Herrschaft

Kultur als Indoktrinationswerkzeug

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Kultur etabliert Konzepte von Herrschaft

von Rudolf Engemann

 

Im Buch “The End of all Evil” beschreibt Jeremy den Vorgang, wie wir Menschen durch die Kultur indoktriniert werden. Von ihm beschrieben als DAS Instrument der Herrscher, um Herrschaft zu etablieren und zu stabilisieren, zeigt sich die Indoktrination bereits in der geringen Bereitschaft einiger, sich von der innerhalb der Gesellschaft gebräuchlichen Definition des Begriffs Kultur zu lösen und darüber hinaus zu blicken. Häufig mit den “Errungenschaften der Menschen assoziiert, mit Kunst und der “gewachsenen Moral”, werden innerhalb der Kultur Verhaltensregeln aufgestellt, die subtil das Denken der Menschen lenken.

Buch

Das lateinische Wort „cultura“ bedeutet Bearbeitung, Pflege, Ackerbau und bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Interessant in diesem Zusammenhang für mich ist die weitere gesellschaftliche Definition, die unter dem Begriff „Kulturleistung“ zusammengefasst ist. Sie benennt alle formende Umgestaltung eines gegebenen Materials, wie in der Technik oder der bildenden Kunst, aber auch geistige Gebilde wie Moral, Religion, Recht, Wirtschaft und Wissenschaft. Dies sind alles Faktoren, die gesellschaftlichen Strömungen unterliegen. Das heißt der Zeitgeist formt diese jeweils einer Kultur entsprungenen Elemente.

Zwar geschieht die Bearbeitung und Pflege der uns überantworteten Natur auch nicht vollständig freiwillig, da wir ja durch die Bearbeitung und „Kultivierung“ des Bodens Nahrungsmittel gewinnen, die unser Überleben sicherstellen, aber die Arbeit an monumentalen Bauwerken ist definitiv mit Zwang verbunden. Jede Kultur hat sichergestellt, dass zu ihrer Zeit Bauwerke erschaffen wurden, die die Größe der jeweiligen Kultur symbolisieren sollten. Der Begriff „Größe“ verschleiert den dahinterliegenden Begriff „Macht“. Diese Bauwerke sollten und sollen die Macht der jeweiligen Herrscher bzw. der jeweiligen Herrschaftsform symbolisieren. Auch die Kirchen dienten und dienen der Symbolisierung, dass die Religion „über den Menschen“ steht und zementierten genauso die Macht, die damit einhergeht, wenn etwas besser ist, als der Rest der Menschen. Politische Bauwerke, Gebäude der Staatsmacht und der Behörden, Tempel der „Wissenschaft“, große Universitäten und Gebäude von Banken sollen Ehrfurcht einflößen. Sie sollen im normalen Menschen das Gefühl erzeugen, dass sie es in diesen Gebäuden mit Personen zu tun haben, die „besser“ sind, die mehr wissen, die aus der Masse herausragen und die deshalb zum Herrscher bestimmt sind.

Zur Zeit des Adels waren es die Blutlinien, die dafür sorgten, dass die Nachkommen dieselben „Ämter“ übernahmen, aber es musste dennoch etwas Äußeres geben, Schlösser und Prunkbauten, die dem einfachen Volk vermittelten, dass hier die Herrscher wohnen. Herrscher umgaben und umgeben sich mit derlei Pomp, um dem Menschen zu vermitteln, dass sie mit Fug und Recht Herrscher sind.

Die Angst der Herrscher war in allen Zeiten dieselbe, nämlich dass die Menschen erkennen, dass die Herrscher kein angestammtes Recht darauf besitzen, Herrscher zu sein. Und dass sie nur solange Herrscher sind, solange Menschen anerkennen, dass sie weniger wert sind, als sie. Die Macht der Herrscher endet in dem Moment in dem der Mensch erkennt, dass er von unendlichem Wert ist und dass es nichts gibt, was über ihm steht. Diese Erkenntnis führt Menschen aus der Herrschaft, beendet ihr Sklavendasein und beendet die Legitimierung eines Herrschers.

Zigtausende Menschen haben zur Errichtung dieser Bauwerke ihr Leben gelassen. Den Herrschern war es egal. Sie mussten nur dafür sorgen, dass in den Schulen genügend indoktrinierter Nachwuchs herangezüchtet wird, die die freigewordenen Stellen übernehmen und ihr Leben in den Dienst der Herrscher stellen, um diese Bauwerke zu schaffen. Heute stehen viele Menschen staunend vor diesen monumentalen Bauten und verherrlichen vergangene Herrschaft über Menschen. Sie erkennen nicht, dass sie damit Opfer der gesellschaftlichen Indoktrination geworden sind und Herrschaft als Element huldigen. Sie sehen nicht die Arbeitsbedingungen, den Zwang, den geringen Lohn, die Todesfälle und sie sehen auch nicht, dass die Arbeiter in einfachen Hütten hausten, während die Herrschenden sich von ihnen Prunkbauten bauen ließen. Sobald das Gebäude fertig war, durften nur noch „besondere“ Menschen hinein. Wenn das einfache Volk im Anschluss diese Gebäude überhaupt noch betreten durften, dann nur als Sklaven, als Bedienstete oder um die Herrschenden um etwas zu bitten, um Anträge zu stellen, um dort sich dem Urteil der Herrschenden zu stellen, in dem Richter als Vertreter der jeweiligen Herrscher, über sie „Recht“ sprachen.

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Kultur zementiert Herrschaft in die Köpfe der Menschen. Kultur sorgt dafür, dass die Menschen weiterhin daran glauben, dass sie Herrscher benötigen würden, dass sie weniger Fähigkeiten hätten, dass sie weniger Wert wären, dass Herrscher zu Recht Herrscher sind und dass Herrschaft ein Element ist, welches in der menschlichen Natur liegt. Dies ist eine Lüge! Der Glaube an Herrschaft wird von Generation zu Generation weitergegeben. Sprache wird kontrolliert um Menschen dies glauben zu lassen. Kultur ist geschaffen worden um Hierarchien aufzubauen. Kultur sorgt dafür, dass Menschen glauben, dass sie einen begrenzten Wert hätten. In Wahrheit hat jeder Mensch den gleichen Wert. Der Wert der Menschen ist unendlich. Die Freiheit der Menschen wird durch diese Lüge eingeschränkt. Wenn Menschen ihren Wert erkennen, endet Herrschaft.

„Die Kulturen sind zum Schutz der Herrscher geschaffen worden. Es ist die Aufgabe der Kultur sicherzustellen, dass Sprache nicht frei fließen kann. Um das zu erreichen, erstellt sie ein Raster, wie das Denken geartet sein darf und dass die Sprache angemessen sein muss.
Als erstes stellt die Kultur sicher, dass es als unmoralisch gilt, Autoritäten zu hinterfragen. Die Rechtsstaatlichkeit, der absolute Respekt vor der Strafverfolgung, die Besonderheit der Politiker und der Adel des Königs sind Beispiele der kulturellen Manipulation des Denkens. Kultur kann nicht zulassen, dass die Menschen ein bestimmtes Gesetz, die geforderte Treue einem König gegenüber oder ein bestimmtes System von Autorität in Frage stellen. Stattdessen lehrt die Kultur, dass diese Dinge nicht hinterfragt werden dürfen. Es ist niemals erlaubt, den König, den Diktator oder die Demokratie in Frage zu stellen.“

Jeremy Locke

Damit so etwas wie Herrschaft überhaupt von den Menschen akzeptiert wird, müssen sie darauf eingestimmt werden. Absoluter Gehorsam vor den Herrschern muss den Menschen beigebracht werden. Der Pomp und Prunk mit denen sich die Herrscher im allgemeinen umgeben, sind ähnlich wie die glitzernden Insignien und merkwürdigen Uniformen der Vollstrecker, Mittel, um den Herrschaftsanspruch zu untermauern.

Diese Dinge nicht mehr zu hinterfragen, Unsicherheit zu verspüren, wenn es darum geht, sich eine herrschaftslose Gesellschaft vorzustellen, zu gehorchen, bereit zu sein, deine Freiheit aufzugeben, ja vielleicht sogar mit Ängsten zu reagieren, vor dem drohenden “Chaos”, welches angeblich zwangsläufig mit herrschaftslosen Gesellschaften einhergehen muss… All das sind Zeichen der Indoktrination der Kultur. Die Kultur sorgt dafür, dass du Zuflucht beim Staat suchst. Sie bietet dir an, dich vor Feinden zu schützen, die sie selbst geschaffen hat.

Sie sorgte damals dafür, dass du den König respektierst und nicht auf die Idee kamst zu fragen, wieso “blaues Blut” einen Herrschaftsanspruch rechtfertigt. Nachdem das nicht mehr funktionierte, weil immer mehr Menschen die Absurdität in diesem Glauben entdeckten, veränderte sich die Strategie der Herrscher und Kultur schuf den Gott der Staaten, den Gott der Demokratie und sorgte dafür, dass alle Menschen der Meinung sind, das dies jetzt die höchste aller möglichen Formen des menschlichen Miteinander wäre.

Was wir jetzt erleben, ist der erneute Niedergang einer Kultur. Der Thron der Herrscher wackelt. Immer mehr Menschen erkennen die Demokratie als das, was sie ist: Ein Instrument der Unterdrückung der Menschen. Sogar als ein besonders übles Instrument der Unterdrückung aus zweierlei Gründen: Weil den Menschen vorgegaukelt wird, sie könnten ihr Schicksal selbst bestimmen und weil jeder Einzelne zum Unterdrücker seines Nachbarn gemacht wird. Demokratie ist eine Lüge. Und Kultur hat dafür gesorgt, dass Menschen diese Lüge glauben. Kultur zementiert Herrschaft in die Köpfe der Menschen.

Es ist ein Fehler, anzunehmen, dass Herrscher dumm wären. Was wäre geschickter, als Konzepte von Herrschaft an einer Stelle zu verstecken, wo es kaum jemand vermutet? Konzepte von Herrschaft sind uralt. Sie werden von Generation zu Generation weitergegeben. Sie haben ihren Ursprung in der Situation, in der ein Mensch einen anderen Menschen in seinem Sinne benutzen will, um einen Vorteil für sich daraus zu gewinnen. Es gibt die Möglichkeit, mit Gewalt einen anderen Menschen zu etwas zu zwingen, was aufwendig und „kräfteraubend“ ist, weil der Herrscher mit ständiger Gegenwehr zu rechnen hat und ein enormes Maß an Kontrolle notwendig ist, damit sich der Mensch der Herrschaft nicht durch Flucht entzieht.

Die andere Möglichkeit ist, das Denken der Menschen dahingehend zu verändern, dass sie Herrschaft als grundlegendes Konzept akzeptieren. Ab dem Moment laufen Menschen nicht mehr weg und entziehen sich der Herrschaft und sie neigen auch viel weniger dazu, zu murren und sich über die ihnen auferlegte Last, die Herrscher per Zwang mitzuversorgen, aufzulehnen. Die Herrscher kontrollieren das Denken der Menschen, weil es viel leichter ist über Menschen zu herrschen, die nicht wissen, dass sie beherrscht werden.

Um diesen Zustand zu erreichen, muss das Denken der Menschen im Sinne der Herrscher geformt werden. Grundlegende Ideen von Herrschaft müssen in die Köpfe der Menschen transportiert werden. Zwar wird das Denken der Menschen am leichtesten in der Kindheit, durch das Elternhaus und durch die Schule geformt, aber bis es dazu kommt, muss das Denken der Menschen direkt beeinflusst werden – durch andere Menschen, die gedungen sind, so zu tun, als ob sie diesen grundlegenden Ideen von Herrschaft zustimmen würden. Dieses sind die Komplizen der Herrscher, die sich für einen Anteil an der Beute dazu bereit erklären, das Denken der Menschen durch Wort, Schrift und Bild im Sinne der Herrscher zu beeinflussen. Menschen dieser Kategorie, gehören auf die heutige Zeit übertragen, zum Beispiel der Berufsgruppe an, die mit Medien zu tun haben. Häufig sind sie als Journalisten unterwegs und schreiben Berichte im Sinne der Herrscher oder erstellen Beiträge, in denen das noch viel mächtigere Werkzeug des Bildes zur Anwendung gebracht wird. In Filmen sehen die Menschen, wie andere sich Herrschaftskonform verhalten und akzeptieren dieses Verhalten als natürlich. Der Geist der Menschen wird auf jede denkbare Weise beeinflusst. So werden nicht nur die Handlungen, sondern auch die Reaktionen der Menschen direkt gelenkt.

Nachdem dieser Zustand erreicht ist, geben Menschen ihr geformtes und mit Konzepten von Herrschaft vergiftetes Denken direkt an ihre Kinder weiter und sie akzeptieren widerstandslos, dass dieses Denken ebenfalls in den Schulen an ihre Kinder vermittelt wird. Der natürliche Widerstand der Kinder gegen Konzepte der Herrschaft wird durch Gewalt und Liebesentzug gebrochen. Eltern handeln an dieser Stelle bereits in dem Glauben, das Richtige zu tun, um ihren Kindern einen leichten Einstieg in die Gesellschaft zu ebnen. Dieses Denken zeigt die erreichte Akzeptanz, dass Menschen sich auf bestimmte Weise zu verhalten haben, da sie sonst nicht in das gewünschte Raster der Gesellschaft passen. Die Alternative hierzu wäre der angedrohte Ausstoß aus der Gemeinschaft. Die in diesem Szenario enthaltene Gewalt ist massiv, da ganz grundlegend das Überleben eines Menschen von Gemeinschaft abhängt. Ergo wird sich der Mensch „entscheiden“, seinen (natürlichen) Widerstand gegenüber Konzepten der Herrschaft fallen zu lassen und sich unterwerfen. Über die Zeit muss diese Unterwerfung im Geist des Menschen verborgen werden, weil dieser Selbstbetrug ansonsten unerträglich wäre. Der Mensch vergisst seinen Widerstand und wird zum Verfechter der Ideen von Herrschaft.

Alleine zu sagen, dass Herrschaft gut wäre, genügt nicht. Es ist ein viel geschickteres Vorgehen nötig, um das Denken der Menschen zu verändern, damit sie Herrschaft als unabänderliche Tatsache akzeptieren. Am geschicktesten funktioniert Manipulation, in dem das gewünschte Ziel vollständig vor den Augen des Manipulierten verborgen ist. Anstatt direkt auf das Thema Herrschaft einzugehen, dreht es sich um scheinbare Nebensächlichkeiten, die den natürlichen Schutzmechanismus der Menschen unterlaufen. Perfekt ist die Manipulation dann, wenn die Manipulation alle Lebensbereiche des Menschen umfasst.

Heute sind diese Konzepte von Herrschaft in jedem Artikel, in jedem Wort der Helfershelfer der Herrscher (die häufig selbst nicht wissen, dass sie von den Herrschern missbraucht werden) enthalten. Diese Konzepte befinden sich in den unbewegten und in den bewegten Bildern. In Filmen wird diese Botschaft besonders leicht transportiert, weil der passive geistige Zustand der Menschen bei der Aufnahme der Informationen über dieses Medium, besonders anfällig für Manipulationen ist. Diese Manipulationen sind überall versteckt. Einmal als Same ausgebracht, verbreiten sich diese krankhaften und das Denken der Menschen vergiftenden Ideen in alle Lebensbereiche. Freie Elemente finden sich allenfalls noch im Spiel oder der Kunst, aber auch nur insofern es sich nicht um angepasste oder kultivierte Kunst handelt. Auch Kunst kann durchaus im Sinne der Herrscher beeinflusst sein.

Wenn es sich um ein wildes Stück Land handelt, welches gerodet und vorbereitet werden muss, um einen Samen aufzunehmen, aus dem später eine bestimmte gewünschte Pflanze wächst (und möglichst nur diese) spricht man von der Kultivierung dieses Stückchen Erde. Ein Volk von Menschen, die bislang nicht der „Zivilisation“ angehörten und unentdeckt in unzugänglichen Gebieten der Erde überlebt haben, nennt die Gesellschaft „unzivilisiert“ und spricht davon, dass man diesen Menschen doch Kultur beibringen müsse. Diesen „Wilden“ (natürlichen) Menschen, die in ihren Gesellschaften keine oder kaum Konzepte von Herrschaft haben, muss beigebracht werden, was es heißt, ein kultivierter Mensch zu sein. Sich auf eine bestimmte Weise zu benehmen, sich „anständig“ zu verhalten, keinen Widerspruch zu leisten, sich nicht zu wehren, das Wohl der anderen höher zu schätzen, als das eigene und grundlegend zu akzeptieren, dass es jemanden gibt, der besser ist als man selbst, der „weiß“ wie es geht, der die Richtung vorgibt und dir sagt, was du zu tun und zu lassen hast.

Anfänglichen (natürlichen) Widerständen gegenüber diesen Konzepten wird begegnet, in dem sie als alternativlos dargestellt werden, indem der Wert der Menschen dahingehend zerstört wird, als dass ihr Widerstand als „verrückt“ und „dumm“ bezeichnet wird und ihnen angedroht wird, dass ihr Überleben ansonsten in Frage gestellt wäre. Übrigens ist zu beobachten, dass jeder, der über ein bestimmtes Maß an seinem Widerstand festhält, von den Herrschern beseitig wird. Es kann nicht zugelassen werden, dass Prinzipien der Freiheit in den Gesellschaften der Menschen verbleiben, da sie ansonsten das Projekt der Herrscher gefährden würden.

Nur ein kultivierter Mensch ist innerhalb einer Kultur der Herrscher akzeptiert. Kultivierte Menschen hinterfragen die Konzepte von Herrschaft nicht. Kultur ist das Werkzeug der Herrscher, um Konzepte von Herrschaft in das Denken der Menschen zu transportieren.

Das freie Spiel der Menschen, ihr Tanz, ihre natürliche Moral, Liebe, Wertschätzung, Frieden, Ehrlichkeit, Wohlstand, das Gefühl für natürliche Schönheit, Kunst, Malerei, Bildhauerei… ihr gesamtes natürliches Miteinander hat nichts mit Kultur zu tun. Alle diese Dinge muss man nicht zu den Menschen bringen, man muss sie den Menschen nicht beibringen, denn sie haben sie natürlicherweise in sich. Alle diese Dinge sind ganz natürliche menschliche Prinzipien.

Kultur ist das, was Natürlichkeit zerstört. Kultur ist das, was das Denken der Menschen vergiftet. Kultur ist das, was Menschen an ihre Position als Sklave anpasst. Kultur ist das, was Menschen ihre Herrscher akzeptieren lässt. Kultur ist das, was die Menschen vergessen lässt, dass sie unendlichen Wert haben.

 

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Aufruf zur Wahl

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MEIN AUFRUF ZUR WAHL UND GEDANKEN ZUR POSITIONIERUNG

von Hans Friedrich

Am 16. Oktober 1994 bin ich das letzte Mal zu einer Bundestagswahl gegangen. Danach sind wir ausgewandert und ich habe nur noch in der Bay of Fundy Walbeobachtungen betrieben.

2013 sind wir zurück nach Deutschland, zumindest haben wir hier einen weiteren festen Wohnsitz und ich darf also wieder wählen. Meine Frau nicht, aber unsere Brut, 2 Kinder, inzwischen über 18, auch.

Was habe ich erwartet, was vorgefunden? In einem Satz:

Ein völlig verändertes Land.

Klar, die Felder und Wälder sind noch grün, die Dächer rot, die Städte gepflegt. Aber wenn man genau hinschaut ist die Infrastruktur marode, aus den Straßenritzen quillt das Unkraut, in den Bahnen ist es unsicher, in den Supermärkten grabbeln irgendwelche Kopftuchweiber jede einzelne Tomate an bevor sie sich entscheiden, der Pfarrer versteckt einen Eritreer ausgerechnet unter dem Kindergarten, jeden Tag passieren hunderte von Einzelfällen, wir beschäftigen uns mit dem Adrenalinspiegel der Kulturbereicherer, die Universitäten sind zu einem Tummelplatz von Quatsch- und Laberintellektuellen verkommen die alles möglich sind aber nicht intellektuell, die Wichtigkeit von Gendertoiletten schlägt das Wissen über naturwissenschaftliche Zusammenhänge, die 2000 Jahre deutsche Geschichte wurde auf 12 Jahre eingedampft und die Medien gleichen in ihrer Verlogenheit denen der DDR aufs Haar.

Ich lasse meine Tochter nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln fahren sondern spiele Taxi für jeden Kilometer, wenn wir auf ein Stadtfest wollen schlängeln wir uns durch Betonblöcke.

Obwohl wir lange in Israel waren und es mögen werden wir als Nazis verdächtigt weil uns die ruhige Argumentation von Herrn Gauland gefällt, die Angriffslust von Frau Weidel, die Alt-Parteien sind in ihren Programmen völlig kongruent, ihre Werbesprüche und Versprechung grenzdebil und unerfüllbar und die Hysterie in der Öffentlichkeit unerträglich.

Unsere Nachbarn sind aufs Land gezogen mögen aber die Landluft nicht, mäkeln am Schweinebauern rum, grillen aber, wenn sie nicht gerade zeitgeistorientierte Veganer sind, am Wochenende um die Wette.

In den Medien exhibitionieren sich völlig unterbelichtete Schwachmaten die uns, ausgerechnet uns, die Welt erklären wollen, echte Persönlichkeiten kann man mit der Lupe suchen, und A,B,C,D, E und F-Prominente, sowie jeder Hinterbänkler-Polithansel geriert sich als Widerstandskämpfer und tut so, als ob Deutschland von Nazis unterwandert wäre die ihn im nächsten Moment an den Deckenhaken von Plötzensee aufhängen.

Kurzum:

Seit dem wir zurückgekommen sind fasse ich mir täglich mehrmals ans Ohrläppchen um mich zu vergewissern das ich nicht träume oder bitte meine Frau mich zu kneifen. Wenn ich dann die blauen Flecken einem Arzt zeigen will bekomme ich einen Termin in einigen Monaten in einer Art Großpraxis oder Gesundheitsfabrik, als ich Deutschland verließ gab es noch einen Doktor den ich mit Namen kannte und er mich – und den Termin nach 3 Tagen.

Was ist mit diesem Land geschehen?

Da ich wirtschaftliche Zusammenhänge kenne, weiß ich was erwirtschaftet wurde, wir könnten sämtliche Straßen mit Blattgold überziehen. Die Lebensarbeitsergebnisse der Bürger werden verplempert, größere Bauprojekte stagnieren seit Jahren, das Ausland lacht über uns.

Schubert, Gluck, Telemann hat die Jugend nie gehört, Karajan halten sie für einen Zirkus, Novalis für eine Telefongesellschaft, Fontane für einen Springbrunnen, Hegel für ein Gebäck und Mörike für eine Konditorei.

Wir haben Bekloppte wie Stegner, Altmeier und Tauber, Göring-Eckardt hat mehr Angst Nazis zu begegnen als Testosteronis oder unkultivierten Grabschern und Martin Schnulze ist der reichste Kanzlerkandidat der Geschichte aber faselt von Gerechtigkeit. Was haben die Sozis eigentlich in den letzten 70 Jahren gemacht?

Die CDU ist völlig sozialdemokratisiert, ja hat die SPD links überholt, die FDP ist ein Beliebigkeitsverein der nicht mal mehr die Schärfe von Domestos hat, die Grünen sind Päderasten geblieben und wollen bis auf Onanie alles verbieten und die Linken würden immer noch jeden der ihnen nicht paßt über den Haufen schießen, wenn sie nur könnten, die Gene der SED sitzen in den Lippen und den Bekenntnissen. 

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Wen soll ich denn wählen?

Wählen ist das Stabilisieren einer Herrschaftsform, einem Libertären also unsympathisch, aber natürlich wähle ich, schon aus einem Gerechtigkeitsgefühl heraus. Ich mochte es schon im Kindergarten nicht wenn jemandem Unrecht angetan wurde, man ihn zu Unrecht verdächtigte, ihm etwas unterstellte.

Das intelligenteste Werbeplakat war dieses: „Einwanderung ist ein Privileg, kein Recht“, Das Zitat stammt von Trump das Plakat von der AfD. Es signalisiert das Recht auf Eigentum, das Recht zu entscheiden wen wir in unserem Haus aufnehmen und das man sich eines Privilegs als würdig erweisen muß.

Die Rechte derer die hier schon länger leben werden mit Füßen getreten, politischer Wille und Opportunismus geht vor Recht. Wir sind allenfalls eine Möchtegerndemokratie, von wirklicher Reife sind wir so weit entfernt wie ein unreifer Apfel oder ein pubertierender Jugendlicher.

Unsere Meinungsfreiheit ist stark beschnitten, vielleicht hat es sie nie gegeben, aber als ich Deutschland verließ hatte man für ein Bekenntnis oder einen Standpunkt noch keine Nachteile zu befürchten.Die letzten Regierungen haben Deutschland nicht gut getan, eine Raute hat den ausgestreckten Arm abgelöst, Symbolpolitik ohne Substanz.

Es bleibt also die AfD, sie mag einige Spinner als Mitglieder haben, vielleicht auch einige angebräunte, aber die finden wir in allen Parteien, die Linken hetzen gegen Israel, den Anderen bedeuten nur die toten Juden etwas.

Sicher, ich bin zwar exzellent aus- aber in den Augen meiner Widersacher dennoch ungebildet, mit 3 Wohnsitzen und seit dem 50. Lebensjahr von meinen Latifundien lebend natürlich wirtschaftlich abgehängt, zwar seit 25 Jahren glücklich verheiratet aber gehöre zu den Frustrierten, kenne 65 Länder sehr intensiv, aber konnte nie über den Rand des Tellers schauen, bin mit 2 jugendlichen Kindern und deren Lebenswelten konfrontiert aber dennoch völlig rückwärts gewandt. Außerdem bin ich weiß, über 65 und Deutscher. Spricht alles gegen mich.

Meine Familie kann ich lückenlos bis 1632 zurückverfolgen, immer bürgerlich-konservativ, natürlich überwiegend preußisch, vielfach ausgezeichnet, aber gelegentlich mit europäisch-nachbarlicher Blutauffrischung. Wir sind polyglott, die Kinder sprechen 4 Sprachen, 50 Prozent der Freunde sind Ausländer. In meinem Elternhaus gingen Ausländer ein- und aus, es waren Menschen die etwas mitbrachten, Wissen, Neugier, Erfahrungen. Sie haben uns bereichert und wir haben reichlich zurückgegeben, – auch deshalb weil diese Leute nie Forderungen stellten.

Aber auch wir haben Bekloppte in der Sippe, mein Onkel ist 90, wollte schon 1948 alle Deutschen nach Patagonien aussiedeln und begrüßte den Morgenthau-Plan. Seit Jahrzehnten ist er bei den Grünen und nun, 69 Jahre später wird sein Wunsch Wirklichkeit und Deutschland wird deindustrialisiert, kulturverfremdet und das lateinische Ursprungsrecht wird unterlaufen.

Man muß nicht der Kirche angehören aber dieses Land ist christlich geprägt und die 10 Gebote sind gute Richtlinien, das Christentum ist eine Verzeihensreligion und keine Racheideologie. Nein, der Islam gehört nicht zu Deutschland und unser befreundetes muslimisches Ehepaar reißt sich, kaum daß sie von Familienbesuchen zurück sind, das Kopftuch runter, ißt mit uns Salami und trinkt Wein.

Ich habe einige AfD-Leute kennengelernt, aufgeschlossene gebildete, charmante, zurückhaltende und bescheidene Menschen, arbeitsam und fleißig, bürgerlich und familienorientiert. Sie fallen dem Staat, bzw. der Allgemeinheit nicht zur Last, schmarotzen nicht, hassen, wie ich, – dessen 2 Großväter unter den Nazis litten -, diese braun-rote Sozialistenbande und machen sich, was anzuerkennen ist, große Sorgen um Deutschland.

Eben, eben und genau deshalb wähle ich die AfD weil ich sie nicht für eine braune Truppe halte, weil sie die einzige Opposition ist, weil ich an die Zukunft denke, auch die meiner Kinder, weil ich mich nicht mit einigen mir nicht gefallenden Programmpunkten oder Persönlichkeiten der AfD aufhalte sondern das Ganze sehe, weil unsere Urgroßväter 1683 vor Wien nicht umsonst gestorben sein sollen und weil es eben eine ALTERNATIVE ist und ich Alternativlosigkeiten hasse und nicht an sie glaube.

Genau deshalb. Weil wir viele ausländische Freunde haben, meine Frau Ausländerin ist, meine Enkel im Ausland leben, ich nicht Alzheimer habe und vergessen habe wie Deutschland aussah als ich es verließ und weil ich nicht blind bin und sehe wie es jetzt aussieht.

Ich habe eine geradezu irrsinniges Verlangen meine Kreuze bei der AfD zu machen. Aus pragmatischen Gründen übersehe ich mal ihre leicht sozialistischen Komponenten.

Jetzt gerade!
ICH LIEBE DEUTSCHLAND!

Fakten zum Waffenbesitz

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Jeder Mensch mit klaren Verstand wird zugeben, dass eine Gazelle das Recht hat, sich mit ihren Hörner gegen einen Angreifer zu verteidigen. Doch anderen Wesen, wie dem Menschen, wird dieses Recht offensichtlich abgesprochen. Verschärfungen der Waffengesetze sehen vor, dass der Gazelle die Hörner abgeschnitten werden sollen. Die propagierte Idee dahinter ist, dass es dadurch weniger Angreifer geben wird… Das ist so offensichtlich dumm, dass es schon schmerzt, diese Gedanken überhaupt zu denken. Niemals wird sich ein Krimineller von Waffengesetzen abhalten lassen, sich zu bewaffnen. Kriminelle hatten und werden IMMER Waffen haben. Das einzige was Verschärfungen der Waffengesetze bewirken, ist, dass der Gazelle die Hörner abgeschnitten werden. Und für diejenigen, die es immer noch nicht begriffen haben: DU BIST DIE GAZELLE!

Hier die Übersetzung des Videos:

„Es gibt Fakten, über die nicht im Fernsehen berichtet werden. So werde ich dir etwas über Verschärfungen der Waffengesetze erzählen. Warum berichten die Mainstreammedien immer nur über Terrorakte mit Waffengewalt und niemals darüber, dass in den Gegenden in denen Waffen bereits verboten sind, es immer wieder zu Morden und Gewalttaten mit Schusswaffen kommt? Es scheint eine Agenda hinter den Meldungen in den Medien zu geben, wenn sie nicht darüber berichten, dass es immer wieder zu Gewaltakten mit Schusswaffen kommt, gerade in Gegenden mit den schärfsten Waffengesetzen überhaupt und diese Verschärfungen ganz offensichtlich nicht funktionieren.

Ich trage eine Waffe, weil es nur zwei Arten von Wesen auf diesem Planeten gibt: Angreifer und Beute. Niemand wird einer flüchtenden Gazelle das Recht absprechen, sich mit ihren Hörner gegen einen Angreifer zu verteidigen. Doch es gibt Menschen, die genau dieses Recht auf Selbstverteidigung uns Menschen absprechen wollen. Diese Personen propagieren, dass wenn der Gazelle die Hörner abgeschnitten werden, es plötzlich keine Angreifer mehr geben wird. Dass wenn du es dem Angreifer einfacher machen würdest, seine Beute zu machen, der Angreifer plötzlich aufhört, ein Angreifer zu sein. Aber so funktioniert es nicht. Tatsache ist: Wenn du es dem Angreifer einfacher machst, wird es nur mehr Beute geben.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass wenn der Angreifer davon ausgehen muss, dass eine Beute sich verteidigen kann, er sich seinen Angriff zweimal überlegen wird. Es gibt bereits viele Untersuchungen die klar ergeben haben, dass in Gegenden, in denen Menschen das Führen von Waffen erlaubt ist, die Kriminalität mit Schusswaffen sofort zurückgeht. In Gegenden, in denen sich Waffen in Haushalten befinden, gibt es deutlich weniger Einbrüche und Raubüberfälle.

Ich trage eine Waffe, weil die Wahrscheinlichkeit diese für einen Mord zu missbrauchen oder Selbstmord damit zu verüben, wesentlich geringer ist als die Wahrscheinlichkeit, sie zum Zwecke der Selbstverteidigung zu benutzen. Schusswaffen werden 300mal öfter zur Selbstverteidigung benutzt als zum Angriff. Und eine riesige Zahl von Straftaten wird alleine durch das Führen einer Schusswaffe verhindert, ohne dass ein einziger Schuss fällt.

Ich trage eine Waffe, nicht, weil es ein Angriffswerkzeug, sondern ein Werkzeug zur Verteidigung ist. Hunderttausende von Frauen benutzen ihre Waffen, um sich gegen sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen zu verteidigen.

Ich trage eine Waffe, weil die allermeisten Massenmorde mit Schusswaffen an Orten stattgefunden haben, in denen das Tragen einer Schusswaffe verboten war. Gesetzes- und rechtstreue Bürger werden gezwungen, ihr Recht auf Selbstverteidigung abzugeben, während sich überall die Kriminellen mehr und mehr bewaffnen.

Ich trage meine Waffe, weil es in Gegenden, in denen den Menschen verboten ist, sich mit Waffen zu verteidigen, es sehr viel einfacher für einen Angreifer ist, seine Beute zu machen. Striktere Waffengesetze führen ebenso wenig zu weniger Gewalt, wie das Verbot von Drogen zu weniger Drogenmissbrauch führt.

Ich trage eine Waffe, weil es eine Tatsache ist, dass in Gegenden, die schärfere Waffengesetze haben, die Mordrate mit Schusswaffen wesentlich höher ist, als in Gegenden, in denen Menschen Schusswaffen führen dürfen.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass Scheren und Messer wesentlich häufiger für Morde benutzt werden, als Schusswaffen. Ein Werkzeug zu verbieten wird niemals das Problem beseitigen.

Ich trage eine Waffe, weil Kriminelle ihre Taten mit oder ohne Schusswaffen ausführen werden. Es werden Teppichmesser benutzt oder Sprengstoff aus Düngemitteln hergestellt. Ich verstehe, dass es für einige einfach scheint, Dinge für Taten verantwortlich zu machen. Ich verstehe, dass Menschen irgendetwas verantwortlich machen wollen. Aber es sind nicht die Werkzeuge, die töten, sondern Kriminelle, die Werkzeuge benutzen. Ich verstehe, dass wir uns wirklich um etwas kümmern müssen, nämlich um Gewalt, Mord und Wahnsinn.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, wer die Personen im Hintergrund sind, die für schärfere Waffengesetze eintreten. Weil ich weiß, dass auch die Politiker wissen, dass es zu mehr Gewalttaten mit Schusswaffen kommen wird, wenn den Menschen das Recht auf den Besitz und das Führen von Schusswaffen versagt wird.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass Spielsüchtige immer mehr spielen wollen, Alkoholiker immer mehr Alkohol haben wollen und Personen mit Macht immer mehr Macht haben wollen.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass jedes Land frei war, bevor die Politiker kamen und es danach nicht mehr frei war.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass das Führen einer Schusswaffe einer vermeintlichen Beute eine wesentlich höhere Chance gibt, sich gegen einen Angreifer zu verteidigen, völlig egal ob zu Hause, auf der Straße oder in der Natur. Es gibt viel zu viele Menschen, die Überfälle beobachten und nichts tun werden.

Und das ist der Grund, weswegen so viele Organisationen in allen Ländern sich gegen die Verschärfung von Waffengesetzen aussprechen. Weswegen wir alle so sehr um Aufklärung bemüht sind, was der eigentliche Grund der Entwaffnung der Bevölkerung ist.

Ich trage eine Waffe, weil sie einen Ausgleich zwischen einer Beute und einem Angreifer schafft.

Ich trage meine Waffe nicht, weil ich Angst hätte, sondern weil sie mich befähigt, keine Angst zu haben. Es behindert nicht die Möglichkeiten derjenigen, die mit mir verhandeln wollen, es behindert nur die Möglichkeiten derjenigen, die mich zu etwas zwingen wollen.

Ich trage meine Waffe nicht, weil ich jemanden angreifen will, sondern weil ich in Frieden gelassen werden will. Menschen können nur auf zwei Arten von etwas überzeugt werden: Mit Argumenten oder durch Gewalt. Eine Waffe zu besitzen, vermindert die Möglichkeit, mich mit Gewalt zu etwas zu zwingen. Eine Waffe zu tragen entfernt den Zwang aus der Gleichung. Eine Waffe zu tragen hilft, die Möglichkeiten eines Angreifers einzuschränken.

Deswegen ist es wichtig, Werkzeuge zur Verteidigung zu haben. Deswegen ist es wichtig, immer wieder auf das Recht eines jeden Wesens, eines jeden Menschen hinzuweisen, sich selbst verteidigen zu dürfen. Und in einer Welt, in der es Schusswaffen gibt, schließt dieses Recht auch das Führen einer Schusswaffe ein.“

Auch du kannst ein Freier unter Freien sein!

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Noch nie gab es mehr Sklaven als in der heutigen Zeit.

Du gehörst dazu. Jeden Monat lässt du dich berauben für deren Waffengeschäfte, Machtspiele, ihre Agendas und Völkermorde.

Das ist auch der Grund, warum ihr für die Eliten nur „Menschentiere“ seid; ihr seid denen nichts Wert, ihr seid eine leere Hülle, die nur dazu da ist, Frohndienst zu leisten. Ihr seid nichts wert, sondern habt nur einen Nutzwert. Euren Schmerz sollt ihr durch Konsum wegspülen, damit ihr auch das Letzte, was euch bleibt, abgebt.

Ihr seid Schuldgeldsklaven

Und die Eliten eure heimlichen Herrscher. Das Schuldgeldsystem und der Staat sind eure Ketten. Ihr seid nichts anderes als staatsgläubige, dumme Trottel.
Und damit ihr den Unfug auch schön weiter macht, spielt man euch mit der Demokratie und deren Parteien und Systemen (-ismen) gegeneinander aus. Ihr sitzt eingepfercht wie Schafe im Stall und kloppt euch wegen derer Politik und Lügen, anstatt euch gegenseitig in Ruhe zu lassen.
Wenn ihr keine verblendeten hirnamputierten Religioten seid, dann seid ihr zumindest nichts anderes als staatsgläubige dumme Trottel. Staatsgläubige. Das ist genauso dämlich.
Glaubst du an den Staat, dann glaubst du an deinen Gott. Zwischen dir und einem religiösen Extremist gibt es keinen Unterschied.

Und mich lasst ihr auch in Kettenlegen, weil es euch nicht passt, dass ich frei sein will. Ich will keiner von euch sein. Ihr verachtet mich, weil ich das Schauspiel mit dem Schuldgeldsystem durchschaue und diesen Mist nicht mehr mitmache; weil ich hinter dem Zaun stehe und nicht eingepfercht bin wie ihr. Ihr denkt, ihr seid was besseres, weil ihr Konformisten seid – gesetzestreue, staatsgläubige Religioten und ich ein Freidenker.

Das Schuldgeldsystem ist nur möglich, weil es einen Staat gibt und dieser es uns im Namen der Hochfinanz aufzwingt. Und weil ihr dummen Menschenviecher das mitmacht und nicht hinterfragt. Zu faul seid, was daran zu ändern. Dabei wäre es doch so einfach – man müsste zum Beispiel nur den Schuldenstaat abschaffen, und damit den Eliten die selbstgegebene Legitimation entreißen, euch weiter einzupferchen, auszunutzen, einzuschüchtern, auszurauben und auszuweiden.

Ohne Staaten, also in einem tatsächlich freien System mit freiem Markt (Vertragsfreiheit + Eigentum) gäbe es kein Schuldgeldsystem mehr. Weil dir kein Geld aufgezwungen werden kann. Es setzte sich das „beste“ Geld durch, genau wie bei jedem anderen Produkt, das frei auf den Markt kommt. Und das würde mit Sicherheit kein inflationäres Schuldgeld sein. Es würde die Macht der Konzerne und Eliten einbrechen. Benutzt du nicht mehr deren Schuldgeld, sinkt dein Nutzwert auf null, einfach nur, weil du ihren Quatsch nicht mehr mitmachst. Ab da verfolgen sie dich – du bist zum Abschuss freigegeben.

Sie verkaufen dir das Herrschaftssystem als alternativlos, und Freiheit wäre zu gefährlich für dich: Wer würde denn dann die Straßen bauen? Wer das Gemeinwohl organisieren? Wie könntest du dummes Schaf dich denn selbst um dich und die Gemeinde sorgen?

Wenn du glaubst das Schuldgeldsystem habe irgend etwas mit Kapitalismus zu tun, dann bist du einer von den vielen Sozialisten-Minions im Deckmantel der Demokratie, die schön das nachplappern, was ihnen der Staat in 10-15 Jahren Zwangs-Staatslehre über den bösen Kapitalismus und freien Menschen beigebracht hat.

Du Staatgläubiger, du Staazi!

Wenn du glaubst, ohne Staat wären wir nichts als hoffnungslose Urwaldaffen, dann hast du keinen eigenen Charakter, keine Kultur, kein Menschenvertrauen, keine Nächstenliebe, kein Herz und keinen Verstand. Dort wo ein fühlendes und selbstständiges Wesen sein sollte, sitzt ein gehirngewaschener Roboter.

Ich will leben, ich will frei sein. Wenn du schon so ein Staazi bist, dann lass wenigstens mich mit deinem Staazi-Scheiß in Ruhe. Ohne Schuldgeld, ohne Hundemarken und Nutzvieh-Papiere inkl. Erzeugererklärung. Ohne euch Staazi-Roboter-Sklaven geht es mir und meinem Umfeld besser. Ja, ohne euch Sklaven lebt man glücklicher, denn man spürt das Leben, muss es sich selbst gestalten.

Manchmal kann ich die Eliten sogar richtig gut verstehen, wenn sie euch verachten und nur als deren Nutzvieh sehen – so dumm seid ihr.

Ich bin keiner von deiner Art.

Ich bin ein freier Mensch. Der Staazi nennt mich einen Dissidenten. Weil du damit nicht viel anfangen kannst, gebe ich dir eine neue Schublade, in die du mich stecken darfst: Ich bin ein Libertarist. So darfst du mich ab jetzt nennen.

Denn ich trage das Zeichen der Freiheit auf meinem Herzen.

Heute bin ich noch allein, aber bald bin ich einer von vielen. Immer mehr trauen sich durch den löchrigen Weidenzaun zu entkommen und sie gehen auf unsere Seite. Die seelenlosen Hüllen füllen sie mit Eigensinn und ihrem Streben nach Glück.

Dann sind wir viele Libertaristen, und ich, der Freiherr, bin endlich ein Freier unter Freien.

Gebt niemals eure Waffen ab!

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„Lasst euch nicht täuschen von dem Glauben, dass die Linken, Waffen hassen. Oh nein, das tun sie nicht. Was sie hassen, das sind Waffen in den Händen jener, die nicht im Gleichschritt mit ihrer Ideologie marschieren. Sie hassen Waffen in den Händen derer, die selbständig denken können und die nicht ohne Gegenfrage gehorchen.“ 

Stanislav Mishin

Vor einiger Zeit erschien ein Artikel mit dem Titel: „Gebt niemals eure Waffen ab!“ von Stanislav Mishin. Zuerst wurde er auf der Seite der German Rifle Association veröffentlicht und dann von „eigentümlich frei“. Auch wir von der Freiheitswelle wollen diesen Artikel weiter verbreiten und zwar aus folgenden Gründen: Obwohl dieser Artikel aus der Sicht eines Russen schildert, was in der damaligen Sowjetunion geschehen ist, nachdem der Kommunismus die Freiheit der Menschen hinweggerafft hat und wohl insbesondere die Amerikaner anspricht, die zur Zeit das Volk sind, mit der größten Menge an Waffen in privaten Händen, so gilt dasselbe auch für alle anderen Völker dieser Erde und natürlich auch für Deutschland. Auch bei uns gibt es ähnlich wie in den USA Bestrebungen, privaten Waffenbesitz immer mehr einzuschränken oder ganz verbieten zu wollen. Die Agenda dahinter ist klar. Obwohl die Herrscher es mit dem Mäntelchen der Sicherheit umkleiden, zeigt die Geschichte ganz eindeutig, was der eigentliche Grund ist. Eines gleich vorweg: Deine Sicherheit spielt jedenfalls KEINE Rolle in den Überlegungen der Herrscher. Wenn es sich den Herrschern tatsächlich um deine Sicherheit drehen würde, dann würden sie es den Menschen erlauben, sich zu bewaffnen, weil nur eine Gesellschaft in der jeder, der es möchte, bewaffnet sein kann eine ist, in der größtmögliche Sicherheit besteht. Lasst es uns noch einmal in aller Deutlichkeit sagen: Böse Menschen werden sich immer bewaffnen und die einzig leidtragenden bei Verschärfungen der Waffengesetze sind immer die ganz normalen Menschen, die niemanden etwas zu leide tun wollen und die ihre Waffe nur zur Abwehr eben dieser bösen Menschen besitzen. Kein einziger Krimineller hat sich jemals um irgendwelche Waffengesetze gekümmert. Niemals in der Vergangenheit und niemals in der Zukunft! Den Politikern dreht es sich also nicht um deine Sicherheit, wenn sie privaten Waffenbesitz verbieten wollen, sondern um IHRE Sicherheit! Sie sind es, die Angst davor haben, dass Menschen mit Waffen wehrhaft gegen sie sein könnten.

In den USA ist genau dieser Punkt auch in der Verfassung festgeschrieben. Und auch genau aus dem Grund: Um sich gegenüber einen überbordenen, die Freiheit der Menschen immer mehr einschränkenden Staat zur Wehr zu setzen. Das ist der Grund!

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Alle Länder, in denen der private Waffenbesitz eingeschränkt wurde, sind totalitäre Staaten geworden. Die Unterdrückung der Menschen hat erschreckende Ausmaße angenommen. Viele Millionen Menschen sind gestorben… und zwar nicht dadurch, dass sie sich mit ihren eigenen Waffen gegenseitig umgebracht haben (was immer das Schreckens-Szenario ist, welches die Herrscher dir vormachen), sondern weil die totalitären Herrscher selbst Millionen und Aber-Millionen von Menschen in Lager gesperrt und umgebracht haben. Die Menschen wurden von ihren eigenen Herrschern ermordet!

Und deswegen gilt dieser Aufruf ALLEN Menschen: Gebt niemals eure Waffen ab! Denn dies ist der Anfang eines schrecklichen Endes, welches bisher jedem Volk widerfahren ist, welches sich von den falschen Versprechungen der Herrscher für mehr Sicherheit sorgen zu wollen, hat blenden lassen. Menschen überall in der Welt, Menschen in den USA, Menschen in Russland, in Ungarn, Österreich und in Deutschland: GEBT NIEMALS EURE WAFFEN AB!

Gebt niemals eure Waffen ab!

Von der Sowjetunion lernen

von Stanislav Mishin

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Gegenwärtig kann man nur noch sehr wenig an den sozialistischen, bankrotten und kulturell degenerierenden USA bewundern, außer einer Sache: dem Recht, Waffen zu tragen und tödliche Gewalt einzusetzen, um sich selbst und sein Eigentum zu verteidigen.

Das wird die meisten westlichen Leser wahrscheinlich total schockieren, aber Russland war einmal an einem Punkt, da gehörte es zu den Völkern auf dieser Erde, die am schwersten bewaffnet waren. Das war natürlich zur Zeit des Zaren, als wir noch frei waren.
Waffen, von Schwertern und Speeren bis zu Pistolen, Büchsen und Flinten waren überall alltägliche Dinge. Die Menschen trugen sie verdeckt oder offen. Kampfmesser waren ein hervorstechendes Merkmal vieler Trachtenornate. Und was waren diese kleinen Röhrchen, die sich quer über die Kleidung von Kosaken und verschiedenen kaukasischen Völkern zogen? Nun, das waren Halterungen für Büchsenkugeln.

Alle machten dieselbe Erfahrung: Sei es die polnische Armee, sei es die Smuta (Zeit der Schwierigkeiten), sei es Napoleon oder seien es die Deutschen, nachdem das Zarenreich unter der Last des Ersten Weltkriegs und den Geldern der Wall Street bereits kollabiert war, sie alle mussten feststellen, dass es viel schwieriger war, russisches Land zu halten, als es zu erobern, und es zu erobern war auch schon nicht gerade ein Spaziergang, sondern vielmehr bereits ein Blutbad. Wer das besetzte Gebiet halten wollte, der sah sich einer extrem gut bewaffneten und aggressiven Bevölkerung gegenüber, die den Feind auf Teufel komm raus umbringen oder aus dem Land werfen wollte.

Diese gut bewaffnete Bevölkerung war Voraussetzung für das Entstehen verschiedener weißer Gruppierungen, die anschließend einen wilden Bürgerkrieg gegen die Roten führten, und zwar egal wie schlecht sie im Jahr 1918 politisch und militärisch organisiert waren. (Die Roten waren jene, die der sozialistischen Ideologie Lenins und anderer folgten, die Weißen waren jene, die das zaristische Russland und die bürgerlichen Freiheiten (soweit vorhanden) verteidigten.)

Es soll angemerkt werden, dass viele dieser Armeen bewaffnete Kleinbauern waren, Dorfbewohner, Farmer und Kaufleute, die sich selbst verteidigten. Wenn Washington nicht die Roten heimlich unterstützt hätte, die Geschichte hätte einen ganz anderen Verlauf genommen.

Moskau zum Beispiel fiel nicht, weil es nicht genug Waffen zur Verteidigung gegeben hätte, es fiel aufgrund einer List, eines falschen Versprechens seitens der Roten. 10.000 Rote nahmen Moskau ein, wobei sich ihnen lediglich einige hundert Offizierskadetten und deren Ausbilder in den Weg stellten. Sogar jetzt noch war die Schlacht erbittert, und die Verluste waren hoch. Allerdings lebten zu dieser Zeit in der Stadt allein 30.000 Offiziere (pensionierte und aktive). Sie alle hatten ihre eigenen Waffen und Munition. Dazu kamen Zehntausende anderer Bürger, die bewaffnet waren. Die Sowjets (die Roten) versprachen ihnen, dass man sie in Ruhe lassen würde, wenn sie sich nicht einmischen würden. Sie hielten sich raus und wurden anschließend gebeten, zu kommen, um sich und ihre Waffen zu registrieren. Bei der Registrierung wurden sie dann auf der Stelle erschossen.

Natürlich, ein Rohling, Mörder und Lügner zu sein heißt nicht, dass man dumm ist, und die Roten lernten aus ihren Bürgerkriegserfahrungen. Zu den ersten Dingen, die sie taten, gehörte die Entwaffnung der Bevölkerung. Anschließend waren Massenunterdrückung, Massenverhaftungen, Massendeportationen, Massenmord und das Verhungernlassen großer Bevölkerungsteile eine leichte Sache für die Roten. Das Schlimmste, das sie befürchten mussten, war eine Mistgabel in den Bauch oder ein Messer in den Rücken oder gelegentlich Gegenwehr mit einem Jagdgewehr. Kein großes Problem für Soldaten.

Bis heute ist eine ganze Generation ohne Sowjetsystem erwachsen geworden, und dennoch verweigert man uns das traditionelle Grundrecht auf Selbstverteidigung. Warum? Man sagt uns, dass sofort jeder auf den anderen schießen würde und dass sich das Verbrechen überall ausbreiten würde… aber die Kriminellen sind immer noch bewaffnet und sie morden immer noch und allzu oft, besonders in den moskaufernen Regionen Russlands tragen diese Kriminellen die Uniformen der Polizei. Die Behauptung, dass jeder sofort anfangen würde, zu schießen, ist ebenfalls lächerlich, wenn man sich die Statistiken anschaut.

Während Präsident Putin Reformen durchdrückt, verspüren die lokalen Autoritäten, besonders in den Weiten unseres Hinterlandes, keine Notwendigkeit, so zu handeln, wie sich das im Interesse des Volkes gehören würde. Sie machen, was ihnen gefällt. Es ist eine Klasse von Tyrannen, die weiß, dass sie von einer relativ schlecht bewaffneten Bevölkerung absolut nichts zu befürchten hat. Das wiederum führt nicht zu Respekt, sondern zu absoluter Verachtung für die staatliche Autorität seitens der Bevölkerung.

Für jene von uns, die für ihre tradierten Rechte kämpfen, ist der zweite Zusatz zur amerikanischen Verfassung ein kleines Licht in einer Welt, die immer dunkler wird. Regierungen werden die Ausrede nutzen, sie würden versuchen, die Menschen vor Verrückten und Verbrechern zu schützen, aber in Wirklichkeit schützen sie ihre Macht und ihre Position.

In allen Fällen, in denen Waffen verboten werden, gehen Verbrechen mit Waffen weiter, und oft werden es sogar noch mehr. Wie alle Verrückten, seien es Verrückte mit Autos (New York, Chapel Hill), Schwertern (Japan), Messern (China) oder selbstgebauten Bomben (überall auf der Welt), kranke Leute schlagen eben zu. Sie verspritzen Säure (Pakistan, Großbritannien), sie werfen Molotow-Cocktails (Frankreich), sie greifen einfach an. Das Schlimme ist, man kann die Wahnsinnigen nicht mit Psychologie oder Gefängnis stoppen, oder indem man „mit ihnen redet“. Am besten schießt man ihnen eine Kugel in den Kopf. Darum sind sie ja wahnsinnig, weil sie nicht in der Lage sind, in der Realität zu leben oder sich selbst zu stoppen.

Der Vorwand, die Menschen würden sich gegenseitig erschießen, ist ebenfalls platt und dumm. So sagen unsere Politiker, unsere Gesellschaft sei voll von ungeeigneten Heranwachsenden, denen niemals vertraut werden kann. Wie aber soll man dann den Politikern oder der Polizei vertrauen können, wo doch auch sie einmal Heranwachsende waren und wo doch auch sie aus demselben kulturellen Umfeld kommen?

Nein, es geht um Macht, um die totale Macht über die Menschen. Es gibt ein großes Verlangen, schlecht über den Zaren zu reden, vor allem von Seiten der Kommunisten, die behaupten, er sei ein Tyrann gewesen, und dennoch, unter dem Zaren waren wir bewaffnet und unter den Fortschrittlichen wurden wir entwaffnet. Lasst euch nicht täuschen von dem Glauben, dass die Fortschrittlichen, die Linken, Waffen hassen. Oh nein, das tun sie nicht. Was sie hassen, das sind Waffen in den Händen jener, die nicht im Gleichschritt mit ihrer Ideologie marschieren. Sie hassen Waffen in den Händen derer, die selbständig denken können und die nicht ohne Gegenfrage gehorchen.

Also: Fallt nicht herein auf falsche Versprechungen. Löscht nicht das Licht, das man den Menschen gelassen hat, damit sie in der Lage sind, ihre Würde zu verteidigen.

Das Führen einer Kurzwaffe

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Das Führen einer Kurzwaffe

Im Allgemeinen zeigt sich Verwunderung zu den Meldungen, dass die Zahl der beantragten kleinen Waffenscheine rasant ansteigt. Zigtausende Menschen in Deutschland haben diese Berechtigung zum Führen einer Gas- bzw. Schreckschusswaffe bereits beantragt und erhalten.

Was bitteschön ist daran verwunderlich? Haben die Politiker tatsächlich geglaubt, dass die Menschen sich NICHT bewaffnen würden, wenn tagtäglich von Angriffen und Vergewaltigungen die Rede ist? Viele dieser Menschen sind bereits Opfer einer solchen Straftat geworden und haben erleben müssen, dass es mit dem Versprechen der Polizei, für Schutz zu sorgen, nicht weit her ist.

Kurzsichtig wie Politiker nun mal sind (allen voran die Grünen) wird jetzt über ein Verbot der Gaswaffen und zumindest eine Einschränkung zum Erwerb nachgedacht. Eines steht heute schon fest: Wenn Gaswaffen verboten werden und den Menschen auch das Pfefferspray genommen wird, dann werden sie sich mit Küchenmesser bewaffnen. Beim Verbot von Küchenmessern werden es Knüppel und schließlich Steine sein. DIE MENSCHEN HABEN UND WERDEN SCH IMMER BEWAFFNEN. Das ist ein Zeichen ihrer Intelligenz! Schlaue Menschen haben Waffen ersonnen, um sich gegen stärkere oder Angreifer in der Überzahl wehren zu können.

Eine Schusswaffe ist ein absolut sicheres Werkzeug zur Selbstverteidigung. Erdacht und gebaut von schlauen Menschen, die erkannt haben, dass nur eine Waffe es den Menschen ermöglicht, einen Ausgleich herzustellen zwischen Menschen verschiedenen Geschlechts, verschiedener Körperkraft, verschiedenen Alters und letztlich auch in Hinblick auf die Anzahl der Angreifer.

 

Ein technisches Manual

Durch persönliches Interesse und Ausbildungen im Bereich Sicherheit und Personenschutz, kenne ich mich im Bereich Schusswaffen recht gut aus. Mein Spezialgebiet sind dabei Pistolen. Wenn in Waffensachkundeausbildungen das Thema „Führen einer Kurzwaffe“ besprochen wird, sind die Ausführungen zu diesem Thema bei uns in Deutschland leider recht kurz, weil in den normalen Waffensachkundeausbildungen sich meist Sportschützen oder Jäger befinden. Sportschützen dürfen keine Waffen führen, also im geladenen Zustand und griffbereit bei sich tragen. Jäger wiederum haben nur in Ausnahmefällen Kurzwaffen bei sich. Nur in den Waffensachkundeausbildungen, die sich auch an Sicherheitskräfte richten, wird auf dieses Thema (hoffentlich) etwas näher eingegangen. Da ich neben meiner waffenrechtlichen Erlaubnisse als Sportschütze auch die Erlaubnis habe, dienstlich Waffen zu führen (solange es ein Auftrag erfordert) werde ich als Referent für Kurzwaffen (mit Kurzwaffen sind alle Pistolen und Revolver gemeint, Gewehre und Flinten sind Langwaffen) immer wieder zu dem Thema befragt, wie man eine Kurzwaffe führen, also bei sich tragen sollte. Dies geschieht in der letzten Zeit immer häufiger, da genau dieselben Faktoren auch auf Gaswaffen, also Pistolen oder Revolver, die mit Pfeffer- oder CS-Gaskartuschen geladen sind, zutreffen.

Wann immer ich gefragt werde, empfehle ich, sich eine (Gas-) Pistole zuzulegen, weil dieses Werkzeug zu den sichersten und zuverlässigsten Mitteln der Selbstverteidigung zählt. In Deutschland ist es möglich mit dem sogenannten „kleinen Waffenschein“ eine Gaspistole oder einen Revolver mit Gaskartuschen zur Selbstverteidigung zu führen. Hier ist es wichtig anzumerken, dass der Einsatz einer solchen Waffe zur Selbstverteidigung natürlich nur im Rahmen der Notwehr erfolgen darf. Geladen werden kann eine solche Gaswaffe entweder mit den sogenannten CS-Gas Kartuschen oder mit Pfefferkartuschen, wobei die wesentlich wirksameren Pfefferkartuschen nur zur Tierabwehr benutzt werden dürfen. Im Rahmen der Notwehr darf allerdings jedes Mittel verwendet werden, welches geeignet ist, einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff auf sich (oder einen anderen = Nothilfe) abzuwehren.

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Erwerb einer Gaswaffe

Immer mehr Menschen kaufen sich in letzter Zeit Kurzwaffen, da sie ein verständliches Bedürfnis verspüren, sich auch außerhalb ihrer eigenen vier Wände (befriedetes Besitztum) sicher fühlen zu wollen. Wie ihr wisst, begrüße ich dieses Vorgehen ganz grundsätzlich, weise aber auch immer wieder darauf hin, dass zur tatsächlichen Sicherheit auch ein grundlegendes Wissen zum Gebrauch einer Schuss-oder Gaswaffe notwendig ist. An dieser Stelle muss ich sagen, dass leider keine Waffensachkunde-ausbildung für den Erwerb des kleinen Waffenscheins vorgesehen ist. Es kann jeder Volljährige nach momentaner Rechtslage eine Gaspistole erwerben und sie zuhause in seinen vier Wänden lagern doch erst nach dem Erwerb des kleinen Waffenscheins kann dann diese Waffe auch auf der Straße geführt werden. Doch die meisten wissen eben nicht, wie sie die Waffe führen sollten, also in welchem technischen Zustand sich die Waffe befinden sollte, wenn man sie bei sich trägt. Ich möchte also von daher im Folgenden ein paar Tipps geben, die das Führen einer Waffe – in diesem Fall einer Gaspistole – betreffen.


Die Technik einer Pistole

Zunächst die Grundlagen: Eine Pistole gehört zu den sogenannten halbautomatischen Schusswaffen. Das bedeutet, dass bei diesen Schusswaffen nach Betätigung des Abzugsmechanismus und nach Abgabe eines Schusses die dann leere Patronenhülse (im Falle einer Gas-Waffe wäre es die leere Kartusche) ausgeworfen wird und aus dem Magazin eine neue Patrone/Kartusche in das Patronen- bzw. Kartuschenlager eingeführt wird. Der Verschluss (laienhaft meist Schlitten genannt) bewegt sich dabei durch den Gasdruck vor und zurück und bewerkstelligt so den erneuten Ladevorgang.

Nach Abschluss dieses Vorgangs ist die Waffe wieder geladen und bei erneutem Betätigen des Abzuges und Schussabgabe beginnt dieser Vorgang von vorne, bis das Magazin der Waffe leer ist. Es muss also jedes Mal der Abzug betätigt werden, damit sich ein Schuss löst. Nur der Nachlade-Vorgang, dass eine weitere Patrone/Kartusche aus dem Magazin in die Kammer eingeführt wird, geschieht automatisch. Dies ist also das Merkmal einer halbautomatischen Schusswaffe im Gegensatz zu einer vollautomatischen Waffe, bei der durch einmalige Betätigung des Abzuges der Vorgang der Abgabe des Schusses, des Nachladens und der erneuten Schussabgabe automatisch erfolgt, bis das Magazin leer ist. Hier sei nur kurz angemerkt, dass der Besitz von vollautomatischen Waffen generell nur den Behörden erlaubt ist.

Im Falle einer Pistole haben wir also eine halbautomatische Waffe, in die Patronen/Kartuschen in ein Magazin geladen werden. Dieses Magazin wird nun (meist durch den Griff von unten) in die Waffe eingeführt. Nach dem Einführen des Magazins in die Waffe befindet sich aber noch keine Patrone/Kartusche im Patronen-/Kartuschenlager. Man bezeichnet den technischen Zustand der Pistole bei eingeführten Magazin und ohne dass sich die Patrone/Kartusche im Lager befindet, als „Unterladen“. Damit eine Patrone/Kartusche ins Lager eingeführt wird, muss also ein weiterer Vorgang ausgeführt werden. Durch manuelles Bewegen des Verschlusses nach hinten und Loslassen desselben, wird der Ladevorgang ausgeführt und eine Patrone/Kartusche in das Patronen-/Kartuschenlager eingeführt. Nach Abschluss dieses Vorganges nennt man den Zustand der Waffe jetzt „Geladen“.
Kurze Zusammenfassung:

  • Kein Magazin in der Waffe oder leeres Magazin in der Waffe = ungeladen
  • Geladenes Magazin in der Waffe, keine Patrone/Kartusche im Lager = unterladen
  • Geladenes Magazin in der Waffe, Ladevorgang durch manuelles Betätigen des Verschlusses ausgeführt, Patrone/Kartusche im Lager = geladen

 

Die verschiedenen Zustände einer (Gas-) Pistole

Bei einer Waffe mit geladenem und eingeführtem Magazin kann man also zwei Zustände in Bezug auf das Führen einer Pistole unterscheiden. Beim unterladenen Zustand muss vor der Abgabe eines Schusses der Schlitten manuell bewegt werden und die Waffe durchgeladen werden, bevor ein Schuss abgegeben werden kann und dann der weiter oben beschriebene Vorgang des automatischen Nachladens erfolgt. Nach erneuter Betätigung des Abzuges kann dann ein weiterer Schuss abgegeben werden. Wenn die Waffe geladen geführt wird, ist der Vorgang des Durchladens durch vor- und zurückbewegen des Veschlusses bereits vorher erfolgt und es muss nur noch der Abzug betätigt werden, um einen Schuss abzugeben.

Hier ist es jetzt wichtig, sich einen weiteren technischen Vorgang zu vergegenwärtigen, der beim Durchladen einer Pistole erfolgt. Zusätzlich zum Einführen der Patrone/Kartusche in das Lager wird nämlich der Hahn gespannt, der den Schlagbolzen später bei der Schussabgabe auf das Zündplättchen der Patrone/Kartusche schlägt. Um die Waffe jetzt sicher geladen zu führen, muss der Hahn wieder in seine Ruheposition zurückgebracht werden. Das erfolgt zumeist bei der Betätigung der Sicherung der Waffe automatisch.

Eine Schusswaffe, bei der bei Betätigung des Abzuges der Hahn gespannt wird, bis er wieder nach vorne schnellt und auf den Schlagbolzen fällt, der schließlich auf das Zündhütchen der Patrone/Kartusche schlägt, nennt man Double-Action im Gegensatz zu einer Single-Action Waffe, bei der der Hahn entweder manuell durch zurückziehen gespannt wird oder durch das Zurückziehen und wieder Loslassen des Verschlusses (Schlitten) gespannt wird. Dieser Vorgang wird Double Aktion genannt, weil zwei Vorgange beim Betätigen des Abzuges erfolgen, nämlich das Spannen des Hahnes und das Lösen des Hahnes. Bei einer Single-Action Waffe wird nur der Vorgang des Lösens des Hahnes ausgeführt. Das Spannen des Hahnes erfolgt manuell oder über die Vor- und Zurückbewegung des Verschlusses. Ein Single-Action Waffe ist von daher zum Führen nicht geeignet.

Jede Waffe hat Sicherheitsmechanismen, die eine unbeabsichtigte Schussabgabe verhindern. Bei den meisten Waffen gibt es einen außenliegenden Sicherungshebel, der manuell betätigt werden muss. Bei Betätigung der Sicherung fällt der Hahn wieder nach vorne in die sogenannte Sicherheitsrast. Dies bedeutet, dass der Hahn beim Betätigen der Sicherung nicht auf den Schlagbolzen fällt, sondern auf eine Walze, die für den nötigen Abstand zum Schlagbolzen sorgt. Von Hersteller zu Hersteller variieren die Sicherheitsmechanismen natürlich. In jedem Fall ist aber davon auszugehen, dass ein Führen einer geladenen Waffe im gesicherten Zustand eine absolut sichere Form des Führens ist. Den Zustand der Waffe bezeichnet man im englischen als „Condition 2“ (Patrone im Patronenlager, volles Magazin in der Waffe, ungespannter Hammer).

Dies betone ich aus dem Grunde, weil die meisten Menschen ohne diese Kenntnisse dazu neigen, die Waffe unterladen und vielleicht sogar zusätzlich noch im gesicherten Zustand Führen, was die Einsatzmöglichkeiten im Ernstfall natürlich enorm einschränkt. Bei unterladener Waffe und gesicherten Zustand sind sogar zwei Vorgänge auszuführen, bis die Waffe schussbereit ist. Bei unterladener Waffe und ungesichert müsste immer noch der Verschluss manuell zurückgezogen werden, um die Waffe durchzuladen, was zwar nur noch ein Vorgang, aber ebenfalls ein zeitlich aufwendiger Vorgang ist. Diesen Zustand der Waffe bezeichnet man im englischen als „Condition 3“ (leeres Patronenlager, volles Magazin in der Waffe, ungespannter Hammer).

Die anderen Zustände einer Schusswaffe spielen hier nur eine untergeordnete Runde. Dennoch erwähne ich sie kurz der Vollständigkeit halber:

  • Condition 0 = Patrone im Patronenlager, volles Magazin in der Waffe, Hammer gespannt, Waffe ungesichert.
  • Condition 1 = Patrone im Patronenlager, volles Magazin in der Waffe, Hammer gespannt, Waffe gesichert.
  • Condition 2 = Patrone im Patronenlager, volles Magazin in der Waffe, Hammer entspannt.
  • Condition 3 = leeres Patronenlager, volles Magazin in der Waffe, ungespannter Hammer.

 

Dass Menschen dazu neigen, eine unterladene Waffe zu führen, ist auf eine gewisse Unkenntnis, was die technischen Hintergründe einer Schusswaffe angeht, zurückzuführen, aber auch mit einer ungesund-überhöhten Angst vor einer Schusswaffe als solche, was letztlich dazu führt, dass im Notfall viel zu viel Zeit vergeht, bis eine Abwehr mit der Waffe erfolgen kann.

 

Das Führen einer unterladenen Waffe

Die Zeit, in der man eine Waffe unterladen geführt hat, sollte lange vorbei sein. Wenn überhaupt wäre das nur durch eine mangelnde technische Sicherheit der Waffe zu rechtfertigen. Und in der Tat gibt es den Begriff des „israelischen Führens“, welches das Führen einer unterladenen Waffe beschreibt, weil es aus einer Zeit stammt, in der viele (damalige) in Israel gebräuchliche Schusswaffen eben noch keine Sicherheitsrast hatten. Es war sicherer, die Waffe nur unterladen zu führen. Stattdessen hat man damals innerhalb der Ausbildung der Sicherheitskräfte großen Wert darauf gelegt, dass der Vorgang des Ziehens einer Waffe und das Durchladen der Waffe durch Zurückziehen des Verschlusses zu einer einzigen Bewegung verschmilzt. Das bedeutet, dass ein enormes Training notwendig war, um eine gewisse Schnelligkeit bei diesem Vorgang zu entwickeln. Mittlerweile hat sich ein Führen der Waffe im geladenen Zustand und gesichert durchgesetzt, was neben der technischen Entwicklung auch mit ein Verdienst von Jeff Cooper ist, der diese Form des Führens immer wieder empfohlen hat und der auch die oben genannten verschiedenen Zustände (conditions) von Pistolen definiert hat. Für diejenigen, die bereits andere Artikel von mir gelesen haben, kennen Jeff Cooper im Zusammenhang zu den verschiedenen Aufmerksamkeitsstufen, mit denen wir Menschen uns in unserem Leben bewegen. Diese werden auch die „Cooper Farbcodes“ genannt.

Ebenfalls von Jeff Cooper stammt der Satz:

„Einen gewalttätigen Angriff kann nur das beabsichtigte Opfer wirkungsvoll abwehren. Der Kriminelle fürchtet weder die Polizei, noch Richter oder das Gesetz. Deswegen muss ihm beigebracht werden, sein Opfer zu fürchten.“

 

Moderne Pistolen

Mittlerweile ist die Entwicklung im Bereich der scharfen Schusswaffen noch weiter vorangeschritten und man hat Pistolen entwickelt, die keine außenliegende Sicherung mehr haben. Der österreichische Hersteller Glock hat einen Mechanismus entwickelt, der eine außenliegende Sicherung überflüssig macht, weil es mehrere innenliegende Sicherungen in der Waffe gibt, die alle nacheinander beim Betätigen des Abzuges gelöst werden. Der Vorteil hier ist, dass keine außenliegende Sicherung mehr manuell gelöst werden muss, sondern die Waffe geladen – mit Patrone in der Kammer – und gespannten (in diesem Fall innenliegenden) Hahn geführt werden kann. Leider gibt es im Bereich der Gaswaffen nichts Vergleichbares.

 

Gasrevolver

Anzumerken ist, dass ein Gasrevolver im technischen Sinne etwas einfacher zu handhaben ist. Die gesamte oben besprochene Thematik fällt bei einem Gasrevolver nicht an, da ein Revolver mit voller Trommel natürlich immer geladen ist. Ein Unterladen, wie es bei einer Pistole der Fall ist, gibt es bei einem Revolver nicht.  Der Revolver wird geladen, in dem die Gaskartuschen in die Kammern der Trommel eingeführt werden. Bei Betätigung des Abzuges wird der Hammer gespannt und fällt dann auf das Zündhütchen der Kartusche. Gute Revolver haben zudem auch die oben beschriebene Sicherheitsrast, die den Hahn im Ruhezustand in einem Abstand zum Zündhütchen der Patrone/Kartusche hält. In Summe sind das vielleicht die Gründe, weswegen ein Revolver für viele Frauen immer noch die erste Wahl ist. Ein Nachteil eines Revolvers wäre, dass man ihn eben nicht so unauffällig führen kann, da ein Revolver durch die Trommel meist wesentlich breiter ist als eine Pistole und somit unter der Kleidung mehr auffällt.

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Zusammenfassung

Zusammengefasst kann man also folgendes sagen. Wenn jemand eine Gaswaffe zur Selbstverteidigung führt (natürlich nur mit kleinem Waffenschein), dann sollte die Waffe immer geladen und gesichert geführt werden und immer in einem entsprechenden Holster, in dem auch der Abzugsmechanismus geschützt ist und keinesfalls einfach in der Hosentasche. Nur das Führen einer Waffe im beschriebenen Zustand und in einem guten Holster ermöglicht ein Führen, welches zugleich sicher ist und im Notfall auch ermöglicht, die Waffe schnell zum Einsatz zu bringen.

Es ist auch wichtig sich zu vergegenwärtigen, dass eine Gaswaffe kein Drohinstrument ist. Die Drohwirkung einer scharfen Schusswaffe besitzt eine Gaswaffe in keinem Fall. Selbst wenn von außen nicht erkennbar ist, dass es sich um eine Gaswaffe handelt, sind ihre Einsatzmöglichkeiten doch sehr beschränkt und nur für den absoluten Notfall vorgesehen. Gaswaffen haben nur den einen Zweck, ein Hindernis (Gaswolke) aufzubauen, um bessere Konditionen zur Flucht zu bekommen. Von daher ist es noch wichtiger, sich um das sichere Führen einer Gaswaffe im Vorwege Gedanken zu machen und den Umgang mit ihr zu üben. Der Umgang mit einer Waffe darf selbstverständlich nur mit einer ungeladenen Waffe geübt werden. Eine Waffe ist ein Werkzeug, dessen Gebrauch in Fleisch und Blut übergehen muss, da es im Notfall auf jede Sekunde ankommen wird.

Angst vor Waffen

Ich hoffe, dass meine Ausführungen ein wenig Licht in das leider in unserem Land vorhandene Dunkel, was Schusswaffen angeht, gebracht haben. Eine Schusswaffe ist ein absolut sicheres Werkzeug zur Selbstverteidigung. Erdacht und gebaut von schlauen Menschen, die erkannt haben, dass nur eine Waffe es den Menschen ermöglicht, einen Ausgleich herzustellen zwischen Menschen verschiedenen Geschlechts, verschiedener Körperkraft, verschiedenen Alters und letztlich auch in Hinblick auf die Anzahl der Angreifer.

Schließen möchte ich noch mit einem Text, den ich vor einiger Zeit aus dem Amerikanischen übersetzt habe und der wie kaum ein anderer die Hintergründe zu den Vorteilen des Waffenbesitzes beschreibt.


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Waffen bedeuten Zivilisation

von Maj. L. Caudill

„Ich trage meine Waffe nicht, weil ich Angst hätte, sondern weil sie mich befähigt, keine Angst zu haben. Es behindert nicht die Möglichkeiten derjenigen, die mit mir verhandeln wollen, es behindert nur die Möglichkeiten derjenigen, die mich zu etwas zwingen wollen.“

Die Menschen haben nur zwei Möglichkeiten, miteinander umzugehen: Vernunft und Gewalt. Wenn du möchtest, dass ich etwas für dich tun soll, hast du die Wahl, mich entweder mit einem Argument zu überzeugen oder mich unter Androhung von Gewalt dazu zu zwingen. Jede menschliche Interaktion fällt unter eine dieser beiden Kategorien, ohne Ausnahme. Vernunft oder Gewalt, mehr gibt es nicht. In einer wirklich moralischen und zivilisierten Gesellschaft interagieren Menschen nur durch Überzeugung. Gewalt ist keine gültige Methode der sozialen Interaktion und die einzige Sache, die Gewalt tatsächlich aus der Auswahl der Möglichkeiten entfernt, ist die persönliche Schusswaffe, so paradox es für einige auch klingen mag.

Wenn ich eine Waffe habe, kannst du mich nicht mit Gewalt zu etwas zwingen. Du musst mir Gründe liefern und versuchen, mich zu überzeugen, weil die Waffe mir die Möglichkeit gibt, die Drohung oder sogar die Anwendung von Gewalt zu neutralisieren. Eine Schusswaffe ist die einzige Waffe, die eine 50 Kilo Frau auf Augenhöhe mit einem 110 Kilo Straßenräuber bringt, einen 75-jährigen Rentner auf Augenhöhe mit einem 19-jährigen Schlägertypen und eine einzelne Person auf gleiche Augenhöhe mit einer Wagenladung betrunkener Typen mit Baseball-Schläger. Die Waffe entfernt die Unterschiede in Körperkraft, Größe oder Anzahl zwischen einem potentiellen Angreifer und dem Verteidiger.

Es gibt viele Menschen, die denken, dass das Böse von einer Waffe ausgehen würde. Dies sind die Menschen, die meinen, wir würden zivilisierter, wenn alle Waffen aus der Gesellschaft entfernt werden würden, weil eine Waffe einem bewaffneten Räuber es einfacher machen würde, seine Arbeit zu tun. Aber dies ist natürlich nur dann der Fall, wenn das potenzielle Opfer entweder durch eigene Wahl oder durch Zwang entwaffnet wurde. Diese Ansicht hat keine Gültigkeit mehr, wenn die möglichen Opfer bewaffnet sein könnten. Menschen, die nach dem Verbot von Waffen rufen, bitten förmlich darum, von Stärkeren und von den Vielen beherrscht zu werden – und das ist das genaue Gegenteil von zivilisiert. Ein Straßenräuber, auch ein bewaffneter, kann nur ein erfolgreiches Leben in einer Gesellschaft leben, in der der Staat ihm das Gewaltmonopol eingeräumt hat.

Dann gibt es noch das Argument, dass die Waffe eine Konfrontation tödlich machen würde, die sonst nur zu einer Verletzung geführt hätte. Dieses Argument ist in mehrfacher Hinsicht trügerisch. Eine Konfrontation, an der keine Waffen beteiligt sind, wird stets von dem Stärkeren gewonnen, von demjenigen, der körperlich überlegen ist und deshalb den Unterlegenen verletzen konnte. Menschen, die denken, dass Fäuste, Knüppel, Stöcke oder Steine keine tödliche Gefahr wären, die den Einsatz einer Schusswaffe rechtfertigen würden, haben zu viel Fernsehen geschaut und denken, dass Menschen, die in eine Schlägerei geraten, höchstens eine blutige Lippe davontragen. Es ist eine Tatsache, dass eine Waffe nur dem schwächeren Verteidiger ermöglicht, sich mit Gewalt zu verteidigen, nicht dem ohnehin schon stärkeren Angreifer. Wenn beide bewaffnet sind, ist das Kräfteverhältnis ausgeglichen. Eine Schusswaffe ist die einzige Waffe, die als Waffe in den Händen eines Achtzigjährigen genauso tödlich ist, wie in der Hand eines Gewichthebers. Sie wäre keine ausgleichende Kraft, wenn sie nicht gleichzeitig tödlich und leicht handhabbar wäre.

Wenn ich eine Waffe trage, dann nicht, weil ich auf einen Kampf aus wäre, sondern weil ich in Ruhe gelassen werden will. Ich trage meine Waffe nicht, weil ich Angst hätte, sondern weil sie mich befähigt, keine Angst zu haben. Es behindert nicht die Möglichkeiten derjenigen, die mit mir verhandeln wollen, es behindert nur die Möglichkeiten derjenigen, die mich zu etwas zwingen wollen. Es entfernt Zwang aus der Gleichung … und deshalb ist eine Waffe zu tragen ein zivilisierter Akt.

Die größte Zivilisation ist eine, in der alle Bürger gleich bewaffnet sein können und nur überzeugt und niemals zu etwas gezwungen werden können.

Waffenbesitz in Deutschland

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Im Folgenden eine kurze Aufklärung zur Situation des Waffenbesitzes in Deutschland, weil es da immer wieder Verwirrung gibt: Obwohl es natürlich das Recht eines jeden Menschen ist, sich zu bewaffnen, haben wir in Deutschland kein Waffenrecht, sondern ein Waffengesetz. Das ist etwas völlig anderes! Ein Waffenrecht, würde das Recht der Menschen, sich zu bewaffnen, verteidigen. Ein Waffengesetz hingegen, schränkt das Recht der Menschen auf Waffenbesitz lediglich ein. Deswegen gibt es auch keine Instanz ähnlich der NRA in Amerika, die eine starke Lobby für den freien Waffenbesitz in Deutschland wäre. Die Verbände in Deutschland verwalten ausschließlich die Einschränkungen! In Amerika waren die Gründerväter immerhin so schlau, dieses Recht der Menschen, sich zu bewaffnen, in der Verfassung festzuschreiben. Wir hingegen haben zunächst einmal gar keine Verfassung, sondern nur ein Grundgesetz und dort ist eben dieses Recht überhaupt nicht aufgeführt. In Deutschland ist der Waffenbesitz deshalb an “Erlaubnisse” gebunden, die der Staat dir großherzig gewährt, wenn du ihm dafür deinen vollständigen Gehorsam versprichst.

Eine Erlaubnis kann dir jederzeit auch wieder genommen werden. Anders als bei einem Recht, gibt es bei der Wegnahme von Erlaubnissen auch keine Rechtfertigungspflicht. Sprich: der Staat kann das einfach so machen und begründet es dann mit dem Wegfall deiner Zuverlässigkeit. Das erklärt auch, weswegen die meisten Waffenbesitzer totale Feiglinge sind, wenn es um die Verteidigung ihres “Rechtsanspruches” geht. Sie wissen, dass wenn sie sich nicht “anständig” benehmen, ihnen jederzeit die erteilte Erlaubnis wieder abgenommen werden kann.

Diese Strategie des Staates, Rechte nicht anzuerkennen und stattdessen Erlaubnisse zu vergeben, ist übrigens sehr weit verbreitet und sorgt für Gehorsam! Und das ist der Grund, weswegen dir deine Rechte genommen werden. Und ganz nebenbei musst du für die Erlaubnis, etwas tun zu dürfen, wozu du ohnehin ein Recht hättest, auch noch bezahlen.

In völliger Unkenntnis dessen, woraus wahrer ‚gewaltloser Widerstand’ besteht, sind heute viele der vollen Überzeugung, dass das Wegrennen vor jedweder Gefahr einer Tugend gleichkäme, und dem Widerstand (auch dem bewaffneten) in jedem Falle vorzuziehen sei – vor allem dann, wenn die Gefahr das eigene Leben bedroht. Doch böse Menschen werden sich immer bewaffnen, völlig egal, wie die Waffengesetze im jeweiligen Land gehandhabt werden. Jede Verschärfung der Waffengesetze bedeuten somit nur, dass gute Menschen den bösen Menschen wehrlos gegenüberstehen. Jede Waffe weniger in den Händen guter Menschen ist ein Verlust und bedeutet die Unfähigkeit der Verteidigung bzw. ein extremes Ungleichgewicht im Angriffsfall für die unbewaffnete Person.

Davon auszugehen, dass mehr Schusswaffen automatisch zu mehr Gewalt führen würden, ist nur die von den Politikern gewünschte Meinung, die immer wieder herangezogen wird, um Verschärfungen der Waffengesetze zu rechtfertigen. Dabei werden die Untersuchungen zu diesem Thema ebenso regelmäßig außer Acht gelassen bzw. bewusst verschwiegen, die eindeutig beweisen, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Alleine schon dem gesunden Menschenverstand leuchtet es doch ein, dass ein Angreifer es sich zweimal überlegen wird, jemanden anzugreifen, wenn die Möglichkeit bestünde, dass der Angegriffene sich verteidigen könnte. Angreifer suchen sich selbstverständlich wehrlose Opfer aus. Der Angreifer greift doch viel lieber jemanden an, wenn er weiß, dass das künftige Opfer mit ziemlicher Sicherheit nicht bewaffnet ist.

Eine Waffe stellt mit absoluter Sicherheit einen Ausgleich her, zwischen körperlich schwächeren Menschen gleichen Geschlechts und auch den was Körperkraft angeht häufig unterlegenen Frauen. Eine Waffe ermöglicht auch sonst schwächeren Personen im Angriffsfall die Möglichkeit einer effektiven Selbstverteidigung. Auf Grund geschickter Manipulation und gesteuerter Meinungsmache, sind leider viele Menschen nicht mehr mit ihrem gesunden Verstand unterwegs.

Auch wenn wir im Moment durch die Gesetzeslage weit von der Freiheit und unseren Rechten entfernt sind, so heißt es dennoch nicht, dass wir aufgeben müssen. Ganz im Gegenteil. Wir müssen gemeinsam einstehen, für die Freiheit eines jeden Menschen, Waffen besitzen zu dürfen. Zu jeder Zeit haben sich Menschen natürlicherweise bewaffnet, um körperlich überlegenen Angreifern etwas entgegenstellen zu können. Waffen schaffen einen Ausgleich und Waffen schützen Menschen. Jedes Waffengesetz unterstützt nur ein Ungleichgewicht und kein Waffengesetz wird jemals eine gewaltfreie Welt herstellen können. Es ist das Recht eines jeden Menschen sich zu bewaffnen. Recht und Gesetz sind zwei verschiedene Sachen. Das Recht der Menschen wird durch Gesetze eingeschränkt. Dies ist nicht länger hinzunehmen.

Es ist niemandes Pflicht und nicht jeder Mensch muss das tun, aber jeder Mensch, der das wünscht, muss eine Waffe besitzen dürfen.