Herrschaft

Evolution is conservative

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„It is a truism of biology that evolution is conservative. When something evolves, it must build upon what nature has already produced. New features may be added, and old features may undergo some alteration, but most things remain the same. It is for this reason that the wings of bats, the hands of human beings, and the fins of whales look astonishingly alike in their skeletal form. They even have the same number of bones. Evolution laid down the cornerstones for basic physiology long ago.“

Jordan B. Peterson

 

In einem vorangegangenen Text schrieb ich, dass wir nicht alles zerstören müssen, um Neues zu erschaffen. Meine Worte dort lauteten: Um etwas „besser“ zu machen, muss nicht alles Alte bis auf die Grundmauern abgerissen werden. Es liegt viel Gutes in unserer Vergangenheit. Um eine Zukunft zu erfahren, in der Freiheit wieder den Stellenwert einnimmt, der ihr zusteht, muss nicht alles Bisherige dem Erdboden gleichgemacht werden. (Link)

In der obige Aussage von Jordan B. Petersen finden wir ähnliches. In der derzeitigen Situation haben sehr viele Menschen das Gefühl, dass Altes zerstört werden müsste, um Neues zu erschaffen. Ganz davon abgesehen, dass dies eine enorme Anstrengung wäre, die mit viel Schweiß – und im beschriebenen Kontext auch mit viel vergossenem Blut – einhergehen würde, warum nicht von der Natur lernen oder besser: im Einklang mit der Natur handeln?

Im obigen Text bezieht sich Peterson natürlich auf die evolutionäre Entwicklung der verschiedenen Spezies. Doch wissen Leser meiner Texte, dass ich ein Verfechter der Sichtweise „wie im Kleinen, so im Großen“ bin. Und ich denke wirklich, dass auch die politischen Entwicklung im gewissen Sinne ein evolutionäres Geschehen ist. Natürlich ist die Demokratie nicht der Weisheit letzter Schluss. Und ja, die Demokratie beinhaltet noch sehr viele Elemente verborgener Herrschaft und der Weg in Richtung Freiheit mag noch lang und steinig sein, doch ist es – zumindest in meinen Augen – deutlich, dass wir Menschen uns entwickelt haben. Ältere Formen der Herrschaft haben wir überwunden. Um jetzt unseren Weg der Entwicklung weiterzugehen, müssen wir nicht das Alte zerstören. Wir können darauf aufbauen; das Alte wertschätzen. Wir können handeln, wie es in der Natur zu beobachten ist. Wir können verändern und bewahren. In diesem Kontext liegt darin kein Widerspruch.

Evolution statt Revolution.

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Evolution statt Revolution

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Die amerikanische Verfassung war das bislang freiheitlichste Regelwerk zum Zusammenleben von Menschen. Dass dieses Werk über die Zeit korrumpiert wurde, ist nicht den Gründervätern anzulasten, sondern der Dummheit der Menschen und ihrer Bequemlichkeit. Freiheit braucht ständige Überwachung. Und wohl kaum ein Amerikaner würde auf die Idee kommen, dass die amerikanische Verfassung nicht für ihn gelten würde, auch wenn er lange nach dem 17. September 1787 geboren wurde.

Und trotz dem das deutsche Grundgesetz, welches im Mai 1949 beschlossen wurde, unter ganz anderen Vorzeichen stand, stellt man bei näherer Beschäftigung fest, dass auch in diesem Werk die Freiheit des Menschen an erster Stelle stand. So gibt es im Grundgesetz keine Paragrafen, sondern nur Artikel. Es handelt sich also nicht um Vorschriften, sondern um die Definition der Rechte, die jeder Mensch in Deutschland besitzt. Und auch hier gilt, dass der Verfall Deutschlands nicht im Grundgesetz selbst liegt, sondern in der Unaufmerksamkeit der Menschen.

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Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika, sagte: „Diejenigen, die bereit sind, grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.“

Eine ähnliche Aussage eines deutschen „Gründervaters“ ist mir zwar nicht bekannt, doch ist doch klar, dass wir auch hier in Deutschland sträflich versäumt haben, die Freiheit des Menschen als das höchste Gut zu schützen.

In Deutschland ist es zudem so, dass sich sehr viele Menschen nicht mehr auf das Grundgesetz beziehen. Zum einen wird es von Personen abgelehnt, die behaupten, dass es sich bei dem Grundgesetz nicht um eine Verfassung handeln würde. Andere (Libertäre) lehnen generell grundlegende Vereinbarungen zum Zusammenleben von Menschen ab und erkennen nicht die Komplexität eines derartigen Unterfangens. Es ist eben nicht damit getan, zu behaupten, dass alle Menschen die gleichen Rechte hätten und man sich aus dem Grund nähere Gedanken zum Zusammenleben von Menschen in großen Gruppen (und nichts anderes sind Staaten) sparen könnte.

Wie gesagt, die Verfassung der vereinigten Staaten war das bisher freiheitlichste Regelwerk und das deutsche Grundgesetz ist ebenfalls eine sehr gute Grundlage. Der „Fehler“ liegt weder in der Verfassung, noch im Grundgesetz, sondern in der Ignoranz und Faulheit, im Desinteresse der Menschen. Selbst wenn man jetzt anerkennt, dass gewisse Kräfte, jenseits des großen Teichs, wie auch in Deutschland, bewusst für die Verdummung der Menschen gesorgt haben, um ihre egoistischen Ziele zu verfolgen und die Freiheit der Menschen einzuschränken, bleibt es dennoch die Verantwortung der Menschen, dass sie es nicht verhindert haben.

Dies ist die große Lernaufgabe dieser Generation und der Folgenden. Wir dürfen nicht mehr zulassen, dass die Freiheit ausgehöhlt wird. Und dazu gehört, nicht mehr reaktiv alles zu verdammen, was mit Staat oder Verfassung und mit Rechten und Pflichten zu tun hat. Um etwas „besser“ zu machen, muss nicht alles Alte bis auf die Grundmauern abgerissen werden. Es liegt viel Gutes in unserer Vergangenheit. Um eine Zukunft zu erfahren, in der Freiheit wieder den Stellenwert einnimmt, der ihr zusteht, muss nicht alles Bisherige dem Erdboden gleichgemacht werden.

Es sind also nicht „die dort oben“, die als die Zerstörer der Freiheit gesehen werden sollten, denn so machen wir uns nur zum Opfer. Es sind wir alle! Wir haben zugelassen, dass „die dort oben“ die Freiheit immer mehr eingeschränkt haben. In der Übernahme der Verantwortung für ein Geschehen liegt ein enormes Potential. Wenn wir aufhören, anderen die Schuld an unserem Schicksal zu geben, können wir unser Schicksal wieder selbst in die Hand nehmen. Wir müssen nicht zerstören, um etwas Neues zu erschaffen.

Deshalb steht die Freiheitswelle nicht für Revolution, sondern für Evolution.

Kultur als Indoktrinationswerkzeug

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Kultur etabliert Konzepte von Herrschaft

von Rudolf Engemann

 

Im Buch “The End of all Evil” beschreibt Jeremy den Vorgang, wie wir Menschen durch die Kultur indoktriniert werden. Von ihm beschrieben als DAS Instrument der Herrscher, um Herrschaft zu etablieren und zu stabilisieren, zeigt sich die Indoktrination bereits in der geringen Bereitschaft einiger, sich von der innerhalb der Gesellschaft gebräuchlichen Definition des Begriffs Kultur zu lösen und darüber hinaus zu blicken. Häufig mit den “Errungenschaften der Menschen assoziiert, mit Kunst und der “gewachsenen Moral”, werden innerhalb der Kultur Verhaltensregeln aufgestellt, die subtil das Denken der Menschen lenken.

Buch

Das lateinische Wort „cultura“ bedeutet Bearbeitung, Pflege, Ackerbau und bezeichnet im weitesten Sinne alles, was der Mensch selbst gestaltend hervorbringt, im Unterschied zu der von ihm nicht geschaffenen und nicht veränderten Natur. Interessant in diesem Zusammenhang für mich ist die weitere gesellschaftliche Definition, die unter dem Begriff „Kulturleistung“ zusammengefasst ist. Sie benennt alle formende Umgestaltung eines gegebenen Materials, wie in der Technik oder der bildenden Kunst, aber auch geistige Gebilde wie Moral, Religion, Recht, Wirtschaft und Wissenschaft. Dies sind alles Faktoren, die gesellschaftlichen Strömungen unterliegen. Das heißt der Zeitgeist formt diese jeweils einer Kultur entsprungenen Elemente.

Zwar geschieht die Bearbeitung und Pflege der uns überantworteten Natur auch nicht vollständig freiwillig, da wir ja durch die Bearbeitung und „Kultivierung“ des Bodens Nahrungsmittel gewinnen, die unser Überleben sicherstellen, aber die Arbeit an monumentalen Bauwerken ist definitiv mit Zwang verbunden. Jede Kultur hat sichergestellt, dass zu ihrer Zeit Bauwerke erschaffen wurden, die die Größe der jeweiligen Kultur symbolisieren sollten. Der Begriff „Größe“ verschleiert den dahinterliegenden Begriff „Macht“. Diese Bauwerke sollten und sollen die Macht der jeweiligen Herrscher bzw. der jeweiligen Herrschaftsform symbolisieren. Auch die Kirchen dienten und dienen der Symbolisierung, dass die Religion „über den Menschen“ steht und zementierten genauso die Macht, die damit einhergeht, wenn etwas besser ist, als der Rest der Menschen. Politische Bauwerke, Gebäude der Staatsmacht und der Behörden, Tempel der „Wissenschaft“, große Universitäten und Gebäude von Banken sollen Ehrfurcht einflößen. Sie sollen im normalen Menschen das Gefühl erzeugen, dass sie es in diesen Gebäuden mit Personen zu tun haben, die „besser“ sind, die mehr wissen, die aus der Masse herausragen und die deshalb zum Herrscher bestimmt sind.

Zur Zeit des Adels waren es die Blutlinien, die dafür sorgten, dass die Nachkommen dieselben „Ämter“ übernahmen, aber es musste dennoch etwas Äußeres geben, Schlösser und Prunkbauten, die dem einfachen Volk vermittelten, dass hier die Herrscher wohnen. Herrscher umgaben und umgeben sich mit derlei Pomp, um dem Menschen zu vermitteln, dass sie mit Fug und Recht Herrscher sind.

Die Angst der Herrscher war in allen Zeiten dieselbe, nämlich dass die Menschen erkennen, dass die Herrscher kein angestammtes Recht darauf besitzen, Herrscher zu sein. Und dass sie nur solange Herrscher sind, solange Menschen anerkennen, dass sie weniger wert sind, als sie. Die Macht der Herrscher endet in dem Moment in dem der Mensch erkennt, dass er von unendlichem Wert ist und dass es nichts gibt, was über ihm steht. Diese Erkenntnis führt Menschen aus der Herrschaft, beendet ihr Sklavendasein und beendet die Legitimierung eines Herrschers.

Zigtausende Menschen haben zur Errichtung dieser Bauwerke ihr Leben gelassen. Den Herrschern war es egal. Sie mussten nur dafür sorgen, dass in den Schulen genügend indoktrinierter Nachwuchs herangezüchtet wird, die die freigewordenen Stellen übernehmen und ihr Leben in den Dienst der Herrscher stellen, um diese Bauwerke zu schaffen. Heute stehen viele Menschen staunend vor diesen monumentalen Bauten und verherrlichen vergangene Herrschaft über Menschen. Sie erkennen nicht, dass sie damit Opfer der gesellschaftlichen Indoktrination geworden sind und Herrschaft als Element huldigen. Sie sehen nicht die Arbeitsbedingungen, den Zwang, den geringen Lohn, die Todesfälle und sie sehen auch nicht, dass die Arbeiter in einfachen Hütten hausten, während die Herrschenden sich von ihnen Prunkbauten bauen ließen. Sobald das Gebäude fertig war, durften nur noch „besondere“ Menschen hinein. Wenn das einfache Volk im Anschluss diese Gebäude überhaupt noch betreten durften, dann nur als Sklaven, als Bedienstete oder um die Herrschenden um etwas zu bitten, um Anträge zu stellen, um dort sich dem Urteil der Herrschenden zu stellen, in dem Richter als Vertreter der jeweiligen Herrscher, über sie „Recht“ sprachen.

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Kultur zementiert Herrschaft in die Köpfe der Menschen. Kultur sorgt dafür, dass die Menschen weiterhin daran glauben, dass sie Herrscher benötigen würden, dass sie weniger Fähigkeiten hätten, dass sie weniger Wert wären, dass Herrscher zu Recht Herrscher sind und dass Herrschaft ein Element ist, welches in der menschlichen Natur liegt. Dies ist eine Lüge! Der Glaube an Herrschaft wird von Generation zu Generation weitergegeben. Sprache wird kontrolliert um Menschen dies glauben zu lassen. Kultur ist geschaffen worden um Hierarchien aufzubauen. Kultur sorgt dafür, dass Menschen glauben, dass sie einen begrenzten Wert hätten. In Wahrheit hat jeder Mensch den gleichen Wert. Der Wert der Menschen ist unendlich. Die Freiheit der Menschen wird durch diese Lüge eingeschränkt. Wenn Menschen ihren Wert erkennen, endet Herrschaft.

„Die Kulturen sind zum Schutz der Herrscher geschaffen worden. Es ist die Aufgabe der Kultur sicherzustellen, dass Sprache nicht frei fließen kann. Um das zu erreichen, erstellt sie ein Raster, wie das Denken geartet sein darf und dass die Sprache angemessen sein muss.
Als erstes stellt die Kultur sicher, dass es als unmoralisch gilt, Autoritäten zu hinterfragen. Die Rechtsstaatlichkeit, der absolute Respekt vor der Strafverfolgung, die Besonderheit der Politiker und der Adel des Königs sind Beispiele der kulturellen Manipulation des Denkens. Kultur kann nicht zulassen, dass die Menschen ein bestimmtes Gesetz, die geforderte Treue einem König gegenüber oder ein bestimmtes System von Autorität in Frage stellen. Stattdessen lehrt die Kultur, dass diese Dinge nicht hinterfragt werden dürfen. Es ist niemals erlaubt, den König, den Diktator oder die Demokratie in Frage zu stellen.“

Jeremy Locke

Damit so etwas wie Herrschaft überhaupt von den Menschen akzeptiert wird, müssen sie darauf eingestimmt werden. Absoluter Gehorsam vor den Herrschern muss den Menschen beigebracht werden. Der Pomp und Prunk mit denen sich die Herrscher im allgemeinen umgeben, sind ähnlich wie die glitzernden Insignien und merkwürdigen Uniformen der Vollstrecker, Mittel, um den Herrschaftsanspruch zu untermauern.

Diese Dinge nicht mehr zu hinterfragen, Unsicherheit zu verspüren, wenn es darum geht, sich eine herrschaftslose Gesellschaft vorzustellen, zu gehorchen, bereit zu sein, deine Freiheit aufzugeben, ja vielleicht sogar mit Ängsten zu reagieren, vor dem drohenden “Chaos”, welches angeblich zwangsläufig mit herrschaftslosen Gesellschaften einhergehen muss… All das sind Zeichen der Indoktrination der Kultur. Die Kultur sorgt dafür, dass du Zuflucht beim Staat suchst. Sie bietet dir an, dich vor Feinden zu schützen, die sie selbst geschaffen hat.

Sie sorgte damals dafür, dass du den König respektierst und nicht auf die Idee kamst zu fragen, wieso “blaues Blut” einen Herrschaftsanspruch rechtfertigt. Nachdem das nicht mehr funktionierte, weil immer mehr Menschen die Absurdität in diesem Glauben entdeckten, veränderte sich die Strategie der Herrscher und Kultur schuf den Gott der Staaten, den Gott der Demokratie und sorgte dafür, dass alle Menschen der Meinung sind, das dies jetzt die höchste aller möglichen Formen des menschlichen Miteinander wäre.

Was wir jetzt erleben, ist der erneute Niedergang einer Kultur. Der Thron der Herrscher wackelt. Immer mehr Menschen erkennen die Demokratie als das, was sie ist: Ein Instrument der Unterdrückung der Menschen. Sogar als ein besonders übles Instrument der Unterdrückung aus zweierlei Gründen: Weil den Menschen vorgegaukelt wird, sie könnten ihr Schicksal selbst bestimmen und weil jeder Einzelne zum Unterdrücker seines Nachbarn gemacht wird. Demokratie ist eine Lüge. Und Kultur hat dafür gesorgt, dass Menschen diese Lüge glauben. Kultur zementiert Herrschaft in die Köpfe der Menschen.

Es ist ein Fehler, anzunehmen, dass Herrscher dumm wären. Was wäre geschickter, als Konzepte von Herrschaft an einer Stelle zu verstecken, wo es kaum jemand vermutet? Konzepte von Herrschaft sind uralt. Sie werden von Generation zu Generation weitergegeben. Sie haben ihren Ursprung in der Situation, in der ein Mensch einen anderen Menschen in seinem Sinne benutzen will, um einen Vorteil für sich daraus zu gewinnen. Es gibt die Möglichkeit, mit Gewalt einen anderen Menschen zu etwas zu zwingen, was aufwendig und „kräfteraubend“ ist, weil der Herrscher mit ständiger Gegenwehr zu rechnen hat und ein enormes Maß an Kontrolle notwendig ist, damit sich der Mensch der Herrschaft nicht durch Flucht entzieht.

Die andere Möglichkeit ist, das Denken der Menschen dahingehend zu verändern, dass sie Herrschaft als grundlegendes Konzept akzeptieren. Ab dem Moment laufen Menschen nicht mehr weg und entziehen sich der Herrschaft und sie neigen auch viel weniger dazu, zu murren und sich über die ihnen auferlegte Last, die Herrscher per Zwang mitzuversorgen, aufzulehnen. Die Herrscher kontrollieren das Denken der Menschen, weil es viel leichter ist über Menschen zu herrschen, die nicht wissen, dass sie beherrscht werden.

Um diesen Zustand zu erreichen, muss das Denken der Menschen im Sinne der Herrscher geformt werden. Grundlegende Ideen von Herrschaft müssen in die Köpfe der Menschen transportiert werden. Zwar wird das Denken der Menschen am leichtesten in der Kindheit, durch das Elternhaus und durch die Schule geformt, aber bis es dazu kommt, muss das Denken der Menschen direkt beeinflusst werden – durch andere Menschen, die gedungen sind, so zu tun, als ob sie diesen grundlegenden Ideen von Herrschaft zustimmen würden. Dieses sind die Komplizen der Herrscher, die sich für einen Anteil an der Beute dazu bereit erklären, das Denken der Menschen durch Wort, Schrift und Bild im Sinne der Herrscher zu beeinflussen. Menschen dieser Kategorie, gehören auf die heutige Zeit übertragen, zum Beispiel der Berufsgruppe an, die mit Medien zu tun haben. Häufig sind sie als Journalisten unterwegs und schreiben Berichte im Sinne der Herrscher oder erstellen Beiträge, in denen das noch viel mächtigere Werkzeug des Bildes zur Anwendung gebracht wird. In Filmen sehen die Menschen, wie andere sich Herrschaftskonform verhalten und akzeptieren dieses Verhalten als natürlich. Der Geist der Menschen wird auf jede denkbare Weise beeinflusst. So werden nicht nur die Handlungen, sondern auch die Reaktionen der Menschen direkt gelenkt.

Nachdem dieser Zustand erreicht ist, geben Menschen ihr geformtes und mit Konzepten von Herrschaft vergiftetes Denken direkt an ihre Kinder weiter und sie akzeptieren widerstandslos, dass dieses Denken ebenfalls in den Schulen an ihre Kinder vermittelt wird. Der natürliche Widerstand der Kinder gegen Konzepte der Herrschaft wird durch Gewalt und Liebesentzug gebrochen. Eltern handeln an dieser Stelle bereits in dem Glauben, das Richtige zu tun, um ihren Kindern einen leichten Einstieg in die Gesellschaft zu ebnen. Dieses Denken zeigt die erreichte Akzeptanz, dass Menschen sich auf bestimmte Weise zu verhalten haben, da sie sonst nicht in das gewünschte Raster der Gesellschaft passen. Die Alternative hierzu wäre der angedrohte Ausstoß aus der Gemeinschaft. Die in diesem Szenario enthaltene Gewalt ist massiv, da ganz grundlegend das Überleben eines Menschen von Gemeinschaft abhängt. Ergo wird sich der Mensch „entscheiden“, seinen (natürlichen) Widerstand gegenüber Konzepten der Herrschaft fallen zu lassen und sich unterwerfen. Über die Zeit muss diese Unterwerfung im Geist des Menschen verborgen werden, weil dieser Selbstbetrug ansonsten unerträglich wäre. Der Mensch vergisst seinen Widerstand und wird zum Verfechter der Ideen von Herrschaft.

Alleine zu sagen, dass Herrschaft gut wäre, genügt nicht. Es ist ein viel geschickteres Vorgehen nötig, um das Denken der Menschen zu verändern, damit sie Herrschaft als unabänderliche Tatsache akzeptieren. Am geschicktesten funktioniert Manipulation, in dem das gewünschte Ziel vollständig vor den Augen des Manipulierten verborgen ist. Anstatt direkt auf das Thema Herrschaft einzugehen, dreht es sich um scheinbare Nebensächlichkeiten, die den natürlichen Schutzmechanismus der Menschen unterlaufen. Perfekt ist die Manipulation dann, wenn die Manipulation alle Lebensbereiche des Menschen umfasst.

Heute sind diese Konzepte von Herrschaft in jedem Artikel, in jedem Wort der Helfershelfer der Herrscher (die häufig selbst nicht wissen, dass sie von den Herrschern missbraucht werden) enthalten. Diese Konzepte befinden sich in den unbewegten und in den bewegten Bildern. In Filmen wird diese Botschaft besonders leicht transportiert, weil der passive geistige Zustand der Menschen bei der Aufnahme der Informationen über dieses Medium, besonders anfällig für Manipulationen ist. Diese Manipulationen sind überall versteckt. Einmal als Same ausgebracht, verbreiten sich diese krankhaften und das Denken der Menschen vergiftenden Ideen in alle Lebensbereiche. Freie Elemente finden sich allenfalls noch im Spiel oder der Kunst, aber auch nur insofern es sich nicht um angepasste oder kultivierte Kunst handelt. Auch Kunst kann durchaus im Sinne der Herrscher beeinflusst sein.

Wenn es sich um ein wildes Stück Land handelt, welches gerodet und vorbereitet werden muss, um einen Samen aufzunehmen, aus dem später eine bestimmte gewünschte Pflanze wächst (und möglichst nur diese) spricht man von der Kultivierung dieses Stückchen Erde. Ein Volk von Menschen, die bislang nicht der „Zivilisation“ angehörten und unentdeckt in unzugänglichen Gebieten der Erde überlebt haben, nennt die Gesellschaft „unzivilisiert“ und spricht davon, dass man diesen Menschen doch Kultur beibringen müsse. Diesen „Wilden“ (natürlichen) Menschen, die in ihren Gesellschaften keine oder kaum Konzepte von Herrschaft haben, muss beigebracht werden, was es heißt, ein kultivierter Mensch zu sein. Sich auf eine bestimmte Weise zu benehmen, sich „anständig“ zu verhalten, keinen Widerspruch zu leisten, sich nicht zu wehren, das Wohl der anderen höher zu schätzen, als das eigene und grundlegend zu akzeptieren, dass es jemanden gibt, der besser ist als man selbst, der „weiß“ wie es geht, der die Richtung vorgibt und dir sagt, was du zu tun und zu lassen hast.

Anfänglichen (natürlichen) Widerständen gegenüber diesen Konzepten wird begegnet, in dem sie als alternativlos dargestellt werden, indem der Wert der Menschen dahingehend zerstört wird, als dass ihr Widerstand als „verrückt“ und „dumm“ bezeichnet wird und ihnen angedroht wird, dass ihr Überleben ansonsten in Frage gestellt wäre. Übrigens ist zu beobachten, dass jeder, der über ein bestimmtes Maß an seinem Widerstand festhält, von den Herrschern beseitig wird. Es kann nicht zugelassen werden, dass Prinzipien der Freiheit in den Gesellschaften der Menschen verbleiben, da sie ansonsten das Projekt der Herrscher gefährden würden.

Nur ein kultivierter Mensch ist innerhalb einer Kultur der Herrscher akzeptiert. Kultivierte Menschen hinterfragen die Konzepte von Herrschaft nicht. Kultur ist das Werkzeug der Herrscher, um Konzepte von Herrschaft in das Denken der Menschen zu transportieren.

Das freie Spiel der Menschen, ihr Tanz, ihre natürliche Moral, Liebe, Wertschätzung, Frieden, Ehrlichkeit, Wohlstand, das Gefühl für natürliche Schönheit, Kunst, Malerei, Bildhauerei… ihr gesamtes natürliches Miteinander hat nichts mit Kultur zu tun. Alle diese Dinge muss man nicht zu den Menschen bringen, man muss sie den Menschen nicht beibringen, denn sie haben sie natürlicherweise in sich. Alle diese Dinge sind ganz natürliche menschliche Prinzipien.

Kultur ist das, was Natürlichkeit zerstört. Kultur ist das, was das Denken der Menschen vergiftet. Kultur ist das, was Menschen an ihre Position als Sklave anpasst. Kultur ist das, was Menschen ihre Herrscher akzeptieren lässt. Kultur ist das, was die Menschen vergessen lässt, dass sie unendlichen Wert haben.

 

Aufruf zur Wahl

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MEIN AUFRUF ZUR WAHL UND GEDANKEN ZUR POSITIONIERUNG

von Hans Friedrich

Am 16. Oktober 1994 bin ich das letzte Mal zu einer Bundestagswahl gegangen. Danach sind wir ausgewandert und ich habe nur noch in der Bay of Fundy Walbeobachtungen betrieben.

2013 sind wir zurück nach Deutschland, zumindest haben wir hier einen weiteren festen Wohnsitz und ich darf also wieder wählen. Meine Frau nicht, aber unsere Brut, 2 Kinder, inzwischen über 18, auch.

Was habe ich erwartet, was vorgefunden? In einem Satz:

Ein völlig verändertes Land.

Klar, die Felder und Wälder sind noch grün, die Dächer rot, die Städte gepflegt. Aber wenn man genau hinschaut ist die Infrastruktur marode, aus den Straßenritzen quillt das Unkraut, in den Bahnen ist es unsicher, in den Supermärkten grabbeln irgendwelche Kopftuchweiber jede einzelne Tomate an bevor sie sich entscheiden, der Pfarrer versteckt einen Eritreer ausgerechnet unter dem Kindergarten, jeden Tag passieren hunderte von Einzelfällen, wir beschäftigen uns mit dem Adrenalinspiegel der Kulturbereicherer, die Universitäten sind zu einem Tummelplatz von Quatsch- und Laberintellektuellen verkommen die alles möglich sind aber nicht intellektuell, die Wichtigkeit von Gendertoiletten schlägt das Wissen über naturwissenschaftliche Zusammenhänge, die 2000 Jahre deutsche Geschichte wurde auf 12 Jahre eingedampft und die Medien gleichen in ihrer Verlogenheit denen der DDR aufs Haar.

Ich lasse meine Tochter nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln fahren sondern spiele Taxi für jeden Kilometer, wenn wir auf ein Stadtfest wollen schlängeln wir uns durch Betonblöcke.

Obwohl wir lange in Israel waren und es mögen werden wir als Nazis verdächtigt weil uns die ruhige Argumentation von Herrn Gauland gefällt, die Angriffslust von Frau Weidel, die Alt-Parteien sind in ihren Programmen völlig kongruent, ihre Werbesprüche und Versprechung grenzdebil und unerfüllbar und die Hysterie in der Öffentlichkeit unerträglich.

Unsere Nachbarn sind aufs Land gezogen mögen aber die Landluft nicht, mäkeln am Schweinebauern rum, grillen aber, wenn sie nicht gerade zeitgeistorientierte Veganer sind, am Wochenende um die Wette.

In den Medien exhibitionieren sich völlig unterbelichtete Schwachmaten die uns, ausgerechnet uns, die Welt erklären wollen, echte Persönlichkeiten kann man mit der Lupe suchen, und A,B,C,D, E und F-Prominente, sowie jeder Hinterbänkler-Polithansel geriert sich als Widerstandskämpfer und tut so, als ob Deutschland von Nazis unterwandert wäre die ihn im nächsten Moment an den Deckenhaken von Plötzensee aufhängen.

Kurzum:

Seit dem wir zurückgekommen sind fasse ich mir täglich mehrmals ans Ohrläppchen um mich zu vergewissern das ich nicht träume oder bitte meine Frau mich zu kneifen. Wenn ich dann die blauen Flecken einem Arzt zeigen will bekomme ich einen Termin in einigen Monaten in einer Art Großpraxis oder Gesundheitsfabrik, als ich Deutschland verließ gab es noch einen Doktor den ich mit Namen kannte und er mich – und den Termin nach 3 Tagen.

Was ist mit diesem Land geschehen?

Da ich wirtschaftliche Zusammenhänge kenne, weiß ich was erwirtschaftet wurde, wir könnten sämtliche Straßen mit Blattgold überziehen. Die Lebensarbeitsergebnisse der Bürger werden verplempert, größere Bauprojekte stagnieren seit Jahren, das Ausland lacht über uns.

Schubert, Gluck, Telemann hat die Jugend nie gehört, Karajan halten sie für einen Zirkus, Novalis für eine Telefongesellschaft, Fontane für einen Springbrunnen, Hegel für ein Gebäck und Mörike für eine Konditorei.

Wir haben Bekloppte wie Stegner, Altmeier und Tauber, Göring-Eckardt hat mehr Angst Nazis zu begegnen als Testosteronis oder unkultivierten Grabschern und Martin Schnulze ist der reichste Kanzlerkandidat der Geschichte aber faselt von Gerechtigkeit. Was haben die Sozis eigentlich in den letzten 70 Jahren gemacht?

Die CDU ist völlig sozialdemokratisiert, ja hat die SPD links überholt, die FDP ist ein Beliebigkeitsverein der nicht mal mehr die Schärfe von Domestos hat, die Grünen sind Päderasten geblieben und wollen bis auf Onanie alles verbieten und die Linken würden immer noch jeden der ihnen nicht paßt über den Haufen schießen, wenn sie nur könnten, die Gene der SED sitzen in den Lippen und den Bekenntnissen. 

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Wen soll ich denn wählen?

Wählen ist das Stabilisieren einer Herrschaftsform, einem Libertären also unsympathisch, aber natürlich wähle ich, schon aus einem Gerechtigkeitsgefühl heraus. Ich mochte es schon im Kindergarten nicht wenn jemandem Unrecht angetan wurde, man ihn zu Unrecht verdächtigte, ihm etwas unterstellte.

Das intelligenteste Werbeplakat war dieses: „Einwanderung ist ein Privileg, kein Recht“, Das Zitat stammt von Trump das Plakat von der AfD. Es signalisiert das Recht auf Eigentum, das Recht zu entscheiden wen wir in unserem Haus aufnehmen und das man sich eines Privilegs als würdig erweisen muß.

Die Rechte derer die hier schon länger leben werden mit Füßen getreten, politischer Wille und Opportunismus geht vor Recht. Wir sind allenfalls eine Möchtegerndemokratie, von wirklicher Reife sind wir so weit entfernt wie ein unreifer Apfel oder ein pubertierender Jugendlicher.

Unsere Meinungsfreiheit ist stark beschnitten, vielleicht hat es sie nie gegeben, aber als ich Deutschland verließ hatte man für ein Bekenntnis oder einen Standpunkt noch keine Nachteile zu befürchten.Die letzten Regierungen haben Deutschland nicht gut getan, eine Raute hat den ausgestreckten Arm abgelöst, Symbolpolitik ohne Substanz.

Es bleibt also die AfD, sie mag einige Spinner als Mitglieder haben, vielleicht auch einige angebräunte, aber die finden wir in allen Parteien, die Linken hetzen gegen Israel, den Anderen bedeuten nur die toten Juden etwas.

Sicher, ich bin zwar exzellent aus- aber in den Augen meiner Widersacher dennoch ungebildet, mit 3 Wohnsitzen und seit dem 50. Lebensjahr von meinen Latifundien lebend natürlich wirtschaftlich abgehängt, zwar seit 25 Jahren glücklich verheiratet aber gehöre zu den Frustrierten, kenne 65 Länder sehr intensiv, aber konnte nie über den Rand des Tellers schauen, bin mit 2 jugendlichen Kindern und deren Lebenswelten konfrontiert aber dennoch völlig rückwärts gewandt. Außerdem bin ich weiß, über 65 und Deutscher. Spricht alles gegen mich.

Meine Familie kann ich lückenlos bis 1632 zurückverfolgen, immer bürgerlich-konservativ, natürlich überwiegend preußisch, vielfach ausgezeichnet, aber gelegentlich mit europäisch-nachbarlicher Blutauffrischung. Wir sind polyglott, die Kinder sprechen 4 Sprachen, 50 Prozent der Freunde sind Ausländer. In meinem Elternhaus gingen Ausländer ein- und aus, es waren Menschen die etwas mitbrachten, Wissen, Neugier, Erfahrungen. Sie haben uns bereichert und wir haben reichlich zurückgegeben, – auch deshalb weil diese Leute nie Forderungen stellten.

Aber auch wir haben Bekloppte in der Sippe, mein Onkel ist 90, wollte schon 1948 alle Deutschen nach Patagonien aussiedeln und begrüßte den Morgenthau-Plan. Seit Jahrzehnten ist er bei den Grünen und nun, 69 Jahre später wird sein Wunsch Wirklichkeit und Deutschland wird deindustrialisiert, kulturverfremdet und das lateinische Ursprungsrecht wird unterlaufen.

Man muß nicht der Kirche angehören aber dieses Land ist christlich geprägt und die 10 Gebote sind gute Richtlinien, das Christentum ist eine Verzeihensreligion und keine Racheideologie. Nein, der Islam gehört nicht zu Deutschland und unser befreundetes muslimisches Ehepaar reißt sich, kaum daß sie von Familienbesuchen zurück sind, das Kopftuch runter, ißt mit uns Salami und trinkt Wein.

Ich habe einige AfD-Leute kennengelernt, aufgeschlossene gebildete, charmante, zurückhaltende und bescheidene Menschen, arbeitsam und fleißig, bürgerlich und familienorientiert. Sie fallen dem Staat, bzw. der Allgemeinheit nicht zur Last, schmarotzen nicht, hassen, wie ich, – dessen 2 Großväter unter den Nazis litten -, diese braun-rote Sozialistenbande und machen sich, was anzuerkennen ist, große Sorgen um Deutschland.

Eben, eben und genau deshalb wähle ich die AfD weil ich sie nicht für eine braune Truppe halte, weil sie die einzige Opposition ist, weil ich an die Zukunft denke, auch die meiner Kinder, weil ich mich nicht mit einigen mir nicht gefallenden Programmpunkten oder Persönlichkeiten der AfD aufhalte sondern das Ganze sehe, weil unsere Urgroßväter 1683 vor Wien nicht umsonst gestorben sein sollen und weil es eben eine ALTERNATIVE ist und ich Alternativlosigkeiten hasse und nicht an sie glaube.

Genau deshalb. Weil wir viele ausländische Freunde haben, meine Frau Ausländerin ist, meine Enkel im Ausland leben, ich nicht Alzheimer habe und vergessen habe wie Deutschland aussah als ich es verließ und weil ich nicht blind bin und sehe wie es jetzt aussieht.

Ich habe eine geradezu irrsinniges Verlangen meine Kreuze bei der AfD zu machen. Aus pragmatischen Gründen übersehe ich mal ihre leicht sozialistischen Komponenten.

Jetzt gerade!
ICH LIEBE DEUTSCHLAND!

Fakten zum Waffenbesitz

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Jeder Mensch mit klaren Verstand wird zugeben, dass eine Gazelle das Recht hat, sich mit ihren Hörner gegen einen Angreifer zu verteidigen. Doch anderen Wesen, wie dem Menschen, wird dieses Recht offensichtlich abgesprochen. Verschärfungen der Waffengesetze sehen vor, dass der Gazelle die Hörner abgeschnitten werden sollen. Die propagierte Idee dahinter ist, dass es dadurch weniger Angreifer geben wird… Das ist so offensichtlich dumm, dass es schon schmerzt, diese Gedanken überhaupt zu denken. Niemals wird sich ein Krimineller von Waffengesetzen abhalten lassen, sich zu bewaffnen. Kriminelle hatten und werden IMMER Waffen haben. Das einzige was Verschärfungen der Waffengesetze bewirken, ist, dass der Gazelle die Hörner abgeschnitten werden. Und für diejenigen, die es immer noch nicht begriffen haben: DU BIST DIE GAZELLE!

Hier die Übersetzung des Videos:

„Es gibt Fakten, über die nicht im Fernsehen berichtet werden. So werde ich dir etwas über Verschärfungen der Waffengesetze erzählen. Warum berichten die Mainstreammedien immer nur über Terrorakte mit Waffengewalt und niemals darüber, dass in den Gegenden in denen Waffen bereits verboten sind, es immer wieder zu Morden und Gewalttaten mit Schusswaffen kommt? Es scheint eine Agenda hinter den Meldungen in den Medien zu geben, wenn sie nicht darüber berichten, dass es immer wieder zu Gewaltakten mit Schusswaffen kommt, gerade in Gegenden mit den schärfsten Waffengesetzen überhaupt und diese Verschärfungen ganz offensichtlich nicht funktionieren.

Ich trage eine Waffe, weil es nur zwei Arten von Wesen auf diesem Planeten gibt: Angreifer und Beute. Niemand wird einer flüchtenden Gazelle das Recht absprechen, sich mit ihren Hörner gegen einen Angreifer zu verteidigen. Doch es gibt Menschen, die genau dieses Recht auf Selbstverteidigung uns Menschen absprechen wollen. Diese Personen propagieren, dass wenn der Gazelle die Hörner abgeschnitten werden, es plötzlich keine Angreifer mehr geben wird. Dass wenn du es dem Angreifer einfacher machen würdest, seine Beute zu machen, der Angreifer plötzlich aufhört, ein Angreifer zu sein. Aber so funktioniert es nicht. Tatsache ist: Wenn du es dem Angreifer einfacher machst, wird es nur mehr Beute geben.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass wenn der Angreifer davon ausgehen muss, dass eine Beute sich verteidigen kann, er sich seinen Angriff zweimal überlegen wird. Es gibt bereits viele Untersuchungen die klar ergeben haben, dass in Gegenden, in denen Menschen das Führen von Waffen erlaubt ist, die Kriminalität mit Schusswaffen sofort zurückgeht. In Gegenden, in denen sich Waffen in Haushalten befinden, gibt es deutlich weniger Einbrüche und Raubüberfälle.

Ich trage eine Waffe, weil die Wahrscheinlichkeit diese für einen Mord zu missbrauchen oder Selbstmord damit zu verüben, wesentlich geringer ist als die Wahrscheinlichkeit, sie zum Zwecke der Selbstverteidigung zu benutzen. Schusswaffen werden 300mal öfter zur Selbstverteidigung benutzt als zum Angriff. Und eine riesige Zahl von Straftaten wird alleine durch das Führen einer Schusswaffe verhindert, ohne dass ein einziger Schuss fällt.

Ich trage eine Waffe, nicht, weil es ein Angriffswerkzeug, sondern ein Werkzeug zur Verteidigung ist. Hunderttausende von Frauen benutzen ihre Waffen, um sich gegen sexuelle Übergriffe und Vergewaltigungen zu verteidigen.

Ich trage eine Waffe, weil die allermeisten Massenmorde mit Schusswaffen an Orten stattgefunden haben, in denen das Tragen einer Schusswaffe verboten war. Gesetzes- und rechtstreue Bürger werden gezwungen, ihr Recht auf Selbstverteidigung abzugeben, während sich überall die Kriminellen mehr und mehr bewaffnen.

Ich trage meine Waffe, weil es in Gegenden, in denen den Menschen verboten ist, sich mit Waffen zu verteidigen, es sehr viel einfacher für einen Angreifer ist, seine Beute zu machen. Striktere Waffengesetze führen ebenso wenig zu weniger Gewalt, wie das Verbot von Drogen zu weniger Drogenmissbrauch führt.

Ich trage eine Waffe, weil es eine Tatsache ist, dass in Gegenden, die schärfere Waffengesetze haben, die Mordrate mit Schusswaffen wesentlich höher ist, als in Gegenden, in denen Menschen Schusswaffen führen dürfen.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass Scheren und Messer wesentlich häufiger für Morde benutzt werden, als Schusswaffen. Ein Werkzeug zu verbieten wird niemals das Problem beseitigen.

Ich trage eine Waffe, weil Kriminelle ihre Taten mit oder ohne Schusswaffen ausführen werden. Es werden Teppichmesser benutzt oder Sprengstoff aus Düngemitteln hergestellt. Ich verstehe, dass es für einige einfach scheint, Dinge für Taten verantwortlich zu machen. Ich verstehe, dass Menschen irgendetwas verantwortlich machen wollen. Aber es sind nicht die Werkzeuge, die töten, sondern Kriminelle, die Werkzeuge benutzen. Ich verstehe, dass wir uns wirklich um etwas kümmern müssen, nämlich um Gewalt, Mord und Wahnsinn.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, wer die Personen im Hintergrund sind, die für schärfere Waffengesetze eintreten. Weil ich weiß, dass auch die Politiker wissen, dass es zu mehr Gewalttaten mit Schusswaffen kommen wird, wenn den Menschen das Recht auf den Besitz und das Führen von Schusswaffen versagt wird.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass Spielsüchtige immer mehr spielen wollen, Alkoholiker immer mehr Alkohol haben wollen und Personen mit Macht immer mehr Macht haben wollen.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass jedes Land frei war, bevor die Politiker kamen und es danach nicht mehr frei war.

Ich trage eine Waffe, weil ich weiß, dass das Führen einer Schusswaffe einer vermeintlichen Beute eine wesentlich höhere Chance gibt, sich gegen einen Angreifer zu verteidigen, völlig egal ob zu Hause, auf der Straße oder in der Natur. Es gibt viel zu viele Menschen, die Überfälle beobachten und nichts tun werden.

Und das ist der Grund, weswegen so viele Organisationen in allen Ländern sich gegen die Verschärfung von Waffengesetzen aussprechen. Weswegen wir alle so sehr um Aufklärung bemüht sind, was der eigentliche Grund der Entwaffnung der Bevölkerung ist.

Ich trage eine Waffe, weil sie einen Ausgleich zwischen einer Beute und einem Angreifer schafft.

Ich trage meine Waffe nicht, weil ich Angst hätte, sondern weil sie mich befähigt, keine Angst zu haben. Es behindert nicht die Möglichkeiten derjenigen, die mit mir verhandeln wollen, es behindert nur die Möglichkeiten derjenigen, die mich zu etwas zwingen wollen.

Ich trage meine Waffe nicht, weil ich jemanden angreifen will, sondern weil ich in Frieden gelassen werden will. Menschen können nur auf zwei Arten von etwas überzeugt werden: Mit Argumenten oder durch Gewalt. Eine Waffe zu besitzen, vermindert die Möglichkeit, mich mit Gewalt zu etwas zu zwingen. Eine Waffe zu tragen entfernt den Zwang aus der Gleichung. Eine Waffe zu tragen hilft, die Möglichkeiten eines Angreifers einzuschränken.

Deswegen ist es wichtig, Werkzeuge zur Verteidigung zu haben. Deswegen ist es wichtig, immer wieder auf das Recht eines jeden Wesens, eines jeden Menschen hinzuweisen, sich selbst verteidigen zu dürfen. Und in einer Welt, in der es Schusswaffen gibt, schließt dieses Recht auch das Führen einer Schusswaffe ein.“

Auch du kannst ein Freier unter Freien sein!

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Noch nie gab es mehr Sklaven als in der heutigen Zeit.

Du gehörst dazu. Jeden Monat lässt du dich berauben für deren Waffengeschäfte, Machtspiele, ihre Agendas und Völkermorde.

Das ist auch der Grund, warum ihr für die Eliten nur „Menschentiere“ seid; ihr seid denen nichts Wert, ihr seid eine leere Hülle, die nur dazu da ist, Frohndienst zu leisten. Ihr seid nichts wert, sondern habt nur einen Nutzwert. Euren Schmerz sollt ihr durch Konsum wegspülen, damit ihr auch das Letzte, was euch bleibt, abgebt.

Ihr seid Schuldgeldsklaven

Und die Eliten eure heimlichen Herrscher. Das Schuldgeldsystem und der Staat sind eure Ketten. Ihr seid nichts anderes als staatsgläubige, dumme Trottel.
Und damit ihr den Unfug auch schön weiter macht, spielt man euch mit der Demokratie und deren Parteien und Systemen (-ismen) gegeneinander aus. Ihr sitzt eingepfercht wie Schafe im Stall und kloppt euch wegen derer Politik und Lügen, anstatt euch gegenseitig in Ruhe zu lassen.
Wenn ihr keine verblendeten hirnamputierten Religioten seid, dann seid ihr zumindest nichts anderes als staatsgläubige dumme Trottel. Staatsgläubige. Das ist genauso dämlich.
Glaubst du an den Staat, dann glaubst du an deinen Gott. Zwischen dir und einem religiösen Extremist gibt es keinen Unterschied.

Und mich lasst ihr auch in Kettenlegen, weil es euch nicht passt, dass ich frei sein will. Ich will keiner von euch sein. Ihr verachtet mich, weil ich das Schauspiel mit dem Schuldgeldsystem durchschaue und diesen Mist nicht mehr mitmache; weil ich hinter dem Zaun stehe und nicht eingepfercht bin wie ihr. Ihr denkt, ihr seid was besseres, weil ihr Konformisten seid – gesetzestreue, staatsgläubige Religioten und ich ein Freidenker.

Das Schuldgeldsystem ist nur möglich, weil es einen Staat gibt und dieser es uns im Namen der Hochfinanz aufzwingt. Und weil ihr dummen Menschenviecher das mitmacht und nicht hinterfragt. Zu faul seid, was daran zu ändern. Dabei wäre es doch so einfach – man müsste zum Beispiel nur den Schuldenstaat abschaffen, und damit den Eliten die selbstgegebene Legitimation entreißen, euch weiter einzupferchen, auszunutzen, einzuschüchtern, auszurauben und auszuweiden.

Ohne Staaten, also in einem tatsächlich freien System mit freiem Markt (Vertragsfreiheit + Eigentum) gäbe es kein Schuldgeldsystem mehr. Weil dir kein Geld aufgezwungen werden kann. Es setzte sich das „beste“ Geld durch, genau wie bei jedem anderen Produkt, das frei auf den Markt kommt. Und das würde mit Sicherheit kein inflationäres Schuldgeld sein. Es würde die Macht der Konzerne und Eliten einbrechen. Benutzt du nicht mehr deren Schuldgeld, sinkt dein Nutzwert auf null, einfach nur, weil du ihren Quatsch nicht mehr mitmachst. Ab da verfolgen sie dich – du bist zum Abschuss freigegeben.

Sie verkaufen dir das Herrschaftssystem als alternativlos, und Freiheit wäre zu gefährlich für dich: Wer würde denn dann die Straßen bauen? Wer das Gemeinwohl organisieren? Wie könntest du dummes Schaf dich denn selbst um dich und die Gemeinde sorgen?

Wenn du glaubst das Schuldgeldsystem habe irgend etwas mit Kapitalismus zu tun, dann bist du einer von den vielen Sozialisten-Minions im Deckmantel der Demokratie, die schön das nachplappern, was ihnen der Staat in 10-15 Jahren Zwangs-Staatslehre über den bösen Kapitalismus und freien Menschen beigebracht hat.

Du Staatgläubiger, du Staazi!

Wenn du glaubst, ohne Staat wären wir nichts als hoffnungslose Urwaldaffen, dann hast du keinen eigenen Charakter, keine Kultur, kein Menschenvertrauen, keine Nächstenliebe, kein Herz und keinen Verstand. Dort wo ein fühlendes und selbstständiges Wesen sein sollte, sitzt ein gehirngewaschener Roboter.

Ich will leben, ich will frei sein. Wenn du schon so ein Staazi bist, dann lass wenigstens mich mit deinem Staazi-Scheiß in Ruhe. Ohne Schuldgeld, ohne Hundemarken und Nutzvieh-Papiere inkl. Erzeugererklärung. Ohne euch Staazi-Roboter-Sklaven geht es mir und meinem Umfeld besser. Ja, ohne euch Sklaven lebt man glücklicher, denn man spürt das Leben, muss es sich selbst gestalten.

Manchmal kann ich die Eliten sogar richtig gut verstehen, wenn sie euch verachten und nur als deren Nutzvieh sehen – so dumm seid ihr.

Ich bin keiner von deiner Art.

Ich bin ein freier Mensch. Der Staazi nennt mich einen Dissidenten. Weil du damit nicht viel anfangen kannst, gebe ich dir eine neue Schublade, in die du mich stecken darfst: Ich bin ein Libertarist. So darfst du mich ab jetzt nennen.

Denn ich trage das Zeichen der Freiheit auf meinem Herzen.

Heute bin ich noch allein, aber bald bin ich einer von vielen. Immer mehr trauen sich durch den löchrigen Weidenzaun zu entkommen und sie gehen auf unsere Seite. Die seelenlosen Hüllen füllen sie mit Eigensinn und ihrem Streben nach Glück.

Dann sind wir viele Libertaristen, und ich, der Freiherr, bin endlich ein Freier unter Freien.

Gebt niemals eure Waffen ab!

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„Lasst euch nicht täuschen von dem Glauben, dass die Linken, Waffen hassen. Oh nein, das tun sie nicht. Was sie hassen, das sind Waffen in den Händen jener, die nicht im Gleichschritt mit ihrer Ideologie marschieren. Sie hassen Waffen in den Händen derer, die selbständig denken können und die nicht ohne Gegenfrage gehorchen.“ 

Stanislav Mishin

Vor einiger Zeit erschien ein Artikel mit dem Titel: „Gebt niemals eure Waffen ab!“ von Stanislav Mishin. Zuerst wurde er auf der Seite der German Rifle Association veröffentlicht und dann von „eigentümlich frei“. Auch wir von der Freiheitswelle wollen diesen Artikel weiter verbreiten und zwar aus folgenden Gründen: Obwohl dieser Artikel aus der Sicht eines Russen schildert, was in der damaligen Sowjetunion geschehen ist, nachdem der Kommunismus die Freiheit der Menschen hinweggerafft hat und wohl insbesondere die Amerikaner anspricht, die zur Zeit das Volk sind, mit der größten Menge an Waffen in privaten Händen, so gilt dasselbe auch für alle anderen Völker dieser Erde und natürlich auch für Deutschland. Auch bei uns gibt es ähnlich wie in den USA Bestrebungen, privaten Waffenbesitz immer mehr einzuschränken oder ganz verbieten zu wollen. Die Agenda dahinter ist klar. Obwohl die Herrscher es mit dem Mäntelchen der Sicherheit umkleiden, zeigt die Geschichte ganz eindeutig, was der eigentliche Grund ist. Eines gleich vorweg: Deine Sicherheit spielt jedenfalls KEINE Rolle in den Überlegungen der Herrscher. Wenn es sich den Herrschern tatsächlich um deine Sicherheit drehen würde, dann würden sie es den Menschen erlauben, sich zu bewaffnen, weil nur eine Gesellschaft in der jeder, der es möchte, bewaffnet sein kann eine ist, in der größtmögliche Sicherheit besteht. Lasst es uns noch einmal in aller Deutlichkeit sagen: Böse Menschen werden sich immer bewaffnen und die einzig leidtragenden bei Verschärfungen der Waffengesetze sind immer die ganz normalen Menschen, die niemanden etwas zu leide tun wollen und die ihre Waffe nur zur Abwehr eben dieser bösen Menschen besitzen. Kein einziger Krimineller hat sich jemals um irgendwelche Waffengesetze gekümmert. Niemals in der Vergangenheit und niemals in der Zukunft! Den Politikern dreht es sich also nicht um deine Sicherheit, wenn sie privaten Waffenbesitz verbieten wollen, sondern um IHRE Sicherheit! Sie sind es, die Angst davor haben, dass Menschen mit Waffen wehrhaft gegen sie sein könnten.

In den USA ist genau dieser Punkt auch in der Verfassung festgeschrieben. Und auch genau aus dem Grund: Um sich gegenüber einen überbordenen, die Freiheit der Menschen immer mehr einschränkenden Staat zur Wehr zu setzen. Das ist der Grund!

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Alle Länder, in denen der private Waffenbesitz eingeschränkt wurde, sind totalitäre Staaten geworden. Die Unterdrückung der Menschen hat erschreckende Ausmaße angenommen. Viele Millionen Menschen sind gestorben… und zwar nicht dadurch, dass sie sich mit ihren eigenen Waffen gegenseitig umgebracht haben (was immer das Schreckens-Szenario ist, welches die Herrscher dir vormachen), sondern weil die totalitären Herrscher selbst Millionen und Aber-Millionen von Menschen in Lager gesperrt und umgebracht haben. Die Menschen wurden von ihren eigenen Herrschern ermordet!

Und deswegen gilt dieser Aufruf ALLEN Menschen: Gebt niemals eure Waffen ab! Denn dies ist der Anfang eines schrecklichen Endes, welches bisher jedem Volk widerfahren ist, welches sich von den falschen Versprechungen der Herrscher für mehr Sicherheit sorgen zu wollen, hat blenden lassen. Menschen überall in der Welt, Menschen in den USA, Menschen in Russland, in Ungarn, Österreich und in Deutschland: GEBT NIEMALS EURE WAFFEN AB!

Gebt niemals eure Waffen ab!

Von der Sowjetunion lernen

von Stanislav Mishin

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Gegenwärtig kann man nur noch sehr wenig an den sozialistischen, bankrotten und kulturell degenerierenden USA bewundern, außer einer Sache: dem Recht, Waffen zu tragen und tödliche Gewalt einzusetzen, um sich selbst und sein Eigentum zu verteidigen.

Das wird die meisten westlichen Leser wahrscheinlich total schockieren, aber Russland war einmal an einem Punkt, da gehörte es zu den Völkern auf dieser Erde, die am schwersten bewaffnet waren. Das war natürlich zur Zeit des Zaren, als wir noch frei waren.
Waffen, von Schwertern und Speeren bis zu Pistolen, Büchsen und Flinten waren überall alltägliche Dinge. Die Menschen trugen sie verdeckt oder offen. Kampfmesser waren ein hervorstechendes Merkmal vieler Trachtenornate. Und was waren diese kleinen Röhrchen, die sich quer über die Kleidung von Kosaken und verschiedenen kaukasischen Völkern zogen? Nun, das waren Halterungen für Büchsenkugeln.

Alle machten dieselbe Erfahrung: Sei es die polnische Armee, sei es die Smuta (Zeit der Schwierigkeiten), sei es Napoleon oder seien es die Deutschen, nachdem das Zarenreich unter der Last des Ersten Weltkriegs und den Geldern der Wall Street bereits kollabiert war, sie alle mussten feststellen, dass es viel schwieriger war, russisches Land zu halten, als es zu erobern, und es zu erobern war auch schon nicht gerade ein Spaziergang, sondern vielmehr bereits ein Blutbad. Wer das besetzte Gebiet halten wollte, der sah sich einer extrem gut bewaffneten und aggressiven Bevölkerung gegenüber, die den Feind auf Teufel komm raus umbringen oder aus dem Land werfen wollte.

Diese gut bewaffnete Bevölkerung war Voraussetzung für das Entstehen verschiedener weißer Gruppierungen, die anschließend einen wilden Bürgerkrieg gegen die Roten führten, und zwar egal wie schlecht sie im Jahr 1918 politisch und militärisch organisiert waren. (Die Roten waren jene, die der sozialistischen Ideologie Lenins und anderer folgten, die Weißen waren jene, die das zaristische Russland und die bürgerlichen Freiheiten (soweit vorhanden) verteidigten.)

Es soll angemerkt werden, dass viele dieser Armeen bewaffnete Kleinbauern waren, Dorfbewohner, Farmer und Kaufleute, die sich selbst verteidigten. Wenn Washington nicht die Roten heimlich unterstützt hätte, die Geschichte hätte einen ganz anderen Verlauf genommen.

Moskau zum Beispiel fiel nicht, weil es nicht genug Waffen zur Verteidigung gegeben hätte, es fiel aufgrund einer List, eines falschen Versprechens seitens der Roten. 10.000 Rote nahmen Moskau ein, wobei sich ihnen lediglich einige hundert Offizierskadetten und deren Ausbilder in den Weg stellten. Sogar jetzt noch war die Schlacht erbittert, und die Verluste waren hoch. Allerdings lebten zu dieser Zeit in der Stadt allein 30.000 Offiziere (pensionierte und aktive). Sie alle hatten ihre eigenen Waffen und Munition. Dazu kamen Zehntausende anderer Bürger, die bewaffnet waren. Die Sowjets (die Roten) versprachen ihnen, dass man sie in Ruhe lassen würde, wenn sie sich nicht einmischen würden. Sie hielten sich raus und wurden anschließend gebeten, zu kommen, um sich und ihre Waffen zu registrieren. Bei der Registrierung wurden sie dann auf der Stelle erschossen.

Natürlich, ein Rohling, Mörder und Lügner zu sein heißt nicht, dass man dumm ist, und die Roten lernten aus ihren Bürgerkriegserfahrungen. Zu den ersten Dingen, die sie taten, gehörte die Entwaffnung der Bevölkerung. Anschließend waren Massenunterdrückung, Massenverhaftungen, Massendeportationen, Massenmord und das Verhungernlassen großer Bevölkerungsteile eine leichte Sache für die Roten. Das Schlimmste, das sie befürchten mussten, war eine Mistgabel in den Bauch oder ein Messer in den Rücken oder gelegentlich Gegenwehr mit einem Jagdgewehr. Kein großes Problem für Soldaten.

Bis heute ist eine ganze Generation ohne Sowjetsystem erwachsen geworden, und dennoch verweigert man uns das traditionelle Grundrecht auf Selbstverteidigung. Warum? Man sagt uns, dass sofort jeder auf den anderen schießen würde und dass sich das Verbrechen überall ausbreiten würde… aber die Kriminellen sind immer noch bewaffnet und sie morden immer noch und allzu oft, besonders in den moskaufernen Regionen Russlands tragen diese Kriminellen die Uniformen der Polizei. Die Behauptung, dass jeder sofort anfangen würde, zu schießen, ist ebenfalls lächerlich, wenn man sich die Statistiken anschaut.

Während Präsident Putin Reformen durchdrückt, verspüren die lokalen Autoritäten, besonders in den Weiten unseres Hinterlandes, keine Notwendigkeit, so zu handeln, wie sich das im Interesse des Volkes gehören würde. Sie machen, was ihnen gefällt. Es ist eine Klasse von Tyrannen, die weiß, dass sie von einer relativ schlecht bewaffneten Bevölkerung absolut nichts zu befürchten hat. Das wiederum führt nicht zu Respekt, sondern zu absoluter Verachtung für die staatliche Autorität seitens der Bevölkerung.

Für jene von uns, die für ihre tradierten Rechte kämpfen, ist der zweite Zusatz zur amerikanischen Verfassung ein kleines Licht in einer Welt, die immer dunkler wird. Regierungen werden die Ausrede nutzen, sie würden versuchen, die Menschen vor Verrückten und Verbrechern zu schützen, aber in Wirklichkeit schützen sie ihre Macht und ihre Position.

In allen Fällen, in denen Waffen verboten werden, gehen Verbrechen mit Waffen weiter, und oft werden es sogar noch mehr. Wie alle Verrückten, seien es Verrückte mit Autos (New York, Chapel Hill), Schwertern (Japan), Messern (China) oder selbstgebauten Bomben (überall auf der Welt), kranke Leute schlagen eben zu. Sie verspritzen Säure (Pakistan, Großbritannien), sie werfen Molotow-Cocktails (Frankreich), sie greifen einfach an. Das Schlimme ist, man kann die Wahnsinnigen nicht mit Psychologie oder Gefängnis stoppen, oder indem man „mit ihnen redet“. Am besten schießt man ihnen eine Kugel in den Kopf. Darum sind sie ja wahnsinnig, weil sie nicht in der Lage sind, in der Realität zu leben oder sich selbst zu stoppen.

Der Vorwand, die Menschen würden sich gegenseitig erschießen, ist ebenfalls platt und dumm. So sagen unsere Politiker, unsere Gesellschaft sei voll von ungeeigneten Heranwachsenden, denen niemals vertraut werden kann. Wie aber soll man dann den Politikern oder der Polizei vertrauen können, wo doch auch sie einmal Heranwachsende waren und wo doch auch sie aus demselben kulturellen Umfeld kommen?

Nein, es geht um Macht, um die totale Macht über die Menschen. Es gibt ein großes Verlangen, schlecht über den Zaren zu reden, vor allem von Seiten der Kommunisten, die behaupten, er sei ein Tyrann gewesen, und dennoch, unter dem Zaren waren wir bewaffnet und unter den Fortschrittlichen wurden wir entwaffnet. Lasst euch nicht täuschen von dem Glauben, dass die Fortschrittlichen, die Linken, Waffen hassen. Oh nein, das tun sie nicht. Was sie hassen, das sind Waffen in den Händen jener, die nicht im Gleichschritt mit ihrer Ideologie marschieren. Sie hassen Waffen in den Händen derer, die selbständig denken können und die nicht ohne Gegenfrage gehorchen.

Also: Fallt nicht herein auf falsche Versprechungen. Löscht nicht das Licht, das man den Menschen gelassen hat, damit sie in der Lage sind, ihre Würde zu verteidigen.