rEvolution

Evolution is conservative

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„It is a truism of biology that evolution is conservative. When something evolves, it must build upon what nature has already produced. New features may be added, and old features may undergo some alteration, but most things remain the same. It is for this reason that the wings of bats, the hands of human beings, and the fins of whales look astonishingly alike in their skeletal form. They even have the same number of bones. Evolution laid down the cornerstones for basic physiology long ago.“

Jordan B. Peterson

 

In einem vorangegangenen Text schrieb ich, dass wir nicht alles zerstören müssen, um Neues zu erschaffen. Meine Worte dort lauteten: Um etwas „besser“ zu machen, muss nicht alles Alte bis auf die Grundmauern abgerissen werden. Es liegt viel Gutes in unserer Vergangenheit. Um eine Zukunft zu erfahren, in der Freiheit wieder den Stellenwert einnimmt, der ihr zusteht, muss nicht alles Bisherige dem Erdboden gleichgemacht werden. (Link)

In der obige Aussage von Jordan B. Petersen finden wir ähnliches. In der derzeitigen Situation haben sehr viele Menschen das Gefühl, dass Altes zerstört werden müsste, um Neues zu erschaffen. Ganz davon abgesehen, dass dies eine enorme Anstrengung wäre, die mit viel Schweiß – und im beschriebenen Kontext auch mit viel vergossenem Blut – einhergehen würde, warum nicht von der Natur lernen oder besser: im Einklang mit der Natur handeln?

Im obigen Text bezieht sich Peterson natürlich auf die evolutionäre Entwicklung der verschiedenen Spezies. Doch wissen Leser meiner Texte, dass ich ein Verfechter der Sichtweise „wie im Kleinen, so im Großen“ bin. Und ich denke wirklich, dass auch die politischen Entwicklung im gewissen Sinne ein evolutionäres Geschehen ist. Natürlich ist die Demokratie nicht der Weisheit letzter Schluss. Und ja, die Demokratie beinhaltet noch sehr viele Elemente verborgener Herrschaft und der Weg in Richtung Freiheit mag noch lang und steinig sein, doch ist es – zumindest in meinen Augen – deutlich, dass wir Menschen uns entwickelt haben. Ältere Formen der Herrschaft haben wir überwunden. Um jetzt unseren Weg der Entwicklung weiterzugehen, müssen wir nicht das Alte zerstören. Wir können darauf aufbauen; das Alte wertschätzen. Wir können handeln, wie es in der Natur zu beobachten ist. Wir können verändern und bewahren. In diesem Kontext liegt darin kein Widerspruch.

Evolution statt Revolution.

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Evolution statt Revolution

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Die amerikanische Verfassung war das bislang freiheitlichste Regelwerk zum Zusammenleben von Menschen. Dass dieses Werk über die Zeit korrumpiert wurde, ist nicht den Gründervätern anzulasten, sondern der Dummheit der Menschen und ihrer Bequemlichkeit. Freiheit braucht ständige Überwachung. Und wohl kaum ein Amerikaner würde auf die Idee kommen, dass die amerikanische Verfassung nicht für ihn gelten würde, auch wenn er lange nach dem 17. September 1787 geboren wurde.

Und trotz dem das deutsche Grundgesetz, welches im Mai 1949 beschlossen wurde, unter ganz anderen Vorzeichen stand, stellt man bei näherer Beschäftigung fest, dass auch in diesem Werk die Freiheit des Menschen an erster Stelle stand. So gibt es im Grundgesetz keine Paragrafen, sondern nur Artikel. Es handelt sich also nicht um Vorschriften, sondern um die Definition der Rechte, die jeder Mensch in Deutschland besitzt. Und auch hier gilt, dass der Verfall Deutschlands nicht im Grundgesetz selbst liegt, sondern in der Unaufmerksamkeit der Menschen.

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Benjamin Franklin, einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika, sagte: „Diejenigen, die bereit sind, grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.“

Eine ähnliche Aussage eines deutschen „Gründervaters“ ist mir zwar nicht bekannt, doch ist doch klar, dass wir auch hier in Deutschland sträflich versäumt haben, die Freiheit des Menschen als das höchste Gut zu schützen.

In Deutschland ist es zudem so, dass sich sehr viele Menschen nicht mehr auf das Grundgesetz beziehen. Zum einen wird es von Personen abgelehnt, die behaupten, dass es sich bei dem Grundgesetz nicht um eine Verfassung handeln würde. Andere (Libertäre) lehnen generell grundlegende Vereinbarungen zum Zusammenleben von Menschen ab und erkennen nicht die Komplexität eines derartigen Unterfangens. Es ist eben nicht damit getan, zu behaupten, dass alle Menschen die gleichen Rechte hätten und man sich aus dem Grund nähere Gedanken zum Zusammenleben von Menschen in großen Gruppen (und nichts anderes sind Staaten) sparen könnte.

Wie gesagt, die Verfassung der vereinigten Staaten war das bisher freiheitlichste Regelwerk und das deutsche Grundgesetz ist ebenfalls eine sehr gute Grundlage. Der „Fehler“ liegt weder in der Verfassung, noch im Grundgesetz, sondern in der Ignoranz und Faulheit, im Desinteresse der Menschen. Selbst wenn man jetzt anerkennt, dass gewisse Kräfte, jenseits des großen Teichs, wie auch in Deutschland, bewusst für die Verdummung der Menschen gesorgt haben, um ihre egoistischen Ziele zu verfolgen und die Freiheit der Menschen einzuschränken, bleibt es dennoch die Verantwortung der Menschen, dass sie es nicht verhindert haben.

Dies ist die große Lernaufgabe dieser Generation und der Folgenden. Wir dürfen nicht mehr zulassen, dass die Freiheit ausgehöhlt wird. Und dazu gehört, nicht mehr reaktiv alles zu verdammen, was mit Staat oder Verfassung und mit Rechten und Pflichten zu tun hat. Um etwas „besser“ zu machen, muss nicht alles Alte bis auf die Grundmauern abgerissen werden. Es liegt viel Gutes in unserer Vergangenheit. Um eine Zukunft zu erfahren, in der Freiheit wieder den Stellenwert einnimmt, der ihr zusteht, muss nicht alles Bisherige dem Erdboden gleichgemacht werden.

Es sind also nicht „die dort oben“, die als die Zerstörer der Freiheit gesehen werden sollten, denn so machen wir uns nur zum Opfer. Es sind wir alle! Wir haben zugelassen, dass „die dort oben“ die Freiheit immer mehr eingeschränkt haben. In der Übernahme der Verantwortung für ein Geschehen liegt ein enormes Potential. Wenn wir aufhören, anderen die Schuld an unserem Schicksal zu geben, können wir unser Schicksal wieder selbst in die Hand nehmen. Wir müssen nicht zerstören, um etwas Neues zu erschaffen.

Deshalb steht die Freiheitswelle nicht für Revolution, sondern für Evolution.

Zur Klarstellung

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Ein „Wirtschaftsmigrant“ ist jemand, der aus einem Land mit schlechter Ökonomie in ein Land mit florierender Ökonomie wechselt und dort seine Arbeitskraft einbringt, um die bestehende Ökonomie zu unterstützen und selbst davon zu profitieren. Wenn dieser „Wirtschaftsmigrant“ nur in ein anderes Land wechselt, um dort das Sozialsystem zu nutzen, handelt es sich um einen „Sozialschmarotzer“. In großer Zahl einwandernde Sozialschmarotzer belasten die Ökonomie des jeweiligen Landes und zerstören auf Dauer die bisher bestehende gute Ökonomie.

Der Begriff „Umsiedlungsmigrant“ ist ein Kunstwort, geschaffen, um die bevorstehende dauerhafte Nutzung eines Sozialsystems des „Umsiedlungsmigranten“ zu verschleiern. Es wird genutzt, da der Begriff „Flüchtling“ bei den meisten dazu führt, aus „Mitleid“ die Nutzung eines Sozialsystemes zu dulden. Normalerweise sollte es sich hier auch um eine vorübergehende Hilfe bzw. Unterstützung handeln, die Menschen der westlichen Zivilisation gerne bereit sind, in Not geratenen Personen vorübergehend zu gewähren. Keinesfalls ist aber einzusehen oder zu dulden, dass diese Person keinerlei Anstalten macht, ihre Arbeitskraft einzubringen, um sich selbst aus ihrer „Notlage“ zu befreien. Falls die Person sich weigert, diese Anstrengungen zu unternehmen (oder dies nie vorhatte), handelt es sich ebenfalls um Sozialschmarotzer, die in großer Zahl die bestehende Ökonomie eines Landes auf Dauer immer mehr belasten und letztlich zerstören.

Es ist also mitnichten schwierig, zu unterscheiden, ob jemand ein Flüchtling oder ein Sozialschmarotzer ist. Es ist sogar sehr einfach. Unternimmt die Person Anstrengungen, sich dem neuen Land in seinen Gebräuchen und Gepflogenheiten anzupassen, sprich: sich zu integrieren, dann ist davon auszugehen, dass sie sich in Kürze selbst versorgen kann und nicht mehr anderen auf der Tasche liegt. Weigert sich diese Person hingegen, diese Anstrengungen zu unternehmen, oder lehnt sie gar eine Integration vollständig ab und versucht, die Gepflogenheiten und Gebräuche ihres Ursprungslandes in dem Land zu installieren, in das sie eingewandert ist, dann handelt es sich nicht um einen Flüchtling, sondern um einen Schmarotzer. Wenn diese Personen in großer Anzahl in ein Land einwandern, dann nennt man diese Personen „Eroberer“. Ihr definitives Ziel ist die Umformung des Landes, in das sie eingewandert sind, in der Form, dass es ihrem Ursprungsland entspricht. Bleibt dies unbeantwortet oder wird dem nicht effektiv entgegengetreten, ist die natürliche Folge die vollständige Zerstörung des Landes, in das diese Personen eingewandert sind.

Jeder tatsächliche „Flüchtling“ ist willkommen. Alle anderen Personen sind die Ursache für eine Zerstörung des jeweiligen Landes. Ganz automatisch wird eine bislang florierende Ökonomie dahingehend umgeformt, dass sie schließlich der wirtschaftlichen Situation entspricht, aus der der „Flüchtling“ letztlich ausgewandert ist.

Personen, die zulassen, dass andere Personen als tatsächliche Flüchtlinge im obigen Sinne einwandern, (also Personen, die vorhaben das Sozialsystem dauerhaft zu nutzen), nehmen die ZERSTÖRUNG des jeweiligen Landes in Kauf. Sie WISSEN, dass die Zerstörung des Landes die natürliche Folge ihrer Handlung ist. Es ist NICHT davon auszugehen, dass diese Personen dies nicht wissen können. Statt dessen MUSS ihnen ein bewusstes Handeln in dem Sinne unterstellt werden, als dass es ihre ABSICHT ist, das bestehende Land zerstören zu wollen.

Alles andere ist Augenwischerei!

Aufruf zur Wahl

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MEIN AUFRUF ZUR WAHL UND GEDANKEN ZUR POSITIONIERUNG

von Hans Friedrich

Am 16. Oktober 1994 bin ich das letzte Mal zu einer Bundestagswahl gegangen. Danach sind wir ausgewandert und ich habe nur noch in der Bay of Fundy Walbeobachtungen betrieben.

2013 sind wir zurück nach Deutschland, zumindest haben wir hier einen weiteren festen Wohnsitz und ich darf also wieder wählen. Meine Frau nicht, aber unsere Brut, 2 Kinder, inzwischen über 18, auch.

Was habe ich erwartet, was vorgefunden? In einem Satz:

Ein völlig verändertes Land.

Klar, die Felder und Wälder sind noch grün, die Dächer rot, die Städte gepflegt. Aber wenn man genau hinschaut ist die Infrastruktur marode, aus den Straßenritzen quillt das Unkraut, in den Bahnen ist es unsicher, in den Supermärkten grabbeln irgendwelche Kopftuchweiber jede einzelne Tomate an bevor sie sich entscheiden, der Pfarrer versteckt einen Eritreer ausgerechnet unter dem Kindergarten, jeden Tag passieren hunderte von Einzelfällen, wir beschäftigen uns mit dem Adrenalinspiegel der Kulturbereicherer, die Universitäten sind zu einem Tummelplatz von Quatsch- und Laberintellektuellen verkommen die alles möglich sind aber nicht intellektuell, die Wichtigkeit von Gendertoiletten schlägt das Wissen über naturwissenschaftliche Zusammenhänge, die 2000 Jahre deutsche Geschichte wurde auf 12 Jahre eingedampft und die Medien gleichen in ihrer Verlogenheit denen der DDR aufs Haar.

Ich lasse meine Tochter nicht in öffentlichen Verkehrsmitteln fahren sondern spiele Taxi für jeden Kilometer, wenn wir auf ein Stadtfest wollen schlängeln wir uns durch Betonblöcke.

Obwohl wir lange in Israel waren und es mögen werden wir als Nazis verdächtigt weil uns die ruhige Argumentation von Herrn Gauland gefällt, die Angriffslust von Frau Weidel, die Alt-Parteien sind in ihren Programmen völlig kongruent, ihre Werbesprüche und Versprechung grenzdebil und unerfüllbar und die Hysterie in der Öffentlichkeit unerträglich.

Unsere Nachbarn sind aufs Land gezogen mögen aber die Landluft nicht, mäkeln am Schweinebauern rum, grillen aber, wenn sie nicht gerade zeitgeistorientierte Veganer sind, am Wochenende um die Wette.

In den Medien exhibitionieren sich völlig unterbelichtete Schwachmaten die uns, ausgerechnet uns, die Welt erklären wollen, echte Persönlichkeiten kann man mit der Lupe suchen, und A,B,C,D, E und F-Prominente, sowie jeder Hinterbänkler-Polithansel geriert sich als Widerstandskämpfer und tut so, als ob Deutschland von Nazis unterwandert wäre die ihn im nächsten Moment an den Deckenhaken von Plötzensee aufhängen.

Kurzum:

Seit dem wir zurückgekommen sind fasse ich mir täglich mehrmals ans Ohrläppchen um mich zu vergewissern das ich nicht träume oder bitte meine Frau mich zu kneifen. Wenn ich dann die blauen Flecken einem Arzt zeigen will bekomme ich einen Termin in einigen Monaten in einer Art Großpraxis oder Gesundheitsfabrik, als ich Deutschland verließ gab es noch einen Doktor den ich mit Namen kannte und er mich – und den Termin nach 3 Tagen.

Was ist mit diesem Land geschehen?

Da ich wirtschaftliche Zusammenhänge kenne, weiß ich was erwirtschaftet wurde, wir könnten sämtliche Straßen mit Blattgold überziehen. Die Lebensarbeitsergebnisse der Bürger werden verplempert, größere Bauprojekte stagnieren seit Jahren, das Ausland lacht über uns.

Schubert, Gluck, Telemann hat die Jugend nie gehört, Karajan halten sie für einen Zirkus, Novalis für eine Telefongesellschaft, Fontane für einen Springbrunnen, Hegel für ein Gebäck und Mörike für eine Konditorei.

Wir haben Bekloppte wie Stegner, Altmeier und Tauber, Göring-Eckardt hat mehr Angst Nazis zu begegnen als Testosteronis oder unkultivierten Grabschern und Martin Schnulze ist der reichste Kanzlerkandidat der Geschichte aber faselt von Gerechtigkeit. Was haben die Sozis eigentlich in den letzten 70 Jahren gemacht?

Die CDU ist völlig sozialdemokratisiert, ja hat die SPD links überholt, die FDP ist ein Beliebigkeitsverein der nicht mal mehr die Schärfe von Domestos hat, die Grünen sind Päderasten geblieben und wollen bis auf Onanie alles verbieten und die Linken würden immer noch jeden der ihnen nicht paßt über den Haufen schießen, wenn sie nur könnten, die Gene der SED sitzen in den Lippen und den Bekenntnissen. 

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Wen soll ich denn wählen?

Wählen ist das Stabilisieren einer Herrschaftsform, einem Libertären also unsympathisch, aber natürlich wähle ich, schon aus einem Gerechtigkeitsgefühl heraus. Ich mochte es schon im Kindergarten nicht wenn jemandem Unrecht angetan wurde, man ihn zu Unrecht verdächtigte, ihm etwas unterstellte.

Das intelligenteste Werbeplakat war dieses: „Einwanderung ist ein Privileg, kein Recht“, Das Zitat stammt von Trump das Plakat von der AfD. Es signalisiert das Recht auf Eigentum, das Recht zu entscheiden wen wir in unserem Haus aufnehmen und das man sich eines Privilegs als würdig erweisen muß.

Die Rechte derer die hier schon länger leben werden mit Füßen getreten, politischer Wille und Opportunismus geht vor Recht. Wir sind allenfalls eine Möchtegerndemokratie, von wirklicher Reife sind wir so weit entfernt wie ein unreifer Apfel oder ein pubertierender Jugendlicher.

Unsere Meinungsfreiheit ist stark beschnitten, vielleicht hat es sie nie gegeben, aber als ich Deutschland verließ hatte man für ein Bekenntnis oder einen Standpunkt noch keine Nachteile zu befürchten.Die letzten Regierungen haben Deutschland nicht gut getan, eine Raute hat den ausgestreckten Arm abgelöst, Symbolpolitik ohne Substanz.

Es bleibt also die AfD, sie mag einige Spinner als Mitglieder haben, vielleicht auch einige angebräunte, aber die finden wir in allen Parteien, die Linken hetzen gegen Israel, den Anderen bedeuten nur die toten Juden etwas.

Sicher, ich bin zwar exzellent aus- aber in den Augen meiner Widersacher dennoch ungebildet, mit 3 Wohnsitzen und seit dem 50. Lebensjahr von meinen Latifundien lebend natürlich wirtschaftlich abgehängt, zwar seit 25 Jahren glücklich verheiratet aber gehöre zu den Frustrierten, kenne 65 Länder sehr intensiv, aber konnte nie über den Rand des Tellers schauen, bin mit 2 jugendlichen Kindern und deren Lebenswelten konfrontiert aber dennoch völlig rückwärts gewandt. Außerdem bin ich weiß, über 65 und Deutscher. Spricht alles gegen mich.

Meine Familie kann ich lückenlos bis 1632 zurückverfolgen, immer bürgerlich-konservativ, natürlich überwiegend preußisch, vielfach ausgezeichnet, aber gelegentlich mit europäisch-nachbarlicher Blutauffrischung. Wir sind polyglott, die Kinder sprechen 4 Sprachen, 50 Prozent der Freunde sind Ausländer. In meinem Elternhaus gingen Ausländer ein- und aus, es waren Menschen die etwas mitbrachten, Wissen, Neugier, Erfahrungen. Sie haben uns bereichert und wir haben reichlich zurückgegeben, – auch deshalb weil diese Leute nie Forderungen stellten.

Aber auch wir haben Bekloppte in der Sippe, mein Onkel ist 90, wollte schon 1948 alle Deutschen nach Patagonien aussiedeln und begrüßte den Morgenthau-Plan. Seit Jahrzehnten ist er bei den Grünen und nun, 69 Jahre später wird sein Wunsch Wirklichkeit und Deutschland wird deindustrialisiert, kulturverfremdet und das lateinische Ursprungsrecht wird unterlaufen.

Man muß nicht der Kirche angehören aber dieses Land ist christlich geprägt und die 10 Gebote sind gute Richtlinien, das Christentum ist eine Verzeihensreligion und keine Racheideologie. Nein, der Islam gehört nicht zu Deutschland und unser befreundetes muslimisches Ehepaar reißt sich, kaum daß sie von Familienbesuchen zurück sind, das Kopftuch runter, ißt mit uns Salami und trinkt Wein.

Ich habe einige AfD-Leute kennengelernt, aufgeschlossene gebildete, charmante, zurückhaltende und bescheidene Menschen, arbeitsam und fleißig, bürgerlich und familienorientiert. Sie fallen dem Staat, bzw. der Allgemeinheit nicht zur Last, schmarotzen nicht, hassen, wie ich, – dessen 2 Großväter unter den Nazis litten -, diese braun-rote Sozialistenbande und machen sich, was anzuerkennen ist, große Sorgen um Deutschland.

Eben, eben und genau deshalb wähle ich die AfD weil ich sie nicht für eine braune Truppe halte, weil sie die einzige Opposition ist, weil ich an die Zukunft denke, auch die meiner Kinder, weil ich mich nicht mit einigen mir nicht gefallenden Programmpunkten oder Persönlichkeiten der AfD aufhalte sondern das Ganze sehe, weil unsere Urgroßväter 1683 vor Wien nicht umsonst gestorben sein sollen und weil es eben eine ALTERNATIVE ist und ich Alternativlosigkeiten hasse und nicht an sie glaube.

Genau deshalb. Weil wir viele ausländische Freunde haben, meine Frau Ausländerin ist, meine Enkel im Ausland leben, ich nicht Alzheimer habe und vergessen habe wie Deutschland aussah als ich es verließ und weil ich nicht blind bin und sehe wie es jetzt aussieht.

Ich habe eine geradezu irrsinniges Verlangen meine Kreuze bei der AfD zu machen. Aus pragmatischen Gründen übersehe ich mal ihre leicht sozialistischen Komponenten.

Jetzt gerade!
ICH LIEBE DEUTSCHLAND!

Der lange Abschied

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Der lange Abschied

Ich war auf Reisen. Unter anderem in der ungarischen Hauptstadt Budapest, die ja nach Darstellung der linken deutschen Schmierenpresse der Vorhof einer protofaschistischen Hölle sein müsste; verloren, zerquetscht in den Krallen eines menschenhassenden Dämons.

Sie ist es selbstverständlich nicht.

Sie ist wunderschön. Gelassen, friedlich und gleichzeitig verführerisch. Guter, schwerer Wein und schöne Frauen; mit geradem Rücken, kilometerhohen Wangenknochen und kobaltschwarzen Haaren.

Aber lassen wir uns nicht ablenken.

Ich habe dort geweint, was lange nicht mehr passiert ist, denn ich habe gesehen und besser als jemals zuvor verstanden, was wir – und damit meine ich die Völker des nun in den Abgrund stürzenden Nord-/Westeuropas – verloren haben, und dies wohl unwiederbringlich.

Souveränität. Sicherheit. Präsenz.

Und ja, auch Stolz; berechtigten Stolz.

Ich bin zurückgekommen in ein Viertel, eine Stadt, ein Land, wo ich selber nun de facto Fremder bin.

Wo es in einem typischen, «sozial schwachen» (ein Euphemismus für «eroberten») Stadtviertel einer typischen Großstadt nicht ratsam ist, nach Einbruch der Dunkelheit noch auf die Straße zu gehen.

Wo nun die Knie der ewigen achtzigprozentigen Mehrheit der Guten™ wundgescheuert sind ob der Anbetung des Fremden.

Wo auch der Präsident, der ja selber am Ende jedes Volk auf Erden schöner und begehrenswerter fand als das eigene, sich den Vertreter eines zivilisationsfeindlichen Glaubens gut als seinen Nachfolger vorstellen kann.

Wo vor den Shisha-Bars die Protzkarossen der immer gleichen Klientel quer über den Bürgersteig stehen und man weiß, was passieren würde, wenn man dumm genug wäre, sich hierüber zu beschweren.

Wo kaum Anstoß daran genommen wird, wenn ehemals wertkonservative Zeitungen Menschen, die so denken wie ich, verhöhnen und von ihrer devot die Merkel-Winkelelemente schwingenden Gefolgschaft in den sozialen Medien dann noch einmal verhöhnen lassen (denn natürlich hat jede Invasion ihre Speichellecker und Büchsenspanner).

Wo die Kinder und Enkel derer, die dieses Land groß gemacht haben, nun eine bedrohte Spezies im wahrsten Sinne sind.

Wo nun immer deutlicher wird, wer die neuen Herren im Haus sind, und wer ihnen Tribut zollt – wahlweise charakter- und rückgratlos oder in vorauseilender, hündischer Begeisterung über die transzendente Erfahrung der Selbstaufgabe.

Ich habe dann – zurückgekehrt, rat- und rastlos – in Gesellschaft von Menschen, die mir etwas bedeuten, darüber nachgedacht, gelesen und diskutiert, was in den letzten zwei Jahrzehnten in Deutschland geschehen ist. Wo wir unseren Weg verloren haben. Und natürlich war dies nicht ohne Selbstkritik möglich.

(Man «steht» ja nicht im Stau; niemals. Man ist ein Teil des Staus.)

Wie steht es um uns, wie geht es weiter?

Dies muss selbstverständlich jeder für sich selbst klären und daraus die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen.

Der folgende Standpunkt ist meiner, und ich verlange von niemandem, dass er ihn teilt oder auch nur gutheißt. Auf persönliche Beleidigungen, so viel sei dann aber doch gesagt, kann ich recht gut verzichten. Wer nicht hören mag, was ich zu sagen habe, lege sein Ohr eben an ein anderes Gleis; es gibt ja so viele.

Ich glaube, dass wir – als Land und Volk – verloren haben und verloren sind.

Ja: Auch in fünfzig oder hundertzwanzig Jahren wird – so es keinen Atomkrieg oder eine andere zivilisationszerstörende Katastrophe gibt – auf dem heutigen Territorium vermutlich ein Land namens «Deutschland» existieren.

Aber es wird wenig, sehr wenig gemein haben mit dem Land, in dem ich großgeworden bin, in dem ich eine glückliche Jugend und ein weitgehend sorgenfreies Leben als junger Erwachsener erleben durfte. In dem man sagen durfte, was man denkt und jeder Tag ein wenig mehr Freiheit versprach als der vorherige (wenn dieses Versprechen auch oft nicht eingelöst wurde).

Es wird ein Land sein, in dem die Muslime die größte weltanschauliche Gruppe (von einer Religion mag ich nun nicht mehr sprechen; man nennt ja auch den Nationalsozialismus nicht «Philosophie») stellen.

Es wird dementsprechend ein Land sein, in dem der alle Lebensbereiche umfassende Definitions- und Regelungsanspruch des Islams in Form der Scharia das tägliche Leben der Menschen dominieren wird.

Es wird ein Land sein, in dem die «Biodeutschen» eine ähnlich marginalisierte Existenz führen werden wie die indianische Urbevölkerung Amerikas nach der Landnahme der Europäer – mit Rechten, die die neuen Herren ihnen in mitleidiger Großzügigkeit gewähren werden.

Es wird ein Land sein – respektive werden – wie Spanien, das siebenhundert Jahre lang unter muslimischer Herrschaft stand. Ob hier jemals auf eine Reconquista zu hoffen ist, vermag ich nicht zu sagen.

Ich werde nichts von all dem erleben, denn die Biologie setzt Grenzen, über die man nicht jeden Tag unglücklich ist.

Aber es tut mir leid um die Kinder derer, die die Katastrophe kommen sahen und nicht gehört wurden. So sehr.

Ich bleibe in meiner Stadt, in meinem Stadtviertel, bis es nicht mehr zu ertragen ist. Rauer wird der Wind schon heute, aber noch kann man sich wehren, abgrenzen, behaupten; mag der Rahmen auch schmaler werden.

Ich bleibe in Deutschland, bis es auch in den Rückzugsgebieten nicht mehr geht.

Und wenn ich dann noch die materiellen Möglichkeiten und die Kraft habe, werde ich das Land verlassen; hoffentlich nicht alleine.

Bis dahin gebe ich in der Wahlkabine denen meine Stimme, von denen ich glaube, dass sie uns – den Bestand; die früher gekommenen Boden- und Kopfarbeiter, den wurzeldurchdrungenen Boden dieses Landes – nicht vollends aufgegeben haben. Die sich schämen, schämen würden, würfe man ihnen Verrat vor, anstatt der Kritik auf einer Wolke «postfaktischer» Ignoranz zu entschweben.

Unterstütze materiell und ideell diejenigen, von denen ich glaube, dass sie guten Willens sind:

Demokraten. Patrioten. Herzensgebildete. Freie Menschen.

Aber ich werde mir nicht mehr einreden, dass wir dieses Land zurückbekommen können.

Wir können es nur noch – um der Kinder und Alten willen, für die wir Verantwortung haben, die nicht von heute auf morgen weggehen können – ein paar Jahrzehnte lang halten.

Warum nicht mehr Widerstand?

Weil wild um sich schlagende Graurücken ein trauriger Anblick sind. Der Revierkampf war seit jeher eine Sache der Jungen, und sie werden ihn gegen die zahlenmäßig überlegenen jungen Männer aus kriegerischen Regionen verlieren, welche man bei uns zu entsorgen offensichtlich mehrheitlich beschlossen hat.

Zornige, wehrhafte Nachkommenschaft, die sich der frechen Grausamkeit des EU-Imperiums, ihren Verteilungsquoten und Selbstauflösungsgeboten in den Weg stellen könnten (so, wie es Ungarn, Polen und Tschechen heute noch tun, mit noch unsicheren Erfolgsaussichten) – sie wurde in Deutschland nie geboren.

Wir sind nun ein Volk, das auf einem abschmelzenden, jeden Tag etwas schmaler werdenden Sockel steht wie ein Eisbär auf dünn gewordener Scholle.

Oder, um es in der trockenen Sprache der Demographie zu sagen: Unsere Fertilitätsrate ist eine der niedrigsten der Welt – ein Fluch, den wir mit anderen hoch entwickelten postindustriellen Gesellschaften teilen, und der diskutiert, aber nicht weggepredigt werden kann. Die aktuellen Zahlen sind leicht zu enttarnender Budenzauber.

Nun wäre ja nicht einmal das ein (akutes) Problem: Es ließe sich auch gut leben in einem friedlichen, demokratischen Deutschland, in dem zum Beispiel statt 80 nur 50 Millionen Menschen morgens aufstehen und der eine oder andere Landstrich wieder Füchsen und Hasen gehört. Die Weite des Blicks hat noch niemandem geschadet, und die Zukunft hält ohnehin nicht genug Arbeitsplätze für all jene bereit, die – anders als eine KI, ein Industrieroboter – schlafen und essen und sich gelegentlich auch einmal vergnügen müssen.

Aber die Natur hasst das Vakuum – und ein Merkelist/EU-Politiker, der gewählt und am Steuer-Schweinetrog fett werden will, hasst solch ein Vakuum noch viel mehr, denn es verspricht ihm keinen Verdienst.

Also wird er die (gemeinte) Leere mit Menschen füllen.

Vielen Menschen.

Menschen, denen Worte wie «Demokratie», «Kultur», «Forschergeist», «Schaffensfreude» und «Freiheit des Denkens und Handelns» recht wenig bedeuten.

Und weil sich die herrschende Klasse einig ist, dass der geschundene Esel schon bald gegen etwas Besseres ausgetauscht werden kann, stehen uns Entwicklungen ins Haus, die Merkels feige Grenzfreigabe in 2015 rückblickend wie einen Windhauch durch das offene Fenster vor dem landeszerstörenden Sturm erscheinen lassen werden.

Der Wirtschaftswissenschaftler und Soziologe Gunnar Heinsohn rechnet damit, dass im Jahr 2050 etwa neunhundert Millionen Afrikaner auf gepackten Koffern sitzen werden. Ihr Ziel muss kein perfektes, kein gelobtes Land sein. Ihr Ziel muss nur – da ist unsere Spezies seit jeher pragmatisch – ein wenig besser sein als das täglich erlebte Elend.

Und wenn uns die Vergangenheit auch nur den geringsten Rückschluss auf die Zukunft erlaubt, dann wird im Jahr 2050 jeder Ort auf Erden besser sein als das überbevölkerte, von Gewalt, Krankheit und dumpfem Hass zerrissene Afrika. Afrika, das seine Lektion nicht lehren wollte und – nachdem es die ressourcengierigen europäischen Zucht- und Lehrmeister vor die Tür setzte – sich nun wieder von den eigenen Dämonen piesacken lässt.

Diese 900 Millionen Menschen werden nicht in die Vereinigten Staaten von Amerika, nicht nach Kanada, Australien oder Neuseeland gehen. Denn nicht einmal der schafsköpfigste Politiker in einem dieser Länder wird dort so dumm sein, einem solchen Heer der Habenichtse Einlass zu gewähren.

Aber die Europäer. Sie werden dumm genug sein. Sie werden schwach genug sein. Und die Tore offen halten.

Wir hier, die wir ahnen/wissen, was Deutschland / Nordeuropa droht; die erkennen, was bereits geschehen ist – wir sind ein paar tausend, ein paar zehntausend. Eine Million oder zwei, wenn es hochkommt, wenn es ernst wird.

Vor der Tür aber stehen die Ungezählten, die es nicht erwarten können, in Merkels nihilistischer Suppe aufgelöst zu werden: Deutsche, Passdeutsche, Deutschenhasser, Neudeutsche, «Schutzsuchende», denen die deutsche Politik bereitwillig all das zu Füßen legt, wofür angeblich Jahrzehnte lang kein Geld da war, wenn ein hier Geborener es begehrte.

Diese Menschen werden jedes Tor, jedes Fenster wieder aufreißen, das wir zu sichern versuchen.

Und die Zukunft wird uns vom Spielfeld nehmen.

Weil wir zu wenige, zu zivil, zu optimistisch, zu spät waren.

Es ist – beinahe – vorbei.

Spielen wir unser letztes Spiel dennoch anständig.

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Anmerkung zu diesem Text:
Dieser Text entstammt einer öffentlich geteilten FB Notiz. Die Person, die diesen Text verfasst hat, beschreibt die Gefühle, die viele Menschen in diesen Tage haben. Es sind die Gefühle der Menschen, die ihr Land lieben und verzweifelt nach einer Lösung suchen. Menschen, die gekämpft haben und erkannt haben, dass sie kaum mehr eine Chance haben. Menschen, die mit ansehen müssen, wie ihre Heimat zerstört wird und ihr Leben und das ihrer Kinder unwiederbringlich verloren ist. Menschen, die dennoch nicht ihre Würde verlieren, sondern gerade und mit erhobenem Haupt, sich dem Unausweichlichen stellen und bis zum letzten Atemzug für die Freiheit einstehen.
Die Freiheitswelle bedankt sich sehr, für das in-Worte-fassen dieser äußerst tragischen Umstände. Für das Mitteilen der Verzweiflung, für den geteilten Schmerz… den wir mittragen. Wir rufen dir zu, Autor dieser Zeilen, du bist nicht alleine. Wir teilen deinen Schmerz  – genauso wie auch wir bis zu unserem letzten Atemzug für den Erhalt der Heimat und die Freiheit der Menschen einstehen werden.

Der Ausschluss aus der Gemeinschaft der Menschen

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In meinem letzten Artikel „Der Mensch im Zeitgeist“ drehte es sich mehr oder weniger um die Frage der Konformität. Wie Menschen dazu tendieren, sich innerhalb eines gewohnten/gewünschten Rahmens zu bewegen und vor allem darum was passiert, wenn man sich außerhalb dieses Rahmens befindet. Ich habe ausführlich beschrieben, dass Menschen zu Abwehrreaktionen neigen, wenn sie mit Elementen außerhalb ihres gewohnten Weltbildes konfrontiert werden und dass es sich bei dieser Reaktion um einen Überlebensmechanismus handelt, da aus der Sicht des Betroffenen, sein „Überleben“, das Überleben seines „Selbstbildes“, davon abhängt. Weiter habe ich beschrieben, dass Wachstum und Entwicklung immer mit dem Kontakt zu Neuem einhergeht. Wachstum und Entwicklung finden also grundsätzlich im Raum einer gewissen Unsicherheit statt und kein Mensch, zumindest nicht diejenigen ohne Kontakt zu der Metaebene eines Beobachters und der damit einhergehenden Bewusstheit über die Frage des „wie Dinge geschehen“, wird sich aus freien Stücken aus dem Raum seines Überlebens herausbewegen und in der Berührung zu Neuem und zur Unsicherheit eine Qualität sehen.

Die Frage der Entwicklung des Menschen ist aber ganz grundlegend an diese Unsicherheit gebunden. Im statischen Raum des Bekannten findet keine Entwicklung statt. Nur in der Unsicherheit des Neuen kann Wachstum und Entwicklung geschehen. Aus Sicht der Systemtheorie verlassen Organismen den statischen Raum und begeben sich in Unsicherheit, um sich zu entwickeln. Sie verlassen die Ebene des Überlebens und gehen Risiken ein. Sie kontakten das Unbekannte auf der Suche nach neuen Impulsen, um dann wieder in einen statischen Zustand der Verarbeitung des Neuen zu wechseln. Ein Entwicklungssprung ist die Folge. Entwicklung in diesem Sinne folgt demnach nicht einer linearen Kurve, sondern geschieht in Sprüngen. Die letztendliche Frage ist, wie lange verbleibt ein System im Raum des Bekannten, bevor es sich für das Unbekannte öffnet und sein Überleben riskiert, um Neues in sich einzulassen und in der Folge einen Entwicklungssprung zu tun… oder zu sterben. Und ja, es ist wichtig, sich auch den anderen Fall bewusst zu machen. Das Überleben ist zwar meist nicht wirklich bedroht, aber ein Organismus „weiß“, dass sein Überleben bedroht sein könnte. Es handelt sich um einen grundlegenden Faktor, ohne den ein Organismus nicht überlebensfähig wäre. Also findet Entwicklung und Wachstum immer in einem Raum der Unsicherheit und der Bedrohung statt. Darin eine Qualität zu entdecken setzt voraus, den Mechanismus von Wachstum und Entwicklung erkannt zu haben und Qualität in gewissen Situationen vor das Überleben zu stellen. So ist ein bewusster Mensch deutlich risikobereiter, da er ein Interesse daran hat, sich zu entwickeln. Wachstum und Entwicklung werden für ihn zu einem weitaus wichtigeren Faktor, als das reine Überleben. Auch ein bewusster Mensch wird natürlich sein Überleben nicht leichtfertig aufs Spiel setzen, dennoch fällt es ihm leichter, in seinen Abwehrmechanismen eine „Reaktion zu erkennen“, die über weite Strecken illusorischen Charakter hat, weil die dahinter empfundene Gefahr zumeist nicht real ist.

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Das sollte uns jetzt erklären, warum es Menschen so schwerfällt, sich selbst angesichts großer Krisen Neuem zuzuwenden. Für Menschen, die das Prinzip der Veränderung durchschaut haben und Qualität vor Überleben stellen, sind die Auswirkungen anders gelagert. Wie das Angebot einen neuen Blickwinkel einzunehmen, das Selbstbild zu verändern, vielleicht sogar das Weltbild in Frage zu stellen letztlich geschieht, ob in Form eines Buches oder Artikels oder durch Gespräche, ist letztlich unerheblich. Jemand, der das Prinzip der Veränderung bereits verinnerlicht hat, ist per se schon eine Bedrohung für unbewusste Menschen. Es muss gar nicht etwas Geschriebenes oder Gesagtes sein, was den Widerstand in der anderen Person wachruft, alleine die Präsenz eines Menschen, der innerhalb eines erweitertes Weltbildes zu einem anderen Selbstbild gefunden hat, genügt. Der geäußerte Widerstand wird sich auch in den allermeisten Fällen nicht auf die Details eines erweiterten Weltbildes beziehen, sondern auf die Person desjenigen, der die Rolle des Übermittlers einnimmt. Hier ist es nun wichtig, sich zu verdeutlichen, dass „Rollen“ nicht willkürlich eingenommen werden. Menschen, die gewisse Phasen der Entwicklung durchlaufen haben, berichten regelmäßig darüber, dass es sich nicht um einen persönlichen Verdienst handeln würde. Es ist vielmehr ein Geschenk, welches aber auch seine Schattenseiten hat. Der Gewinn ist sicherlich die erweiterte Weltsicht und das Erkennen „der Wahrheit“. So ein Mensch sieht Zusammenhänge und ist nicht mehr so leicht zu belügen. Beeinflussungen und Versuche der Manipulation prallen an ihm ab. Die Schattenseite ist die Unfähigkeit, es anderen nicht vermitteln zu können. Nicht weil es sich um kommunikative Unzulänglichkeiten handeln würde, sondern weil der Widerstand im Gegenüber das Verstehen verhindert. Wenn es sich nur um einzelne Personen handelt, die sich im Weiteren von diesem Menschen abwenden, hat es zwar eine andere Dimension, als wenn jemand zu einer größeren Menge von Menschen sprechen würde und eine Ablehnung der Masse erfolgt, ist aber dennoch nicht weniger schmerzhaft. Menschen wollen dazugehören. Und zwar gleichermaßen Menschen, die das Alte aufrechterhalten wollen auf Grund von Furcht vor dem Andersartigem, als auch Menschen, die verspüren, dass ein Verlust damit einhergeht, als Kämpfer für die Wahrheit sich allein auf weiter Flur wiederzufinden. Jeder, der weiß wovon ich spreche, kennt das Gefühl, dass man manchmal versucht ist, sein erweitertes Selbstbild wieder in „süße Unbewusstheit“ versinken lassen zu wollen. Es erscheint dann einfacher durchs Leben zu gehen.

In der Betrachtung der Metapher der „Wahl“ zwischen der roten und der blauen Pille in dem Film Matrix, handelt es sich um die Berührung der menschlichen Grundangst vor dem Anderssein und damit auch vor dem Ausgeschlossen-Werden. Der Ausschluss aus der Gemeinschaft der Menschen wird immer noch als Todesurteil empfunden. Führte ein solcher Ausschluss aus der Gemeinschaft doch noch vor gar nicht langer Zeit tatsächlich zu einer erheblichen Bedrohung des Überlebens, da die Gemeinschaft für Schutz und Nahrung steht. Jemanden auszustoßen kam also einem Todesurteil gleich. Wir Menschen wissen das. Es ist eine harte Strafe, die härteste, die es wohl gibt. Sie ist noch härter als der Tod, weil das Leid noch einmal in die Länge gezogen wird. So galt auch im römischen Reich ein Interdikt (lat. interdictum) als eine Bestrafung, um eine Handlung zu erzwingen oder aber zu verbieten. Es gab ganze Abhandlungen über verschieden Formen der Bedrohung mit Ausschluss. Einige Interdikte waren auf Zurückgabe gerichtet (restitutorisch), andere auf Vorlage (exhibitorisch) und wieder andere auf Verhinderung (prohibitorisch). Als das bedrohende Element oder Mittel, um Zwang auszuüben, wurde immer der Ausschluss aus der Gemeinschaft benutzt. Wir sind am Anfang unseres Lebens darauf angewiesen, dass uns jemand als zu ihm gehörig annimmt und so bleibt es ein Leben lang – auch wenn wir später nicht mehr einseitig abhängig sind, sondern zugleich eine aktive Rolle im „Versorgungssystem“ spielen. Eine der psychisch verheerendsten Drohungen besteht darin, die Versorgung nicht mehr aufrecht zu erhalten. Hier handelt es sich nicht nur oder wohl tatsächlich am wenigsten um Nahrung, sondern um die Nähe zu anderen. Die Wärme die damit einhergeht, nicht alleine zu sein. Letztlich steht auch hinter der Furcht vor dem Tod die Angst, herauszufallen aus der Welt und nicht mehr dazu zu gehören. Weil Menschen soziale Wesen sind, werden sie körperlich und/oder psychisch krank, wenn sie keinen Kontakt mehr zu anderen Lebewesen haben. Und hier ist ein nährender, ein unterstützender Kontakt gemeint und nicht einer, der in andauernder Ablehnung oder im Konflikt mit der Andersartigkeit liegt.

Wenn wir uns also heute in einer Gesellschaft befinden, in der Menschen aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden, weil sie eine andere Meinung vertreten oder weil sie andere auf etwas hinweisen, was nicht gewünscht ist, dann wird gegen sie im Sinne der römischen Gerichtsbarkeit ein Interdikt ausgesprochen. Und hierbei handelt es sich um eine Bestrafung, die im Grunde schlimmer noch ist, als der Tod und in vollem Bewusstsein dieser Härte ausgeübt wird. Einmal mehr können wir im heuchlerischem Gutmenschentum die Unmenschlichkeit entdecken. Die „Richter“ umgeben sich mit dem schönen Schein der „political correctness“ und sind dennoch nichts Anderes als Scharfrichter.

So leben wir Menschen also in diesem Spannungsfeld, auf der einen Seite dazu gehören zu wollen und auf der anderen Seite sich von der Masse und dem „Schutz der Gemeinschaft“ entfernen zu müssen. Wir sind Außenseiter, die den Wunsch in sich tragen, dazugehören zu wollen. Wir sind starke Einzelkämpfer, mit einem weichen und blutenden Herz, welches durch Ausstoß verletzt wurde. Wir sind versprengte Individuen in losen Gemeinschaften. Wir gehören nicht mehr dazu und wollen es auch gar nicht und wollen dennoch nichts mehr als den beruhigenden Schutz Gleichgesinnter. Es ist ein Reich der Paradoxien in das wir hineingestoßen wurden. Ein Reich der Wunder und der Erkenntnisse, der Fortschritte und Entwicklung und gleichzeitig ein Reich der Einsamkeit und dem tiefen Wunsch nach Gefährten.

Für dich da draußen, der du verstehst, was ich meine, wisse, dass du nicht alleine bist, auch wenn du dich ausgestoßen fühlst. Es gibt viele Menschen, die ein ähnliches Schicksal erleben. Schäme dich nicht, für den immer wieder auftauchenden Wunsch, in süßes nicht-Wissen hinein sinken zu wollen und hasse dich nicht mehr für den von dir empfundenen Frevel, die Wahrheit mit diesem „selbstsüchtigen“ Wunsch zu verraten. Dies ist das Leben der Entwicklung. Dies ist der Preis, den wir alle zahlen müssen, um uns – und letztlich auch die Gemeinschaft der Menschen – auf eine weitere Entwicklungsstufe zu heben.

Komm und triff deine Herrscher…

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Der Versuch, die Kontrolle über die Sprache zu erlangen – „political correctness“ genannt – ist der Versuch, die Kontrolle über das Verhalten der Menschen zu gewinnen. Alle Verbote und aufgezwungenen Veränderungen auch und insbesondere die der Sprache, sind Instrumente der Macht. Du sollst gehorchen! Nur darum dreht es sich. Ansonsten sind Begriffe einfach Begriffe. Wenn jemand sich dadurch angegriffen oder beleidigt fühlt, ist das sein Problem. Politische Korrektheit ist konstruierte Sklaverei. Sie versucht sicherzustellen, dass Sprache nicht frei fließen kann, indem sie ein Raster der Manipulation erstellt und definiert was „anständige“ Sprache ist. Sie will bestimmen, was gesagt werden darf und natürlich auch was gedacht und gesagt werden soll – das ist das exakte Gegenteil von Freiheit. Die Sprache ist das mächtigste Werkzeug der Menschheit und deshalb müssen wir Menschen unsere Sprache schützen, damit jeder seine Gedanken entwickeln, mitteilen und schreiben kann.

Der Versuch die Kontrolle über die Sprache und das Denken der Menschen zu erlangen, ist das verkörperte Böse und steuert gewaltige Mengen menschlicher Emotionen, Arbeit, Gedanken und Sprache. Diese Kontrolle war und ist verantwortlich für den Tod von Aberhunderten von Millionen von Menschen und die Versklavung fast aller Wesen, die je gelebt haben. Weil diese Forderungen mit Zwang unterlegt sind, zerstören sie Freiheit und versklaven die Menschen. Weil der Mensch dazu gezwungen wird, muss er sein eigenes Denken, seine Sprache und seine Handlungen vernachlässigen und einer Doktrin, einer Vorgabe, einem Raster gehorchen.

Jeremy Locke beschreibt es in dem Buch „Das Ende des Bösen“ wie folgt:

„Die grundlegendste Waffe der Kultur ist die Kontrolle der Sprache. Während die Geschichte drastische Beispiele dieser Waffe zeigt, gibt es sie in jeder Kultur als das Diktat des Anstands. Das Ziel der Kontrolle der Sprache ist sicherzustellen, dass diejenigen, die gezwungen wurden, sich dem Willen der Autorität zu unterwerfen, niemals den Mut haben werden, zurück zu blicken.
Um Gehorsam zu erhalten, verlangt die Kultur, dass jeder Sklave seinen Mitmenschen den Willen der Kultur aufzwingt. Sie lehrt die Menschen, ihre widerspenstigen Nachbarn seltsam oder verrückt zu nennen. Die Kultur verlangt, dass alle Menschen jene ausschließen, die den Regeln der Kultur nicht folgen. Die Kultur verurteilt alle als unmoralisch und asozial, die ihrem Diktat nicht gehorchen. Auf diese Weise formt die Kultur das Denken der Menschen, indem sie ihren Ausdruck einschränkt.
Darüber hinaus verleiht die Kultur ihren Predigern Adjektive wie nobel und geachtet. Diejenigen, die den Regeln der Kultur am nächsten stehen, vor allem in der Verurteilung ihrer Feinde, werden belohnt, wenn sie diejenigen verdammen, die weniger bereit sind, zu gehorchen. Diese Abwertung des menschlichen Geistes zeigt das Übel der kulturellen Normen.
Diejenigen, die Widerstand gegenüber einer Autorität leisten oder gar von Revolution sprechen, werden geächtet, beschimpft und verteufelt. Es ist schwer, die Einsamkeit zu ertragen, die damit verbunden ist, außerhalb einer Kultur zu leben. Dies zeigt, dass die Kontrolle der Sprache eine Waffe ist, erschaffen, um den Geist der Menschen zu brechen. Es ist eine Waffe, die geschaffen wurde, um deinen Gehorsam zu erzwingen.
Sobald die Menschen in einer Kultur beginnen, die Kontrolle der Sprache untereinander durchzusetzen, ist Autorität etabliert. Sie beherrscht nun genau die Menschen, die ihre Macht durchsetzen. Die Autorität kann nun mit dir tun, was immer ihr gefällt.“

In diesem kurzen Text wird der eigentliche Beweggrund der Kontrolle der Sprache schonungslos offenbart. Du sollst gehorchen. Dass ist alles worum es sich dreht. Du wirst erzogen, einem Herrscher zu gehorchen. Du sollst nicht dir selbst, deiner eigenen Moral und deinem Inneren Anstand folgen, sondern der Vorgabe eines Herrschers. Du sollst dein Dasein als Sklave bis ins tiefste Mark akzeptieren. Dein Denken, deine Sprache und dein Handeln werden dir von deinem Herrn vorgegeben.

Menschen, die jetzt dagegen aufbegehren, werden von „Nachbarn“ von Denunzianten angeschwärzt. Diese Tugendwächter erhalten nun die Belohnung ihres Herrschers und damit das Gefühl, besser zu sein als andere. Psychologischen Erkenntnissen folgend wird mit Belohnung unmoralisches Verhalten verfestigt und zu einer Tugend erhoben. Konkurrenz und Hierarchien werden aufgebaut. Sozialismus und Kommunismus erschaffen Gier und Konkurrenz, indem sie die Sprache kontrollieren. Profit wird zu einem schmutzigen Wort, auch wenn es nur bedeutet, dass du gearbeitet hast, um dir ein besseres Leben zu schaffen. Geld wird böse, auch wenn es einfach nur deine Arbeit repräsentiert, welche offensichtlich etwas Gutes ist. Der Tugendwächter hat im Anschluss sogar noch das Gefühl, etwas „Gutes“ zu tun, während er andere Menschen, die sich nicht dem Diktat des Herrschers unterwerfen, ans Messer liefert. Die Freiheit ist der unendliche Wert des menschlichen Wesens. Die Definition des Bösen ist die Zerstörung der Freiheit. Bereits George Orwell erkannte: „Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, den Leuten etwas zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

Wer jetzt meint, er bräuchte ein Recht auf freie Meinungsäußerung, hat das Recht auf freie Meinung schon verloren. Es ist verrückt zu glauben, dass diejenigen, die Macht über Menschen ausüben, dies rechtmäßig tun würden. Es ist auch verrückt anzunehmen, dass wir gezwungen wären, uns an ihre Vorgaben zu halten. Es ist verrückt zu glauben, dass es rechtens wäre, per Gesetz den Gehorsam der Menschen zu erzwingen. Es wird als unmoralisch hingestellt, darauf hinzudeuten, dass man Gesetze auch brechen kann; es spielt keine Rolle, welches Gesetz oder was es besagt. Es wird als nobel dargestellt, Steuern zu bezahlen, egal wie viel verlangt wird. Es gilt als die höchste Form des Anstands, dem Gesetz zu folgen, unabhängig davon, wie es lautet. Das Gesetz droht allen mit Gewalt, die sich nicht an „Regeln“ halten wollen. Doch ist es ein Zeichen von geistiger Gesundheit zu erkennen, dass Gesetze nur dazu angelegt sind, Gehorsam zu erzwingen.

Jeremy Locke schreibt weiter:

„Uns wird beigebracht, dass nur „Dumme“ und „Verrückte“ Autorität herausfordern. Das Gesetz ist der heiligste Gral der Kultur. Geisteskrankheit ist nicht die Unfähigkeit, Wirklichkeit wahrzunehmen; es ist die Ablehnung der Realität zugunsten des künstlichen Konstruktes der Tyrannei. Kein Mensch, der die Fülle des eigenen Wertes versteht, würde jemals die Idee akzeptieren, dass jemanden das Recht hat, über ihn zu herrschen. Es ist die Funktion der Kultur, die Augen der Menschen zu blenden, damit sie ihren eigenen Wert nicht erkennen und ihre Ohren vor jeder Stimme zu verschließen, die ihnen davon erzählt. Wenn der kulturelle Einfluss auf seinem Höhepunkt ist, verwüstet der Wahnsinn den Geist der Menschen. Gehorsamkeit ist das wichtigste Element der Autorität und Autorität will keine Möglichkeit der Rebellion. Die Definition von Wahnsinn ist blinder Gehorsam.“

Das Ausmaß der Geisteskrankheit in unserer Welt ist mittlerweile tatsächlich atemberaubend. Eine von Hass erfüllte monetäre und politische selbsternannte „Elite“, bestehend aus Psychopathen und Zombies, herrscht über die Menschen. Dieses Herrschen ist ihnen zur Sucht geworden. Wie alle Süchtigen verdrehen diese Kreaturen die Wahrheit ins Gegenteil, nur um ihre Sucht zu stillen und sich nicht selbst eingestehen zu müssen, dass sie krank sind und im Grunde dringend Hilfe bräuchten. Sie sind süchtig danach, die Welt nach ihrem Willen zu gestalten. Sie haben das kranke, unstillbare Verlangen nach Geltung, nach Bedeutung und danach, der Welt ihren Stempel aufzudrücken. Dabei ist es ihnen egal, was sie tun und wie sie es tun. Es geht ihnen nur darum, sich selbst und andere zu beeindrucken. Letztlich beruht dieser Zwang auf der Angst, unwichtig und bedeutungslos zu sein und Angst ist letztlich ihr Hauptantrieb. Um ihre Sucht zu befriedigen, sind sie zu allem bereit, zu jeder Lüge und zu jeder schändlichen Tat.

Die Vorgehensweise der Herrscher verstehen zu wollen ist solange schwer, wie die Menschen versuchen, die Handlungen der Politiker mit normalen menschlichen Maßstäben zu messen. Doch genaugenommen macht die Fähigkeit seiner eigenen Moral in Freiheit zu folgen einen Menschen aus. Nach dieser Definition sind diese Kreaturen keine Menschen. Da wo andere Menschen das haben, was sie zu Menschen macht – ein Herz und ein Empfinden für Moral – haben diese Kreaturen nur ein schwarzes Loch. Diese Kreaturen handeln nicht rational. Sie verstehen zu wollen, heißt eine Krankheit verstehen zu wollen. Diese Krankheit wird Psychopathie genannt. Eine Erkrankung des menschlichen Geistes, die laut aktueller Forschung 5% der gesamten Menschheit befallen hat. Das klingt erstmal nicht bedrohlich, bis man erfährt, dass diese Menschen sich zu Herrschern der Menschen erheben. Ihre „Krankheit“ befähigt sie, Hierarchien zu erschaffen, sich an die Spitze dieser Hierarchie zu stellen und von dort die Geschicke der Menschen zu lenken. Man kann weiter davon ausgehen, dass 12% aller Individuen für den Einfluss und die Denkweise der Psychopathen anfällig sind. Unterm Strich hat man in jeder beliebigen Bevölkerung eine Summe von 18% oder mehr Personen, die danach trachten, den Rest der Menschen zu unterdrücken und zu kontrollieren. Wenn man dann den Rest betrachtet, die verbleibenden 82%, dann sieht man, dass zumindest 80% davon geneigt sind, demjenigen zu folgen, der an der Macht ist.

Die Erforschung der Psychopathie geht auf Dr. Andrzej Łobaczewski zurück, der 1984 seine ersten Arbeiten dazu veröffentlichte. Es war das dritte Manuskript, welches Łobaczewski aus dem Gedächtnis erneut schreiben musste, denn er musste das erste Manuskript ins Feuer werfen, weil die Entdeckung dieser Arbeit im kommunistischen Polen sein Todesurteil gewesen wäre. Das zweite Manuskript schickte er via Kurier an den Vatikan. Der Empfang des Manuskriptes wurde nie bestätigt. Das neue Manuskript wurde dann 1985 von Dr. Alexandra Chciuk-Celt ins Englische übertragen und schließlich 2008 von Laura Knight-Jadczyk und Henry See ins Deutsche übersetzt und unter dem Titel „Politische Ponerologie“ herausgegeben.

In seiner klinischen und nüchternen Beschreibung der Natur des Bösen ist das Buch schockierend. Der Inhalt macht vielleicht verständlich, warum dieses Buch mehr als ein halbes Jahrhundert unterdrückt wurde. Es handelt von Menschen die unmenschlich sind. Interessanterweise sagt auch Łobaczewski, ähnlich wie Jeremy Locke in dem Buch „Das Ende des Böse“, dass das einzige Mittel gegen das Böse und seine hinterlistige Vorgehensweise, das Wissen um seine Konsequenz und seine Natur ist. Jeremy Locke ergänzt es nur dahingehend, es unter allen Umständen zu bekämpfen, weil die Herrscher ihre über die Menschen errungene Herrschaft niemals freiwillig aufgeben werden. Warum dies so ist, wird im Folgenden deutlich.

Fast jeder wird schon einmal mit einem Psychopathen Kontakt gehabt haben. Die meisten, ohne es zu wissen. Als Indiz dafür geben viele Menschen an, sich nach einer derartigen Begegnung ausgelaugt, missbraucht, abgefertigt oder minderwertig zu fühlen. Normale Menschen stellen sich Psychopathen meist als Serienmörder vor. Doch obwohl eine gewisse Zahl an Psychopathen kriminell ist oder sogar gemordet hat, übertritt der größte Teil jedoch nicht die Schwelle des Legalen. Das sind die Schlaueren, aber auch die Gefährlichsten, da sie Wege gefunden haben, wie man das System zu ihrem Vorteil ausnutzt. Es gibt eine Zahl an Wesenszügen, die in einem Psychopathen gefunden werden können: Ein offensichtliches Merkmal ist das vollständige Fehlen von Gewissen. Ihnen fehlt jeder Sinn von Reue oder Empathie mit Anderen. Sie können extrem charmant sein und sind Experten darin, wie man durch Sprache ihre Beute bezaubert und hypnotisiert. Des Weiteren sind sie unverantwortlich. Nichts ist jemals ihre Schuld; jemand anders oder die ganze Welt ist immer für ihre ‚Probleme‘ oder Unzulänglichkeiten verantwortlich. Dr. Martha Stout identifiziert in ihrem Buch „Der Soziopath von Nebenan“ etwas, das sie Mitleidsmasche nennt. Psychopathen setzen Mitleid ein, um zu manipulieren. Sie überreden andere dazu, ihnen nur eine einzige weitere Chance zu geben, aber niemandem etwas davon zu erzählen, was sie getan haben. Also ist ein weiterer Wesenszug von ihnen – und noch dazu ein sehr wichtiger – ihre Fähigkeit, den Fluss von Informationen zu kontrollieren.

Doch viele weitere Faktoren führen dazu, dass dieser besondere Menschentyp so erfolgreich über die letzten Jahrzehnte in die Führungsetagen der Großkonzerne wie auch in die Politik eindringen konnte. Psychopathen sind das, was man als Herrscher bezeichnet. Sie beherrschen Menschen. Sie lieben es, Herrschaft über andere auszuüben. Und dies ist für sie ein ganz selbstverständlicher Vorgang. Aus ihrem Blickwinkel sind sie die geborenen Herrscher und der Rest der Menschen ist dazu geboren, ihnen zu Diensten zu sein. Sie sehen andere Menschen als ihr Arbeitskapital. Das, womit sie hantieren, womit sie spielen um ihren Einfluss und ihre Macht und ihren Reichtum zu vergrößern.

Hier ein Auszug aus diesem Buch:

„Bitte versuchen Sie, sich vorzustellen, kein Gewissen zu haben. Sie haben nicht die geringste Spur eines Gewissens und keine Gefühle von Schuld oder Reue – ganz egal, was Sie anstellen, es plagen Sie keine lästigen Skrupel über das Wohlbefinden von Fremden, Freunden oder gar Verwandten. Stellen Sie sich vor, es gäbe kein lästiges Hadern mit Ihrem Schamgefühl, kein einziges Mal in Ihrem ganzen Leben, unabhängig davon, ob Sie sich egoistisch, faul, rücksichtslos oder unmoralisch verhalten. Und stellen Sie sich darüber hinaus vor, dass der Begriff »Verantwortung« Ihnen fremd wäre, außer vielleicht als eine Bürde, die andere Menschen offenbar wie gutmütige Trottel blind auf sich nehmen.

Und nun erweitern Sie dieses seltsame Gedankenspiel um die Fähigkeit, Ihre so überaus sonderbare psychische Disposition vor anderen Menschen zu verbergen. Da jedermann wie selbstverständlich annimmt, dass das Gewissen eine universelle menschliche Qualität ist, fällt es Ihnen leicht, zu verheimlichen, dass Sie kein Gewissen haben. Kein Schuld- oder Schamgefühl hemmt die Erfüllung Ihrer Wünsche, und Sie werden von niemandem wegen Ihrer Gefühlskälte zur Rede gestellt. Die eisige Flüssigkeit, die in Ihren Adern fließt, ist so fremdartig, so abseits normaler menschlicher Erfahrungen, dass kaum einem Menschen der Verdacht kommt, dass mit Ihnen etwas nicht stimmen könnte.

Mit anderen Worten: Sie sind völlig frei von internen Kontrollen und Ihre ungehemmte Freiheit, ohne Skrupel alles das zu tun, was Sie wollen, ist bequemerweise für den Rest der Welt nicht erkennbar. Sie können tun, was Sie wollen – und doch wird Ihr geheimnisvoller Vorteil vor den meisten Ihrer Mitmenschen, die durch ihr Gewissen gelenkt werden, sehr wahrscheinlich verborgen bleiben. […]

Die große Verbreitung der Soziopathie in der menschlichen Gesellschaft hat gravierende Auswirkungen auf uns andere, die wir auch auf diesem Planeten leben müssen, und zwar auch auf jene, die nicht traumatisiert worden sind. Diese Individuen […] plündern unsere Beziehungen, Bankkonten und unser Selbstwertgefühl aus und stören unseren Frieden auf Erden. Und doch wissen die meisten Menschen erstaunlicherweise nichts über diese Persönlichkeitsstörung, und wenn doch, denken sie nur an gewalttätige Psychopathen, an Mörder, Serienkiller oder Massenmörder, an Individuen, die immer wieder auf spektakuläre Weise das Gesetz gebrochen haben und die, falls sie gefasst werden, durch unsere Strafjustiz eingesperrt oder gar zu Tode gebracht werden. […]

Die meisten Menschen würden keinen Zusammenhang erkennen zwischen der Planung eines Völkermordes und zum Beispiel dem schamlosen Anschwärzen eines Kollegen bei dessen Chef. Aber der psychologische Zusammenhang existiert nicht nur, er ist beklemmend. Die Verbindung besteht schlicht und ergreifend darin, dass der innere Mechanismus fehlt, der uns – emotional gesprochen – in die Zange nimmt, wann immer wir eine Entscheidung treffen, die wir als unmoralisch, unanständig, verantwortungslos oder egoistisch ansehen. Die meisten von uns werden einen Anflug von Schuld verspüren, wenn wir das letzte Stück Kuchen in der Küche nehmen – ganz zu schweigen von dem, was wir fühlen würden, wenn wir vorsätzlich und systematisch den Plan fassen würden, einen anderen Menschen zu verletzen.

Diejenigen, die kein Gewissen haben, sind eine Gruppe für sich, seien sie nun mörderische Tyrannen oder lediglich rücksichtslose Sozialschmarotzer. Das Vorhandensein oder Fehlen des Gewissens ist eine tiefe Kluft, die die Menschheit spaltet, wohl signifikanter als Intelligenz, Rasse oder sogar das Geschlecht. Was einen Soziopathen, der von der Arbeit anderer lebt, von einem unterscheidet, der bei Gelegenheit einen Supermarkt ausraubt oder ein Gangsterboss ist – oder was der Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Rowdy und einem soziopathischen Mörder ausmacht – ist nicht mehr als gesellschaftliches Ansehen, Zielstrebigkeit, Intelligenz, Mordlust oder schlichtweg die passende Gelegenheit. Was alle diese Individuen von uns anderen unterscheidet, ist das gähnende Loch an der Stelle ihrer Seele, wo sich eigentlich die am höchsten entwickelte menschliche Qualität befinden sollte.“

Ein weiteres herausragendes Merkmal der Psychopathen ist, dass sie unfähig zu tiefen Emotionen sind. Unser gesamtes emotionales Leben ist für sie ein Mysterium, während es aber gleichzeitig ein gewaltiges Werkzeug für sie darstellt, uns zu manipulieren. Denke einfach an all jene Momente, wo wir durch unsere Emotionen stark beeinflusst werden und unsere Fähigkeit zu Denken eingeschränkt ist. Stell dir nun vor, dass Psychopathen fähig sind, diese Emotion vorzutäuschen und kühl und berechnend bleiben können, während die andere Person in einem emotionalen Hexenkessel gefangen ist. Sie könnten Tränen oder Jammern einsetzen, um zu bekommen, was sie wollen, während ihr Opfer wegen der Emotionen, die es durchlebt, in die Verzweiflung getrieben wird.

Sie scheinen auch keine echte Vorstellung von Vergangenheit oder Zukunft zu haben und leben vollständig für ihr momentanes Verlangen. Wegen der dürren Landschaft ihres emotionalen Innenlebens suchen sie oft neue Nervenkitzel; dazu kann alles zählen, angefangen von dem Machterlebnis beim Manipulieren Anderer, bis hin zum Unternehmen von illegalen Aktivitäten; einfach nur des Adrenalins wegen. Eine weitere Wesensart des Psychopathen ist das, was Łobaczewski das „spezielle psychologische Wissen über normale Menschen“ nennt. Sie haben uns studiert. Sie kennen uns besser als wir selbst. Sie sind Experten darin zu wissen, wie man unsere ‚Maschine‘ bedient, wie man unsere Emotionen gegen uns verwendet. Aber noch darüber hinaus: sie scheinen sogar eine gewisse hypnotische Macht auf uns zu haben. Wenn wir im Spinnennetz eines Psychopathen gefangen werden, degeneriert unsere Fähigkeit, zu denken; sie wird benebelt. Sie scheinen eine Art Zauber über uns zu werfen. Erst später, wenn wir nicht mehr in ihrer Gegenwart sind – außerhalb des Einflussbereiches ihres Zaubers – , beginnt die Klarheit unserer Gedanken zurückzukehren und wir fragen uns, wie es nur möglich war, dass wir unfähig waren, ihren Taten angemessen zu begegnen oder sie zu kontern.

Meine eigenen direkten „Begegnungen“ (neben all den indirekten Begegnungen in der Politik) hatte ich in der therapeutisch/medizinischen Welt, in der sich ebenfalls viele dieser Kreaturen aufhalten. In diesem Bereich ist es leicht, sich über andere zu stellen, „Ratschläge“ zu erteilen, so zu tun, als wisse man besser über den anderen Bescheid, als derjenige selbst. Generell kann man sagen, dass man in jedem Feld auf Psychopathen treffen kann, in dem es möglich ist, Macht auszuüben. Ich hatte das Glück, in einer meiner frühen therapeutischen Ausbildungen, die „Körpertypologie“ nach Wilhelm Reich kennen zu lernen. Dort erfuhr ich zum ersten Mal von den „Psychopathen“ als besonderes Charakterbild. In der Psychologie gilt der Psychopath als nahezu „unheilbar“. Und zwar aus dem Grund, weil die Psychopathie eine Kompensation eines nicht als erfüllt wahrgenommenen Bedürfnisses nach Anerkennung und Liebe ist. Ich sage bewusst, „nicht als erfüllt wahrgenommen“, weil damit keinerlei Aussage über das tatsächliche Umfeld einhergeht. Genauso gut ist es möglich, dass keine Wahrnehmungsfähigkeit für diese Art von Grundbedürfnis vorhanden sein kann. So kann man tatsächlich zwischen einem „geborenen“ Psychopathen und Menschen, die zu Psychopathen gemacht wurden (durch Liebesentzug/Unterdrückung/Gewalt etc.), unterscheiden.

Die „besten Lehrer“, um Psychopathen zu „erzeugen“, sind die Psychopathen selbst. Dies ist auch der Grund, weswegen in einer von Psychopathen geführten Welt, all die typischen „Werte“ der Familie, körperliche Nähe, Anerkennung für das, was du bist, anstatt für das, was du leistest, nach und nach zerstört werden. Psychopathen reproduzieren sich sozusagen selbst. Sie „erschaffen“ auf Grund ihrer eigenen Kälte weitere ihrer Art. So werden in der Folge von Psychopathen geführte Gesellschaften nach und nach immer gefühlskälter.

Der schlimmste Fehler, dem man in der Begegnung mit einem Psychopathen machen kann, ist anzunehmen, dass es sich bei ihnen um „normale“ Menschen handeln würde. Tatsächlich haben diese Kreaturen gerade das, was einen Menschen ausmacht, nicht. Sie haben kein „Herz“. Sie haben kein Gewissen und keine Moral. Sie handeln nach, für einen normalen Menschen, nicht nachvollziehbaren Kriterien. Darüber hinaus fehlt ihnen jegliches Mitgefühl. Sie haben ausschließlich ihr eigenes Wohl bzw. Vorankommen im Blick und gehen in ihrer Rücksichtslosigkeit buchstäblich über Leichen.

Was die Identifikation eines Psychopathen zusätzlich zu der unterschiedlichen Ausgangslage in Bezug auf die Annahme, dass „jeder“ Mensch doch ein Gewissen und eine Moral hätte, schwer macht, ist ihre Fähigkeit zu täuschen. Ihr Mangel an Mitgefühl ist bei ihnen durch eine erstaunliche Fähigkeit, Mitgefühl vorzutäuschen, ersetzt.

Eine Gesellschaft, die von Psychopathen übernommen wurde, ist tatsächlich schwer erkrankt. Psychopathie ist wie ein Virus, da Menschen, die von ihnen verführt werden und auf ihr Schauspiel hereinfallen, ebenfalls in höchster Gefahr schweben, menschliche Werte wie Gewissen, Mitgefühl und Moral zu verlieren. Besonders gefährlich ist, dass die Übernahme einer Gesellschaft von Psychopathen über lange Zeit unentdeckt bleiben kann. Sie verstehen es, Versprechungen in die Zukunft zu machen, die natürlich gelogen sind, aber dennoch mit einer Überzeugungskraft vorgetragen werden, dass der normale Mensch kaum umhin kann, diesen leeren Versprechungen immer wieder zu glauben. Daneben versteht es der Psychopath, seine Weltsicht als die einzig wahre und erstrebenswerte darzustellen. Anhand der mittlerweile in der Gesellschaft vorherrschenden Gefühlskälte und dem rücksichtslosem und krankhaft egoistischem Streben nach „immer mehr“, kann leicht das fortgeschrittene Stadium dieser „Epidemie“ erkannt werden.

Als „Behandlung“ oder „Kur“ gegen Psychopathie gibt es nur das schonungslose Offenbar-machen ihrer Unmenschlichkeit. Diese Vorgehensweise schützt aber nicht vor den „Reaktionen“ eines entlarvten Psychopathen, der nicht davor zurückschreckt, alles um sich herum ebenfalls mit in den Abgrund zu reißen. Einen Psychopathen zu „dekompensieren“ (sofern dies überhaupt möglich ist) gehört mit zu den gefährlichsten Unternehmungen überhaupt. Der einzige Schutz ist Bewusstheit über die Struktur eines Psychopathen und ständige Wachsamkeit und letztlich die Vermeidung, sich in seinem Umfeld aufzuhalten bzw. seinen Vorgaben zu folgen.

In Ergänzung dazu muss Herrschaft unter allen Umständen und zu aller Zeit bekämpft werden. Der einzige Weg, der Herrschaft zu entkommen ist, alle Tyrannei zu zerstören.

Jeremy Locke schreibt dazu:

„Die Kultur kontrolliert die freie Rede, um sicherzustellen, dass Autorität nicht infrage gestellt wird. Sie schafft Regeln des Anstands, um die eigene Tyrannei zu verstecken. Das einzige verbleibende

Element ist, sicherzustellen, dass wenn jemand seinen eigenen Wert entdeckt, er sich der Autorität in seinem Leben nicht entziehen kann. Dies geschieht, indem die Verteidigung der Freiheit als unmoralisch hingestellt wird.

Der Preis der Freiheit ist Blut. Der Grund dafür ist einfach: Dem Bösen ist es egal, ob du lebst oder stirbst. Es wird dich eher töten, als dass es die Kontrolle über dein Leben aufgibt.

Hunderte Millionen von Menschen sind in den Kriegen der Geschichte zum Beweis dieses Prinzips gestorben. Jeder Schläger oder Vergewaltiger, jeder der bereit ist, unschuldige Menschen

zu töten, beweist dieses Prinzip. Während die überwiegende Mehrheit der Menschen nicht böse ist, werden Tyrannen niemals vor Gewalt zurückschrecken; es handelt sich um Menschen, die die Erde verbrennen würden, um ihre Macht zu erhalten.

Die einzige Möglichkeit, die Tyrannei zu beenden, ist, jeden Tyrannen zu vernichten. Umso länger den Tyrannen erlaubt wird, sich der Kultur zu bedienen, umso schwerer wird es für die Menschen sein, sich aus der Tyrannei zu befreien und umso mehr Leben wird es kosten. Dies ist der Grund, warum die Kultur uns lehrt, dass der einzige richtige Weg ist, dem Gesetz zu folgen.

Diese Lehre bewahrt Tyrannei. Hundert Millionen Menschen sind durch die Hände der Kommunisten gestorben, weil nur so wenige bereit waren, das Gesetz zu ignorieren, anstatt zu tun, was rechtens ist. Europa wurde fast ausgelöscht, weil so viele Menschen das Gesetz mehr schätzten als die Freiheit; sie scheiterten daran, Adolf Hitler aufzuhalten, als er noch schwach war.

Die wahre Natur der Gewalt aus den Medien zu entfernen und stattdessen die Aufmerksamkeit auf Unterhaltung und künstliche Gewalt zu lenken, lehrt die Menschen, ihre Sicherheit in der Sklaverei

zu suchen. Medienberichte bewahren die Tyrannei, indem der wahre Grund der Tyrannei vor den Augen der Menschen verborgen wird. Die Kultur verbirgt die Wahrheit, um Menschen passiv zu halten.

Tatsächlich wird das Böse vor nichts zurückschrecken, um dich zu kontrollieren, auch nicht davor, alles zu zerstören, was du besitzt, und alles zu vernichten, was du liebst. Gewalt wird jeden Tag zur Erhaltung der Tyrannei benutzt. Gewalt und Mord sind nur Waffen der Unmoral, wenn sie genutzt werden, um Freiheit zu zerstören. Die Verteidigung der Freiheit ist niemals unmoralisch. Jeder, der die Waffen der Gewalt gegen unschuldige Menschen benutzt, um Herrschaft zu erlangen, muss vernichtet werden.“