Grenzen

Vom Führen zum Folgen

Gepostet am Aktualisiert am

Das Institut Freiheitswelle erforscht die Möglichkeiten moderner freiheitlicher Gesellschaftskonzepte, die sich an tatsächlichen realen Begebenheiten orientieren und möchte Wege aufzeigen, diese Konzepte in die Realität zu überführen. Im Zuge dessen stellen wir uns der Frage, wie Erkenntnisse der Entwicklungspsychologie, der Kommunikationsforschung und der Systemtheorie als Basis unserer Bestrebungen nach fruchtbaren und gewaltfreien Beziehungen in Gemeinschaften dienen können.

bring-it-on-life-300x300

Vom Führen zum Folgen

Die in den achtziger Jahren von Harrison Owen entwickelte O.S.T. (Open SpaceTechnology) ist eine innovative Form der Kommunikationsbegleitung von Menschen in großen Gruppen, die Wandel weder erkämpft noch bekämpft, sondern mit dem Fluss des Geschehens geht. Sie ist eng mit Erkenntnissen der Chaosforschung und der Systemtheorie verknüpft. Es gibt eine Verbindung zu verschiedenen anderen Methoden prozessorientierter Arbeit und insbesondere zur prozessorientierten Gruppenarbeit Arnold Mindells, die wiederum aktuelle Erkenntnisse anderer Wissenschaftszweige wie z.B. der Quantenphysik integriert. Auch die im Späteren ebenfalls von Arnold Mindell entwickelte Weltarbeit (Worldwork), die soziologische Schwester der Prozessarbeit, basiert auf diesen Elementen. Neben den „modernen“ wissenschaftlichen Anteilen, beinhalten all diese Methoden indigenes Wissen um die Verbindung des Menschen zu seiner Umwelt, schamanistische Elemente und Anteile der Weisheitslehren dieser Welt, wie der Lehre des Tao.

Im Grunde beschreibt die Entwicklung der Gesamtheit dieser Arbeit den Übergang der bis zu dem Moment in der Gesellschaft fest verankerten Ansichten über die Notwendigkeit fester Führungsstrukturen für Entwicklung und Wachstum, hin zu den Entdeckungen und Formulierungen der Chaosforschung und der Systemtheorie. In diesen neuen Wissenschaftszweigen gab es Entdeckungen, die zu kontroversen Aussagen führten. Einfach formuliert, beinhaltete laut dieser Aussagen das Chaos tiefe komplexe Ordnungsstrukturen und Systeme entwickelten und organisierten sich nicht auf Grund äußerer Einflüsse, sondern aus sich selbst heraus. Diese Entdeckungen waren revolutionär, standen sie doch der bisherigen Sicht entgegen, dass Ordnung erst vom Menschen der vermeintlich zutiefst ungeordneten und chaotischen Natur beigebracht werden muss.

All die Jahre seit Begründung der Naturwissenschaften durch Descartes hatte man versucht, das scheinbar so willkürlich hereinbrechende Schicksal zu kontrollieren und den vermeintlichen Fehler in der Weltmaschine zu finden. Nun plötzlich zeigten sich höchst geordnete, aber dabei sehr komplexe Strukturen, die alle darauf hindeuteten, dass organische Systeme einen eigenen inneren Entwicklungsplan in sich tragen und somit ihre Entwicklung aus sich selbst heraus planvoll organisieren. Begriffe wie Organizität (Selbstorganisation) oder deterministisches Chaos machten die Runde und konfrontierten uns mit unserer seit 400 Jahren gewachsenen und eingewöhnten Vorstellung von linearer Entwicklung und gewünschter Kontrolle der Vorgänge in der Natur und der Menschen.

Entdeckungen der Chaos- und Systemtheorie

Die Chaosforschung beobachtete und beschrieb Vorgänge in der Natur, deren Dynamik zwar von bestimmten Anfangsbedingungen abhängen, sich dann aber durch seltsame Attraktoren (strange attractors) sozusagen nicht-linear und nicht vorhersagbar weiterentwickeln und dennoch in ihrer Entwicklung eine äußerst komplexe Ordnung aufweisen. Beispiele hierfür sind so genannte Fraktale, Bilder seltsamer Schönheit, die durch Iteration von einfachen mathematischen Gleichungen entstehen und die sich auf Grund einer komplizierten und scheinbar irregulären inneren geometrischen Struktur und durch Bifurkation zu ihrer höchst komplexen Ordnungsstruktur entwickeln. Diese Aussagen ließen sich auf bestimmte Musterbildungsprozesse in der Natur wie das Wetter, auf Turbulenzen in der Luft, auf Verwirbelungen im Wasser, Flussläufe und Küstenlinien, bei der Erosion, aber auch auf Wirtschaftskreisläufe und damit letztendlich auch auf das menschliche Verhalten übertragen.

Die Systemtheorie tat ihren Teil dazu, indem sie die systeminhärente Entwicklung in komplexen Systemen verifizierte und ebenfalls beschrieb, dass Systeme sich aus sich selbst heraus, sozusagen einem eigenen inneren Entwicklungsplan folgend, in nichtlinearer Form durch nicht-vorhersagbare Entwicklungssprünge entwickeln. Im Grunde ist die Systemtheorie kein eigener Wissenschaftszweig, sondern ein interdisziplinäres Erklärungsmodell. Sie beschäftigt sich mit Elementen der Physik, der Biologie, der Ethnologie und der Philosophie. Der Gebrauch des Begriffes System (gr. das Verbundene), weißt darauf hin, dass alle Elemente so aufeinander bezogen und miteinander verbunden sind, dass es ein Ganzes ergibt. In diesem Zusammenhang gibt es den Begriff der „Autopoiese“ (altgr. selbst und machen) der von den Neurobiologen Maturana und Valera geprägt wurde und in ihrem Buch „Der Baum der Erkenntnis“ beschrieben wird. Wer sich weiter mit Themen der Systemtheorie im Bereich der Biologie bis hin zur Quantenphysik beschäftigen möchte, dem seien unter anderem folgende Arbeiten empfohlen: Das Buch: „Die Selbstorganisation des Universums“ des Systemtheoretikers Erich Jantsch, das Buch „Synchronizität“ – die verborgene Ordnung von F. David Peat, „Das schöpferische Universum“ von Rupert Sheldrake und das Buch „Wendezeit“ von Frietjof Capra.

Alle diese Aussagen standen im krassen Widerspruch zu der bis dato in der Gesellschaft vorherrschenden Meinung, Systeme durch Kontrolle auf gedachte lineare Entwicklungsbahnen bringen zu müssen. Im Grunde standen hier alle Vorgänge in der Natur, wie Wettervorhersagen, aber auch die Bekämpfung der Krankheiten in der Medizin, bis hin zu den Ansichten die Erziehung unserer Kinder betreffend, zur Disposition. Schmerzlich mussten die Menschen sich von ihrer Vorstellung einer krankheitsfreien Welt und einer menschlichen Entwicklung, die auf gedachten westlichen (also lokalen) kulturellen Bahnen abläuft verabschieden. Kinder entwickelten sich nicht wegen unserer Erziehung, sondern glücklicherweise trotz unserer Erziehung.

Die Entwicklung der Open Space Technology (O.S.T.)

Harrison Owen kam auf verschlungenen Wegen zur Arbeit mit Menschen in großen Gruppen.  Eigentlich anglikanischer Pfarrer (mit dem Schwerpunkt Mythen und Rituale) und Epistemologe (ein Wissenschaftszweig, der untersucht wie Menschen zu Wissen gelangen), kam er in den sechziger Jahren in Kontakt zu den Menschenrechtsbewegungen in den USA, war dann in Gemeinde-Aktionsprogrammen in Amerika und im Nahen Osten tätig und arbeitete dann in verschiedenen Gesundheitsprogrammen. In seiner Arbeit als Berater und Organisationsentwickler beobachtete er ebenfalls, dass sich Organisationen in merkwürdiger Weise verhielten und statt netten und ordentlich geplanten Entwicklungsmustern zu folgen, diskontinuierliche Sprünge taten. Seiner damaligen Einstellung folgend war natürlich, dieses verwirrende und oft auch für alle Beteiligten schmerzhafte Geschehen zu durchschauen und in geordnete Bahnen zu lenken. Das was er als Berater erwartete, war „Entwicklung“, die nach damaliger Definition geplant werden und gedachten Regeln folgen muss, doch was er beobachtete war „Transformation“, ein Begriff, der eine systeminhärente Entwicklung benennt, eine Entwicklung aus sich selbst heraus und unabhängig von äußerer Planung. Und wie er selbst schließlich zugeben musste, hatten er und seine Kollegen überhaupt keinen Schimmer davon, was eigentlich vor sich ging.

Die Entwicklung von O.S.T. begann mit der Beobachtung, dass – einfach ausgedrückt – alle eigentlich wirklich wichtigen Dinge, die zur Entwicklung (Transformation) in Betrieben und Organisationen führten, allesamt in den Kaffeepausen stattfanden. Dies war für ihn nach all den Jahren seiner Versuche, Dinge in endlosen Komitees und Sitzungen zu strukturieren, natürlich ein Schock. Führung war nach dem allgemeinen Verständnis bislang da, um Sinn in das Chaos zu bringen, Zweifel in Sicherheit zu verwandeln und positive Handlungspläne zu entwerfen, um unwägbare Paradoxien zu lösen. Seine Idee war, dass gute Leiter die Dinge einfach in Ordnung bringen müssen.

Alles das, was die Teilnehmer der zahllosen Symposien aus den Treffen aber wirklich mitnahmen, waren Dinge, mit denen er und seine Kollegen im Grunde nichts zu tun hatten. All die aufgestellten Veränderungspläne und Diskussionen darüber, was zu tun jetzt „richtig“ wäre, führten letztendlich nicht zu den gewünschten Ergebnissen. Auf großen Universitätsgeländen rauften sich die Organisatoren die Haare ob des Versuches, die Studenten zu veranlassen, die nach langer Planung und wohlüberlegt auf dem Reißbrett entstandenen Fußwege nicht zu verlassen. Stattdessen liefen die Studenten einfach und scheinbar (!) planlos quer über den Rasen und suchten (und fanden) ihre eigenen Wege. Keine Absperrung half und keine Ge- oder Verbote konnten die Studenten an diese „geplanten“ Wege gewöhnen. Sie konnten den Menschen noch so schöne Räume zur Verfügung stellen, in denen sie sich treffen sollten, um ihre Anliegen zu besprechen, sie trafen sich dennoch weiter in alten Gebäuden und suchten sich dort „ihre“ Ecken. Durch diese und weitere Beobachtungen kam es dann zu einer der wichtigsten späteren Definitionen der O.S.T. – Arbeit Harrison Owens – dass  das „Ziel von Führung nicht die Etablierung irgendeines gedachten perfekten Zustandes (oder der „richtigen“ Sache) ist, sondern das Erkennen einer höheren Qualität im Unterwegssein.“

Parallel dazu sprach der Wissenschaftszweig der Systemtheorie davon, dass Chaos eine eigene komplexe Ordnung beinhaltet und dass es Sicherheit in Vorhersagen bestenfalls noch als Wahrscheinlichkeiten gab. Führung, die versucht, irgendetwas in Ordnung zu bringen, konnte jetzt nur noch versagen. Die Zeit der herkömmlichen Organisationsentwicklung war vorbei. Transformation ist das, was gerade jetzt stattfindet  – nicht später, nicht bald, sondern genau jetzt in diesem Augenblick und sie geschah aus sich selbst heraus. Der Versuch das Chaos zu beseitigen und Ordnung zu erzeugen, schien auf einmal gleichbedeutend damit, das Leben selbst zu eliminieren.

Als Harrison Owen eines Tages unter einem Baum lag und über all das nachdachte, empfand er die Verbindung nicht nur zum Baum unter dem er lag, sondern auch zur Erde, zum Himmel, zu den Menschen, zu allen Hunden und Katzen und wilden Kreaturen und er fand, dass der Begriff „Spirit“ für ihn das Wort war, welches am ehesten diese verbindende und gleichzeitig tragende Kraft beschreiben konnte. Er selbst sagte später, dass er im Grunde gar nicht weiß, was „Spirit“ wirklich ist und dass er sogar wenig Neigung zu einer genauen Definition verspürt. Vielleicht hängt es mit dem Unvermögen unserer Sprache zusammen, dass wir, sowie wir etwas benennen, keinen Raum mehr dafür lassen, dass es auch noch etwas anderes sein kann. Benennungen scheinen andere Möglichkeiten tendenziell auszuschließen. Der Begriff „Spirit“ hat im Englischen, wie auch im Deutschen eine Vielzahl von möglichen Bedeutungen. Begriffe unserer Sprache wie Geist, Lebenshauch oder auch Seele sind alle möglich, wie auch Begriffe im Sinne von Spiritualität und Inspiration. Der Begriff Geist und seine Umschreibungen findet sich dann wieder in „Teamgeist“, „Kampfgeist“ oder „Sportsgeist“, die alle letztlich eine Form von Kraft und Dynamik benennen, die nicht-materieller, also „geistiger“ Natur sind.

Das Wesen des Facilitators

Veränderungsprozesse sind nicht immer angenehm, ja, sie können geradezu erschreckend sein. Veränderung bedeutet, dass unsere alten Lebensformen weggefegt und beiseite geschoben werden und dies führt natürlicherweise zu Unsicherheit und zu Ängsten. Gleichermaßen eröffnet sich dadurch aber ein Raum, in dem sich Neues gestalten kann und ein neuer Ausdruck unserer Selbst entsteht. Für diejenigen, die ihren Sinn allein in den Formen und Strukturen des Lebens sehen und versuchen, ihr Leben in vorgeplanten Bahnen zu leben, ist diese Erfahrung ein Schrecken ohnegleichen, denn es scheint so, als würden sich Abgründe auftun und das Leben selbst würde erlöschen. Für die Menschen aber, die hinter dieser Kraft das Wirken inner inneren im gewissen Sinne „lenkenden“ Kraft erkennen können, eröffnet sich ein ganz neuer Umgang mit sich verändernden Strukturen jeglicher Art. Diese Fähigkeit führt sie zur ruhigen Betrachtung ihres eigenen Lebensweges, bis hin zur Begleitung von Veränderungsprozessen bei Einzelnen, Paaren und in Organisationen.

Die Rolle eines Menschen der diese Veränderungsprozesse begleitet, muss zwangsläufig eine andere sein, als die bislang in der Gesellschaft geforderte. Diesen Erkenntnissen folgend dreht es sich viel weniger um „tun“, als vielmehr um „geschehen lassen“. Hier gibt es kein geplantes Ziel und kein Wissen um ein „wohin“, als vielmehr ein Vertrauen in den ureigenen Weg eines Geschehens. Es dreht sich um Raum, in dem sich Dinge aus sich selbst heraus gestalten können. Von daher fand der ebenfalls in der Prozessarbeit von Mindell  gebrauchte Begriff des „Facilitators“ auch in der O.S.T. Verwendung. Dieser Begriff aus dem englischen „to facilitate“ hat eng mit den Begriffen „erleichtern und „unterstützen“ zu tun. Ebenfalls spielen Begriffe wie“Gelegenheit“, „Leichtigkeit“, „Geschick“ oder auch „Möglichkeit“ mit hinein. Es geht also um unterstützende Anwesenheit, was scheinbar wenig „macht“, aber letztendlich sehr viel „ist“. Ein Facilitator öffnet den Raum und hält den Raum offen. Er öffnet den Raum, damit der „Spirit“ sich zeigen kann und er hält den Raum offen, damit der „Spirit“ seine Arbeit tun kann.

Der „Rang“ des Facilitators

Eine weitere Besonderheit der O.S.T ist der Umgang mit dem „Rang“, der hierarchischen Stellung des Facilitators. In der eher „klassischen“ Sicht in der Arbeit mit Menschen hält die Person des Führers eine völlig andere Rangposition inne, als es die Begleitung von Prozessen fordert. Obwohl die Arbeit eines Facilitators eine besondere Positionen beinhaltet, – sie öffnet den Raum und sie hält den Raum offen, – so bekleidet sie nicht ständig den „Rang“ einer Person, die die „Richtung“ des Prozesses bestimmt. Der Facilitator initiiert sozusagen einen Prozess (den Raum öffnen), der dann eigenen inneren Regeln folgend abläuft. Im Weiteren bedarf es dann nur noch des Haltens der Energie (den Raum offen halten) und an besonderen Stellen einer Sortierung oder Hervorhebung von speziellen Stellen innerhalb des Prozesses. Alles andere geschieht in wechselnden Rollen innerhalb der Gruppe selbst.

Da es sich mir in dieser Ausarbeitung eher um den Übergang von der O.S.T. hin zur prozessorientierten Gruppenarbeit dreht, möchte ich jetzt nicht weiter auf die technischen Aspekte der O.S.T. eingehen. Jedem, der sich näher mit dieser Arbeit beschäftigen möchte, sei das Buch „The Spirit of Leadership“ von Harrison Owen sehr empfohlen.

Prozessorientierte Gruppenarbeit

Der gesamte Bereich des prozessorientierten Arbeitens, sei es mit Einzelnen, Paaren  oder mit Gruppen, basiert auf der grundlegenden Einstellung, dass sich die Dinge aus sich selbst heraus gestalten. Diese Sichtweise ist nicht neu und erst mit den Entdeckungen der modernen Wissenschaften zu uns gekommen, sondern uralt und findet sich bei allen Naturvölkern und in allen spirituellen Sichtweisen dieser Welt. Sehr klar spricht die mehr als 4000 Jahre alte Lehre des TAO des LaoTse vom Entstehen und Werden aller Dinge aus sich selbst heraus.

So heißt es im zweiten Vers des Tao Te King:

„Wenn auf Erden alle das Schöne als schön erkennen,

so ist dadurch schon das Hässliche gesetzt.

Wenn auf Erden alle das Gute als gut erkennen,

so ist dadurch schon das Nicht-gute gesetzt.

Denn Sein und Nichtsein erzeugen einander.

Schwer und Leicht vollenden einander.

Lang und Kurz gestalten einander.

Hoch und Tief verkehren einander.

Stille und Ton vermählen sich miteinander.

Vorher und Nachher folgen einander.“ 

Das Begleiten von Prozessen erfolgt aus dem Wissen des Facilitators, dass sich Dinge aus sich selbst heraus gestalten und findet sich in anderen prozessorientierten Ansätzen und Methoden und somit auch in der Prozessarbeit Arnold Mindells. Die Arbeit mit Gruppen ist auf Grund ihrer Komplexität, ihrer teilweise enormen Dynamik und der Unvorhersagbarkeit auch in den prozessorientierten Ansätzen ein spezielles Feld. Es bedarf schon eines gewissen Mutes (und/oder eines durch Erfahrung gewachsenen Vertrauens), sich der prozessorientierten Gruppenarbeit zuzuwenden. Alle bislang geltenden „Sicherheitsleinen“ vorgefertigter Konzepte halten hier nicht mehr stand. Selbst die vielleicht an anderer Stelle in allem Bemühen für die Sache so mühsam erworbene Rolle eines „Führers“, schrumpft hier zusammen auf scheinbar so unwesentliche Handlungen, wie das Öffnen und Halten eines Raumes. Natürlich gibt es auch in der prozessorientierten Arbeit gewisse Techniken die von Methode zu Methode auch variieren können, doch sie ruhen alle – oder besser –  sie gründen sogar auf der Erkenntniss, dass alle Dinge einem eigenen inneren Entwicklungsplan folgen und sind abhängig von den Fertigkeiten des Facilitators, die Dinge geschehen zu lassen.

In der Prozessarbeit nach Mindell sind es die „Metaskills“, die es dem Facilitator ermöglichen, dem „Spirit“ die „Führung“ zu überlassen und sich immer wieder mit dem Vertrauen zu verbinden, dass genauso wie Sonne und Mond ihrer Bahn folgen oder die Jahreszeiten für Wachstum und Erneuerung sorgen, sich die Dinge einem innewohnen Prinzip nach entfalten.

Die Arbeit des Facilitators

 In der prozessorientierten Gruppenarbeit besteht die Rolle des Facilitators darin, den Dialog zwischen den Rollen und Stimmen zu facilitieren, d.h. dem sich entfaltenden Prozess einen Raum zu geben und eine Gruppe darin zu ermuntern, aufmerksam dafür zu sein, dass zusätzliche Rollen auftauchen können. Des Weiteren fällt dem Facilitator die Aufgabe zu, Rollen zu positionieren, ihnen einen Platz zu geben oder auch einen Rollenwechsel bei allen Beteiligten zu ermutigen, sofern seine Wahrnehmung das Auftauchen dieser Strömungen anzeigt. Hier wird deutlich, dass dem Einnehmen von Rollen in der prozessorientierten Gruppenarbeit eine besondere Bedeutung zufällt. So gibt es in der Prozessarbeit besondere Sichtweisen eine Rolle betreffend:

  • jede Rolle ist nonlokal, d.h. sie ist nicht an die Person gebunden, die sie innehat. Der Begriff „nonlokal“ findet u.a. in der Quantenphysik Verwendung und weißt darauf hin, dass nicht nur die veränderte Position des Beobachters das beobachtete Objekt verändert, sondern auch das beobachtete Objekt einen Einfluss auf den Beobachter hat. Dies führt zu der Aussage, dass innerhalb eines Feldes einzelnen Positionen nicht genau bestimmbar sind. Die Person kann sich selbst in ihrer Rolle repräsentieren, die repräsentierte Rolle kann aber auch irgendeine andere Person im Raum sein oder auch außerhalb des Raumes. Die Person, die eine Rolle innehat, gibt dieser Rolle (dieser Energie) lediglich eine Stimme.
  • Jede Rolle ist größer als eine Person und braucht mehrere Personen um wirklich ausgefüllt zu werden.
  • Gleichermaßen ist aber auch jede Person größer als eine Rolle, da jede Person alle möglichen Rollen in sich trägt.

 

Die Stationen der prozessorientierten Gruppenarbeit

Im Weiteren gibt es dann gewisse Stationen oder Aspekte innerhalb eines Gruppenprozesses, an denen der Facilitator gewisse Aufgaben übernimmt und die der Erfahrung nach einem chronologischen Ablauf zu folgen scheinen und vielleicht so etwas darstellen, wie eine natürliche, dem Prozess innewohnende Struktur oder Gestalt. In Anerkennung und im Gebrauch dieser Aspekte wird der Gruppe die nötige Sicherheit vermittelt, um in ihrem Kreis den Prozess entstehen und sich entfalten zu lassen

Sammeln der Themen (sorting)

Zu Beginn eines Gruppenprozesses steht das Sammeln der von den einzelnen Gruppenmitgliedern gewünschten Themen. Dem Facilitator fällt hier die Aufgabe zu, diesen Prozess einzuladen, die einzelnen Themen zu sammeln, sie aufzuschreiben und sie auf Unterthemen hin zu untersuchen, so dass es zu einer Sortierung in Form von Themengruppen kommt. Dazu ist es wichtig, schon hier die Atmosphäre der Gruppe aufzunehmen und sie vielleicht auch wertfrei zu benennen, ob die Gruppe eher angespannt, entspannt, aggressiv oder liebevoll ist. Hier gilt es zu beachten, dass all diese in der Gruppe vorhandenen Empfindungen sich zu einem Gruppengefühl aufsummieren und nur eine Momentaufnahmen darstellen und sich dementsprechend die Atmosphäre innerhalb der Gruppe sehr schnell und überraschend verändern kann.2.

Konsens finden

Nach Abschluss der Themensammlung muss ein Konsens darüber gefunden werden, welches der Themen jetzt angeschaut werden soll. Dieser Konsens stellt jedoch nur eine momentane Gruppenübereinkunft dar. Der Spirit selbst würde dafür sorgen, dass marginalisierte Themen nach vorne kommen. Schon das Benennen eventuell vorhandener anderer wichtiger Themen kann dafür sorgen, dass die Gruppe zu einer Einigung darüber kommt, welches Thema jetzt angeschaut werden soll und welches Thema für eine Zeit noch hinten angestellt wird.

Rollen und Geistrollen

Nachdem ein Thema gewählt wurde, wird angestrebt, sich der verschiedenen Rollen im Gruppenfeld bewusst zu werden. Da jede Rolle nonlokal ist, was besagt, dass sie nicht die Person, die diese Rolle innehat repräsentiert, sondern die Person in diese Rolle hinein und auch wieder aus ihr herausgehen kann, werden Positionen angeboten, von denen aus Menschen in die verschiedenen Rollen schlüpfen können. Manchmal kann das Rollenspiel am Anfang etwas künstlich wirken, doch eröffnet dieser Schritt die Möglichkeit, Dinge auszusprechen, vor denen es sonst z.B. eine zu große Furcht gäbe. Sobald ein Fluss entsteht und sich die dem Prozess innewohnende Dynamik zu zeigen beginnt, zeigen sich auch eher persönliche und mit tatsächlichen empfundenen Emotionen gefüllte Rollen.

Wie schon Eingangs beschrieben, ist es wichtig zu erkennen, dass jede Rolle größer ist, als eine einzelne Person und sie von daher auch mehrere Personen benötigt, um tatsächlich ausgefüllt zu werden. Gleichermaßen ist aber auch jede Person mehr als eine Rolle, denn wir alle tragen letztlich alle Rollen auch in uns. Diese Erkenntnis ist wichtig, um zu verhindern, dass jemand in einer „Rolle“ stecken bleibt und so zum „Sündenbock“ für seine Rolle in der Gruppe wird.

Neben den eingenommen und so sicht- und hörbar gewordenen Rollen, gibt es auch so genannte „Geisterrollen“, die zwar gefühlt werden können, aber die von niemandem bislang übernommen wurden. Das Benennen einer Geisterrolle und das Bereiten eines Raumes und einer Position für sie, ist für den Gruppenprozess von außerordentlicher Wichtigkeit und Aufgabe eines Facilitators. Personen innerhalb der Gruppe, die schweigen, repräsentieren ebenfalls eine Rolle, die das Feld der Gruppe mit aufrecht hält und von daher fällt ihr eine ebenso wichtige Position für den Gruppenprozess zu.

Barrieren (Edges) und Hot Spots

Wie in jeder einzelnen Person gibt es auch in der Gruppenarbeit Barrieren, zu der die Gruppe keinen bewussten Kontakt hat. In einem Gruppenprozess kann sowohl die Person selbst zu einer Barriere in sich kommen, als auch die Rolle, die die Person innehat. Der Punkt, an dem sich eine Gruppe mit einer neuen, gerade hervorkommenden Identität konfrontiert sieht, empfindet die Gruppe oft als gegen ihre primäre Identität gerichtet. Dies ist der Brennpunkt, der das größte Wandlungspotential beinhaltet. Oft wird dies auch als ein Bereich betrachtet, in dem die Dinge dabei sind, außer Kontrolle zu geraten. Hier ist es Aufgabe des Facilitators diese Barrieren wertfrei zu beschreiben und zu untersuchen, sobald sie erscheinen.

Ein so genannter „Hot Spot“ ist ein weiteres wichtiges Element im Gruppenprozess. Hot Spots sind intensive emotionale Augenblicke, die oft dann eintreten, wenn eine im Kontext der betreffenden Gruppe verbotene Feststellung, Handlung, oder ein verbotener Kommunikationsstil sich zu zeigen beginnt, was ein allgemeines Gefühl der Unruhe in der Gruppe hervorruft. Signale wie plötzliches Schweigen, Lachen oder Unruhe können einen Hot Spot anzeigen. Es ist hilfreich, den Hot Spot festzuhalten, indem man ihm einen Raum in der Gruppe gibt. Dadurch wird es möglich, tiefer in die Standpunkte, die Gefühle und Essenzen hinter jede Seite eines Konfliktes zu blicken. Im Grunde ist ein Hot Spot die Repräsentation der Gruppenbarriere und zeigt sich durch einen Moment plötzlicher und extremer Energie, sobald die Grenze des Bekannten erreicht ist und etwas Neues potentiell im Begriff ist zu geschehen. Wie jede einzelne Person, tendiert auch die Gruppe dazu, diesen Bereich zu vermeiden und „ins bekannte Land“ zurück gehen zu wollen. Es ist wichtig, bei diesen Hot Spots zu bleiben und das „Neue Land“ zu erkunden.

Momentane Lösungen

Die Rolle eines Facilitator beinhaltet nicht mehr die Verantwortung, eine Lösung für ein Problem zu finden. Ein Facilitator arbeite ausschließlich in Richtung mehr Bewusstheit und Aufmerksamkeit und für Kommunikation und ein Verstehen rund um ein Thema. Zeiten in denen es zu momentanen Lösungen kommt, entstehen spontan und aus sich selbst heraus und häufig dann, wenn es eine Übereinkunft zwischen Seiten oder Rollen gibt, die vorher polarisiert waren. Diese Momente gilt es zu bemerken und die Gruppe für die geleistete Arbeit anzuerkennen, bevor dann meist die nächste Runde eines Konfliktes eingeläutet wird.

Metakommunikation und Rahmen (framing)

Wie ein Schirm über allem, steht bei einem Facilitator die Fähigkeit zur Metakommunikation. Die Fähigkeit, das anzusprechen was geschieht, während es geschieht. Der dadurch entstehende Rahmen gibt der Gruppe die nötige Sicherheit, um ihren Weg zu gehen. So kann eine Benennung der wechselnden Atmosphäre einer Gruppe, einer plötzlichen Unruhe oder auch ein Hinweis auf ein entstandenes Schweigen, der Schlüssel für die wachsende Bewusstheit einer Gruppe sein. An Stellen kann es wichtig sein, Geschehenes zusammenzufassen und einen Überblick über den Verlauf des Gruppenprozesses zu geben.

An bestimmten Stellen innerhalb eines Gruppenprozesses kann sich die Gruppe auf die Geschichte und den Erfahrungshintergrund einer bestimmten Person konzentrieren. Dies wäre dann eine individuelle Ebene, die innerhalb eines Gruppenprozesses bearbeitet werden würde. Der Prozess kann sich eventuell auch auf einerBeziehungsebene in einer Interaktion zwischen zwei Personen abspielen. Hier arbeitet die Gruppe dann gemeinsam an der Beziehung zweier Menschen. Auf der Gruppenebeneliegt der Fokus auf einem Thema, das die betreffende Gruppe als Ganzes bearbeitet, wie z.B. die Rolle einer Organisation. Auf der systemischen Ebene dreht es sich um die Identität der Gruppe in der Gesellschaft und um äußere strukturelle Veränderungen, die vielleicht vorgenommen werden müssen und mit denen die Gruppe dann eventuell nach außen tritt.

Der Älteste

Über all den anderen Punkten steht die Innere Haltung, mit der sich der Facilitator als Begleiter in einer Gruppe bewegt. Diese besondere innere Haltung sorgt auch in schwierigen Momenten – wenn alles außer Kontrolle zu geraten scheint – dafür, dem Prozess zu vertrauen. Die Bewusstheit darüber, dass alle auftauchenden Stimmen Teil der Gruppe und jedes Einzelnen sind und gebraucht werden, um zu einer höheren Ganzheit zu finden.

Der Begriff des Ältesten beschreibt eine Ebene in uns allen, die viel tiefer und weiser ist, als die Persönlichkeit des Menschen. Wir haben in der deutschen Sprache keine wirkliche Übersetzung des englischen Begriffes „Elder“. Zwar übersetzt mit dem Begriff des „Ältesten“, hat diese Bezeichnung jedoch nichts mit dem physischen Alter eines Menschen zu tun, sondern benennt eine gewisse Form der spirituellen Reife eines Menschen und sein Wissen um die Verbindungen der Dinge untereinander. Die Qualität eines Ältesten kann auch in jüngeren Menschen vorhanden sein. Wir alle tragen einen „Ältesten“ in uns. Der Älteste in uns war schon vor uns da und bleibt dem „alchemistischen Kochprozess“ einer prozessorientierten Gruppenarbeit auch dann in allem Vertrauen zugewandt, wenn die Person eher ins Zweifeln und ins Wanken gerät.

Weltarbeit

Da wie jeder Prozess auch ein Gruppenprozess eigenen inneren Regeln folgt, bleibt das Begleiten eines jeden Gruppenprozesses ein Abenteuer. Wie Arnold Mindell in seinem Buch „Mitten im Feuer“ sagt, ist eine besondere Form der inneren Arbeit notwendig, um sich mit dem „Ältesten“ in uns zu verbinden, um „im Feuer sitzen zu können“. Diese innere Arbeit ist ein Lebenslanger Prozess, der sich mit dem Kennenlernen der eigenen inneren Werturteilen und den eigenen Grenzen und Festigkeiten beschäftigt. Jedes Werturteil schließt einen Teil auf der anderen Seite aus, polarisiert und führt so zur Marginalisierung eines wesentlichen Anteiles eines Gesamtgeschehens. Diese Beschäftigung ist letztlich unser aller Reise durch unser Leben und die Berührung mit den Vorkommnissen und schicksalhaften Geschehnissen unseres Lebens. In diesem „individuellen Prozess“ verbrennt das Holz unserer Persönlichkeit.

Aber vielleicht bleibt noch die Frage, warum sich als Begleiter in dieses Feuer begeben, und nicht, wie so viele andere auch, Gruppenprozesse und mögliche Konflikte in Gemeinschaften einfach zu meiden? Die Antwort hat möglicherweise damit zu tun, ob wir erkennen, dass wir alle eine gemeinsame Welt bewohnen und ob wir anerkennen können, dass in jeder Stimme eines anderen Menschen auch eine Stimme unseres Inneren erklingt. Wenn wir die nonlokalen Aspekte der prozessorientierten Gruppenarbeit tatsächlich anerkennen, so müssen wir auch anerkennen, dass wir mit jeder Arbeit die wir tun über lokale Grenzen hinaus arbeiten. Alles was wir tun hat Auswirkungen auf jeden anderen Menschen und somit auf die ganze Welt.

Vielleicht stellt diese Erkenntnis für uns einen möglichen Übergang dar, um in Zukunft mit Konflikten einen anderen Umgang zu finden, als unseren bisherigen, in dem wir Konflikte tendenziell eher unterdrückten, Stimmen an den Rand drängten und Einzelne oder Gruppierungen marginalisierten. In dem wir uns wertfrei und offen den Konflikten stellen und sie nicht unterdrücken und so schnell wie möglich vom Tisch haben wollen, liegt für uns alle eine Chance. In den leisen Stimmen oder gar stummen Stimmen dieser Welt liegt unsere gemeinsame Zukunft. Wir können auf sie zu gehen, sie einladen, zu uns zu sprechen und so zu einer größeren Ganzheit und einer wirklichen Gemeinschaft heranreifen – oder wir können weiterhin unsere Ohren und Augen für sie verschließen.

 

Advertisements

Das Erbe unserer Väter

Gepostet am Aktualisiert am

Mein Vater war Polizist. Genauer gesagt, war er bei der Kriminalpolizei im Morddezernat tätig. Er war ein Polizist der ersten Stunde, der nach dem zweiten Weltkrieg half, die Polizei in dem zerstörten Lübeck, wiederaufzubauen. Ich habe alte Urkunden seiner Belobigungen und Beförderungen. Damals gab es noch einen „Kriminalmeister“ und dann einen „Kriminal-Obermeister“… Tatsache ist, dass ich es heute mit einem gewissen Stolz erzählen kann, weil ich meinen Vater kannte. Sein Anliegen war die Sicherheit der Menschen in der Stadt Lübeck und der Umgebung.

So manchen Gewaltverbrecher hat er dingfest gemacht und seiner gerechten Strafe zugeführt. Ich habe seinen Geschichten gelauscht. In einer hat er mir davon erzählt, wie es dazu kam, dass er ein silbernes Nasenbein bekommen hat. So wie sich die Geschichte in meiner kindlichen Phantasie eingebrannt hat, stand er hinter einem Türbogen, während der Mörder mit einem Vorschlaghammer durchs Haus schlich. Er konnte seinen Kopf gerade noch rechtzeitig zurückziehen, sodass der heruntersausende Vorschlaghammer nur sein Nasenbein zertrümmerte und ihn nicht auf dem Kopf getroffen hat. Natürlich war Haut über seinem silbernen Nasenbein und ich habe mir nach seinem Tod vorgestellt, dass wohl das Einzige was von ihm in seinem Grab übriggeblieben ist, sein silbernes Nasenbein war…

Natürlich hätte er sich gewünscht, dass ich ebenfalls zur Polizei gehe. Manchmal haben meine Mutter und ich ihn abgeholt. Damals gab es ein großes Polizeipräsidium in einem wunderschönen alten Gebäude in der Nähe vom Dom, mitten in der Altstadt von Lübeck. Dort war sein Büro. Manchmal hat er mich mit hineingenommen. Ich stelle mir vor, dass er mich wohl seinen Arbeitskollegen zeigen wollte; ähnlich stolz, wie ich meinen Sohn meinen Freunden und Bekannten „gezeigt“ habe. Mein Vater ist dann sehr früh gestorben. Ich erinnere mich, wie ich in seinem Arm auf der Couch lag und wir zusammen einen Zeichentrickfilm von einem rosa Elefanten in unserem neuen Röhrenfernseher angeschaut haben. Plötzlich griff er sich ans Herz und wurde ganz bleich. Meine hinzueilende Mutter wurde ganz aufgeregt und ich wurde aus dem Zimmer geschickt. Später am Abend hörte ich dann, dass er gestorben ist. Ich konnte mir nicht so richtig vorstellen, was das eigentlich bedeutete. Jedenfalls musste ich am nächsten Tag nicht in die Schule.

Es hatte etwas Gutes, dass er so früh gestorben ist, denn meine früh erwachte Kritik am Staat hinderte mich dann doch, die Idee weiter zu verfolgen zur Polizei zu gehen. Stattdessen stand ich ein paar Jahre später in den Demonstrationen gegen die Polizei, als damals die Sache mit der RAF das dominante Thema der rebellierenden Jugend war, die gegen die korrupte Regierung unseres Landes auf die Straße gegangen ist. Damals habe ich es lieber verschwiegen, dass ich der Sohn eines Polizisten bin. Heute bin ich stolz sagen zu können, dass mein Vater Polizist war. Ich erinnere mich, wie seine Dienstwaffe, eine Walther PPK, die Polizeipistole Kriminal, bei uns im Wohnzimmer auf der Anrichte oder in seinem Nachtschrank lag. Die Patronen im Kaliber 7.65 lagen auch bei meiner Mutter auf der Frisierkommode neben der Puderdose… Manchmal hat mein Vater mir die Waffe gezeigt und ich durfte sie anfassen. Ich weiß noch, dass ich in unbeobachteten Momente sie auch mal so angefasst habe. Aber ich hatte Respekt, weil mein Vater mit mir darüber gesprochen hatte und mir wäre nie in den Sinn gekommen, damit zu spielen. Aber es war ein gutes Gefühl, sie zu berühren…

black-and-white-83521_960_720

Mein Großvater war Soldat. Auch das ist etwas, was ich heute mit allem Stolz sagen kann. Er war in beiden Weltkriegen und ist in beiden Weltkriegen verletzt worden. Im zweiten Weltkrieg war er bei der Kriegsmarine. Es war Seemann durch und durch. Später Kapitän auf einer Fregatte. Auch wenn er mir viel Seemannsgarn erzählt hat, so habe ich seine Verwundungen gesehen. Es war merkwürdig, mit meinen Fingern seine Schusswunden berühren zu dürfen. An eine Geschichte erinnere ich mich besonders, weil sie als Kind bei mir besonderen Eindruck hinterlassen hat. Er hatte sich in Deckung begeben und der Feind (wer immer es damals war) hat ihm einfach in den Hintern geschossen. Meine Vorstellungen von dieser Begebenheit war mehr als lebendig, weil ich mal als kleiner Junge nur mit einer dünnen Schlafanzughose rückwärts in eine Kakteen-Fensterbank gefallen bin. Schon das hat höllisch weh getan. Auch er hatte Waffen in seinen Schubladen. In seinem Nachttisch einen alten Revolver und im Wohnzimmer seine Pistole. Es war so normal, wie dass meine Oma Messer und Gabel in der Küchenschublade aufbewahrte. Mein Großvater hat meinen Vater überlebt. Er ist sehr alt geworden. Eines Tages waren seine Waffen verschwunden. Er hat mir nie gesagt, wohin er sie gebracht hat. Ich vermute, er hat sie in einen alten Teich geworfen, ganz in der Nähe unseres Hauses. Bald darauf ist er gestorben.

Er hat zweimal in seinem Leben als Soldat unser Land verteidigt. Er war ein Verteidiger Deutschlands und kein imperialistischer Soldat. Sein Dienst diente seiner Heimat. Sein Dienst diente meiner Heimat. Er hat unser Land, er hat Deutschland verteidigt. Zu Land und auf See… Er ist nicht im Krieg gestorben, aber er hat sein Blut für mich vergossen. Dafür danke ich ihm und ehre ihn. Um nichts in der Welt wäre ich damals zur Bundeswehr der BRD gegangen. Ich bin Kriegsdienstverweigerer, der damals noch vor einem Gericht seine Verweigerung begründen musste. Ich töte nicht auf Befehl, aber ich verteidige mich, wenn ich angegriffen werde. Ich verteidige auch meine Familie und meine Freunde. Ich verteidige auch mein Land, wenn es von Invasoren übernommen werden soll. Ich bin ein Deutscher. Ich bin der Sohn eines Deutschen und der Enkel eines Deutschen. Ich entstamme einer deutschen Familie und liebe das Land meiner Väter. Ich liebe die Wälder und die Wiesen. Die rauen Küsten des Norden genau wie die lieblichen Täler im Süden, wo ich heute lebe. Ich empfinde es als Beleidigung, wenn gesagt wird, dass Deutschland nicht existieren würde. Es ist eine Missachtung meines Vaters und meines Großvaters, wenn gesagt wird, dass es keine Grenzen gäbe. Es ist eine Beleidigung, wenn gesagt wird, dass wir in Schuld zu leben hätten. Wir haben keine Schuld. Wir haben viel Leid ertragen. Und wir haben uns immer wieder aus dem Staub erhoben und zu dem zurückgefunden, was tief in uns angelegt ist: eine tiefe Liebe zu unserem Land, Unbeugsamkeit und ein Sinn für Gerechtigkeit. Wir sind tapfere und aufrechte Menschen. Wir sind hilfsbereit, wenn andere in Not sind und unbeugsam, wenn anderen Unrecht angetan wird.

Jeder von uns hat eine Geschichte. Jeder von uns hatte Väter und Großväter, die für unser Land ihr Leben aufs Spiel gesetzt haben. Viele Deutsche sind während der Kriege und auch nach den Kriegen von den Alliierten getötet worden. Ich weiß, warum Deutschland vernichtet werden soll. Wir haben das Potential, uns dem Bösen entgegen zu stellen. Wir stehen aufrecht, wenn andere um uns herum bereits auf den Knien liegen. Ich führe das Erbe weiter und werde nicht ruhen. Keine Lüge kann mich jemals von meiner eigenen Geschichte abbringen. Keine aufgeladene Schuld hat es geschafft, mich unten zu halten. Überall um mich herum stehen die Menschen auf und erinnern sich, wer sie wirklich sind. Die Lügen fallen ab wie eine alte Kruste und was darunter zum Vorschein kommt, ist das Erbe unserer Väter.

divide et impera

Gepostet am Aktualisiert am

divideee

Ich finde es erschreckend, wie gut divide et impera gerade in der libertären Szene im Zuge der Flüchtlingskrise zu funktionieren scheint.

Auf der einen Seite die „open-borders-Aktivisten“, auf der anderen Seite die „closed-borders-Aktivisten“. Es werden erbitterte Diskussionen geführt, große Begriffe geschwungen und beide Positionen scheinen sich unversöhnlich gegenüber zu stehen. Es ist ein Trauerspiel, was mich oftmals an der ach so viel beschworenen Vernunft der „Libertären“ stark zweifeln läßt.

Betrachtet man sich die Situation etwas nüchterner, so wird man feststellen, daß es zwischen beiden Positionen gar keinen Widerspruch gibt, ist er doch m.E. einer begrifflichen Unschärfe geschuldet. Beide Positionen berufen sich auf libertäre Prinzipien und lassen sich logisch aus der Theorie ableiten. Aber: wir leben in der Realität. Prinzipien können Leitlinien für das Leben darstellen, aber die WIRKLICHkeit fordert oftmals auch eine Verletzung der Prinzipien in concreto – anders wäre menschliches (Zusammen-)leben gar nicht möglich. Die Bereitschaft, Prinzip auch einmal Prinzip sein zu lassen, ist die Grundlage der Toleranz und des Lernens. Jeder, der selbst schon einmal Kinder „erzogen“ hat, weiß das.

Grenzen trennen sowohl nach innen als auch nach außen. Der Begriff „Grenze“ wir von beiden Seiten unterschiedlich verwendet. Genau darin liegt das Paradoxon begründet. Um den Unterschied zu verdeutlichen, möchte ich den Hilfsbegriff „natürliche Grenze“ einführen, im Gegensatz zur „Staatsgrenze“.

Beide Seiten wissen, daß die Flüchtlingskrise durch staatlichen Interventionismus verursacht wurde. Beide Seiten wissen, daß eine Staatsgrenze topographisch den Gewaltmonopolisten von anderen Gewaltmonopolisten trennt.

Man könnte meinen, der Fokus der Befürworter von offenen Grenzen läge darauf, daß Menschen von außen am Überschreiten eben jener abgehalten werden; der Fokus der Befürworter geschlossener Grenzen läge darauf, Schutz einer Gemeinschaft innerhalb der Grenzen durch Bedrohung von außen zu bieten.

Das Problem an der Debatte ist, daß durch die Realität – also staatlichen Interventionismus – beide Grenzbegriffe alleinig auf den faktischen des Staates reduziert wurden.

Wer sich ein wenig mit Ethnologie, Soziologie und Psychologie beschäftigt, wird unschwer feststellen, dass Menschen dazu neigen, sich zu vergesellschaften – sich in „homogenen“ Gruppen zu organisieren. Das kann man wunderbar historisch an den USA sehen, in denen sich (bis heute) ethnisch eher homogene Besiedlungen auch in den Städten beobachten lassen: Stichwort „Chinatown“. Damit wird das gebildet, was ich mit „natürlicher Grenze“ meine. Diese „natürlichen Grenzen“ waren historisch oftmals topographisch begründet (Gebirge, Flüsse usw.), aber stets auch mehr oder weniger durchlässig. Anhand dieser „natürlichen Grenzen“ haben sich Kulturräume sowohl getrennt als auch ausgetauscht. Ethnien, Völker usw. sind Begriffe, die sich, einmal vom ideologischen Ballast befreit, sehr gut zur Beschreibung dieser Grenzziehungen eignen.

Das mehr oder weniger willkürliche Ziehen staatlicher Grenzen führte zur ideologischen Aufladung und Überhöhung von Grenzen. Plötzlich gab es Begriffe wie „Nation“, „Staatsvolk“ usw., also künstliche Kollektive, vor denen jedem Individualisten nur schaudern kann.

„Natürliche Grenzen“ trennen also Kulturräume voneinander ab. Die Grenzbildung basierte und basiert auf Eigentum an Boden. Eine Verschiebung dieser „natürlichen Grenzen“ konnte entweder durch freiwilligen Tausch vonstatten gehen (Landverkauf) oder durch gewaltsames Erobern bereits bestehenden Besitzes.

Genau hier kann man die ideologische Trennlinie zwischen beiden Positionen markieren. Die Willkür staatlicher Grenzziehung verletzt die Vertragsfreiheit, da sie den freiwilligen Austausch durch das Gewaltmonopol verhindert. Es wird ein „Staatsvolk“ definiert und in Abgrenzung dazu „Ausländer“, die einerseits die Grenze nicht einfach überschreiten dürfen, geschweige denn „Rechte“ haben, sich mit den „Inländern“ freiwillig auszutauschen. Auf der anderen Seite stehen die Verfechter „natürlicher Grenzen“, die sehen, dass ihre Rechte am Eigentum durch den Staat durch seine „Migrationspolitik“ verletzt werden und sich in ihrer Kultur bedroht fühlen.

Beide Positionen haben recht!

Auch ich sehe eine Bedrohung „unserer“ Kultur durch die staatlich verursachte Migration. Dass ich als Nettosteuerzahler gezwungen werde, für die Aufnahme (und auch Verursachung!) dieser Flüchtlingsmassen zu zahlen, ist nur eine Seite. Die andere ist, dass auch ich starke Befürchtungen habe, dass es durch die massenhafte Einwanderung vor allem junger Männer aus Kulturkreisen, in denen die Kanalisierung von Gewalt sich weniger auf Vermeidung, denn mehr auf die Ableitung auf aus deren Perspektive „Kulturfremde“ oder Frauen und Kinder beschränkt, zu massiven Konflikten mit „Einheimischen“ kommen wird. Damit wird das zweite Problem staatlichen Interventionismus sichtbar. Einerseits steht hier eine zum größten Teil unbewaffnete Bevölkerung dieser Bedrohung schutzlos gegenüber, andererseits wird der Unrechtsstaat daran sichtbar, dass Verstöße gegen Eigentum und Leben kaum verfolgt werden, d.h. eine Zweiklassenjustiz herrscht, die nicht die Opfer, sondern vor allem die Täter schützt.

Wir leben nicht in einer idealen Welt, schon gar nicht einer libertären. Wenn beide Seiten aufhören würden, ideologisch polarisiert sich „Prinzipien“ gegenseitig an die Köpfe zu werfen, und damit „die Bewegung“ zu spalten, wäre viel gewonnen, leistet man damit dem Staat doch nur Vorschub. Die Freiheit bleibt in jedem Falle auf der Strecke. Toleranz sollte meines Erachtens nicht nur eine holistische Phrase bleiben, die man nur für die eigene Position fordert, sondern auch der jeweils anderen entgegen bringt.

Man sollte nicht vergessen: „Flüchtlinge“ (und es spielt hier keine Rolle, wovor Menschen fliehen), stellen für den Staat und seine Claqueure nur eine Manövriermasse dar; sie werden schändlich missbraucht. Wer sich über die „Asylschmarotzer“ aufregt, sollte bedenken, ob die Asozialsysteme von den „Flüchtlingen“ geschaffen wurden oder nicht. Nein, sie finden sie vor und wanderen darin ein. Kann man es ihnen verdenken?

Wir stehen hier in Europa vor großen Veränderungen historischer Dimension. Wenn „wir“ uns, anstatt in ideologischen Diskussionen zusammen zu stehen gegenseitig zerfleischen, lachen die Dritten – über unsere Unvernunft und Dummheit. Theoretische Diskussionen sind spannend. Prinzipien sind als „regulative Ideen“ handlungsleitend und bieten Orientierung, können aber nicht immer durchgehalten werden, da die Realität eben nicht eindimensional ist und voller Widersprüche steckt.

Uwe Werler

Geplante Migrationsflut

Gepostet am Aktualisiert am

Geplante Migrationsflut: Was die Dunkelmächte mit uns wirklich vorhaben!

bild79

Der Krieg in Syrien dauert schon seit fünf Jahren an, doch erst vor kurzem hat irgendjemand den „roten Knopf“ gedrückt und entschieden, ganz Europa und darüber hinaus plötzlich mit Millionen Migranten zu überfluten.

„Was wir also seit Jahrzehnten erleben, ist eine schleichende, aber gezielt durchgeführte Umvolkung, ein Ethnozid an den Deutschen sowie anderen europäischen Völkern. Was momentan so richtig an Fahrt aufgenommen und ein neues Momentum erreicht hat, sind ganze Völkerwanderungen unter dem Deckmantel „Kriegsflüchtlinge“. Die „Massenmigrationswaffe“ als strategisch eingesetztes militärisches und politisches Instrument zur Destabilisierung ganzer Kontinente, ja, sie ist real und wird gnadenlos umgesetzt.“

Daniel Prinz

Selbst für Laien wird erkennbar, dass hier etwas ganz Gewaltiges nicht stimmen kann. Und das ist in der Tat so: Was ich Ihnen hier gleich brisantes enthüllen werde, ist ein Geheimplan der Weltherrscher, der schon vor vielen Jahrzehnten ausgebrütet wurde, um nicht nur – aber insbesondere – das deutsche Volk, sondern auch andere europäische Völker auszurotten. Hierbei sind „Eurabien“ und die „Islamischen Staaten von Amerika“ lediglich Mittel zum Zweck zu einem viel größeren Endziel.

Wirklich notleidende Kriegsflüchtlinge und Wirtschaftsflüchtlinge

Was ich vorweg schicken möchte, ist, dass es unbestreitbar sehr viele wirklich notleidende Flüchtlinge gibt, die es in meinen Augen verdient haben, dass ihnen geholfen wird. Am meisten tun mir die ganzen Kinder leid, die enorme Strapazen auf ihren tausenden Kilometern bis nach Europa erdulden mussten, der eigenen Heimat entrissen, um hier mit ihren Familien in teilweise sehr notdürftigen Unterkünften untergebracht zu werden, müde und hungernd, sich nach Wärme und Sicherheit sehnend. Es gibt sie, die „echten“ Flüchtlinge, die vor Krieg und politischer Verfolgung flüchten mussten, und um diese geht es mir hier auch nicht.

Kritischer ist da aber eine andere Gruppe von Flüchtlingen zu betrachten, die sogenannten „Wirtschaftsflüchtlinge“. Also jene Massen an Menschen, die nicht aus Kriegsgründen fliehen, sondern weil sie sich in Europa und insbesondere in Deutschland ein besseres Leben erhoffen und hier teilweise mit utopischen Erwartungen aufkreuzen, die allesamt nicht erfüllt werden können. So werden den Menschen in den betroffenen Ländern u.a. von arabischen TV-Sendern versprochen, dass die Deutschen für die Flüchtlinge Häuser bauen werden. Viele Familien schicken ihre minderjährigen Kinder auf die lange und gefährliche Reise, weil diese aus Deutschland nicht ausgewiesen würden und diese dann ihre großen Familien später nachholen könnten. In Deutschland soll auch sonst alles ziemlich „easy“ sein und jeder Migrant könne hier nach Belieben studieren, was sein Herz begehrt. Der Schock und die Ernüchterung sind nach Ankunft dann aber riesengroß. Mein Verleger, Jan van Helsing, weiß hierzu von einem Physiotherapeuten in seinem Bekanntenkreis zu berichten, der neulich einen Syrer in seiner Praxis behandelte, welcher ihm erzählte, man hätte ihm und auch den anderen Flüchtlingen erklärt, hier in Deutschland bekäme jeder ein Haus, ein Auto und eine Arbeitsstelle. Und die Person, die das den Syrern vor Ort mitteilte, sei ein Deutscher gewesen – oder sprach zumindest deutsch! Dass Asylbewerber erst nach 15 Monaten Aufenthalt einer Arbeit nachgehen dürfen, wird den fliehenden Migranten wohl nicht erzählt. Dass wir in Deutschland mehrere Millionen Arbeitslose – die vorrangig behandelt werden (sollten) – und ca. 300.000 Obdachlose haben (darunter 30.000 Kinder), wird ihnen ebenfalls verschwiegen. Vielleicht sollte ihnen das jemand mal sagen, bevor sie ins „gelobte Land“ aufbrechen?

Nun könnte man meinen, wie man nur so unendlich naiv sein kann zu glauben, als Flüchtling oder Migrant hier alles geschenkt zu bekommen. Hierfür müssen wir das Ganze auch mal vom Blickwinkel der Flüchtlinge heraus betrachten. In Ländern wie dem Irak, Libyen und Syrien herrschten vor der „Dämokratisierung“ des Westens Zustände, die wir wiederum als „paradiesisch“ betrachten würden. So erzählte mir ein Iraker vor vielen Jahren, dass vor dem Krieg vieles in seinem Land kostenlos oder sehr vergünstigt war. So haben Strom, Krankenversicherung und ärztliche Versorgung z. B. nichts gekostet, genauso die Bildung. Jede Familie erhielt monatlich eine Grundversorgung an Lebensmitteln gratis und der Preis des Benzins betrug nur paar Cent pro Liter. Vor der NATO-Invasion sollen frisch Vermählte im souveränen Libyen 50.000 US$ fürs erste Haus bekommen haben. Autokäufe sollen zu 50% von der Regierung bezuschusst worden sein und Kredite waren zinsfrei, denn die Zentralbank befand sich in staatlichen Händen. Das heißt das Land war unabhängig von der internationalen Hochfinanz, was von dieser nicht mehr geduldet wurde. Das Ergebnis kennen wir alle.

Je nachdem, aus welchen Ländern diese Flüchtlinge kommen, geprägt von einem Status, der für sie jahrelang – bevor der Krieg in ihren Ländern ausbrach – selbstverständlich war (und für alle Menschen dieser Welt sein sollte), gepaart mit den Willkommensrufen hiesiger Politdarsteller und den gezielt gestreuten Lügen US-gesteuerter arabischer TV-Sender, kann man den Flüchtlingen diese hohe Erwartungshaltung und die bittere Enttäuschung hinterher teilweise auch nicht übelnehmen. Auch wenn es von Hilfesuchenden absolut nicht hinnehmbar ist, denke ich, ist dies zumindest in einem Teil aller Fälle der Grund, weshalb die Migranten dann mit Wut und Gewalt reagieren, wie auch ein Lagerpastor aus einem Grenzdurchgangslager zu berichten weiß. Fakt ist: In den Ländern werden vor Ort bewusst Lügen über die zu erwartenden Hilfen verbreitet. Auf „unserer Seite“ wiederum wird totales Unverständnis geschürt. So gießt man Benzin von außen, um eine ohnehin schon geschürte instabile Krisensituation noch weiter anzuheizen. Es ist unschwer zu erkennen, dass da ein perfider Plan vollzogen wird.

Nichtsdestotrotz sei hier festgehalten, dass ein Großteil der um Asyl suchenden Menschen nicht um ihr Leben flieht, sondern den deutschen Lebensstandard für sich in Anspruch annehmen will. Das Gesetz, welches aber vorsieht, dass nur Kriegsflüchtlinge und politisch Verfolgte Asyl erhalten dürfen, wird hier mal eben pauschal außer Kraft gesetzt, genau so wie die Dublin-III-Verordnung, die regelt, dass Flüchtlinge im ersten Ankunftsland das Asylbewerberverfahren durchlaufen müssen und somit nicht in andere Länder weiterreisen dürfen.

Doch Deutschland (neben Frankreich, Italien und Schweden) soll unter Zwang die meisten Migranten aufnehmen. Wenn das Nachbarland nicht mitspielt, werden diese von der BRD notfalls per Sonderzügen ins Land geholt. Die offiziell verkündeten Grenzschließungen und -kontrollen dienen dann bloß als Beruhigungspille fürs Volk. Der Journalist Udo Ulfkotte veröffentlichte auf seiner Facebookseite eine Insidermeldung eines ehemaligen Bundestagsabgeordneten, dem zu Ohren kam, dass in Wirklichkeit fünf bis sechs Mal so viele Menschen als offiziell angegeben nach Deutschland strömen! Die Polizeiführung spräche intern von einem baldigen Bürgerkrieg.

Österreichische Sicherheitsbehörden warnten ihre bayerischen Kollegen unterdessen in einem Geheimpapier vor möglicher Anarchie durch Asylanten und einer möglichen „Außerkraftsetzung der gesetzlichen Strukturen“. Merkel bereitet uns schon einmal darauf vor, Gewalt von Migranten erdulden zu müssen. Dass die Flüchtlingszahlen geschönt werden, um das wahre Ausmaß zu verschleiern, halte ich durchaus realistisch. Die ungarische Regierung geht sogar insgesamt von 35 Millionen Migranten aus, die sich auf den Weg nach Europa machen. Auch Horst Seehofer spricht von einer baldigen Krisensituation. Sein Gesicht in diesem Interview spricht wirklich Bände. Die SPD ist ebenfalls der Einschätzung, dass die öffentliche Sicherheit nicht mehr gewährleistet werden kann. In der Zwischenzeit häufen sich Berichte, wonach Mietern wegen „Eigenbedarf“ ihre Wohnungen oder Häuser gekündigt werden, um den Migranten Platz zu machen. Die mächtige Asyllobby ficht das alles nicht an. Denn sie setzt mit der UNO im Hintergrund ja die Agenda der Masseneinwanderung – unter dem Deckmantel „Flüchtlingshilfe“ – unbeirrt fort und soll dafür sorgen, dass die meisten Menschen, die Deutschland überfluten, bleiben werden. Die UNO-Flüchtlingshilfe hat tatsächlich die Chuzpe – neben dem Sammeln von regulären Spenden – die Deutschen für die Finanzierung [dieser Masseneinwanderung] auch noch um ihre Erbschaften zu bitten.

Dass viele Flüchtlinge zudem keine Syrer sind, sich aber als solche ausgeben, hat eine junge syrische Frau bei einer Rede in der serbischen Hauptstadt Belgrad enthüllt. In diesem Zusammenhang passt auch eine Nachrichtenmeldung, wonach der deutsche Zoll bereits Pakete mit echten und gefälschten syrischen Pässen abgefangen hatte. Die Türkei ist dabei Dreh- und Angelpunkt für den Handel mit gefälschten Pässen und für Menschenschmuggler. Es kommen Massen an Leuten ins Land, die teilweise – auch aufgrund der schieren Überlastung des Polizeiapparats – nicht registriert werden und von denen man nicht weiß, wer sie überhaupt sind. Anderswo verschwinden Asylanten aus fahrenden Zügen und keiner weiß, wohin die sich versteckt haben.

Trojanisches Pferd: Gezielte Einschleusung von IS-Kämpfern als Bürgerkriegsarmee

Doch wir Europäer wurden ja noch von einer weiteren Gruppe vorgewarnt. Selbst in den Systemmedien erschienen Anfang des Jahres zahlreiche Artikel, wonach die Terrorgruppe Islamischer Staat (IS) angekündigt hatte, Europa mit 500.000 Migranten zu überfluten; unter ihnen viele versteckte Terroristen. Diese haben bisher nicht nur einmal mit Anschlägen in Deutschland gedroht. Und Dank Merkels und Gaucks „Herzlich Willkommen!“ wurden und werden weiterhin nun auch IS-Kämpfer mit nach Europa geschleust. In meinen Augen ist das Hoch- und Landesverrat, da diese Tatsachen ja schon vorher bekannt waren. Das Ganze ist insofern verwunderlich, da Merkel vor ein paar Jahren noch Multikulti für gescheitert erklärt hatte. Aber dann wiederum hat sie selbst ja einmal zugegeben, dass das, was vor der Wahl gesagt wurde, hinterher nicht mehr gelten muss. Je nachdem, welche Regieanweisungen aus Washington kommen, wird den Befehlen bedingungslos gehorcht.

Wie an die Öffentlichkeit ebenfalls durchgesickert ist, werden die Schlepperbanden von US-amerikanischen Organisationen und Geheimdiensten finanziert und organisiert, welche sogar deutschsprachige Bürger zum illegalen Schmuggeln von Flüchtlingen aufrufen. Unter denen, die diese Migranteninvasion finanzieren und planen, gehört laut dem ungarischen Premiers Viktor Orbán auch der Milliardär George Soros. Schließlich will man am konstruierten Chaos auch noch kräftig am Leid und Elend der Massen mitverdienen.

Etwa 70% aller Migranten sind Männer, überwiegend zwischen 18 und 35 Jahren alt, also im besten wehrfähigen Alter. Teilweise liegt die Quote der männlichen Migranten sogar höher. Zu behaupten, dies liege daran, dass man Männer vorschicken würde, um den Frauen die gefährliche Reise zu ersparen, ist meines Erachtens ein sehr schwaches Argument. Denn wenn es in der Heimat aufgrund von Krieg und Terror gefährlich ist zu leben, lässt man(n) doch nicht Frau und Kinder zurück, oder? Denn auf der Reise kann es nicht gefährlicher sein, als in Kriegsgebieten zu bleiben.

Auch ausländische Medien berichteten bereits letztes Jahr darüber, dass der Islamische Staat in einer „Trojanischen-Pferd-Kampagne“ über die Flüchtlingsströme IS-Milizen in die westlichen Länder Europas schleusen würde. Die Türkei diene hierbei als Drehkreuz, in der sich bereits mittlerweile rund zwei Millionen Flüchtlinge aufhalten, die in andere europäische Länder einreisen wollen. Dass die Terroristen schon im Land sind, ist Realität. So wurde in einem Asylheim im Kreis Ludwigsburg ein mutmaßlicher IS-Unterstützer festgenommen. Im österreichischen Voigtsberg wurde ein IS-Anwerber festgenommen, in Bulgarien hat der Grenzschutz fünf IS-Terroristen gefasst. Und der norwegische Geheimdienst hat die Einreise von mehreren islamischen Terroristen des IS und der Al-Nusra-Front verhindert. Eine als Hilfscontainer für die Flüchtlinge getarnte Lieferung wurde von der griechischen Küstenwache beschlagnahmt. Inhalt: 5.000 Waffen und 500.000 Schuss Munition. Salafisten werben hierzulande derweil für den Dschihad an. Vergewaltigungen von Kindern und Frauendurch Migranten nehmen dramatisch zu. Vor dem Hintergrund, dass Migranten auch noch in teils operativen Kasernen untergebracht werden, kann man nur als gewollt herbeigeführtes Sicherheitsrisiko verstehen. Das Ausland hält die deutsche Regierung nicht nur für verrückt, sondern fragt sich ernsthaft, was Deutschland in diesen Selbstmord treibt.

Was hat der IS vor?

„Eurabien“ und „Islamische Staaten von Amerika“

Der IS (vormals ISIS) wurde von der CIA gegründet und wird sowohl von den Amerikanern als auch den Saudis finanziert und logistisch unterstützt. Die Türkei als NATO-Vasall spielt dabei ebenfalls mit. Dabei will man mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen. Einerseits will man dadurch den „bösen Diktator“ Assad stürzen, und wie schon zuvor mit dem Irak und Libyen aus Syrien ebenfalls eine westliche „Dämokratie“ machen. Zum anderen hat man ein Instrument zur Hand, um Europas Völker abzuschaffen. Dazu gleich mehr.

Die Islamisten träumen schon lange von einer Rückkehr des Osmanischen Reiches. Und die Herrscher dieser Welt wollen es ihnen ermöglichen. Zumindest hat man ihnen das versprochen. Was die wenigsten wissen, ist die Tatsache, dass dies schon seit Jahrzehnten vorbereitet wurde und diese Geheimpläne nun rasch in die Tat umgesetzt werden. Im Rahmen der Mittelmeerunion wurde 2008 eine enge Zusammenarbeit zwischen der EU und 15 Mittelmeeranrainerstaaten in Nordafrika und dem Nahen Osten beschlossen, u.a. in den Bereichen soziale Integration und Migration. Ebenfalls 2008 enthüllten britische Medien dabei einen geheimen Migrationsdeal, wonach 50 Millionen Afrikaner (!) nach Europa geholt werden sollen. Bei dieser umfassenden Kooperation mit der EU spielen die Muslimische Bruderschaft und die Organization of Islamic Cooperation (OIC) eine zentrale Rolle.

Die OIC ist ein Zusammenschluss von 56 Staaten sowie Palästina und bildet mittlerweile den größten Stimmenanteil bei der Generalversammlung der Vereinten Nationen, und übt großen Einfluss auf die EU-Politik aus. Sowohl die Muslimische Bruderschaft als auch die OIC streben ein weltweites Kalifat an – notfalls mit Gewalt –, in welchem das islamische Recht (Scharia) herrschen soll. Die Kritik am Islam („political correctness“) weltweit zu verbieten, ist dabei ein weiteres Etappenziel der OIC. In diesem Zusammenhang hielt die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton 2011 zusammen mit der OIC eine Konferenz ab, um die Verabschiedung einer UN-Resolution zu diskutieren, welche die „religiöse Intoleranz“ gegenüber Muslimen bekämpfen soll. Zusammen mit dem US-Außenministerium haben die Vereinten Nationen bereits hunderttausende Muslime u.a. aus dem Irak und Somalia nach Amerika geholt. US-Präsident Barack Hussein Obama (selbst Muslim?) hat vor, weitere hunderttausende Flüchtlinge aus Syrien ins Land zu holen. Die geplante Invasion spielt sich also nicht nur in Europa ab. Wie weit der islamische Einfluss reicht, zeigt der jüngste Skandal: Saudi Arabien übernimmt den Vorsitz im UN-Menschenrechtsrat (Ein Land, in welchem Väter ihre Söhne für Selbstmordanschläge versteigern und dies dort live im TV übertragen wird). Na dann mal „Gute Nacht!“. Das „Kopfabschneiden“ dürfte dann bald als „Menschenrecht“ von Gutmenschen und Systemmedien gefeiert werden.

Über die Islamisierung des Abendlandes haben schon andere Autoren zuhauf in ihren Büchern geschrieben und wir finden tagtäglich Beweise dafür im realen Leben – ob es begangene Straftaten sind, wo deutsche Richter ein oder beide Augen zudrücken und ein mildes „Urteil“ sprechen oder bestimmte Forderungen seitens Islamlobbys, denen oft nachgegeben und anschließend umgesetzt werden, weil hier im Westen so ziemlich alles „beleidigend“ für viele muslimische Mitbürger ist. So dürfen z. B. in englischen Schulbüchern keine „Würstchen“ oder „Schweine“ mehr erwähnt werden. In englischen Medien darf die islamische Herkunft von Straftätern nicht erwähnt werden, stattdessen wird das Wort „Asiaten“ benutzt. Auch sonst sehen sich Briten in der Öffentlichkeit zunehmend mit Intoleranz seitens der Muslime konfrontiert. In einer U-Bahn fühlte sich ein Muslim aufs ärgste beleidigt, weil eine Britin aufgrund eines anstrengenden Tages ihre Füße hochgelegt hatte.

Das sind nur paar Beispiele von vielen. Kritisiert man all diese Verhaltensweisen, so wird man als „Nazi“ und „Faschist“ beschimpft, nicht nur in Deutschland. Derweil ist der Aufruf zum Dschihad (heiliger Krieg gegen Nicht-Muslime) in der BRD schon seit Jahren nicht mehr strafbar. Alles Zufall? Nein, natürlich nicht. Denn dahinter steckt Methode.

Aber wenn sich Muslime hier im Westen über die westliche Kultur so sehr aufregen, diese nicht akzeptieren wollen und sich durch alles Mögliche „beleidigt“ fühlen, was machen die dann noch hier? Warum kehren sie dann nicht zu ihren eigenen Kulturkreisen zurück? Das sind berechtigte Fragen. Die Antwort darauf ist einfach wie logisch: Weil sie im Westen ihre islamische Kultur samt islamisches Recht einführen wollen. Mir ist bewusst, dass es hier auch sehr viele muslimische Einwanderer gibt, die sich bestmöglich integriert haben, die deutsche Kultur respektieren und die deutsche Sprache vorzüglich beherrschen, sich den Lebensunterhalt selbst verdienen und unter ihnen auch viele Musterschülerinnen und Musterschüler an den Schulen sind usw.. Diese sind nicht das Thema hier, und mir ist es wichtig, nicht alle Moslems über einen Kamm zu scheren. Selbst viele von ihnen hierzulande schämen sich zutiefst für ihre fanatischen Landsleute. Es geht mir hier um die Fanatiker und Extremisten – von denen es leider nicht wenige gibt –, die ihre Lebensweise allen anderen aufzwingen wollen. Die machen aus ihren Vorhaben auch keine Geheimnisse und geben dies offen zu. So z. B. auch die „United Muslim Nations International“ Gruppe, welche es sich zum festen Ziel gemacht hat, das „Christentum vom Angesicht der Erde wegzufegen“ und die islamische Weltherrschaft anstrebt. Scheich Farook al-Mohammedi spricht hierbei bereits von „Eurabien“ und den „Islamischen Staaten von Amerika“. In der Al-Aqsa Moschee in Jerusalem brachte es Top-Imam Sheich Muhammad Ayed neulich etwas martialischer auf den Punkt: „Bald werden wir sie mit unseren Füßen niedertrampeln, so Allah es will (…) Wir werden ihnen Fruchtbarkeit geben! Wir werden mit ihnen Kinder zeugen, weil wir deren Länder erobern werden! Ob Ihr es wollt oder nicht, oh Ihr Deutschen, oh Amerikaner, oh Franzosen, oh Italiener und alle anderen, die seid wie Ihr.“ In deutschen Qualitätsmedien vermisst man derartige Meldungen natürlich.

Vor diesem Hintergrund ist es nicht nur grotesk und unverschämt, wenn die SPD-Vizechefin Aydan Özoguz indirekt sagt, die Deutschen müssten sich nun wegen den Flüchtlingen integrieren. Gregor Gysi schoss aber wahrlich den Vogel ab, als er alle Deutschen zu Nazis erklärte, und es eine tolle Sache sei, dass die Deutschen aussterben.

Was die Extremisten betrifft, so habe ich mir öfters die Frage gestellt, wie verblendet man sein muss zu glauben, dass je mehr seiner Mitmenschen man abschlachtet, desto größer die Belohnungen im „Paradies“ sein würden. Das verstehe ich nicht. Zahlreiche hellsichtige Medien erklären, was auch Menschen, die ein Nahtoderlebnis hinter sich haben, berichten, dass Mörder und Selbstmörder die unvorstellbar schwärzeste Hölle erleben, wo sie dann u.a. mit anderen Mördern und Selbstmördern abbüßen müssen. Wie „um Himmels Willen“ kommen Islamisten zu solch ideologisch und menschlich völlig verblendeten und irregeführten Einstellungen und Weltmachtvorstellungen? Nun, eine wichtige Rolle spielen hierbei natürlich die Imame in den Moscheen, die ihre Jünger einer regelrechten Gehirnwäsche unterziehen, wie das vorige Videobeispiel ja bestens zeigt. Die Autorin Bat Ye’or hat in ihrem Buch „Europa und das kommende Kalifat“ vielleicht eine weitere klärende Antwort:

„In Anlehnung an Bassam Tibi unterstreicht sie, dass es zwischen Muslimen und Nichtmuslimen keinen wirklichen dauerhaften Frieden geben kann, da Frieden mit Nichtmuslimen aus islamischer Perspektive immer Unterwerfung oder Konversion voraussetzt und insofern nur ein ‚islamischer Diktatfrieden’ möglich ist. Im Grunde nämlich ist die pure Existenz von Nichtmuslimen ein zu überwindender gotteslästerlicher Frevel.“ Weiter heißt es dann: „Da die islamische Offenbarung die Muslime unumstößlich dazu verpflichtet, die Allah gehörende Erde zu islamisieren, geht deshalb niemals von ihnen eine kriegerische oder aggressive Handlung aus (da sie doch nur den göttlichen Auftrag erfüllen!). Vielmehr sind es grundsätzlich die Nichtmuslime, die aggressiv und kriegerisch handeln, indem sie die von Allah befohlene Islamisierung der Welt verhindern wollen und sich den göttlich verpflichteten Muslimen widersetzen. In dieser Sichtweise ist der Djihad nichts weiter als die geheiligte Rückeroberung von Gebieten, die den wahren Gläubigen gehören und von Nichtmuslimen widerrechtlich besetzt sind. Insofern qualifiziert die Wiederaneignung von Land, das in jedem Falle dem Islam gehört, den Djihad zu einem defensiven, gerechten und legalen Krieg der Muslime, da er den Willen Allahs wiederherstellt und durch die Unterwerfung und Erniedrigung der Nichtmuslime den Frieden bringt.“

Ich denke, die Autorin trifft es hier auf den Punkt, wobei man ihre Ausführungen auch auf andere religiös-fanatische Gruppen übertragen könnte. Wenn all diese fanatischen Moslems nur wüssten, dass sämtliche mosaische Religionen wie auch der Hinduismus in Wahrheit durch und durch satanisch geprägte und unterwanderte Religionen sind, welche mit den ursprünglichen göttlichen bzw. schöpferischen Werten und Prinzipien nichts mehr gemein haben, würden sie „im Namen Gottes“ ihre Mitmenschen vielleicht nicht mehr niedermetzeln. In meinem Buch „Wenn das die Deutschen wüssten… dann hätten wir morgen eine (R)evolution!“ enthülle ich u.a die schockierende und bittere Wahrheit über die Religionen und wie der Vatikan – als Oberhaupt aller Religionen – mit seiner katholischen Kirche und seinen Unterorden aus dem Hintergrund heraus die Weltgeschicke leitet und dies nur den wenigsten Leuten überhaupt bewusst ist (viele Leser hatten schlaflose Nächte nach dem Lesen des Buches. Dies nur als Vorwarnung an dieser Stelle!). In meinen Augen ist eine Religion, die Frauen unterdrückt, abgrundtief böse. Wer anderen seinen Willen aufzwingt, handelt böse. Wer andere Leute aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft, Rasse oder Religionszugehörigkeit verfolgt, foltert und ermordet, handelt im Namen des Bösen. Wer unabhängig von Religion tatsächlich glaubt, das vorsätzliche Morden seiner Mitmenschen sei eine gute Tat, ist ein kranker und besessener Psychopath. Und Politiker, die ihr Volk solch Psychopathen überlassen, sind ebenfalls Psychopathen, die auf einen anderen Planeten ausgesetzt gehören. Die Leute dieser Welt müssen endlich mal die Augen aufmachen und erkennen, wie wir alle – immer wieder angeheizt von außen – gegeneinander aufgehetzt werden.

Kaufman, Hooton und Coudenhove-Kalergi

Was ich bisher dargelegt habe, ist wiederum nur ein Teil des Ganzen. Die Pläne zur Vernichtung der Deutschen und der europäischen Völker sind viel älter und gehen in unserer jüngeren Vergangenheit betrachtet in die 1920er-Jahre zurück, wo der Freimaurer Graf Coudenhove-Kalergi sich stark für einen paneuropäischen Bundesstaat engagierte, unter Ausschluss Englands und Russlands, aber unter Einschluss der afrikanischen Kolonien. Seiner Vorstellung nach sollte das „Pan-Europa“ von Mischlingen bevölkert werden. Der „Kalergi-Plan“ stieß nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs auf besonderes Interesse bei dem damaligen englischen Premierminister Winston Churchill, der Kalergis Vision als Basis zur Schaffung der „Vereinigten Staaten von Europa“ hernahm. Und „zufälligerweise“ haben wir heute die „Europäische Union“.

Anfang 1941 veröffentlichte Theodore Newman Kaufman sein Büchlein „Germany Must Perish!“ (zu deutsch: „Deutschland muss zugrunde gehen!“), in dem er einen Plan darlegte, die Deutschen u.a. durch Zwangssterilisation auszumerzen und durch andere Völker zu ersetzen.

Als Hooton-Plan werden in den 1940er-Jahren veröffentlichte Beiträge des Harvard-Anthropologen Prof. Earnest Hooton bezeichnet. Hooton hat es sich zur Mission gemacht, die Deutschen umzuzüchten, um den deutschen Nationalismus zu zerstören. Dies solle einerseits durch Reduzierung der Geburtenzahl sowie durch massenhafte Einwanderung – insbesondere durch nichtdeutsche Männer – erreicht werden. Ein russischer Abgeordneter hat hierzu vor kurzem einmal Tacheles geredet und dabei kein Blatt vor dem Mund genommen.

Was wir also seit Jahrzehnten erleben, ist eine schleichende, aber gezielt durchgeführte Umvolkung, ein Ethnozid an den Deutschen sowie anderen europäischen Völkern. Was momentan so richtig an Fahrt aufgenommen und ein neues Momentum erreicht hat, sind ganze Völkerwanderungen unter dem Deckmantel „Kriegsflüchtlinge“. Die „Massenmigrationswaffe“ als strategisch eingesetztes militärisches und politisches Instrument zur Destabilisierung ganzer Kontinente, ja, sie ist real und wird gnadenlos umgesetzt.

Haben Sie sich bei dieser ganzen Asylthematik nicht auch gewundert, warum die mitunter reichsten Länder dieser Welt, nämlich die sechs Golfstaaten, keinerlei Flüchtlinge aufnehmen? Man möge doch meinen, dass die Nachbarländer Syriens und Iraks die ersten Anlaufstellen für Flüchtlinge sein sollten, zumal diese doch dem selben oder zumindest einem eng verwandten Kulturkreis angehören, anstatt tausende von Kilometern in den zumeist verhassten Westen zu reisen, wo man weder Kultur noch Gesetze respektiert? Die Antwort ist einfach: Weil man die dortige Kultur eben ändern will! Warum helfen Moslems ihren Brüdern und Schwestern nicht? Saudi Arabien ist ein riesengroßes Land, welches problemlos Millionen von Leuten aufnehmen könnte. Dubai und die Vereinigten Arabischen Emirate sind Experten in schneller Errichtung von Infrastruktur und dem Bau von Häusern. Geld haben diese Länder im Überfluss. Die Golfstaaten begründen dies mit der Gefährdung ihrer Sicherheit. Das ist logisch, denn sie selbst steuern und finanzieren diese Migrantenströme zusammen mit den USA, und wollen in ihren Ländern selbst keine Dschihadisten haben. Wenn die Nachbarländer also keine Leute aufnehmen oder selbst Krisengebiete sind, bleibt nur noch ein schmaler Korridor übrig, und dieser führt über das Mittelmeer direkt nach Europa.

Das Endziel: Die neue Weltordnung

Mit solch einer gesteuerten Massenmigration kann man viele Fliegen gleichzeitig mit einer Klappe schlagen. Das „heilige“ Rezept der dunklen Herrscherkaste war schon immer das „Teile und Herrsche“-Spiel. Dabei läuft jedes Mal das gleiche Schema ab: Problem – Reaktion – Lösung. Man erschaffe ein Problem (also zettelt Kriege in fremden Ländern an), intensiviere das Problem (lenke den einsetzenden Flüchtlingsstrom in die gewünschte Richtung), warte die Reaktion ab (ausbrechendes Chaos, Bürgerkriege) und erscheine hinterher als „Retter in der Not“ und biete die Lösung an. Und diese Endlösung lautet: Eine neue Weltdiktatur, in der die bisherigen Religionen abgeschafft und anstelle dessen eine einheitliche luziferische Weltreligion etabliert werden soll. Dass das nicht weit hergeholt ist, zeigt uns – als Zwischenschritt – das Berliner Bauprojekt „The House of One“ (= Das Haus des Einen). Ein sarkophag-ähnliches „Gotteshaus“, in dem Christen, Muslime und Juden unter einem Dach zusammengeführt werden sollen. Das könnte eines der Themen gewesen sein, die Papst Franziskus hinter verschlossenen Türen letzte Woche in den USA mit Obama, Putin und der UNO erörtert hat.

Auf Facebook kursiert seit Ende August ein Besorgnis erregender Beitrag, wonach ein US-amerikanischer NATO-Offizier von einem am 28. September 2015 geplanten Start des Bürgerkriegs warnt. Demnach würden am besagten Datum Blackwater-Söldner LKWs voller Waffen vor den Asylantenheimen stellen. Es soll in allen Großstädten gleichzeitig losgehen und NATO-Einheiten wären hier mit von der Partie. Man könnte dies als Panikmache abtun, aber meine Intuition sagte mir, dass da etwas Wahres dran sein könnte – wenn nicht im September, dann vielleicht später. Ganz unabhängig davon schrieb in einem amerikanischen Internetforum jemand, er habe von einem Freund, der bei der Wall Street arbeitet, den Hinweis erhalten, dass der IS Kämpfer in jedes Land, in jeden Bundesstaat und sogar in jedes Dorf entsenden will. Deren Plan sähe vor, binnen 24 Stunden weltweit gleichzeitig loszuschlagen. Es gäbe kein festes Datum, der „Startknopf“ solle sehr kurzfristig gedrückt werden, wenn es niemand erwartet. Dass der IS sogar mutmaßlich nukleare Anschläge plant – natürlich unter der Regie der Strippenzieher im Hintergrund – hat der Journalist Jürgen Todenhöfer bereits publik gemacht.

Mir geht es hier nicht darum, Angstkino zu verbreiten, doch ich finde, man sollte solche Hinweise vor dem ganzen Hintergrund, den wir nun kennen, durchaus ernst nehmen. Sollte der 28. September ursprünglich tatsächlich geplant gewesen sein, so hat man dies sicherlich abgesagt, da mittlerweile zu viele Leute vorgewarnt wurden. Und hier richte ich mich an alle Insider da draußen: Wenn Sie über solche und ähnliche Vorhaben Bescheid wissen und Ihr Gewissen erleichtern möchten, jetzt ist die Zeit, um auszupacken. Es könnte u.U. zig tausenden Menschen das Leben retten!

Auf dem Weg zur Neuen Weltordnung spielt die Reduktion der Weltbevölkerung eine zentrale Rolle. Hier haben sich Kriege und Bürgerkriege stets bewährt. David Rockefeller ist einer der bekannten Verfechter der Bevölkerungsreduktion. Viele bekannte Hellseher wie z. B. Alois Irlmaier haben vorhergesagt, dass ein Krieg zwischen Moslems und Christen entfacht werden soll. Versinken Länder im Chaos, kann man gleichzeitig einen Währungscrash herbeiführen. Denn hinterher braucht man ja schließlich eine neue Weltwährung, und das Sklavenspiel geht in eine neue Runde. Vor dem Hintergrund, dass in Deutschland die Souveränitätsbewegung täglich größer wird, bekommen die Mächtigen langsam Panik, dass die Deutschen die Wahrheit über die beiden Weltkriege erfahren. Deutschland ist nicht nur weiterhin ein besetztes Land, sondern immer noch als Feindstaat bei den Vereinten Nationen geführt. Auch dies könnte eines der inoffiziellen Themen beim Papstbesuch neulich gewesen sein (Dem Thema fehlende Souveränität habe ich leidenschaftlich ein Drittel meines Buches gewidmet.). Die Migrationswaffe als Erpressungsmittel?

Abschließend sollte sich nun herauskristallisiert haben, dass man den Islamisten zwar ein globales Kalifat versprochen hat, dieses aber nicht geschehen wird (so ähnlich wie man den Flüchtlingen alles mögliche versprochen hat). Sollte es zu weltweiten Bürgerkriegen zwischen Islamisten und Einheimischen kommen, so würde die Weltelite schon rechtzeitig einschreiten und dann würden auch die „Gotteskrieger“ von den NATO-Truppen ausgemerzt werden. Die Moslems sollen hier ebenso als Bauernopfer enden. Es wäre von den Islamführern absolut töricht und naiv zu glauben, sie würden an der Spitze der Weltmacht stehen. Über ihnen sind noch mindestens zehn weitere Stufen in der Hierarchie und diese haben das tatsächliche Sagen. Laut Walter Eichelburg von der Webseite hartgeld.com sollen nach dem Bürgerkriegschaos wieder Monarchien in Europa entstehen, installiert von Rothschild und Konsorten. Deshalb werden die jetzigen Politiker und Mainstreammedien diskreditiert, damit diese verhasst sind und das Volk später sehnend nach dem Kaiser schreit (Problem – Reaktion – Lösung). Ich halte dies deshalb für ein glaubhaftes Szenario, weil es die Wiederinstandsetzung des Deutschen Kaiserreichs und der Wiederherstellung der deutschen Souveränität untergraben würde (die vorhin erwähnte Souveränitätsbewegung).

Wir können den Machthabern Sand ins Getriebe streuen, indem wir ihre Pläne flächendeckend publik machen und das immer und immer wieder. Die Menschen weltweit sollten daher – statt sich gegenseitig für Machtpläne anderer niederzumetzeln – zusammenarbeiten. Die jetzige Situation bietet uns allen somit auch eine vielleicht letztmalige Chance, uns auf das zu besinnen, was wirklich wichtig ist im Leben: Liebe und Mitgefühl zu uns selbst und zu allen anderen Menschen.

P.S. Sollten einige Verlinkungen im Artikel nicht mehr aufrufbar sein (aufgrund von Zensur o.a. Gründen), sind diese häufig noch unter https://archive.org/web/ wiederzufinden.

Quelle: PravdaTV

Ein Überleben ohne Grenzen ist nicht möglich

Gepostet am Aktualisiert am

city-walls-164825_1280

Wir Menschen sind wie alle Organismen energieverarbeitende Strukturen. Die Umwandlung von Energie in entropiereiche „Abfallprodukte“ ist das Merkmal von Leben, welches schließlich, wenn die Abfallprodukte nicht mehr schnell genug abgebaut werden können, auch zum Versagen der Funktion dieses Systems führt, sprich zu seinem Tod. Energieverarbeitende Systeme werden in der Systemtheorie als „dissipative“ Strukturen bezeichnet.

Innerhalb gesunder „offener“ Systeme, zum Beispiel auf zellularer Ebene, werden diese entropiereichen Abfallprodukte durch eine Membran nach außen abgeführt. Diese Membran ist so etwas wie eine den jeweiligen Organismus umschließende Haut. Gleichzeitig erfüllt diese Membran eine zweite wesentliche Funktion, nämlich die Regelung der Aufnahme von Energie, also von „Nahrung“. Jeder Organismus muss Nahrung von außen aufnehmen, diese in Energie umwandeln und die entstehenden entropiereichen Abfallprodukte nach außen abführen. Um diese Funktion zu gewährleisten ist diese Membran nicht einfach „offen“ oder „durchlässig“, sondern „halbdurchlässig“. Man bezeichnet die Funktion dieser Membran als „semipermeabel“. Jeder Mensch besteht aus einer Vielzahl von Zellen, die in einem „offenen“ Austausch miteinander stehen. Umso mehr Austausch, umso mehr „Kommunikation“ innerhalb dissipativer Strukturen, umso mehr Qualität besitzt dieser Organismus, welche sich in geregeltem Wachstum, „positiver“ Entwicklung (im Sinne von besserer Anbindung an andere interne und externe dissipative Strukturen) und reibungsloser Funktion (im Sinne der Energieverarbeitung und des Abtransportes entropiereicher Abfallprodukte) ausdrückt.

Auf der anderen Seite sorgt die semipermeable Haut ähnlich einer Grenze für eine überlebenswichtige Abgrenzung der einen Zelle zum Außen. Dabei spielt es keine Rolle von was für einem Außen wir hier reden. Ein Außen ist immer außerhalb einer Zelle, befindet sich immer hinter der Grenze und die Zelle muss sehr sorgsam mit dem Mechanismus umgehen, auszuwählen, für was sie sich öffnet und für was nicht. Auf allen Ebenen innerhalb von Systemen, von Teilen und Unterteilen ist dieses Verhalten beobachtbar und von daher symmetrisch. Wenn wir diese Ebene die Mikroebene nennen, so finden wir genau dieselben Mechanismen auch auf der Makroebene vor.

Wenn ich die Wichtigkeit einer „Grenze“ auf der Mikroebene anerkenne, dann muss ich sie ebenso auf der Makroebene anerkennen. Auf irgendeiner Ebene das Vorhandensein und die Wichtigkeit einer Grenze zu leugnen ist schlichtweg Dummheit. Aussagen wie „Grenzen sind Linien auf Papier und für niemanden bindend“ ignorieren die Tatsache, dass eine Grenze überlebenswichtig ist. Natürlich auch für ein Land. Dabei spielt es überhaupt keine Rolle, ob sich die Grenze über die Zeit verändert hat. Sprich die Ausdehnung einer Grenze hat für die Wichtigkeit des Vorhandenseins einer Grenze keinerlei Relevanz. Die Grenze als solche ist das Wichtige für das Überleben der innerhalb dieser Struktur lebenden Organismen.

Eine Stadt ist genauso eine „dissipative Struktur“, wie das große „Zellgebilde“ Land. Eine Stadt benötigt Energie, die durch Umwandlungsprozesse aus von außen aufgenommenen Elementen hergestellt werden muss. Die entstehenden Abfallprodukte müssen entsorgt werden, da ansonsten die Entropie zunimmt und schließlich das Leben in dieser Stadt bedroht ist. Darüber hinaus muss sorgfältig darauf geachtet werden, welche Untereinheiten in diese Stadt „aufgenommen“ werden, da einmal in die Stadt aufgenommene Untereinheiten auch das System bedrohen können. Falls der Abbau „giftiger“ d.h. von vornherein entropiereicher Stoffe nicht schnell genug bewerkstelligt werden kann, ist das Überleben des gesamten Systems gefährdet. Genau dieser Mechanismus muss ebenso auf der Ebene eines Landes gewährleistet sein. Das hat überhaupt nichts mit der Anerkennung eines Staates als Herrschaftssystem zu tun. Es ist einfach eine zentrale Funktion des Überlebens von Organismen in der aus ihr gebildeten Strukturen. Wenn die Funktion der Semipermeabilität außer Kraft gesetzt wird, ist das Überleben einer Struktur in höchster Gefahr.

Die unkontrollierte Flutung einer Struktur unter Ignoranz der Wichtigkeit einer Grenze und sorgfältiger Auswahl der von außen eingelassenen Elemente, führt unweigerlich zum Tod einer Struktur. Es ist nur eine Frage der Zeit.