurz oder lang, in hunderttausend oder hundert Millionen Jahren?“

Meine persönliche Antwort auf diese Frage lautet: Ja, ich möchte leben. Es mag nur ein kurzer Einblick in die Welt; vielleicht sogar einen komplizierten, unsicheren Ausschnitt der Welt sein, aber letztendlich liegt es an mir, mir meine Realität zu gestalten, etwas Wertvolles zu lernen und lebenswerte Erfahrungen zu sammeln.

Obgleich mein menschliches Umfeld mir heute zu einem großen Teil mit Missbilligung begegnet, weil ich die geächtete Meinung vertrete, die „Arme und kranke Flüchtlinge sind mir egal“-Meinung, so geschieht dies doch wenigstens nicht hinter meinem Rücken.

Ich kann ehrliche Konversationen führen, denn die meisten Menschen – besonders die, die Teil des Meinungs-Mainstreams sind – stehen selbstbewusst zu ihren Ansichten. Ich erkenne schnell die moralischen Werte meines Gegenübers und welche Rolle mein persönlicher Höchstwert Freiheit in dessen Prioritätenliste spielt. Trotz des noblen, aber irreführenden Etiketts des Linken, welches fälschlicherweise häufig mit dem Liberalen gleichgesetzt wird, treten moralische Werte in politischen Diskussionen zu aktuellen Themen sehr schnell hervor. Ich erkenne für mich darin zwei Vorteile:

1. Ich kann Menschen, deren Werte mit meinen vollkommen inkompatibel sind, aus meinem Leben aussortieren, bevor ich meine Zeit mit ihnen verschwende.

2. Sollte sich dennoch eine fruchtbare Diskussion ergeben, so bin ich gerne bereit, meine eigenen Ansichten auf die Probe zu stellen.

Frustration erfasst mich nur selten, denn ich kann mich gegen diese Frustration entscheiden, indem ich mich daran erinnere, dass sich Gleichgesinnte überall auf der Welt finden, wenn auch oft auf Umwegen. Ich lasse mir meine Stimmung nicht vom Staat oder Menschen diktieren, die mir von vorne herein nur schaden oder mich auf ihre Seite zwingen wollen.

Mein Schicksal ist nicht zum Scheitern verurteilt, solange ich selbstbewusst an meinen Prinzipien festhalten kann und mich nicht von anderen verformen lasse.

Allerdings, und dieser Faktor ist nicht zu vernachlässigen: Ich profitiere immens von der Unterstützung meiner Mutter und wäre ohne diese vielleicht unglücklich angepasst im Mainstream untergegangen. Mein Rat an alle Eltern ist also, dass sie den Individualismus ihrer Kinder fördern und sie dazu ermutigen, alles zu hinterfragen, was ihnen von anderen Autoritätspersonen als die einzig richtige und „humanistische“ Antwort präsentiert wird.

Nur ein gewisses Maß an Selbstbewusstsein und die Überzeugung von der eigenen Meinung bewahren einen davor, den unrechten Verurteilungen zum „rechtsextremen Unmensch“ standzuhalten.

Es sind die Beziehungen zu den Menschen, die meine Ansichten teilen, aber auch denen, die trotz einiger Meinungsunterschiede an meiner Seite bleiben, die mir das Leben mit all seinen Hindernissen und seiner Endlichkeit wert sind.

philosophia perennis

Ein Gastbeitrag von Naomi Seibt

Am 30. Mai 2017 stellte meine Mutter Karoline Seibt auf Facebook die folgende Frage:

„Wenn ihr euer Leben zurückdrehen könntet, was würdet ihr in vorausschauender Kenntnis der heutigen Situation anders machen?“

Ich war überrascht, festzustellen, dass die meisten Antwortenden es bereuen, Kinder in die Welt gesetzt zu haben. Nicht etwa, weil sie sich durch ihre Kinder an einem sorgenfreieren Leben gehindert fühlten, sondern aus Angst, ihnen womöglich eine unglückliche Zukunft aufgebürdet zu haben, besonders aus wirtschaftlichen und politischen Gründen.

Obwohl ich diese Sorge nachvollziehen kann, teile ich sie als sechzehnjährige Tochter einer politisch engagierten und oftmals zu Unrecht als „rechtsextrem“ denunzierten Mutter nicht.

Ich schäme mich nicht für meine unpopuläre Meinung und äußere sie klar und deutlich, wenn danach gefragt wird. Auch keine Autoritätspersonen – seien es Politiker, fremde Eltern, Lehrer – können mich mit bloßen Einschüchterungstaktiken überzeugen und mir die geistige Freiheit nehmen. Natürlich…

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Wenn die Schublade klemmt

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Es dürfte so etwa 12-13 Jahre her sein, als ich anfing meine Schublade zu hinterfragen. Vor 15 Jahren hatte ich zwar die Schule hinter mir gelassen aber nicht die feste Überzeugung, ich sei links, irgendwie. Mein Vater war Nachwende-Gründungsmitglied der SPD im Dorf und saß für die Genossen jahrelang im Gemeinderat, bekämpfte jedoch auch vehement die geplanten Windräder an der Ortsgrenze, ebenso wie die örtlichen Grünen für deren Ablehnung der Umgehungsstraße wegen irgendeiner seltenen Blume.

Ich mochte George W. Bush nicht und seine „Demokratisierungen“, ich hatte kein Problem mit Gras, auch wenn ich damals keines konsumierte und ich war natürlich für soziale Gerechtigkeit. Allerdings konnte ich damals schon mit der Liebe der Punk-Freunde in meiner Clique zum Krawall ebenso wenig anfangen, wie mit der aufkommenden Islam-Solidarität nach 9/11. Auch war ich damals schon leicht misanthrop und der Held meiner Kindheit war und blieb Kapitän Nemo, der technophile Einsiedler gegen alle Herrscher und Diktatoren.

Dann kam das Studium und ich traf auf postschulische Realitäten, die so gar nicht zu meiner selbstgewählten linken Schublade passen wollten. Es begann eine Zeit ohne Schublade, denn ich kannte einfach keine Bezeichnung, die für mich passen wollte. Irgendwann suchte ich dann gezielt nach Schnittmengen, überprüfte meine Ansichten, meine Beobachtungen, meine selbst gewonnen Überzeugungen und fand mich dann irgendwann bei den Liberalen wieder, allerdings nicht bei den normalen, sondern bei den „Freak-Liberalen“, den Libertären. Doch dort war es zu Anfang zeitweise ziemlich einsam, denn die meisten hatten einen anderen Weg zur Erkenntnis, einen über dicke Bücher. Auf den folgenden diversen Veranstaltungen lernte ich nicht nur, dass libertär selbst keine Schublade sondern eher eine Kommode ist und man da erst nochmal eine Schublade finden muss, in die man passt. Ich lernte außerdem, dass man angeblich zum finden der Schublade eben diese vielen dicken Bücher lesen muss (damals gab es all die hübschen Politischer-Kompass-Tests noch nicht). Die Bücher von Hayek, Mises, Friedman, Baader, Rothbard, Hoppe usw.

Ich erlebte damals schon Leute, die vollkommen ernst gemeint 2 Stunden lang ein Thema allein dadurch diskutierten, dass sie gegenseitig aus den diversen dicken Büchern zitierten und zwar ohne dabei einen einzigen selbst erdachten Satz von sich zu geben. Ich war in einem intellektuellen Elfenbeinturm gelandet und einem „Du musst“, „Du musst die alle lesen!“.

Doch da gibt es einen roten Faden, einen der sich durch sämtliche meiner Schubladen und Schubladenfindungen zieht, meine Allergie auf „Du musst“. Ich muss gar nix, schon immer, schon so lang ich denken kann und das wird auch immer so bleiben. Dementsprechend hab ich die ganzen klugen Herren alle nicht gelesen, bis heute übrigens.

Ich laß stattdessen Broder und Atlas Shrugged, Eugen Richter und die Achse des Guten. Ich überdachte Gelesenes mit Beobachtetem und selbst Erdachten, ich baute mir mein eigenes Weltbild, meine eigene Schublade.

Und ich begann mich zu vernetzen mit Leuten aus der gleichen Kommode, denn offiziell hatte ich ja keine Schublade. Es waren Leute, die ich nach Sympathie befreundete, nach gleichen Ansichten zu ausgewählten Themen, oder auch danach, dass sie eben keine reinen Bücherwürmer waren. Im Nachhinein mag es meinen „linken“ Wurzeln geschuldet sein, dass wohl nicht wenige darunter waren, die heute als Linkslibertär laufen. Doch es gab auch genug andere und sie alle führten wieder zu anderen und wieder zu anderen. Irgendwann auf irgendeiner Veranstaltung spielte ein Mitleidiger mit mir mal eine Art politischer Kompass-Quiz. Danach erfuhr ich, mit meinen Ansichten bin ich wohl ein Ancap. Ok, warum nicht. Ich hatte aufgehört eine offizielle Schublade zu vermissen, es war mir inzwischen gleich, wie sie hieß und ob ich eine hatte. Doch wenn nun einer fragte „wo ordnest Du Dich ein?“ konnte ich nun zumindest eine nennen.

Neben dem Netzwerk ging das Leben ebenfalls weiter, politisch wie privat. Die libertäre Übernahme der FDP scheiterte bekanntlich ebenso, wie aus Merkel keine Thatcher wurde und auch privat waren die Zeiten zuweilen mehr Prüfung als Ponyhof.

Die Realitäten änderten sich, die Prioritäten auch und mit ihnen passten sich auch einige meiner Überzeugungen an, auch wenn ich mir bei den großen, kontroversen Themen immer treu geblieben bin. Ich verteidige sie heute nur zu Weilen nicht mehr so verbissen.

Und während all dieser Zeit verschob sich nun unbewusst auch meine Bubble. Mit manchen Leuten wurde der Kontakt weniger, einige verschwanden aus meinem Netzwerk (manche gingen, manche wurden gegangen) und jede Menge neue Leute kamen hinzu.

Da ich mir ja längst meine eigene Schublade gebaut hatte, nahm ich gar nicht wahr, wie wohl einige meiner alten Kontakte in ihren Schubladen stecken geblieben sind. Und wie verstörend meine offen und unbeschwert gelebte Widersprüchlichkeit auf sie wohl zu wirken schien. Schon seit 2015 hatte ich den Kontakt mit Leuten reduziert, deren arrogante Naivität gegenüber den realen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen ich als zu verstörend empfunden habe. Ich wäre jedoch nicht auf die Idee gekommen, sie zu belehren oder zu entfreunden.

„Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.“

In den letzten Wochen ist mir nun aufgefallen, mit dem Zerwürfnis mit einer sehr alten libertären Pre-Facebook-Freundin, mit der Erkenntnis, wie etatistisch-liberalala so manch anderer Pre-Facebook-Freund geworden ist (oder schon immer war?), mit dem ich mich früher so gut verstanden habe und auch mit endlos langen Gesprächen mit einem der neueren Freunde, wie sehr ich mich wohl doch verändert habe. Ich bin gnädiger gegenüber denen, die ich schätze und respektiere und ungnädiger gegenüber denen, die in Realitätsverweigerung und Naivität stecken geblieben sind. Leben und leben lassen bei allen Nebensächlichkeiten, da bleibe ich aus Überzeugung widersprüchlich und unkonventionell. Aber im Gegensatz dazu habe ich meine Prioritäten absolut und klar gesetzt, bzw. die Realität hat sie gesetzt. Und zwar ohne Rücksicht auf irgendwelche Schubladen. Und wer damit ein Problem hat, wer es nicht schafft sich aus seiner klemmenden, selbstgewählten Schublade zu befreien, wenn sie mit der Realität kollidiert, der sei daran erinnert: „Man kann die Realität ignorieren, aber man kann nicht die Konsequenzen der ignorierten Realität ignorieren.“

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Die Freiheitswelle bedankt sich bei der Autorin für diesen Text, der sicher Vielen aus dem Herzen spricht. Der Name der Autorin ist der Redaktion bekannt. Sie möchte nicht mit Namen genannt werden.

Der lange Marsch des Islam durch die Institutionen

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„In einer säkularisierten Gesellschaft, in der Religion Privatsache ist, können Gefühle nicht geschützt werden,“ schrieb Henryk M. Broder vor gut zehn Jahren im „Tagesspiegel“, „dann hätten auch Atheisten, Agnostiker und Ungläubige das garantierte Recht, sich immerzu beleidigt, gekränkt, verletzt zu fühlen: zum Beispiel wenn irgendwo Minderjährige gehängt, untreue Ehefrauen gesteinigt und Homosexuelle ausgepeitscht werden – alles im Namen des Allmächtigen, gepriesen werde sein Name!“

Wie wahr: An sich ist schon jede Religion als solche eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes. Nur merken das viele nicht, weil dieser Mangelware ist. „Kein Vormarsch ist so schwer wie der zurück zur Vernunft“, hat Bertolt Brecht uns hinterlassen.

Besonders irre ist es, wenn der gesunde Menschenverstand völlig fehlt oder eine gänzlich andere Vorstellung von dem herrscht, was „gesund“ heißt. Nehmen wir nur mal diese Mohammed-Karikaturen. Da fühlten sich angeblich weltweit 1,3 Milliarden Muslime beleidigt. Kann man sich das vorstellen! Dänemark hatte am 1. Januar 2006 5.427.459 Einwohner. Außer denen spricht wohl niemand dänisch. Schon gar nicht die 29.417.599 Muslime in Saudi-Arabien und die 68.017.860 im Iran, von denen ein großer Prozentsatz Analphabeten ist und bis dato vermutlich nicht einmal Kenntnis von der Existenz eines Staats namens Dänemark hatte. Zwar wissen wir aufgeklärten Europäer seit Shakespeares Hamlet, dass etwas faul ist im Staate Dänemark (Something is rotten in the state of Denmark), aber wir wussten bisher nicht, was. Jetzt wissen wir’s. Dass 0,08 Prozent der Weltbevölkerung 20 Prozent derselben derart in Rage bringen können, ist und bleibt erstaunlich. Allahu akbar, nicht kleinkariert. Das ist schon richtig. Aber Allah hat sich ja auch nicht aufgeregt, sondern die Muslime.

Muslime haben ständig was zu jammern

Ey, Alter, das ist lange her, ruft jemand dazwischen, der aufgepasst hat. Stimmt. Oder auch nicht. Muslime haben ständig was zu jammern, beklagen sich andauernd über angebliche Diskriminierung und „Islamophobie“, sehen sich überall in der Opferrolle. Wie Lamya Kaddor in diesen Tagen, die Henryk M. Broder mitverantwortlich für Morddrohungen im Netz macht, die ihr derart zugesetzt hätten, dass sie um ihre Beurlaubung vom Schuldienst gebeten hat. In denselben Topf wirft sie auch Ralph Giordano, der bis zu seinem natürlichen Tod am 10. Dezember 2014 weit über 1.000 Morddrohungen erhalten hat. Und auch der unter Polizeischutz stehende Muslim Hamed Abdel-Samed trägt, laut Kaddor, eine Mitschuld an der islamkritischen „Stimmungsmache“, die das Leben für Muslime in Deutschland schwer, teilweise sogar unerträglich mache. Außer Henryk M. Broder auf der Achse hat auch Gerd Buurmann in einem offenen Brief dazu das Nötige gesagt, siehe auch hier, so dass ich mir weitere Ausführungen ersparen kann.

Ich bin nicht gläubig, aber das weiß kaum jemand, vor allem kein Muslim. Ich bin getauft und christlich erzogen und in den Augen der übrigen Welt deshalb Christ. Mich persönlich stört es zwar nicht, dass Muslime mich und meinesgleichen ständig als Ungläubige bezeichnen; denn ich bin es ja tatsächlich. Aber eine Frechheit ist es natürlich trotzdem. Dabei können wir noch froh sein, dass sie uns nicht als Söhne von Affen und Schweinen beschimpfen, was für jeden Muslim eine gängige Bezeichnung für Juden ist. Dafür muss ich aber mit anhören, dass die deutschen Mädchen und Frauen Huren seien, nur weil sie sich nicht verhüllen, sondern bauchfrei und im Minirock rumlaufen und nicht unberührt in die Ehe gehen. Und wenn man sieht, wie viele Muslime ihre eigenen Frauen behandeln, hält es einen kaum im Sessel. Bei uns bauen sie Moscheen (davon allein 51 mit dem Namen Fatih-Moschee, Eroberer-Moschee, nach Sultan Mehmet II, dem Eroberer des christlichen Konstantinopel am 29. Mai 1453), predigen Hass und Tod den Ungläubigen und führen bei jeder Gelegenheit die Menschenrechte ins Feld (nur die eigenen natürlich).

Wenn ich aber nach Saudi-Arabien einreisen wollte, dürfte ich noch nicht einmal eine Bibel im Handgepäck mitführen. Und der seinerzeitige Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, durfte dort mitnichten seinen Wunsch verwirklichen, einen Gottesdienst zu halten, geschweige denn eine christliche Kirche zu bauen. So sieht die oft beschworene Toleranz der „Religion des Friedens“ aus. Man stelle sich einmal vor, wir würden eine Kirche in irgendeinem islamischen Land „Gottfried-von-Bouillon-Kirche“ nennen oder saudischen Muslimen das Mitbringen des Korans verbieten. Nicht auszudenken. Da würde Aiman Mazyek vor Wut und Empörung wahrscheinlich ein Stück aus seinem Gebetsteppich herausbeißen und sich anschließend von der Kanzlerin und dem Bundespräsidenten vor dem Brandenburger Tor zum Trost umarmen lassen. Und Claudia Roth und Katrin Göring-Eckardt würden anschließend zum x-ten Mal die Wiederkehr einer längst überwunden geglaubten Vergangenheit beschwören.

„Keine Lehren aus der Geschichte“

Vor rund zehn Jahren schrieb ich: „Mehrmals stand ‚der Islam‘ schon vor den Toren Europas und versuchte mit militärischen Mitteln, sich Zutritt zu verschafften. Jedes Mal wurde er zurückgeschlagen (wobei die Araber ‚al-Andalus‘, also die iberische Halbinsel, erst 1492 nach fast 800 Jahren verließen): Einmal 732 bei Tours und Poitiers durch Karl Martell, ein anderes Mal 1529, als Süleyman der Prächtige die Belagerung von Wien (wegen ausgebrochener Seuchen) abbrechen musste, und ein weiteres Mal 1683 wiederum vor Wien durch Ernst Rüdiger Graf von Starhemberg mit Unterstützung des ‚Christlichen Bündnisses‘, nachdem die Osmanen rund 100 Jahre zuvor in der Seeschlacht von Lepanto (1571) den Mythos der Unbesiegbarkeit gegen die „Heilige Liga“ eingebüßt hatten (Historiker mögen mir diese grob vereinfachte Darstellung nachsehen).

Richard Reifenscheid bewertet das so: „Das größte Verdienst der Habsburger … war es, das christliche Abendland vor der Überflutung durch den Islam und damit vor der Gewalt des Osmanischen Reiches bewahrt zu haben. … Die weltgeschichtliche Bedeutung dieses Vorgangs vermag vielleicht erst unsere Zeit richtig zu erkennen, nachdem vieles von diesem Erbe in unserem Jahrhundert verspielt wurde.“ Doch wie sagte schon der arabische Schriftsteller und Historiker Mas’udi (gestorben 956 oder 957): ‚Aus der Geschichte können wir lernen, dass noch nie aus der Geschichte gelernt wurde.“

Denn eine weitere Offensive erleben wir gegenwärtig. Aber dieses Mal sind die Muslime klüger: Sie verzichten auf Waffen und versuchen es mit Hilfe des „langen Marsches durch die Institutionen“. So hat z.B. Mehmet Sabri Erbakan, der Vorsitzende von Milli Görüs, am 15. April 2001 erklärt: ‚Die Europäer glauben, dass die Muslime nur zum Geldverdienen nach Europa gekommen sind. Aber Allah hat einen anderen Plan.“ („Muslim-Test“ Seite 160 folgende)

Diese Einschätzung hat sich seither mehr und mehr als zutreffend erwiesen. Doch nach wie vor stoßen Menschen, die vor der Islamisierung Deutschlands und Europas warnen, bei Angela Merkel and friends auf taube Ohren, und werden mit Antworten abgespeist, die geradezu lächerlich wirken, auch wenn ein Blatt wie „Focus“ sie „großartig“ findet (siehe auch hier). Jetzt hat auch der Muslim Bassam Tibi in der Basler Zeitung seine Sorge um „Die verdeckte Islamisierung Europas“ zum Ausdruck gebracht . Mal sehen, ob und wie die Kanzlerin darauf reagiert. Irgendjemand sollte sie mal an diesen Satz von Jean-Paul Sartre erinnern: „Wenn ihr eure Augen nicht gebraucht, um zu sehen, werdet ihr sie brauchen, um zu weinen.“

Geistig noch immer im Mittelalter

Also, um es klar zu sagen: Ich fühle mich ständig durch die Borniertheit und Verbissenheit muslimischer Fundamentalisten und Fanatiker beleidigt und trage mich ernst­haft mit dem Gedanken, dem nächsten, der mir blöd kommt, zu sagen, dass er  … Doch was soll’s? Im Grunde können einem die armen Kerle (bald hätte ich Schweine gesagt! Ausgerechnet.), die geistig noch immer im Mittelalter verweilen, leidtun; von den Frauen ganz zu schweigen.

Deshalb würge ich meinen Ärger runter und denke an einen weisen Spruch meiner Mutter: Erwarte nicht von einem Ochsen, dass er dir Milch gibt (oder von einem Hahn, dass er Eier legt).

Eine kleine Gemeinheit habe ich mir aber kürzlich doch gegönnt: Ich habe eine meiner Koran-Ausgaben an einer beliebigen Stelle aufgeschlagen (Istikhara nennt man das, fromme Muslime machen das – jedenfalls laut Nahed Selim –, wenn sie der Zweifel gepackt hat und sie sich nicht entscheiden können) und einen auf Einstein gemacht. Das fand ich besonders pikant, zumal Einstein Jude war. Und als ich näher hinschaute, hatten einige Spritzer meines Speichels – völlig unbeabsichtigt natürlich – Sure 15, 21 getroffen: „Und es gibt kein Ding, von dem Wir nicht Schätze hätten; aber Wir senden es nur nach bestimmtem Maß hinab.“ Dabei kann es sich nur um den gesunden Menschenverstand gehandelt haben. Zwar hat Ludwig Wittgenstein richtig erkannt: „Seltsamer Zufall: Bei allen Menschen, denen man nach dem Tode den Schädel geöffnet hat, hat man ein Hirn gefunden.“ Aber das ist eben nur die Form. Auf den Inhalt kommt es an.

Rainer Grell

Der Artikel erschien zuerst auf der Seite achgut.com

Quo vadis, Amerika?

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In weniger als 24 Stunden werden wir wissen, wer der neue Präsident (oder die neue Präsidentin) der Vereinigten Staaten sein wird. Der Wahlkampf ist dann vorbei, doch besser oder auch nur ruhiger wird es danach nicht werden. Ganz im Gegenteil.

Die Spaltung der amerikanischen Gesellschaft ist mittlerweile ein Gemeinplatz. Das gängige Narrativ berichtet dabei von einer abgehängten, weißen Mittelschicht, die bei der Globalisierung auf der Strecke geblieben und auch ansonsten irgendwie rückständig ist. Mit Waffen und einem ausgeprägten Hang zu Freiheit und/oder Religion – Dinge jedenfalls, mit denen gerade in Deutschland viele so rein gar nichts anfangen können.

In der Tat haben wir es zumindest zum Teil mit einem gesellschaftlichen respektive kulturellen Phänomen zu tun, das sich jedoch ebenso in ganz realen, wirtschaftlichen wie politischen Erscheinungen manifestiert. Man muss weit in die Vergangenheit zurückschauen, um zu verstehen, was hier wirklich passiert.

Amerika ist entstanden als „the land of the free“. Unabhängigkeitserklärung und Verfassung zeigen den Geist und das Selbstverständnis der Republik. Der Staat spielte in den USA der Gründerväter eine klar begrenzte Rolle und wurde als notwendiges Übel erachtet, das es im Zaum zu halten gilt. Der Einzelne und seine Freiheit standen klar im Mittelpunkt des gesamten gesellschaftlichen und politischen Denken und Handelns. Außenpolitische Ambitionen und staatliche Interventionen in die Wirtschaft, kurz: alle Ausprägungen eines „starken Staates“, waren den USA über lange Zeit völlig fremd.

Spätestens am Anfang des 20. Jahrhunderts haben die USA diesen Weg verlassen, vielmehr: die amerikanische Politik hat diesen Weg verlassen. Dabei entstanden ist ein amerikanischer Sonderweg, der die USA in eine prekäre und schier ausweglose Situation gebracht hat:

Die USA haben es geschafft, den US-Dollar als Weltwährung durchzudrücken. Wer Öl kaufen oder verkaufen will, muss dies in Dollar tun. (Was passiert, wenn man diesen Mechanismus aufzubrechen versucht, haben Saddam Hussein und Gaddafi zu spüren bekommen.) Dadurch können die Vereinigten Staaten Geld drucken, ohne dass dies im Inland zu einem galoppierenden Anstieg der Preise führen würde. Nur dadurch sind die USA in der Lage, auf Dauer ein massives Außenhandelsdefizit aufrecht zu erhalten. Nota bene: Dazu braucht es allerdings einen Gegenpart im Ausland, der dieses Spiel mitspielt. Und dieser Jemand war über die letzten 20 bis 30 Jahre China: Das Land hat bewusst und sehenden Auges fast spiegelbildlich entsprechende Außenhandelsüberschüsse erzielt. Zum Teil wurden diese dann in reale Güter wie Rohstoffe und ausländische Unternehmen investiert, zum großen Teil aber eben auch in US-amerikanische Staatsanleihen. Das Problem dabei: Diese Anleihen werden die USA niemals zurückzahlen können. Den Chinesen dürfte dies bewusst sein. Bestenfalls werden sie diese dann abschreiben als Preis für den Aufbau der industriellen Infrastruktur im eigenen Land. Schlimmstenfalls werden sie die Schulden der Amerikaner als Waffe einsetzen.

Zentrales Puzzlestück neben dem US-Dollar ist die Rolle des amerikanischen Militärs respektive der amerikanischen Außenpolitik. Was hat die USA zum „Weltpolizisten“ werden lassen? Ich behaupte: Das war ganz überwiegend ein ökonomischer Prozess. Der militärisch-industrielle Komplex ist für Amerika vor allem ein riesengroßes Konjunktur- bzw. Arbeitsbeschaffungsprogramm. Durch die Great Depression, aber auch durch die beiden Weltkriege hat die amerikanische Politik „Blut geleckt“: Sowohl das Militär selbst als auch die Rüstungsunternehmen sind gerade für Amerika der „ideale“ Mechanismus für staatliche Interventionen in die Wirtschaft und zwar aus einem besonderen, sehr amerikanischen Grund: Während in Europa vergleichsweise leicht Mehrheiten für „linke Konjunkturprogramme“ zu gewinnen sind, sind große Teile der amerikanischen Bevölkerung gegenüber dem „welfare state“ sehr skeptisch. Just in diesen Kreisen jedoch hat der „warfare state“ viel Sympathie -aus ideologischen wie ökonomischen Gründen.

Und hier schließt sich der Kreis nun wieder: Die amerikanische Politik braucht das Militär und eine interventionistische Außenpolitik als Vehikel für staatliche Wirtschaftsprogramme – und zwar nicht im Interesse der Menschen, sondern im Interesse einer Ausweitung und Stabilisierung ihrer Macht. Gleichzeitig dient das Militär dazu, den Status des US-Dollar als Weltwährung aufrecht zu erhalten und mögliche „Abweichler“ in Schach zu halten oder im Zweifel zu eliminieren. Öl spielt dabei nur eine Nebenrolle: Es geht nicht um den Zugang zum Öl vor allem im arabischen Raum, es geht auch nicht um einen niedrigen Ölpreis. Es geht darum, dass Öl weiter in US-Dollar gehandelt wird und damit die Nachfrage nach diesem wichtigsten amerikanischen „Export-Produkt“ nicht einbricht.

Dummerweise erzeugt dieses perverse Spiel eine ganze Reihe schwerwiegender Nebenwirkungen: Die US-Wirtschaft wird komplett verzerrt, ihr produktiver Kern mehr und mehr ausgehöhlt. Mehr und mehr Menschen sind in eigentlich unproduktiven Bereichen tätig – von der Waffenproduktion, über das Militär bis hin zur politischen Administration. Die lockere Geldpolitik verführt dazu, „auf Pump“ zu leben und zerstört Sparsamkeit und Investitionen, treibt gleichzeitig den Konsum und damit das Außenhandelsdefizit und die gesamte Verschuldung immer weiter in die Höhe.

Aufgrund des grotesken Ausmaßes ökonomischer Fehlallokationen wird jeder Versuch einer Korrektur zeitaufwändig und äußerst schmerzhaft sein. Die Widerstände der Profiteure dieses Systems werden enorm sein. Gleichzeitig ist klar, dass der Status Quo nicht beliebig lange aufrechterhalten werden kann. Die Entwicklung der Verschuldung und der Druck auf die Zinsen zeigen, dass das „Ende der Fahnenstange“ nicht mehr weit entfernt ist.

Wie ist nun die aktuelle Präsidentschaftswahl in diesen Kontext einzuordnen? Fangen wir mit Hillary Clinton an, dies ist der einfachere Teil: Clinton steht für ein entschiedenes „Weiter so“, für eine Fortführung des Warfare State. Wie bei den Demokraten und so zuletzt auch unter Obama üblich, wird sie versuchen, on top (!) auch den Welfare State und allgemein das Ausmaß staatlicher Intervention in den USA auszubauen. Es kann gut sein, dass es mit einer Präsidentin Clinton kurzfristig nicht „knallt“ – der „Druck im Kessel“ wird aber weiter ansteigen. Und mit jedem weiteren Anstieg steigt das Risiko, weil die politische Klasse zu immer extremeren Maßnahmen greifen muss, um den Status Quo aufrechtzuerhalten. Das schließt m.E. auch ausdrücklich ein erhöhtes Risiko eines eskalierenden Krieges, bis hin zu einem Krieg mit Russland und im Worst Case einem Dritten Weltkrieg, mit ein. Zumindest steht gerade bei einem knappen Wahlausgang zugunsten Clintons zu befürchten, dass die „Trump-Anhänger“ das Ergebnis nicht akzeptieren werden. Wie auch immer die Reaktion aussehen wird, ich erwarte von Clinton in einem solchen Fall kein versöhnliches, sondern eher ein repressives Vorgehen. Themen und Anlässe für eine (provozierte) innenpolitische Eskalation gibt es zuhauf, man denke nur an das Thema Waffenrecht.

Sollte Trump hingegen die Wahl gewinnen, ist die weitere Entwicklung weit schwerer vorhersehbar. Es kann durchaus zu einer wirren Mischung aus „Weiter so“ sowie sinnvollen, aber auch schädlichen Veränderungen kommen. Denn das ist das größte Problem des Kandidaten Trump: Er erkennt einen Teil der Probleme des Landes, aber kaum die wahren Wurzeln des Übels. Soweit er sich mit einer Kurskorrektur gegen das politische Establishment durchsetzen kann, ist völlig offen, ob dies eine Korrektur zum Besseren sein wird. Trotz aller Aufregungen im Vorfeld erwarte ich im Falle eines Wahlsiegs von Trump keine wie auch immer geartete dramatische Entwicklung. Eines nämlich hat die mediale Dämonisierung Trumps sicherlich bewirkt: Viele rechnen mit dem Schlimmsten – und insofern kann es da nur besser kommen.

So oder so gibt es nach der Wahl bestenfalls eine kleine Verschnaufpause. Die eigentlichen, dramatischen Entwicklungen in den USA stehen noch bevor.

Moritz M.Meier

Der lange Abschied

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Der lange Abschied

Ich war auf Reisen. Unter anderem in der ungarischen Hauptstadt Budapest, die ja nach Darstellung der linken deutschen Schmierenpresse der Vorhof einer protofaschistischen Hölle sein müsste; verloren, zerquetscht in den Krallen eines menschenhassenden Dämons.

Sie ist es selbstverständlich nicht.

Sie ist wunderschön. Gelassen, friedlich und gleichzeitig verführerisch. Guter, schwerer Wein und schöne Frauen; mit geradem Rücken, kilometerhohen Wangenknochen und kobaltschwarzen Haaren.

Aber lassen wir uns nicht ablenken.

Ich habe dort geweint, was lange nicht mehr passiert ist, denn ich habe gesehen und besser als jemals zuvor verstanden, was wir – und damit meine ich die Völker des nun in den Abgrund stürzenden Nord-/Westeuropas – verloren haben, und dies wohl unwiederbringlich.

Souveränität. Sicherheit. Präsenz.

Und ja, auch Stolz; berechtigten Stolz.

Ich bin zurückgekommen in ein Viertel, eine Stadt, ein Land, wo ich selber nun de facto Fremder bin.

Wo es in einem typischen, «sozial schwachen» (ein Euphemismus für «eroberten») Stadtviertel einer typischen Großstadt nicht ratsam ist, nach Einbruch der Dunkelheit noch auf die Straße zu gehen.

Wo nun die Knie der ewigen achtzigprozentigen Mehrheit der Guten™ wundgescheuert sind ob der Anbetung des Fremden.

Wo auch der Präsident, der ja selber am Ende jedes Volk auf Erden schöner und begehrenswerter fand als das eigene, sich den Vertreter eines zivilisationsfeindlichen Glaubens gut als seinen Nachfolger vorstellen kann.

Wo vor den Shisha-Bars die Protzkarossen der immer gleichen Klientel quer über den Bürgersteig stehen und man weiß, was passieren würde, wenn man dumm genug wäre, sich hierüber zu beschweren.

Wo kaum Anstoß daran genommen wird, wenn ehemals wertkonservative Zeitungen Menschen, die so denken wie ich, verhöhnen und von ihrer devot die Merkel-Winkelelemente schwingenden Gefolgschaft in den sozialen Medien dann noch einmal verhöhnen lassen (denn natürlich hat jede Invasion ihre Speichellecker und Büchsenspanner).

Wo die Kinder und Enkel derer, die dieses Land groß gemacht haben, nun eine bedrohte Spezies im wahrsten Sinne sind.

Wo nun immer deutlicher wird, wer die neuen Herren im Haus sind, und wer ihnen Tribut zollt – wahlweise charakter- und rückgratlos oder in vorauseilender, hündischer Begeisterung über die transzendente Erfahrung der Selbstaufgabe.

Ich habe dann – zurückgekehrt, rat- und rastlos – in Gesellschaft von Menschen, die mir etwas bedeuten, darüber nachgedacht, gelesen und diskutiert, was in den letzten zwei Jahrzehnten in Deutschland geschehen ist. Wo wir unseren Weg verloren haben. Und natürlich war dies nicht ohne Selbstkritik möglich.

(Man «steht» ja nicht im Stau; niemals. Man ist ein Teil des Staus.)

Wie steht es um uns, wie geht es weiter?

Dies muss selbstverständlich jeder für sich selbst klären und daraus die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen.

Der folgende Standpunkt ist meiner, und ich verlange von niemandem, dass er ihn teilt oder auch nur gutheißt. Auf persönliche Beleidigungen, so viel sei dann aber doch gesagt, kann ich recht gut verzichten. Wer nicht hören mag, was ich zu sagen habe, lege sein Ohr eben an ein anderes Gleis; es gibt ja so viele.

Ich glaube, dass wir – als Land und Volk – verloren haben und verloren sind.

Ja: Auch in fünfzig oder hundertzwanzig Jahren wird – so es keinen Atomkrieg oder eine andere zivilisationszerstörende Katastrophe gibt – auf dem heutigen Territorium vermutlich ein Land namens «Deutschland» existieren.

Aber es wird wenig, sehr wenig gemein haben mit dem Land, in dem ich großgeworden bin, in dem ich eine glückliche Jugend und ein weitgehend sorgenfreies Leben als junger Erwachsener erleben durfte. In dem man sagen durfte, was man denkt und jeder Tag ein wenig mehr Freiheit versprach als der vorherige (wenn dieses Versprechen auch oft nicht eingelöst wurde).

Es wird ein Land sein, in dem die Muslime die größte weltanschauliche Gruppe (von einer Religion mag ich nun nicht mehr sprechen; man nennt ja auch den Nationalsozialismus nicht «Philosophie») stellen.

Es wird dementsprechend ein Land sein, in dem der alle Lebensbereiche umfassende Definitions- und Regelungsanspruch des Islams in Form der Scharia das tägliche Leben der Menschen dominieren wird.

Es wird ein Land sein, in dem die «Biodeutschen» eine ähnlich marginalisierte Existenz führen werden wie die indianische Urbevölkerung Amerikas nach der Landnahme der Europäer – mit Rechten, die die neuen Herren ihnen in mitleidiger Großzügigkeit gewähren werden.

Es wird ein Land sein – respektive werden – wie Spanien, das siebenhundert Jahre lang unter muslimischer Herrschaft stand. Ob hier jemals auf eine Reconquista zu hoffen ist, vermag ich nicht zu sagen.

Ich werde nichts von all dem erleben, denn die Biologie setzt Grenzen, über die man nicht jeden Tag unglücklich ist.

Aber es tut mir leid um die Kinder derer, die die Katastrophe kommen sahen und nicht gehört wurden. So sehr.

Ich bleibe in meiner Stadt, in meinem Stadtviertel, bis es nicht mehr zu ertragen ist. Rauer wird der Wind schon heute, aber noch kann man sich wehren, abgrenzen, behaupten; mag der Rahmen auch schmaler werden.

Ich bleibe in Deutschland, bis es auch in den Rückzugsgebieten nicht mehr geht.

Und wenn ich dann noch die materiellen Möglichkeiten und die Kraft habe, werde ich das Land verlassen; hoffentlich nicht alleine.

Bis dahin gebe ich in der Wahlkabine denen meine Stimme, von denen ich glaube, dass sie uns – den Bestand; die früher gekommenen Boden- und Kopfarbeiter, den wurzeldurchdrungenen Boden dieses Landes – nicht vollends aufgegeben haben. Die sich schämen, schämen würden, würfe man ihnen Verrat vor, anstatt der Kritik auf einer Wolke «postfaktischer» Ignoranz zu entschweben.

Unterstütze materiell und ideell diejenigen, von denen ich glaube, dass sie guten Willens sind:

Demokraten. Patrioten. Herzensgebildete. Freie Menschen.

Aber ich werde mir nicht mehr einreden, dass wir dieses Land zurückbekommen können.

Wir können es nur noch – um der Kinder und Alten willen, für die wir Verantwortung haben, die nicht von heute auf morgen weggehen können – ein paar Jahrzehnte lang halten.

Warum nicht mehr Widerstand?

Weil wild um sich schlagende Graurücken ein trauriger Anblick sind. Der Revierkampf war seit jeher eine Sache der Jungen, und sie werden ihn gegen die zahlenmäßig überlegenen jungen Männer aus kriegerischen Regionen verlieren, welche man bei uns zu entsorgen offensichtlich mehrheitlich beschlossen hat.

Zornige, wehrhafte Nachkommenschaft, die sich der frechen Grausamkeit des EU-Imperiums, ihren Verteilungsquoten und Selbstauflösungsgeboten in den Weg stellen könnten (so, wie es Ungarn, Polen und Tschechen heute noch tun, mit noch unsicheren Erfolgsaussichten) – sie wurde in Deutschland nie geboren.

Wir sind nun ein Volk, das auf einem abschmelzenden, jeden Tag etwas schmaler werdenden Sockel steht wie ein Eisbär auf dünn gewordener Scholle.

Oder, um es in der trockenen Sprache der Demographie zu sagen: Unsere Fertilitätsrate ist eine der niedrigsten der Welt – ein Fluch, den wir mit anderen hoch entwickelten postindustriellen Gesellschaften teilen, und der diskutiert, aber nicht weggepredigt werden kann. Die aktuellen Zahlen sind leicht zu enttarnender Budenzauber.

Nun wäre ja nicht einmal das ein (akutes) Problem: Es ließe sich auch gut leben in einem friedlichen, demokratischen Deutschland, in dem zum Beispiel statt 80 nur 50 Millionen Menschen morgens aufstehen und der eine oder andere Landstrich wieder Füchsen und Hasen gehört. Die Weite des Blicks hat noch niemandem geschadet, und die Zukunft hält ohnehin nicht genug Arbeitsplätze für all jene bereit, die – anders als eine KI, ein Industrieroboter – schlafen und essen und sich gelegentlich auch einmal vergnügen müssen.

Aber die Natur hasst das Vakuum – und ein Merkelist/EU-Politiker, der gewählt und am Steuer-Schweinetrog fett werden will, hasst solch ein Vakuum noch viel mehr, denn es verspricht ihm keinen Verdienst.

Also wird er die (gemeinte) Leere mit Menschen füllen.

Vielen Menschen.

Menschen, denen Worte wie «Demokratie», «Kultur», «Forschergeist», «Schaffensfreude» und «Freiheit des Denkens und Handelns» recht wenig bedeuten.

Und weil sich die herrschende Klasse einig ist, dass der geschundene Esel schon bald gegen etwas Besseres ausgetauscht werden kann, stehen uns Entwicklungen ins Haus, die Merkels feige Grenzfreigabe in 2015 rückblickend wie einen Windhauch durch das offene Fenster vor dem landeszerstörenden Sturm erscheinen lassen werden.

Der Wirtschaftswissenschaftler und Soziologe Gunnar Heinsohn rechnet damit, dass im Jahr 2050 etwa neunhundert Millionen Afrikaner auf gepackten Koffern sitzen werden. Ihr Ziel muss kein perfektes, kein gelobtes Land sein. Ihr Ziel muss nur – da ist unsere Spezies seit jeher pragmatisch – ein wenig besser sein als das täglich erlebte Elend.

Und wenn uns die Vergangenheit auch nur den geringsten Rückschluss auf die Zukunft erlaubt, dann wird im Jahr 2050 jeder Ort auf Erden besser sein als das überbevölkerte, von Gewalt, Krankheit und dumpfem Hass zerrissene Afrika. Afrika, das seine Lektion nicht lehren wollte und – nachdem es die ressourcengierigen europäischen Zucht- und Lehrmeister vor die Tür setzte – sich nun wieder von den eigenen Dämonen piesacken lässt.

Diese 900 Millionen Menschen werden nicht in die Vereinigten Staaten von Amerika, nicht nach Kanada, Australien oder Neuseeland gehen. Denn nicht einmal der schafsköpfigste Politiker in einem dieser Länder wird dort so dumm sein, einem solchen Heer der Habenichtse Einlass zu gewähren.

Aber die Europäer. Sie werden dumm genug sein. Sie werden schwach genug sein. Und die Tore offen halten.

Wir hier, die wir ahnen/wissen, was Deutschland / Nordeuropa droht; die erkennen, was bereits geschehen ist – wir sind ein paar tausend, ein paar zehntausend. Eine Million oder zwei, wenn es hochkommt, wenn es ernst wird.

Vor der Tür aber stehen die Ungezählten, die es nicht erwarten können, in Merkels nihilistischer Suppe aufgelöst zu werden: Deutsche, Passdeutsche, Deutschenhasser, Neudeutsche, «Schutzsuchende», denen die deutsche Politik bereitwillig all das zu Füßen legt, wofür angeblich Jahrzehnte lang kein Geld da war, wenn ein hier Geborener es begehrte.

Diese Menschen werden jedes Tor, jedes Fenster wieder aufreißen, das wir zu sichern versuchen.

Und die Zukunft wird uns vom Spielfeld nehmen.

Weil wir zu wenige, zu zivil, zu optimistisch, zu spät waren.

Es ist – beinahe – vorbei.

Spielen wir unser letztes Spiel dennoch anständig.

______
 ∞
Anmerkung zu diesem Text:
Dieser Text entstammt einer öffentlich geteilten FB Notiz. Die Person, die diesen Text verfasst hat, beschreibt die Gefühle, die viele Menschen in diesen Tage haben. Es sind die Gefühle der Menschen, die ihr Land lieben und verzweifelt nach einer Lösung suchen. Menschen, die gekämpft haben und erkannt haben, dass sie kaum mehr eine Chance haben. Menschen, die mit ansehen müssen, wie ihre Heimat zerstört wird und ihr Leben und das ihrer Kinder unwiederbringlich verloren ist. Menschen, die dennoch nicht ihre Würde verlieren, sondern gerade und mit erhobenem Haupt, sich dem Unausweichlichen stellen und bis zum letzten Atemzug für die Freiheit einstehen.
Die Freiheitswelle bedankt sich sehr, für das in-Worte-fassen dieser äußerst tragischen Umstände. Für das Mitteilen der Verzweiflung, für den geteilten Schmerz… den wir mittragen. Wir rufen dir zu, Autor dieser Zeilen, du bist nicht alleine. Wir teilen deinen Schmerz  – genauso wie auch wir bis zu unserem letzten Atemzug für den Erhalt der Heimat und die Freiheit der Menschen einstehen werden.

Fakten zum Waffenbesitz

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Jeder Mensch mit klaren Verstand wird zugeben, dass eine Gazelle das Recht hat, sich mit ihren Hörner gegen einen Angreifer zu verteidigen. Doch anderen Wesen, wie dem Menschen, wird dieses Recht offensichtlich abgesprochen. Verschärfungen der Waffengesetze sehen vor, dass der Gazelle die Hörner abgeschnitten werden sollen. Die propagierte Idee dahinter ist, dass es dadurch weniger Angreifer geben wird… Das ist so offensichtlich dumm, dass es schon schmerzt, diese Gedanken überhaupt zu denken. Niemals wird sich ein Krimineller von Waffengesetzen abhalten lassen, sich zu bewaffnen. Kriminelle hatten und werden IMMER Waffen haben. Das einzige was Verschärfungen der Waffengesetze bewirken, ist, dass der Gazelle die Hörner abgeschnitten werden. Und für diejenigen, die es immer noch nicht begriffen haben: DU BIST DIE GAZELLE!

Hier die Übersetzung des Videos:

„Es gibt Fakten, über die nicht im Fernsehen berichtet werden. So werde ich dir etwas über Verschärfungen der Waffengesetze erzählen. Warum berichten die Mainstreammedien immer nur über Terrorakte mit Waffengewalt und niemals darüber, dass in den Gegenden in denen Waffen bereits verboten sind, es immer wieder zu Morden und Gewalttaten mit Schusswaffen kommt? Es scheint eine Agenda hinter den Meldungen in den Medien zu geben, wenn sie nicht darüber berichten, dass es immer wieder zu Gewaltakten mit Schusswaffen kommt, gerade in Gegenden mit den schärfsten Waffengesetzen überhaupt und diese Verschärfungen ganz offensichtlich nicht funktionieren.

Ich trage eine Waffe, weil es nur zwei Arten von Wesen auf diesem Planeten gibt: Angreifer und Beute. Niemand wird einer flüchtenden Gazelle das Recht absprechen, sich mit ihren Hörner gegen einen Angreifer zu verteidigen. Doch es gibt Menschen, die genau dieses Recht auf Selbstverteidigung uns Menschen absprechen wollen. Diese Personen propagieren, dass wenn der Gazelle die Hörner abgeschnitten werden, es plötzlich keine Angreifer mehr geben wird. Dass wenn du es dem Angreifer einfacher machen würdest, seine Beute zu machen, der Angreifer plötzlich aufhört, ein Angreifer zu sein. Aber so funktioniert es nicht. Tatsache ist: Wenn du es dem Angreifer einfacher machst, wird es nur mehr Beute geben.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass wenn der Angreifer davon ausgehen muss, dass eine Beute sich verteidigen kann, er sich seinen Angriff zweimal überlegen wird. Es gibt bereits viele Untersuchungen die klar ergeben haben, dass in Gegenden, in denen Menschen das Führen von Waffen erlaubt ist, die Kriminalität mit Schusswaffen sofort zurückgeht. In Gegenden, in denen sich Waffen in Haushalten befinden, gibt es deutlich weniger Einbrüche und Raubüberfälle.

Ich trage eine Waffe, weil die Wahrscheinlichkeit diese für einen Mord zu missbrauchen oder Selbstmord damit zu verüben, wesentlich geringer ist als die Wahrscheinlichkeit, sie zum Zwecke der Selbstverteidigung zu benutzen. Schusswaffen werden 300mal öfter zur Selbstverteidigung benutzt als zum Angriff. Und eine riesige Zahl von Straftaten wird alleine durch das Führen einer Schusswaffe verhindert, ohne dass ein einziger Schuss fällt.

Ich trage eine Waffe, nicht, weil es ein Angriffswerkzeug, sondern ein Werkzeug zur Verteidigung ist. Hunderttausende von Frauen benutzen ihre Waffen, um sich gegen sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen zu verteidigen.

Ich trage eine Waffe, weil die allermeisten Massenmorde mit Schusswaffen an Orten stattgefunden haben, in denen das Tragen einer Schusswaffe verboten war. Gesetzes- und rechtstreue Bürger werden gezwungen, ihr Recht auf Selbstverteidigung abzugeben, während sich überall die Kriminellen mehr und mehr bewaffnen.

Ich trage meine Waffe, weil es in Gegenden, in denen den Menschen verboten ist, sich mit Waffen zu verteidigen, es sehr viel einfacher für einen Angreifer ist, seine Beute zu machen. Striktere Waffengesetze führen ebenso wenig zu weniger Gewalt, wie das Verbot von Drogen zu weniger Drogenmissbrauch führt.

Ich trage eine Waffe, weil es eine Tatsache ist, dass in Gegenden, die schärfere Waffengesetze haben, die Mordrate mit Schusswaffen wesentlich höher ist, als in Gegenden, in denen Menschen Schusswaffen führen dürfen.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass Scheren und Messer wesentlich häufiger für Morde benutzt werden, als Schusswaffen. Ein Werkzeug zu verbieten wird niemals das Problem beseitigen.

Ich trage eine Waffe, weil Kriminelle ihre Taten mit oder ohne Schusswaffen ausführen werden. Es werden Teppichmesser benutzt oder Sprengstoff aus Düngemitteln hergestellt. Ich verstehe, dass es für einige einfach scheint, Dinge für Taten verantwortlich zu machen. Ich verstehe, dass Menschen irgendetwas verantwortlich machen wollen. Aber es sind nicht die Werkzeuge, die töten, sondern Kriminelle, die Werkzeuge benutzen. Ich verstehe, dass wir uns wirklich um etwas kümmern müssen, nämlich um Gewalt, Mord und Wahnsinn.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, wer die Personen im Hintergrund sind, die für schärfere Waffengesetze eintreten. Weil ich weiß, dass auch die Politiker wissen, dass es zu mehr Gewalttaten mit Schusswaffen kommen wird, wenn den Menschen das Recht auf den Besitz und das Führen von Schusswaffen versagt wird.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass Spielsüchtige immer mehr spielen wollen, Alkoholiker immer mehr Alkohol haben wollen und Personen mit Macht immer mehr Macht haben wollen.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass jedes Land frei war, bevor die Politiker kamen und es danach nicht mehr frei war.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass das Führen einer Schusswaffe einer vermeintlichen Beute eine wesentlich höhere Chance gibt, sich gegen einen Angreifer zu verteidigen, völlig egal ob zu Hause, auf der Straße oder in der Natur. Es gibt viel zu viele Menschen, die Überfälle beobachten und nichts tun werden.

Und das ist der Grund, weswegen so viele Organisationen in allen Ländern sich gegen die Verschärfung von Waffengesetzen aussprechen. Weswegen wir alle so sehr um Aufklärung bemüht sind, was der eigentliche Grund der Entwaffnung der Bevölkerung ist.

Ich trage eine Waffe, weil sie einen Ausgleich zwischen einer Beute und einem Angreifer schafft.

Ich trage meine Waffe nicht, weil ich Angst hätte, sondern weil sie mich befähigt, keine Angst zu haben. Es behindert nicht die Möglichkeiten derjenigen, die mit mir verhandeln wollen, es behindert nur die Möglichkeiten derjenigen, die mich zu etwas zwingen wollen.

Ich trage meine Waffe nicht, weil ich jemanden angreifen will, sondern weil ich in Frieden gelassen werden will. Menschen können nur auf zwei Arten von etwas überzeugt werden: Mit Argumenten oder durch Gewalt. Eine Waffe zu besitzen, vermindert die Möglichkeit, mich mit Gewalt zu etwas zu zwingen. Eine Waffe zu tragen entfernt den Zwang aus der Gleichung. Eine Waffe zu tragen hilft, die Möglichkeiten eines Angreifers einzuschränken.

Deswegen ist es wichtig, Werkzeuge zur Verteidigung zu haben. Deswegen ist es wichtig, immer wieder auf das Recht eines jeden Wesens, eines jeden Menschen hinzuweisen, sich selbst verteidigen zu dürfen. Und in einer Welt, in der es Schusswaffen gibt, schließt dieses Recht auch das Führen einer Schusswaffe ein.“

Auch du kannst ein Freier unter Freien sein!

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Noch nie gab es mehr Sklaven als in der heutigen Zeit.

Du gehörst dazu. Jeden Monat lässt du dich berauben für deren Waffengeschäfte, Machtspiele, ihre Agendas und Völkermorde.

Das ist auch der Grund, warum ihr für die Eliten nur „Menschentiere“ seid; ihr seid denen nichts Wert, ihr seid eine leere Hülle, die nur dazu da ist, Frohndienst zu leisten. Ihr seid nichts wert, sondern habt nur einen Nutzwert. Euren Schmerz sollt ihr durch Konsum wegspülen, damit ihr auch das Letzte, was euch bleibt, abgebt.

Ihr seid Schuldgeldsklaven

Und die Eliten eure heimlichen Herrscher. Das Schuldgeldsystem und der Staat sind eure Ketten. Ihr seid nichts anderes als staatsgläubige, dumme Trottel.
Und damit ihr den Unfug auch schön weiter macht, spielt man euch mit der Demokratie und deren Parteien und Systemen (-ismen) gegeneinander aus. Ihr sitzt eingepfercht wie Schafe im Stall und kloppt euch wegen derer Politik und Lügen, anstatt euch gegenseitig in Ruhe zu lassen.
Wenn ihr keine verblendeten hirnamputierten Religioten seid, dann seid ihr zumindest nichts anderes als staatsgläubige dumme Trottel. Staatsgläubige. Das ist genauso dämlich.
Glaubst du an den Staat, dann glaubst du an deinen Gott. Zwischen dir und einem religiösen Extremist gibt es keinen Unterschied.

Und mich lasst ihr auch in Kettenlegen, weil es euch nicht passt, dass ich frei sein will. Ich will keiner von euch sein. Ihr verachtet mich, weil ich das Schauspiel mit dem Schuldgeldsystem durchschaue und diesen Mist nicht mehr mitmache; weil ich hinter dem Zaun stehe und nicht eingepfercht bin wie ihr. Ihr denkt, ihr seid was besseres, weil ihr Konformisten seid – gesetzestreue, staatsgläubige Religioten und ich ein Freidenker.

Das Schuldgeldsystem ist nur möglich, weil es einen Staat gibt und dieser es uns im Namen der Hochfinanz aufzwingt. Und weil ihr dummen Menschenviecher das mitmacht und nicht hinterfragt. Zu faul seid, was daran zu ändern. Dabei wäre es doch so einfach – man müsste zum Beispiel nur den Schuldenstaat abschaffen, und damit den Eliten die selbstgegebene Legitimation entreißen, euch weiter einzupferchen, auszunutzen, einzuschüchtern, auszurauben und auszuweiden.

Ohne Staaten, also in einem tatsächlich freien System mit freiem Markt (Vertragsfreiheit + Eigentum) gäbe es kein Schuldgeldsystem mehr. Weil dir kein Geld aufgezwungen werden kann. Es setzte sich das „beste“ Geld durch, genau wie bei jedem anderen Produkt, das frei auf den Markt kommt. Und das würde mit Sicherheit kein inflationäres Schuldgeld sein. Es würde die Macht der Konzerne und Eliten einbrechen. Benutzt du nicht mehr deren Schuldgeld, sinkt dein Nutzwert auf null, einfach nur, weil du ihren Quatsch nicht mehr mitmachst. Ab da verfolgen sie dich – du bist zum Abschuss freigegeben.

Sie verkaufen dir das Herrschaftssystem als alternativlos, und Freiheit wäre zu gefährlich für dich: Wer würde denn dann die Straßen bauen? Wer das Gemeinwohl organisieren? Wie könntest du dummes Schaf dich denn selbst um dich und die Gemeinde sorgen?

Wenn du glaubst das Schuldgeldsystem habe irgend etwas mit Kapitalismus zu tun, dann bist du einer von den vielen Sozialisten-Minions im Deckmantel der Demokratie, die schön das nachplappern, was ihnen der Staat in 10-15 Jahren Zwangs-Staatslehre über den bösen Kapitalismus und freien Menschen beigebracht hat.

Du Staatgläubiger, du Staazi!

Wenn du glaubst, ohne Staat wären wir nichts als hoffnungslose Urwaldaffen, dann hast du keinen eigenen Charakter, keine Kultur, kein Menschenvertrauen, keine Nächstenliebe, kein Herz und keinen Verstand. Dort wo ein fühlendes und selbstständiges Wesen sein sollte, sitzt ein gehirngewaschener Roboter.

Ich will leben, ich will frei sein. Wenn du schon so ein Staazi bist, dann lass wenigstens mich mit deinem Staazi-Scheiß in Ruhe. Ohne Schuldgeld, ohne Hundemarken und Nutzvieh-Papiere inkl. Erzeugererklärung. Ohne euch Staazi-Roboter-Sklaven geht es mir und meinem Umfeld besser. Ja, ohne euch Sklaven lebt man glücklicher, denn man spürt das Leben, muss es sich selbst gestalten.

Manchmal kann ich die Eliten sogar richtig gut verstehen, wenn sie euch verachten und nur als deren Nutzvieh sehen – so dumm seid ihr.

Ich bin keiner von deiner Art.

Ich bin ein freier Mensch. Der Staazi nennt mich einen Dissidenten. Weil du damit nicht viel anfangen kannst, gebe ich dir eine neue Schublade, in die du mich stecken darfst: Ich bin ein Libertarist. So darfst du mich ab jetzt nennen.

Denn ich trage das Zeichen der Freiheit auf meinem Herzen.

Heute bin ich noch allein, aber bald bin ich einer von vielen. Immer mehr trauen sich durch den löchrigen Weidenzaun zu entkommen und sie gehen auf unsere Seite. Die seelenlosen Hüllen füllen sie mit Eigensinn und ihrem Streben nach Glück.

Dann sind wir viele Libertaristen, und ich, der Freiherr, bin endlich ein Freier unter Freien.