Die Trennung von Staat und Religion ist eine Illusion

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Die Herrscher übernahmen die Spiritualität der Menschen. Sie schufen Religionen, in dem sie das natürliche Empfinden der Menschen, Teil eines größeren Ganzen zu sein, pervertierten. Religionen sorgen im Gegensatz zur Spiritualität dafür, dass Menschen lenkbar sind. Die Herrscher konnten fortan dank der Religionen ihre Herrschaft als legitim deklarieren. So wie es in den Religionen einen unsichtbaren Gott außerhalb des Menschen gibt, so gibt es eben auch einen Herrscher, der seinen Herrschaftsanspruch über den blinden Gauben an seine angebliche Besonderheit erklären kann.

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Vor ein paar hundert Jahren, als es noch wenige Herrscher gab, waren diese ständig bedroht. Ein kleiner Aufstand konnte schon dazu führen, dass der König plötzlich keinen Kopf mehr hatte. Selbst wenn er genügend Schergen zu seinem Schutz und zur Ausbeutung seiner Untertanen unter Waffen hielt, konnte er sich nie sicher fühlen. Das Christentum brachte den Leuten die Gewaltlosigkeit gegenüber einem Herrscher bei. Es lehrte die Menschen, dass Gewalt niemals akzeptabel ist, es sein denn, sie geht von einem „besonderen“ Menschen, einem Herrscher aus. In dem Fall ist Gewalt gegenüber dem Volk, gegenüber dem einfachen Menschen, immer akzeptabel und soll sogar sein, damit der „Herrscher“ den Menschen die „richtigen“ Verhaltensweisen beibringt. Denn nur der Herrscher weiß natürlich, wie Menschen zu leben haben und Gewalt ist nötig, um den Menschen den Weg zu weisen. Gehorsam wurde den Menschen durch Folter und Mord beigebracht. Es wurde ihnen beigebracht, dass Gewalt niemals mit Gewalt bekämpft werden darf… außer natürlich, es handelt sich um ihre Gewalt…

Danach waren die Herrscher über lange Zeit sicher. Sie konnten dank des ihnen übertragenen Monopols Gewalt ausüben, wann immer es ihnen beliebte. Sie konnten die Ausbeutung und Versklavung vorantreiben und sich über hunderte von Jahren in Sicherheit wiegen. Erst als die Menschen sich weiter entwickelten und erneut das Prinzip eines Herrscher in Frage stellten und das Christentum als Schutzwall der Herrscher nicht mehr funktionierte, musste eine andere Religion herhalten und eine etwas andere Strategie entwickelt werden.

Jetzt, nachdem die Herrscher mehr und mehr global agieren, ist es wichtig, die Religion des Islam zu pervertieren. Die Anhänger dieses Glaubens sind geistig immer noch auf der Stufe, das Schwert in die Hand zu nehmen und für ihren Glauben und Herrscher in den Kampf zu ziehen. Also fluten jetzt zigtausende von Islamanhänger die Gesellschaft, um für ihren Herrn, den Herrscher, den Staat, in den Krieg zu ziehen und den Menschen im Auftrage des Staates erneut Gehorsam beizubringen. Ihre wichtigste Lektion ist dabei – wie immer – die Angst. Menschen müssen Angst haben um lenkbar zu sein.

Das wichtigste bei alledem ist, dass der eigentliche Strippenzieher immer im Hintergrund bleibt und der gefährlichste Aberglaube, der Gaube an den Staat, der Glaube daran, einen Herrscher zu benötigen, niemals offensichtlich wird. Dafür betreibt der Staat die Zerstörung der Gemeinschaften der Menschen. Dafür nimmt er in Kauf, dass überall in der Welt Menschen im Namen ihrer Religionen aufeinander einschlagen und sich massakrieren. Der Staat wird dir Schutz versprechen. Er wird dir anbieten, seine Hand über dich zu halten, wenn… ja, wenn du dich aufgibst, wenn du dich ihm unterordnest, wenn du gehorchst… wenn du die „richtigen“ Verhaltensweisen lernst und seine Obrigkeit unter allen Umständen akzeptierst. Aber natürlich nur dann…

Unterm Strich bedeutet dies: Trennung von Staat und Religion gibt es nicht. Es war und ist ein und dasselbe. Es gibt die Trennung von Spiritualität und Staat, weil diese Elemente einander tatsächlich ausschließen. Während ein religiöser Mensch jeden äußeren Herrscher dankbar anerkennt, der ihm etwas Sicherheit und Führung verspricht, erkennt ein spiritueller Mensch niemals einen Herrscher an.

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Der Sonnenaufgang für die Menschen in Deutschland aus der Versklavung des Staates

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Am 27. Mai 1832 kamen in der Pfalz etwa 30.000 freiheitsliebende Menschen aus allen Bevölkerungsschichten zu einer Kundgebung zusammen, die als „Hambacher Fest“ in die Geschichte einging. Es wurde „Fest“ genannt, da Versammlungen der Bürger, die geeignet waren, die Unfreiheit innerhalb des politischen Systems deutlich zu machen, verboten waren. Mit Fahnen der heutigen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold, nur umgekehrt von unten nach oben gelesen, zogen sie von Neustadt an der Weinstraße zum Hambacher Schloss. Ihre Hauptforderungen waren die nationale Einheit sowie grundrechtlich gesicherte Freiheits- und Bürgerrechte. Das Hambacher Fest gilt als die Geburtsstunde für Grund- und Menschenrechte auf deutschem Boden.

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Die drei Farben Schwarz-Rot-Gold tauchten erstmals im Zeitraum zwischen den Jahren 1815 und 1817 anlässlich der Gründung der Urburschenschaft an der Universität zu Jena auf. Die damals gemalten Bilder zeigen diese Farben in der obigen Reihenfolge – und nicht wie heute auf dem Kopf stehend. Die Farben können uns der Legende nach Folgendes vermitteln: Aus dunkler Sklaverei (Vergangenheit), durch blutigem Kampf (Gegenwart), in die goldene Zukunft (Zukunft).

Es gab damals schon Stimmen, die damals zum Aufstand gegen die Regierung aufriefen. Andere wiederum rieten zu Verhandlungen… doch die Bewegung wurde nach kurzer Zeit aufgelöst. Politisch hat sich bis heute nichts verändert. Die Rufe nach Freiheit waren damals genauso unerwünscht, wie heute. Deshalb wurde die Reihenfolge dieser Farben verboten. Da niemand mehr Schwarz-Rot-Gold tragen durfte, drehte man die Farben einfach um. Diese eigentlich falsche Reihenfolge wurde bezeichnender Weise zur Flagge der Weimarer Republik und schließlich der Besatzungsverwaltung BRD und der sowjetischen Besatzungsverwaltung DDR. Auch die zusammengelegte Besatzungsverwaltung von BRD und DDR verwendet seit 1990 diese auf den Kopf gestellte Fahne.

Der Dichter Heinrich Heine bemerkte damals dazu:

„Während den Tagen des Hambacher Festes hätte mit einiger Aussicht guten Erfolges die allgemeine Umwälzung in Deutschland erfolgen können. Jene Hambacher Tage waren der letzte Termin den die Göttin der Freiheit uns gewährte.“

Es wird heute auch nicht davor zurückgeschreckt, das Originalbild zu verändern und die Fahne andersherum darzustellen, um den Anschein zu erwecken, als würde Deutschland auf den damals geforderten Grundrechten nach Freiheit und Einheit aufbauen. Bei neutraler und nicht-indoktrinierter und nicht-manipulierter Betrachtung der heutigen umgedrehten Fahne würde jedem auffallen, dass das Schwarz über dem Rot und dem Gold liegt, es bedeckt hält und das Licht (Gold) verhindert. Rein energetisch gesehen zeigt die Fahne heute, wie es um Deutschland bestellt ist. Der ursprüngliche Gedanke von Freiheit liegt begraben unter der Herrschaft des Staates. Wenn du danach zu suchen beginnst, findest du das Blut vieler Generationen…

Manchmal wird argumentiert, dass die teilkolorierte Federzeichnung von Erhard Joseph Brenzinger aus dem Jahre 1832 eben „nur“ eine kolorierte Federzeichnung wäre und es auch andere Kolorierungen dieser Zeichnung gibt. Dennoch kann es schon angesichts der unterschiedlichen Wirkung auf den Betrachter nicht gleichgültig sein, wie die Farben Schwarz-Rot-Gold auf der Fahne angeordnet sind. Es ist deshalb interessant, sich die Aussagen zu vergegenwärtigen, die den Farben damals beigegeben wurden. So heißt es beispielsweise in einem Gedicht von Ferdinand Freiligrath (1810-1876):

„Pulver ist schwarz, Blut ist rot, Golden flackert die Flamme“.

König Friedrich Wilhelm IV von Preußen entschied 1848 ebenfalls, dass Schwarz-Rot-Gold die richtige Reihenfolge der deutschen Farben sei, wobei ihm das Motto in den Mund gelegt wurde:

 „Aus Nacht, durch Blut, zum Licht“.

Daraus entwickelte man später die Assoziation:

 „Schwarz die Vergangenheit, Rot der Kampf, Golden die Zukunft“.

Zu diesen Assoziationen passt aber die Farbanordnung mit Schwarz oben in einer Fahne nicht, denn kein  Mensch wird die Zukunft unter die Vergangenheit stellen, wenn er bestrebt ist, die Vergangenheit zu überwinden und sich zu entwickeln. Freiheitsstreben ist immer nach oben gerichtet, und Ziele, die man sich steckt, können mehr oder weniger hoch sein, aber sie sind immer höher als die Gegenwart. Deshalb wird auch niemand, der aus der Nacht kommend zum Licht strebt, das Licht unten suchen. Und schließlich ist auch eine Flamme immer nach oben gerichtet.

Von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der 1841 das heutige Deutschlandlied gedichtet hat, stammt auch das folgende Gedicht mit dem Titel  „Deutsche Farbenlehre“:

„Über unser’m Vaterlande ruht eine schwarze Nacht, und die eigne Schmach und Schande hat uns diese Nacht gebracht. Ach, wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?
Endlich kommt einmal der Morgen, freudig blicken wir empor: hinter Wolken lang verborgen bricht ein roter Strahl hervor. Ach, wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?
Und es ziehet durch die Lande überall ein goldenes Licht, dass die Nacht der Schmach und Schande und der Knechtschaft endlich bricht.  Ach, wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?“

(Quelle: Busch/Schernitzky: „Schwarz-Rot-Gold, die Farben der Bundesrepublik Deutschland“, Bollwerkverlag 1952)

Mit der heutigen, schwarz dominierten Fahne ist dieses Gedicht nicht in Einklang zu bringen, und die Frage muss erlaubt sein, wie ein Land sich unter eine Fahne stellen kann, in der Schwarz oben liegt. Sie stellt die Welt auf den Kopf und raubt der Zukunft jegliche Perspektive.

Anmerkung d. Verf.:
Für diejenigen, die meinen, dass das Bild der deutschen Fahne des Hambacherfestes, wo die Farben in umgekehrter Reihenfolge dargestellt werden, eine Fälschung wäre… Hier die Antwort des Lindenbaum Verlages, die zugeben, das Bild nachträglich verändert zu haben, damit es der heutigen Deutschlandfahne entspricht. Nach ihrer Aussage, ist das eine „gerechtfertigte künstlerische Anpassung“. Nach meiner Auffassung ist das eine Geschichtsfälschung!

Lindenbaum Verlag über die Deutsche Fahne und die umgekehrten Farben
Antwort des Lindenbaum Verlags: Sie nennen Manipulation „künstlerische Freiheit“.

Grenzen und die Freiheit

Mehr und mehr begehen einige Libertäre den Irrtum, den Begriff „Freiheit“ mit der Idee zu vermengen, dass es keine Grenzen geben würde. Aus ihrer Sicht gibt es keine Ländergrenzen, da Grenzen durch einen Staat gezogen worden sind. Aus ihrer Sicht sind Grenzen nur „Linien auf Papier und für niemanden bindend“. Doch treiben sie mit derlei Aussagen die Idee der Zerstörung der Identitäten der einzelnen Länder mit Nachdruck voran. In der Konsequenz kann man dann natürlich auch keine Grenzen mehr schließen, sondern muss einen ungehinderten Strom von Zuwanderern ins jeweilige Land zulassen. Aber halt, es gibt so etwas wie ein „jeweiliges Land“ ja gar nicht… Es gibt nur eine Landmasse, die allen gehört. Jeder kann hingehen wo er will. Kontrollen gibt es nicht, da es ja keine Grenzen gibt. Ein „Europa ohne Grenzen“… „Die Welt als ein großes Dorf“… Damit würden diese „Libertären“ im Europaparlament eine hervorragende Stellung unter Gleichgesinnten einnehmen können.

Wenn Zeitreisen möglich wären, würde man schnell erkennen, dass es schon in den ersten Siedlungen der Menschen (auch ohne jeden Herrscher) Grenzen gegeben hat. Man hätte sich „Zuwanderer“ sehr genau angeschaut und dann entschieden, ob man sie hereinlässt oder nicht. Sicher hätte es auch Gemeinschaften gegeben, wo jeder einfach so hätte reinspazieren können. Vielleicht gab es in diesen Siedlungen sogar Schilder auf denen irgendwas von „Refugees welcome“ stand… Das Problem ist, dass man keine Aufzeichnungen mehr von diesen sorglosen und naiven Gemeinschaften ohne Grenzen hat, weil sie untergegangen sind. Es braucht nur ein paar wenige zersetzende Elemente, um eine Zelle, einen Organismus, ein Dorf, eine Stadt oder ein Land, von innen heraus zu zerstören.

In jedem anderen Land ist der Mensch verbunden mit seinem Land. Der Schweizer ist stolz darauf, ein Schweizer zu sein, der Franzose stolz darauf, ein Franzose zu sein. Nur die Deutschen scheinen seit ein paar Generationen nicht mehr fähig, stolz auf ihr Land zu sein. Und damit ist natürlich nicht gemeint, stolz auf eine Regierung oder einen Staat zu sein, sondern auf die Werte, für die ein Land steht. Auf seine Sprache und seine Geschichte. Wer ein Interesse daran hat, die Verbindung der Menschen zu ihrem Land zu zerstören, sind die Politiker. Nur sie profitieren davon, wenn Menschen sich nicht mehr mit ihrem Land verbunden fühlen.

Um Menschen, die eine Gruppenzugehörigkeit empfinden und sich zusammenfinden, um für eine gemeinsame Sache zu kämpfen, schlecht zu machen, werden ganz bewusst Begriffe wie „Patriotismus“ und „Nationalist“ vermischt. Darüber hinaus wurden Verbindungen geschaffen es negativ zu besetzen, dass Menschen überhaupt Gruppenzugehörigkeit empfinden. Manchmal wird sogar argumentiert, dass Patrioten automatisch FÜR einen Staat wären. Doch Patrioten sind Menschen, die ihr Land lieben. Letztlich geht es um Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Wenn Menschen merken, dass ihre Gruppe bedroht wird, schließen Sie sich natürlicherweise zusammen, da ihr Überleben auch ganz grundlegend von dem Überleben der Gruppe abhängt. Wenn einige jetzt meinen, dass Patrioten für einen Staat sind, dann denken sie nach manipulierten Schemata. Eine Gruppe kann auch sehr groß sein, ohne jemanden, der über die Gruppe herrscht. Es dreht sich nicht um die Größe einer Gruppe, sondern darum, ob die Menschen innerhalb einer Gruppe frei sind. Staat bedeutet immer Herrschaft. Eine Gruppe bedeutet Schutz. Auch in einer herrschaftsfreien Gesellschaft wird es Gruppen geben, die verteidigt werden müssen, wenn sie bedroht werden.

Die kleinste Gruppe ist die Familie. Glaubt jemand tatsächlich, dass es etwas mit der Befürwortung des Staates zu tun hätte, wenn jemand seine Familie verteidigt? Was für ein Blödsinn! Der Staat hat ganz bewusst die Menschen dahingehend manipuliert, dass sie sich ihm gegenüber solidarisch fühlen sollen, dass sie ihn schützen sollen – und zwar vor allem anderen. Dazu hat er den natürlich vorhandenen Wunsch, zu einer Gruppe zu gehören, missbraucht. Wie übrigens auch alles andere von ihm verdreht wurde. Wenn ich meine Familie oder mein Land liebe, hat das zuallererst mit Zugehörigkeit zu „meiner“ Gruppe zu tun und nichts mit einer Befürwortung des Staates und schon gar nichts mit der Idee einen Herrscher zu brauchen.

Auch wenn vielleicht viele Menschen dieser Indoktrination auf den Leim gegangen sind und jetzt denken, dass sie einen Staat bräuchten, um ihre Identität zu schützen. DIES IST EINE LÜGE!

Einer der größten Erfolge der Herrscher ist, den Begriff „Patriotismus“ negativ zu besetzen. Patriotismus ist die Identifikation mit einem Land, mit seinen Gepflogenheiten, seinen Werten, seiner Sprache und seiner Geschichte. Patriotismus ist nicht Nationalismus! Patriotismus hilft Menschen zusammenzuhalten und sich zugehörig zu fühlen. Nationalismus hingegen ist engstirnig und ausgrenzend. Wer meint, sein Land sei besser, als alle anderen Länder, ist nicht Patriot, sondern Nationalist. Wenn jemand sein Land liebt, es wertschätzt und vor der Zerstörung seiner Werte warnt, ist kein Nationalist, sondern Patriot. Nationalismus führt zu Kriegen und zu Zerstörung. Patriotismus schützt vor negativer Einflussnahme und bewahrt Werte.

Gruppen wird es immer geben. Menschen schließen sich natürlicherweise zu Gruppen zusammen, um sich zu schützen, aber einen Staat wird es zwangsläufig nicht mehr lange geben, da immer mehr Menschen erkennen, dass die über sie ausgeübte Herrschaft ihr Überleben bedroht. Herrschaft loszuwerden oder sich von Herrschaft zu befreien ist ein evolutionärer Prozess. Der Staat (Herrschaft) wird untergehen. Es ist nur eine Frage der Zeit.

„Wir durchfahren verzaubertes Terrain“, sagt sie, während sie von der köstlichen Schokolade trank. „Ein magisches Land, bevölkert von Menschen auf dem Kriegspfad.“
„Wer soll auf dem Kriegspfad sein?“ fragte ich und versuchte nicht allzu überheblich zu klingen.
„Die Yaqui von Sonora“, erwiderte sie und wartete schweigend auf meine Reaktion. „Ich bewundere die Yaqui dafür, dass sie sich in permanentem Kriegszustand befinden“, fuhr sie fort. „Zunächst waren es die Spanier und bis 1934 dann die Mexikaner, die die Schläue und Erbarmungslosigkeit der Yaqui zu spüren bekamen.“
„Ich habe für kriegerische Menschen nichts übrig“, erklärte ich. Um mich für meinen streitlustigen Tonfall zu entschuldigen, fügte ich gleich darauf hinzu, dass ich aus einer deutschen, durch die Kriegswirren getrennten Familie stamme.
„Dein Fall liegt anders“, behauptete sie. „Ihr habt nicht für die Freiheit gekämpft“.
„Augenblick“, protestierte ich. „Gerade weil wir für die Freiheit gekämpft haben, verabscheue ich den Krieg so nachdrücklich.“
„Wir reden von zwei verschiedenen Formen des Krieges“, beharrte sie.
„Krieg ist Krieg“, warf ich ein.
„Deine Art Krieg“, fuhr sie fort, ohne auf meinen Einwand einzugehen, „findet zwischen zwei Brüdern statt, die beide herrschen wollen und um die Vormacht kämpfen.
“Sie lehnte sich zu mir und fügte in dringlichem Flüsterton hinzu: „Der Krieg von dem ich spreche, ist der zwischen einem Sklaven und seinem Herrn, der Menschen als sein Eigentum betrachtet. Erkennst du den Unterschied?“

(aus dem Buch „Traumwache“ von Florinda Donner-Grau)

Es gibt also einen wesentlichen Unterschied zwischen „ihrem“ und „unserem“ Krieg. Ihr Krieg ist ein „Bruderkrieg“, ein Kampf um Herrschaft, um Macht, um Positionen… wohingegen unser/mein „Krieg“ ein Freiheitskrieg ist, ein Befreiungskrieg, in dem es sich nicht um Macht dreht, nicht um Profilierung oder um Führung… sondern um Freiheit. Dieser Unterschied ist aber den meisten nicht klar. Aus deren Perspektive scheint beides einfach Krieg zu sein. Ein Land hat nichts mit einem Staat zu tun. Ein Land ist eher von Staat befallen wie von einer Krankheit. Unser Land – Deutschland – ist wie jedes andere Land an der Seuche Staat erkrankt.

Joachim Fernau sagt dazu in seinem Buch „Halleluja“

Menschen, die sich den Luxus leisten, auch heute noch nachzudenken, sind alle zu der Erkenntnis gekommen, das „Staat“ keine Form ist, die die Natur verlangt, sondern eine „Erfindung“, etwas Künstliches, was vielleicht einmal Bündnisaufgaben hatte (Recht, Fürsorge, Schutz), aber längst ein selbstherrlicher, allmächtiger Homunkulus geworden ist.
Carl Burkhardt hat den Staat ein „schönes, aber unheimliches, dem Einzelnen innerlich fremdes Ungeheuer“ bezeichnet. Meinecke sprach ihm einen höheren Sinn völlig ab.
Solange ich zurückdenken kann ist auch für mich der Staat immer ein fremdes Ungeheuer gewesen. Politik, Hunger, Politik, Krieg, Inflation, Vertreibung, Politik, Krieg, Verrohung, Verarmung, verlorene Jahre, gestohlene Jugend – der Staat hat mich nie gekannt, nie angesehen; ich habe ihn nur kennengelernt, wenn er wie ein von der Sauftour heimkehrender Vater mich entdeckte und prügelte…
Nach dem Krieg las ich Rousseau und Locke. Ich erfuhr, dass sie den Staat einen „Vertrag“ nannten und die Entstehung eines Staates auf „freiwillige, vertragsmäßige Unterwerfung des Bürgers unter eine StaatsGEWALT“ zurückführten… Der Staat hat heute als Institution die Welt erobert. Die Erdoberfläche ist mittlerweile mit „Staat“ wie mit einer Flechte überzogen! Wo ist noch kein Staat? Ein Mensch kann staatenlos sein… ohne Rechte… aber wo er auch hingeht, soweit ihn die Füsse tragen, ist Staat. Mit welchem Recht? Als der Staat sich ein Territorium zugelegt hat und sich damit identifizierte, als sich seine Macht verselbstständigte, hatte er seine Unschuld verloren. Ich weiß, im heutigen Leben scheint es nicht mehr ohne Staat zu gehen…, aber das ändert nichts daran, das wir erbärmliche Wichte sind!

Wenn wir also aufhören wollen, erbärmliche Wichte zu sein, sollten wir anfangen den Feind dort zu erkennen, wo er ist. Der Feind sind nicht Gruppierungen wie Pegida, die sich patriotisch für ihr Land und gegen die massenhafte Einwanderung stellen, sondern in jedem Falle der Staat, der es immer wieder geschickt versteht, den Geist der Menschen zu verwirren.

Glaubt ihr im ernst, dass die derzeitige Situation durch Aussitzen oder mies-machen anderer Bewegungen noch zum Guten gewendet werden kann? Glaubt ihr im ernst, dass dadurch, dass immer mehr Menschen, nicht mehr zur Wahl gehen, die Politiker aufhören werden zu herrschen? Meint ihr nicht, dass es ihnen mittlerweile völlig egal ist, ob sie von 20% der Wahlschafe noch gewählt werden oder ob es demnächst vielleicht nur noch 10% sind? Zur Not wählen die sich auch selbst. Wir sind sowieso nur noch um ein Haar von der Diktatur entfernt.

Du hast noch nie in der Demokratie Freiheit erfahren. Der Unterschied zur Diktatur wird nur der sein, dass in Kürze die rosaroten Wolken verschwunden sein werden. Die Libertären streiten sich um „Grenzen auf“ oder „Grenzen zu“ und um die Frage, ob es so etwas wie Deutschland überhaupt gibt…, während die Politiker die Vernichtung unserer Heimat und des letzten Quäntchens Freiheit vorantreiben.

„Libertarismus“ ist nur ein Wort und wird allzu oft nur als Aushängeschild verwendet. Die schlimmsten davon sind wohl die, die meinen, alles verstanden zu haben und andere mit ihrer Weisheit beglücken wollen und dann Menschen verurteilen, die einen Weg in Richtung Freiheit gehen, der mit ihrem bzw. ihrer Sicht nicht deckungsgleich ist. Da werden gleich mal ganze Gruppen von Menschen über einen Kamm geschoren und verurteilt. Was die Ängste dieser Menschen sind, wo sie mit der staatlich verordneten Doktrin nicht klar kommen und was Ihr persönlicher Umgang mit ihren Fesseln ist, spielt dann keine Rolle. Wenn man nur einen Hammer hat, sieht natürlich alles aus wie ein Nagel. Anstatt zusammen zu stehen und die freiheitlichen Aspekte zu sehen, die wir alle miteinander teilen, wird verurteilt. Dieser großkotzige Auftritt verschreckt die Menschen und führt dazu, dass viele sich gar nicht trauen, sich mit dem Libertarismus zu beschäftigen. Was sehr schade ist, denn jeder Mensch, der Aspekte der Freiheit in sich gefunden hat, kann im Libertarismus eine gedankliche Heimat finden. Aber nicht jeder, der das Schild Libertarismus vor sich her trägt, ist ein freiheitlicher Mensch.

JEDE Bestrebung eines Menschen sich von Herrschaft zu befreien, verdient Anerkennung und darf nicht hochnäsig als falsch abgeurteilt werden. Manche Menschen sind wie Kinder auf dem Weg in die Freiheit. Ihre Schritte mögen ungelenk sein, aber sie verdienen dennoch unsere Anerkennung und unser Lob, da sie sonst den Mut verlieren. In dieser Zeit ist es viel wichtiger zusammen zu halten, als sich in kleinlichen Diskussionen darüber zu ergehen, wer denn nun den Libertarismus besser verstanden hat. Das ist mir zuwider! Auch wenn viele das nicht so sehen; Wege in Richtung Freiheit sind nicht gerade. Kein Weg ist das. Dennoch gehen alle Wege der Menschen in diese Richtung. Die Natur des Menschen ist Freiheit.

Ein Überleben ohne Grenzen ist nicht möglich

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Wir Menschen sind wie alle Organismen energieverarbeitende Strukturen. Die Umwandlung von Energie in entropiereiche „Abfallprodukte“ ist das Merkmal von Leben, welches schließlich, wenn die Abfallprodukte nicht mehr schnell genug abgebaut werden können, auch zum Versagen der Funktion dieses Systems führt, sprich zu seinem Tod. Energieverarbeitende Systeme werden in der Systemtheorie als „dissipative“ Strukturen bezeichnet.

Innerhalb gesunder „offener“ Systeme, zum Beispiel auf zellularer Ebene, werden diese entropiereichen Abfallprodukte durch eine Membran nach außen abgeführt. Diese Membran ist so etwas wie eine den jeweiligen Organismus umschließende Haut. Gleichzeitig erfüllt diese Membran eine zweite wesentliche Funktion, nämlich die Regelung der Aufnahme von Energie, also von „Nahrung“. Jeder Organismus muss Nahrung von außen aufnehmen, diese in Energie umwandeln und die entstehenden entropiereichen Abfallprodukte nach außen abführen. Um diese Funktion zu gewährleisten ist diese Membran nicht einfach „offen“ oder „durchlässig“, sondern „halbdurchlässig“. Man bezeichnet die Funktion dieser Membran als „semipermeabel“. Jeder Mensch besteht aus einer Vielzahl von Zellen, die in einem „offenen“ Austausch miteinander stehen. Umso mehr Austausch, umso mehr „Kommunikation“ innerhalb dissipativer Strukturen, umso mehr Qualität besitzt dieser Organismus, welche sich in geregeltem Wachstum, „positiver“ Entwicklung (im Sinne von besserer Anbindung an andere interne und externe dissipative Strukturen) und reibungsloser Funktion (im Sinne der Energieverarbeitung und des Abtransportes entropiereicher Abfallprodukte) ausdrückt.

Auf der anderen Seite sorgt die semipermeable Haut ähnlich einer Grenze für eine überlebenswichtige Abgrenzung der einen Zelle zum Außen. Dabei spielt es keine Rolle von was für einem Außen wir hier reden. Ein Außen ist immer außerhalb einer Zelle, befindet sich immer hinter der Grenze und die Zelle muss sehr sorgsam mit dem Mechanismus umgehen, auszuwählen, für was sie sich öffnet und für was nicht. Auf allen Ebenen innerhalb von Systemen, von Teilen und Unterteilen ist dieses Verhalten beobachtbar und von daher symmetrisch. Wenn wir diese Ebene die Mikroebene nennen, so finden wir genau dieselben Mechanismen auch auf der Makroebene vor.

Wenn ich die Wichtigkeit einer „Grenze“ auf der Mikroebene anerkenne, dann muss ich sie ebenso auf der Makroebene anerkennen. Auf irgendeiner Ebene das Vorhandensein und die Wichtigkeit einer Grenze zu leugnen ist schlichtweg Dummheit. Aussagen wie „Grenzen sind Linien auf Papier und für niemanden bindend“ ignorieren die Tatsache, dass eine Grenze überlebenswichtig ist. Natürlich auch für ein Land. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob sich die Grenze über die Zeit verändert hat. Sprich die Ausdehnung einer Grenze hat für die Wichtigkeit des Vorhandenseins einer Grenze keinerlei Relevanz. Die Grenze als solche ist das Wichtige für das Überleben der innerhalb dieser Struktur lebenden Organismen.

Eine Stadt ist genauso eine „dissipative Struktur“, wie das große „Zellgebilde“ Land. Eine Stadt benötigt Energie, die durch Umwandlungsprozesse aus von außen aufgenommenen Elementen hergestellt werden muss. Die entstehenden Abfallprodukte müssen entsorgt werden, da ansonsten die Entropie zunimmt und schließlich das Leben in dieser Stadt bedroht ist. Darüber hinaus muss sorgfältig darauf geachtet werden, welche Untereinheiten in diese Stadt „aufgenommen“ werden, da einmal in die Stadt aufgenommene Untereinheiten auch das System bedrohen können. Falls der Abbau „giftiger“ d.h. von vornherein entropiereicher Stoffe nicht schnell genug bewerkstelligt werden kann, ist das Überleben des gesamten Systems gefährdet. Genau dieser Mechanismus muss ebenso auf der Ebene eines Landes gewährleistet sein. Das hat überhaupt nichts mit der Anerkennung eines Staates als Herrschaftssystem zu tun. Es ist einfach eine zentrale Funktion des Überlebens von Organismen in der aus ihr gebildeten Strukturen. Wenn die Funktion der Semipermeabilität außer Kraft gesetzt wird, ist das Überleben einer Struktur in höchster Gefahr.

Die unkontrollierte Flutung einer Struktur unter Ignoranz der Wichtigkeit einer Grenze und sorgfältiger Auswahl der von außen eingelassenen Elemente, führt unweigerlich zum Tod einer Struktur. Es ist nur eine Frage der Zeit.

Wie entsteht Eigentum?

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Wenn ich ein Stückchen Land mit meiner Hände Arbeit mit mir verbunden habe, so ist es fortan mein Land. Wenn ich den Boden vorbereitet und dort Samen ausgebracht habe, die mir und meiner Familie Früchte schenken, dann bestimme ich, mit wem ich diese Früchte teile. Niemand kann kommen und plötzlich von mir verlangen, dass ich meine Früchte herzugeben hätte, weil meine Früchte „allen gehören“ würden oder weil andere ein „Recht“ auf meine Früchte hätten. Ich und nur ich allein bestimme, mit wem ich meine Früchte teile, denn nur ich bin verantwortlich für mein Handeln. Wer das nicht begreift und versucht mir meine Früchte gewaltsam zu nehmen, greift mich direkt an und bedroht mein und das Überleben meiner Lieben. Ich werde meine Früchte und das Land, auf dem sie gewachsen sind, unter allen Umständen verteidigen.

Wenn ich mir ein Haus gebaut habe mit meiner Hände Arbeit, so ist es mein Haus. Es steht auf einem Grund, den ich bereitet habe und auf dem ich und meine Familie fortan leben wollen. Es ist mein Haus, auch wenn ich es nicht alleine bauen konnte und mir andere beim Bau meines Hauses geholfen haben. Diese habe ich entweder entlohnt, was direkt aus meiner eigenen Arbeit erfolgte, die ich an anderer Stelle geleistet habe oder es waren Freunde von mir, denen ich an anderer Stelle genauso geholfen habe. Wenn dieses Haus fertig ist, so hat es eine Tür und diese stellt eine Grenze dar. Ich und nur ich alleine bestimme, wer durch diese Tür in mein Haus kommt. Ich und nur ich alleine bestimme, wer in meinem Haus an meinem Tisch sitzen wird und mit wem ich die Früchte teile, die ich mit meiner eigenen Hände Arbeit angepflanzt und geerntet habe.

Wenn ich Kinder habe, die ich zusammen mit meiner Frau auf meinem Grund und Boden in meinem Haus groß gezogen habe und ich entscheide mich, ihnen dieses Haus nach meinem Tod zu überlassen, so ist es fortan ihr Haus. Es sind meine Kinder, es ist mein Haus und es steht auf einem Grund, den ich mit meiner Hände Arbeit vorbereitet habe, damit es meiner Familie zu einer Heimat wird. Wenn mein Kind sich dazu entscheidet dieses Angebot anzunehmen, so ist es fortan sein Haus, welches auf seinem Grund und Boden steht. Er und nur er allein bestimmt, wer durch die Tür dieses Hauses tritt und wer an seinem Tisch Platz nimmt und mit wem er die Früchte teilen will, die er mit seiner Hände Arbeit angepflanzt hat.

Wenn mir selbst als Sohn ein solches Haus überantwortet wurde, dann ist es mein Haus, auch wenn mein Vater es gebaut hat und vielleicht schon dessen Vater und vielleicht schon dessen Vater zuvor. Es ist mein Haus, weil es mir von meinem Vater zur Pflege überantwortet wurde, damit es mir und meiner Familie als Heimat dient. Wenn ich mich dazu entscheide dieses Geschenk anzunehmen, ist es fortan mein Haus, weil es meiner Familie schon seit Generationen gehört hat.

Seit Generationen haben Hände meiner Familie an diesem Haus gebaut. Sie haben es verändert. Etwas angebaut und auch mal etwas abgerissen. Mal hatte es ein Zimmer, mal waren es zwei oder drei… Die Größe dieses Hauses hat sich über die Zeit verändert. Dies hatte vielleicht mit der finanziellen Situation meiner Vorväter und mit deren Verhandlungen zu tun. Auch vielleicht mit deren Verpflichtungen, die sich aus anderen Verträgen ergeben haben. Vielleicht gab es auch Streitigkeiten, die mit Veränderungen an diesem Haus beigelegt wurden. Mit all diesen Absprachen, Veränderungen und Umbauten habe ich nichts zu tun. Es war alleine die Sache meiner Vorväter und die haben sich so entschieden, wie sie es getan haben. Wenn ich jetzt dieses Haus überantwortet bekomme, so bin ich froh über den Zustand des Hauses wie er jetzt ist. Es spielt für mich keine Rolle, welche Größe das Haus vorher hatte. Jetzt hat das Haus drei Zimmer! Das ist mein Grundstock auf dem ich aufbaue.

Wenn jetzt jemand kommt und sagt, dies ist nicht dein Haus, weil Häuser grundsätzlich niemandem gehören, weil der Grund auf dem es steht grundsätzlich niemandem gehört und weil der Grund sich über die Jahre immer wieder verändert hat, dann greift dieser Jemand direkt in mein Eigentum ein und bedroht mich und meine Familie, weil mein Haus auf meinem Grund das Überleben meiner Familie sichert. Ich werde mein Haus unter allen Umständen verteidigen. Sein Argument, das ich die Pflicht hätte mein Haus zu öffnen, weil es allen gehören würde, hat für mich keinerlei Relevanz. Auch wenn mein Vater es gebaut hat oder dessen Vater zuvor… es gehört mir und ich und nur ich alleine bestimme, wer es betritt.

Wenn ich mich mit anderen Menschen in einer Gemeinschaft zusammenfinde, kann ich mich dazu entschließen, diese Gemeinschaft als die meine anzuerkennen und das Wohl dieser Menschen fortan auch mit zu meiner Verantwortung zu machen. Schließlich machen andere Menschen dieser Gemeinschaft mein Wohl und das meiner Familie auch zu ihrer Verantwortung. Ich achte deren Eigentum, sie achten mein Eigentum und gemeinsam verteidigen wir unser aller Eigentum. Wenn jetzt jemand kommt und den Grund verlangt auf dem unsere Häuser stehen oder verlangen in unsere Häuser gelassen zu werden, so verteidigen wir alle gemeinsam unsere Häuser gegen diese Eindringlinge, denn wir und nur wir entscheiden darüber, wer in unserem Haus Einlass findet und wer nicht.

Wenn viele Generationen einer Gemeinschaft zusammenleben, so entstehen gemeinsame Gewohnheiten. Die Sprache verändert sich, die Gebräuche verändern sich. Die Gemeinschaft entwickelt eine Identität. Vielleicht beschließen diese Menschen der Gemeinschaft und dem Grund und Boden zusammen mit den Häusern einen Namen zu geben. Sie und nur sie alleine entscheiden darüber, wer in die Grenzen ihrer Gemeinschaft Einlass findet. Wenn diese Grenzen von außen bedroht werden, werden diese Menschen gemeinsam diese Grenzen unter allen Umständen verteidigen.

All das hat nichts mit Staat zu tun. In einem Staat gibt es Herrscher und Sklaven. Gibt es Personen, die meinen mehr Rechte zu haben, als andere. All das gibt es in Gemeinschaften nicht. Eine Gemeinschaft setzt sich aus gleichwertigen Menschen zusammen. Wenn aus einer Gemeinschaft, weil die Menschen innerhalb einer Gemeinschaft nicht aufgepasst haben und/oder sie mit Zwang und Gewalt unter eine Herrschaft gebracht wurden, ein Staat entsteht, so ändert es nichts an der ursprünglichen Gemeinschaft. Zu behaupten, dass WEIL jetzt ein Staat existiert, die Gemeinschaft kein Recht mehr auf Eigentum hätte, ist infam. Zu behaupten, dass WEIL es einen Staat gibt, es keine Grenzen mehr geben würde – auch keine mehr zu deinem Grund und Boden und zu deinem Haus – ist infam. Zu behaupten, dass WEIL seit Generationen der Staat wütet, du jetzt kein Recht mehr auf das Erbe deiner Väter und Vorväter hättest, ist infam.

Ich bin Deutscher. Ich bin in diesem Land geboren. Mein Vater hat geholfen es aufzubauen. Dessen Vater hat es getan. Seit vielen Generationen ist meine Familie mit diesem Land verbunden. Zu behaupten, es gäbe Deutschland nicht, ist infam. Es ist mein Land. Das Land gehört mir und ich werde es verteidigen. Und ich hoffe, dass sich Menschen meiner ursprünglichen Gemeinschaft zu mir gesellen und wir gemeinsam unser Land und unser Erbe verteidigen.

Wir bestimmen, wer in unser Haus kommt und wen wir an unseren Tisch lassen und mit wem wir die Früchte unsere Arbeit teilen.

Deutschland verlassen?

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Vielleicht sollte man wirklich in Betracht ziehen, Deutschland zu verlassen. Im Grunde hasse ich diese Vorstellung. Deutschland ist meine Heimat! Es ist ein gutes Land. Mein Vater hat dieses Land zusammen mit meinen Vorvätern aufgebaut. Ich bin Deutscher. Und ich bin stolz darauf! Es gibt keinen Grund sich zu verstecken.

Die Geschichte der Deutschen zeugt von guten Taten, heldenhaftem Mut und aufrechter Gesinnung. Aber Deutschland ist schwer an der Seuche Staat erkrankt. Diese Krankheit schleppt Deutschland wie auch andere Länder schon viel zu lange mit sich herum. Hochgefährliche Psychopathen spielen sich zusammen mit dummen willfährigen Gefolgsleuten als Herrscher auf und unterdrücken die Menschen. Es wird zunehmend unerträglich!

Leider sind auch sehr viele Deutsche mit dieser Krankheit angesteckt, folgen diesen Kreaturen blind wie Schafe und bespitzeln und verraten sogar ihre Brüder und Schwestern. Der Faschismus ist neu erwacht. Der „Sozialstaat“ war das neue Lügengebilde der vergangenen Tage, gepaart mit der angeblichen Volksherrschaft „Demokratie“, die Herrschaft nur geschickt verbirgt und Brüder und Schwestern zu Mittätern der Unterdrückung und Kontrolle macht. Der Ausblick in die nahe Zukunft, lässt Fürchterliches erahnen. Also doch Deutschland verlassen? Warum hierbleiben, wenn man weißt, dass es hier demnächst zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen wird? Bürgerkriegsähnlich, weil ein Bürgerkrieg sich normalerweise gegen die Herrscher richtet. Die Herrscher haben es aber geschickt eingefädelt, dass Menschen untereinander Krieg führen werden. Die einen werden ihren heiligen Krieg ausfechten und die anderen um ihr nacktes Überleben kämpfen. Die Herrscher können sich derweil zurücklehnen und beobachten, wie sich viele ihrer Probleme von selbst auflösen.

Doch wohin? Das frühere erste Ziel der Auswanderer auf der Suche nach „Freiheit“ – Amerika – kommt längst nicht mehr in Frage. Die Idee man könnte sich dort in der Wildnis verstecken ist zwar geografisch möglich, aber nur für sehr wenige tatsächlich machbar. Amerika ist der Polizeistaat Nummer 1, der ohne mit der Wimper zu zucken, seine eigene Bevölkerung ermordet. Dies hat er mehr als einmal bewiesen. Sicher, das tun andere Staaten auch, doch bei weitem nicht so offen und selbstverständlich, wie es in Amerika der Fall ist. Angrenzende Länder wie Kanada, sind auch nur was für echte Aussteiger, da ein „freies Leben“ dort ebenfalls nur in der Wildnis möglich ist. Wo also gibt es noch Freiheit? Was bedeutet Freiheit eigentlich?

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Roland Baader beschreibt Freiheit als das Recht in Ruhe gelassen zu werden. Ja… ich will in Ruhe gelassen werden. Ich will keine Witzfiguren, die mir vorschreiben, was ich sagen darf und was nicht. Ich will nicht mit vorgehaltener Waffe gezwungen werden, ein Teil meines Geldes einem gefräßigen Ungeheuer zu geben. Ich will nicht, dass die Herrscher sich davon die Taschen vollstopfen und Kriege und Unruhen in der Welt anzetteln. ICH WILL IN RUHE GELASSEN WERDEN! Doch wo geht das? Wo lässt man mich in Ruhe? Ist dieser Wunsch nicht mittlerweile unerfüllbar? Ich befürchte es…

Warum also ein Land verlassen, welches ich liebe und irgendwo anders hingehen, wo ich das, was ich wirklich will, auch nicht finde? Sicher gibt es Länder, die in Teilen ein freieres Leben versprechen. In Teilen! Und es ist ein Versprechen! Wie oft wurden die bereits gebrochen?

Heute scheint vielleicht am ehesten der Osten attraktiv. Ungarn vielleicht? Eine wunderbare Sprache, herrliche Natur und mit Orban einem der wenigen noch verbliebenen Politiker, der sich gegen die Übermacht der Idiotie stellt. Doch ich werde dort ein Fremder sein. Russland? Ja vielleicht ist es eine gute Idee, den Russen schon mal entgegen zu gehen. Wenn ich dann da bin, sind sie vermutlich hier und bombardieren die sie bedrohenden NATO Stationen. Russland ist riesig. Auch dort könnte man in der Wildnis verschwinden. Aber ich bin keine Zwanzig mehr. Ich will mich weder von Beeren ernähren noch mich gegen Bären wehren. Ich will einfach in Ruhe gelassen werden! Ich kenne viele Russen. Meist Deutsch-Russen, die es in Russland auch nicht leicht hatten. Es sind gute Menschen und sie leben hier… in Deutschland. Sie haben mir viel von ihrer damaligen Heimat erzählt, die ihnen so übel mitgespielt hat, dass sie das Land verlassen haben. Vielleicht muss ich einfach noch warten, bis es hier so übel wird? Wie übel muss es werden, dass es übel genug ist, zu gehen?

Ich will nicht gehen. Außerdem bin ich kein Feigling. Ich werde dieses Land nicht im Stich lassen. Ich werde es nicht der Krankheit überlassen, die es befallen hat. Es ist mein Land! Ich werde dafür kämpfen. Ich kämpfe gegen jeden, der es wagt, mich und meine Lieben daran zu hindern, ein freies Leben zu leben. Ich will in Ruhe gelassen werden. Ich will, dass meine Familie in Ruhe gelassen wird. Ich werde um dieses einzige Menschenrecht kämpfen! Umso mehr Unterdrückung, umso mehr Aufstand wird es geben. Umso mehr uns die Sprache verboten wird, umso lauter wird unser Rufen sein. Gewalt wird mit Gegengewalt beantwortet werden. Natürlich darfst du dich verteidigen, wenn dir deine Freiheit oder die Freiheit deiner Lieben genommen werden soll.

Ayn Rand hat gesagt:

„Alle Gründe, die Einleitung von körperlicher Gewalt zu etwas Bösem zu machen, machen die verteidigende Abwehr von Gewalt zu einem moralischen Gebot.“

Freiheitliche Menschen, die sich zur Wehr setzen, wenn sie bedroht werden? Vielleicht gar welche, die aufstehen, wenn es sich darum dreht, ein Land gegen einen inneren oder äußeren Feind zu verteidigen? Gegen einen Feind, der die Freiheit der Menschen bedroht? Gegen einen Unterdrücker? Einen Sklaventreiber? Einen Räuber, Vergewaltiger und Mörder?

Aber natürlich! Ich werde aufstehen. Ich BIN schon aufgestanden.

Und mit jedem neuen Versuch mich zu unterdrücken, mir meine Freiheit zu nehmen, werde ich mehr aufstehen. Ich werde weder schweigen, noch werde ich mich ergeben. Ich sterbe lieber, als das ich auf den Knien vor den Herrschern herumkrieche.

Ich bin ein freiheitlicher Mensch. Ich bin ein friedlicher Mensch. Doch ich werde mich zur Wehr setzen und dem Ansturm der Feinde die Stirn bieten. Ich werde Deutschland nicht verlassen. Ich werde hierbleiben und kämpfen, wie es mein Vater und meine Vorväter getan haben.

„Wenn ein friedliebendes Volk von einem kriegslustigen Gegner angegriffen wird, dann muß es sich zur Wehr setzen und alles tun, den Ansturm der Feinde abzuwehren. Wenn in einem solchen Kriege von denen, die um ihre Freiheit und um ihr Leben kämpfen, Heldentaten vollbracht werden, so sind sie lobenswert, und mit Recht preist man die Mannhaftigkeit und Tapferkeit solcher Kämpfer. Hier sind Kühnheit, Unerschrockenheit, Todesverachtung lobenswert, weil sie im Dienste eines guten Zweckes stehen. Aber man hat den Fehler begangen, diese soldatischen Tugenden als absolute Tugenden hinzustellen… Doch in Wahrheit gibt es nichts, was an und für sich gut oder böse ist; Gut und Böse werden menschliche Handlungen immer nur durch den Zweck, dem sie dienen, und die Folgen, die sie nach sich ziehen.“

Ludwig von Mises

Ein Brief an die Menschen Deutschlands und Europas

Gepostet am Aktualisiert am

13.09.2015

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Wir befinden uns in einem Vorkriegszustand.

Dieses Land ist am Ende, mit all seinen Politikern, die uns jeden Tag aufs Neue belügen, mit all den Beamten, die nur Befehle ausführen, mit all den Menschen, die die Schnauze gestrichen voll haben von der Heuchelei, der täglichen Gewalt durch den Staat und dem immer wiederkehrenden Wechsel von Messias und Satan, der Rettung und der fortschreitenden Verschlechterung der Verhältnisse. Unserer Verhältnisse!

Die Zeit ist gekommen, sich gegen das Unrecht, die Ausbeutung zu wehren und sich gegen all jene zu erheben, die uns an einer unsichtbaren Kette gefangen halten. Wir müssen in diesem Land leben, aber wenn wir das tun, dann tun wir das nach unseren Regeln.
Die Regeln, die uns die Politiker in Form von Gesetzen, Beschlüssen oder Notfallplänen vorsetzen, binden uns nicht. Wir müssen uns nicht daran halten, wenn wir ihrem Handeln nicht zustimmen. Jeder Einzelne muss auf sich und seine eigenen moralischen Ansichten vertrauen und wir müssen gemeinsam als Gruppe, bestehend aus Gemeinden und Städten, Familien und Dörfern, unsere eigenen Regeln festlegen, nach denen wir uns richten und an die wir uns halten wollen.
Wir sind souverän! Wir können nicht versklavt werden, wenn wir es nicht zulassen. Wir sind keine Sklaven! Wir sind freie Menschen! Und wir sind bereit,  für unsere Überzeugungen die Waffe in die Hand zu nehmen und zu sterben, wenn es sein muss. Niemand muss auf seinen Knien leben, wenn er bereit ist, erhobenen Hauptes für seine Überzeugungen zu sterben.
Wir müssen aufhören, die Lügen, die uns aus Berlin und Brüssel aufgetischt werden, immer und immer wieder zu schlucken! Wir brauchen diese Lügen nicht und wir merken an jedem einzelnen Tag, dass etwas nicht stimmt, dass Unrecht geschieht, wohin wir nur sehen und dass jemand eine Macht über uns ausübt, die wir als freie Menschen nicht dulden können und dürfen.

Dieses Zeitalter ist vom Masochismus geprägt, ohne, dass es der Einzelne merkt. Aber die deutsche Bevölkerung leidet, sie leidet an alten Wunden, die immer aufs Neue aufgerissen werden, sie leidet an den frischen Wunden, die ihr stetig durch Seitenhiebe zugefügt werden und sie leidet an der Angst vor neuen Wunden, neuen Verletzungen, gegen die sie sich nicht wehren kann und wohl auch nicht will. Das Volk, das Pack ist allem schutzlos ausgeliefert und hofft immer noch gutgläubig auf die Hilfe seines eigenen Peinigers, des Staates.

Ich sage euch: Wehrt euch! Wehrt euch gegen die Vereinnahmung. Das ist unsere einzige Chance, noch glimpflich aus dieser Situation zu entkommen.

Seid bereit Widerstand zu leisten! Zeigt euch wehrhaft! Redet mit einer Stimme, hört auf, den Mächtigen in die Arme zu spielen, indem ihr euch in Grabenkämpfe flüchtet. Konzentriert euch auf den Feind und der steht nicht neben euch! Er steht über euch, er steht mit seinem ganzen Gewicht auf euren Schultern und peitscht euch aus, wenn ihr nicht spurt und nicht so handelt, wie er es von euch verlangt!

Die Zeit des Kampfes scheint näher gekommen, ein Krieg wird sich – wenn es so weiter geht – bald nicht mehr vermeiden lassen. Offen ist noch, wer gegen wen kämpft: Bekämpfen wir uns weiter untereinander oder streifen wir unsere Ketten ab und erheben uns gegen unsere Peiniger? Es ist eure Entscheidung. Und ihr werdet es auch sein, die die Konsequenzen zu tragen haben.

Kämpft, flieht, tut, was auch immer ihr als richtig erachtet, aber ich bitte euch, seht nicht länger zu, wie wir in den Abgrund getrieben werden!

Seht nicht weiter zu, wie sie uns vernichten.

von 150901-BN

Unsere „Neue Weltordnung“ wurde schon vor Jahren so festgelegt

Kurzmitteilung Gepostet am Aktualisiert am

Ich beginne zu vermuten dass die Ignoranz nur vordergruendig als der Grund dafuer erscheint warum die Information von Fakten, von Wahrheit, machtlos bleibt.

Es muss ein psychisches Problem sein. Die gehirngewaschene Psyche blockiert die Hereinnahme von abweichender Information.
Fuer den Gehirngewaschenen spielt Realitaet keine Rolle, er ist nicht mehr faehig Realitaet wahrzunehmen.

Wir muessen Wege finden, diese Psyche der heutigen Deutschen, die an Propaganda-induziertem Irresein leidet, aufzubrechen. Das ist nicht einfach, aber wir muessen es versuchen.