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Der lange Abschied

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Der lange Abschied

Ich war auf Reisen. Unter anderem in der ungarischen Hauptstadt Budapest, die ja nach Darstellung der linken deutschen Schmierenpresse der Vorhof einer protofaschistischen Hölle sein müsste; verloren, zerquetscht in den Krallen eines menschenhassenden Dämons.

Sie ist es selbstverständlich nicht.

Sie ist wunderschön. Gelassen, friedlich und gleichzeitig verführerisch. Guter, schwerer Wein und schöne Frauen; mit geradem Rücken, kilometerhohen Wangenknochen und kobaltschwarzen Haaren.

Aber lassen wir uns nicht ablenken.

Ich habe dort geweint, was lange nicht mehr passiert ist, denn ich habe gesehen und besser als jemals zuvor verstanden, was wir – und damit meine ich die Völker des nun in den Abgrund stürzenden Nord-/Westeuropas – verloren haben, und dies wohl unwiederbringlich.

Souveränität. Sicherheit. Präsenz.

Und ja, auch Stolz; berechtigten Stolz.

Ich bin zurückgekommen in ein Viertel, eine Stadt, ein Land, wo ich selber nun de facto Fremder bin.

Wo es in einem typischen, «sozial schwachen» (ein Euphemismus für «eroberten») Stadtviertel einer typischen Großstadt nicht ratsam ist, nach Einbruch der Dunkelheit noch auf die Straße zu gehen.

Wo nun die Knie der ewigen achtzigprozentigen Mehrheit der Guten™ wundgescheuert sind ob der Anbetung des Fremden.

Wo auch der Präsident, der ja selber am Ende jedes Volk auf Erden schöner und begehrenswerter fand als das eigene, sich den Vertreter eines zivilisationsfeindlichen Glaubens gut als seinen Nachfolger vorstellen kann.

Wo vor den Shisha-Bars die Protzkarossen der immer gleichen Klientel quer über den Bürgersteig stehen und man weiß, was passieren würde, wenn man dumm genug wäre, sich hierüber zu beschweren.

Wo kaum Anstoß daran genommen wird, wenn ehemals wertkonservative Zeitungen Menschen, die so denken wie ich, verhöhnen und von ihrer devot die Merkel-Winkelelemente schwingenden Gefolgschaft in den sozialen Medien dann noch einmal verhöhnen lassen (denn natürlich hat jede Invasion ihre Speichellecker und Büchsenspanner).

Wo die Kinder und Enkel derer, die dieses Land groß gemacht haben, nun eine bedrohte Spezies im wahrsten Sinne sind.

Wo nun immer deutlicher wird, wer die neuen Herren im Haus sind, und wer ihnen Tribut zollt – wahlweise charakter- und rückgratlos oder in vorauseilender, hündischer Begeisterung über die transzendente Erfahrung der Selbstaufgabe.

Ich habe dann – zurückgekehrt, rat- und rastlos – in Gesellschaft von Menschen, die mir etwas bedeuten, darüber nachgedacht, gelesen und diskutiert, was in den letzten zwei Jahrzehnten in Deutschland geschehen ist. Wo wir unseren Weg verloren haben. Und natürlich war dies nicht ohne Selbstkritik möglich.

(Man «steht» ja nicht im Stau; niemals. Man ist ein Teil des Staus.)

Wie steht es um uns, wie geht es weiter?

Dies muss selbstverständlich jeder für sich selbst klären und daraus die notwendigen Schlussfolgerungen ziehen.

Der folgende Standpunkt ist meiner, und ich verlange von niemandem, dass er ihn teilt oder auch nur gutheißt. Auf persönliche Beleidigungen, so viel sei dann aber doch gesagt, kann ich recht gut verzichten. Wer nicht hören mag, was ich zu sagen habe, lege sein Ohr eben an ein anderes Gleis; es gibt ja so viele.

Ich glaube, dass wir – als Land und Volk – verloren haben und verloren sind.

Ja: Auch in fünfzig oder hundertzwanzig Jahren wird – so es keinen Atomkrieg oder eine andere zivilisationszerstörende Katastrophe gibt – auf dem heutigen Territorium vermutlich ein Land namens «Deutschland» existieren.

Aber es wird wenig, sehr wenig gemein haben mit dem Land, in dem ich großgeworden bin, in dem ich eine glückliche Jugend und ein weitgehend sorgenfreies Leben als junger Erwachsener erleben durfte. In dem man sagen durfte, was man denkt und jeder Tag ein wenig mehr Freiheit versprach als der vorherige (wenn dieses Versprechen auch oft nicht eingelöst wurde).

Es wird ein Land sein, in dem die Muslime die größte weltanschauliche Gruppe (von einer Religion mag ich nun nicht mehr sprechen; man nennt ja auch den Nationalsozialismus nicht «Philosophie») stellen.

Es wird dementsprechend ein Land sein, in dem der alle Lebensbereiche umfassende Definitions- und Regelungsanspruch des Islams in Form der Scharia das tägliche Leben der Menschen dominieren wird.

Es wird ein Land sein, in dem die «Biodeutschen» eine ähnlich marginalisierte Existenz führen werden wie die indianische Urbevölkerung Amerikas nach der Landnahme der Europäer – mit Rechten, die die neuen Herren ihnen in mitleidiger Großzügigkeit gewähren werden.

Es wird ein Land sein – respektive werden – wie Spanien, das siebenhundert Jahre lang unter muslimischer Herrschaft stand. Ob hier jemals auf eine Reconquista zu hoffen ist, vermag ich nicht zu sagen.

Ich werde nichts von all dem erleben, denn die Biologie setzt Grenzen, über die man nicht jeden Tag unglücklich ist.

Aber es tut mir leid um die Kinder derer, die die Katastrophe kommen sahen und nicht gehört wurden. So sehr.

Ich bleibe in meiner Stadt, in meinem Stadtviertel, bis es nicht mehr zu ertragen ist. Rauer wird der Wind schon heute, aber noch kann man sich wehren, abgrenzen, behaupten; mag der Rahmen auch schmaler werden.

Ich bleibe in Deutschland, bis es auch in den Rückzugsgebieten nicht mehr geht.

Und wenn ich dann noch die materiellen Möglichkeiten und die Kraft habe, werde ich das Land verlassen; hoffentlich nicht alleine.

Bis dahin gebe ich in der Wahlkabine denen meine Stimme, von denen ich glaube, dass sie uns – den Bestand; die früher gekommenen Boden- und Kopfarbeiter, den wurzeldurchdrungenen Boden dieses Landes – nicht vollends aufgegeben haben. Die sich schämen, schämen würden, würfe man ihnen Verrat vor, anstatt der Kritik auf einer Wolke «postfaktischer» Ignoranz zu entschweben.

Unterstütze materiell und ideell diejenigen, von denen ich glaube, dass sie guten Willens sind:

Demokraten. Patrioten. Herzensgebildete. Freie Menschen.

Aber ich werde mir nicht mehr einreden, dass wir dieses Land zurückbekommen können.

Wir können es nur noch – um der Kinder und Alten willen, für die wir Verantwortung haben, die nicht von heute auf morgen weggehen können – ein paar Jahrzehnte lang halten.

Warum nicht mehr Widerstand?

Weil wild um sich schlagende Graurücken ein trauriger Anblick sind. Der Revierkampf war seit jeher eine Sache der Jungen, und sie werden ihn gegen die zahlenmäßig überlegenen jungen Männer aus kriegerischen Regionen verlieren, welche man bei uns zu entsorgen offensichtlich mehrheitlich beschlossen hat.

Zornige, wehrhafte Nachkommenschaft, die sich der frechen Grausamkeit des EU-Imperiums, ihren Verteilungsquoten und Selbstauflösungsgeboten in den Weg stellen könnten (so, wie es Ungarn, Polen und Tschechen heute noch tun, mit noch unsicheren Erfolgsaussichten) – sie wurde in Deutschland nie geboren.

Wir sind nun ein Volk, das auf einem abschmelzenden, jeden Tag etwas schmaler werdenden Sockel steht wie ein Eisbär auf dünn gewordener Scholle.

Oder, um es in der trockenen Sprache der Demographie zu sagen: Unsere Fertilitätsrate ist eine der niedrigsten der Welt – ein Fluch, den wir mit anderen hoch entwickelten postindustriellen Gesellschaften teilen, und der diskutiert, aber nicht weggepredigt werden kann. Die aktuellen Zahlen sind leicht zu enttarnender Budenzauber.

Nun wäre ja nicht einmal das ein (akutes) Problem: Es ließe sich auch gut leben in einem friedlichen, demokratischen Deutschland, in dem zum Beispiel statt 80 nur 50 Millionen Menschen morgens aufstehen und der eine oder andere Landstrich wieder Füchsen und Hasen gehört. Die Weite des Blicks hat noch niemandem geschadet, und die Zukunft hält ohnehin nicht genug Arbeitsplätze für all jene bereit, die – anders als eine KI, ein Industrieroboter – schlafen und essen und sich gelegentlich auch einmal vergnügen müssen.

Aber die Natur hasst das Vakuum – und ein Merkelist/EU-Politiker, der gewählt und am Steuer-Schweinetrog fett werden will, hasst solch ein Vakuum noch viel mehr, denn es verspricht ihm keinen Verdienst.

Also wird er die (gemeinte) Leere mit Menschen füllen.

Vielen Menschen.

Menschen, denen Worte wie «Demokratie», «Kultur», «Forschergeist», «Schaffensfreude» und «Freiheit des Denkens und Handelns» recht wenig bedeuten.

Und weil sich die herrschende Klasse einig ist, dass der geschundene Esel schon bald gegen etwas Besseres ausgetauscht werden kann, stehen uns Entwicklungen ins Haus, die Merkels feige Grenzfreigabe in 2015 rückblickend wie einen Windhauch durch das offene Fenster vor dem landeszerstörenden Sturm erscheinen lassen werden.

Der Wirtschaftswissenschaftler und Soziologe Gunnar Heinsohn rechnet damit, dass im Jahr 2050 etwa neunhundert Millionen Afrikaner auf gepackten Koffern sitzen werden. Ihr Ziel muss kein perfektes, kein gelobtes Land sein. Ihr Ziel muss nur – da ist unsere Spezies seit jeher pragmatisch – ein wenig besser sein als das täglich erlebte Elend.

Und wenn uns die Vergangenheit auch nur den geringsten Rückschluss auf die Zukunft erlaubt, dann wird im Jahr 2050 jeder Ort auf Erden besser sein als das überbevölkerte, von Gewalt, Krankheit und dumpfem Hass zerrissene Afrika. Afrika, das seine Lektion nicht lehren wollte und – nachdem es die ressourcengierigen europäischen Zucht- und Lehrmeister vor die Tür setzte – sich nun wieder von den eigenen Dämonen piesacken lässt.

Diese 900 Millionen Menschen werden nicht in die Vereinigten Staaten von Amerika, nicht nach Kanada, Australien oder Neuseeland gehen. Denn nicht einmal der schafsköpfigste Politiker in einem dieser Länder wird dort so dumm sein, einem solchen Heer der Habenichtse Einlass zu gewähren.

Aber die Europäer. Sie werden dumm genug sein. Sie werden schwach genug sein. Und die Tore offen halten.

Wir hier, die wir ahnen/wissen, was Deutschland / Nordeuropa droht; die erkennen, was bereits geschehen ist – wir sind ein paar tausend, ein paar zehntausend. Eine Million oder zwei, wenn es hochkommt, wenn es ernst wird.

Vor der Tür aber stehen die Ungezählten, die es nicht erwarten können, in Merkels nihilistischer Suppe aufgelöst zu werden: Deutsche, Passdeutsche, Deutschenhasser, Neudeutsche, «Schutzsuchende», denen die deutsche Politik bereitwillig all das zu Füßen legt, wofür angeblich Jahrzehnte lang kein Geld da war, wenn ein hier Geborener es begehrte.

Diese Menschen werden jedes Tor, jedes Fenster wieder aufreißen, das wir zu sichern versuchen.

Und die Zukunft wird uns vom Spielfeld nehmen.

Weil wir zu wenige, zu zivil, zu optimistisch, zu spät waren.

Es ist – beinahe – vorbei.

Spielen wir unser letztes Spiel dennoch anständig.

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Anmerkung zu diesem Text:
Dieser Text entstammt einer öffentlich geteilten FB Notiz. Die Person, die diesen Text verfasst hat, beschreibt die Gefühle, die viele Menschen in diesen Tage haben. Es sind die Gefühle der Menschen, die ihr Land lieben und verzweifelt nach einer Lösung suchen. Menschen, die gekämpft haben und erkannt haben, dass sie kaum mehr eine Chance haben. Menschen, die mit ansehen müssen, wie ihre Heimat zerstört wird und ihr Leben und das ihrer Kinder unwiederbringlich verloren ist. Menschen, die dennoch nicht ihre Würde verlieren, sondern gerade und mit erhobenem Haupt, sich dem Unausweichlichen stellen und bis zum letzten Atemzug für die Freiheit einstehen.
Die Freiheitswelle bedankt sich sehr, für das in-Worte-fassen dieser äußerst tragischen Umstände. Für das Mitteilen der Verzweiflung, für den geteilten Schmerz… den wir mittragen. Wir rufen dir zu, Autor dieser Zeilen, du bist nicht alleine. Wir teilen deinen Schmerz  – genauso wie auch wir bis zu unserem letzten Atemzug für den Erhalt der Heimat und die Freiheit der Menschen einstehen werden.
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Der Ausschluss aus der Gemeinschaft der Menschen

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In meinem letzten Artikel „Der Mensch im Zeitgeist“ drehte es sich mehr oder weniger um die Frage der Konformität. Wie Menschen dazu tendieren, sich innerhalb eines gewohnten/gewünschten Rahmens zu bewegen und vor allem darum was passiert, wenn man sich außerhalb dieses Rahmens befindet. Ich habe ausführlich beschrieben, dass Menschen zu Abwehrreaktionen neigen, wenn sie mit Elementen außerhalb ihres gewohnten Weltbildes konfrontiert werden und dass es sich bei dieser Reaktion um einen Überlebensmechanismus handelt, da aus der Sicht des Betroffenen, sein „Überleben“, das Überleben seines „Selbstbildes“, davon abhängt. Weiter habe ich beschrieben, dass Wachstum und Entwicklung immer mit dem Kontakt zu Neuem einhergeht. Wachstum und Entwicklung finden also grundsätzlich im Raum einer gewissen Unsicherheit statt und kein Mensch, zumindest nicht diejenigen ohne Kontakt zu der Metaebene eines Beobachters und der damit einhergehenden Bewusstheit über die Frage des „wie Dinge geschehen“, wird sich aus freien Stücken aus dem Raum seines Überlebens herausbewegen und in der Berührung zu Neuem und zur Unsicherheit eine Qualität sehen.

Die Frage der Entwicklung des Menschen ist aber ganz grundlegend an diese Unsicherheit gebunden. Im statischen Raum des Bekannten findet keine Entwicklung statt. Nur in der Unsicherheit des Neuen kann Wachstum und Entwicklung geschehen. Aus Sicht der Systemtheorie verlassen Organismen den statischen Raum und begeben sich in Unsicherheit, um sich zu entwickeln. Sie verlassen die Ebene des Überlebens und gehen Risiken ein. Sie kontakten das Unbekannte auf der Suche nach neuen Impulsen, um dann wieder in einen statischen Zustand der Verarbeitung des Neuen zu wechseln. Ein Entwicklungssprung ist die Folge. Entwicklung in diesem Sinne folgt demnach nicht einer linearen Kurve, sondern geschieht in Sprüngen. Die letztendliche Frage ist, wie lange verbleibt ein System im Raum des Bekannten, bevor es sich für das Unbekannte öffnet und sein Überleben riskiert, um Neues in sich einzulassen und in der Folge einen Entwicklungssprung zu tun… oder zu sterben. Und ja, es ist wichtig, sich auch den anderen Fall bewusst zu machen. Das Überleben ist zwar meist nicht wirklich bedroht, aber ein Organismus „weiß“, dass sein Überleben bedroht sein könnte. Es handelt sich um einen grundlegenden Faktor, ohne den ein Organismus nicht überlebensfähig wäre. Also findet Entwicklung und Wachstum immer in einem Raum der Unsicherheit und der Bedrohung statt. Darin eine Qualität zu entdecken setzt voraus, den Mechanismus von Wachstum und Entwicklung erkannt zu haben und Qualität in gewissen Situationen vor das Überleben zu stellen. So ist ein bewusster Mensch deutlich risikobereiter, da er ein Interesse daran hat, sich zu entwickeln. Wachstum und Entwicklung werden für ihn zu einem weitaus wichtigeren Faktor, als das reine Überleben. Auch ein bewusster Mensch wird natürlich sein Überleben nicht leichtfertig aufs Spiel setzen, dennoch fällt es ihm leichter, in seinen Abwehrmechanismen eine „Reaktion zu erkennen“, die über weite Strecken illusorischen Charakter hat, weil die dahinter empfundene Gefahr zumeist nicht real ist.

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Das sollte uns jetzt erklären, warum es Menschen so schwerfällt, sich selbst angesichts großer Krisen Neuem zuzuwenden. Für Menschen, die das Prinzip der Veränderung durchschaut haben und Qualität vor Überleben stellen, sind die Auswirkungen anders gelagert. Wie das Angebot einen neuen Blickwinkel einzunehmen, das Selbstbild zu verändern, vielleicht sogar das Weltbild in Frage zu stellen letztlich geschieht, ob in Form eines Buches oder Artikels oder durch Gespräche, ist letztlich unerheblich. Jemand, der das Prinzip der Veränderung bereits verinnerlicht hat, ist per se schon eine Bedrohung für unbewusste Menschen. Es muss gar nicht etwas Geschriebenes oder Gesagtes sein, was den Widerstand in der anderen Person wachruft, alleine die Präsenz eines Menschen, der innerhalb eines erweitertes Weltbildes zu einem anderen Selbstbild gefunden hat, genügt. Der geäußerte Widerstand wird sich auch in den allermeisten Fällen nicht auf die Details eines erweiterten Weltbildes beziehen, sondern auf die Person desjenigen, der die Rolle des Übermittlers einnimmt. Hier ist es nun wichtig, sich zu verdeutlichen, dass „Rollen“ nicht willkürlich eingenommen werden. Menschen, die gewisse Phasen der Entwicklung durchlaufen haben, berichten regelmäßig darüber, dass es sich nicht um einen persönlichen Verdienst handeln würde. Es ist vielmehr ein Geschenk, welches aber auch seine Schattenseiten hat. Der Gewinn ist sicherlich die erweiterte Weltsicht und das Erkennen „der Wahrheit“. So ein Mensch sieht Zusammenhänge und ist nicht mehr so leicht zu belügen. Beeinflussungen und Versuche der Manipulation prallen an ihm ab. Die Schattenseite ist die Unfähigkeit, es anderen nicht vermitteln zu können. Nicht weil es sich um kommunikative Unzulänglichkeiten handeln würde, sondern weil der Widerstand im Gegenüber das Verstehen verhindert. Wenn es sich nur um einzelne Personen handelt, die sich im Weiteren von diesem Menschen abwenden, hat es zwar eine andere Dimension, als wenn jemand zu einer größeren Menge von Menschen sprechen würde und eine Ablehnung der Masse erfolgt, ist aber dennoch nicht weniger schmerzhaft. Menschen wollen dazugehören. Und zwar gleichermaßen Menschen, die das Alte aufrechterhalten wollen auf Grund von Furcht vor dem Andersartigem, als auch Menschen, die verspüren, dass ein Verlust damit einhergeht, als Kämpfer für die Wahrheit sich allein auf weiter Flur wiederzufinden. Jeder, der weiß wovon ich spreche, kennt das Gefühl, dass man manchmal versucht ist, sein erweitertes Selbstbild wieder in „süße Unbewusstheit“ versinken lassen zu wollen. Es erscheint dann einfacher durchs Leben zu gehen.

In der Betrachtung der Metapher der „Wahl“ zwischen der roten und der blauen Pille in dem Film Matrix, handelt es sich um die Berührung der menschlichen Grundangst vor dem Anderssein und damit auch vor dem Ausgeschlossen-Werden. Der Ausschluss aus der Gemeinschaft der Menschen wird immer noch als Todesurteil empfunden. Führte ein solcher Ausschluss aus der Gemeinschaft doch noch vor gar nicht langer Zeit tatsächlich zu einer erheblichen Bedrohung des Überlebens, da die Gemeinschaft für Schutz und Nahrung steht. Jemanden auszustoßen kam also einem Todesurteil gleich. Wir Menschen wissen das. Es ist eine harte Strafe, die härteste, die es wohl gibt. Sie ist noch härter als der Tod, weil das Leid noch einmal in die Länge gezogen wird. So galt auch im römischen Reich ein Interdikt (lat. interdictum) als eine Bestrafung, um eine Handlung zu erzwingen oder aber zu verbieten. Es gab ganze Abhandlungen über verschieden Formen der Bedrohung mit Ausschluss. Einige Interdikte waren auf Zurückgabe gerichtet (restitutorisch), andere auf Vorlage (exhibitorisch) und wieder andere auf Verhinderung (prohibitorisch). Als das bedrohende Element oder Mittel, um Zwang auszuüben, wurde immer der Ausschluss aus der Gemeinschaft benutzt. Wir sind am Anfang unseres Lebens darauf angewiesen, dass uns jemand als zu ihm gehörig annimmt und so bleibt es ein Leben lang – auch wenn wir später nicht mehr einseitig abhängig sind, sondern zugleich eine aktive Rolle im „Versorgungssystem“ spielen. Eine der psychisch verheerendsten Drohungen besteht darin, die Versorgung nicht mehr aufrecht zu erhalten. Hier handelt es sich nicht nur oder wohl tatsächlich am wenigsten um Nahrung, sondern um die Nähe zu anderen. Die Wärme die damit einhergeht, nicht alleine zu sein. Letztlich steht auch hinter der Furcht vor dem Tod die Angst, herauszufallen aus der Welt und nicht mehr dazu zu gehören. Weil Menschen soziale Wesen sind, werden sie körperlich und/oder psychisch krank, wenn sie keinen Kontakt mehr zu anderen Lebewesen haben. Und hier ist ein nährender, ein unterstützender Kontakt gemeint und nicht einer, der in andauernder Ablehnung oder im Konflikt mit der Andersartigkeit liegt.

Wenn wir uns also heute in einer Gesellschaft befinden, in der Menschen aus der Gemeinschaft ausgeschlossen werden, weil sie eine andere Meinung vertreten oder weil sie andere auf etwas hinweisen, was nicht gewünscht ist, dann wird gegen sie im Sinne der römischen Gerichtsbarkeit ein Interdikt ausgesprochen. Und hierbei handelt es sich um eine Bestrafung, die im Grunde schlimmer noch ist, als der Tod und in vollem Bewusstsein dieser Härte ausgeübt wird. Einmal mehr können wir im heuchlerischem Gutmenschentum die Unmenschlichkeit entdecken. Die „Richter“ umgeben sich mit dem schönen Schein der „political correctness“ und sind dennoch nichts Anderes als Scharfrichter.

So leben wir Menschen also in diesem Spannungsfeld, auf der einen Seite dazu gehören zu wollen und auf der anderen Seite sich von der Masse und dem „Schutz der Gemeinschaft“ entfernen zu müssen. Wir sind Außenseiter, die den Wunsch in sich tragen, dazugehören zu wollen. Wir sind starke Einzelkämpfer, mit einem weichen und blutenden Herz, welches durch Ausstoß verletzt wurde. Wir sind versprengte Individuen in losen Gemeinschaften. Wir gehören nicht mehr dazu und wollen es auch gar nicht und wollen dennoch nichts mehr als den beruhigenden Schutz Gleichgesinnter. Es ist ein Reich der Paradoxien in das wir hineingestoßen wurden. Ein Reich der Wunder und der Erkenntnisse, der Fortschritte und Entwicklung und gleichzeitig ein Reich der Einsamkeit und dem tiefen Wunsch nach Gefährten.

Für dich da draußen, der du verstehst, was ich meine, wisse, dass du nicht alleine bist, auch wenn du dich ausgestoßen fühlst. Es gibt viele Menschen, die ein ähnliches Schicksal erleben. Schäme dich nicht, für den immer wieder auftauchenden Wunsch, in süßes nicht-Wissen hinein sinken zu wollen und hasse dich nicht mehr für den von dir empfundenen Frevel, die Wahrheit mit diesem „selbstsüchtigen“ Wunsch zu verraten. Dies ist das Leben der Entwicklung. Dies ist der Preis, den wir alle zahlen müssen, um uns – und letztlich auch die Gemeinschaft der Menschen – auf eine weitere Entwicklungsstufe zu heben.

Komm und triff deine Herrscher…

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Der Versuch, die Kontrolle über die Sprache zu erlangen – „political correctness“ genannt – ist der Versuch, die Kontrolle über das Verhalten der Menschen zu gewinnen. Alle Verbote und aufgezwungenen Veränderungen auch und insbesondere die der Sprache, sind Instrumente der Macht. Du sollst gehorchen! Nur darum dreht es sich. Ansonsten sind Begriffe einfach Begriffe. Wenn jemand sich dadurch angegriffen oder beleidigt fühlt, ist das sein Problem. Politische Korrektheit ist konstruierte Sklaverei. Sie versucht sicherzustellen, dass Sprache nicht frei fließen kann, indem sie ein Raster der Manipulation erstellt und definiert was „anständige“ Sprache ist. Sie will bestimmen, was gesagt werden darf und natürlich auch was gedacht und gesagt werden soll – das ist das exakte Gegenteil von Freiheit. Die Sprache ist das mächtigste Werkzeug der Menschheit und deshalb müssen wir Menschen unsere Sprache schützen, damit jeder seine Gedanken entwickeln, mitteilen und schreiben kann.

Der Versuch die Kontrolle über die Sprache und das Denken der Menschen zu erlangen, ist das verkörperte Böse und steuert gewaltige Mengen menschlicher Emotionen, Arbeit, Gedanken und Sprache. Diese Kontrolle war und ist verantwortlich für den Tod von Aberhunderten von Millionen von Menschen und die Versklavung fast aller Wesen, die je gelebt haben. Weil diese Forderungen mit Zwang unterlegt sind, zerstören sie Freiheit und versklaven die Menschen. Weil der Mensch dazu gezwungen wird, muss er sein eigenes Denken, seine Sprache und seine Handlungen vernachlässigen und einer Doktrin, einer Vorgabe, einem Raster gehorchen.

Jeremy Locke beschreibt es in dem Buch „Das Ende des Bösen“ wie folgt:

„Die grundlegendste Waffe der Kultur ist die Kontrolle der Sprache. Während die Geschichte drastische Beispiele dieser Waffe zeigt, gibt es sie in jeder Kultur als das Diktat des Anstands. Das Ziel der Kontrolle der Sprache ist sicherzustellen, dass diejenigen, die gezwungen wurden, sich dem Willen der Autorität zu unterwerfen, niemals den Mut haben werden, zurück zu blicken.
Um Gehorsam zu erhalten, verlangt die Kultur, dass jeder Sklave seinen Mitmenschen den Willen der Kultur aufzwingt. Sie lehrt die Menschen, ihre widerspenstigen Nachbarn seltsam oder verrückt zu nennen. Die Kultur verlangt, dass alle Menschen jene ausschließen, die den Regeln der Kultur nicht folgen. Die Kultur verurteilt alle als unmoralisch und asozial, die ihrem Diktat nicht gehorchen. Auf diese Weise formt die Kultur das Denken der Menschen, indem sie ihren Ausdruck einschränkt.
Darüber hinaus verleiht die Kultur ihren Predigern Adjektive wie nobel und geachtet. Diejenigen, die den Regeln der Kultur am nächsten stehen, vor allem in der Verurteilung ihrer Feinde, werden belohnt, wenn sie diejenigen verdammen, die weniger bereit sind, zu gehorchen. Diese Abwertung des menschlichen Geistes zeigt das Übel der kulturellen Normen.
Diejenigen, die Widerstand gegenüber einer Autorität leisten oder gar von Revolution sprechen, werden geächtet, beschimpft und verteufelt. Es ist schwer, die Einsamkeit zu ertragen, die damit verbunden ist, außerhalb einer Kultur zu leben. Dies zeigt, dass die Kontrolle der Sprache eine Waffe ist, erschaffen, um den Geist der Menschen zu brechen. Es ist eine Waffe, die geschaffen wurde, um deinen Gehorsam zu erzwingen.
Sobald die Menschen in einer Kultur beginnen, die Kontrolle der Sprache untereinander durchzusetzen, ist Autorität etabliert. Sie beherrscht nun genau die Menschen, die ihre Macht durchsetzen. Die Autorität kann nun mit dir tun, was immer ihr gefällt.“

In diesem kurzen Text wird der eigentliche Beweggrund der Kontrolle der Sprache schonungslos offenbart. Du sollst gehorchen. Dass ist alles worum es sich dreht. Du wirst erzogen, einem Herrscher zu gehorchen. Du sollst nicht dir selbst, deiner eigenen Moral und deinem Inneren Anstand folgen, sondern der Vorgabe eines Herrschers. Du sollst dein Dasein als Sklave bis ins tiefste Mark akzeptieren. Dein Denken, deine Sprache und dein Handeln werden dir von deinem Herrn vorgegeben.

Menschen, die jetzt dagegen aufbegehren, werden von „Nachbarn“ von Denunzianten angeschwärzt. Diese Tugendwächter erhalten nun die Belohnung ihres Herrschers und damit das Gefühl, besser zu sein als andere. Psychologischen Erkenntnissen folgend wird mit Belohnung unmoralisches Verhalten verfestigt und zu einer Tugend erhoben. Konkurrenz und Hierarchien werden aufgebaut. Sozialismus und Kommunismus erschaffen Gier und Konkurrenz, indem sie die Sprache kontrollieren. Profit wird zu einem schmutzigen Wort, auch wenn es nur bedeutet, dass du gearbeitet hast, um dir ein besseres Leben zu schaffen. Geld wird böse, auch wenn es einfach nur deine Arbeit repräsentiert, welche offensichtlich etwas Gutes ist. Der Tugendwächter hat im Anschluss sogar noch das Gefühl, etwas „Gutes“ zu tun, während er andere Menschen, die sich nicht dem Diktat des Herrschers unterwerfen, ans Messer liefert. Die Freiheit ist der unendliche Wert des menschlichen Wesens. Die Definition des Bösen ist die Zerstörung der Freiheit. Bereits George Orwell erkannte: „Wenn Freiheit überhaupt etwas bedeutet, dann das Recht, den Leuten etwas zu sagen, was sie nicht hören wollen.“

Wer jetzt meint, er bräuchte ein Recht auf freie Meinungsäußerung, hat das Recht auf freie Meinung schon verloren. Es ist verrückt zu glauben, dass diejenigen, die Macht über Menschen ausüben, dies rechtmäßig tun würden. Es ist auch verrückt anzunehmen, dass wir gezwungen wären, uns an ihre Vorgaben zu halten. Es ist verrückt zu glauben, dass es rechtens wäre, per Gesetz den Gehorsam der Menschen zu erzwingen. Es wird als unmoralisch hingestellt, darauf hinzudeuten, dass man Gesetze auch brechen kann; es spielt keine Rolle, welches Gesetz oder was es besagt. Es wird als nobel dargestellt, Steuern zu bezahlen, egal wie viel verlangt wird. Es gilt als die höchste Form des Anstands, dem Gesetz zu folgen, unabhängig davon, wie es lautet. Das Gesetz droht allen mit Gewalt, die sich nicht an „Regeln“ halten wollen. Doch ist es ein Zeichen von geistiger Gesundheit zu erkennen, dass Gesetze nur dazu angelegt sind, Gehorsam zu erzwingen.

Jeremy Locke schreibt weiter:

„Uns wird beigebracht, dass nur „Dumme“ und „Verrückte“ Autorität herausfordern. Das Gesetz ist der heiligste Gral der Kultur. Geisteskrankheit ist nicht die Unfähigkeit, Wirklichkeit wahrzunehmen; es ist die Ablehnung der Realität zugunsten des künstlichen Konstruktes der Tyrannei. Kein Mensch, der die Fülle des eigenen Wertes versteht, würde jemals die Idee akzeptieren, dass jemanden das Recht hat, über ihn zu herrschen. Es ist die Funktion der Kultur, die Augen der Menschen zu blenden, damit sie ihren eigenen Wert nicht erkennen und ihre Ohren vor jeder Stimme zu verschließen, die ihnen davon erzählt. Wenn der kulturelle Einfluss auf seinem Höhepunkt ist, verwüstet der Wahnsinn den Geist der Menschen. Gehorsamkeit ist das wichtigste Element der Autorität und Autorität will keine Möglichkeit der Rebellion. Die Definition von Wahnsinn ist blinder Gehorsam.“

Das Ausmaß der Geisteskrankheit in unserer Welt ist mittlerweile tatsächlich atemberaubend. Eine von Hass erfüllte monetäre und politische selbsternannte „Elite“, bestehend aus Psychopathen und Zombies, herrscht über die Menschen. Dieses Herrschen ist ihnen zur Sucht geworden. Wie alle Süchtigen verdrehen diese Kreaturen die Wahrheit ins Gegenteil, nur um ihre Sucht zu stillen und sich nicht selbst eingestehen zu müssen, dass sie krank sind und im Grunde dringend Hilfe bräuchten. Sie sind süchtig danach, die Welt nach ihrem Willen zu gestalten. Sie haben das kranke, unstillbare Verlangen nach Geltung, nach Bedeutung und danach, der Welt ihren Stempel aufzudrücken. Dabei ist es ihnen egal, was sie tun und wie sie es tun. Es geht ihnen nur darum, sich selbst und andere zu beeindrucken. Letztlich beruht dieser Zwang auf der Angst, unwichtig und bedeutungslos zu sein und Angst ist letztlich ihr Hauptantrieb. Um ihre Sucht zu befriedigen, sind sie zu allem bereit, zu jeder Lüge und zu jeder schändlichen Tat.

Die Vorgehensweise der Herrscher verstehen zu wollen ist solange schwer, wie die Menschen versuchen, die Handlungen der Politiker mit normalen menschlichen Maßstäben zu messen. Doch genaugenommen macht die Fähigkeit seiner eigenen Moral in Freiheit zu folgen einen Menschen aus. Nach dieser Definition sind diese Kreaturen keine Menschen. Da wo andere Menschen das haben, was sie zu Menschen macht – ein Herz und ein Empfinden für Moral – haben diese Kreaturen nur ein schwarzes Loch. Diese Kreaturen handeln nicht rational. Sie verstehen zu wollen, heißt eine Krankheit verstehen zu wollen. Diese Krankheit wird Psychopathie genannt. Eine Erkrankung des menschlichen Geistes, die laut aktueller Forschung 5% der gesamten Menschheit befallen hat. Das klingt erstmal nicht bedrohlich, bis man erfährt, dass diese Menschen sich zu Herrschern der Menschen erheben. Ihre „Krankheit“ befähigt sie, Hierarchien zu erschaffen, sich an die Spitze dieser Hierarchie zu stellen und von dort die Geschicke der Menschen zu lenken. Man kann weiter davon ausgehen, dass 12% aller Individuen für den Einfluss und die Denkweise der Psychopathen anfällig sind. Unterm Strich hat man in jeder beliebigen Bevölkerung eine Summe von 18% oder mehr Personen, die danach trachten, den Rest der Menschen zu unterdrücken und zu kontrollieren. Wenn man dann den Rest betrachtet, die verbleibenden 82%, dann sieht man, dass zumindest 80% davon geneigt sind, demjenigen zu folgen, der an der Macht ist.

Die Erforschung der Psychopathie geht auf Dr. Andrzej Łobaczewski zurück, der 1984 seine ersten Arbeiten dazu veröffentlichte. Es war das dritte Manuskript, welches Łobaczewski aus dem Gedächtnis erneut schreiben musste, denn er musste das erste Manuskript ins Feuer werfen, weil die Entdeckung dieser Arbeit im kommunistischen Polen sein Todesurteil gewesen wäre. Das zweite Manuskript schickte er via Kurier an den Vatikan. Der Empfang des Manuskriptes wurde nie bestätigt. Das neue Manuskript wurde dann 1985 von Dr. Alexandra Chciuk-Celt ins Englische übertragen und schließlich 2008 von Laura Knight-Jadczyk und Henry See ins Deutsche übersetzt und unter dem Titel „Politische Ponerologie“ herausgegeben.

In seiner klinischen und nüchternen Beschreibung der Natur des Bösen ist das Buch schockierend. Der Inhalt macht vielleicht verständlich, warum dieses Buch mehr als ein halbes Jahrhundert unterdrückt wurde. Es handelt von Menschen die unmenschlich sind. Interessanterweise sagt auch Łobaczewski, ähnlich wie Jeremy Locke in dem Buch „Das Ende des Böse“, dass das einzige Mittel gegen das Böse und seine hinterlistige Vorgehensweise, das Wissen um seine Konsequenz und seine Natur ist. Jeremy Locke ergänzt es nur dahingehend, es unter allen Umständen zu bekämpfen, weil die Herrscher ihre über die Menschen errungene Herrschaft niemals freiwillig aufgeben werden. Warum dies so ist, wird im Folgenden deutlich.

Fast jeder wird schon einmal mit einem Psychopathen Kontakt gehabt haben. Die meisten, ohne es zu wissen. Als Indiz dafür geben viele Menschen an, sich nach einer derartigen Begegnung ausgelaugt, missbraucht, abgefertigt oder minderwertig zu fühlen. Normale Menschen stellen sich Psychopathen meist als Serienmörder vor. Doch obwohl eine gewisse Zahl an Psychopathen kriminell ist oder sogar gemordet hat, übertritt der größte Teil jedoch nicht die Schwelle des Legalen. Das sind die Schlaueren, aber auch die Gefährlichsten, da sie Wege gefunden haben, wie man das System zu ihrem Vorteil ausnutzt. Es gibt eine Zahl an Wesenszügen, die in einem Psychopathen gefunden werden können: Ein offensichtliches Merkmal ist das vollständige Fehlen von Gewissen. Ihnen fehlt jeder Sinn von Reue oder Empathie mit Anderen. Sie können extrem charmant sein und sind Experten darin, wie man durch Sprache ihre Beute bezaubert und hypnotisiert. Des Weiteren sind sie unverantwortlich. Nichts ist jemals ihre Schuld; jemand anders oder die ganze Welt ist immer für ihre ‚Probleme‘ oder Unzulänglichkeiten verantwortlich. Dr. Martha Stout identifiziert in ihrem Buch „Der Soziopath von Nebenan“ etwas, das sie Mitleidsmasche nennt. Psychopathen setzen Mitleid ein, um zu manipulieren. Sie überreden andere dazu, ihnen nur eine einzige weitere Chance zu geben, aber niemandem etwas davon zu erzählen, was sie getan haben. Also ist ein weiterer Wesenszug von ihnen – und noch dazu ein sehr wichtiger – ihre Fähigkeit, den Fluss von Informationen zu kontrollieren.

Doch viele weitere Faktoren führen dazu, dass dieser besondere Menschentyp so erfolgreich über die letzten Jahrzehnte in die Führungsetagen der Großkonzerne wie auch in die Politik eindringen konnte. Psychopathen sind das, was man als Herrscher bezeichnet. Sie beherrschen Menschen. Sie lieben es, Herrschaft über andere auszuüben. Und dies ist für sie ein ganz selbstverständlicher Vorgang. Aus ihrem Blickwinkel sind sie die geborenen Herrscher und der Rest der Menschen ist dazu geboren, ihnen zu Diensten zu sein. Sie sehen andere Menschen als ihr Arbeitskapital. Das, womit sie hantieren, womit sie spielen um ihren Einfluss und ihre Macht und ihren Reichtum zu vergrößern.

Hier ein Auszug aus diesem Buch:

„Bitte versuchen Sie, sich vorzustellen, kein Gewissen zu haben. Sie haben nicht die geringste Spur eines Gewissens und keine Gefühle von Schuld oder Reue – ganz egal, was Sie anstellen, es plagen Sie keine lästigen Skrupel über das Wohlbefinden von Fremden, Freunden oder gar Verwandten. Stellen Sie sich vor, es gäbe kein lästiges Hadern mit Ihrem Schamgefühl, kein einziges Mal in Ihrem ganzen Leben, unabhängig davon, ob Sie sich egoistisch, faul, rücksichtslos oder unmoralisch verhalten. Und stellen Sie sich darüber hinaus vor, dass der Begriff »Verantwortung« Ihnen fremd wäre, außer vielleicht als eine Bürde, die andere Menschen offenbar wie gutmütige Trottel blind auf sich nehmen.

Und nun erweitern Sie dieses seltsame Gedankenspiel um die Fähigkeit, Ihre so überaus sonderbare psychische Disposition vor anderen Menschen zu verbergen. Da jedermann wie selbstverständlich annimmt, dass das Gewissen eine universelle menschliche Qualität ist, fällt es Ihnen leicht, zu verheimlichen, dass Sie kein Gewissen haben. Kein Schuld- oder Schamgefühl hemmt die Erfüllung Ihrer Wünsche, und Sie werden von niemandem wegen Ihrer Gefühlskälte zur Rede gestellt. Die eisige Flüssigkeit, die in Ihren Adern fließt, ist so fremdartig, so abseits normaler menschlicher Erfahrungen, dass kaum einem Menschen der Verdacht kommt, dass mit Ihnen etwas nicht stimmen könnte.

Mit anderen Worten: Sie sind völlig frei von internen Kontrollen und Ihre ungehemmte Freiheit, ohne Skrupel alles das zu tun, was Sie wollen, ist bequemerweise für den Rest der Welt nicht erkennbar. Sie können tun, was Sie wollen – und doch wird Ihr geheimnisvoller Vorteil vor den meisten Ihrer Mitmenschen, die durch ihr Gewissen gelenkt werden, sehr wahrscheinlich verborgen bleiben. […]

Die große Verbreitung der Soziopathie in der menschlichen Gesellschaft hat gravierende Auswirkungen auf uns andere, die wir auch auf diesem Planeten leben müssen, und zwar auch auf jene, die nicht traumatisiert worden sind. Diese Individuen […] plündern unsere Beziehungen, Bankkonten und unser Selbstwertgefühl aus und stören unseren Frieden auf Erden. Und doch wissen die meisten Menschen erstaunlicherweise nichts über diese Persönlichkeitsstörung, und wenn doch, denken sie nur an gewalttätige Psychopathen, an Mörder, Serienkiller oder Massenmörder, an Individuen, die immer wieder auf spektakuläre Weise das Gesetz gebrochen haben und die, falls sie gefasst werden, durch unsere Strafjustiz eingesperrt oder gar zu Tode gebracht werden. […]

Die meisten Menschen würden keinen Zusammenhang erkennen zwischen der Planung eines Völkermordes und zum Beispiel dem schamlosen Anschwärzen eines Kollegen bei dessen Chef. Aber der psychologische Zusammenhang existiert nicht nur, er ist beklemmend. Die Verbindung besteht schlicht und ergreifend darin, dass der innere Mechanismus fehlt, der uns – emotional gesprochen – in die Zange nimmt, wann immer wir eine Entscheidung treffen, die wir als unmoralisch, unanständig, verantwortungslos oder egoistisch ansehen. Die meisten von uns werden einen Anflug von Schuld verspüren, wenn wir das letzte Stück Kuchen in der Küche nehmen – ganz zu schweigen von dem, was wir fühlen würden, wenn wir vorsätzlich und systematisch den Plan fassen würden, einen anderen Menschen zu verletzen.

Diejenigen, die kein Gewissen haben, sind eine Gruppe für sich, seien sie nun mörderische Tyrannen oder lediglich rücksichtslose Sozialschmarotzer. Das Vorhandensein oder Fehlen des Gewissens ist eine tiefe Kluft, die die Menschheit spaltet, wohl signifikanter als Intelligenz, Rasse oder sogar das Geschlecht. Was einen Soziopathen, der von der Arbeit anderer lebt, von einem unterscheidet, der bei Gelegenheit einen Supermarkt ausraubt oder ein Gangsterboss ist – oder was der Unterschied zwischen einem gewöhnlichen Rowdy und einem soziopathischen Mörder ausmacht – ist nicht mehr als gesellschaftliches Ansehen, Zielstrebigkeit, Intelligenz, Mordlust oder schlichtweg die passende Gelegenheit. Was alle diese Individuen von uns anderen unterscheidet, ist das gähnende Loch an der Stelle ihrer Seele, wo sich eigentlich die am höchsten entwickelte menschliche Qualität befinden sollte.“

Ein weiteres herausragendes Merkmal der Psychopathen ist, dass sie unfähig zu tiefen Emotionen sind. Unser gesamtes emotionales Leben ist für sie ein Mysterium, während es aber gleichzeitig ein gewaltiges Werkzeug für sie darstellt, uns zu manipulieren. Denke einfach an all jene Momente, wo wir durch unsere Emotionen stark beeinflusst werden und unsere Fähigkeit zu Denken eingeschränkt ist. Stell dir nun vor, dass Psychopathen fähig sind, diese Emotion vorzutäuschen und kühl und berechnend bleiben können, während die andere Person in einem emotionalen Hexenkessel gefangen ist. Sie könnten Tränen oder Jammern einsetzen, um zu bekommen, was sie wollen, während ihr Opfer wegen der Emotionen, die es durchlebt, in die Verzweiflung getrieben wird.

Sie scheinen auch keine echte Vorstellung von Vergangenheit oder Zukunft zu haben und leben vollständig für ihr momentanes Verlangen. Wegen der dürren Landschaft ihres emotionalen Innenlebens suchen sie oft neue Nervenkitzel; dazu kann alles zählen, angefangen von dem Machterlebnis beim Manipulieren Anderer, bis hin zum Unternehmen von illegalen Aktivitäten; einfach nur des Adrenalins wegen. Eine weitere Wesensart des Psychopathen ist das, was Łobaczewski das „spezielle psychologische Wissen über normale Menschen“ nennt. Sie haben uns studiert. Sie kennen uns besser als wir selbst. Sie sind Experten darin zu wissen, wie man unsere ‚Maschine‘ bedient, wie man unsere Emotionen gegen uns verwendet. Aber noch darüber hinaus: sie scheinen sogar eine gewisse hypnotische Macht auf uns zu haben. Wenn wir im Spinnennetz eines Psychopathen gefangen werden, degeneriert unsere Fähigkeit, zu denken; sie wird benebelt. Sie scheinen eine Art Zauber über uns zu werfen. Erst später, wenn wir nicht mehr in ihrer Gegenwart sind – außerhalb des Einflussbereiches ihres Zaubers – , beginnt die Klarheit unserer Gedanken zurückzukehren und wir fragen uns, wie es nur möglich war, dass wir unfähig waren, ihren Taten angemessen zu begegnen oder sie zu kontern.

Meine eigenen direkten „Begegnungen“ (neben all den indirekten Begegnungen in der Politik) hatte ich in der therapeutisch/medizinischen Welt, in der sich ebenfalls viele dieser Kreaturen aufhalten. In diesem Bereich ist es leicht, sich über andere zu stellen, „Ratschläge“ zu erteilen, so zu tun, als wisse man besser über den anderen Bescheid, als derjenige selbst. Generell kann man sagen, dass man in jedem Feld auf Psychopathen treffen kann, in dem es möglich ist, Macht auszuüben. Ich hatte das Glück, in einer meiner frühen therapeutischen Ausbildungen, die „Körpertypologie“ nach Wilhelm Reich kennen zu lernen. Dort erfuhr ich zum ersten Mal von den „Psychopathen“ als besonderes Charakterbild. In der Psychologie gilt der Psychopath als nahezu „unheilbar“. Und zwar aus dem Grund, weil die Psychopathie eine Kompensation eines nicht als erfüllt wahrgenommenen Bedürfnisses nach Anerkennung und Liebe ist. Ich sage bewusst, „nicht als erfüllt wahrgenommen“, weil damit keinerlei Aussage über das tatsächliche Umfeld einhergeht. Genauso gut ist es möglich, dass keine Wahrnehmungsfähigkeit für diese Art von Grundbedürfnis vorhanden sein kann. So kann man tatsächlich zwischen einem „geborenen“ Psychopathen und Menschen, die zu Psychopathen gemacht wurden (durch Liebesentzug/Unterdrückung/Gewalt etc.), unterscheiden.

Die „besten Lehrer“, um Psychopathen zu „erzeugen“, sind die Psychopathen selbst. Dies ist auch der Grund, weswegen in einer von Psychopathen geführten Welt, all die typischen „Werte“ der Familie, körperliche Nähe, Anerkennung für das, was du bist, anstatt für das, was du leistest, nach und nach zerstört werden. Psychopathen reproduzieren sich sozusagen selbst. Sie „erschaffen“ auf Grund ihrer eigenen Kälte weitere ihrer Art. So werden in der Folge von Psychopathen geführte Gesellschaften nach und nach immer gefühlskälter.

Der schlimmste Fehler, dem man in der Begegnung mit einem Psychopathen machen kann, ist anzunehmen, dass es sich bei ihnen um „normale“ Menschen handeln würde. Tatsächlich haben diese Kreaturen gerade das, was einen Menschen ausmacht, nicht. Sie haben kein „Herz“. Sie haben kein Gewissen und keine Moral. Sie handeln nach, für einen normalen Menschen, nicht nachvollziehbaren Kriterien. Darüber hinaus fehlt ihnen jegliches Mitgefühl. Sie haben ausschließlich ihr eigenes Wohl bzw. Vorankommen im Blick und gehen in ihrer Rücksichtslosigkeit buchstäblich über Leichen.

Was die Identifikation eines Psychopathen zusätzlich zu der unterschiedlichen Ausgangslage in Bezug auf die Annahme, dass „jeder“ Mensch doch ein Gewissen und eine Moral hätte, schwer macht, ist ihre Fähigkeit zu täuschen. Ihr Mangel an Mitgefühl ist bei ihnen durch eine erstaunliche Fähigkeit, Mitgefühl vorzutäuschen, ersetzt.

Eine Gesellschaft, die von Psychopathen übernommen wurde, ist tatsächlich schwer erkrankt. Psychopathie ist wie ein Virus, da Menschen, die von ihnen verführt werden und auf ihr Schauspiel hereinfallen, ebenfalls in höchster Gefahr schweben, menschliche Werte wie Gewissen, Mitgefühl und Moral zu verlieren. Besonders gefährlich ist, dass die Übernahme einer Gesellschaft von Psychopathen über lange Zeit unentdeckt bleiben kann. Sie verstehen es, Versprechungen in die Zukunft zu machen, die natürlich gelogen sind, aber dennoch mit einer Überzeugungskraft vorgetragen werden, dass der normale Mensch kaum umhin kann, diesen leeren Versprechungen immer wieder zu glauben. Daneben versteht es der Psychopath, seine Weltsicht als die einzig wahre und erstrebenswerte darzustellen. Anhand der mittlerweile in der Gesellschaft vorherrschenden Gefühlskälte und dem rücksichtslosem und krankhaft egoistischem Streben nach „immer mehr“, kann leicht das fortgeschrittene Stadium dieser „Epidemie“ erkannt werden.

Als „Behandlung“ oder „Kur“ gegen Psychopathie gibt es nur das schonungslose Offenbar-machen ihrer Unmenschlichkeit. Diese Vorgehensweise schützt aber nicht vor den „Reaktionen“ eines entlarvten Psychopathen, der nicht davor zurückschreckt, alles um sich herum ebenfalls mit in den Abgrund zu reißen. Einen Psychopathen zu „dekompensieren“ (sofern dies überhaupt möglich ist) gehört mit zu den gefährlichsten Unternehmungen überhaupt. Der einzige Schutz ist Bewusstheit über die Struktur eines Psychopathen und ständige Wachsamkeit und letztlich die Vermeidung, sich in seinem Umfeld aufzuhalten bzw. seinen Vorgaben zu folgen.

In Ergänzung dazu muss Herrschaft unter allen Umständen und zu aller Zeit bekämpft werden. Der einzige Weg, der Herrschaft zu entkommen ist, alle Tyrannei zu zerstören.

Jeremy Locke schreibt dazu:

„Die Kultur kontrolliert die freie Rede, um sicherzustellen, dass Autorität nicht infrage gestellt wird. Sie schafft Regeln des Anstands, um die eigene Tyrannei zu verstecken. Das einzige verbleibende

Element ist, sicherzustellen, dass wenn jemand seinen eigenen Wert entdeckt, er sich der Autorität in seinem Leben nicht entziehen kann. Dies geschieht, indem die Verteidigung der Freiheit als unmoralisch hingestellt wird.

Der Preis der Freiheit ist Blut. Der Grund dafür ist einfach: Dem Bösen ist es egal, ob du lebst oder stirbst. Es wird dich eher töten, als dass es die Kontrolle über dein Leben aufgibt.

Hunderte Millionen von Menschen sind in den Kriegen der Geschichte zum Beweis dieses Prinzips gestorben. Jeder Schläger oder Vergewaltiger, jeder der bereit ist, unschuldige Menschen

zu töten, beweist dieses Prinzip. Während die überwiegende Mehrheit der Menschen nicht böse ist, werden Tyrannen niemals vor Gewalt zurückschrecken; es handelt sich um Menschen, die die Erde verbrennen würden, um ihre Macht zu erhalten.

Die einzige Möglichkeit, die Tyrannei zu beenden, ist, jeden Tyrannen zu vernichten. Umso länger den Tyrannen erlaubt wird, sich der Kultur zu bedienen, umso schwerer wird es für die Menschen sein, sich aus der Tyrannei zu befreien und umso mehr Leben wird es kosten. Dies ist der Grund, warum die Kultur uns lehrt, dass der einzige richtige Weg ist, dem Gesetz zu folgen.

Diese Lehre bewahrt Tyrannei. Hundert Millionen Menschen sind durch die Hände der Kommunisten gestorben, weil nur so wenige bereit waren, das Gesetz zu ignorieren, anstatt zu tun, was rechtens ist. Europa wurde fast ausgelöscht, weil so viele Menschen das Gesetz mehr schätzten als die Freiheit; sie scheiterten daran, Adolf Hitler aufzuhalten, als er noch schwach war.

Die wahre Natur der Gewalt aus den Medien zu entfernen und stattdessen die Aufmerksamkeit auf Unterhaltung und künstliche Gewalt zu lenken, lehrt die Menschen, ihre Sicherheit in der Sklaverei

zu suchen. Medienberichte bewahren die Tyrannei, indem der wahre Grund der Tyrannei vor den Augen der Menschen verborgen wird. Die Kultur verbirgt die Wahrheit, um Menschen passiv zu halten.

Tatsächlich wird das Böse vor nichts zurückschrecken, um dich zu kontrollieren, auch nicht davor, alles zu zerstören, was du besitzt, und alles zu vernichten, was du liebst. Gewalt wird jeden Tag zur Erhaltung der Tyrannei benutzt. Gewalt und Mord sind nur Waffen der Unmoral, wenn sie genutzt werden, um Freiheit zu zerstören. Die Verteidigung der Freiheit ist niemals unmoralisch. Jeder, der die Waffen der Gewalt gegen unschuldige Menschen benutzt, um Herrschaft zu erlangen, muss vernichtet werden.“

Der Sonnenaufgang für die Menschen in Deutschland aus der Versklavung des Staates

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Am 27. Mai 1832 kamen in der Pfalz etwa 30.000 freiheitsliebende Menschen aus allen Bevölkerungsschichten zu einer Kundgebung zusammen, die als „Hambacher Fest“ in die Geschichte einging. Es wurde „Fest“ genannt, da Versammlungen der Bürger, die geeignet waren, die Unfreiheit innerhalb des politischen Systems deutlich zu machen, verboten waren. Mit Fahnen der heutigen Nationalfarben Schwarz-Rot-Gold, nur umgekehrt von unten nach oben gelesen, zogen sie von Neustadt an der Weinstraße zum Hambacher Schloss. Ihre Hauptforderungen waren die nationale Einheit sowie grundrechtlich gesicherte Freiheits- und Bürgerrechte. Das Hambacher Fest gilt als die Geburtsstunde für Grund- und Menschenrechte auf deutschem Boden.

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Die drei Farben Schwarz-Rot-Gold tauchten erstmals im Zeitraum zwischen den Jahren 1815 und 1817 anlässlich der Gründung der Urburschenschaft an der Universität zu Jena auf. Die damals gemalten Bilder zeigen diese Farben in der obigen Reihenfolge – und nicht wie heute auf dem Kopf stehend. Die Farben können uns der Legende nach Folgendes vermitteln: Aus dunkler Sklaverei (Vergangenheit), durch blutigem Kampf (Gegenwart), in die goldene Zukunft (Zukunft).

Es gab damals schon Stimmen, die damals zum Aufstand gegen die Regierung aufriefen. Andere wiederum rieten zu Verhandlungen… doch die Bewegung wurde nach kurzer Zeit aufgelöst. Politisch hat sich bis heute nichts verändert. Die Rufe nach Freiheit waren damals genauso unerwünscht, wie heute. Deshalb wurde die Reihenfolge dieser Farben verboten. Da niemand mehr Schwarz-Rot-Gold tragen durfte, drehte man die Farben einfach um. Diese eigentlich falsche Reihenfolge wurde bezeichnender Weise zur Flagge der Weimarer Republik und schließlich der Besatzungsverwaltung BRD und der sowjetischen Besatzungsverwaltung DDR. Auch die zusammengelegte Besatzungsverwaltung von BRD und DDR verwendet seit 1990 diese auf den Kopf gestellte Fahne.

Der Dichter Heinrich Heine bemerkte damals dazu:

„Während den Tagen des Hambacher Festes hätte mit einiger Aussicht guten Erfolges die allgemeine Umwälzung in Deutschland erfolgen können. Jene Hambacher Tage waren der letzte Termin den die Göttin der Freiheit uns gewährte.“

Es wird heute auch nicht davor zurückgeschreckt, das Originalbild zu verändern und die Fahne andersherum darzustellen, um den Anschein zu erwecken, als würde Deutschland auf den damals geforderten Grundrechten nach Freiheit und Einheit aufbauen. Bei neutraler und nicht-indoktrinierter und nicht-manipulierter Betrachtung der heutigen umgedrehten Fahne würde jedem auffallen, dass das Schwarz über dem Rot und dem Gold liegt, es bedeckt hält und das Licht (Gold) verhindert. Rein energetisch gesehen zeigt die Fahne heute, wie es um Deutschland bestellt ist. Der ursprüngliche Gedanke von Freiheit liegt begraben unter der Herrschaft des Staates. Wenn du danach zu suchen beginnst, findest du das Blut vieler Generationen…

Manchmal wird argumentiert, dass die teilkolorierte Federzeichnung von Erhard Joseph Brenzinger aus dem Jahre 1832 eben „nur“ eine kolorierte Federzeichnung wäre und es auch andere Kolorierungen dieser Zeichnung gibt. Dennoch kann es schon angesichts der unterschiedlichen Wirkung auf den Betrachter nicht gleichgültig sein, wie die Farben Schwarz-Rot-Gold auf der Fahne angeordnet sind. Es ist deshalb interessant, sich die Aussagen zu vergegenwärtigen, die den Farben damals beigegeben wurden. So heißt es beispielsweise in einem Gedicht von Ferdinand Freiligrath (1810-1876):

„Pulver ist schwarz, Blut ist rot, Golden flackert die Flamme“.

König Friedrich Wilhelm IV von Preußen entschied 1848 ebenfalls, dass Schwarz-Rot-Gold die richtige Reihenfolge der deutschen Farben sei, wobei ihm das Motto in den Mund gelegt wurde:

 „Aus Nacht, durch Blut, zum Licht“.

Daraus entwickelte man später die Assoziation:

 „Schwarz die Vergangenheit, Rot der Kampf, Golden die Zukunft“.

Zu diesen Assoziationen passt aber die Farbanordnung mit Schwarz oben in einer Fahne nicht, denn kein  Mensch wird die Zukunft unter die Vergangenheit stellen, wenn er bestrebt ist, die Vergangenheit zu überwinden und sich zu entwickeln. Freiheitsstreben ist immer nach oben gerichtet, und Ziele, die man sich steckt, können mehr oder weniger hoch sein, aber sie sind immer höher als die Gegenwart. Deshalb wird auch niemand, der aus der Nacht kommend zum Licht strebt, das Licht unten suchen. Und schließlich ist auch eine Flamme immer nach oben gerichtet.

Von August Heinrich Hoffmann von Fallersleben, der 1841 das heutige Deutschlandlied gedichtet hat, stammt auch das folgende Gedicht mit dem Titel  „Deutsche Farbenlehre“:

„Über unser’m Vaterlande ruht eine schwarze Nacht, und die eigne Schmach und Schande hat uns diese Nacht gebracht. Ach, wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?
Endlich kommt einmal der Morgen, freudig blicken wir empor: hinter Wolken lang verborgen bricht ein roter Strahl hervor. Ach, wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?
Und es ziehet durch die Lande überall ein goldenes Licht, dass die Nacht der Schmach und Schande und der Knechtschaft endlich bricht.  Ach, wann erglänzt aus dem Dunkel der Nacht unsere Hoffnung in funkelnder Pracht?“

(Quelle: Busch/Schernitzky: „Schwarz-Rot-Gold, die Farben der Bundesrepublik Deutschland“, Bollwerkverlag 1952)

Mit der heutigen, schwarz dominierten Fahne ist dieses Gedicht nicht in Einklang zu bringen, und die Frage muss erlaubt sein, wie ein Land sich unter eine Fahne stellen kann, in der Schwarz oben liegt. Sie stellt die Welt auf den Kopf und raubt der Zukunft jegliche Perspektive.

Anmerkung d. Verf.:
Für diejenigen, die meinen, dass das Bild der deutschen Fahne des Hambacherfestes, wo die Farben in umgekehrter Reihenfolge dargestellt werden, eine Fälschung wäre… Hier die Antwort des Lindenbaum Verlages, die zugeben, das Bild nachträglich verändert zu haben, damit es der heutigen Deutschlandfahne entspricht. Nach ihrer Aussage, ist das eine „gerechtfertigte künstlerische Anpassung“. Nach meiner Auffassung ist das eine Geschichtsfälschung!

Lindenbaum Verlag über die Deutsche Fahne und die umgekehrten Farben
Antwort des Lindenbaum Verlags: Sie nennen Manipulation „künstlerische Freiheit“.

Grenzen und die Freiheit

Mehr und mehr begehen einige Libertäre den Irrtum, den Begriff „Freiheit“ mit der Idee zu vermengen, dass es keine Grenzen geben würde. Aus ihrer Sicht gibt es keine Ländergrenzen, da Grenzen durch einen Staat gezogen worden sind. Aus ihrer Sicht sind Grenzen nur „Linien auf Papier und für niemanden bindend“. Doch treiben sie mit derlei Aussagen die Idee der Zerstörung der Identitäten der einzelnen Länder mit Nachdruck voran. In der Konsequenz kann man dann natürlich auch keine Grenzen mehr schließen, sondern muss einen ungehinderten Strom von Zuwanderern ins jeweilige Land zulassen. Aber halt, es gibt so etwas wie ein „jeweiliges Land“ ja gar nicht… Es gibt nur eine Landmasse, die allen gehört. Jeder kann hingehen wo er will. Kontrollen gibt es nicht, da es ja keine Grenzen gibt. Ein „Europa ohne Grenzen“… „Die Welt als ein großes Dorf“… Damit würden diese „Libertären“ im Europaparlament eine hervorragende Stellung unter Gleichgesinnten einnehmen können.

Wenn Zeitreisen möglich wären, würde man schnell erkennen, dass es schon in den ersten Siedlungen der Menschen (auch ohne jeden Herrscher) Grenzen gegeben hat. Man hätte sich „Zuwanderer“ sehr genau angeschaut und dann entschieden, ob man sie hereinlässt oder nicht. Sicher hätte es auch Gemeinschaften gegeben, wo jeder einfach so hätte reinspazieren können. Vielleicht gab es in diesen Siedlungen sogar Schilder auf denen irgendwas von „Refugees welcome“ stand… Das Problem ist, dass man keine Aufzeichnungen mehr von diesen sorglosen und naiven Gemeinschaften ohne Grenzen hat, weil sie untergegangen sind. Es braucht nur ein paar wenige zersetzende Elemente, um eine Zelle, einen Organismus, ein Dorf, eine Stadt oder ein Land, von innen heraus zu zerstören.

In jedem anderen Land ist der Mensch verbunden mit seinem Land. Der Schweizer ist stolz darauf, ein Schweizer zu sein, der Franzose stolz darauf, ein Franzose zu sein. Nur die Deutschen scheinen seit ein paar Generationen nicht mehr fähig, stolz auf ihr Land zu sein. Und damit ist natürlich nicht gemeint, stolz auf eine Regierung oder einen Staat zu sein, sondern auf die Werte, für die ein Land steht. Auf seine Sprache und seine Geschichte. Wer ein Interesse daran hat, die Verbindung der Menschen zu ihrem Land zu zerstören, sind die Politiker. Nur sie profitieren davon, wenn Menschen sich nicht mehr mit ihrem Land verbunden fühlen.

Um Menschen, die eine Gruppenzugehörigkeit empfinden und sich zusammenfinden, um für eine gemeinsame Sache zu kämpfen, schlecht zu machen, werden ganz bewusst Begriffe wie „Patriotismus“ und „Nationalist“ vermischt. Darüber hinaus wurden Verbindungen geschaffen es negativ zu besetzen, dass Menschen überhaupt Gruppenzugehörigkeit empfinden. Manchmal wird sogar argumentiert, dass Patrioten automatisch FÜR einen Staat wären. Doch Patrioten sind Menschen, die ihr Land lieben. Letztlich geht es um Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Wenn Menschen merken, dass ihre Gruppe bedroht wird, schließen Sie sich natürlicherweise zusammen, da ihr Überleben auch ganz grundlegend von dem Überleben der Gruppe abhängt. Wenn einige jetzt meinen, dass Patrioten für einen Staat sind, dann denken sie nach manipulierten Schemata. Eine Gruppe kann auch sehr groß sein, ohne jemanden, der über die Gruppe herrscht. Es dreht sich nicht um die Größe einer Gruppe, sondern darum, ob die Menschen innerhalb einer Gruppe frei sind. Staat bedeutet immer Herrschaft. Eine Gruppe bedeutet Schutz. Auch in einer herrschaftsfreien Gesellschaft wird es Gruppen geben, die verteidigt werden müssen, wenn sie bedroht werden.

Die kleinste Gruppe ist die Familie. Glaubt jemand tatsächlich, dass es etwas mit der Befürwortung des Staates zu tun hätte, wenn jemand seine Familie verteidigt? Was für ein Blödsinn! Der Staat hat ganz bewusst die Menschen dahingehend manipuliert, dass sie sich ihm gegenüber solidarisch fühlen sollen, dass sie ihn schützen sollen – und zwar vor allem anderen. Dazu hat er den natürlich vorhandenen Wunsch, zu einer Gruppe zu gehören, missbraucht. Wie übrigens auch alles andere von ihm verdreht wurde. Wenn ich meine Familie oder mein Land liebe, hat das zuallererst mit Zugehörigkeit zu „meiner“ Gruppe zu tun und nichts mit einer Befürwortung des Staates und schon gar nichts mit der Idee einen Herrscher zu brauchen.

Auch wenn vielleicht viele Menschen dieser Indoktrination auf den Leim gegangen sind und jetzt denken, dass sie einen Staat bräuchten, um ihre Identität zu schützen. DIES IST EINE LÜGE!

Einer der größten Erfolge der Herrscher ist, den Begriff „Patriotismus“ negativ zu besetzen. Patriotismus ist die Identifikation mit einem Land, mit seinen Gepflogenheiten, seinen Werten, seiner Sprache und seiner Geschichte. Patriotismus ist nicht Nationalismus! Patriotismus hilft Menschen zusammenzuhalten und sich zugehörig zu fühlen. Nationalismus hingegen ist engstirnig und ausgrenzend. Wer meint, sein Land sei besser, als alle anderen Länder, ist nicht Patriot, sondern Nationalist. Wenn jemand sein Land liebt, es wertschätzt und vor der Zerstörung seiner Werte warnt, ist kein Nationalist, sondern Patriot. Nationalismus führt zu Kriegen und zu Zerstörung. Patriotismus schützt vor negativer Einflussnahme und bewahrt Werte.

Gruppen wird es immer geben. Menschen schließen sich natürlicherweise zu Gruppen zusammen, um sich zu schützen, aber einen Staat wird es zwangsläufig nicht mehr lange geben, da immer mehr Menschen erkennen, dass die über sie ausgeübte Herrschaft ihr Überleben bedroht. Herrschaft loszuwerden oder sich von Herrschaft zu befreien ist ein evolutionärer Prozess. Der Staat (Herrschaft) wird untergehen. Es ist nur eine Frage der Zeit.

„Wir durchfahren verzaubertes Terrain“, sagt sie, während sie von der köstlichen Schokolade trank. „Ein magisches Land, bevölkert von Menschen auf dem Kriegspfad.“
„Wer soll auf dem Kriegspfad sein?“ fragte ich und versuchte nicht allzu überheblich zu klingen.
„Die Yaqui von Sonora“, erwiderte sie und wartete schweigend auf meine Reaktion. „Ich bewundere die Yaqui dafür, dass sie sich in permanentem Kriegszustand befinden“, fuhr sie fort. „Zunächst waren es die Spanier und bis 1934 dann die Mexikaner, die die Schläue und Erbarmungslosigkeit der Yaqui zu spüren bekamen.“
„Ich habe für kriegerische Menschen nichts übrig“, erklärte ich. Um mich für meinen streitlustigen Tonfall zu entschuldigen, fügte ich gleich darauf hinzu, dass ich aus einer deutschen, durch die Kriegswirren getrennten Familie stamme.
„Dein Fall liegt anders“, behauptete sie. „Ihr habt nicht für die Freiheit gekämpft“.
„Augenblick“, protestierte ich. „Gerade weil wir für die Freiheit gekämpft haben, verabscheue ich den Krieg so nachdrücklich.“
„Wir reden von zwei verschiedenen Formen des Krieges“, beharrte sie.
„Krieg ist Krieg“, warf ich ein.
„Deine Art Krieg“, fuhr sie fort, ohne auf meinen Einwand einzugehen, „findet zwischen zwei Brüdern statt, die beide herrschen wollen und um die Vormacht kämpfen.
“Sie lehnte sich zu mir und fügte in dringlichem Flüsterton hinzu: „Der Krieg von dem ich spreche, ist der zwischen einem Sklaven und seinem Herrn, der Menschen als sein Eigentum betrachtet. Erkennst du den Unterschied?“

(aus dem Buch „Traumwache“ von Florinda Donner-Grau)

Es gibt also einen wesentlichen Unterschied zwischen „ihrem“ und „unserem“ Krieg. Ihr Krieg ist ein „Bruderkrieg“, ein Kampf um Herrschaft, um Macht, um Positionen… wohingegen unser/mein „Krieg“ ein Freiheitskrieg ist, ein Befreiungskrieg, in dem es sich nicht um Macht dreht, nicht um Profilierung oder um Führung… sondern um Freiheit. Dieser Unterschied ist aber den meisten nicht klar. Aus deren Perspektive scheint beides einfach Krieg zu sein. Ein Land hat nichts mit einem Staat zu tun. Ein Land ist eher von Staat befallen wie von einer Krankheit. Unser Land – Deutschland – ist wie jedes andere Land an der Seuche Staat erkrankt.

Joachim Fernau sagt dazu in seinem Buch „Halleluja“

Menschen, die sich den Luxus leisten, auch heute noch nachzudenken, sind alle zu der Erkenntnis gekommen, das „Staat“ keine Form ist, die die Natur verlangt, sondern eine „Erfindung“, etwas Künstliches, was vielleicht einmal Bündnisaufgaben hatte (Recht, Fürsorge, Schutz), aber längst ein selbstherrlicher, allmächtiger Homunkulus geworden ist.
Carl Burkhardt hat den Staat ein „schönes, aber unheimliches, dem Einzelnen innerlich fremdes Ungeheuer“ bezeichnet. Meinecke sprach ihm einen höheren Sinn völlig ab.
Solange ich zurückdenken kann ist auch für mich der Staat immer ein fremdes Ungeheuer gewesen. Politik, Hunger, Politik, Krieg, Inflation, Vertreibung, Politik, Krieg, Verrohung, Verarmung, verlorene Jahre, gestohlene Jugend – der Staat hat mich nie gekannt, nie angesehen; ich habe ihn nur kennengelernt, wenn er wie ein von der Sauftour heimkehrender Vater mich entdeckte und prügelte…
Nach dem Krieg las ich Rousseau und Locke. Ich erfuhr, dass sie den Staat einen „Vertrag“ nannten und die Entstehung eines Staates auf „freiwillige, vertragsmäßige Unterwerfung des Bürgers unter eine StaatsGEWALT“ zurückführten… Der Staat hat heute als Institution die Welt erobert. Die Erdoberfläche ist mittlerweile mit „Staat“ wie mit einer Flechte überzogen! Wo ist noch kein Staat? Ein Mensch kann staatenlos sein… ohne Rechte… aber wo er auch hingeht, soweit ihn die Füsse tragen, ist Staat. Mit welchem Recht? Als der Staat sich ein Territorium zugelegt hat und sich damit identifizierte, als sich seine Macht verselbstständigte, hatte er seine Unschuld verloren. Ich weiß, im heutigen Leben scheint es nicht mehr ohne Staat zu gehen…, aber das ändert nichts daran, das wir erbärmliche Wichte sind!

Wenn wir also aufhören wollen, erbärmliche Wichte zu sein, sollten wir anfangen den Feind dort zu erkennen, wo er ist. Der Feind sind nicht Gruppierungen wie Pegida, die sich patriotisch für ihr Land und gegen die massenhafte Einwanderung stellen, sondern in jedem Falle der Staat, der es immer wieder geschickt versteht, den Geist der Menschen zu verwirren.

Glaubt ihr im ernst, dass die derzeitige Situation durch Aussitzen oder mies-machen anderer Bewegungen noch zum Guten gewendet werden kann? Glaubt ihr im ernst, dass dadurch, dass immer mehr Menschen, nicht mehr zur Wahl gehen, die Politiker aufhören werden zu herrschen? Meint ihr nicht, dass es ihnen mittlerweile völlig egal ist, ob sie von 20% der Wahlschafe noch gewählt werden oder ob es demnächst vielleicht nur noch 10% sind? Zur Not wählen die sich auch selbst. Wir sind sowieso nur noch um ein Haar von der Diktatur entfernt.

Du hast noch nie in der Demokratie Freiheit erfahren. Der Unterschied zur Diktatur wird nur der sein, dass in Kürze die rosaroten Wolken verschwunden sein werden. Die Libertären streiten sich um „Grenzen auf“ oder „Grenzen zu“ und um die Frage, ob es so etwas wie Deutschland überhaupt gibt…, während die Politiker die Vernichtung unserer Heimat und des letzten Quäntchens Freiheit vorantreiben.

„Libertarismus“ ist nur ein Wort und wird allzu oft nur als Aushängeschild verwendet. Die schlimmsten davon sind wohl die, die meinen, alles verstanden zu haben und andere mit ihrer Weisheit beglücken wollen und dann Menschen verurteilen, die einen Weg in Richtung Freiheit gehen, der mit ihrem bzw. ihrer Sicht nicht deckungsgleich ist. Da werden gleich mal ganze Gruppen von Menschen über einen Kamm geschoren und verurteilt. Was die Ängste dieser Menschen sind, wo sie mit der staatlich verordneten Doktrin nicht klar kommen und was Ihr persönlicher Umgang mit ihren Fesseln ist, spielt dann keine Rolle. Wenn man nur einen Hammer hat, sieht natürlich alles aus wie ein Nagel. Anstatt zusammen zu stehen und die freiheitlichen Aspekte zu sehen, die wir alle miteinander teilen, wird verurteilt. Dieser großkotzige Auftritt verschreckt die Menschen und führt dazu, dass viele sich gar nicht trauen, sich mit dem Libertarismus zu beschäftigen. Was sehr schade ist, denn jeder Mensch, der Aspekte der Freiheit in sich gefunden hat, kann im Libertarismus eine gedankliche Heimat finden. Aber nicht jeder, der das Schild Libertarismus vor sich her trägt, ist ein freiheitlicher Mensch.

JEDE Bestrebung eines Menschen sich von Herrschaft zu befreien, verdient Anerkennung und darf nicht hochnäsig als falsch abgeurteilt werden. Manche Menschen sind wie Kinder auf dem Weg in die Freiheit. Ihre Schritte mögen ungelenk sein, aber sie verdienen dennoch unsere Anerkennung und unser Lob, da sie sonst den Mut verlieren. In dieser Zeit ist es viel wichtiger zusammen zu halten, als sich in kleinlichen Diskussionen darüber zu ergehen, wer denn nun den Libertarismus besser verstanden hat. Das ist mir zuwider! Auch wenn viele das nicht so sehen; Wege in Richtung Freiheit sind nicht gerade. Kein Weg ist das. Dennoch gehen alle Wege der Menschen in diese Richtung. Die Natur des Menschen ist Freiheit.

Ein Brief an die Menschen Deutschlands und Europas

Gepostet am Aktualisiert am

13.09.2015

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Wir befinden uns in einem Vorkriegszustand.

Dieses Land ist am Ende, mit all seinen Politikern, die uns jeden Tag aufs Neue belügen, mit all den Beamten, die nur Befehle ausführen, mit all den Menschen, die die Schnauze gestrichen voll haben von der Heuchelei, der täglichen Gewalt durch den Staat und dem immer wiederkehrenden Wechsel von Messias und Satan, der Rettung und der fortschreitenden Verschlechterung der Verhältnisse. Unserer Verhältnisse!

Die Zeit ist gekommen, sich gegen das Unrecht, die Ausbeutung zu wehren und sich gegen all jene zu erheben, die uns an einer unsichtbaren Kette gefangen halten. Wir müssen in diesem Land leben, aber wenn wir das tun, dann tun wir das nach unseren Regeln.
Die Regeln, die uns die Politiker in Form von Gesetzen, Beschlüssen oder Notfallplänen vorsetzen, binden uns nicht. Wir müssen uns nicht daran halten, wenn wir ihrem Handeln nicht zustimmen. Jeder Einzelne muss auf sich und seine eigenen moralischen Ansichten vertrauen und wir müssen gemeinsam als Gruppe, bestehend aus Gemeinden und Städten, Familien und Dörfern, unsere eigenen Regeln festlegen, nach denen wir uns richten und an die wir uns halten wollen.
Wir sind souverän! Wir können nicht versklavt werden, wenn wir es nicht zulassen. Wir sind keine Sklaven! Wir sind freie Menschen! Und wir sind bereit,  für unsere Überzeugungen die Waffe in die Hand zu nehmen und zu sterben, wenn es sein muss. Niemand muss auf seinen Knien leben, wenn er bereit ist, erhobenen Hauptes für seine Überzeugungen zu sterben.
Wir müssen aufhören, die Lügen, die uns aus Berlin und Brüssel aufgetischt werden, immer und immer wieder zu schlucken! Wir brauchen diese Lügen nicht und wir merken an jedem einzelnen Tag, dass etwas nicht stimmt, dass Unrecht geschieht, wohin wir nur sehen und dass jemand eine Macht über uns ausübt, die wir als freie Menschen nicht dulden können und dürfen.

Dieses Zeitalter ist vom Masochismus geprägt, ohne, dass es der Einzelne merkt. Aber die deutsche Bevölkerung leidet, sie leidet an alten Wunden, die immer aufs Neue aufgerissen werden, sie leidet an den frischen Wunden, die ihr stetig durch Seitenhiebe zugefügt werden und sie leidet an der Angst vor neuen Wunden, neuen Verletzungen, gegen die sie sich nicht wehren kann und wohl auch nicht will. Das Volk, das Pack ist allem schutzlos ausgeliefert und hofft immer noch gutgläubig auf die Hilfe seines eigenen Peinigers, des Staates.

Ich sage euch: Wehrt euch! Wehrt euch gegen die Vereinnahmung. Das ist unsere einzige Chance, noch glimpflich aus dieser Situation zu entkommen.

Seid bereit Widerstand zu leisten! Zeigt euch wehrhaft! Redet mit einer Stimme, hört auf, den Mächtigen in die Arme zu spielen, indem ihr euch in Grabenkämpfe flüchtet. Konzentriert euch auf den Feind und der steht nicht neben euch! Er steht über euch, er steht mit seinem ganzen Gewicht auf euren Schultern und peitscht euch aus, wenn ihr nicht spurt und nicht so handelt, wie er es von euch verlangt!

Die Zeit des Kampfes scheint näher gekommen, ein Krieg wird sich – wenn es so weiter geht – bald nicht mehr vermeiden lassen. Offen ist noch, wer gegen wen kämpft: Bekämpfen wir uns weiter untereinander oder streifen wir unsere Ketten ab und erheben uns gegen unsere Peiniger? Es ist eure Entscheidung. Und ihr werdet es auch sein, die die Konsequenzen zu tragen haben.

Kämpft, flieht, tut, was auch immer ihr als richtig erachtet, aber ich bitte euch, seht nicht länger zu, wie wir in den Abgrund getrieben werden!

Seht nicht weiter zu, wie sie uns vernichten.

von 150901-BN

Es ist zu spät! Die Katastrophen werden kommen!

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Its time to wake up - dont keep calm

Weißt du, wie spät es ist? Nein, es ist nicht 5 vor 12 sondern bereits viel später… es ist bereits so spät, dass es wahrscheinlich schon zu spät ist.

Glaubst du noch an Umkehr? An Vernunft und Einsicht? Nein! Es wird zur Katastrophe kommen! 

Katastrophen waren schon immer gut fürs Aufwachen. Aufwachen ohne Katastrophe gibt es nur in der Theorie… oder bestenfalls in ganz wenigen Ausnahmefällen. Im Grunde nur dann, wenn Menschen bereits vorher durch ausreichend Katastrophen gegangen sind und irgendwann mal angefangen haben sich zu fragen, ob es nicht auch noch andere Wege zu Wachstum und Entwicklung gibt. Aber ein wesentliches Element für diese Erkenntnis wäre Bewusstheit und gerade diese ist bei unseren Politikern und den Leuten hinter ihnen, die bestimmen, was die Politiker zu tun haben, nicht auszumachen.

Diese Leute sind keine Menschen im herkömmlichen Sinne, denn ihnen ist irgendwo die Seele abhanden gekommen. Vielleicht dem Umstand zu schulden, dass sie seit Generationen Inzucht treiben und sich nur innerhalb ihrer „Klasse“ fortpflanzen. Auf jeden Fall zeugt ihr Handeln von purer Unbewusstheit. Kein bewusster Mensch, könnte so handeln, könnte anderen Menschen das antun, was sie den Menschen antun. Kein bewusster Mensch könnte so mit der Erde umgehen. Kein bewusster Mensch, könnte so viele Lügen erzählen und mit Unterdrückung und Macht bis hin zu Verbrechen dafür sorgen, dass diese Lügen nicht als solche erkannt werden.

Es gibt keine Kriege, die „zufällig“ zustande gekommen wären. Hinter allen Kriegen steckt Kalkül. Kriege werden inszeniert. Sie dienten dem Profit und dem Machterhalt und der Machtsteigerung. Auch der dritte Weltkrieg wird genau diesen Zwecken dienen. Und wir stehen kurz davor. Es sind dieselben Leute, die diesen neuen Krieg hervorrufen, die auch die anderen Kriege vorbereitet und durchgeführt haben. Diese Leute schrecken auch vor Morden nicht zurück. John F. Kennedy fiel ihnen zum Opfer, genauso so wie die Menschen, die sich am 11. September 2001 in den Twintowern aufhielten. Dieselben Leute tragen auch die Verantwortung für die Toten im Irak-Krieg, in Afghanistan, in Libyen, in Syrien, in der Ukraine. Sie sind die Verantwortlichen, wenn Assad demnächst einem Attentat zum Opfer fällt. Sie tragen die Verantwortung,für die aufgebrachte Menschenmenge, die Muammar al-Gaddafi hingerichtet haben. Sie werden auch die Verantwortlichen sein, wenn der Iran angegriffen wird… auf der Suche nach den letzten Ölreserven, den letzten Bodenschätzen. Alles fällt ihrer Raffgier zum Opfer.

Für diesen großangelegten Imperialismus, für die Durchführung dieses Planes, die Herrscher der Welt zu sein (dies sind die 1%) und den Rest der Menschen (die 99%) als ihre Sklaven zu betrachten, ist ein Menschenleben (sofern es sich hierbei tatsächlich um Menschen handelt) natürlich nicht lang genug. Somit handelt sich auch nicht um einen Menschen, sondern um Familien. Um Familien, die vor dem ersten Weltkrieg Sklavenhandel betrieben haben, wie die Familie Dulles – Cousins der Rockefellers, die Rockefellers selbst und natürlich die Familie Rothschild, die später in die Politik gegangen sind, die sich mit „Rassenhygiene“ und Eugenikprogrammen lange vor Hitler beschäftigt haben. Diese Leute hatten (und haben) weitreichende Kontakte zu Bankern und natürlich auch in die deutsche Wirtschaft. Diese Leute bestimmten (und bestimmen bis heute) wer der Präsident der USA ist (und sicher auch in anderen Ländern). Diese Leute haben das Geldsystem ersonnen, indem sie sich 1910 auf Jekyll Island in Georgia trafen und die schon lange existierenden Pläne zur Schaffung einer amerikanischen Bundeszentralbank umzusetzen, die man der Weltöffentlichkeit als „unabhängig von der Wallstreet“ und anderer „monopolistischen Interessen“ darstellen würde (diese Täuschung besteht bis heute fort). Genau diese Leute haben die Nazis aufgebaut, indem sie sie finanziell unterstützten und sie haben dafür gesorgt, das nach dem Ende des zweiten Weltkrieges genau dieselben Nazis nach Amerika und in andere Teile der Welt gehen konnten, um dort einflussreiche Posten in Wissenschaft und Politik zu besetzen. Es handelt sich um die Leute, die irgendwelche Stiftungen oder „humanitäre“ Organisationen als Tarnungen missbrauchen, um ihren Zielen zu dienen. Da werden Begriffe benutzt wie „Weltgesundheitsorganisation“, oder Council on Foreign Relations (abgekürzt CFR) in deutsch etwa „Rat für auswärtige Beziehungen“, ein amerikanisches „Studienzentrum“ zu außenpolitischen Themen… wer’s glaubt…
Oder nimm die EU… oder glaubst du, dass die EU gegründet wurde, um es dir als Mensch leichter zu machen, deine Nachbarn zu besuchen? Nein! Es macht es ihnen leichter, dich zu beherrschen, dich zu kontrollieren und dich auszubeuten. Dies war und ist bis heute der alleinige Grund!

Und genau diese Leute werden die Welt nun auch in den dritten Weltkrieg führen, um ihre Macht zu erhalten, um ihre Spuren erneut zu verwischen, um ihre bombastischen Gräueltaten wieder „dem Schicksal“ anzulasten. Und sie werden wieder versuchen sich hinüberzuretten in die Zeit nach dem Krieg, sie werden die Geschichte umschreiben, sie zu ihren Gunsten anpassen und sie werden wieder Posten besetzen in irgendwelchen neuen Parteien und Führungsetagen und den Menschen weiter das blaue vom Himmel herab versprechen und haben im Grunde nur eines im Sinn, die totale Kontrolle und Unterwerfung all ihrer Sklaven… deine Unterwerfung… und die totale Kontrolle über dich…

Wach auf! Die Befreiung ist ein aktiver Akt! Die Freiheit, die dir gehört und dir genommen wurde, wird dir nicht zurückgeschenkt werden. Freiheit kann dir nicht gegeben werden. Sie kann dir nur genommen werden. Es ist Zeit, dass du sie dir zurück holst. Höre auf zu denken, dass irgendjemand das Recht hätte, über dich zu herrschen. Du bist ein freier Mensch von unendlichem Wert. Alles was dir die Freiheit nimmt ist böse!

Die Befreiung ist ein aktiver Akt!

Zitat Gepostet am Aktualisiert am

Freiheit statt Angst - Revolution

Die Freiheit, die dir gehört und dir genommen wurde, wird dir nicht zurückgeschenkt werden.

Freiheit kann dir nicht gegeben werden. Sie kann dir nur genommen werden.

Es ist Zeit, dass du sie dir zurück holst. Höre auf zu denken, dass irgendjemand das Recht hätte, über dich zu herrschen.

Du bist ein freier Mensch von unendlichem Wert.

Alles was dir die Freiheit nimmt ist böse!