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Der lange Abschied

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Der lange Abschied

Ich war auf Reisen. Unter anderem in der ungarischen Hauptstadt Budapest, die ja nach Darstellung der linken deutschen Schmierenpresse der Vorhof einer protofaschistischen Hölle sein müsste; verloren, zerquetscht in den Krallen eines menschenhassenden Dämons.

Sie ist es selbstverständlich nicht.

Sie ist wunderschön. Gelassen, friedlich und gleichzeitig verführerisch. Guter, schwerer Wein und schöne Frauen; mit geradem Rücken, kilometerhohen Wangenknochen und kobaltschwarzen Haaren.

Aber lassen wir uns nicht ablenken.

Ich habe dort geweint, was lange nicht mehr passiert ist, denn ich habe gesehen und besser als jemals zuvor verstanden, was wir – und damit meine ich die Völker des nun in den Abgrund stürzenden Nord-/Westeuropas – verloren haben, und dies wohl unwiederbringlich.

Souveränität. Sicherheit. Präsenz.

Und ja, auch Stolz; berechtigten Stolz.

Ich bin zurückgekommen in ein Viertel, eine Stadt, ein Land, wo ich selber nun de facto Fremder bin.

Wo es in einem typischen, «sozial schwachen» (ein Euphemismus für «eroberten») Stadtviertel einer typischen Großstadt nicht ratsam ist, nach Einbruch der Dunkelheit noch auf die Straße zu gehen.

Wo nun die Knie der ewigen achtzigprozentigen Mehrheit der Guten™ wundgescheuert sind ob der Anbetung des Fremden.

Wo auch der Präsident, der ja selber am Ende jedes Volk auf Erden schöner und begehrenswerter fand als das eigene, sich den Vertreter eines zivilisationsfeindlichen Glaubens gut als seinen Nachfolger vorstellen kann.

Wo vor den Shisha-Bars die Protzkarossen der immer gleichen Klientel quer über den Bürgersteig stehen und man weiß, was passieren würde, wenn man dumm genug wäre, sich hierüber zu beschweren.

Wo kaum Anstoß daran genommen wird, wenn ehemals wertkonservative Zeitungen Menschen, die so denken wie ich, verhöhnen und von ihrer devot die Merkel-Winkelelemente schwingenden Gefolgschaft in den sozialen Medien dann noch einmal verhöhnen lassen (denn natürlich hat jede Invasion ihre Speichellecker und Büchsenspanner).

Wo die Kinder und Enkel derer, die dieses Land groß gemacht haben, nun eine bedrohte Spezies im wahrsten Sinne sind.

Wo nun immer deutlicher wird, wer die neuen Herren im Haus sind, und wer ihnen Tribut zollt – wahlweise charakter- und rückgratlos oder in vorauseilender, hündischer Begeisterung über die transzendente Erfahrung der Selbstaufgabe.

Ich habe dann – zurückgekehrt, rat- und rastlos – in Gesellschaft von Menschen, die mir etwas bedeuten, darüber nachgedacht, gelesen und diskutiert, was in den letzten zwei Jahrzehnten in Deutschland geschehen ist. Wo wir unseren Weg verloren haben. Und natürlich war dies nicht ohne Selbstkritik möglich.

(Man «steht» ja nicht im Stau; niemals. Man ist ein Teil des Staus.)

Wie steht es um uns, wie geht es weiter?

Dies muss selbstverständlich jeder für sich selbst klären und daraus die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen.

Der folgende Standpunkt ist meiner, und ich verlange von niemandem, dass er ihn teilt oder auch nur gutheißt. Auf persönliche Beleidigungen, so viel sei dann aber doch gesagt, kann ich recht gut verzichten. Wer nicht hören mag, was ich zu sagen habe, lege sein Ohr eben an ein anderes Gleis; es gibt ja so viele.

Ich glaube, dass wir – als Land und Volk – verloren haben und verloren sind.

Ja: Auch in fünfzig oder hundertzwanzig Jahren wird – so es keinen Atomkrieg oder eine andere zivilisationszerstörende Katastrophe gibt – auf dem heutigen Territorium vermutlich ein Land namens «Deutschland» existieren.

Aber es wird wenig, sehr wenig gemein haben mit dem Land, in dem ich großgeworden bin, in dem ich eine glückliche Jugend und ein weitgehend sorgenfreies Leben als junger Erwachsener erleben durfte. In dem man sagen durfte, was man denkt und jeder Tag ein wenig mehr Freiheit versprach als der vorherige (wenn dieses Versprechen auch oft nicht eingelöst wurde).

Es wird ein Land sein, in dem die Muslime die größte weltanschauliche Gruppe (von einer Religion mag ich nun nicht mehr sprechen; man nennt ja auch den Nationalsozialismus nicht «Philosophie») stellen.

Es wird dementsprechend ein Land sein, in dem der alle Lebensbereiche umfassende Definitions- und Regelungsanspruch des Islams in Form der Scharia das tägliche Leben der Menschen dominieren wird.

Es wird ein Land sein, in dem die «Biodeutschen» eine ähnlich marginalisierte Existenz führen werden wie die indianische Urbevölkerung Amerikas nach der Landnahme der Europäer – mit Rechten, die die neuen Herren ihnen in mitleidiger Großzügigkeit gewähren werden.

Es wird ein Land sein – respektive werden – wie Spanien, das siebenhundert Jahre lang unter muslimischer Herrschaft stand. Ob hier jemals auf eine Reconquista zu hoffen ist, vermag ich nicht zu sagen.

Ich werde nichts von all dem erleben, denn die Biologie setzt Grenzen, über die man nicht jeden Tag unglücklich ist.

Aber es tut mir leid um die Kinder derer, die die Katastrophe kommen sahen und nicht gehört wurden. So sehr.

Ich bleibe in meiner Stadt, in meinem Stadtviertel, bis es nicht mehr zu ertragen ist. Rauer wird der Wind schon heute, aber noch kann man sich wehren, abgrenzen, behaupten; mag der Rahmen auch schmaler werden.

Ich bleibe in Deutschland, bis es auch in den Rückzugsgebieten nicht mehr geht.

Und wenn ich dann noch die materiellen Möglichkeiten und die Kraft habe, werde ich das Land verlassen; hoffentlich nicht alleine.

Bis dahin gebe ich in der Wahlkabine denen meine Stimme, von denen ich glaube, dass sie uns – den Bestand; die früher gekommenen Boden- und Kopfarbeiter, den wurzeldurchdrungenen Boden dieses Landes – nicht vollends aufgegeben haben. Die sich schämen, schämen würden, würfe man ihnen Verrat vor, anstatt der Kritik auf einer Wolke «postfaktischer» Ignoranz zu entschweben.

Unterstütze materiell und ideell diejenigen, von denen ich glaube, dass sie guten Willens sind:

Demokraten. Patrioten. Herzensgebildete. Freie Menschen.

Aber ich werde mir nicht mehr einreden, dass wir dieses Land zurückbekommen können.

Wir können es nur noch – um der Kinder und Alten willen, für die wir Verantwortung haben, die nicht von heute auf morgen weggehen können – ein paar Jahrzehnte lang halten.

Warum nicht mehr Widerstand?

Weil wild um sich schlagende Graurücken ein trauriger Anblick sind. Der Revierkampf war seit jeher eine Sache der Jungen, und sie werden ihn gegen die zahlenmäßig überlegenen jungen Männer aus kriegerischen Regionen verlieren, welche man bei uns zu entsorgen offensichtlich mehrheitlich beschlossen hat.

Zornige, wehrhafte Nachkommenschaft, die sich der frechen Grausamkeit des EU-Imperiums, ihren Verteilungsquoten und Selbstauflösungsgeboten in den Weg stellen könnten (so, wie es Ungarn, Polen und Tschechen heute noch tun, mit noch unsicheren Erfolgsaussichten) – sie wurde in Deutschland nie geboren.

Wir sind nun ein Volk, das auf einem abschmelzenden, jeden Tag etwas schmaler werdenden Sockel steht wie ein Eisbär auf dünn gewordener Scholle.

Oder, um es in der trockenen Sprache der Demographie zu sagen: Unsere Fertilitätsrate ist eine der niedrigsten der Welt – ein Fluch, den wir mit anderen hoch entwickelten postindustriellen Gesellschaften teilen, und der diskutiert, aber nicht weggepredigt werden kann. Die aktuellen Zahlen sind leicht zu enttarnender Budenzauber.

Nun wäre ja nicht einmal das ein (akutes) Problem: Es ließe sich auch gut leben in einem friedlichen, demokratischen Deutschland, in dem zum Beispiel statt 80 nur 50 Millionen Menschen morgens aufstehen und der eine oder andere Landstrich wieder Füchsen und Hasen gehört. Die Weite des Blicks hat noch niemandem geschadet, und die Zukunft hält ohnehin nicht genug Arbeitsplätze für all jene bereit, die – anders als eine KI, ein Industrieroboter – schlafen und essen und sich gelegentlich auch einmal vergnügen müssen.

Aber die Natur hasst das Vakuum – und ein Merkelist/EU-Politiker, der gewählt und am Steuer-Schweinetrog fett werden will, hasst solch ein Vakuum noch viel mehr, denn es verspricht ihm keinen Verdienst.

Also wird er die (gemeinte) Leere mit Menschen füllen.

Vielen Menschen.

Menschen, denen Worte wie «Demokratie», «Kultur», «Forschergeist», «Schaffensfreude» und «Freiheit des Denkens und Handelns» recht wenig bedeuten.

Und weil sich die herrschende Klasse einig ist, dass der geschundene Esel schon bald gegen etwas Besseres ausgetauscht werden kann, stehen uns Entwicklungen ins Haus, die Merkels feige Grenzfreigabe in 2015 rückblickend wie einen Windhauch durch das offene Fenster vor dem landeszerstörenden Sturm erscheinen lassen werden.

Der Wirtschaftswissenschaftler und Soziologe Gunnar Heinsohn rechnet damit, dass im Jahr 2050 etwa neunhundert Millionen Afrikaner auf gepackten Koffern sitzen werden. Ihr Ziel muss kein perfektes, kein gelobtes Land sein. Ihr Ziel muss nur – da ist unsere Spezies seit jeher pragmatisch – ein wenig besser sein als das täglich erlebte Elend.

Und wenn uns die Vergangenheit auch nur den geringsten Rückschluss auf die Zukunft erlaubt, dann wird im Jahr 2050 jeder Ort auf Erden besser sein als das überbevölkerte, von Gewalt, Krankheit und dumpfem Hass zerrissene Afrika. Afrika, das seine Lektion nicht lehren wollte und – nachdem es die ressourcengierigen europäischen Zucht- und Lehrmeister vor die Tür setzte – sich nun wieder von den eigenen Dämonen piesacken lässt.

Diese 900 Millionen Menschen werden nicht in die Vereinigten Staaten von Amerika, nicht nach Kanada, Australien oder Neuseeland gehen. Denn nicht einmal der schafsköpfigste Politiker in einem dieser Länder wird dort so dumm sein, einem solchen Heer der Habenichtse Einlass zu gewähren.

Aber die Europäer. Sie werden dumm genug sein. Sie werden schwach genug sein. Und die Tore offen halten.

Wir hier, die wir ahnen/wissen, was Deutschland / Nordeuropa droht; die erkennen, was bereits geschehen ist – wir sind ein paar tausend, ein paar zehntausend. Eine Million oder zwei, wenn es hochkommt, wenn es ernst wird.

Vor der Tür aber stehen die Ungezählten, die es nicht erwarten können, in Merkels nihilistischer Suppe aufgelöst zu werden: Deutsche, Passdeutsche, Deutschenhasser, Neudeutsche, «Schutzsuchende», denen die deutsche Politik bereitwillig all das zu Füßen legt, wofür angeblich Jahrzehnte lang kein Geld da war, wenn ein hier Geborener es begehrte.

Diese Menschen werden jedes Tor, jedes Fenster wieder aufreißen, das wir zu sichern versuchen.

Und die Zukunft wird uns vom Spielfeld nehmen.

Weil wir zu wenige, zu zivil, zu optimistisch, zu spät waren.

Es ist – beinahe – vorbei.

Spielen wir unser letztes Spiel dennoch anständig.

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 ∞
Anmerkung zu diesem Text:
Dieser Text entstammt einer öffentlich geteilten FB Notiz. Die Person, die diesen Text verfasst hat, beschreibt die Gefühle, die viele Menschen in diesen Tage haben. Es sind die Gefühle der Menschen, die ihr Land lieben und verzweifelt nach einer Lösung suchen. Menschen, die gekämpft haben und erkannt haben, dass sie kaum mehr eine Chance haben. Menschen, die mit ansehen müssen, wie ihre Heimat zerstört wird und ihr Leben und das ihrer Kinder unwiederbringlich verloren ist. Menschen, die dennoch nicht ihre Würde verlieren, sondern gerade und mit erhobenem Haupt, sich dem Unausweichlichen stellen und bis zum letzten Atemzug für die Freiheit einstehen.
Die Freiheitswelle bedankt sich sehr, für das in-Worte-fassen dieser äußerst tragischen Umstände. Für das Mitteilen der Verzweiflung, für den geteilten Schmerz… den wir mittragen. Wir rufen dir zu, Autor dieser Zeilen, du bist nicht alleine. Wir teilen deinen Schmerz  – genauso wie auch wir bis zu unserem letzten Atemzug für den Erhalt der Heimat und die Freiheit der Menschen einstehen werden.

Gebt niemals eure Waffen ab!

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„Lasst euch nicht täuschen von dem Glauben, dass die Linken, Waffen hassen. Oh nein, das tun sie nicht. Was sie hassen, das sind Waffen in den Händen jener, die nicht im Gleichschritt mit ihrer Ideologie marschieren. Sie hassen Waffen in den Händen derer, die selbständig denken können und die nicht ohne Gegenfrage gehorchen.“ 

Stanislav Mishin

Vor einiger Zeit erschien ein Artikel mit dem Titel: „Gebt niemals eure Waffen ab!“ von Stanislav Mishin. Zuerst wurde er auf der Seite der German Rifle Association veröffentlicht und dann von „eigentümlich frei“. Auch wir von der Freiheitswelle wollen diesen Artikel weiter verbreiten und zwar aus folgenden Gründen: Obwohl dieser Artikel aus der Sicht eines Russen schildert, was in der damaligen Sowjetunion geschehen ist, nachdem der Kommunismus die Freiheit der Menschen hinweggerafft hat und wohl insbesondere die Amerikaner anspricht, die zur Zeit das Volk sind, mit der größten Menge an Waffen in privaten Händen, so gilt dasselbe auch für alle anderen Völker dieser Erde und natürlich auch für Deutschland. Auch bei uns gibt es ähnlich wie in den USA Bestrebungen, privaten Waffenbesitz immer mehr einzuschränken oder ganz verbieten zu wollen. Die Agenda dahinter ist klar. Obwohl die Herrscher es mit dem Mäntelchen der Sicherheit umkleiden, zeigt die Geschichte ganz eindeutig, was der eigentliche Grund ist. Eines gleich vorweg: Deine Sicherheit spielt jedenfalls KEINE Rolle in den Überlegungen der Herrscher. Wenn es sich den Herrschern tatsächlich um deine Sicherheit drehen würde, dann würden sie es den Menschen erlauben, sich zu bewaffnen, weil nur eine Gesellschaft in der jeder, der es möchte, bewaffnet sein kann eine ist, in der größtmögliche Sicherheit besteht. Lasst es uns noch einmal in aller Deutlichkeit sagen: Böse Menschen werden sich immer bewaffnen und die einzig leidtragenden bei Verschärfungen der Waffengesetze sind immer die ganz normalen Menschen, die niemanden etwas zu leide tun wollen und die ihre Waffe nur zur Abwehr eben dieser bösen Menschen besitzen. Kein einziger Krimineller hat sich jemals um irgendwelche Waffengesetze gekümmert. Niemals in der Vergangenheit und niemals in der Zukunft! Den Politikern dreht es sich also nicht um deine Sicherheit, wenn sie privaten Waffenbesitz verbieten wollen, sondern um IHRE Sicherheit! Sie sind es, die Angst davor haben, dass Menschen mit Waffen wehrhaft gegen sie sein könnten.

In den USA ist genau dieser Punkt auch in der Verfassung festgeschrieben. Und auch genau aus dem Grund: Um sich gegenüber einen überbordenen, die Freiheit der Menschen immer mehr einschränkenden Staat zur Wehr zu setzen. Das ist der Grund!

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Alle Länder, in denen der private Waffenbesitz eingeschränkt wurde, sind totalitäre Staaten geworden. Die Unterdrückung der Menschen hat erschreckende Ausmaße angenommen. Viele Millionen Menschen sind gestorben… und zwar nicht dadurch, dass sie sich mit ihren eigenen Waffen gegenseitig umgebracht haben (was immer das Schreckens-Szenario ist, welches die Herrscher dir vormachen), sondern weil die totalitären Herrscher selbst Millionen und Aber-Millionen von Menschen in Lager gesperrt und umgebracht haben. Die Menschen wurden von ihren eigenen Herrschern ermordet!

Und deswegen gilt dieser Aufruf ALLEN Menschen: Gebt niemals eure Waffen ab! Denn dies ist der Anfang eines schrecklichen Endes, welches bisher jedem Volk widerfahren ist, welches sich von den falschen Versprechungen der Herrscher für mehr Sicherheit sorgen zu wollen, hat blenden lassen. Menschen überall in der Welt, Menschen in den USA, Menschen in Russland, in Ungarn, Österreich und in Deutschland: GEBT NIEMALS EURE WAFFEN AB!

Gebt niemals eure Waffen ab!

Von der Sowjetunion lernen

von Stanislav Mishin

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Gegenwärtig kann man nur noch sehr wenig an den sozialistischen, bankrotten und kulturell degenerierenden USA bewundern, außer einer Sache: dem Recht, Waffen zu tragen und tödliche Gewalt einzusetzen, um sich selbst und sein Eigentum zu verteidigen.

Das wird die meisten westlichen Leser wahrscheinlich total schockieren, aber Russland war einmal an einem Punkt, da gehörte es zu den Völkern auf dieser Erde, die am schwersten bewaffnet waren. Das war natürlich zur Zeit des Zaren, als wir noch frei waren.
Waffen, von Schwertern und Speeren bis zu Pistolen, Büchsen und Flinten waren überall alltägliche Dinge. Die Menschen trugen sie verdeckt oder offen. Kampfmesser waren ein hervorstechendes Merkmal vieler Trachtenornate. Und was waren diese kleinen Röhrchen, die sich quer über die Kleidung von Kosaken und verschiedenen kaukasischen Völkern zogen? Nun, das waren Halterungen für Büchsenkugeln.

Alle machten dieselbe Erfahrung: Sei es die polnische Armee, sei es die Smuta (Zeit der Schwierigkeiten), sei es Napoleon oder seien es die Deutschen, nachdem das Zarenreich unter der Last des Ersten Weltkriegs und den Geldern der Wall Street bereits kollabiert war, sie alle mussten feststellen, dass es viel schwieriger war, russisches Land zu halten, als es zu erobern, und es zu erobern war auch schon nicht gerade ein Spaziergang, sondern vielmehr bereits ein Blutbad. Wer das besetzte Gebiet halten wollte, der sah sich einer extrem gut bewaffneten und aggressiven Bevölkerung gegenüber, die den Feind auf Teufel komm raus umbringen oder aus dem Land werfen wollte.

Diese gut bewaffnete Bevölkerung war Voraussetzung für das Entstehen verschiedener weißer Gruppierungen, die anschließend einen wilden Bürgerkrieg gegen die Roten führten, und zwar egal wie schlecht sie im Jahr 1918 politisch und militärisch organisiert waren. (Die Roten waren jene, die der sozialistischen Ideologie Lenins und anderer folgten, die Weißen waren jene, die das zaristische Russland und die bürgerlichen Freiheiten (soweit vorhanden) verteidigten.)

Es soll angemerkt werden, dass viele dieser Armeen bewaffnete Kleinbauern waren, Dorfbewohner, Farmer und Kaufleute, die sich selbst verteidigten. Wenn Washington nicht die Roten heimlich unterstützt hätte, die Geschichte hätte einen ganz anderen Verlauf genommen.

Moskau zum Beispiel fiel nicht, weil es nicht genug Waffen zur Verteidigung gegeben hätte, es fiel aufgrund einer List, eines falschen Versprechens seitens der Roten. 10.000 Rote nahmen Moskau ein, wobei sich ihnen lediglich einige hundert Offizierskadetten und deren Ausbilder in den Weg stellten. Sogar jetzt noch war die Schlacht erbittert, und die Verluste waren hoch. Allerdings lebten zu dieser Zeit in der Stadt allein 30.000 Offiziere (pensionierte und aktive). Sie alle hatten ihre eigenen Waffen und Munition. Dazu kamen Zehntausende anderer Bürger, die bewaffnet waren. Die Sowjets (die Roten) versprachen ihnen, dass man sie in Ruhe lassen würde, wenn sie sich nicht einmischen würden. Sie hielten sich raus und wurden anschließend gebeten, zu kommen, um sich und ihre Waffen zu registrieren. Bei der Registrierung wurden sie dann auf der Stelle erschossen.

Natürlich, ein Rohling, Mörder und Lügner zu sein heißt nicht, dass man dumm ist, und die Roten lernten aus ihren Bürgerkriegserfahrungen. Zu den ersten Dingen, die sie taten, gehörte die Entwaffnung der Bevölkerung. Anschließend waren Massenunterdrückung, Massenverhaftungen, Massendeportationen, Massenmord und das Verhungernlassen großer Bevölkerungsteile eine leichte Sache für die Roten. Das Schlimmste, das sie befürchten mussten, war eine Mistgabel in den Bauch oder ein Messer in den Rücken oder gelegentlich Gegenwehr mit einem Jagdgewehr. Kein großes Problem für Soldaten.

Bis heute ist eine ganze Generation ohne Sowjetsystem erwachsen geworden, und dennoch verweigert man uns das traditionelle Grundrecht auf Selbstverteidigung. Warum? Man sagt uns, dass sofort jeder auf den anderen schießen würde und dass sich das Verbrechen überall ausbreiten würde… aber die Kriminellen sind immer noch bewaffnet und sie morden immer noch und allzu oft, besonders in den moskaufernen Regionen Russlands tragen diese Kriminellen die Uniformen der Polizei. Die Behauptung, dass jeder sofort anfangen würde, zu schießen, ist ebenfalls lächerlich, wenn man sich die Statistiken anschaut.

Während Präsident Putin Reformen durchdrückt, verspüren die lokalen Autoritäten, besonders in den Weiten unseres Hinterlandes, keine Notwendigkeit, so zu handeln, wie sich das im Interesse des Volkes gehören würde. Sie machen, was ihnen gefällt. Es ist eine Klasse von Tyrannen, die weiß, dass sie von einer relativ schlecht bewaffneten Bevölkerung absolut nichts zu befürchten hat. Das wiederum führt nicht zu Respekt, sondern zu absoluter Verachtung für die staatliche Autorität seitens der Bevölkerung.

Für jene von uns, die für ihre tradierten Rechte kämpfen, ist der zweite Zusatz zur amerikanischen Verfassung ein kleines Licht in einer Welt, die immer dunkler wird. Regierungen werden die Ausrede nutzen, sie würden versuchen, die Menschen vor Verrückten und Verbrechern zu schützen, aber in Wirklichkeit schützen sie ihre Macht und ihre Position.

In allen Fällen, in denen Waffen verboten werden, gehen Verbrechen mit Waffen weiter, und oft werden es sogar noch mehr. Wie alle Verrückten, seien es Verrückte mit Autos (New York, Chapel Hill), Schwertern (Japan), Messern (China) oder selbstgebauten Bomben (überall auf der Welt), kranke Leute schlagen eben zu. Sie verspritzen Säure (Pakistan, Großbritannien), sie werfen Molotow-Cocktails (Frankreich), sie greifen einfach an. Das Schlimme ist, man kann die Wahnsinnigen nicht mit Psychologie oder Gefängnis stoppen, oder indem man „mit ihnen redet“. Am besten schießt man ihnen eine Kugel in den Kopf. Darum sind sie ja wahnsinnig, weil sie nicht in der Lage sind, in der Realität zu leben oder sich selbst zu stoppen.

Der Vorwand, die Menschen würden sich gegenseitig erschießen, ist ebenfalls platt und dumm. So sagen unsere Politiker, unsere Gesellschaft sei voll von ungeeigneten Heranwachsenden, denen niemals vertraut werden kann. Wie aber soll man dann den Politikern oder der Polizei vertrauen können, wo doch auch sie einmal Heranwachsende waren und wo doch auch sie aus demselben kulturellen Umfeld kommen?

Nein, es geht um Macht, um die totale Macht über die Menschen. Es gibt ein großes Verlangen, schlecht über den Zaren zu reden, vor allem von Seiten der Kommunisten, die behaupten, er sei ein Tyrann gewesen, und dennoch, unter dem Zaren waren wir bewaffnet und unter den Fortschrittlichen wurden wir entwaffnet. Lasst euch nicht täuschen von dem Glauben, dass die Fortschrittlichen, die Linken, Waffen hassen. Oh nein, das tun sie nicht. Was sie hassen, das sind Waffen in den Händen jener, die nicht im Gleichschritt mit ihrer Ideologie marschieren. Sie hassen Waffen in den Händen derer, die selbständig denken können und die nicht ohne Gegenfrage gehorchen.

Also: Fallt nicht herein auf falsche Versprechungen. Löscht nicht das Licht, das man den Menschen gelassen hat, damit sie in der Lage sind, ihre Würde zu verteidigen.

Unser Geldsystem

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Oder: Alice im Schuldenland

Beep..Beep..Beep..Beep. “Das macht dann 53,92€, bitte!”, sagt die Dame an der Kasse.

“Ich würde gerne mit Karte zahlen.”, antwortet der Kunde.

Eine Situation, die wohl Millionen Mal am Tag in Deutschland vorkommt. Heute mehr als früher. Denn sogar in Bäckereien kann man neuerdings per Karte bezahlen. Die Menschen scheinen sich langsam aber sicher an bargeldlose Transaktionen zu gewöhnen.

Doch wie kommt es eigentlich, dass wir von dem wertvollen Bargeld, das Oma Emma immer unterm Kopfkissen versteckt hatte, so einfach zu einem simplen Austausch von Zahlen wechseln; und das dieser Vorgang auch noch von allen anerkannt wird? Was für ein Geldsystem haben wir überhaupt und wie entsteht unser Geld? Was ist Geld?

Das etablierte Buchgeld

Bis vor ein paar hundert Jahren konnte man mit einer Banknote echtes Münzgeld (aus Gold oder Silber) von der Bank holen. Die Menge, die auf der Banknote stand, musste von der Bank vorgehalten werden, denn der Inhaber hatte ein Recht auf die Herausgabe seines eingelegten Goldes.[1]

Nunja, versuchen Sie das heute mal bei der Sparkasse oder bei der Bundesbank. Die werden Ihnen was husten!

Spätestens schon seit der Euro-Einführung haben wir keine echten Bank-Noten mehr mit verbrieftem Staats-Recht und Garantie des hinterlegten Wertes, sondern nur noch Geld-Scheine mit Copyright unter Privatrecht.[2]

Das Geldsystem hat sich offensichtlich seit dieser Zeit stark verändert. Es gibt kaum eine Bank, die nicht nach dem Teil-Reserve-System agieren muss. Das bedeutet, dass nur ein (heute sehr kleiner) Teil der eingelegten Geldmenge auch sofort verfügbar sein muss. Der Rest dieses Geldes kann von der Bank als Kredit an jemand anderen vergeben werden. Wird dieses geliehene Geld wieder bei der Bank angelegt, kann wieder ein Kredit in dieser Höhe, abzüglich der Mindestreserve, vergeben werden.

Nun meinen viele, dieses zusätzlich erzeugte Geld würde durch die Zentralbank nachgedruckt werden. Das ist aber viel zu umständlich und außerdem zu teuer. Aus diesem Grund wird das verliehene Geld einfach von der Bank an den Kreditnehmer überwiesen. Daher kommt der Name “Buchgeld”, es existiert nur auf den Konten, bzw. in den Büchern der Banken.[3]

Dieses sog. Buchgeld kann außerdem als “Schuldgeld” bezeichnet werden, denn diese Vermehrung des im Umlauf befindlichen Geldes kann nur durch die Aufnahme von Krediten, also Schulden, geschehen und das Geld wird quasi aus dem Nichts erschaffen.[4]

In der Bilanz der Bank sieht das dann folgendermaßen aus: Der Kredit-Betrag wird auf die Aktiv-Seite geschrieben, auf der Passiv-Seite steht dann entsprechend das Konto Guthaben des Kreditnehmers.[5]

Tatsächliches Geld hat hier nicht den Besitzer gewechselt, der Kreditnehmer hat sich lediglich mit einer Schuld gegenüber der Bank beladen.

Nachteile des ungedeckten Teil-Reserve-Systems

Das Teil-Reserve-System hat vor allem einen großen Nachteil für die Menschen. Sie können ihr Geld nicht von der Bank holen, wenn ihnen gerade danach ist.

Wieso? Stellen Sie sich einmal vor, alle Kunden einer Bank wollten gleichzeitig ihr Geld in bar von der Bank holen. Ist das möglich?

Nein, natürlich nicht, denn das meiste Geld liegt überhaupt nicht in Bargeld vor. Die EZB muss lediglich 1% vorrätig halten. Die Menschen, die ihr Geld von der Bank holen wollen, können also damit rechnen, dass sie bei einem Kontostand von 2.000€ gerade mal 20€ bekommen.

Viel wahrscheinlicher ist aber, dass Sie bei einem solchen Banken-Sturm von der Staatsmacht daran gehindert werden, überhaupt in die Nähe des nächsten Bankautomaten zu kommen.

Scheingeld soll die Illusion aufrechterhalten, dass das elektronische Buchgeld einen Wert hätte

Vor einigen Jahren wurde noch allgemein proklamiert, Deutschland sei ein Bargeld-Land. Die Vorteile des Bargeldes wurden gepriesen und der Bundesbank-Vorstand Carl-Ludwig Thiele meinte sogar, Bargeld mache die Bürger „im Grunde so frei, wie sie sein möchten“[6].

Dass das Geldsystem damals genauso aussah, wie es heute aussieht, von der erhöhten Geldmenge und den (inflationsbereinigten) Negativzinsen mal abgesehen, scheint absolut niemanden zu interessieren. Tatsächlich ist das Bargeld nur noch nervig und ein Dinosaurier aus längst vergangener Zeit.

Es hat eine Wende eingesetzt. Eine Wende weg vom Bargeld, hin zu der alleinigen Nutzung von Buchgeld. Der einzige Grund, weshalb wir noch Bargeld nutzen können, ist der Fakt, dass unser Schein-Geld eine Illusion von Wert aufrecht erhält. Unsere Geldscheine und -münzen sind nicht mehr das Material wert, aus dem sie hergestellt wurden. Und das soll verschleiert werden. Zehn 50€-Scheine fühlen sich eben doch wertvoller an, als die Zahl 500 auf dem Bankkonto, die eher an Spielgeld erinnert. Oder wie es der Hauptgeschäftsführer des Bankenverbandes, Dr. Michael Kemmer 2012 gegenüber dem Handelsblatt ausdrückte: „Bargeld ist ein zutiefst emotionales Produkt“.

Drei Jahre später wird plötzlich öffentlich darüber diskutiert – um nicht zu sagen “positiv angemahnt” – dass der beliebte 500€ Schein abgeschafft werden soll.[7]

Auch in den Redaktionen scheint ein Meinungsumschwung stattgefunden zu haben. Klamm heimlich wird den Deutschen suggeriert, dass Bargeld umständlich, teuer und sogar gefährlich sei! Lächerlich – man wird ja auch so häufig mit tausenden von Euro auf der Straße überfallen.

Bankensystem ist unsicher

Was hingegen häufig und mit großen Auswirkungen geschieht, ist der Diebstahl von Millionen von Euro durch SWIFT. SWIFT bedeutet Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication. Diese Organisation regelt den Nachrichten- und Transaktionsverkehr von über 10.000 Banken. SWIFT bietet eine riesige, zentralisierte Angriffsfläche für Hacker, die diese auch immer wieder ausnutzen.[8]

Ganz zu schweigen von den Problemen mit der Kriminalität im “Carding” (alles, was mit Kredit- und Girokarten zu tun hat) und der immer größer werdenden Zahl von Identitätsdiebstählen und erfolgreichen Angriffen auf Kreditkartenfirmen.

An diesem Beispiel erkennt man sehr deutlich wie anfällig und unsicher unser heutiges Banken- und Geldsystem ist. Je mehr Stationen es in einem Prozess gibt, desto größer ist die Angriffsfläche für Diebe, Betrüger und andere Verbrecher. Die Nutzung von Bargeld ist da immer noch am sichersten.

Wir sind aber in einer neuen Zeit mit neuen Möglichkeiten und Chancen angekommen. Und das bedeutet, wir müssen uns für neue Möglichkeiten öffnen und das obsolet machen, was nicht mehr gut für uns, unser System, die Gesellschaft und unseren ganzen Planeten ist: Das durch private Banken ausgenutzte und staatlich geschützte Schuldgeldsystem!

Dazu muss man wissen: Die Geldschöpfung liegt in privater Hand, der Hand der EZB. Das Geldmonopol liegt beim Staat.  Unser heutiges Geld ist kein Staatsgeld, sondern ein privat Herausgegebenes. Letztich ist es aber auch kein Privat-Geld oder freies Marktgeld, sondern ein staatlich geschütztes und organisiertes Geldsystem. Zusammen ergibt das eine kriminelle Vereinigung, die die Menschen machtlos macht und sie zum Spielball der Willkür geldgieriger Individuen werden lässt.
Der Staat zwingt uns durch seine Gesetze, Verordnungen und politisch erzeugte Sachzwänge, sein Geldsystem zu nutzen. Genau das Geldsystem, das aus dem Nichts immer neue Zahlenreihen und damit immer größer werdende Schuld generiert.

Doch Moment!

Gehören zu so einer Sache nicht auch diejenigen, die einen Kredit aufnehmen?

Natürlich, der Staat zwingt uns, sein Geld, also den Euro, zu nutzen. Doch was wäre, wenn niemand mehr Kredite bei diesen Banken aufnähme? Dann wäre der Spuk ganz schnell vorbei. Ohne Kreditnehmer gibt es keine neuen Zahlenreihen.

Das Ganze ist also eine Ménage-à-trois und wir spielen darin eine bedeutende Rolle.

Damit das System trotz seiner deutlichen Schwächen, die niemand freiwillig dulden würde, bestehen bleibt, muss der Staat seine Muskeln spielen lassen, damit solche Fauxpas wie mit SWIFT nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Würde die Öffentlichkeit davon erfahren, würden die Menschen ihr Geld aus Angst aus dem Buchgeld-Chaos abziehen und lieber in Bar verwahren. Das ist für das System brandgefährlich.

Und genauso gefährlich wäre es, wenn wir Menschen unsere Transaktionen einfach ohne die Banken tätigen würden.

Vereinfachung ist der Schlüssel zu Freiheit und Sicherheit

Heute läuft es doch bei Bestellungen so ab, dass wir über verschiedene Dienstleister bestellen, bezahlen und liefern lassen (siehe Abbildung links). Unsere Daten passieren viele Punkte, inklusive Mittelsmänner, die angegriffen werden können. Das sind viele Punkte, an denen unser Geld einfach verschwinden kann.

Geldlauf

Viel einfacher wäre es doch, wenn unsere Daten und Zahlungen direkt und ohne Umwege zu demjenigen flössen, mit dem wir Handel treiben wollen. Der Buchladen oder Verlag bekommt direkt die Daten zu unserer Bestellung und die Zahlung erfolgt auch direkt von Computer zu Computer.

Wir hätten nicht nur die Hacker, sondern auch die Banken, egal ob die Sparkasse oder die EZB, aus unseren Transaktionen ausgesperrt. Auch der Staat hätte nichts mehr zu melden, er kann ja nicht mehr kontrollieren, was wir tun. Seit Jahrzehnten beschäftigen sich führende Köpfe mit der Möglichkeit eines solchen Systems.

Ob das überhaupt möglich ist, und wenn, wie genau, das behandeln wir im nächsten Beitrag des Essays.

Fazit

Die Freiheitswelle spricht sich gegen ein staatliches Währungsmonopol aus, das unseres Erachtens zwangsläufig zur Inflation führt. Gleichzeitig macht uns das inflationäre Schuld-Geld zu Schuld-Sklaven.

Wir sprechen uns gegen ein Schuldgeldsystem mit staatlich geschützten Monopolen aus und befürworten Free Banking[9].

Ohne staatliche Rechtsbeugung zum Schutz der Monopole wäre in der freien Wirtschaft kein Teilreserveverfahren möglich und die Herrschaft der Zentralbanken, Etatisten und angehöriger Nutznießer in kürzester Zeit ohne Kriege und Revolutionen beendet. Friedlich. Durch die Macht des Portemonaies des kleinen Mannes.

 

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Banknote#Erste_Banknoten_in_Europa

[2] http://j.mp/1QcdVfZ

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Buchgeld

[4] https://www.youtube.com/watch?v=oXa3rfX4ZRY

[5] https://de.wikipedia.org/wiki/Geld#Geldsch.C3.B6pfung

[6] http://www.handelsblatt.com/finanzen/vorsorge/altersvorsorge-sparen/zahlungsverkehr-deutschland-ist-ein-bargeldland/7266436.html

[7] http://www.welt.de/finanzen/article151824858/Warum-Politikern-der-500-Euro-Schein-verdaechtig-ist.html

[8] http://themerkle.com/swift-network-abused-again-by-internet-criminals/

[9] https://de.wikipedia.org/wiki/Free_Banking

Waffenbesitz in Deutschland

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Im Folgenden eine kurze Aufklärung zur Situation des Waffenbesitzes in Deutschland, weil es da immer wieder Verwirrung gibt: Obwohl es natürlich das Recht eines jeden Menschen ist, sich zu bewaffnen, haben wir in Deutschland kein Waffenrecht, sondern ein Waffengesetz. Das ist etwas völlig anderes! Ein Waffenrecht, würde das Recht der Menschen, sich zu bewaffnen, verteidigen. Ein Waffengesetz hingegen, schränkt das Recht der Menschen auf Waffenbesitz lediglich ein. Deswegen gibt es auch keine Instanz ähnlich der NRA in Amerika, die eine starke Lobby für den freien Waffenbesitz in Deutschland wäre. Die Verbände in Deutschland verwalten ausschließlich die Einschränkungen! In Amerika waren die Gründerväter immerhin so schlau, dieses Recht der Menschen, sich zu bewaffnen, in der Verfassung festzuschreiben. Wir hingegen haben zunächst einmal gar keine Verfassung, sondern nur ein Grundgesetz und dort ist eben dieses Recht überhaupt nicht aufgeführt. In Deutschland ist der Waffenbesitz deshalb an “Erlaubnisse” gebunden, die der Staat dir großherzig gewährt, wenn du ihm dafür deinen vollständigen Gehorsam versprichst.

Eine Erlaubnis kann dir jederzeit auch wieder genommen werden. Anders als bei einem Recht, gibt es bei der Wegnahme von Erlaubnissen auch keine Rechtfertigungspflicht. Sprich: der Staat kann das einfach so machen und begründet es dann mit dem Wegfall deiner Zuverlässigkeit. Das erklärt auch, weswegen die meisten Waffenbesitzer totale Feiglinge sind, wenn es um die Verteidigung ihres “Rechtsanspruches” geht. Sie wissen, dass wenn sie sich nicht “anständig” benehmen, ihnen jederzeit die erteilte Erlaubnis wieder abgenommen werden kann.

Diese Strategie des Staates, Rechte nicht anzuerkennen und stattdessen Erlaubnisse zu vergeben, ist übrigens sehr weit verbreitet und sorgt für Gehorsam! Und das ist der Grund, weswegen dir deine Rechte genommen werden. Und ganz nebenbei musst du für die Erlaubnis, etwas tun zu dürfen, wozu du ohnehin ein Recht hättest, auch noch bezahlen.

In völliger Unkenntnis dessen, woraus wahrer ‚gewaltloser Widerstand’ besteht, sind heute viele der vollen Überzeugung, dass das Wegrennen vor jedweder Gefahr einer Tugend gleichkäme, und dem Widerstand (auch dem bewaffneten) in jedem Falle vorzuziehen sei – vor allem dann, wenn die Gefahr das eigene Leben bedroht. Doch böse Menschen werden sich immer bewaffnen, völlig egal, wie die Waffengesetze im jeweiligen Land gehandhabt werden. Jede Verschärfung der Waffengesetze bedeuten somit nur, dass gute Menschen den bösen Menschen wehrlos gegenüberstehen. Jede Waffe weniger in den Händen guter Menschen ist ein Verlust und bedeutet die Unfähigkeit der Verteidigung bzw. ein extremes Ungleichgewicht im Angriffsfall für die unbewaffnete Person.

Davon auszugehen, dass mehr Schusswaffen automatisch zu mehr Gewalt führen würden, ist nur die von den Politikern gewünschte Meinung, die immer wieder herangezogen wird, um Verschärfungen der Waffengesetze zu rechtfertigen. Dabei werden die Untersuchungen zu diesem Thema ebenso regelmäßig außer Acht gelassen bzw. bewusst verschwiegen, die eindeutig beweisen, dass genau das Gegenteil der Fall ist. Alleine schon dem gesunden Menschenverstand leuchtet es doch ein, dass ein Angreifer es sich zweimal überlegen wird, jemanden anzugreifen, wenn die Möglichkeit bestünde, dass der Angegriffene sich verteidigen könnte. Angreifer suchen sich selbstverständlich wehrlose Opfer aus. Der Angreifer greift doch viel lieber jemanden an, wenn er weiß, dass das künftige Opfer mit ziemlicher Sicherheit nicht bewaffnet ist.

Eine Waffe stellt mit absoluter Sicherheit einen Ausgleich her, zwischen körperlich schwächeren Menschen gleichen Geschlechts und auch den was Körperkraft angeht häufig unterlegenen Frauen. Eine Waffe ermöglicht auch sonst schwächeren Personen im Angriffsfall die Möglichkeit einer effektiven Selbstverteidigung. Auf Grund geschickter Manipulation und gesteuerter Meinungsmache, sind leider viele Menschen nicht mehr mit ihrem gesunden Verstand unterwegs.

Auch wenn wir im Moment durch die Gesetzeslage weit von der Freiheit und unseren Rechten entfernt sind, so heißt es dennoch nicht, dass wir aufgeben müssen. Ganz im Gegenteil. Wir müssen gemeinsam einstehen, für die Freiheit eines jeden Menschen, Waffen besitzen zu dürfen. Zu jeder Zeit haben sich Menschen natürlicherweise bewaffnet, um körperlich überlegenen Angreifern etwas entgegenstellen zu können. Waffen schaffen einen Ausgleich und Waffen schützen Menschen. Jedes Waffengesetz unterstützt nur ein Ungleichgewicht und kein Waffengesetz wird jemals eine gewaltfreie Welt herstellen können. Es ist das Recht eines jeden Menschen sich zu bewaffnen. Recht und Gesetz sind zwei verschiedene Sachen. Das Recht der Menschen wird durch Gesetze eingeschränkt. Dies ist nicht länger hinzunehmen.

Es ist niemandes Pflicht und nicht jeder Mensch muss das tun, aber jeder Mensch, der das wünscht, muss eine Waffe besitzen dürfen.

Die Freistadt

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Das Institut Freiheitswelle erforscht die Möglichkeiten moderner freiheitlicher Gesellschaftskonzepte, die sich an tatsächlichen realen Begebenheiten orientieren und möchte Wege aufzeigen, diese Konzepte in die Realität zu überführen. Im Zuge dieser Bestrebungen stellen wir uns der Frage, wie eine freiheitliche Gesellschaft aus den Wurzeln heraus entstehen kann.

In libertären Kreisen wird häufig darüber philosophiert, welche Attribute ein freies Land besitzen sollte, doch ist die Realisation eines derartigen Projektes in der gegenwärtigen politischen Lage sehr unwahrscheinlich. Dies hieße, dass die Regierung eines beliebigen Landes eine Kehrtwende machen müsste und die Menschen von einem Tag auf den anderen in einem Freistaat leben würden. Völlig ungeachtet der Tatsache, dass viele Menschen in einem solchen Land gar nicht damit umgehen könnten, da sie plötzlich unter anderen Vorzeichen, nämlich denen der Freiheit leben würden. Sehr viele können sich darunter gar nichts vorstellen oder wären sogar, wegen gewisser Vorurteile, einfach dagegen. Über die Köpfe dieser Menschen hinweg würde eine Entscheidung gefällt werden, die viele nicht verstehen und deswegen auch nicht mittragen würden. Eine „Volksbefragung“ würde die Zerrissenheit innerhalb der Bevölkerung schnell deutlich machen. Selbst wenn es eine Mehrheit gäbe, die hinter dem Projekt eines freien Landes stünde, so würde die Umsetzung dennoch gegen den Willen eines großen Teils der im Land lebenden Menschen vollzogen werden müssen. Das bedeutet, dass auch ein gegen den Willen von vielen Menschen gegründeter freier Staat, im Kern den Zwang beinhalten würde, weil plötzlich alle Menschen in einem freien Land leben müssten; auch die, die es gar nicht wollen. Und wie wir wissen, ist die Aussage, das Land zu verlassen, wenn dir das Leben dort nicht gefällt, keine wirkliche Option. Zumindest dann nicht, wenn man das Land nicht freiwillig verlassen will. Freiheit, die den Menschen gegen ihren Willen verordnet werden würde, wäre keine Freiheit, sondern Zwang. Der geschilderte Vorgang wäre somit nicht organisch.

Stellen wir uns für einen Moment einmal vor, dass ein Blatt eines Baumes plötzlich beschließen würde, seine Form verändern zu wollen. Selbst wenn dieses Blatt auch andere Blätter des Baumes davon überzeugen könnte, dass seine Initiative Vorteile beinhalten würde und sich Nachahmer fänden, so würde doch aus den Wurzeln des Baumes eine Gegenkraft erfolgen, die das Blatt wieder zu seiner ursprünglichen Aufgabe, seiner angestammten Form, zurückführen wollte. Dieses Blatt würde sich in einem ständigen Kampf befinden, sein Vorhaben gegen den Willen des Baumes zu verwirklichen. Die Chancen, dass alle Blätter des Baumes sich verändern und ebenfalls die andere Form annehmen, sind sehr gering. Ein Baum verändert sich nicht, weil ein Blatt beschließt, den Baum zu ändern. Eher entscheidet sich der Baum, sich dieses opportunistischen und somit unliebsamen Blattes zu entledigen und es einfach abzuwerfen. Zusammen mit all den anderen Blättern, die vielleicht dem Beispiel des ersten Blattes gefolgt sind. Der Baum bestimmt, welche Form ein Blatt hat und nicht umgekehrt.

Natürlich ist die Geschichte dieses Blattes nur eine Metapher, doch zeigt sie auf, wie schwierig oder gar unmöglich es ist, eine bestehende Struktur verändern zu wollen, wenn man selbst ein Teil dieser Struktur ist. Auch eine große Gruppe gleichgesinnter Menschen wird innerhalb eines Staates nicht bewirken können, dass sich die grundlegende Ausrichtung eines Staates verändert.

Ein System besteht immer aus Verbänden von Einheiten. Dieses auch als „parts into wholes“ bezeichnete Prinzip, ist in jedem komplexen System zu finden. Einzelne Untereinheiten (Zellen) verbinden sich zu größeren Einheiten und werden zu Organen, die wiederum in ihrer Verbindung einen Organismus bilden. Jedes Teil ist auf der jeweiligen Ebene gleichzeitig ein Teil und ein Ganzes. Ein Gesamtsystem ist in seiner Funktion von der Einbindung seiner Teile abhängig. Einzelne, sich plötzlich anders verhaltene Untereinheiten, werden vom Gesamtorganismus als Bedrohung wahrgenommen und dementsprechend bekämpft und schließlich abgestoßen. Organische Veränderung findet nicht aus der Initiative rebellischer Untereinheiten statt. Die bestehende „Ordnung“ innerhalb eines Systems muss unter allen Umständen gewahrt bleiben. Die Konsistenz und Form eines Systems ist sozusagen selbstschützend. Interessant bei dieser Betrachtung ist die Tatsache, dass dieses Prinzip nichts über die Qualität des jeweiligen Systems aussagt. Nur das Überleben der jeweiligen Struktur ist wichtig. Sofern sich Strukturen innerhalb ihrer „Überlebensmechanismen“ bewegen, spielt Qualität eine untergeordnete Rolle.

Wenn wir nun die Entwicklung in Richtung Freiheit als Qualität definieren, so kann dies nur bedeuten, dass Untereinheiten, die aus freiheitlich ausgerichteten Teilen bestehen, sich zu freiheitlichen Organen verbinden und völlig unabhängig von bisherigen Systemen existieren müssen. Bestehende Systeme können in der bisherigen Betrachtungsweise nicht verändert werden. Die einzige Möglichkeit in diesem Kontext ist, neue Systeme zu bilden, die im Zuge der Evolution nun ihre höherwertige Qualität beweisen müssen. Über lange Zeit werden verschieden ausgerichtete Systeme in größeren Systemen in einer Art evolutionärer Konkurrenz stehen, bis die Zeit zeigen wird, welches System bessere Überlebenschancen aufweist. Anders gesprochen findet organische Entwicklung innerhalb unserer Betrachtungsweise immer aus dem Individuum heraus statt, welches sich mit anderen Individuen zu größeren organischen Verbindungen zusammenfindet, die mit anderen Systemen in Konkurrenz stehen werden. Als Individuum das Ganze verändern zu wollen wäre ein recht aussichtsloses Unterfangen. Viel realistischer wäre es, sich zu kleineren Untereinheiten zu verbinden, zu Gruppen oder besser „Gemeinschaften“, die dann beweisen müssen, dass sie für weitere Untereinheiten nicht nur in Hinblick auf ihre Qualität attraktiv sind, sondern auch das Überleben der jeweiligen Untereinheiten sichern können.

Natürlich wird es auch auf diese Gemeinschaften Angriffe der alten Systeme geben, sie wieder in bisherige Bahnen zu zwingen, doch steigen die Chancen auf Fortbestand in dem Maße, wie überlebensfähig und vor allem unabhängig sich die neuen Systeme über die Zeit beweisen. Wenn ich mich noch einmal der weiter oben geschilderten Metapher bediene, heißt dies: Wir müssen aus der Wurzel heraus neue Bäume gestalten, die in einem Wald anderer bisheriger Bäume beweisen müssen, dass sie nicht nur eine bessere Qualität aufweisen, sondern ihren Untereinheiten auch ein Überleben ermöglichen und somit in evolutionärer Sicht zeigen müssen, dass sie auch überlebensfähig sind. Dazu braucht es Autonomie. Das Überleben eines höherwertigen neuen Systems in Konkurrenz zu den bestehenden in qualitativer Hinsicht minderwertigen alten Systemen hängt also in ganz entscheidendem Maße von seiner Überlebensfähigkeit ab.

Der erste Schritt in Richtung einer freien Gemeinschaft ist also ihre Autonomie. Sie muss unter allen Umständen überlebensfähig sein. Sie muss sich weitestgehend von alten Systemen abkoppeln und unabhängig machen. Nur dann wird es möglich sein, auch andere Menschen gleicher Ausrichtung anzuziehen und somit Wachstum und Entwicklung zu erfahren. Wie auch auf zellularer Ebene muss eine Abgrenzung gegenüber schädlicher Elemente erfolgen. Sowie jedes Individuum eine Grenze besitzt, die das Individuum vom anderen abgrenzt und somit unterscheidbar macht (sonst gäbe es keine Individuen) braucht auch jede Gruppe eine Grenze, die ihre Ausrichtung definiert (sonst gäbe es keine Gruppe). Die Überlebensfähigkeit eines Individuums ist in hohen Maße von seiner Einbindung in eine Gruppe abhängig. Hier sei noch einmal daran erinnert, dass das Überleben einer Struktur innerhalb eines Verbundes im gewissen Sinne wichtiger ist, als die Qualität die dieser Verbund aufweist. Doch wenn das Überleben in konkurrierenden Systemen gleichermaßen gesichert ist, entscheidet die Qualität in evolutionärer Sicht, welches System über die Zeit größere Verbreitung finden wird. Einfacher Ausgedrückt, folgen die meisten Menschen alten Staatsstrukturen, weil ihnen vermittelt wird, dass in ihnen ihr Überleben gesichert wäre. Wie wir alle sehen, spielt hierbei die Qualität des Lebens kaum eine Rolle. Stattdessen sehnen sich die Menschen nach Strukturen, in denen sie Einbindung erfahren können, die sowohl für ihr Überleben sorgen, als auch eine gute Qualität besitzen. Sind beide Elemente zu finden, entscheidet sich jeder intelligente Organismus für die Anbindung an das qualitativ höherwertige System. Das System würde somit wachsen und dies ohne jeglichen Zwang, sozusagen aus sich selbst heraus, was Kennzeichen einer tatsächlich organischen Entwicklung wäre.

Wenn wir die bisherigen Ausführungen zusammenfassen, ergibt sich folgende Aussage:

Die Chance auf eine freiheitliche Gesellschaft ergibt sich aus einem in freiheitlichen Aspekten entwickelten Individuum im Verbund zu anderen ebenso entwickelten Individuen, die eine freiheitliche Gemeinschaft vom Menschen bilden. Diese Gemeinschaft muss nicht nur der Qualität eines freiheitlichen Lebens verbunden sein, sondern auch das Überleben der einzelnen Mitglieder gewährleisten. Sie muss größtmögliche Autonomie und somit Unabhängig von gegenwärtigen politischen Systemen anstreben und Geduld haben, dass organische Entwicklung und Wachstum nur durch Beispiel entstehen kann. Auch Freiheit darf niemandem aufgezwungen werden.

Wie groß derartige Gemeinschaften durch entwickelte freiheitliche Individuen sind, in Bezug auf die in ihr gelebte Qualität, ist letztlich zweitrangig. Entscheidend ist, dass nur größere Gemeinschaften das Überleben ihrer Mitglieder gewährleisten können. Umso größer die Gemeinschaft, umso größer die Möglichkeit, sich Autonomie zu erarbeiten und anderen an Freiheit interessierten Menschen ein attraktives Beispiel zu sein. Kleinere Gruppierungen können es relativ schnell schaffen, sich in einem der Gemeinschaft gehörenden Areal zusammenzufinden. Selbst die Idee einer virtuellen Stadt ist ein Schritt, eine derartige Gemeinschaft gleichgesinnter Menschen zu erschaffen. In einem nächsten Schritt ist es natürlich notwendig, auch in der Realität ein Haus oder ein Stück Land zu erwerben. Viele dieser Projekte gibt es bereits. Was meines Erachtens fehlt, ist die Verbindung dieser bislang einzelnen Projekte hin zu einem größeren Gefüge. Nur in Ausnahmefällen gelang es bisher, sich in größeren Verbänden zusammenzufügen. Meine Hoffnung ist, dass immer mehr Menschen das oben geschilderte Prinzip erkennen und daraus ein gemeinsames Ziel definieren. In weiteren Schritten wären dann einzelne freiheitliche Dörfer und sogar Städte vorstellbar.

Anhand des Beispiels einer freiheitlichen Stadt, die vielleicht zunächst klein ist, aber nach oben geschilderten Kriterien organisch wachsen könnte, wird schnell deutlich, dass wir durchaus Chancen haben – auf lange Sicht – auch eine freiheitliche Gesellschaft zu erschaffen, da mehr und mehr Menschen sich ganz natürlich der höherwertigen Qualität eines freiheitlichen Lebens zuwenden werden. Wichtig ist nur, dass jeder Einzelne in diesem Verbund die Sicherheit verspürt, die für sein Überleben notwendig ist. Dazu bedarf es auf jeder Entwicklungsstufe funktionierender Grenzen, die die Sicherheit der Bevölkerung gewährleisten. Wie an anderer Stelle hinreichend erklärt, dienen Grenzen in erster Linie der Sicherheit. Sie sichern das Überleben derjenigen, die sich innerhalb der Grenzen befinden. Sie sorgen auch für die Darstellung der jeweiligen Gruppierung, da sie sich nur innerhalb sicherer Grenzen entwickeln kann. Nur weil es eine Grenze gibt, ist zu erkennen, dass hier das eine endet und das andere beginnt. Es ist immer wieder erstaunlich, dass gerade Libertäre, die Individualität als eines ihrer wichtigsten Kriterien in Hinblick auf Freiheit betonen, diese Tatsache ignorieren. Das Überleben eines Individuums ist in hohem Maße von seiner Grenze abhängig. Keine Grenze – kein Individuum. Das Überleben eines Einzelnen ist in hohem Maße von seiner Einbindung in eine Gruppe oder Gemeinschaft abhängig und auch diese muss sich von Gegenkräften abgrenzen. Ohne Grenzen – keine Gemeinschaft – und keine Individuen. Gemeinschaften müssen sich, um ihre Qualität zu bewahren und das Überleben der einzelnen Mitglieder zu gewährleisten, zu größeren Verbänden zusammenschließen. Diese Verbände einzelner Gruppierungen müssen sich von Gegenkräften abgrenzen. Ohne Grenzen – keine Verbände – keine Gemeinschaften und keine Individuen. Schnell wird hier deutlich, welch zentrale Rolle eine Grenze im Zusammenhang zur Freiheit hat. Keineswegs ist eine Grenze ein Gefängnis oder gar als Ursache von Unfreiheit zu sehen, sondern ganz im Gegenteil gewährleistet erst eine Grenze das Überleben der Menschen. Jedes Dorf muss solange eine Grenze zu einem anderen Dorf bewahren, bis ein vollständiger organischer Zusammenschluss mit anderen Dörfern erfolgen kann. Dann übernimmt eine andere Grenze den Schutz dieses Verbundes von einzelnen Dörfern, bis daraus eine Stadt entstehen kann, weil mittlerweile so viele Menschen organisch in ihr ein Zuhause gefunden haben. Selbstverständlich muss diese Stadt eine Grenze besitzen über die sie sich definiert und präsentiert. Wenn dieses Beispiel Schule macht, werden mehr Städte folgen, bis eines Tages aus einem Zusammenschluss einzelner Städte ein ganzes Land entsteht, in dem freiheitliche Aspekte wertgeschätzt werden und welches die Sicherheit seiner Bewohner gewährleistet.

Im Grunde haben wir hiermit die Entwicklung über die Zeit beschrieben, die zu den heutigen Dörfern, Städten und schließlich sogar Ländern geführt haben. Das einzige Kriterium, welches bislang nicht die Beachtung gefunden hat, da ihr Stellenwert bislang nicht deutlich war, ist die Qualität. Die Qualität, die wir in diesem Text als Freiheit definiert haben. Da Menschen sich meist mehr Gedanken um ihr Überleben als um die Qualität ihres Lebens Gedanken machen, ist dies absolut nachvollziehbar. Wie wir wissen, ist auch auf zellularer Ebene die Qualität dem Überleben untergeordnet. Und dies ist die Basis auf der alles Leben ruht.

In einer freiheitlichen Gesellschaft muss der Qualität eine viel größere Aufmerksamkeit geschenkt werden. Das „wie“ muss zumindest einen gleichwertigen Stellenwert haben, wie das „was“. Nur wenn beides – Qualität und Überleben – gleichwertig nebeneinander stehen, kann sich tatsächlich im Zuge der Evolution das Höherwertige verbreiten.

Die Qualität unseres Miteinander muss auf selber Stufe stehen, wie das Gewährleisten unseres Überlebens. Nur dann wird es zu freiheitlichen Gemeinschaften, zu freiheitlichen Dörfern und Städten kommen, bis eines Tages ein ganzes Land die Fahne der Freiheit aufziehen wird und signalisiert, dass sich hier die Grenze zu einem freiheitlichen Land befindet. Wenn du dich ebenfalls dieser Qualität der Freiheit anschließen magst, dann bist du herzlich willkommen und wir werden für deinen Schutz sorgen. Wenn du unsere Idee – die Idee der Freiheit – zerstören willst, wenn es sich dir nur darum dreht, zu nehmen und nicht zu geben, dann bist du hier nicht willkommen und wirst die Grenze nicht passieren können. Wir werden unsere Grenze mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln verteidigen, weil wir dies den Menschen innerhalb unseres freiheitlichen Landes schuldig sind. Wir stehen für Qualität und für Überleben!

 

Wir gründen eine virtuelle Stadt

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Die virtuelle Gemeinschaft der Freiheitswelle setzt den Grundstein für eine freie Zukunft.

Wie den meisten denkenden Menschen heutzutage klar sein muss, kann es so, wie es jetzt ist, nicht weitergehen. Die Politik entwickelt sich zu einem immer weiter wachsenden Monster, die Banken treiben ihr perfides Monopoly-Spiel mit uns und unsere Wirtschaft wird verkrüppelt, wo es nur geht. Unsere Gesellschaft ist krank und braucht dringend eine Radikal-Kur.

Nur, wie stellt man das an? Als Einzelner ist es denkbar schwierig, etwas zu verändern. Auch als kleine politische Bewegung ist es eher unwahrscheinlich, dass sich irgendeiner der Politiker für unsere Vorschläge interessiert. Wirklich verändern kann man nur etwas, wenn man eine gewisse Masse erreicht hat. Zwar ist es durchaus nachvollziehbar, wenn man auf dem parteipolitischen Wege versucht, etwas zu ändern, doch wir sehen darin keine Alternative. Als Systempartei ist man Teil des Systems und muss nach den Regeln des Systems handeln. Wirkliche Freiheit kann aber nur mit selbstgesteckten Regeln erreicht werden.

Und genau das versuchen wir von der Freiheitswelle mit unserem Projekt. Wir wollen eine virtuelle Gemeinschaft gründen, quasi eine neue, freie Stadt im Internet, nach unseren Vorstellungen, mit von uns festgelegten Regeln, eigenem Geld, eigenem Handel und sich daraus bildender tatsächlicher Solidarität zwischen den Mitgliedern.

Ein großer Pluspunkt einer virtuellen Stadt ist ihre absolute lokale Unabhängigkeit. Es ist egal, wo die einzelnen Mitglieder wohnen, die Gemeinschaft kann als solche tatsächlich funktionieren.

Ziel ist es natürlich, die „virtuelle“ Gemeinschaft in die Wirklichkeit zu überführen. Konkret bedeutet das, dass die Mitglieder nicht nur Richtlinien für ihr Miteinander entwerfen, sondern zum Beispiel auch schon real Handel miteinander treiben. Bezahlung kann über Kryptowährungen oder anderes Vollgeld abgewickelt werden. Vorstellbar ist so auch ein eigenes Versicherungssystem, in dem die tatsächliche Idee des Versicherns (gegenseitig absichern) umgesetzt wird, anstatt mit einem Umlageverfahren zu spekulieren und zu hoffen, dass schon alles gut gehen wird.

Wir als Gemeinschaft müssen uns unabhängig machen. Unabhängig von der Regierung, unabhängig von Zentralbanken und von der unnützen Bürokratie der Staatskrake. Wir brauchen sie nicht mehr!

Wir brauchen EUCH!

Was wir brauchen, ist eine funktionierende Gemeinschaft, die sich so weit wie möglich selbst versorgen kann, ihre eigenen Probleme lösen kann und die uns der Freiheit ein gutes Stück näher bringt.

 

Weiter Artikel findet ihr unter: http://bit.ly/1oOwQVH

Freiheit ist mehr als nur ein Wort

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Wir sind freie, souveräne Menschen. Wir alle sind freie, souveräne Menschen. Und wir sind Teil einer Gemeinschaft. Wir von der Freiheitswelle nehmen diese Aspekte sehr ernst. Wir sind Visionäre. Wir stellen uns eine Zukunft vor, die aus der Vergangenheit kommend, die Gegenwart anerkennt und darauf aufbauend eine Zukunft gestaltet. Wir Menschen sind schöpferische Wesen. Absolut in der Lage einer Vision von Freiheit zu folgen, die seit Anbeginn der Zeit als Same in uns allen wohnt. Wir verleugnen weder die Vergangenheit, noch verneinen wir die Gegenwart, sondern wertschätzen unseren bisherigen Weg und führen ihn konsequent weiter. Wir halten uns nicht in Theorien auf, sondern orientieren uns an unserem Wissen, welches universell in uns allen abgelegt ist. Es gibt eine unmittelbare Wahrheit; ob wir es nun wahrhaben wollen oder nicht. Wir alle sind getragen von einer Kraft, die wir bislang weder erklären, noch umfassend beschreiben können. Davon auszugehen, wir wüssten, wer wir sind und wir wären bereits dort, wohin wir gelangen sollen, erscheint uns vermessen. Wir sind Reisende. Wir sind Schüler des Lebens. Wir sind Menschen auf unserem Weg in Richtung Freiheit.

Freiheit ist so viel mehr als ein Wort. Auch wenn wir in vielen Aspekten im Moment nicht die Freiheit erfahren, für die wir geboren sind, die Freiheit, die uns bestimmt ist, so hindert uns nichts daran, uns unserer inneren Freiheit anzuschließen und zu erkennen, dass wir auf dem Weg sind. Wir halten uns nicht in Diskussionen darüber auf, wer Recht hat. Wir gehen einfach! Wir sind frei, weil wir es sagen. Wir gehen zuversichtlich und schreiten kräftig aus, weil wir in unseren Herzen um ein gemeinsames Ziel wissen. Wir müssen uns weder anstrengen, dorthin zu gelangen, noch vergeuden wir unsere Energie damit, andere ins Unrecht zu setzen. Wir schämen uns nicht für unsere Fehler, die wir gemacht haben, sondern lernen aus ihnen. Wir sind Individuen, die in einer Gemeinschaft ein Zuhause finden, weil wir erkennen, dass wir nicht gleich, sondern eins sind. Denn jeder von uns ist ein Aspekt des Ganzen. Jeder ist ein Teil eines komplexen Geschehen, welches wir, um daran teilhaben zu können, noch nicht einmal verstehen müssen. Sicher ändert sich vieles, wenn du dich als eingebundener Teil eines größeren Gesamtgeschehens erkennst. Du bist nicht mehr alleine! Alle Suche nach Gemeinschaft findet ein Ende. Alle Angst, deine Individualität zu verlieren, endet. Weil du wichtig bist. Weil du unendlichen Wert besitzt. Weil du dazugehörst. Doch ändert dies nur etwas an deinem Gefühl. Selbst wenn du es nicht anerkennst, bist du ein Teil davon.

Wir sind Visionäre, weil alles Vergangene, sowie die Gegenwart, aus der Vision entstanden ist. Eine Vision, aus dem umfassenden Raum hinter dem Individuum kommend, als Idee wahrgenommen, die von anderen geteilt wird, gehört niemandem alleine. Wir können Träger dieser Vision sein. Wir können helfen, diese Vision in die Wirklichkeit zu überführen. Zu allen Zeiten haben Menschen das getan, in dem sie aus der Freiheit ihre Visionen in Worte übersetzten. Einige fanden kraftvolle Worte, die geeignet waren, Teile dieser Vision in die Wirklichkeit zu überführen. Doch letztlich bewirkt eine uns alle durchdringende Kraft, das wir nicht fehlgehen können.

Wir alle befinden uns auf unserem Weg in Richtung Freiheit. Zu allen Zeiten haben Menschen versucht, anderen von dieser Tatsache zu erzählen. Natürlich wollten sie ihrer Erkenntnis folgend, andere an ihrer Vision teilhaben lassen. Sie haben erkannt, dass auch der andere dazu gehört. Es entstanden Theorien darüber, wie Menschen Freiheit erlangen können. Alle Theorien über den Weg der Menschen in Richtung Freiheit, versuchen ein Prinzip zu beschreiben. Es gibt ein Prinzip und jeder Prozess folgt dem ihm zugrundeliegenden Prinzip. Doch jede Beschreibung eines Prinzips kann immer nur sehr eingeschränkt erfolgen. Worte sind Gefäße, die Teile eines Prinzips vermitteln können, jedoch niemals das Prinzip selbst sind. Der Begriff Baum ist nicht der Baum. Worte können ihn beschreiben, doch niemals ist ein Wort der Baum. Selbst umfassend beschrieben, ist der Baum mehr als die Summe seiner Teile. Freiheit ist so viel mehr als nur ein Wort.

Beschreibungen der Freiheit gibt es viele. Nicht zuletzt ist der Libertarismus eine Theorie, die Freiheit beschreibt. Alle Spielarten des Libertarismus und Liberalismus beschreiben Freiheit, doch sie sind nicht Freiheit. Sie alle beschreiben in ihren Worten Freiheit, doch sind sie niemals mehr als Beschreibungen. Sie sind wie Landkarten, die wir Menschen in die Hand nehmen können, um uns in unbekanntem Terrain zurechtzufinden. Sie können Mut machen, sich auf die Reise zu begeben, doch sollten wir nie eine Karte mit dem beschriebenen Gebiet verwechseln. Jede auch noch so genau gezeichnete Karte wird nicht das sich tatsächliche in dem Gebiet befinden ersetzen können. Keine Karte ersetzt, die knorrige Rinde eines Baumes zu erfahren oder das kühle Wasser eines sprudelnden Flusses mit seinen eigenen Füssen zu spüren. Auch die Freiheitswelle bedient sich der Sprache. Wir versuchen zu beschreiben. Doch tun wir dies in dem Wissen, dass wir Reisende sind. Uns interessieren Karten, weil sie uns helfen, unseren Weg zu finden, doch legen wir sie beiseite, wenn es darum geht, Freiheit zu erfahren. Uns dreht es sich nicht darum, recht zu haben, weil wir wissen, dass wir nicht fehlgehen können. Einen Baum zu fühlen, mit seinen Zehen im kühlen Wasser zu baden, ist Wahrheit. Der Vision von Freiheit zu folgen und Freiheit zu erfahren, ist nicht abhängig von irgendeiner Theorie. Interessanterweise kamen gerade aus der Ecke der Libertären die meisten Angriffe. Gerade diejenigen, die sich in der Theorie zur Freiheit bekennen, schienen nicht in der Lage, Visionen der Freiheit, die über ihren momentanen Horizont hinausgingen, ertragen zu können. So ergeht es Menschen, die das Gefäß mit dem Inhalt verwechseln. Uns interessiert der Tee. Die Tasse ist in der Erfahrung, den Tee zu trinken, zweitrangig.

Die Freiheitswelle lädt Menschen ein, zu erkennen, dass sie sich auf dem Weg in Richtung Freiheit befinden. Wir sind daran interessiert, den Weg, den wir als Individuen und als Gemeinschaft gehen, zu beschreiben. Doch wir tun dies, während wir ihn gehen. Wir sind keine Theoretiker, sondern Pragmatiker. Uns interessiert in erster Linie der Weg auf dem wir gehen, sowie das, durch die Peilung unseres Herzens, angezeigte Ziel. Auch wir wollen Menschen an unserer Vision teilhaben lassen, doch immer in der Erkenntnis, dass wir etwas im Geschehen befindliches beschreiben. Wir erheben weder den Anspruch, Urheber unserer Vision zu sein, noch heben wir den Zeigefinger und spielen uns auf, dass alleinige und umfassende Wissen zu besitzen. Wir folgen einer gemeinsamen Vision. Wir sind Teil von etwas Größerem. Wir laden dich ein, Teil dieser Gemeinschaft zu sein, in dem Wissen, dass du es sowieso bist. Das einzige was sich für dich ändert, ist, dass deine Reise eine vergnügliche sein kann. Das was sich ändern kann für dich, ist, dass dein Weg das Ziel bereits in sich trägt.

„Für mich gibt es nur das Gehen auf Wegen, die Herz haben. Auf jedem Weg gehe ich, der vielleicht ein Weg ist, der Herz hat. Dort gehe ich, und die einzig lohnende Herausforderung ist, seine ganze Länge zu gehen. Und dort gehe ich und sehe und sehe – atemlos.

Jeder Pfad ist nur einer von Millionen. Darum muss sich ein Krieger immer bewusst sein, dass ein Pfad nur ein Pfad ist. Wenn er fühlt, dass er dem Pfad nicht folgen sollte, dann darf er dies, egal unter welchen Bedingungen, nicht tun. Seine Entscheidung seinen Pfad beizubehalten oder ihn zu verlassen, muss frei sein von Angst oder Ehrgeiz. Er muss den Pfad genauestens und mit größtmöglicher Bewusstheit beobachten. Es gibt eine Frage, die sich ein Krieger stellen muss: Ist der Pfad ein Pfad mit Herz? Alle Pfade sind gleich. Sie führen nirgendwo hin, aber ein Pfad ohne Herz kann niemals vergnüglich sein. Ein Pfad mit Herz allerdings, ist leicht – er macht es dem Krieger nicht schwer ihn zu gehen. Auf diesem Pfad zu wandeln ist eine vergnügliche Reise. So lange ein Krieger einem Pfad folgt, ist er eins mit ihm.“

Don Juan Matus