Kapitel 5 – Taktik

Kapitel 5 - Taktik

Kapitel 5

Taktik

So etwas wie Anarchie gibt es nicht, es gibt nur Tyrannei.

Alle Kulturen lehren, wie nobel Autorität wäre. Alle geben sie vor, die Menschen gegenüber Feinden zu verteidigen, die uns schaden wollen. Der rote Faden, der sich durch jede Herrschaft in der Geschichte zieht, ist der universelle Feind der Anarchie.

Während einige Kulturen noch Rassismus, Wirtschaft, Terrorismus, Nationalismus und unzählige weitere Feinde der Mischung hinzugefügt haben, existiert Anarchie als Feind jeder Kultur.

Es gibt so etwas wie Anarchie nicht. Du wirst deinen Nachbar auch ohne Polizei nicht töten. Du bist nicht böse. Personen, die diese Art von Kontrolle und Gewalt gegenüber anderen wünschen, haben dir beigebracht, dass du nicht wert wärest, alleine über dich zu bestimmen. Sie haben dir beigebracht, dass du keine Intelligenz, keine Selbstkontrolle und keinen Wert hättest. Sie lehren, dass nur eine Regierung über dich bestimmen könnte. Das Wort Regierung bedeutet Tyrannei. Es existiert nur, um das Eigentum an dir zu begründen.

Du brauchst keine Regierung. Du bist ein Mensch und als solcher bist du unendlich wertvoll. Du und nur du alleine hast das Recht, deine Handlungen zu bestimmen, deine Worte und womit du dich beschäftigst. Jeder, der dich darin einschränken will, muss zunächst um deine Erlaubnis bitten. Alle, die das nicht tun, sind böse.

Anarchie ist eine Lüge. Dieser Begriff wurde von Tyrannen geschaffen, um dich zu täuschen. So etwas wie Anarchie gibt es nicht, es gibt nur Tyrannei.

Die Zeit des Adels

Von den frühesten Tagen der Menschheit an gab es diejenigen, die andere Menschen als Werkzeuge ansahen. Anstatt sich selbst Weisheit zu erarbeiten oder zu verstehen, wie grenzenloser Wohlstand zu erreichen ist, strebten sie nach der Bequemlichkeit von Diebstahl und Kontrolle. In primitiver Form waren dies Menschen, die ihre überlegene Körperkraft und die Androhung von Gewalt nutzten, um Menschen zu verängstigen. Ihre Forderungen waren stets einfach: Geld. Die stärkeren Männer lebten von der Arbeit der schwächeren.

Der Erfolg dieser Menschen kann an der modernen Kultur gemessen werden. Einige sind Schläger und Bestien, andere Barbaren und Banditen. Aufgrund ihres mäßigen Erfolgs und der endlosen Brutalität hielt das Böse die Menschen selten lange in Knechtschaft. Aufstände und Machtkämpfe waren an der Tagesordnung. Es war sehr schwierig für die Unterdrücker, ihre Macht über die Menschen aufrechtzuerhalten.

Im Laufe der Geschichte entwickelten bedeutend listigere Menschen die nötige Art von Kontrolle, um ihre Macht über die Menschen zu stabilisieren. Dieses Element ist die Kultur. Anstelle von Erpressung und Brutalität schufen sie Vorstellungen von der rechtmäßigen Herrschaft der Könige. Das Ziel war, die Menschen daran zu hindern, zu revoltieren, indem man ihnen beibrachte, dass Autorität rechtmäßig wäre. Dies ist das Ziel aller Kulturen.

Seit Tausenden von Jahren versklavt die Kultur die gesamte Menschheit unter dem Siegel von Häuptling, König und Kaiser. Alle Adelstitel wurden entwickelt, um das Bild der familiären Loyalität zu stärken. Menschen, die natürlicherweise respektvoll und loyal gegenüber ihren Familien waren, wurde beigebracht, dass der Königshof die bessere Familie wäre. Der König wurde in allen Kulturen stets als etwas zwischen einem Vater und einem Gott angesehen. Dieser Götzendienst an der Adelsfamilie ist der Grundstein jedes Königshauses.

Den Menschen wurde beigebracht, dass Gehorsam gegenüber dem Adel eine höhere Form der Wertschätzung ihrer Väter und Mütter wäre. Ziel der Kultur war es, das Verständnis der Menschen so zu verändern, dass sie glaubten, die Erpresser hätten einen rechtmäßigen Platz in ihrem Leben. Das Ergebnis war, dass die Menschen nur selten revoltierten.

Die Kultur der Monarchie lehrte die Menschen Konzepte wie Adel, Loyalität, Pflicht und Ehre. Alle diese Ideen sind Lügen; Sie alle wurden entworfen, um die Menschen zu lehren, dass ihr Wert geringer als der Wert des Königs wäre. Ohne den Schmuck der Kultur wäre er einfach ein Verbrecher, der Nahrung und Arbeit mit der Gewalt seines Schwertes stiehlt. Mit dieser Lüge ist er „seine Majestät“, der König.

Jede Kultur ist eine Lüge, die speziell entwickelt wurde, um die Mächtigen an der Macht zu halten.

Die Geschichte der Freiheit

Als die Zeit der Könige dem Ende zuging, begannen Kulturen zu zerfallen und die Freiheit wuchs. Der Zerfall der Monarchie wurde durch zwei sehr mächtige Angriffe auf den Adel herbeigeführt: Die Magna Charta und die Unabhängigkeitserklärung.

Jedes Mal, wenn Kulturen ins Wanken geraten, lernen die Menschen mehr über ihren eigenen Wert. Wenn Rebellion sich unter den Menschen mit erstaunlichem Mut ausbreitete, verloren Kulturen ihre Macht und die Leute waren plötzlich in der Lage zu erkennen, dass es keinen König gab, der Anspruch auf sie hätte. Sie begannen, einen kleinen Funken ihres eigenen Wertes zu erkennen.

Die Konstrukteure des Bösen verstanden, dass die Welt schließlich gelernt hatte, die Kultur der Monarchie zu durchschauen. In der erstaunlichen Geschwindigkeit nur weniger Generationen entwickelten sie die Kultur der Nationen, um die Kultur der Monarchie zu ersetzen.

Unter dem Dach der Zugehörigkeit zu einer Nation sind die Menschen mehr zu Sklaven der Grenzen geworden, als zu irgendeinem anderen Zeitpunkt in der Geschichte. Die Macht von „mein König“ wurde durch die kulturell überlegene Macht von „mein Land“ ersetzt. Nationen haben mehr Tod und Sklaverei verursacht, als jede nur vorstellbare Monarchie.

Die Geschichte der Freiheit zeigt, dass selbst als die Nationen stärker wurden, die Menschen die Lektionen über die Kultur der Monarchie verinnerlicht hatten. Der Ruf nach Freiheit wurde immer lauter, je mehr Menschen die Erde bevölkerten. Kulturen werden im Laufe der Zeit immer wieder durch den Ruf nach Freiheit zerstört und die Lehren und die Erkenntnisse über jede neue Taktik der Täuschung verbreiten sich über die ganze Welt.

Die Gewalt der Nationen nimmt in dem Maße zu, in dem die Schreie nach Freiheit lauter werden. Hunderte Millionen wurden ermordet und Milliarden Menschen wurden alleine in der jüngeren Geschichte versklavt; alle während der vergeblichen Versuche von bösen Menschen, an der Macht zu bleiben. Wenn die Imperien der Herrscher infrage gestellt werden, lassen sie Blut auf die Köpfe der Menschen regnen.

Die Geschichte der Freiheit zeigt, dass solche Gewalt nicht das Wachstum des Bösen bedeutet, sondern seinen Tod. Gewalt und die Durchsetzung von Gesetzen sind nur erforderlich, wenn die Kultur die Menschen nicht mehr ausreichend steuern kann.

Der Tod der Könige, der Wandel der Nationen, die Veränderungen der Kultur und die Gewalt der Regierungen sind Hinweise auf das Ende des Bösen. Autoritäten verschiedenster Art ringen nach Atem, während die Menschen überall auf der Welt lernen, das Böse für immer zu ersticken. In dieser Zeit, in der wir leben, ist der Krieg bereits gewonnen.

Uns bleibt nur, dem Bösen beim Sterben zuzusehen.

Nationen

Nationen sind typische Überbauten der Kultur, die sich für die Herrscher als äußerst effektiv erwiesen haben. Nationen nutzen Gemeinsamkeiten von Rasse, Sprache und Herkunft, um ein Besitzrecht an den Menschen vorzugaukeln. Ihre einzig gemeinsam genutzte List ist die Grenze.

Als sich die Kulturen der Monarchie auflösten, wurden Nationen geschaffen, um sie zu ersetzen. Die Herrscher suchten eine stabile Form der Erpressung, wie sie ihnen die Monarchien geboten hatten, mussten aber das zunehmende Verständnis umgehen, dass die Menschen über die Tyrannei der Monarchien erlangt hatten. Sie schufen einen neuen Feind, den sie „die anderen“ nannten, und eine neue Kultur mit dem Namen „wir“.

Nationen zogen Linien auf der ganzen Welt und verschluckten schließlich jeden Zentimeter des von Menschen bewohnbaren Landes. All jene, die innerhalb dieser Linien lebten, wurden zum Eigentum des Staates. Den Menschen wurde beigebracht, dass sie selbst – mithilfe von Demokratie, Kommunismus, Theokratie und Rasse – ihre Regierungen kontrollieren würden, Sie lernten, dass ihre Nation ihnen gehören würde. Das ist die Kultur des „wir“. Die Wahrheit ist allerdings, dass die Nationen die Menschen besitzen.

Die Nationen wurden geschaffen und Grenzen wurden gezogen, um Stabilität für Herrschaft zu schaffen. Während die Monarchien Stabilität schufen, indem sie die Menschen davon überzeugten, dass sie ihren Herrschern Treue schulden würden, gingen Nationen einen Schritt weiter und lehrten die Menschen, dass sie selbst die Autorität wären. Die Kulturen der Nationen täuschen die Menschen, um noch effektiver zu erpressen und zu kontrollieren.

Sobald du einer räuberischen Institution Glauben schenkst, macht sie dich zu ihrer Beute. Als Lamm verkleidet wird sie dich glauben machen, dass sie dich vor dem Chaos schützen könnte oder vor jedem anderem Feind, der ihr einfällt. Ihre Gesetze sprechen nicht von diesen Feinden; sie sprechen von dir, davon, wie viel Geld du der Institution schuldest und was du für deine Herrscher tun musst.

Regierungen sind Vertreter der Gewalt. Sobald du ihnen Macht verleihst, sobald du ihnen zugestehst, Menschen einzusperren und zu töten, werden sie zu Vertretern des Bösen. Böse Menschen, die Macht über dich wollen, werden Regierungen nicht bekämpfen. Alles, was das Böse will, ist Macht über dich. Der natürliche Platz des Bösen ist in der Regierung.

Es wurden viele Formen von Nationen geschaffen, alle mit Unterschieden bezüglich der Wirksamkeit ihrer Kontrolle. Ohne Ausnahme sind die stärksten Regierungen jene, die ihre Bürger am besten überzeugen können, dass sie selbst die Regierung wären. Alle anderen Formen zerstören sich schnell selbst. Deshalb sind die Demokratien die stärkste Form des Staates. Sie werden als letztes vorgestellt.

Kommunismus und Sozialismus

Sozialismus, Kommunismus und Wohlfahrtsstaaten haben unterschiedliche Anwendungen in der Geschichte; und doch sind sie alle genau gleich. Sie alle lehren die Menschen, dass sie nicht in der Lage wären, ausreichend zu produzieren, um ihr eigenes Überleben zu sichern. Sie verwenden die Feinde Gier und Elend als Begründung für die Erforderlichkeit eines Herrschers.

Der Kommunismus ist die zweiteffektivste Form des Bösen, die es je gegeben hat und es ist gleichzeitig die verheerendste überhaupt. Der Kommunismus lehrte, dass die Menschen eine gleichmäßige Verteilung der materiellen Güter benötigen würden, statt der Freiheit, Dinge zu erschaffen. Der Kommunismus verwendete die Lüge, die Menschen wären Teilhaber der Regierung, um Unterstützung für Sklavenarbeit und Soldatentum zu erhalten.

Jeder, der sich mit der Umsetzung des Kommunismus – oder ähnlicher Konstrukte – beschäftigt, sollte schnell das Böse darin erkennen können. Es ist nichts Falsches daran, sich innerhalb einer Gemeinschaft gegenseitig zu helfen. Es ist keine Sünde darin, etwas zu opfern und herzugeben. Aber wie bei allen Kulturen, waren diese Lehren Lügen. Es gibt keine Opfer im Kommunismus und Sozialismus und es gibt kein Geben. Diese Ideen wurden immer mit Gewalt erzwungen.

Sozialismus und Wohlfahrtsstaaten lehren, dass Menschen den Ertrag ihrer Arbeit nicht besitzen würden. Sie lenken die Menschen mit kulturellen Idealen von Pflichtbewusstsein und Brüderlichkeit ab. Ihre wahre Natur ist die der Gewalt. Im Sozialismus und dem Wohlfahrtsstaat ist nichts freiwillig. Alles wird unter Androhung von Gewalt durchgeführt. Wie alle Kulturen sind der Wohlfahrtsstaat und der Sozialismus böse.

Tyrannei hat ungleich mehr Leben zerstört, als Armut es sich nur erträumen könnte. In Zeiten der Armut steht den Menschen nur eines im Weg: die Regierung. Regierungen benutzen Gewalt, um die Freiheit einzuschränken und damit die Fähigkeit der Menschen, ihr Leben zu verbessern. Unter dem Vorwand, das Ende der Armut herbeizuführen, haben die Herrscher Zwang und Gewalt verwendet, um mehr Tod und Zerstörung zu schaffen, als jeder Sturm, jede Hungersnot und jede Dürre.

Es ist das Element der Gewalt, welches die Tyrannei aller sozialistischen Ideale offenbart. Ohne Gewalt wäre nichts Böses in ihnen. Mit Gewalt sind sie die gleichen, wie in jeder anderen Regierungsform. Sie bringen Unglück für die Menschheit.

Diktatoren

Ein Diktator ähnelt dem König einer Monarchie, wobei er stets die Kultur des Nationalismus betont.

In der Geschichte finden wir immer wieder die Überzeugung, dass Diktatoren und Könige nobel wären. Wann immer eine nationale Kultur stark war, wurden deren Führer als edel und gerecht empfunden. Josef Stalin und Adolf Hitler sind nur zwei Beispiele. Nach ihrem Tod waren die Menschen schockiert, als sie erfuhren, dass die Gräueltaten ihrer Nationen von ihnen geschaffen wurden. Es gibt zahlreiche Aussagen von Menschen, die glaubten, dass die Grausamkeiten in ihrem Leben ohne das Wissen der Führer geschehen wären. Nationalsozialisten empfanden den Terror in Europa als einen Verteidigungskrieg. Wo immer eine Kultur einen Herrscher unterstützt oder versucht, einen Herrscher einzusetzen, wirst du die Zerstörung der Freiheit finden. In jeder Kultur wurden die Menschen manipuliert zu glauben, dass Herrschaft etwas Gutes wäre. Selbst wenn sie die Tyrannei der Herrschaft in der Geschichte sehen, gelingt es ihnen nicht, diese in ihrer eigenen Kultur zu entdecken.

Die größten Fehler in der Geschichte geschahen durch Untätigkeit. Einen Menschen zu töten, weil er die Zerstörung der Freiheit befürwortet, klingt für Menschen aller Kulturen extrem. Kultur indoktriniert Menschen mit dieser Denkweise. Doch die Logik, die in der Idee liegt, Adolf Hitler, Mao Tse Tung und Wladimir Lenin zu töten, statt es ihnen zu ermöglichen, die Freiheit und das Leben von Milliarden Menschen zu zerstören, ist nicht von der Hand zu weisen. Die Idee, einen Diktator zu töten, bevor er Millionen andere ermorden kann, erscheint absurd, weil die Kulturen, die diese Herrscher beschützen, so geschaffen wurden. Und so gedeiht das Böse.

Frieden wird dann gefunden, wenn die Menschen für die Moral einstehen und die Kultur zurückweisen. Verteidige die Freiheit um jeden Preis und zu jeder Zeit, dann wird anstatt der Tyrannen der Friede die Welt regieren.

Erzwungene Moral

Kulturen lassen die Menschen gerne glauben, dass die Moral ordnungsgemäß durchgesetzt würde. Dies ist die ultimative Täuschung; eine mächtige Lüge.

Kulturen lehren, dass Moral und Vernunft ein und dasselbe wären. Die Kultur kann leicht Macht über Menschen erlangen, wenn diese glauben, dass etwas Dummes zu tun das gleiche wäre, wie etwas Böses zu tun.

Moral ist Freiheit. Unmoral ist die Zerstörung der Freiheit. Moral ist gut, Unmoral ist böse. Kultur möchte dich glauben machen, dass Moral eine Frage der persönlichen Einstellung wäre. Sie gibt vor, dass Leichtsinn das gleiche wäre wie Unmoral. Wenn die Menschen glauben, dass die Durchsetzung der Vernunft das gleiche wäre, wie die Verteidigung der Freiheit, können sie benutzt werden, um die Macht über das Volk dramatisch zu steigern.

Die Inquisition des Mittelalters verwendete die Ideen der Durchsetzung von Moral, um die Macht der römischen Kirche zu stärken. Sie schufen Gesetze und setzten diese mit Gewalt durch, um die kirchliche Herrschaft über das Leben der Menschen zu erzwingen. Es war kulturell akzeptiert, weil sie Moral durchsetzten, statt willkürliche Kontrolle auszuüben.

Das amerikanische Alkoholverbot wurde als eine Möglichkeit gepriesen, gegen die Kontrolle, die der Alkohol über die Menschen ausübt, anzugehen. Um diese Kontrolle zu bekämpfen, schuf die US-Regierung einen gewaltigen Polizeiapparat, der das Leben der Menschen kontrollierte. Diejenigen, die Menschen mit Gewalt zur Vernunft zwingen wollen, lehren, dass Menschen alleine nicht in der Lage wären, intelligente Verhaltensweisen zu erlernen. Die Kultur lehrt, dass Menschen nicht frei sein dürften, persönliche Fehler zu machen; sie lehrt, dass Menschen nicht würdig wären, ihr eigenes Leben zu leben. Ohne Freiheit ist Vernunft bedeutungslos.

Umweltschutz

Der Umweltschutz teilt die Ideale des Kommunismus. Er lehrt, dass die Gier der Feind wäre und dass diejenigen, die nach Geld streben, die Erde zerstören würden. Der Feind der Gier ist derselbe Feind, dessen sich der Kommunismus bedient. Es ist die gleiche Lüge. Beide lehren, dass sich freie Menschen ohne einen Herrscher selbst zerstören würden. Beide behaupten, dass sie notwendig wären, um Sicherheit zu gewährleisten.

Der Umweltschutz bringt ein neues Element in die alten Lügen des Bösen. Der Umweltschutz lehrt dich, dass der Schmutz unter deinen Füssen wertvoller wäre als du. Er lehrt dich, dass Herrschaft notwendig wäre, um sicherzustellen, dass du die Erde nicht kaputt machst. Wie bei allem Bösen, geht es in Wahrheit nur darum, dass du gehorchst. Welche Begründungen Menschen wählen, um zu folgen, ist für das Böse nicht von Belang.

Kultur lehrt, dass die einzige Sicherheit, die du im Leben finden kannst, in der Regierung läge. Nur sie kann dir Wasser, Luft und Essen gewährleisten. Die Stärke des Umweltschutzes liegt darin, dass er benutzt werden kann, um jeden Aspekt deines Lebens zu kontrollieren. Fortbewegung, Essen, Wohnen, Energie und Kommunikation; sie alle fallen unter dieses Dach der Regulierung und Kontrolle. Umweltschutz ist nur ein weiterer Vorwand, um die Sklaverei einzuführen.

Bürokratie

Es ist äußerst wichtig, zu erkennen, dass die Bürokratie nicht nur eine Unannehmlichkeit darstellt. Die Sklaverei der Bürokratie liegt in Gewalt und Zwang.

Denjenigen, die unter ihrer Macht stehen, wird beigebracht, über die Bürokratie als eine einfache Tatsache ihres Lebens hinwegzusehen. Die Wahrheit ist, dass die Bürokratie Leben nicht fördert oder verbessert, sondern erstickt. Die Kultur der Bürokratie ist in vielen Bereichen der Welt enorm stark. Bürokratie ist in der Lage, die Menschen zu überzeugen, dass sie frei wären, während sie einer Unmenge von Lizenzen, Gebühren, Berechtigungen, Erlaubnissen und Meldepflichten unterliegen. Die Nichtbefolgung führt zu Geldstrafen, zu Gefängnis oder hat den Tod zur Folge. Dies ist ihre Freiheit.

Bürokratie nützt in erster Linie denen, die durch sie ihr Geld verdienen. Dies sind Regierungs- und Verwaltungsangestellte.

Eine ihrer bevorzugten Taktiken bei der Schaffung neuer Regelungen ist das Stapeln von Gesetzen. Beispiele dafür sind die Helm- und die Sicherheitsgurt-Pflicht. Solche Verordnungen scheinen das Gute zu wollen, aber dem Bösen ist deine Sicherheit egal, es kümmert sich nur darum, dass du gezwungen wirst. Bürokraten benutzen bestehende Regelung als Begründung für neue Regelungen. Sie können Geld zur Zahlung der medizinischen Kosten für Trauma-Opfer erpressen und dann die Gesetze für Helm und Sicherheitsgurt-Pflicht damit begründen, dass sie ja die medizinischen Kosten tragen müssten. Die bürokratische Lösung für Probleme, die durch Gesetze geschaffen wurden, sind mehr Gesetze. Das offensichtliche Ziel der Bürokratie sind Gesetze an sich.

Terrorismus

Der Terrorismus hat nichts mit Amerika zu tun und auch nichts mit Religion.

Terrorismus folgt genau dem Muster der Tyrannei. Viele Länder der Erde sind dramatisch von der wachsenden Technologie beeinflusst. Wenn Nachrichten und Bilder der Freiheit in neue Bereiche der Welt dringen, beginnen die Menschen, die Tyrannei ihrer eigenen Kultur zu erkennen.

Wenn die Kultur langsam die Kontrolle über die Menschen verliert, steigern die Herrscher ihre Gewalt. Terrorismus ist der Versuch der Herrscher, die Menschen zu lehren, dass Freiheit Sittenlosigkeit und Korruption bedeuten würde. Terrorismus ist der Versuch der Herrscher, die Menschen zu lehren, dass Freiheit Anarchie wäre, dass Freiheit beängstigend wäre.

Terrorismus wurde im Laufe der Geschichte immer wieder verwendet, um die Bevölkerung zu zwingen, ihre Unabhängigkeit den Machthungrigen und denen ohne Gewissen zu übergeben. Der Terrorismus wird nur selten gegen diejenigen zur Anwendung gebracht, über die er Kontrolle zu erlangen versucht. Hitlers Terror gegen die Juden ist ein deutliches Beispiel für den Einsatz des Terrors, um Macht über das deutsche Volk zu gewinnen. Al-Qaida ist ein Beispiel für die Verwendung von Terrorismus gegen das amerikanische Volk, um Macht und Einfluss über islamische Völker zu erhalten.

Terrorismus ist ein Beweis für die Muster der Freiheit. Gerade weil tyrannische Staaten die Kontrolle verlieren, die sie so lange über ihre Völker hatten, ist der Terrorismus ein wachsendes Phänomen in der Welt. Das Böse hat Angst.

Rechte

So etwas wie Rechte gibt es nicht. Der Mensch ist von Natur aus frei.

Die Idee der Rechte wurde von Menschen erdacht, die die Menschen von Teilen der Last der Regierung befreien wollten, aber immer noch glaubten, dass Regierungen über den Menschen stehen würden.

Das Problem mit den Rechten ist, dass es sich um bestimmte eng abgegrenzte Erlaubnisse handelt, die Menschen von der Regierung gewährt bekommen. Nach Erteilung einer Erlaubnis kann die Regierung dennoch frei über dich verfügen. Selbst während sie Erlaubnisse erteilt, lehrt die Regierung die Menschen, dass sie weniger Wert wären als das Gesetz.

Die Wahrheit ist, dass du frei bist und es keinen Herrscher gibt, der einen Anspruch auf dich hat, niemals. Du bist von Natur aus frei. Dies ist der wahre Wert eines menschlichen Wesens.

Strafvollzug

Die Kultur lehrt, dass die Polizei die einzige Organisation wäre, die ein Recht darauf hat, Menschen zu verteidigen. Sie lehrt, dass Chaos die Folge wäre, wenn die Menschen in der Lage wären, sich selbst zu verteidigen.

Die Strafe dafür, dich selbst zu verteidigen, anstatt dich auf den Schutz der Polizei zu verlassen, ist in der Regel sehr schwer. Der Grund dafür liegt auf der Hand und er zeigt die ultimative Tyrannei des Gesetzes auf: Wenn du nicht hilflos bist, dann haben die Herrscher wenig Grund, Macht über dich auszuüben.

Es ist nicht die Absicht der Gesetzeshüter, deine Freiheit zu verteidigen, ihre Absicht ist, die Stabilität der Erpressungsmaschinerie zu gewährleisten. Gesetze sagen nicht „kein Mord, keine Vergewaltigung, kein Diebstahl“. Stattdessen füllen sie Bände über Bände und steuern minutiös jeden Aspekt deines Lebens und zerstören die Freiheit, wo immer sie auftaucht. Jede Behörde ist der Vollstrecker dieser Gesetze. Weder das Gesetz ist gerecht, noch sind es die Gesetzeshüter.

Es ist ein Fehler, einen Gesetzeshüter blind als edel und tapfer anzusehen. Gesetze wurden zur Kontrolle geschaffen und nicht, um zu schützen. Ein Polizist im Auftrag der Regierung glaubt vielleicht, dass das, was er tut, richtig wäre. Das ist genau das, was die Kultur will. Jeder einzelne von den Hunderten von Millionen Menschen, die durch die Hände der Regierungen gestorben sind, starb unter der Prämisse der Rechtmäßigkeit. Gesetz ist nicht Moral.

Gesetze, Regeln und Vorschriften sind alleine kaum eine Gefahr für die Menschen. Sie nehmen an, über dich zu herrschen und die Kultur verlangt, dass du ihnen gehorchst, doch sie würden schlussendlich ignoriert werden, wenn die Menschen sich ausprobieren und schließlich die Freiheit entdecken. Es ist die gewaltsame Durchsetzung der Gesetze, die das ultimative Böse in sich trägt. Die gewaltsame Durchsetzung ist der Kern des Gesetzes, da alle Gesetze durchgesetzt werden müssen, um die Menschen zu kontrollieren.

Respekt vor den Gesetzeshütern ist eine Einladung an die Tyrannei. Jede Kultur in der Geschichte der Erde hat die Menschen gelehrt, dass die Polizei gut und edel wäre. Mittelalterliche Ritter entschuldigten ihre Tyrannei, indem sie ihre Taten ritterlich nannten. Fanatische Kulturen entschuldigen sich, indem sie ihre Tyrannei Religion nennen. Egal welche Kultur du untersuchst, immer wirst du den Glauben finden, dass die Vollstrecker des Gesetzes gut wären.

Die wichtige Frage hat nichts mit der Aufrichtigkeit der Menschen zu tun, sondern mit der Frage, ob Gesetze aufrichtig sind.

Die Aufrichtigkeit der Beamten, die das Gesetz vollstrecken, anzunehmen, ist genau das, wozu Kulturen dich verführen sollen, denn sie entschuldigen die Natur des Gesetzes. Diese Sichtweise wurde in der Geschichte besonders von Diktatoren, Königen und Mafiabanden ausgenutzt. Welch besseren Ort gäbe es, um die kleinen und großen Gräueltaten zu verstecken, als in genau der Gruppe bewaffneter Männer, die das Gewaltmonopol innehaben und denen man mit Respekt begegnet muss?

Die Strafe für Ungehorsam gegenüber den Vollstreckern ist immer der Tod. Alle, die sich im Laufe der Geschichte in offener Rebellion gegen die bestehenden Herrscher gestellt haben, wurden getötet. Auch heute, selbst in sogenannten freien Staaten, werden Menschen für Rebellion getötet. Wenn sie dich nicht durch Einschüchterung dazu bewegen können, zu gehorchen, verwenden sie Drohungen. Wenn Drohungen nicht genug sind, werden sie dich entführen und inhaftieren. Wenn das fehlschlägt, werden sie dich ermorden. Welches Gesetz du gebrochen hast, ist irrelevant. Selbst eine kleine Verfehlung, wie überhöhte Geschwindigkeit – weigere dich, anzuhalten, leiste Widerstand, versuche zu fliehen oder wehre dich; es passiert regelmäßig. Die Strafe ist der Tod.

Der Preis der Regierung

Die härtesten Strafen des Gesetzes sind nicht für diejenigen vorgesehen, vor denen du beschützt werden solltest, sondern für diejenigen, die den Preis für den Schutz nicht bezahlen.

Der gesamte Zweck des Bösen ist, dich zu versklaven, deine Freiheit zu zerstören, um dich zu einem Werkzeug für jemanden anderen zu machen. So wie die Schläger der Mafia jene am heftigsten zusammenschlagen, die ihr Schutzgeld nicht bezahlt haben, benutzen die Regierungen der Welt ein System von Drohungen, Missbrauch, Einschüchterung, Inhaftierung und Tod, um zu gewährleisten, dass du deine Steuern bezahlst. Dies ist keine Randnotiz. Dies ist der genaue Zweck, zu dem Kulturen und Gesetze geschaffen wurden – um die Früchte deiner Arbeit dem Wohle deines Meisters zu opfern.

Fordert das Gesetz die Konkurrenz heraus, betitelt es sie als Kriminelle und Erpresser. Die Definition von Erpressung ist die Schaffung einer Bedrohung und das Erstellen eines Angebotes zum Schutz vor dieser Bedrohung. Eine solche Erpressung ist institutionalisierte Sklaverei. Die Mafia und die Regierungen arbeiten nach dem gleichen Muster. Die Geschichte zeigt uns, dass die Namen, die sie jeweils tragen, nur davon abhängen, wer der erfolgreichere Erpresser ist.

Zusammenfassung

Staaten erheben Anspruch auf Menschen, weil sie innerhalb imaginärer geografischer Linien geboren werden. Die Wahrheit ist, dass ein Staat einfach eine Gruppe von Menschen mit Waffen ist, die dich töten werden, wenn du ihnen nicht gehorchst. Grenzen und Landmassen haben nichts mit deinem Wert als menschliches Wesen zu tun. Grenzen wurden gezogen, um den Herrschern Stabilität zu gewährleisten, während sie Macht über dich ausüben.

„Wir“ ist das Wort, welches von der Kultur benutzt wird, um die Grenzen und Gesetze eines Landes zu legitimieren. Du bist verpflichtet, den Gesetzen der Nation unter Androhung der Todesstrafe zu gehorchen, weil du Teil des „wir“ innerhalb imaginärer geografischer Linien bist. Dies ist kein „wir“, dem du freiwillig beigetreten wärest. Dies ist kein „wir“, dem du entfliehen könntest. Dein Land, deine Familie und dein Besitz sind für dieses „wir“ nicht von Belang. In unserer Welt ist der einzige Weg, der Tyrannei des „wir“ zu entkommen, das „wir“ durch ein anderes zu ersetzen; angenommen „wir“ lassen es zu. Das Böse möchte dich glauben machen, dass du ein Untertan der Grenzen wärest. Das ist eine Lüge.

Nach Jahrtausenden der Könige, haben jene, die nicht königlich waren, aber nach Macht strebten, einen Weg gefunden, sie zu erlangen. Nationen erlaubten bösen Menschen, die Kontrolle über Kultur und Gesetze zu behalten; Autorität zu haben. Hitler nannte seine Version Nationalsozialismus. Wladimir Lenin nannte seine Version Kommunismus. Manche werden Imperien genannt, einige Gottesstaaten und einige Demokratien. Aber alle haben sie eines gemeinsam: die Vormacht des Staates. In den Nationen lehrt die Kultur, dass niemand über dem Gesetz stünde, und weil Nationen geografisch definiert sind, kann niemand dem Gesetz entkommen. Klarer ausgedrückt lehren Nationen, dass du weniger wert wärest als das Gesetz.

Die Definition des Bösen ist die Zerstörung der Freiheit. Wäre die Politik das, was sie vorgibt zu sein, wäre sie keine Regierung, sondern eine karitative Einrichtung. Doch weil du nicht freiwillig wählen kannst, stirbt die Freiheit und wer auch immer die Regierung kontrollieren kann, herrscht über dich.

Regierungen haben per Definition ein Monopol auf Gewalt. Diejenigen, die nach Macht über dich streben, werden die Regierung nicht bekämpfen. Warum sollten sie kämpfen, wenn das, was sie anstreben, Macht über dich ist? Die Institution, die böse Menschen aufbauen wollen, gibt es bereits. Es ist natürlich für das Böse, sich seinen Platz in der Regierung zu suchen. Die Geschichte zeigt uns, dass jede Nation, die jemals geschaffen wurde, als Instrument im Namen böser Menschen verwendet werden kann, verwendet worden ist und verwendet werden wird.

Das Böse strebt nach Macht. Dies ist eine unveränderliche Wahrheit. Je mehr Macht du einer Regierung verleihst, desto mehr Böses wirst du dort finden.

Advertisements