freiheitskampf

Gebt niemals eure Waffen ab!

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„Lasst euch nicht täuschen von dem Glauben, dass die Linken, Waffen hassen. Oh nein, das tun sie nicht. Was sie hassen, das sind Waffen in den Händen jener, die nicht im Gleichschritt mit ihrer Ideologie marschieren. Sie hassen Waffen in den Händen derer, die selbständig denken können und die nicht ohne Gegenfrage gehorchen.“ 

Stanislav Mishin

Vor einiger Zeit erschien ein Artikel mit dem Titel: „Gebt niemals eure Waffen ab!“ von Stanislav Mishin. Zuerst wurde er auf der Seite der German Rifle Association veröffentlicht und dann von „eigentümlich frei“. Auch wir von der Freiheitswelle wollen diesen Artikel weiter verbreiten und zwar aus folgenden Gründen: Obwohl dieser Artikel aus der Sicht eines Russen schildert, was in der damaligen Sowjetunion geschehen ist, nachdem der Kommunismus die Freiheit der Menschen hinweggerafft hat und wohl insbesondere die Amerikaner anspricht, die zur Zeit das Volk sind, mit der größten Menge an Waffen in privaten Händen, so gilt dasselbe auch für alle anderen Völker dieser Erde und natürlich auch für Deutschland. Auch bei uns gibt es ähnlich wie in den USA Bestrebungen, privaten Waffenbesitz immer mehr einzuschränken oder ganz verbieten zu wollen. Die Agenda dahinter ist klar. Obwohl die Herrscher es mit dem Mäntelchen der Sicherheit umkleiden, zeigt die Geschichte ganz eindeutig, was der eigentliche Grund ist. Eines gleich vorweg: Deine Sicherheit spielt jedenfalls KEINE Rolle in den Überlegungen der Herrscher. Wenn es sich den Herrschern tatsächlich um deine Sicherheit drehen würde, dann würden sie es den Menschen erlauben, sich zu bewaffnen, weil nur eine Gesellschaft in der jeder, der es möchte, bewaffnet sein kann eine ist, in der größtmögliche Sicherheit besteht. Lasst es uns noch einmal in aller Deutlichkeit sagen: Böse Menschen werden sich immer bewaffnen und die einzig leidtragenden bei Verschärfungen der Waffengesetze sind immer die ganz normalen Menschen, die niemanden etwas zu leide tun wollen und die ihre Waffe nur zur Abwehr eben dieser bösen Menschen besitzen. Kein einziger Krimineller hat sich jemals um irgendwelche Waffengesetze gekümmert. Niemals in der Vergangenheit und niemals in der Zukunft! Den Politikern dreht es sich also nicht um deine Sicherheit, wenn sie privaten Waffenbesitz verbieten wollen, sondern um IHRE Sicherheit! Sie sind es, die Angst davor haben, dass Menschen mit Waffen wehrhaft gegen sie sein könnten.

In den USA ist genau dieser Punkt auch in der Verfassung festgeschrieben. Und auch genau aus dem Grund: Um sich gegenüber einen überbordenen, die Freiheit der Menschen immer mehr einschränkenden Staat zur Wehr zu setzen. Das ist der Grund!

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Alle Länder, in denen der private Waffenbesitz eingeschränkt wurde, sind totalitäre Staaten geworden. Die Unterdrückung der Menschen hat erschreckende Ausmaße angenommen. Viele Millionen Menschen sind gestorben… und zwar nicht dadurch, dass sie sich mit ihren eigenen Waffen gegenseitig umgebracht haben (was immer das Schreckens-Szenario ist, welches die Herrscher dir vormachen), sondern weil die totalitären Herrscher selbst Millionen und Aber-Millionen von Menschen in Lager gesperrt und umgebracht haben. Die Menschen wurden von ihren eigenen Herrschern ermordet!

Und deswegen gilt dieser Aufruf ALLEN Menschen: Gebt niemals eure Waffen ab! Denn dies ist der Anfang eines schrecklichen Endes, welches bisher jedem Volk widerfahren ist, welches sich von den falschen Versprechungen der Herrscher für mehr Sicherheit sorgen zu wollen, hat blenden lassen. Menschen überall in der Welt, Menschen in den USA, Menschen in Russland, in Ungarn, Österreich und in Deutschland: GEBT NIEMALS EURE WAFFEN AB!

Gebt niemals eure Waffen ab!

Von der Sowjetunion lernen

von Stanislav Mishin

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Gegenwärtig kann man nur noch sehr wenig an den sozialistischen, bankrotten und kulturell degenerierenden USA bewundern, außer einer Sache: dem Recht, Waffen zu tragen und tödliche Gewalt einzusetzen, um sich selbst und sein Eigentum zu verteidigen.

Das wird die meisten westlichen Leser wahrscheinlich total schockieren, aber Russland war einmal an einem Punkt, da gehörte es zu den Völkern auf dieser Erde, die am schwersten bewaffnet waren. Das war natürlich zur Zeit des Zaren, als wir noch frei waren.
Waffen, von Schwertern und Speeren bis zu Pistolen, Büchsen und Flinten waren überall alltägliche Dinge. Die Menschen trugen sie verdeckt oder offen. Kampfmesser waren ein hervorstechendes Merkmal vieler Trachtenornate. Und was waren diese kleinen Röhrchen, die sich quer über die Kleidung von Kosaken und verschiedenen kaukasischen Völkern zogen? Nun, das waren Halterungen für Büchsenkugeln.

Alle machten dieselbe Erfahrung: Sei es die polnische Armee, sei es die Smuta (Zeit der Schwierigkeiten), sei es Napoleon oder seien es die Deutschen, nachdem das Zarenreich unter der Last des Ersten Weltkriegs und den Geldern der Wall Street bereits kollabiert war, sie alle mussten feststellen, dass es viel schwieriger war, russisches Land zu halten, als es zu erobern, und es zu erobern war auch schon nicht gerade ein Spaziergang, sondern vielmehr bereits ein Blutbad. Wer das besetzte Gebiet halten wollte, der sah sich einer extrem gut bewaffneten und aggressiven Bevölkerung gegenüber, die den Feind auf Teufel komm raus umbringen oder aus dem Land werfen wollte.

Diese gut bewaffnete Bevölkerung war Voraussetzung für das Entstehen verschiedener weißer Gruppierungen, die anschließend einen wilden Bürgerkrieg gegen die Roten führten, und zwar egal wie schlecht sie im Jahr 1918 politisch und militärisch organisiert waren. (Die Roten waren jene, die der sozialistischen Ideologie Lenins und anderer folgten, die Weißen waren jene, die das zaristische Russland und die bürgerlichen Freiheiten (soweit vorhanden) verteidigten.)

Es soll angemerkt werden, dass viele dieser Armeen bewaffnete Kleinbauern waren, Dorfbewohner, Farmer und Kaufleute, die sich selbst verteidigten. Wenn Washington nicht die Roten heimlich unterstützt hätte, die Geschichte hätte einen ganz anderen Verlauf genommen.

Moskau zum Beispiel fiel nicht, weil es nicht genug Waffen zur Verteidigung gegeben hätte, es fiel aufgrund einer List, eines falschen Versprechens seitens der Roten. 10.000 Rote nahmen Moskau ein, wobei sich ihnen lediglich einige hundert Offizierskadetten und deren Ausbilder in den Weg stellten. Sogar jetzt noch war die Schlacht erbittert, und die Verluste waren hoch. Allerdings lebten zu dieser Zeit in der Stadt allein 30.000 Offiziere (pensionierte und aktive). Sie alle hatten ihre eigenen Waffen und Munition. Dazu kamen Zehntausende anderer Bürger, die bewaffnet waren. Die Sowjets (die Roten) versprachen ihnen, dass man sie in Ruhe lassen würde, wenn sie sich nicht einmischen würden. Sie hielten sich raus und wurden anschließend gebeten, zu kommen, um sich und ihre Waffen zu registrieren. Bei der Registrierung wurden sie dann auf der Stelle erschossen.

Natürlich, ein Rohling, Mörder und Lügner zu sein heißt nicht, dass man dumm ist, und die Roten lernten aus ihren Bürgerkriegserfahrungen. Zu den ersten Dingen, die sie taten, gehörte die Entwaffnung der Bevölkerung. Anschließend waren Massenunterdrückung, Massenverhaftungen, Massendeportationen, Massenmord und das Verhungernlassen großer Bevölkerungsteile eine leichte Sache für die Roten. Das Schlimmste, das sie befürchten mussten, war eine Mistgabel in den Bauch oder ein Messer in den Rücken oder gelegentlich Gegenwehr mit einem Jagdgewehr. Kein großes Problem für Soldaten.

Bis heute ist eine ganze Generation ohne Sowjetsystem erwachsen geworden, und dennoch verweigert man uns das traditionelle Grundrecht auf Selbstverteidigung. Warum? Man sagt uns, dass sofort jeder auf den anderen schießen würde und dass sich das Verbrechen überall ausbreiten würde… aber die Kriminellen sind immer noch bewaffnet und sie morden immer noch und allzu oft, besonders in den moskaufernen Regionen Russlands tragen diese Kriminellen die Uniformen der Polizei. Die Behauptung, dass jeder sofort anfangen würde, zu schießen, ist ebenfalls lächerlich, wenn man sich die Statistiken anschaut.

Während Präsident Putin Reformen durchdrückt, verspüren die lokalen Autoritäten, besonders in den Weiten unseres Hinterlandes, keine Notwendigkeit, so zu handeln, wie sich das im Interesse des Volkes gehören würde. Sie machen, was ihnen gefällt. Es ist eine Klasse von Tyrannen, die weiß, dass sie von einer relativ schlecht bewaffneten Bevölkerung absolut nichts zu befürchten hat. Das wiederum führt nicht zu Respekt, sondern zu absoluter Verachtung für die staatliche Autorität seitens der Bevölkerung.

Für jene von uns, die für ihre tradierten Rechte kämpfen, ist der zweite Zusatz zur amerikanischen Verfassung ein kleines Licht in einer Welt, die immer dunkler wird. Regierungen werden die Ausrede nutzen, sie würden versuchen, die Menschen vor Verrückten und Verbrechern zu schützen, aber in Wirklichkeit schützen sie ihre Macht und ihre Position.

In allen Fällen, in denen Waffen verboten werden, gehen Verbrechen mit Waffen weiter, und oft werden es sogar noch mehr. Wie alle Verrückten, seien es Verrückte mit Autos (New York, Chapel Hill), Schwertern (Japan), Messern (China) oder selbstgebauten Bomben (überall auf der Welt), kranke Leute schlagen eben zu. Sie verspritzen Säure (Pakistan, Großbritannien), sie werfen Molotow-Cocktails (Frankreich), sie greifen einfach an. Das Schlimme ist, man kann die Wahnsinnigen nicht mit Psychologie oder Gefängnis stoppen, oder indem man „mit ihnen redet“. Am besten schießt man ihnen eine Kugel in den Kopf. Darum sind sie ja wahnsinnig, weil sie nicht in der Lage sind, in der Realität zu leben oder sich selbst zu stoppen.

Der Vorwand, die Menschen würden sich gegenseitig erschießen, ist ebenfalls platt und dumm. So sagen unsere Politiker, unsere Gesellschaft sei voll von ungeeigneten Heranwachsenden, denen niemals vertraut werden kann. Wie aber soll man dann den Politikern oder der Polizei vertrauen können, wo doch auch sie einmal Heranwachsende waren und wo doch auch sie aus demselben kulturellen Umfeld kommen?

Nein, es geht um Macht, um die totale Macht über die Menschen. Es gibt ein großes Verlangen, schlecht über den Zaren zu reden, vor allem von Seiten der Kommunisten, die behaupten, er sei ein Tyrann gewesen, und dennoch, unter dem Zaren waren wir bewaffnet und unter den Fortschrittlichen wurden wir entwaffnet. Lasst euch nicht täuschen von dem Glauben, dass die Fortschrittlichen, die Linken, Waffen hassen. Oh nein, das tun sie nicht. Was sie hassen, das sind Waffen in den Händen jener, die nicht im Gleichschritt mit ihrer Ideologie marschieren. Sie hassen Waffen in den Händen derer, die selbständig denken können und die nicht ohne Gegenfrage gehorchen.

Also: Fallt nicht herein auf falsche Versprechungen. Löscht nicht das Licht, das man den Menschen gelassen hat, damit sie in der Lage sind, ihre Würde zu verteidigen.

Der Unterschied

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Es ist äußerst tragisch, dass in der Vergangenheit dafür gesorgt wurde, den Menschen den Zugang zum Verständnis der Begrifflichkeit eines Führers zu versperren. Dies wurde ganz bewusst so eingerichtet, damit die Menschen sich einem Herrscher unterwerfen. Ein Führer verlangt keine Unterwerfung, sondern geht voran. Ein Herrscher hingegen versklavt dich und prügelt dich unter Zwang auf den Weg, den er will, das du ihn gehst. Ein Führer geht voran auf einem Weg und verlangt nicht, das du folgst.

Auch die Menschen, die sich mit Freiheit auf theoretischer Ebene beschäftigen und jegliche Herrschaft ablehnen, begehen den Fehler zu meinen, dass der Mensch keine Führer benötigen würde. Führer wurden immer benötigt, um Menschen in Zeiten großer Not und Sklaverei einen Weg zu weisen. Sie gingen voran und dieses Beispiel gab anderen Kraft, sich ebenfalls auf den Weg zu machen.

Es gab zu allen Zeiten große Menschen, die voran gingen und denen die Menschen folgen konnten. Ein Führer ist kein Herrscher. Herrscher unterwerfen Menschen. Führer führen die Menschen in die Freiheit.

Herrscher herrschen. Führer führen. Wo liegt der Unterschied? Herrscher sperren dich in einen Käfig oder töten dich, wenn du nicht gehorchst. Einen Führer kannst du nicht demokratisch wählen. Du kannst dich ihm nur anschließen und wenn du es nicht willst, dann lässt du es einfach. Wenn du denkst, dass du während einer Wahl einen Führer wählen kannst, bist du ein Dummkopf. Und wenn du denkst, dass die Menschen keinen Führer bräuchten, ebenso.

rEvolutionäre – ihr seid die wahren Helden

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Gehorsam

„Ich bin ein Lügner. Ich habe gelogen, damit ich gewählt werde. Natürlich bin ich nicht der einzige, der das getan hat. Alle, die eine politische Machtposition haben, haben es auch getan.

Alle Politiker lügen. Ihr wisst das. Alle Politiker lügen euch an und versprechen euch hoch und heilig, euch zu respektieren und für euch zu kämpfen und euch alle möglichen Annehmlichkeiten zu geben. Aber sie tun es nur, um euch reinzulegen, damit sie die Macht von euch bekommen. Obwohl wir Politiker alle lügen, gibt einen Unterschied zwischen ihnen und mir. Ich rede offen über diese Lügen. Sie kleiden alles in einen Wortschwall aus ehrenvollen Absichten. Dabei haben alle Politiker nur ein einziges Ziel: An den Hebeln der staatlichen Kontrollmaschine zu sitzen.

Ich habe euch einige Dinge zu sagen, die euch überhaupt nicht gefallen werden. Also hört gut zu:

Ihr seid der Hoffnung verfallen, dass dieses Ding namens Regierung, dieser Gott, den ihr alle anbetet, alle Probleme in eurem Leben lösen wird. Dieser angebliche Beschützer und Erlöser, dieser stinkende Haufen unmenschlicher Unterdrückung, dem ihr euch so eifrig unterwerft. Wenn es irgendetwas gibt, was den Inbegriff des reinen Übels darstellt, dann ist es dieses Ding.

Das Problem ist, dass die meisten von euch zu einfältig sind, um das zu erkennen. Ihr verehrt den Staat und zahlt eure Abgaben und erlaubt ihm, euch an die Kette zu legen, euch zu kontrollieren und zu überwachen. Anstatt selbständig zu denken, klammert ihr euch an einen Führer nach dem anderen. Er soll euch retten und beschützen.

Eure Feigheit und Unverantwortlichkeit ernährt dieses Monster. Es befiehlt und ihr gehorcht, wie gute folgsame Sklaven. Und das Schlimmste ist, dass ihr euren blinden Gehorsam auch noch für eine Tugend haltet. Ihr glaubt, dass er aus euch gute Menschen macht. Das tut er aber nicht. Blinder Gehorsam macht euch zu dummen Robotern.

Ihr rennt eifrig irgendwelchen Lügenpolitikern hinterher, die euch versprechen, sich um euch zu kümmern. Ihr übergebt leichtfertig eure Freiheit an die politischen Hochstapler  und bekommt dafür nur das nächste leere Versprechen von Sicherheit. Und ihr werdet wieder und wieder den Preis für eure eigene Ignoranz bezahlen müssen. Eure Sucht, euch zu unterwerfen, ist fast unheilbar.

Aber einige von uns wünschen sich wirkliche Freiheit. Auch wenn wir sehr wenige sind, würden wir uns lieber wie erwachsene Menschen den Herausforderungen einer unvorhersehbaren Zukunft stellen, als weiter wie Sklaven in einem Käfig zu leben. Lasst uns einfach nur in Ruhe. Wenn ihr weiter darauf besteht, euch selbst Fußfesseln anzulegen, dann lasst euch nicht aufhalten. Aber legt sie nicht anderen Menschen an, die sich dafür entschieden haben, frei zu sein.

Ihr glaubt, dass ein Kreuz auf einem Stück Papier bestimmten Personen das Recht gibt, euch zu beherrschen. In Wirklichkeit gibt es kein Recht darauf, andere Menschen zu beherrschen! Trotzdem seid ihr aus irgendwelchen Gründen der festen Überzeugung, dass Regierungen das Recht haben, euch zu beherrschen, dass die Verfassung dieser Regierung eine Erlaubnis erteilt, sich in euer Leben einzumischen.

Ihr akzeptiert, dass ihr der Besitz von Politikern seid und dass diese das Recht haben, euch das zu nehmen, was ihr erschafft habt. Ihr akzeptiert, dass sie das angebliche Recht haben, euch zu sagen, was ihr zu tun und zu unterlassen habt. Ihr weigert euch, die Realität anzuerkennen: Dass weder Kreuze auf Stimmzetteln noch Gesetzgebungsrituale irgendwem das Recht geben können, euch zu beherrschen. Ihr fühlt euch wohl in eurer Rolle als Besitz der Politiker.

Es ist erbärmlich, wie ihr euch immer noch vorstellt, das hier sei ein freies Land. Es ist hier kaum noch etwas übrig, was nicht von den Tentakeln der Parasiten ausgesaugt wird. Ihr könnt kaum noch einen Finger ohne die Erlaubnis der Regierung rühren, ohne dass sie sich nicht einen Anteil davon nimmt. Ein Kind, das im Vorgarten Limonade verkauft, verstößt bereits gegen ein halbes Dutzend Gesetze. Ihr könnt nichts produzieren, verkaufen oder bauen ohne eine Gebühr nach der anderen bezahlen zu müssen, ohne über ein Stöckchen nach dem anderen springen zu müssen, ohne dieses und jenes Formular ausfüllen zu müssen, ohne diese Lizenz und jene Erlaubnis beantragen zu müssen, ohne sich den ganzen Prüfungen unterziehen zu müssen, ohne den Bürokraten hinten reinkriechen zu müssen, in der Hoffnung, an den richtigen zu geraten, der euch seine heilige Erlaubnis für das gibt, worauf ihr ohnehin ein naturgegebenes Recht habt. Und ihr behauptet, dass ihr frei seid?

Applaus für den heuchlerischen, verbrauchten, auseinanderfallenden Sklavenstaat! Was gibt es an diesem Staat zu feiern? Ihr seid stolz auf diesen Staat? Stolz auf die widerlichen Steuereintreiber? Stolz auf eure Politiker, die eure Kinder in den Krieg schicken? Stolz auf die Bänker und Politiker, die eure Kinder und Kindeskinder grenzenlos verschulden und sie zu ewiger Knechtschaft verdammen? Indem sie sie wie Schafe halten, die sie regelmäßig scheren? Stolz darauf, in einem Land zu leben, in dem die größten Stiefellecker entscheiden, was ihr essen, trinken, fahren, bauen, arbeiten, produzieren und denken dürft? Stolz auf ein Land, in dem euch die Politiker mehr als die Hälfte eurer Einkommen stehlen? In dem ihr auf jedes Schreckgespenst hereinfallt, die die Lügner in Berlin an die Wand malen?

Sie erschaffen ein Problem nach dem anderen: Krieg, Rezession, Terrorismus, Armut, Kriminalität, Krankheiten, Umweltkatastrophen und ihr seid ausgezeichnet darauf trainiert, dass ihr als Lösung dafür nach eurer eigenen Versklavung schreit.

Benjamin Franklin sagte vor über 200 Jahren: „Wer Freiheit für Sicherheit aufgibt, verdient keins von beiden.“ Ihr habt es getan. Ihr habt schon beides verloren. Und ihr habt es nicht anders verdient.

Ihr schaut auf zu den größten Verbrechern der Welt und haltet sie für eure allmächtigen Erlöser und jetzt bekommt ihr die Quittung.

Ich weiß aus erster Hand, wie einfach es ist, euch zu betrügen und zu manipulieren. Ihr habt mich gewählt, weil ich genau die gleichen Lügen erzählt habe, wie alle anderen politischen Parasiten. Ich habe es nur etwas überzeugender getan, verpackt in ein besseres Schauspiel.

Ich habe versprochen, euch vor der Wirtschaftsdepression zu retten, die die Regierung verursacht hat. Ich habe versprochen, euch vor den Kriegen zu retten, die die Regierung verursacht hat. Ich habe versprochen, euch vor der Kriminalität zu retten, die die Regierung verursacht hat. Ich habe versprochen, euch vor dem Terrorismus zu retten, den die Regierung verursacht hat. Ich habe versprochen, dass ich euch vor allen schrecklichen Dingen rette, die ihr euch vorstellen könnt – egal ob real oder inszeniert – wenn ihr mich als euren Herren annehmt und mir die Kontrolle über euer Leben überlasst.

Ich habe euch genau so getäuscht und belogen, wie es alle anderen Politiker getan haben. Ich habe mich dieses Mal nur ein bisschen geschickter angestellt. Ich habe nicht nur euch betrogen, sondern ich habe auch alle Leute hinter den Kulissen davon überzeugen können, dass ich ein perfekter Handlanger für sie bin – eine tolle Marionette, die nach ihrer Pfeife tanzt. Sonst wäre ich niemals auf dem Wahlzettel gelandet.

Ihr habt für mich gestimmt, weil es für euch bequem ist, daran zu glauben, dass irgendwer alle eure Probleme löst, wenn ihr euch ihm nur unterwerft und ihm unbegrenzte Macht gebt. Das ist die Lüge, auf die ihr immer wieder hereinfallen werdet. „Wenn ihr nur den richtigen Anführer wählt, dann wird es nur noch Glück und Zufriedenheit auf dieser Welt geben.“ Aber das hat nichts mit ihren Zielen und Handlungen zu tun. Die Herrscher bringen Angst und Schrecken in diese Welt, um euch für immer abhängig von sich und ihren sogenannten Lösungen zu machen.

Und ihr jubelt ihnen zu, obwohl sie die schlimmsten Abscheulichkeiten verursachen, nur weil sie wohlklingende Worte benutzen und nur von besten Absichten sprechen? Meine lieben Mitbürger, was sind eigentlich eure Absichten? Ihr behauptet, dass ihr eure Wünsche an die Regierung nur aus besten Absichten richtet. Ihr wollt nur den Armen zu Essen geben, die Unschuldigen schützen, die Bösen bestrafen – das sagt ihr zumindest. Aber wenn eure Absichten wirklich so vollkommen und rechtschaffen sein sollen, warum erkennt ihr nicht den großen Schaden, den die sogenannten Lösungen der Politiker anrichten?

Habt ihr nicht mitbekommen, was die ganzen politischen Sozialprogramme den Armen angetan haben? Sie haben Millionen von Menschen in leere Hüllen verwandelt, ohne Lebensinhalte und ohne Hoffnung. Habt ihr nicht mitbekommen, wie die staatlichen Schulen Millionen von Kindern zu ignoranten und apathischen Menschen gemacht haben, deren einzige Fähigkeit darin besteht, gehorsam zu sein? Habt ihr nicht mitbekommen, dass die politische Lösung für die Wirtschaft von der sozialistischen Umverteilungsmaschine bis zum Bankenbetrugssystem und seinem Falschgeld dieses einst reiche Land in die Armut geführt hat? Habt ihr nicht mitbekommen, dass sich alles, was die Politiker anfassen, sofort zu Dreck verwandelt? Wenn eure Absichten wirklich gut sind, warum habt ihr noch nicht gemerkt, dass jedes mal, wenn ihr die Herausforderungen in die Hände von irgendwelchen Anführern legt, die Armen weiter versklavt werden, die Unschuldigen noch stärker unterdrückt und die schlechten Menschen noch mächtiger werden?

Habt ihr nur dicke Tomaten auf den Augen? Oder ist es etwas Schlimmeres? Kann es sein, dass ihr einfach nicht seht, dass euer Wunsch, anderen zu helfen und die Gesellschaft in Ordnung zu bringen, bedeutet, sich auf die Unsicherheiten des Lebens einzulassen und die Verantwortung für ein Leben als freier Mensch zu übernehmen? Ist eure Angst davor, der Grund dafür, dass ihr immer wieder zur Wahl rennt, in der Hoffnung ein Erlöser möge euch vor der Realität und vor allem was die Zukunft bringt retten?

Warum sonst solltet ihr immer und immer wieder auf die vollkommen lächerlichen Lügen hereinfallen, die alle Politiker immer wieder erzählen? Jede Wahl ist nichts anderes als ein Wettkampf der besten Lügner. Keiner wird sich an seine Versprechen halten. Sie alle haben nur ein Ziel: Euch zu beherrschen. Aber ihr werdet das niemals kapieren. Sie lassen euch weiter zwischen Pest und Cholera wählen. Und ihr werdet weiter unter Beweis stellen, dass ihr zu einfältig dazu seid, den Betrug zu durchschauen.

Ihr werdet weiter nach eurer eigenen Versklavung verlangen. Vollkommen unfähig zu verstehen, dass ihr auch andere Möglichkeiten habt, als zwischen verschiedenen Tyrannen zu wählen, die sich in euer Leben einmischen.

Lasst mich das ganz eindeutig klarstellen: Wenn ihr für mich abgestimmt habt, oder für meine Gegner, dann seid ihr einfältige Idioten. Ihr seid auf genau den gleichen Trick hereingefallen, den die größenwahnsinnigen Herrscher schon vor Tausenden von Jahren benutzt haben.

Ich erwarte nicht von euch, dass ihr aus euren Illusionen erwacht. Das ist so gut wie unmöglich. Nein, ich spreche nicht zu euch, damit ihr damit aufhört, euch selbst zu versklaven.

Ich bin hier, um euch von einer winzig kleinen Minderheit von Menschen fernzuhalten. Einer Minderheit, die versteht, was Freiheit ist und die immer noch danach strebt – was vor dem Hintergrund der andauernden Indoktrination durch das sogenannte Bildungssystem und die Medien ganz erstaunlich ist. Es gibt hier tatsächlich immer noch ein paar Leute, die Freiheit zu schätzen wissen. Ihr habt sicher von ihnen gehört. Es sind die Menschen, die ihr verachtet und beleidigt. Es sind die Spinner und Extremisten. Die Menschen, die sich nicht unterordnen wollen und gegen den Strom schwimmen.

Es sind die schwarzen Schafe, die ihr verhöhnt, nur weil sie den Weg zum Schlachthof verlassen wollen. Sie passen nicht zu euch, sie sind die verrückten Außenseiter. Sie sind nicht wie ihr. Nein, sie sind nicht wie ihr. Sie wagen es, die Wahrheit auszusprechen. Ihr nicht. Sie denken eigenständig. Ihr könnt das nicht.

Jeder Fortschritt in der Geschichte der Menschheit war ihr Verdienst und sie mussten dafür gegen die ständigen Beleidigungen, Anschuldigungen und direkte Gewalt ankämpfen, mit denen die stumpfsinnige Mehrheit aus Leuten wie euch versucht hat, sie zu unterdrücken. Sie haben die Sklaverei beendet, während Leute wie ihr zu Hause herumgesessen seid. Nein, es war nicht dieser Faschist Lincoln. Sie waren es, die Schluss damit gemacht haben, dass Frauen wie Tiere behandelt wurden, während sie von Leuten wie euch beschimpft wurden.

Sie haben ihre Stimme gegen die Ungerechtigkeiten erhoben, während die angeblich so guten Staatsbürger den Mund gehalten und gehorcht haben. Sie sind gegen die Kriegstreiberei eingetreten. In diesem Land und in unzähligen anderen, während Leute wie ihr geschwiegen und eure Augen vor den Massenmorden verschlossen haben. Sie haben sich selbst zuliebe von Wahrheit und Gerechtigkeit in Gefahr gebracht, während Leute wie ihr jedem möglichen Ärger aus dem Weg gegangen sind.

Nein, sie sind nicht wie ihr. Diese Extremisten und Radikalen. Sie haben die Verantwortung dafür übernommen, dass sie menschliche Wesen sind, während Leute wie ihr dumme Schafe geblieben sind.“

Larken Rose

Der Glaube an den Staat – der gefährlichste Aberglaube

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Staatsglaube – der gefährlichste Aberglaube
von Larken Rose 

Einfach ausgedrückt ist ein Etatist jemand, der an einen Staat glaubt. Im Grunde jeder, der an eine Regierung glaubt. Eine Regierung ist Ausdruck von Macht über Menschen oder über ein Gebiet und drückt sich aus, durch das vermeintliche „Recht zu herrschen“. Es ist nicht nur die Fähigkeit, andere Menschen zu kontrollieren – jeder Mensch hat diese Fähigkeit auf die eine oder andere Art – es ist das angenommen „Recht“, die Idee, dass es für bestimmte Menschen rechtens wäre, andere Menschen mit Gewalt zu kontrollieren.

Der Glaube an eine Regierung ist eine auf religiösen Annahmen aufbauende Sichtweise. Es ist eine in jeder Hinsicht sinnfreie Sichtweise; im Praktischen, in Bezug auf Beweise oder in Bezug auf die Logik. Jahrelang dachte ich, dass es eine gute Analogie wäre, den Glauben an den Staat mit religiösem Glauben zu vergleichen und erst vor ein paar Jahren erkannte ich, dass es keine Analogie ist. Es IST eine Religion… in jeder Hinsicht! Der Staatsglaube beinhaltet tatsächlich übermenschliche Wesenheiten, nämlich die Regierung, die Rechte hat, die ein Sterblicher nicht hat. Gesetze und Regeln, die für Sterbliche gelten, gelten nicht für eine Regierung. Die Regierung stellt Regeln auf und wenn du dich nicht an diese Regeln hältst, bist du ein „Sünder“ und verdienst es, bestraft zu werden.

Die treu ergebenen Gläubigen haben größtes Vertrauen in bizarre Rituale; in Wahlen, in die Gesetzgebung und Versammlungen. Sie verkleiden sich und behaupten dann plötzlich: Tadaa… jetzt repräsentiere ich die Regierung. Ich sehe zwar noch aus wie ein ganz normaler Mensch, aber ich habe jetzt nicht mehr nur die Rechte eines jeden Menschen – weil ich das „mystische Wesen Staat“ repräsentiere habe ich plötzlich das Recht, Geld von dir zu verlangen, dich herum zu schubsen und dich zu verletzen, solltest du mir nicht gehorchen. Ich handle im Namen des Staates und seiner Regeln – genannt „Gesetze“ – und diese Gesetze sind nicht nur einfache Drohungen, sondern Verordnungen  (Dekrete) übernatürlicher Wesen. Und so solltet ihr alle euch im Grunde vor dieser Wesenheit verbeugen und wenn du wirklich die Welt retten willst, dann solltest du zu diesem Wesen beten. Wir geben dir gewisse Rituale und sagen dir „wie“ du zu beten hast und „wann“. Wie du beten kannst, um die Welt zu dem Ort zu machen, den du dir wünschst und um dich vor all den Unsicherheiten zu schützen, die das Leben so mit sich bringt.

Das Konzept dieser „Lehre“ ist so offensichtlich absurd. Hier ein Beispiel: „Das Herstellen der Einigkeit durch regiert werden…“ – so etwas gibt es nicht! Wenn man sich einig ist, dann geschieht das durch einen freiwilligen Akt. Wenn du durch eine Regierung dazu gezwungen wirst, dann ist es keine Einigkeit. Die Entschuldigung lautet immer: „Wir haben das Recht, dich zu regieren, weil du es uns übertragen hast. Selbst wenn du uns nicht gewählt hast und selbst wenn du dem, was wir tun, nicht zustimmst.“

Sie repräsentieren uns, in dem sie Dinge tun, zu denen wir nicht das Recht haben? Sie repräsentieren uns, in dem sie uns herumschubsen und uns unser Geld wegnehmen? Ich wette, wenn ich zu meinem Nachbarn gehe, ihn herumschubse und ihm sein Geld wegnehme und zu ihm sagen: „Ich darf das, weil ich dich ja repräsentiere“, wird er zu mir sagen: „Was? Bist du nicht ganz dicht?“

Die verrückteste Aussage überhaupt, die du aber überall hören kannst, ist: „Wir (das Volk) sind die Regierung!“  Und ich frage dann nach: „Sag mal, bekommst du wirklich nicht mit, dass es da eine Gruppe von Menschen gibt, die geben Verordnungen heraus und nennen sie dann Gesetze, die verlangen Geld von dir und nennen es „Steuern“ und wenn du nicht gehorchst, dann schicken sie Männer mit Waffen, die dir Gewalt antun, um dich zu zwingen… Bist du wirklich nicht fähig, zwischen dir und denen einen Unterschied zu finden?“

Besonders offensichtlich wird der blinde Glaube der Menschen in den Staat in den Antworten auf diese Frage: „Kannst du jemanden anderen mit Rechten ausstatten, die du selbst nicht besitzt?“
Jeder wird antworten: „Nein, natürlich nicht.“
„Okay… wie sieht es denn aus, wenn du dich mit jemandem zusammen tust, mit einem Freund, könnt ihr beide zusammen dann jemandem Rechte geben, die keiner von euch beiden hat?“
Und die Antwort wird wieder „Nein“ sein.
Und es braucht nur ein paar weitere Schritte, um zu der Frage zu gelangen: „Wieso hat eine Regierung Rechte, die du nicht besitzt?“
Und dann werden die Befragten emotional, sie werden ärgerlich, fangen an sich zu verteidigen oder laufen einfach davon. Sie sind nicht zu dieser Überzeugung gekommen, weil sie darüber nachgedacht hätten oder Beweise gesammelt hätten oder das Problem logisch betrachtet hätten. Sie sind dazu gekommen, weil ihnen „blinder Gehorsam“ eingetrichtert wurde, noch bevor sie überhaupt richtig sprechen konnten. Es wurde ihnen einfach „beigebracht“, dass es da etwas gibt, genannt „Autorität“, dem man gehorchen muss und dass dieses Ding Rechte hat, die ein normaler Mensch nicht hat und dass die Menschen die „Pflicht“ haben, diesem Ding zu gehorchen. Dass es da Leute gab… ja, das müssen Götter gewesen sein – die haben da was auf ein Stück Papier geschrieben und haben es dann Verfassung genannt. Sie haben ein paar Rituale ausgeführt und die anwesenden Leute haben dann gesagt: „Dies ist jetzt das Gesetz“.

Die meisten Menschen spüren ein körperliches Unbehagen und empfinden Furcht, wenn sie sich vorstellen, sie würden jemandem, der das Gesetz vertritt, nicht gehorchen. Die meisten Menschen können nicht sagen: „Nein, ich werde das nicht machen“, weil es entgegen ihrer Jahre und Jahre dauernden Programmierung und Indoktrination ist, die ihnen eingetrichtert hat, das es gut und richtig ist, zu gehorchen und wenn du das nicht machst, dann bist du ein schlechter Mensch.

Das ist die Botschaft, die du aus der Schule mitnimmst, die den Menschen dort in die Köpfe gehämmert wird. Den Schülern wird das beigebracht… immer und immer wieder, jeden Tag, solange sie in der Schule sind, dass ihr Wert daran gemessen wird, wie gut sie einer Autorität gehorchen.

Diese ganze „Anerkennung und Missbilligungs-Geschichte“ hat damit zu tun. Du lernst in der Schule, dass wenn du das machst, was dir gesagt wird, dann bekommst du Anerkennung und Belohnung. Wenn du nicht das tust, was dir gesagt wird, dann verachten und verurteilen sie dich. Sie stellen sicher, dass jeder mitbekommt, dass du ein schlechter Mensch bist, weil du nicht das getan hast, was dir aufgetragen wurde.

Der Glaube an Autorität führt jeden – gute und schlechte Menschen und alles, was dazwischen liegt auch – dazu, Dinge zu rechtfertigen und Dinge zu tun, schlechte Dinge, die sie sonst niemals tun würden.

Nimm zum Beispiel die Polizisten. Die glauben wirklich, dass sie Rechte hätten, die du und ich nicht haben. Der einzige Grund, warum sie das tun was sie tun ist der, weil sie an Autorität glauben und die Regierung ihnen eine Ausnahmeregelung von der Moral ausstellen kann. So das wenn du sie darauf anspricht und ihnen sagst: Hey, dass was du da machst, ist moralisch schlecht“, dann sagen sie: Also ich mache die Gesetze ja nicht… Ich setze sie nur um. Ich bin doch nicht verantwortlich für mein Handeln. Ich bin nur das Werkzeug einer Macht, die Regierung genannt wird. Du kannst mich doch nicht persönlich für mein Handeln verantwortlich machen, weil ich es doch in Wirklichkeit gar nicht bin, der da handelt. “

Und so durchgeknallt sich das anhören mag, das ist genau das, was die meisten von ihnen sagen würden, wenn irgendjemand zu ihnen sagen würde: „Hey, das ist nicht in Ordnung, was du da machst. Es ist nicht in Ordnung jemanden einzusperren, der Marihuana raucht.“

Alle diese Fälle, in denen die Vollstrecker Gewalt gegenüber Menschen initiieren, gegenüber Menschen, die niemandem etwas getan haben. Wenn du sie darauf anspricht, dann behaupten sie tatsächlich, dass sie persönlich ja gar nichts getan hätten. Der einzige Grund weswegen sie es tun ist, weil ihnen – wie allen anderen auch – die Lügen von der Autorität und der Regierung und den Gesetzen beigebracht wurden und ihnen gesagt wurde: „Du bist nur ein Werkzeug einer Macht, „Gesetz“ genannt und diese Macht kann dich mit Rechten ausstatten, die niemand anderes hat. Also musst du dich nicht schlecht fühlen, wenn du physische Gewalt gegenüber friedlichen Menschen anwendest, weil das „Gesetz“ sagt, es ist in Ordnung das jetzt zu machen.“

Im Grunde ist es nur die Erlaubnis dein Gewissen zu ignorieren, indem gesagt wird: Du hast Rechte, die andere Menschen nicht haben.“

Du selbst hast nicht das Recht, anderen Menschen vorzuschreiben, was sie zu tun und zu lassen haben. Du hast nicht das Recht, Menschen auf der Straße aufzulauern und sie zu erpressen. Aber in dem Moment, wo du das „Gesetz“ repräsentierst, dann ist es plötzlich nicht nur in Ordnung, sondern sogar etwas „Ehrenhaftes“ oder „Gutes“, herumzulaufen und andere Leute zu berauben und sie herum zu schubsen.

Das ist die größte Gefahr, die im Glauben an eine Autorität verborgen ist. Es manipuliert Leute zu Gehorsam und dazu, wirklich schlimme, grausame und gewalttätige Dinge zu tun, weil sie dann denken: „Das ist jetzt in Ordnung, weil die Regierung oder eine Autorität das jetzt so macht.

Sie werden von ihren Eltern in dem Glauben aufgezogen, von ihrer Schule, vom Staat, von ihrer Kultur, von all den versteckten autoritären Botschaften, die alles durchziehen, so dass sie denken, Gehorsamkeit wäre eine Tugend. Und wenn du eine Kultur erschaffst, die das glaubt und sich dann eine wirklich böse psychopatische Person an die Spitze stellt, die sagt: „Gehe los und mach‘ richtig böse Sachen“, dann sagt die Masse: „Naja, wir müssen einfach gehorchen. Wir müssen dem Gesetz gehorchen. Wir müssen das tun, was uns gesagt wird, denn das ist eine Tugend“. Und dann marschieren „gute“ Menschen los und machen wirklich schlimme Sachen.

Ich fürchte nicht die Maos oder die Stalins oder die Hitler… ich fürchte mich vor den tausend Millionen von Menschen, die diese Leute als Autoritäten anerkennen und die für ihre Regierung, für das Reich, Befehle ausführen.

Mir ist egal, ob es da einen Verrückten mit einem komischen Schnurrbart gibt. Er ist keine Gefahr für Menschen, die nicht an eine Autorität glauben. Einige Menschen glauben, dass man jedem vertrauen müsste, wenn man keine Regierung will. Das ist überhaupt nicht der Fall. Ich vertraue definitiv nicht allen Menschen. Aber wenn ich den Menschen grundsätzlich nicht zutraue, ihr eigenes Leben geregelt zu bekommen, warum zum Teufel sollte ich ihnen dann vertrauen, wenn sie sich in einer Machtposition befinden, in der sie gewalttätig in das Leben anderer Menschen eindringen können?

Wo es wirklich drauf hinausläuft ist zu sagen: „Ich vertraue den Menschen nicht. Menschen kann man nicht vertrauen. Sie sind unberechenbar… Also ist meine Lösung, einige dieser Menschen – und tatsächlich die am wenigsten vertrauenswürdigen – zu nehmen und ihnen die Macht zu geben über uns alle mit Gewalt zu herrschen… und dass das uns vor den nicht vertrauenswürdigen Menschen beschützen würde.“

Okay, du hast also solche Angst vor den normalen Menschen und bist so dankbar, dass du eine Regierung hast… also frage ich dich: „Wer hat dir das meiste Geld unter Androhung von Gewalt gestohlen? Private Menschen, die dich bedroht haben? Oder waren es Agenten dieser Autorität, die dich bedroht haben? Wie viele Morde wurden von privaten Menschen begangen im Vergleich zu der Menge, die von Menschen  im Namen einer Autorität ausgeführt wurden? Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie weit die Zahlen auseinander liegen. Die Anzahl der Morde, die im Namen des Gesetzes, im Namen einer Regierung, im Namen einer Autorität ausgeführt wurden, lasst die Anzahl der Morde privater Personen absolut verschwindend gering erscheinen. Selbst die Anzahl der Morde durch Regierungen, die andere Staaten angreifen, ist verschwindend gering im Vergleich zu der Zahl an Morden, die eine Regierung an ihrem eigenen Volk verübt. In den letzten hundert Jahren wurden mehr als 270 Millionen Menschen von ihren eigenen Regierungen umgebracht! Und da sind noch nicht einmal die Kriege mit eingerechnet.

Der erste Schritt ist immer der Schwierigste; jemanden zu bewegen, lange genug seinen blinden Gehorsam anzuzweifeln, sodass er beginnt, wieder selbstständig zu denken. Dass er so weit zurück treten kann, um zu erkennen, dass eine Regierung vielleicht doch nicht so legal ist, wie er bislang immer angenommen hat. Es ist enorm schwierig für manipulierte Menschen, diese fast blasphemischen Gedanken zu denken, dass da Leute in den Regierungen sitzen, die NICHT das Recht haben zu regieren. Das ihre Drohungen nicht „Gesetze“ sind, sondern einfach nur Drohungen. Das ihre Forderungen nicht „Steuern“ sind, sondern einfach nur Raub. Es fühlt sich wie Ketzerei an, weil es tatsächlich Ketzerei ist! Es ist Ketzerei gegenüber dem Gott, der „Staat“ genannt wird.

Ich habe Hoffnung, weil ich eine riesige, stetig größer werdende Menge an Menschen beobachte, die sich trauen, über diese Dinge nachzudenken. Die Anzahl  der Menschen, die darüber sprechen, explodiert förmlich. Und dennoch ist es eine Minderheit. Aber die Kurve zeigt exponentiell nach oben. Ich glaube nicht, dass es noch aufzuhalten ist. Ich glaube, dass der Aberglaube an den Staat so gut wie tot ist. Ich glaube, dass der Glaube an den Staat aus demselben Grund zum Untergang verurteilt ist, wie der Glaube daran, dass die Erde eine Scheibe ist. Weil zu viele Menschen mittlerweile die Idiotie erkannt haben, die diesem Glaube inne wohnt.

Und das wird nicht einfach so wieder verschwinden. Niemand, der das Prinzip des Selbst-Eigentums verstanden hat und der erkannt hat, wie völlig verrückt dieser Aberglaube an den Staat ist, wird am nächsten Tag aufwachen und sagen: „Plötzlich denke ich doch wieder, dass ich tun sollte was die Regierung von mir will.“

Ich glaube wirklich, dass die Menschheit gerade erst beginnt, sich zu dem zu entwickeln, was ihr eigentliches Potential ist. Die Spezies der Menschheit war niemals gedacht, als eine von einer herrschenden Klasse gefangen gehaltene Herde von Nutzvieh. Jeder Mensch gehört sich selbst und hat das Recht, über sein eigenes Leben zu bestimmen.

Ich wünsche mir noch zu erleben, dass rationale und moralische Menschen einfach leben können… Aber wir werden in jedem Falle dahin gelangen. Früher oder später werden wir alle mit Sicherheit dahin gelangen.

Die Lüge wird niemals die Wahrheit für alle Zeiten unterdrücken können.

Worauf wartest du?

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Das Problem ist, dass du denkst, du hättest Zeit…

„Die Träume, die in den Herzen von Milliarden brennen, wurden durch die Jahrtausende immer stärker. Ganze Zeitalter, in denen die Tyrannei Zerstörung über das Land brachte, werden nicht unbeantwortet bleiben. Wir schulden den Kindern dieser Welt die Befreiung von der Sklaverei, die nur durch die völlige Ausrottung des Bösen auf der Erde erfüllt werden kann.
Um das Böse herauszufordern, musst du nur deinen Mund öffnen und den Menschen in der Welt erzählen, dass der Traum von Freiheit real ist. Du bist es, der die Menschen der Erde ihren Wert lehren wird. Du bist es, der die größte Revolution in der Geschichte der Menschheit einleiten wird.

Es ist einfach, die Kultur aufzulösen, indem du dem Diktat der Sprache nicht mehr gehorchst. Es gibt nichts in der Freiheit, wovor du dich fürchten müsstest.“

Jeremy Locke aus „Das Ende des Bösen“

Der Sonnenaufgang für die Menschen in Deutschland aus der Versklavung des Staates

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Am 27. Mai 1832 kamen in der Pfalz etwa 30.000 freiheitsliebende Menschen aus allen Bevölkerungsschichten zu einer Kundgebung zusammen, die als „Hambacher Fest“ in die Geschichte einging. Es wurde „Fest“ genannt, da Versammlungen der Bürger, die geeignet waren, die Unfreiheit innerhalb des politischen Systems deutlich zu machen, verboten waren. Mit Fahnen der heutigen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold, nur umgekehrt von unten nach oben gelesen, zogen sie von Neustadt an der Weinstraße zum Hambacher Schloss. Ihre Hauptforderungen waren die nationale Einheit sowie grundrechtlich gesicherte Freiheits- und Bürgerrechte. Das Hambacher Fest gilt als die Geburtsstunde für Grund- und Menschenrechte auf deutschem Boden.

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Die drei Farben Schwarz-Rot-Gold tauchten erstmals im Zeitraum zwischen den Jahren 1815 und 1817 anlässlich der Gründung der Urburschenschaft an der Universität zu Jena auf. Die damals gemalten Bilder zeigen diese Farben in der obigen Reihenfolge – und nicht wie heute auf dem Kopf stehend. Die Farben können uns der Legende nach Folgendes vermitteln: Aus dunkler Sklaverei (Vergangenheit), durch blutigem Kampf (Gegenwart), in die goldene Zukunft (Zukunft).

Es gab damals schon Stimmen, die damals zum Aufstand gegen die Regierung aufriefen. Andere wiederum rieten zu Verhandlungen… doch die Bewegung wurde nach kurzer Zeit aufgelöst. Politisch hat sich bis heute nichts verändert. Die Rufe nach Freiheit waren damals genauso unerwünscht, wie heute. Deshalb wurde die Reihenfolge dieser Farben verboten. Da niemand mehr Schwarz-Rot-Gold tragen durfte, drehte man die Farben einfach um. Diese eigentlich falsche Reihenfolge wurde bezeichnender Weise zur Flagge der Weimarer Republik und schließlich der Besatzungsverwaltung BRD und der sowjetischen Besatzungsverwaltung DDR. Auch die zusammengelegte Besatzungsverwaltung von BRD und DDR verwendet seit 1990 diese auf den Kopf gestellte Fahne.

Der Dichter Heinrich Heine bemerkte damals dazu:

„Während den Tagen des Hambacher Festes hätte mit einiger Aussicht guten Erfolges die allgemeine Umwälzung in Deutschland erfolgen können. Jene Hambacher Tage waren der letzte Termin den die Göttin der Freiheit uns gewährte.“

Es wird heute auch nicht davor zurückgeschreckt, das Originalbild zu verändern und die Fahne andersherum darzustellen, um den Anschein zu erwecken, als würde Deutschland auf den damals geforderten Grundrechten nach Freiheit und Einheit aufbauen. Bei neutraler und nicht-indoktrinierter und nicht-manipulierter Betrachtung der heutigen umgedrehten Fahne würde jedem auffallen, dass das Schwarz über dem Rot und dem Gold liegt, es bedeckt hält und das Licht (Gold) verhindert. Rein energetisch gesehen zeigt die Fahne heute, wie es um Deutschland bestellt ist. Der ursprüngliche Gedanke von Freiheit liegt begraben unter der Herrschaft des Staates. Wenn du danach zu suchen beginnst, findest du das Blut vieler Generationen…

Manchmal wird argumentiert, dass die teilkolorierte Federzeichnung von Erhard Joseph Brenzinger aus dem Jahre 1832 eben „nur“ eine kolorierte Federzeichnung wäre und es auch andere Kolorierungen dieser Zeichnung gibt. Dennoch kann es schon angesichts der unterschiedlichen Wirkung auf den Betrachter nicht gleichgültig sein, wie die Farben Schwarz-Rot-Gold auf der Fahne angeordnet sind. Es ist deshalb interessant, sich die Aussagen zu vergegenwärtigen, die den Farben damals beigegeben wurden. So heißt es beispielsweise in einem Gedicht von Ferdinand Freiligrath (1810-1876):

„Pulver ist schwarz, Blut ist rot, Golden flackert die Flamme“.

König Friedrich Wilhelm IV von Preußen entschied 1848 ebenfalls, dass Schwarz-Rot-Gold die richtige Reihenfolge der deutschen Farben sei, wobei ihm das Motto in den Mund gelegt wurde:

 „Aus Nacht, durch Blut, zum Licht“.

Daraus entwickelte man später die Assoziation:

 „Schwarz die Vergangenheit, Rot der Kampf, Golden die Zukunft“.

Zu diesen Assoziationen passt aber die Farbanordnung mit Schwarz oben in einer Fahne nicht, denn kein  Mensch wird die Zukunft unter die Vergangenheit stellen, wenn er bestrebt ist, die Vergangenheit zu überwinden und sich zu entwickeln. Freiheitsstreben ist immer nach oben gerichtet, und Ziele, die man sich steckt, können mehr oder weniger hoch sein, aber sie sind immer höher als die Gegenwart. Deshalb wird auch niemand, der aus der Nacht kommend zum Licht strebt, das Licht unten suchen. Und schließlich ist auch eine Flamme immer nach oben gerichtet.

Von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der 1841 das heutige Deutschlandlied gedichtet hat, stammt auch das folgende Gedicht mit dem Titel  „Deutsche Farbenlehre“:

„Über unser’m Vaterlande ruht eine schwarze Nacht, und die eigne Schmach und Schande hat uns diese Nacht gebracht. Ach, wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?
Endlich kommt einmal der Morgen, freudig blicken wir empor: hinter Wolken lang verborgen bricht ein roter Strahl hervor. Ach, wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?
Und es ziehet durch die Lande überall ein goldenes Licht, dass die Nacht der Schmach und Schande und der Knechtschaft endlich bricht.  Ach, wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?“

(Quelle: Busch/Schernitzky: „Schwarz-Rot-Gold, die Farben der Bundesrepublik Deutschland“, Bollwerkverlag 1952)

Mit der heutigen, schwarz dominierten Fahne ist dieses Gedicht nicht in Einklang zu bringen, und die Frage muss erlaubt sein, wie ein Land sich unter eine Fahne stellen kann, in der Schwarz oben liegt. Sie stellt die Welt auf den Kopf und raubt der Zukunft jegliche Perspektive.

Anmerkung d. Verf.:
Für diejenigen, die meinen, dass das Bild der deutschen Fahne des Hambacherfestes, wo die Farben in umgekehrter Reihenfolge dargestellt werden, eine Fälschung wäre… Hier die Antwort des Lindenbaum Verlages, die zugeben, das Bild nachträglich verändert zu haben, damit es der heutigen Deutschlandfahne entspricht. Nach ihrer Aussage, ist das eine „gerechtfertigte künstlerische Anpassung“. Nach meiner Auffassung ist das eine Geschichtsfälschung!

Lindenbaum Verlag über die Deutsche Fahne und die umgekehrten Farben
Antwort des Lindenbaum Verlags: Sie nennen Manipulation „künstlerische Freiheit“.

Grenzen und die Freiheit

Mehr und mehr begehen einige Libertäre den Irrtum, den Begriff „Freiheit“ mit der Idee zu vermengen, dass es keine Grenzen geben würde. Aus ihrer Sicht gibt es keine Ländergrenzen, da Grenzen durch einen Staat gezogen worden sind. Aus ihrer Sicht sind Grenzen nur „Linien auf Papier und für niemanden bindend“. Doch treiben sie mit derlei Aussagen die Idee der Zerstörung der Identitäten der einzelnen Länder mit Nachdruck voran. In der Konsequenz kann man dann natürlich auch keine Grenzen mehr schließen, sondern muss einen ungehinderten Strom von Zuwanderern ins jeweilige Land zulassen. Aber halt, es gibt so etwas wie ein „jeweiliges Land“ ja gar nicht… Es gibt nur eine Landmasse, die allen gehört. Jeder kann hingehen wo er will. Kontrollen gibt es nicht, da es ja keine Grenzen gibt. Ein „Europa ohne Grenzen“… „Die Welt als ein großes Dorf“… Damit würden diese „Libertären“ im Europaparlament eine hervorragende Stellung unter Gleichgesinnten einnehmen können.

Wenn Zeitreisen möglich wären, würde man schnell erkennen, dass es schon in den ersten Siedlungen der Menschen (auch ohne jeden Herrscher) Grenzen gegeben hat. Man hätte sich „Zuwanderer“ sehr genau angeschaut und dann entschieden, ob man sie hereinlässt oder nicht. Sicher hätte es auch Gemeinschaften gegeben, wo jeder einfach so hätte reinspazieren können. Vielleicht gab es in diesen Siedlungen sogar Schilder auf denen irgendwas von „Refugees welcome“ stand… Das Problem ist, dass man keine Aufzeichnungen mehr von diesen sorglosen und naiven Gemeinschaften ohne Grenzen hat, weil sie untergegangen sind. Es braucht nur ein paar wenige zersetzende Elemente, um eine Zelle, einen Organismus, ein Dorf, eine Stadt oder ein Land, von innen heraus zu zerstören.

In jedem anderen Land ist der Mensch verbunden mit seinem Land. Der Schweizer ist stolz darauf, ein Schweizer zu sein, der Franzose stolz darauf, ein Franzose zu sein. Nur die Deutschen scheinen seit ein paar Generationen nicht mehr fähig, stolz auf ihr Land zu sein. Und damit ist natürlich nicht gemeint, stolz auf eine Regierung oder einen Staat zu sein, sondern auf die Werte, für die ein Land steht. Auf seine Sprache und seine Geschichte. Wer ein Interesse daran hat, die Verbindung der Menschen zu ihrem Land zu zerstören, sind die Politiker. Nur sie profitieren davon, wenn Menschen sich nicht mehr mit ihrem Land verbunden fühlen.

Um Menschen, die eine Gruppenzugehörigkeit empfinden und sich zusammenfinden, um für eine gemeinsame Sache zu kämpfen, schlecht zu machen, werden ganz bewusst Begriffe wie „Patriotismus“ und „Nationalist“ vermischt. Darüber hinaus wurden Verbindungen geschaffen es negativ zu besetzen, dass Menschen überhaupt Gruppenzugehörigkeit empfinden. Manchmal wird sogar argumentiert, dass Patrioten automatisch FÜR einen Staat wären. Doch Patrioten sind Menschen, die ihr Land lieben. Letztlich geht es um Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Wenn Menschen merken, dass ihre Gruppe bedroht wird, schließen Sie sich natürlicherweise zusammen, da ihr Überleben auch ganz grundlegend von dem Überleben der Gruppe abhängt. Wenn einige jetzt meinen, dass Patrioten für einen Staat sind, dann denken sie nach manipulierten Schemata. Eine Gruppe kann auch sehr groß sein, ohne jemanden, der über die Gruppe herrscht. Es dreht sich nicht um die Größe einer Gruppe, sondern darum, ob die Menschen innerhalb einer Gruppe frei sind. Staat bedeutet immer Herrschaft. Eine Gruppe bedeutet Schutz. Auch in einer herrschaftsfreien Gesellschaft wird es Gruppen geben, die verteidigt werden müssen, wenn sie bedroht werden.

Die kleinste Gruppe ist die Familie. Glaubt jemand tatsächlich, dass es etwas mit der Befürwortung des Staates zu tun hätte, wenn jemand seine Familie verteidigt? Was für ein Blödsinn! Der Staat hat ganz bewusst die Menschen dahingehend manipuliert, dass sie sich ihm gegenüber solidarisch fühlen sollen, dass sie ihn schützen sollen – und zwar vor allem anderen. Dazu hat er den natürlich vorhandenen Wunsch, zu einer Gruppe zu gehören, missbraucht. Wie übrigens auch alles andere von ihm verdreht wurde. Wenn ich meine Familie oder mein Land liebe, hat das zuallererst mit Zugehörigkeit zu „meiner“ Gruppe zu tun und nichts mit einer Befürwortung des Staates und schon gar nichts mit der Idee einen Herrscher zu brauchen.

Auch wenn vielleicht viele Menschen dieser Indoktrination auf den Leim gegangen sind und jetzt denken, dass sie einen Staat bräuchten, um ihre Identität zu schützen. DIES IST EINE LÜGE!

Einer der größten Erfolge der Herrscher ist, den Begriff „Patriotismus“ negativ zu besetzen. Patriotismus ist die Identifikation mit einem Land, mit seinen Gepflogenheiten, seinen Werten, seiner Sprache und seiner Geschichte. Patriotismus ist nicht Nationalismus! Patriotismus hilft Menschen zusammenzuhalten und sich zugehörig zu fühlen. Nationalismus hingegen ist engstirnig und ausgrenzend. Wer meint, sein Land sei besser, als alle anderen Länder, ist nicht Patriot, sondern Nationalist. Wenn jemand sein Land liebt, es wertschätzt und vor der Zerstörung seiner Werte warnt, ist kein Nationalist, sondern Patriot. Nationalismus führt zu Kriegen und zu Zerstörung. Patriotismus schützt vor negativer Einflussnahme und bewahrt Werte.

Gruppen wird es immer geben. Menschen schließen sich natürlicherweise zu Gruppen zusammen, um sich zu schützen, aber einen Staat wird es zwangsläufig nicht mehr lange geben, da immer mehr Menschen erkennen, dass die über sie ausgeübte Herrschaft ihr Überleben bedroht. Herrschaft loszuwerden oder sich von Herrschaft zu befreien ist ein evolutionärer Prozess. Der Staat (Herrschaft) wird untergehen. Es ist nur eine Frage der Zeit.

„Wir durchfahren verzaubertes Terrain“, sagt sie, während sie von der köstlichen Schokolade trank. „Ein magisches Land, bevölkert von Menschen auf dem Kriegspfad.“
„Wer soll auf dem Kriegspfad sein?“ fragte ich und versuchte nicht allzu überheblich zu klingen.
„Die Yaqui von Sonora“, erwiderte sie und wartete schweigend auf meine Reaktion. „Ich bewundere die Yaqui dafür, dass sie sich in permanentem Kriegszustand befinden“, fuhr sie fort. „Zunächst waren es die Spanier und bis 1934 dann die Mexikaner, die die Schläue und Erbarmungslosigkeit der Yaqui zu spüren bekamen.“
„Ich habe für kriegerische Menschen nichts übrig“, erklärte ich. Um mich für meinen streitlustigen Tonfall zu entschuldigen, fügte ich gleich darauf hinzu, dass ich aus einer deutschen, durch die Kriegswirren getrennten Familie stamme.
„Dein Fall liegt anders“, behauptete sie. „Ihr habt nicht für die Freiheit gekämpft“.
„Augenblick“, protestierte ich. „Gerade weil wir für die Freiheit gekämpft haben, verabscheue ich den Krieg so nachdrücklich.“
„Wir reden von zwei verschiedenen Formen des Krieges“, beharrte sie.
„Krieg ist Krieg“, warf ich ein.
„Deine Art Krieg“, fuhr sie fort, ohne auf meinen Einwand einzugehen, „findet zwischen zwei Brüdern statt, die beide herrschen wollen und um die Vormacht kämpfen.
“Sie lehnte sich zu mir und fügte in dringlichem Flüsterton hinzu: „Der Krieg von dem ich spreche, ist der zwischen einem Sklaven und seinem Herrn, der Menschen als sein Eigentum betrachtet. Erkennst du den Unterschied?“

(aus dem Buch „Traumwache“ von Florinda Donner-Grau)

Es gibt also einen wesentlichen Unterschied zwischen „ihrem“ und „unserem“ Krieg. Ihr Krieg ist ein „Bruderkrieg“, ein Kampf um Herrschaft, um Macht, um Positionen… wohingegen unser/mein „Krieg“ ein Freiheitskrieg ist, ein Befreiungskrieg, in dem es sich nicht um Macht dreht, nicht um Profilierung oder um Führung… sondern um Freiheit. Dieser Unterschied ist aber den meisten nicht klar. Aus deren Perspektive scheint beides einfach Krieg zu sein. Ein Land hat nichts mit einem Staat zu tun. Ein Land ist eher von Staat befallen wie von einer Krankheit. Unser Land – Deutschland – ist wie jedes andere Land an der Seuche Staat erkrankt.

Joachim Fernau sagt dazu in seinem Buch „Halleluja“

Menschen, die sich den Luxus leisten, auch heute noch nachzudenken, sind alle zu der Erkenntnis gekommen, das „Staat“ keine Form ist, die die Natur verlangt, sondern eine „Erfindung“, etwas Künstliches, was vielleicht einmal Bündnisaufgaben hatte (Recht, Fürsorge, Schutz), aber längst ein selbstherrlicher, allmächtiger Homunkulus geworden ist.
Carl Burkhardt hat den Staat ein „schönes, aber unheimliches, dem Einzelnen innerlich fremdes Ungeheuer“ bezeichnet. Meinecke sprach ihm einen höheren Sinn völlig ab.
Solange ich zurückdenken kann ist auch für mich der Staat immer ein fremdes Ungeheuer gewesen. Politik, Hunger, Politik, Krieg, Inflation, Vertreibung, Politik, Krieg, Verrohung, Verarmung, verlorene Jahre, gestohlene Jugend – der Staat hat mich nie gekannt, nie angesehen; ich habe ihn nur kennengelernt, wenn er wie ein von der Sauftour heimkehrender Vater mich entdeckte und prügelte…
Nach dem Krieg las ich Rousseau und Locke. Ich erfuhr, dass sie den Staat einen „Vertrag“ nannten und die Entstehung eines Staates auf „freiwillige, vertragsmäßige Unterwerfung des Bürgers unter eine StaatsGEWALT“ zurückführten… Der Staat hat heute als Institution die Welt erobert. Die Erdoberfläche ist mittlerweile mit „Staat“ wie mit einer Flechte überzogen! Wo ist noch kein Staat? Ein Mensch kann staatenlos sein… ohne Rechte… aber wo er auch hingeht, soweit ihn die Füsse tragen, ist Staat. Mit welchem Recht? Als der Staat sich ein Territorium zugelegt hat und sich damit identifizierte, als sich seine Macht verselbstständigte, hatte er seine Unschuld verloren. Ich weiß, im heutigen Leben scheint es nicht mehr ohne Staat zu gehen…, aber das ändert nichts daran, das wir erbärmliche Wichte sind!

Wenn wir also aufhören wollen, erbärmliche Wichte zu sein, sollten wir anfangen den Feind dort zu erkennen, wo er ist. Der Feind sind nicht Gruppierungen wie Pegida, die sich patriotisch für ihr Land und gegen die massenhafte Einwanderung stellen, sondern in jedem Falle der Staat, der es immer wieder geschickt versteht, den Geist der Menschen zu verwirren.

Glaubt ihr im ernst, dass die derzeitige Situation durch Aussitzen oder mies-machen anderer Bewegungen noch zum Guten gewendet werden kann? Glaubt ihr im ernst, dass dadurch, dass immer mehr Menschen, nicht mehr zur Wahl gehen, die Politiker aufhören werden zu herrschen? Meint ihr nicht, dass es ihnen mittlerweile völlig egal ist, ob sie von 20% der Wahlschafe noch gewählt werden oder ob es demnächst vielleicht nur noch 10% sind? Zur Not wählen die sich auch selbst. Wir sind sowieso nur noch um ein Haar von der Diktatur entfernt.

Du hast noch nie in der Demokratie Freiheit erfahren. Der Unterschied zur Diktatur wird nur der sein, dass in Kürze die rosaroten Wolken verschwunden sein werden. Die Libertären streiten sich um „Grenzen auf“ oder „Grenzen zu“ und um die Frage, ob es so etwas wie Deutschland überhaupt gibt…, während die Politiker die Vernichtung unserer Heimat und des letzten Quäntchens Freiheit vorantreiben.

„Libertarismus“ ist nur ein Wort und wird allzu oft nur als Aushängeschild verwendet. Die schlimmsten davon sind wohl die, die meinen, alles verstanden zu haben und andere mit ihrer Weisheit beglücken wollen und dann Menschen verurteilen, die einen Weg in Richtung Freiheit gehen, der mit ihrem bzw. ihrer Sicht nicht deckungsgleich ist. Da werden gleich mal ganze Gruppen von Menschen über einen Kamm geschoren und verurteilt. Was die Ängste dieser Menschen sind, wo sie mit der staatlich verordneten Doktrin nicht klar kommen und was Ihr persönlicher Umgang mit ihren Fesseln ist, spielt dann keine Rolle. Wenn man nur einen Hammer hat, sieht natürlich alles aus wie ein Nagel. Anstatt zusammen zu stehen und die freiheitlichen Aspekte zu sehen, die wir alle miteinander teilen, wird verurteilt. Dieser großkotzige Auftritt verschreckt die Menschen und führt dazu, dass viele sich gar nicht trauen, sich mit dem Libertarismus zu beschäftigen. Was sehr schade ist, denn jeder Mensch, der Aspekte der Freiheit in sich gefunden hat, kann im Libertarismus eine gedankliche Heimat finden. Aber nicht jeder, der das Schild Libertarismus vor sich her trägt, ist ein freiheitlicher Mensch.

JEDE Bestrebung eines Menschen sich von Herrschaft zu befreien, verdient Anerkennung und darf nicht hochnäsig als falsch abgeurteilt werden. Manche Menschen sind wie Kinder auf dem Weg in die Freiheit. Ihre Schritte mögen ungelenk sein, aber sie verdienen dennoch unsere Anerkennung und unser Lob, da sie sonst den Mut verlieren. In dieser Zeit ist es viel wichtiger zusammen zu halten, als sich in kleinlichen Diskussionen darüber zu ergehen, wer denn nun den Libertarismus besser verstanden hat. Das ist mir zuwider! Auch wenn viele das nicht so sehen; Wege in Richtung Freiheit sind nicht gerade. Kein Weg ist das. Dennoch gehen alle Wege der Menschen in diese Richtung. Die Natur des Menschen ist Freiheit.

Deutschland verlassen?

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Vielleicht sollte man wirklich in Betracht ziehen, Deutschland zu verlassen. Im Grunde hasse ich diese Vorstellung. Deutschland ist meine Heimat! Es ist ein gutes Land. Mein Vater hat dieses Land zusammen mit meinen Vorvätern aufgebaut. Ich bin Deutscher. Und ich bin stolz darauf! Es gibt keinen Grund sich zu verstecken.

Die Geschichte der Deutschen zeugt von guten Taten, heldenhaftem Mut und aufrechter Gesinnung. Aber Deutschland ist schwer an der Seuche Staat erkrankt. Diese Krankheit schleppt Deutschland wie auch andere Länder schon viel zu lange mit sich herum. Hochgefährliche Psychopathen spielen sich zusammen mit dummen willfährigen Gefolgsleuten als Herrscher auf und unterdrücken die Menschen. Es wird zunehmend unerträglich!

Leider sind auch sehr viele Deutsche mit dieser Krankheit angesteckt, folgen diesen Kreaturen blind wie Schafe und bespitzeln und verraten sogar ihre Brüder und Schwestern. Der Faschismus ist neu erwacht. Der „Sozialstaat“ war das neue Lügengebilde der vergangenen Tage, gepaart mit der angeblichen Volksherrschaft „Demokratie“, die Herrschaft nur geschickt verbirgt und Brüder und Schwestern zu Mittätern der Unterdrückung und Kontrolle macht. Der Ausblick in die nahe Zukunft, lässt Fürchterliches erahnen. Also doch Deutschland verlassen? Warum hierbleiben, wenn man weißt, dass es hier demnächst zu bürgerkriegsähnlichen Zuständen kommen wird? Bürgerkriegsähnlich, weil ein Bürgerkrieg sich normalerweise gegen die Herrscher richtet. Die Herrscher haben es aber geschickt eingefädelt, dass Menschen untereinander Krieg führen werden. Die einen werden ihren heiligen Krieg ausfechten und die anderen um ihr nacktes Überleben kämpfen. Die Herrscher können sich derweil zurücklehnen und beobachten, wie sich viele ihrer Probleme von selbst auflösen.

Doch wohin? Das frühere erste Ziel der Auswanderer auf der Suche nach „Freiheit“ – Amerika – kommt längst nicht mehr in Frage. Die Idee man könnte sich dort in der Wildnis verstecken ist zwar geografisch möglich, aber nur für sehr wenige tatsächlich machbar. Amerika ist der Polizeistaat Nummer 1, der ohne mit der Wimper zu zucken, seine eigene Bevölkerung ermordet. Dies hat er mehr als einmal bewiesen. Sicher, das tun andere Staaten auch, doch bei weitem nicht so offen und selbstverständlich, wie es in Amerika der Fall ist. Angrenzende Länder wie Kanada, sind auch nur was für echte Aussteiger, da ein „freies Leben“ dort ebenfalls nur in der Wildnis möglich ist. Wo also gibt es noch Freiheit? Was bedeutet Freiheit eigentlich?

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Roland Baader beschreibt Freiheit als das Recht in Ruhe gelassen zu werden. Ja… ich will in Ruhe gelassen werden. Ich will keine Witzfiguren, die mir vorschreiben, was ich sagen darf und was nicht. Ich will nicht mit vorgehaltener Waffe gezwungen werden, ein Teil meines Geldes einem gefräßigen Ungeheuer zu geben. Ich will nicht, dass die Herrscher sich davon die Taschen vollstopfen und Kriege und Unruhen in der Welt anzetteln. ICH WILL IN RUHE GELASSEN WERDEN! Doch wo geht das? Wo lässt man mich in Ruhe? Ist dieser Wunsch nicht mittlerweile unerfüllbar? Ich befürchte es…

Warum also ein Land verlassen, welches ich liebe und irgendwo anders hingehen, wo ich das, was ich wirklich will, auch nicht finde? Sicher gibt es Länder, die in Teilen ein freieres Leben versprechen. In Teilen! Und es ist ein Versprechen! Wie oft wurden die bereits gebrochen?

Heute scheint vielleicht am ehesten der Osten attraktiv. Ungarn vielleicht? Eine wunderbare Sprache, herrliche Natur und mit Orban einem der wenigen noch verbliebenen Politiker, der sich gegen die Übermacht der Idiotie stellt. Doch ich werde dort ein Fremder sein. Russland? Ja vielleicht ist es eine gute Idee, den Russen schon mal entgegen zu gehen. Wenn ich dann da bin, sind sie vermutlich hier und bombardieren die sie bedrohenden NATO Stationen. Russland ist riesig. Auch dort könnte man in der Wildnis verschwinden. Aber ich bin keine Zwanzig mehr. Ich will mich weder von Beeren ernähren noch mich gegen Bären wehren. Ich will einfach in Ruhe gelassen werden! Ich kenne viele Russen. Meist Deutsch-Russen, die es in Russland auch nicht leicht hatten. Es sind gute Menschen und sie leben hier… in Deutschland. Sie haben mir viel von ihrer damaligen Heimat erzählt, die ihnen so übel mitgespielt hat, dass sie das Land verlassen haben. Vielleicht muss ich einfach noch warten, bis es hier so übel wird? Wie übel muss es werden, dass es übel genug ist, zu gehen?

Ich will nicht gehen. Außerdem bin ich kein Feigling. Ich werde dieses Land nicht im Stich lassen. Ich werde es nicht der Krankheit überlassen, die es befallen hat. Es ist mein Land! Ich werde dafür kämpfen. Ich kämpfe gegen jeden, der es wagt, mich und meine Lieben daran zu hindern, ein freies Leben zu leben. Ich will in Ruhe gelassen werden. Ich will, dass meine Familie in Ruhe gelassen wird. Ich werde um dieses einzige Menschenrecht kämpfen! Umso mehr Unterdrückung, umso mehr Aufstand wird es geben. Umso mehr uns die Sprache verboten wird, umso lauter wird unser Rufen sein. Gewalt wird mit Gegengewalt beantwortet werden. Natürlich darfst du dich verteidigen, wenn dir deine Freiheit oder die Freiheit deiner Lieben genommen werden soll.

Ayn Rand hat gesagt:

„Alle Gründe, die Einleitung von körperlicher Gewalt zu etwas Bösem zu machen, machen die verteidigende Abwehr von Gewalt zu einem moralischen Gebot.“

Freiheitliche Menschen, die sich zur Wehr setzen, wenn sie bedroht werden? Vielleicht gar welche, die aufstehen, wenn es sich darum dreht, ein Land gegen einen inneren oder äußeren Feind zu verteidigen? Gegen einen Feind, der die Freiheit der Menschen bedroht? Gegen einen Unterdrücker? Einen Sklaventreiber? Einen Räuber, Vergewaltiger und Mörder?

Aber natürlich! Ich werde aufstehen. Ich BIN schon aufgestanden.

Und mit jedem neuen Versuch mich zu unterdrücken, mir meine Freiheit zu nehmen, werde ich mehr aufstehen. Ich werde weder schweigen, noch werde ich mich ergeben. Ich sterbe lieber, als das ich auf den Knien vor den Herrschern herumkrieche.

Ich bin ein freiheitlicher Mensch. Ich bin ein friedlicher Mensch. Doch ich werde mich zur Wehr setzen und dem Ansturm der Feinde die Stirn bieten. Ich werde Deutschland nicht verlassen. Ich werde hierbleiben und kämpfen, wie es mein Vater und meine Vorväter getan haben.

„Wenn ein friedliebendes Volk von einem kriegslustigen Gegner angegriffen wird, dann muß es sich zur Wehr setzen und alles tun, den Ansturm der Feinde abzuwehren. Wenn in einem solchen Kriege von denen, die um ihre Freiheit und um ihr Leben kämpfen, Heldentaten vollbracht werden, so sind sie lobenswert, und mit Recht preist man die Mannhaftigkeit und Tapferkeit solcher Kämpfer. Hier sind Kühnheit, Unerschrockenheit, Todesverachtung lobenswert, weil sie im Dienste eines guten Zweckes stehen. Aber man hat den Fehler begangen, diese soldatischen Tugenden als absolute Tugenden hinzustellen… Doch in Wahrheit gibt es nichts, was an und für sich gut oder böse ist; Gut und Böse werden menschliche Handlungen immer nur durch den Zweck, dem sie dienen, und die Folgen, die sie nach sich ziehen.“

Ludwig von Mises