Das Ende des Bösen

Auch du kannst ein Freier unter Freien sein!

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Noch nie gab es mehr Sklaven als in der heutigen Zeit.

Du gehörst dazu. Jeden Monat lässt du dich berauben für deren Waffengeschäfte, Machtspiele, ihre Agendas und Völkermorde.

Das ist auch der Grund, warum ihr für die Eliten nur „Menschentiere“ seid; ihr seid denen nichts Wert, ihr seid eine leere Hülle, die nur dazu da ist, Frohndienst zu leisten. Ihr seid nichts wert, sondern habt nur einen Nutzwert. Euren Schmerz sollt ihr durch Konsum wegspülen, damit ihr auch das Letzte, was euch bleibt, abgebt.

Ihr seid Schuldgeldsklaven

Und die Eliten eure heimlichen Herrscher. Das Schuldgeldsystem und der Staat sind eure Ketten. Ihr seid nichts anderes als staatsgläubige, dumme Trottel.
Und damit ihr den Unfug auch schön weiter macht, spielt man euch mit der Demokratie und deren Parteien und Systemen (-ismen) gegeneinander aus. Ihr sitzt eingepfercht wie Schafe im Stall und kloppt euch wegen derer Politik und Lügen, anstatt euch gegenseitig in Ruhe zu lassen.
Wenn ihr keine verblendeten hirnamputierten Religioten seid, dann seid ihr zumindest nichts anderes als staatsgläubige dumme Trottel. Staatsgläubige. Das ist genauso dämlich.
Glaubst du an den Staat, dann glaubst du an deinen Gott. Zwischen dir und einem religiösen Extremist gibt es keinen Unterschied.

Und mich lasst ihr auch in Kettenlegen, weil es euch nicht passt, dass ich frei sein will. Ich will keiner von euch sein. Ihr verachtet mich, weil ich das Schauspiel mit dem Schuldgeldsystem durchschaue und diesen Mist nicht mehr mitmache; weil ich hinter dem Zaun stehe und nicht eingepfercht bin wie ihr. Ihr denkt, ihr seid was besseres, weil ihr Konformisten seid – gesetzestreue, staatsgläubige Religioten und ich ein Freidenker.

Das Schuldgeldsystem ist nur möglich, weil es einen Staat gibt und dieser es uns im Namen der Hochfinanz aufzwingt. Und weil ihr dummen Menschenviecher das mitmacht und nicht hinterfragt. Zu faul seid, was daran zu ändern. Dabei wäre es doch so einfach – man müsste zum Beispiel nur den Schuldenstaat abschaffen, und damit den Eliten die selbstgegebene Legitimation entreißen, euch weiter einzupferchen, auszunutzen, einzuschüchtern, auszurauben und auszuweiden.

Ohne Staaten, also in einem tatsächlich freien System mit freiem Markt (Vertragsfreiheit + Eigentum) gäbe es kein Schuldgeldsystem mehr. Weil dir kein Geld aufgezwungen werden kann. Es setzte sich das „beste“ Geld durch, genau wie bei jedem anderen Produkt, das frei auf den Markt kommt. Und das würde mit Sicherheit kein inflationäres Schuldgeld sein. Es würde die Macht der Konzerne und Eliten einbrechen. Benutzt du nicht mehr deren Schuldgeld, sinkt dein Nutzwert auf null, einfach nur, weil du ihren Quatsch nicht mehr mitmachst. Ab da verfolgen sie dich – du bist zum Abschuss freigegeben.

Sie verkaufen dir das Herrschaftssystem als alternativlos, und Freiheit wäre zu gefährlich für dich: Wer würde denn dann die Straßen bauen? Wer das Gemeinwohl organisieren? Wie könntest du dummes Schaf dich denn selbst um dich und die Gemeinde sorgen?

Wenn du glaubst das Schuldgeldsystem habe irgend etwas mit Kapitalismus zu tun, dann bist du einer von den vielen Sozialisten-Minions im Deckmantel der Demokratie, die schön das nachplappern, was ihnen der Staat in 10-15 Jahren Zwangs-Staatslehre über den bösen Kapitalismus und freien Menschen beigebracht hat.

Du Staatgläubiger, du Staazi!

Wenn du glaubst, ohne Staat wären wir nichts als hoffnungslose Urwaldaffen, dann hast du keinen eigenen Charakter, keine Kultur, kein Menschenvertrauen, keine Nächstenliebe, kein Herz und keinen Verstand. Dort wo ein fühlendes und selbstständiges Wesen sein sollte, sitzt ein gehirngewaschener Roboter.

Ich will leben, ich will frei sein. Wenn du schon so ein Staazi bist, dann lass wenigstens mich mit deinem Staazi-Scheiß in Ruhe. Ohne Schuldgeld, ohne Hundemarken und Nutzvieh-Papiere inkl. Erzeugererklärung. Ohne euch Staazi-Roboter-Sklaven geht es mir und meinem Umfeld besser. Ja, ohne euch Sklaven lebt man glücklicher, denn man spürt das Leben, muss es sich selbst gestalten.

Manchmal kann ich die Eliten sogar richtig gut verstehen, wenn sie euch verachten und nur als deren Nutzvieh sehen – so dumm seid ihr.

Ich bin keiner von deiner Art.

Ich bin ein freier Mensch. Der Staazi nennt mich einen Dissidenten. Weil du damit nicht viel anfangen kannst, gebe ich dir eine neue Schublade, in die du mich stecken darfst: Ich bin ein Libertarist. So darfst du mich ab jetzt nennen.

Denn ich trage das Zeichen der Freiheit auf meinem Herzen.

Heute bin ich noch allein, aber bald bin ich einer von vielen. Immer mehr trauen sich durch den löchrigen Weidenzaun zu entkommen und sie gehen auf unsere Seite. Die seelenlosen Hüllen füllen sie mit Eigensinn und ihrem Streben nach Glück.

Dann sind wir viele Libertaristen, und ich, der Freiherr, bin endlich ein Freier unter Freien.

Die Schöpfung

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Yggdrasil

Yggdrasil – Der Weltenbaum

Es gibt Prinzip und Prozess. Und jeder Prozess folgt dem ihm zugrunde liegenden Prinzip.

„Eru war da, der Eine, der in Arda Ilúvatar heißt; und er schuf erstens die Ainur, die Heiligen, Sprößlinge seiner Gedanken; und sie waren bei ihm, bevor irgend andres erschaffen war. Und er sprach zu ihnen, sie Melodien lehrend, und sie sangen vor ihm, und er war froh. Lange aber sangen sie nur jeder für sich allein oder zu wenigen, während die andren lauschten, denn ein jeder verstand von Ilúvatars Gedanken nur jenen, aus dem er selber stammte, und nur langsam lernten sie auch ihre Brüder verstehen. Doch indem sie hörten, verstanden sie besser, und es wuchsen Einklang und Harmonie. Und es geschah, daß Ilúvatar die Ainur alle zusammenrief und sie eine gewaltige Melodie lehrte, die größere und herrlichere Dinge auftat, als er ihnen je gezeigt hatte; und der Glanz ihres Anfangs und die Pracht ihres Endes verwirrten die Ainur, so daß sie sich vor Ilúvatar verneigten und still waren. Da sagte Ilúvatar zu ihnen: »Aus dem Thema, das ich euch gewiesen, machet nun in Harmonie gemeinsam eine Große Musik. Und weil ich euch mit der unverlöschlichen Flamme angefacht habe, so zeiget eure Kräfte und führet mir dies Thema aus, ein jeder nach seiner Art und Kunst, wie’s ihm beliebt. Ich aber will sitzen und lauschen und froh sein, daß durch euch solche Schönheit zum Liede erwacht.« Da begannen die Stimmen der Ainur zu erschallen wie Harfen und Lauten, Flöten und Posaunen, Geigen und Orgeln, und sie machten aus Ilúvatars Thema eine große Musik; und ein Klang stieg auf von endlos ineinander spielenden Melodien, harmonisch verwoben, und verlor sich in die Höhen und Tiefen jenseits allen Gehörs, und die Räume, wo Ilúvatar wohnt, quollen über, und die Musik und ihr Echo hallten hinaus in die Leere, und sie war nicht mehr leer. Nie wieder haben seither die Ainur eine Musik gleich dieser gespielt, doch heißt es, eine noch schönere solle vor Ilúvatar nach dem Ende aller Tage erklingen, von den Chören der Ainur und der Kinder Ilúvatars. Dann werden die Themen Ilúvatars rechtens gespielt werden und das Sein erlangen in dem Augenblick, da sie erklingen, denn alle werden dann ganz verstanden haben, welches für ihr Teil Ilúvatars Absicht ist, und jeder wird wissen, was jeder weiß, und Ilúvatar wird ihren Gedanken das geheime Feuer geben, und er wird sein Wohlgefallen haben.

Jetzt aber saß Ilúvatar und lauschte, und lange schien es ihm, daß es gut sei, denn die Musik war ohne Fehl. Wie aber das Thema weiterging, kam es Melkor in den Sinn, Töne einzuflechten, die er selbst erdacht hatte und die nicht zu Ilúvatars Thema stimmten, denn er strebte nach mehr Glanz und Macht für die ihm zugewiesene Stimme. Melkor waren unter den Ainur die reichsten Gaben an Macht und Wissen verliehen, und an allen Gaben seiner Brüder hatte er teil. Oft war er allein in die Räume der Leere gegangen, um die Unverlöschliche Flamme zu suchen, denn heiß war sein Verlangen, Dinge in die Welt zu setzen, die sein eigen wären, und es schien ihm, daß Ilúvatar sich nicht um die Leere kümmerte; er aber war es nicht zufrieden, daß sie leer war. Doch er fand nicht das Feuer, denn es ist bei Ilúvatar. Als er aber allein war, hatte er begonnen, eigne Gedanken zu denken, andre als seine Brüder. Manche von diesen Gedanken flocht er nun in sein Lied, und Mißklang wuchs um ihn auf, und viele, die nahe bei ihm sangen, wurden unmutig; ihre Gedanken verwirrten sich, und ihr Gesang stockte; manche aber begannen sich auf ihn einzustimmen und von ihrem ersten Gedanken abzuweichen. Nun breitete sich Melkors Mißklang noch weiter aus, und die Melodien, die man zuvor gehört, scheiterten in einem Meer wirrer Töne. Ilúvatar aber saß und lauschte, bis daß es schien, ein Sturm dunkler Wasser tobe um seinen Thron, die in endlosem, unversöhnlichem Haß einander bekriegten. Da stand Ilúvatar auf, und die Ainur sahen, daß er lächelte. Und er hob die linke Hand, und ein neues Thema kam auf inmitten des Sturms, ähnlich dem ersten und doch anders, und es gewann Kraft und war von neuer Schönheit.

Doch die Mißtöne Melkors bäumten sich auf und widerstritten ihm, und abermals, heftiger als zuvor, führten die Töne Krieg, bis daß viele der Ainur sich fürchteten und nicht mehr sangen, und Melkor hatte die Oberhand. Abermals stand Ilúvatar auf, und die Ainur sahen, daß seine Miene streng war, und er hob die rechte Hand, und siehe, ein drittes Thema erwuchs aus der Wirrnis, und es war anders als die ersten. Denn zuerst schien es leis und sanft, nur ein Wellenspiel milder Laute in zarten Melodien, doch war es nicht zu übertönen und kam zu Kraft und Würde. Und so schien es nun, als ob zwei Lieder zu gleicher Zeit vor dem Thron Ilúvatars erklängen, und sie waren ganz Uneins. Das erste war tief und weit und schön, doch langsam und im Ton eines unermeßlichen Leides, aus dem seine Schönheit entsprang. Das andere hatte nun für sein Teil zu einer Einheit gefunden, doch war es schrill und leer und wiederholte sich endlos; und es hatte nicht viel Harmonie, sondern eine lärmende Einstimmigkeit, wie wenn viele Trompeten zwischen wenigen Tönen wechseln. Und es war bemüht, das andre Lied mit der Gewalt seiner Stimme zu ersticken, doch schien es, daß seine leuchtendsten Töne von dem andren Lied ergriffen und in dessen feierlicher Melodie mitgeführt wurden. Inmitten dieses Kampfes, der Ilúvatars Hallen erschütterte, so daß ein Beben in die Räume nie gebrochenen Schweigens hinauslief, stand Ilúvatar ein drittes Mal auf, und sein Antlitz war furchtbar zu schauen. Dann hob er beide Hände, und mit einem Akkord, der tiefer war als der Abgrund, höher als das Firmament und durchdringend wie das Licht aus dem Auge Ilúvatars, endete die Musik.

Da sprach Ilúvatar, und er sagte: »Mächtig sind die Ainur, und am mächtigsten unter ihnen Melkor; daß er’s aber wisse, er und alle Ainur, daß ich Ilúvatar bin, will ich euch jene Dinge zeigen, die ihr gesungen, und möget ihr sehen, was ihr getan. Und du, Melkor, sollst sehen, kein Thema kann gespielt werden, das nicht in mir seinen tiefsten Grund hätte, noch kann das Lied einer ändern, mir zum Trotz. Denn wer dies unternimmt, nur als mein Werkzeug wird er sich erweisen, um Herrlicheres zu schaffen, von dem er selbst nichts geahnt.«

Da fürchteten sich die Ainur, und sie verstanden noch nicht die Worte, die sie vernommen hatten; und Melkor war von Scham erfüllt, aus der geheimer Zorn wuchs. Ilúvatar aber erhob sich in Herrlichkeit, und er schritt fort von den lichten Gefilden, die er für die Ainur geschaffen hatte, und die Ainur folgten ihm. Als sie aber in die Leere gekommen waren, da sagte Ilúvatar zu ihnen: »Sehet, dies ist euer Lied!« Und er zeigte ihnen ein Gesicht und gab ihnen zu sehen, was sie zuvor nur gehört hatten; und sie sahen eine neue Welt, und sie wölbte sich in der Leere und wurde von der Leere getragen, doch war sie nicht gleich ihr. Und als sie sahen und staunten, da tat diese Welt ihre Geschichte vor ihnen auf, und sie schien zu leben und zu wachsen.

Und nachdem die Ainur eine Weile geschaut hatten und schwiegen, da sagte Ilúvatar abermals: »Sehet nun eure Musik! Dies ist euer Gesang, und ein jeder von euch soll hier eingeschlossen finden, in dem Plan, den ich euch vor Augen führe, wovon immer ihn dünken mag, er selbst habe es ersonnen oder hinzugetan. Und du, Melkor, wirst all die heimlichen Gedanken deines Geistes entdecken, und wirst erkennen, nur ein Teil des Ganzen sind sie und ihm Untertan


Aus dem Buch: „Das Silmarillion“ von J.R.R. Tolkien

Freiheit ist mehr als nur ein Wort

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Wir sind freie, souveräne Menschen. Wir alle sind freie, souveräne Menschen. Und wir sind Teil einer Gemeinschaft. Wir von der Freiheitswelle nehmen diese Aspekte sehr ernst. Wir sind Visionäre. Wir stellen uns eine Zukunft vor, die aus der Vergangenheit kommend, die Gegenwart anerkennt und darauf aufbauend eine Zukunft gestaltet. Wir Menschen sind schöpferische Wesen. Absolut in der Lage einer Vision von Freiheit zu folgen, die seit Anbeginn der Zeit als Same in uns allen wohnt. Wir verleugnen weder die Vergangenheit, noch verneinen wir die Gegenwart, sondern wertschätzen unseren bisherigen Weg und führen ihn konsequent weiter. Wir halten uns nicht in Theorien auf, sondern orientieren uns an unserem Wissen, welches universell in uns allen abgelegt ist. Es gibt eine unmittelbare Wahrheit; ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht. Wir alle sind getragen von einer Kraft, die wir bislang weder erklären, noch umfassend beschreiben können. Davon auszugehen, wir wüssten, wer wir sind und wir wären bereits dort, wohin wir gelangen sollen, erscheint uns vermessen. Wir sind Reisende. Wir sind Schüler des Lebens. Wir sind Menschen auf unserem Weg in Richtung Freiheit.

Freiheit ist so viel mehr als ein Wort. Auch wenn wir in vielen Aspekten im Moment nicht die Freiheit erfahren, für die wir geboren sind, die Freiheit, die uns bestimmt ist, so hindert uns nichts daran, uns unserer inneren Freiheit anzuschließen und zu erkennen, dass wir auf dem Weg sind. Wir halten uns nicht in Diskussionen darüber auf, wer Recht hat. Wir gehen einfach! Wir sind frei, weil wir es sagen. Wir gehen zuversichtlich und schreiten kräftig aus, weil wir in unseren Herzen um ein gemeinsames Ziel wissen. Wir müssen uns weder anstrengen, dorthin zu gelangen, noch vergeuden wir unsere Energie damit, andere ins Unrecht zu setzen. Wir schämen uns nicht für unsere Fehler, die wir gemacht haben, sondern lernen aus ihnen. Wir sind Individuen, die in einer Gemeinschaft ein Zuhause finden, weil wir erkennen, dass wir nicht gleich, sondern eins sind. Denn jeder von uns ist ein Aspekt des Ganzen. Jeder ist ein Teil eines komplexen Geschehen, welches wir, um daran teilhaben zu können, noch nicht einmal verstehen müssen. Sicher ändert sich vieles, wenn du dich als eingebundener Teil eines größeren Gesamtgeschehens erkennst. Du bist nicht mehr alleine! Alle Suche nach Gemeinschaft findet ein Ende. Alle Angst, deine Individualität zu verlieren, endet. Weil du wichtig bist. Weil du unendlichen Wert besitzt. Weil du dazugehörst. Doch ändert dies nur etwas an deinem Gefühl. Selbst wenn du es nicht anerkennst, bist du ein Teil davon.

Wir sind Visionäre, weil alles Vergangene, sowie die Gegenwart, aus der Vision entstanden ist. Eine Vision, aus dem umfassenden Raum hinter dem Individuum kommend, als Idee wahrgenommen, die von anderen geteilt wird, gehört niemandem alleine. Wir können Träger dieser Vision sein. Wir können helfen, diese Vision in die Wirklichkeit zu überführen. Zu allen Zeiten haben Menschen das getan, in dem sie aus der Freiheit ihre Visionen in Worte übersetzten. Einige fanden kraftvolle Worte, die geeignet waren, Teile dieser Vision in die Wirklichkeit zu überführen. Doch letztlich bewirkt eine uns alle durchdringende Kraft, das wir nicht fehlgehen können.

Wir alle befinden uns auf unserem Weg in Richtung Freiheit. Zu allen Zeiten haben Menschen versucht, anderen von dieser Tatsache zu erzählen. Natürlich wollten sie ihrer Erkenntnis folgend, andere an ihrer Vision teilhaben lassen. Sie haben erkannt, dass auch der andere dazu gehört. Es entstanden Theorien darüber, wie Menschen Freiheit erlangen können. Alle Theorien über den Weg der Menschen in Richtung Freiheit, versuchen ein Prinzip zu beschreiben. Es gibt ein Prinzip und jeder Prozess folgt dem ihm zugrundeliegenden Prinzip. Doch jede Beschreibung eines Prinzips kann immer nur sehr eingeschränkt erfolgen. Worte sind Gefäße, die Teile eines Prinzips vermitteln können, jedoch niemals das Prinzip selbst sind. Der Begriff Baum ist nicht der Baum. Worte können ihn beschreiben, doch niemals ist ein Wort der Baum. Selbst umfassend beschrieben, ist der Baum mehr als die Summe seiner Teile. Freiheit ist so viel mehr als nur ein Wort.

Beschreibungen der Freiheit gibt es viele. Nicht zuletzt ist der Libertarismus eine Theorie, die Freiheit beschreibt. Alle Spielarten des Libertarismus und Liberalismus beschreiben Freiheit, doch sie sind nicht Freiheit. Sie alle beschreiben in ihren Worten Freiheit, doch sind sie niemals mehr als Beschreibungen. Sie sind wie Landkarten, die wir Menschen in die Hand nehmen können, um uns in unbekanntem Terrain zurechtzufinden. Sie können Mut machen, sich auf die Reise zu begeben, doch sollten wir nie eine Karte mit dem beschriebenen Gebiet verwechseln. Jede auch noch so genau gezeichnete Karte wird nicht das sich tatsächliche in dem Gebiet befinden ersetzen können. Keine Karte ersetzt, die knorrige Rinde eines Baumes zu erfahren oder das kühle Wasser eines sprudelnden Flusses mit seinen eigenen Füssen zu spüren. Auch die Freiheitswelle bedient sich der Sprache. Wir versuchen zu beschreiben. Doch tun wir dies in dem Wissen, dass wir Reisende sind. Uns interessieren Karten, weil sie uns helfen, unseren Weg zu finden, doch legen wir sie beiseite, wenn es darum geht, Freiheit zu erfahren. Uns dreht es sich nicht darum, recht zu haben, weil wir wissen, dass wir nicht fehlgehen können. Einen Baum zu fühlen, mit seinen Zehen im kühlen Wasser zu baden, ist Wahrheit. Der Vision von Freiheit zu folgen und Freiheit zu erfahren, ist nicht abhängig von irgendeiner Theorie. Interessanterweise kamen gerade aus der Ecke der Libertären die meisten Angriffe. Gerade diejenigen, die sich in der Theorie zur Freiheit bekennen, schienen nicht in der Lage, Visionen der Freiheit, die über ihren momentanen Horizont hinausgingen, ertragen zu können. So ergeht es Menschen, die das Gefäß mit dem Inhalt verwechseln. Uns interessiert der Tee. Die Tasse ist in der Erfahrung, den Tee zu trinken, zweitrangig.

Die Freiheitswelle lädt Menschen ein, zu erkennen, dass sie sich auf dem Weg in Richtung Freiheit befinden. Wir sind daran interessiert, den Weg, den wir als Individuen und als Gemeinschaft gehen, zu beschreiben. Doch wir tun dies, während wir ihn gehen. Wir sind keine Theoretiker, sondern Pragmatiker. Uns interessiert in erster Linie der Weg auf dem wir gehen, sowie das, durch die Peilung unseres Herzens, angezeigte Ziel. Auch wir wollen Menschen an unserer Vision teilhaben lassen, doch immer in der Erkenntnis, dass wir etwas im Geschehen befindliches beschreiben. Wir erheben weder den Anspruch, Urheber unserer Vision zu sein, noch heben wir den Zeigefinger und spielen uns auf, dass alleinige und umfassende Wissen zu besitzen. Wir folgen einer gemeinsamen Vision. Wir sind Teil von etwas Größerem. Wir laden dich ein, Teil dieser Gemeinschaft zu sein, in dem Wissen, dass du es sowieso bist. Das einzige was sich für dich ändert, ist, dass deine Reise eine vergnügliche sein kann. Das was sich ändern kann für dich, ist, dass dein Weg das Ziel bereits in sich trägt.

„Für mich gibt es nur das Gehen auf Wegen, die Herz haben. Auf jedem Weg gehe ich, der vielleicht ein Weg ist, der Herz hat. Dort gehe ich, und die einzig lohnende Herausforderung ist, seine ganze Länge zu gehen. Und dort gehe ich und sehe und sehe – atemlos.

Jeder Pfad ist nur einer von Millionen. Darum muss sich ein Krieger immer bewusst sein, dass ein Pfad nur ein Pfad ist. Wenn er fühlt, dass er dem Pfad nicht folgen sollte, dann darf er dies, egal unter welchen Bedingungen, nicht tun. Seine Entscheidung seinen Pfad beizubehalten oder ihn zu verlassen, muss frei sein von Angst oder Ehrgeiz. Er muss den Pfad genauestens und mit größtmöglicher Bewusstheit beobachten. Es gibt eine Frage, die sich ein Krieger stellen muss: Ist der Pfad ein Pfad mit Herz? Alle Pfade sind gleich. Sie führen nirgendwo hin, aber ein Pfad ohne Herz kann niemals vergnüglich sein. Ein Pfad mit Herz allerdings, ist leicht – er macht es dem Krieger nicht schwer ihn zu gehen. Auf diesem Pfad zu wandeln ist eine vergnügliche Reise. So lange ein Krieger einem Pfad folgt, ist er eins mit ihm.“

Don Juan Matus

Die drei Säulen der Freiheit

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Jeremy Locke beschreibt in seinem Buch „The End of all Evil“ (deutsch im Februar 2015 mit dem Titel „Das Ende des Bösen“), dass es drei wesentliche Erfindungen zur Freiheit gibt. Die erste ist das Schießpulver. Vorher konnten sich nur die mächtigen Monarchen und sonstige Herrscher Menschen aus dem Volk kaufen, um sich hinter ihnen zu verschanzen bzw. mit ihrer Hilfe Angriffe gegen die Freiheit unternehmen, in dem sie Gewalt gegen die Menschen initiierten, ihnen unter Androhung des Todes ihr Hab und Gut stahlen und die Menschen nach Belieben vergewaltigten und mordeten. Nach Erfindung des Schießpulvers konnte sich sogar eine kleine Gruppe gegen die Festungen der Herrscher stellen. Ein kleines Dorf war plötzlich dazu in der Lage, sich gegen die heranreitenden Horden der Diebe und Mörder zu verteidigen. Es ist ein Unterschied, ob Menschen sich gegen ihre Unterdrücker zur Wehr setzen, oder Gewalt zur Anwendung kommt, um Herrschaft durchzusetzen. Verteidigende Gewalt gegenüber Unterdrücker der Freiheit ist immer moralisch richtig. Gewalt, die sich gegen freie Menschen richtet, um den Geist der Freiheit zu zerstören und Herrschaft zu etablieren oder aufrecht zu erhalten, ist genauso unmoralisch, wie Gewalt, die von den Helfershelfern auf Befehl der Herrscher ausgeführt wird, gegenüber anderen Völkern, um Herrschaft zu etablieren oder zu erhalten oder Reichtümer zu stehlen, selbst wenn sie im Namen der Freiheit ausgeübt wird. Initiierende Gewalt gegenüber friedlichen Menschen, die niemandem etwas zu leide getan haben, ist niemals mit dem Begriff Freiheit zu entschuldigen.

Die nächste Erfindung war die Druckmaschine. Konnte bis zu dem Moment die Herrschaft noch darauf aufbauen, dass die Menschen nur wenig über Freiheit wussten, weil nur einige wenige überhaupt lesen konnten, funktionierte das, nachdem Bücher für die Menschen zur Verfügung standen, nicht mehr. Schnell lernten die Menschen lesen und plötzlich konnte Wissen aufgeschrieben und weitergegeben werden. War es bis dahin leicht für einen Herrscher, jemanden, der nach Freiheit rief, zu töten, hatten sie es nach dem es Bücher gab auch mit dem aufgeschriebenen Wissen zu tun, welches sich wie ein Lauffeuer in Windeseile verbreitete. Der Erkenntnisprozess war nicht mehr aufzuhalten. Schnell lernten die Menschen dass sie nicht alleine waren in ihrem Ringen nach Freiheit.

Als dritte Säule der Freiheit steht das Internet. Im Unterschied zu einem Buch verbreitet sich das Wissen nicht nur weit, sondern auch sehr schnell. Gibt es irgendwo in der Welt Bewegungen der Freiheit, kann dieser Ruf sofort am anderen Ende der Welt aufgenommen werden. Zudem kann das schändliche Treiben der Herrscher und ihre List, viel schneller aufgedeckt und öffentlich gemacht werden. Dazu kommt ein weiterer wesentlicher Punkt; die Kommunikation der Menschen untereinander kann so wirksam verschlüsselt werden, dass selbst die Herrscher sie nicht mehr lesen können. Auch Handel ist plötzlich möglich, ohne dass Besteuerung möglich wäre. Die Wege des Handels sind bei Benutzung von verschlüsselten peer-to-peer-Netzwerken nicht mehr nachvollziehbar. Kommunikation kann nur dann unterbunden werden, wenn die gesamte Kommunikation abgeschaltet wird. Und bis zu dem Zeitpunkt wird so viel an Wissen zur Freiheit den Menschen zur Verfügung stehen, dass die Bewegung nicht mehr aufzuhalten ist.

Das Ende des Bösen ist nahe.

Denkverbote

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Denkverbote

In meinem letzten Artikel Gefangene der Zeit habe ich ausführlich erklärt, warum es so wichtig ist, sich seiner Vergangenheit bewusst zu sein. Wenn wir keinen Zugang zum Wissen der Gemeinschaft haben, sind wir Gefangene der Zeit und dazu verurteilt, Ereignisse immer und immer wieder zu erleben, ohne die Möglichkeit, die damit einhergehenden Erfahrungen zu verarbeiten und abzuspeichern. Wir hindern nicht nur uns selbst daran, unsere Entwicklung fortzuführen, sondern auch die Menschen mit denen wir Kontakt haben sowie die Gruppe, von der wir ein Teil sind. Es ist ein nahezu geschlossenes System, weil nicht nur uns der Zugang zum Wissen verschlossen ist, sondern uns auch die Verarbeitung von Erfahrungen damit unmöglich gemacht wird. Weder können wir unsere Erfahrungen an unsere Kinder oder Menschen unserer Gruppe weitergeben, noch können wir unsere Erfahrungen in das Gruppenbewusstsein einspeisen. Jedes Individuum – aber auch die ganze Gruppe – verbleibt so viel länger als nötig auf einem niedrigeren Entwicklungsstand. Wenn jedoch ein ungehinderter Zugang zu erlebtem Wissen zur Verfügung steht, lernen wir schnell und entwickeln effektive Umgehensweisen mit den jeweiligen Situationen. Jeremy Locke, der Autor des Buches „Das Ende des Bösen“, drückt es mit folgenden Worten aus:

Der entscheidende Schlüssel zum Verständnis unserer Welt ist, die Natur des Bösen zu verstehen. Das Böse greift den Wert der Menschen an, in dem es ihnen die Möglichkeit verweigert, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen; indem es ihnen die Möglichkeit verweigert, durch Lernen und Verständnis zu wachsen.

Ein freier Zugang zu erlebtem Wissen ist somit elementar wichtig. Wir können keine Entscheidungen treffen, wenn uns nicht das Wissen zur Verfügung steht. Bestimmtes Wissen wird uns ganz bewusst vorenthalten, damit wir anstehende Entwicklungsschritte nicht tun können. Wir können uns nicht aus der Herrschaft befreien, weil uns die Prinzipien der Herrschaft verborgen sind. Die Herrscher selbst haben ein Interesse daran, diese Mechanismen vor uns zu verbergen, weil wir sonst erkennen würden, dass letztlich Herrschaft das eigentlich Böse ist, weil es uns hindert, unseren Entwicklungsweg zu gehen. Jeremy Locke sagt weiter:

Die Verschleierung ist die Verzerrung von Prinzipien. Verschleierung ist die Schaffung von falschen Ideen, um die Wahrheit zu verbergen. Manchmal geschieht dies nur durch einfaches Hinzufügen von Ideen zur eigentlichen Wahrheit, um die Natur der ursprünglichen Wahrheit zu verschleiern. Das Böse verwendet Verschleierung, um die Köpfe der Menschen zu verwirren. Verschleierung verzerrt Prinzipien, so dass die Menschen nicht in der Lage sind, zu lernen. Das Böse nutzt Verschleierung, damit du nicht in der Lage bist, Erkenntnisse zu gewinnen. Das Böse tut dies, um dich deiner Freiheit zu berauben.

Wir sind also angehalten sehr genau zu untersuchen, welches Wissen uns vorenthalten wird. Das Böse versteckt Wissen auf vielfältige Weise. Durch Verschleierung und Verzerrung aber auch durch Tilgung. Wichtige Elemente werden einfach weggelassen und aus dem Geschichtsbewusstsein der Menschen gelöscht. Die entstehenden Lücken werden dann mit falschen Informationen meist notdürftig aufgefüllt. Weil es schwer ist, geschichtliche Ereignisse durch Tilgung zu verfälschen, da die benutzten Lügen natürlicherweise Fehler aufweisen, wird ein Untersuchen dieser Bereiche meist durch Verbote erschwert. Gerade die Bereiche, die du nicht untersuchen darfst, beinhalten mit großer Wahrscheinlichkeit wichtige Bausteine, um die Prinzipien des Bösen zu verstehen. Mit sehr großer Wahrscheinlichkeit liegen wichtige Elemente unter Denkverboten vergraben. Wahrheiten benötigen keine Denkverbote. Nur Lügen müssen sich durch Verschleierung oder Verzerrung der tatsächlichen Geschehnisse verstecken. Hören wir weiter Jeremy Locke:

Es gibt Menschen, die deine Freiheit zerstören wollen. Sie wollen dich kontrollieren, so dass du nicht zu dem Menschen werden kannst, der du sein willst. Um dich zu kontrollieren, nehmen sie dir mit Gewalt die Freiheit, mit der du geboren wurdest. Die Kultur weiß, dass Menschen weniger Wahrheiten entdecken, wenn sie sich mit künstlichen Verwicklungen beschäftigen müssen. Wenn wir nicht frei sind uns auszuprobieren, können wir nicht lernen und wir können nicht wachsen. Liebe, Wohlstand und Wissen sind alles Dinge, die nur mit der Freiheit möglich sind. Als Mensch ist der Grad der Freiheit, den du benötigst, unbegrenzt. Freiheit ist für den Menschen von unendlichem Wert. Wenn das Böse die Freiheit in irgendeinem Bereich deines Lebens zerstört, begrenzt es deine Weisheit, deine Liebe und deine Freude.

Wir können also ziemlich sicher sein: Verbote weisen uns den Weg. Auch in anderen Bereichen wissen wir ja mittlerweile, dass Verbote nicht unserer Sicherheit dienen, sondern der Sicherheit der Herrscher. Versprochene Sicherheit und Kontrolle durch die Herrscher sind zwei untrennbar miteinander verbundene Prinzipien. Das, was dir verboten ist, weißt dir somit den Weg. Herrscher müssen sich hinter Verboten verstecken, weil ansonsten den Menschen das Böse darin unmittelbar vor Augen stünde. Der Mensch selbst braucht keinerlei Verbote, da er natürlicherweise mit ethischen und moralischen Grundprinzipien ausgestattet ist. Dass es immer wieder mahnende Stimmen gibt, die die Meinung verbreiten, dass Menschen ohne die ordnende Hand des Staates wild übereinander herfallen würden, ist nur die Weitergabe einer bewusst aufgebauten Verzerrung der Wirklichkeit, um die Rechtfertigung aufrechtzuerhalten, dass es einen Staat geben muss. In Wahrheit ist es gerade der Staat und das Element der Herrschaft, welches Menschen zu reißenden Bestien werden lässt.

Diese Wahrheiten stehen dir unmittelbar vor Augen, sobald du die Scheu fällen lässt und hinter die Fassade des dir in der Schule und im Elternhaus beigebrachten Wissens schaust. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist auch bereits deinen Eltern eine falsche Wirklichkeit vermittelt worden. Denkverbote sind nicht immer mit tatsächlichen Strafen bewehrt. Eine sehr gut funktionierende Strategie ist, eine gesellschaftliche Ausgrenzung zu produzieren, sollte ein Mensch sich außerhalb des gewünschten Rahmens bewegen. An anderer Stelle* habe ich darüber gesprochen, das die Kultur sorgfältig darauf achtet, was gedacht werden darf und was nicht. Denkverbote gehen von daher nicht immer von Seiten des Staates aus und sind durch willkürliche Gesetze strafbewehrt, sondern gehen auch von deinen Nachbarn, Lehrern und Mitmenschen aus und werden dir von deinen Eltern sozusagen in die Wiege gelegt. Die Strafe, sich außerhalb des kulturellen Denkschemas zu begeben, ist sehr real. In grauer Vorzeit bedeutete der Ausstoß aus der schützenden Gruppe den sicheren Tod, doch ist auch heute die damit einhergehende Diskriminierung für die Betroffenen schwer zu ertragen und nicht wenige drohen daran zu zerbrechen.

Es braucht also Mut, sich auf den Weg zu machen. Entwicklung in diesem Kontext baut auf deiner eigenen Initiative auf. Es gab zu allen Zeiten Menschen, die diesen Mut aufbrachten und als Pioniere der Freiheit, wichtiges Wissen zutage förderten. Selbst wenn diese Menschen in ihrem Versuch schweres Leid ertragen müssten und nicht selten sogar ums Leben kamen, haben sie uns ein Geschenk hinterlassen. Jeder einzelne von ihnen war Wegbereiter. Jedem einzelnen gebührt Dank dafür, dass wir uns heute leichter auf den Weg machen können. Durch die Zeit hindurch ist es wie eine ausgestreckte Hand, die wir nur zu ergreifen brauchen, um uns ebenfalls auf den Weg zu machen. Auch dein Weg wird vermutlich kein leichter sein. Aber mit jedem Mal, wenn ein Mensch die Fesseln seiner Kultur abstreift und Wahrheit erkennt, wird es für nachfolgende Menschen und Generationen leichter.

In der Wissenschaft der Systemtheorie geht man von kanalisierten Pfaden der Veränderung aus, den sogenannten Chreoden. Ähnlich wie ein Wassertropfen, der in der Wüste den Hang einer Düne hinab läuft und sich einen Pfad erschließen muss, ebnet er gleichermaßen den Weg für weitere nachfolgende Tropfen. Mit jedem weiteren Tropfen wird der Pfad nicht nur leichter zu gehen, sondern auch einfacher zu finden. Der Weg wird breiter und ist sozusagen vorgezeichnet. Nachfolgende Wassertropfen müssen dem immer deutlicher sichtbar werdenden Pfad einfach nur noch folgen.

Wir leben in einer Zeit, in der das Bewusstsein der Menschen einen Wendepunkt erreicht hat. Als weiterer wichtiger Meilenstein ist es dem Menschen vorgezeichnet, Herrschaft hinter sich zu lassen. Sei wie Wasser und folge deiner Intuition. Du bist als freier Mensch geboren und Freiheit ist dein Geburtsrecht. Ausgestattet mit dem Wissen um dieses Prinzip, um diese Wahrheit, kannst du nicht fehl gehen. Du wirst leiden müssen. Du wirst einsam sein. Aber du bist nicht alleine! Menschen von überall her reichen dir durch die Zeit hindurch die Hand. Ergreife sie und du findest die Gemeinschaft der Menschen, die frei ist von jeglicher Herrschaft.

(*)

Wie funktioniert Indoktrination

Konzepte von Herrschaft manipulieren Menschen

Persönliche Souveränität

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Persönliche Souveränität ist das Ende des Bösen

„Es gibt nur drei Möglichkeiten, zu der ein Mensch sich entscheiden kann; in Freiheit zu leben, Freiheit zu verteidigen oder Freiheit zu zerstören. Die Kultur hat uns gelehrt, dass es nobel wäre, Freiheit zu zerstören durch Konzepte wie Rechtsstaatlichkeit. Gleichzeitig wurde uns beigebracht, dass es unmoralisch wäre, unsere Freiheit gegenüber Konzepten wie der Polizei oder einer Autorität zu verteidigen. Diese Kultur darf nicht länger fortbestehen. Solange gewaltbereite Menschen auf der Erde wandeln, werden sie Möglichkeiten suchen, Kulturen unter Todesdrohungen zu erschaffen. Die Verteidigung der Freiheit ist immer rechtens und kein Tyrann darf verschont bleiben.

Es gibt keinen Platz für Tyrannei im Leben der Menschen. Sobald du den Kräften des Zwanges nachgibst, um dein Leben zu retten, hast du dein Leben verloren, weil es nun dem gehört, der dich kontrolliert. Leben ist Freiheit. Ohne Freiheit gehört dein Leben jemandem anderen. Freiheit muss unter allen Umständen und zu allen Zeiten verteidigt werden.

Bestimme selbst, denn das ist deine Natur als Individuum. Du und nur du allein bestimmst über dein Denken und dein Handeln. Das ist richtig, gerecht und gut. Du trägst die Verantwortung, deine Freiheit zu allen Zeiten zu verteidigen. Wenn du das nicht tust, wird deine Freiheit zerstört werden. Nach jemandem anderen zu rufen, der deine Freiheit verteidigt, ist eine direkte Einladung an die Tyrannen.

Persönliche Souveränität ist das Ende des Bösen. Wenn jeder Mensch auf der Erde sich selbst und diejenigen, die er liebt, verteidigt. Wenn das Böse nicht einen Fuß mehr setzen kann, weil alle Menschen wachsam sind und erkennen, dass das Böse versucht, ihren Wert zu zerstören. Dies ist das genaue Gegenteil des perfekten Bösen, wenn alle Menschen Sklaven und Sklavenhalter sind. Vollkommene Freiheit ist Leben und darin gibt es keine Sklaven und keine Sklavenhalter. Vollkommene Freiheit ist Leben.“

Jeremy Locke – aus „Das Ende des Bösen“

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Das abgrundtief Böse

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Das abgrundtief Böse

Es ist schwer für das Gute an Böses zu glauben, so wie Böses nicht an das Gute glaubt.

Marcus Tullius Cicero

Der Fehler, den die meisten Menschen machen ist, dass sie glauben, die Dinge würden zufällig geschehen oder würden als Ergebnisse vorheriger Ereignisse als kausale Kette ablaufen. Diese Sichtweise schließt aus, dass es ein steuerndes Element gibt. Etwas, was dafür sorgt, dass die Geschehnisse genau so und nicht anders ablaufen. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass es auf Grund der angenommenen Komplexität den meisten Menschen nicht möglich zu sein scheint, dass derartige Ereignisse, die ganze Gesellschaften, die ganze Länder betreffen und die teilweise sogar globaler Natur sind, gesteuert werden könnten. Wer, so fragen sie sich, hätte wohl die Macht und vor allem das logistische know how, um alle notwendigen Faktoren so zu koordinieren, dass sie genau in die Ereignisse kulminieren, die wir jetzt erleben. Und weil wir eben keine Antwort auf diese Frage haben – allerhöchstens Ahnungen – die natürlich nicht stichhaltig belegt und verifiziert werden können, geben wir auf und denken, dass es der Zufall wäre oder eben Abläufe von Geschehnissen die sich wie Perlen auf einer Schnur aneinanderreihen. Diese Sicht lässt das Anerkennen einer steuernden Macht nicht zu. Auch scheint keine Macht der Welt böse oder verschlagen genug, diese Ereignisse nicht nur zu ersinnen, sondern sie auch noch in die Tat umzusetzen und sie zu orchestrieren. Wir glauben an das Gute im Menschen und stellen uns das Böse als eine Art Entgleisung der Schöpfung vor, aber eben nicht als einen Teil von ihr.

Ist es nicht so, dass, um etwas verstehen zu können, wir nicht auch einen Teil davon in uns tragen müssen? Was wenn die Abwesenheit von etwas, die Vorstellung dessen, unmöglich macht? Was, wenn wir Menschen tatsächlich nicht böse sind und von daher das Böse nicht verstehen können? Was ist das Böse dann, wenn nicht menschlich? Sind es doch regelmäßig Menschen, die das Böse umsetzen, die andere quälen und die sich nicht scheuen, sie aus persönlicher Gier und zur Erlangung eigennütziger Ziele zu töten.

Nun, sie sehen aus wie Menschen. Sie erscheinen uns wie Menschen, da sie dieselbe Gestalt haben wie wir. Sie haben alles was es braucht, um äußerlich als Menschen identifiziert zu werden. Aber haben sie ein Gewissen? Tragen sie ein Gefühl für Moral in sich? Handeln sie ethisch? Und sind es nicht genau diese Kriterien, die einen Menschen zum Menschen machen? Solange wir denken, dass es sich bei den Organisatoren und den Ausführenden des Bösen um Menschen handelt, handeln wir ihnen gegenüber nach menschlichen Maßstäben. Wir sehen sie als Menschen und versuchen, sie zu verstehen. Wir erforschen unser Innerstes auf der Suche nach dem Teil des Bösen, welches uns das Böse verstehen lassen würde… und scheitern regelmäßig.

Was, wenn wir anerkennen, dass es das Böse wirklich gibt? Und ich meine das tatsächliche Böse? Das abgrundtief Böse. Das Böse, welches so böse ist, dass ein normaler menschlicher Geist gar nicht dazu in der Lage ist, es wirklich vollumfänglich zu verstehen, weil er eben nicht böse ist. Ist es möglich, dass sich Kreaturen nur als Menschen ausgeben? Dass sie zwar aussehen wie wir, aber dass sie nicht sind wie wir? Dass sie sich unserer bemächtigt haben und mittlerweile an den Schaltstellen der Macht sitzen und ihr böses Spiel aus einem ganz bestimmten Grund treiben? Der Grund könnte sein, dass sie uns als ihre Sklaven betrachten. Alleine das ist schon so böse, dass den meisten Menschen dafür das Verständnis fehlt. Kaum einer kann sich vorstellen, was es wirklich bedeutet, einen Menschen zu versklaven. Ihm jede Form der Gleichwertigkeit und seines Rechtes auf eigenständiges Leben selbstbestimmtes Leben abzusprechen. Aber vielleicht gibt es noch Böseres. Sklaven muss man bewachen. Die Herrscher müssen ständig auf der Hut sein, dass die Sklaven keinen Ausbruch planen. Also ersinnen sie einen Plan, die Menschen dahingehend zu manipulieren, dass sie sich freiwillig in die Sklaverei begeben. Angst muss dafür geschürt werden – denn das ist es, was sie gefügig macht – vor einem imaginären Feind, der sie dazu zwingt, sich ihrem tatsächlichen Feind unterzuordnen. Dieser tatsächliche aber unerkannte Feind muss in der Verkleidung eines Beschützers erscheinen. Er muss den Menschen Schutz versprechen im Tausch eines Gutes, welches ihnen in dem Moment als nicht ganz so wertvoll erscheint, welches aber in Wahrheit das elementarste und wertvollste Gut ist, das sie besitzen. Wer denkt schon an seine Freiheit, wenn jemand anderes sich anbietet, den Schutz zu übernehmen? Und hier handelt es sich meiner Meinung nach um etwas Energetisches. Es sind nicht in erster Linie materielle Güter, nach denen das Böse seine Finger ausstreckt. Es ist die Lebensenergie, die Energie der Freiheit, hinter der das Böse wirklich her ist. Wie Vampire lebt das Böse von deiner Unfreiheit. Deine reduzierte Lebensenergie rührt daher, als das sie dir weggenommen wird. Tag für Tag saugt dir das Böse dein Leben aus den Adern. Deine Unfreiheit, dein Sklavendasein und vor allem deine Freiwilligkeit, mit der du all das geschehen lässt, ist die Nahrung des wirklich Bösen.

Das, was sich von der Energie der Menschen ernährt, sind keine Menschen. Das sind Kreaturen, die ohne jede Moral sind und die daher den Begriff Mensch nicht verdienen. Sie nicht mehr als Menschen zu sehen, macht es leichter, mit ihnen umzugehen. Sie nicht mehr als Menschen zu sehen erspart uns, das Böse in ihnen verstehen zu wollen. Es ist nicht notwendig und letztlich auch gar nicht möglich, als Mensch diese bösen Kreaturen zu verstehen, weil sie eben nicht menschlich sind. Es mag sein, das zumindest einige von ihnen noch als Menschen geboren wurden. Doch haben sie ihr Mensch-sein irgendwann aufgegeben. In dem Moment, als sie sich dem Bösen überantwortet haben und Teil davon wurden, in dem Moment als sie begannen, Befehle auszuführen oder selbst die Befehle zur Versklavung der Menschen zu geben, haben sie das Wichtigste überhaupt aufgegeben… ihr Mensch-sein. Jede dieser Kreaturen, die sich an dem Spiel der Versklavung von uns Menschen beteiligt, hat ihr Mensch-sein aufgeben. Sie sollten von daher auch nicht mehr als Menschen angesehen werden, sondern als das was sie sind: Verkörperungen oder Instrumente des abgrundtief Bösen, welches uns Menschen versklavt und unsere Energie raubt. Die Frage, wie wir dann mit ihnen umgehen sollten, wenn es sich nicht um Menschen handelt, beantwortet sich aus der Frage, wie wir normalerweise mit Parasiten umgehen, deren einziger Zweck es ist, sich einen Wirt zu suchen und sich von ihm zu ernähren, bis sein letztes Fünkchen Leben erloschen ist. Wir zerschmettern sie.